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Lebenslauf Muster Praxisanleiter/in (Pflege)

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Ein guter Lebenslauf als Praxisanleiter/in (Pflege) zeigt sofort drei Dinge: die formale Qualifikation nach § 4 PflAPrV (abgeschlossene Pflegeausbildung plus mindestens ein Jahr Berufserfahrung in den letzten fünf Jahren plus berufspädagogische Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden plus jährliche Fortbildungspflicht von mindestens 24 Stunden), den Umfang der tatsächlich übertragenen Praxisanleitung (Anzahl betreuter Auszubildende, freigestellter Zeitanteil, gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote von 10 % der praktischen Ausbildungszeit) sowie konkrete pädagogische Ergebnisse (z. B. Bestehensquote, Zwischenprüfungsergebnisse, strukturierte Einarbeitungskonzepte). Anders als eine Pflegedienstleitung führt Praxisanleitung kein Personal und keine Einrichtung, sondern begleitet gezielt Auszubildende während der praktischen Pflegeausbildung. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Praxisanleiter/in (Pflege)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Praxisanleiterin (Pflege) mit 6 Jahren Berufserfahrung als examinierte Pflegefachkraft, davon 3 Jahre als teilweise freigestellte Praxisanleiterin mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation (320 Unterrichtsstunden nach § 4 PflAPrV). Verantwortlich für die strukturierte Anleitung von jährlich 8-10 Auszubildenden im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung, enge Zusammenarbeit mit der Pflegeschule und Sicherstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Anleitungsumfangs von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz. Ich suche eine Position mit erweiterter pädagogischer Verantwortung, z. B. als vollständig freigestellte Praxisanleitung oder Kursleitung.

Berufserfahrung

04/2023 - heute
Pflegefachkraft mit Praxisanleitung (40 % freigestellt)
Klinikum Nordstadt, Hannover
  • Strukturierte Anleitung von jährlich 8-10 Auszubildenden im Orientierungs-, Pflicht- und Vertiefungseinsatz nach § 4 PflAPrV
  • Erstellung individueller Anleitungssituationen auf Basis des Ausbildungsplans, Führen der Ausbildungsnachweise gemeinsam mit den Auszubildenden
  • Regelmäßige Abstimmung mit der Pflegeschule zu Lernzielen, Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Durchführung von Beurteilungsgesprächen und Praxisanleitungsstunden im Umfang von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz
  • Jährliche berufspädagogische Fortbildung im Umfang von 24 Stunden zur Erhaltung der Anleitungsbefähigung
09/2019 - 03/2023
Pflegefachkraft, Innere Medizin
Klinikum Nordstadt, Hannover
  • Grund- und Behandlungspflege auf einer internistischen Station mit 30 Betten
  • Berufsbegleitender Abschluss der berufspädagogischen Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung (320 Unterrichtsstunden) während dieser Station

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung Pflegefachkraft
Pflegeschule am Klinikum Nordstadt, Hannover
  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG)
  • Anschließend mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in den letzten 5 Jahren (Voraussetzung nach § 4 Abs. 2 PflAPrV)
2022 - 2023
Berufspädagogische Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung (320 Unterrichtsstunden)
anerkannter Bildungsträger / Pflegeschule
  • Umfang deutlich über der gesetzlichen Mindestanforderung von 300 Stunden nach § 4 Abs. 3 PflAPrV
  • Inhalte: Lernprozessbegleitung, Beurteilung und Prüfungsvorbereitung, rechtliche Grundlagen der Pflegeausbildung
  • Seitdem jährliche Fortbildungspflicht von mindestens 24 Stunden zur Erhaltung der Befähigung

Kenntnisse

Praxisanleitung nach § 4 PflAPrVSehr gut
Lernprozessbegleitung & BeurteilungSehr gut
Ausbildungsdokumentation & AusbildungsnachweisSehr gut
Zusammenarbeit mit PflegeschulenGut
Gesprächsführung & FeedbackSehr gut
Pflege-/AusbildungssoftwareGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut
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Maria Beispiel
Praxisanleiter/in (Pflege)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Praxisanleiterin (Pflege) mit 6 Jahren Berufserfahrung als examinierte Pflegefachkraft, davon 3 Jahre als teilweise freigestellte Praxisanleiterin mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation (320 Unterrichtsstunden nach § 4 PflAPrV). Verantwortlich für die strukturierte Anleitung von jährlich 8-10 Auszubildenden im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung, enge Zusammenarbeit mit der Pflegeschule und Sicherstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Anleitungsumfangs von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz. Ich suche eine Position mit erweiterter pädagogischer Verantwortung, z. B. als vollständig freigestellte Praxisanleitung oder Kursleitung.

Berufserfahrung

04/2023 - heute
Pflegefachkraft mit Praxisanleitung (40 % freigestellt)
Klinikum Nordstadt, Hannover
  • Strukturierte Anleitung von jährlich 8-10 Auszubildenden im Orientierungs-, Pflicht- und Vertiefungseinsatz nach § 4 PflAPrV
  • Erstellung individueller Anleitungssituationen auf Basis des Ausbildungsplans, Führen der Ausbildungsnachweise gemeinsam mit den Auszubildenden
  • Regelmäßige Abstimmung mit der Pflegeschule zu Lernzielen, Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Durchführung von Beurteilungsgesprächen und Praxisanleitungsstunden im Umfang von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz
  • Jährliche berufspädagogische Fortbildung im Umfang von 24 Stunden zur Erhaltung der Anleitungsbefähigung
09/2019 - 03/2023
Pflegefachkraft, Innere Medizin
Klinikum Nordstadt, Hannover
  • Grund- und Behandlungspflege auf einer internistischen Station mit 30 Betten
  • Berufsbegleitender Abschluss der berufspädagogischen Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung (320 Unterrichtsstunden) während dieser Station

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung Pflegefachkraft
Pflegeschule am Klinikum Nordstadt, Hannover
  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG)
  • Anschließend mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in den letzten 5 Jahren (Voraussetzung nach § 4 Abs. 2 PflAPrV)
2022 - 2023
Berufspädagogische Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung (320 Unterrichtsstunden)
anerkannter Bildungsträger / Pflegeschule
  • Umfang deutlich über der gesetzlichen Mindestanforderung von 300 Stunden nach § 4 Abs. 3 PflAPrV
  • Inhalte: Lernprozessbegleitung, Beurteilung und Prüfungsvorbereitung, rechtliche Grundlagen der Pflegeausbildung
  • Seitdem jährliche Fortbildungspflicht von mindestens 24 Stunden zur Erhaltung der Befähigung

Kenntnisse

Praxisanleitung nach § 4 PflAPrVSehr gut
Lernprozessbegleitung & BeurteilungSehr gut
Ausbildungsdokumentation & AusbildungsnachweisSehr gut
Zusammenarbeit mit PflegeschulenGut
Gesprächsführung & FeedbackSehr gut
Pflege-/AusbildungssoftwareGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut

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Profil

Praxisanleiterin (Pflege) mit 6 Jahren Berufserfahrung als examinierte Pflegefachkraft, davon 3 Jahre als teilweise freigestellte Praxisanleiterin mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation (320 Unterrichtsstunden nach § 4 PflAPrV). Verantwortlich für die strukturierte Anleitung von jährlich 8-10 Auszubildenden im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung, enge Zusammenarbeit mit der Pflegeschule und Sicherstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Anleitungsumfangs von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz. Ich suche eine Position mit erweiterter pädagogischer Verantwortung, z. B. als vollständig freigestellte Praxisanleitung oder Kursleitung.

Berufserfahrung

04/2023 - heute

Pflegefachkraft mit Praxisanleitung (40 % freigestellt)

Klinikum Nordstadt, Hannover

  • Strukturierte Anleitung von jährlich 8-10 Auszubildenden im Orientierungs-, Pflicht- und Vertiefungseinsatz nach § 4 PflAPrV
  • Erstellung individueller Anleitungssituationen auf Basis des Ausbildungsplans, Führen der Ausbildungsnachweise gemeinsam mit den Auszubildenden
  • Regelmäßige Abstimmung mit der Pflegeschule zu Lernzielen, Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Durchführung von Beurteilungsgesprächen und Praxisanleitungsstunden im Umfang von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz
  • Jährliche berufspädagogische Fortbildung im Umfang von 24 Stunden zur Erhaltung der Anleitungsbefähigung

09/2019 - 03/2023

Pflegefachkraft, Innere Medizin

Klinikum Nordstadt, Hannover

  • Grund- und Behandlungspflege auf einer internistischen Station mit 30 Betten
  • Berufsbegleitender Abschluss der berufspädagogischen Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung (320 Unterrichtsstunden) während dieser Station

Werdegang

2016 - 2019

Ausbildung Pflegefachkraft

Pflegeschule am Klinikum Nordstadt, Hannover

2022 - 2023

Berufspädagogische Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung (320 Unterrichtsstunden)

anerkannter Bildungsträger / Pflegeschule

Kenntnisse

  • Praxisanleitung nach § 4 PflAPrVSehr gut
  • Lernprozessbegleitung & BeurteilungSehr gut
  • Ausbildungsdokumentation & AusbildungsnachweisSehr gut
  • Zusammenarbeit mit PflegeschulenGut
  • Gesprächsführung & FeedbackSehr gut
  • Pflege-/AusbildungssoftwareGut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Praxisanleiter/in (Pflege)

Anleitung & Begleitung Auszubildender

  • Schrittweise Heranführung von Auszubildenden an die beruflichen Aufgaben als Pflegefachfrau/-mann nach § 4 PflAPrV
  • Planung und Durchführung strukturierter Anleitungssituationen auf Grundlage des vereinbarten Ausbildungsplans
  • Sicherstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Anleitungsumfangs von mindestens 10 % der praktischen Ausbildungszeit je Einsatz
  • Begleitung und Kontrolle des Ausbildungsnachweises (Berichtsheft) der Auszubildenden

Zusammenarbeit mit der Pflegeschule

  • Regelmäßige Abstimmung mit der Pflegeschule zu Lernzielen, Einsatzplanung und Ausbildungsstand
  • Mitwirkung bei Zwischenprüfung, praktischer Abschlussprüfung und Jahreszeugnissen
  • Rückmeldung an die Pflegeschule zu Leistungsstand und besonderem Förderbedarf einzelner Auszubildender

Beurteilung & Qualitätssicherung der Ausbildung

  • Durchführung strukturierter Beurteilungs- und Feedbackgespräche
  • Dokumentation der Praxisanleitung und Nachweis gegenüber der zuständigen Behörde
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Ausbildungskonzepten und Einarbeitungsstandards der Einrichtung
  • Teilnahme an der jährlichen berufspädagogischen Fortbildung (mindestens 24 Stunden) zur Erhaltung der Anleitungsbefähigung

Kommunikation & Konfliktmanagement

  • Vermittlung zwischen Auszubildenden, Team und Pflegeschule bei Konflikten oder Leistungsproblemen
  • Motivation und individuelle Förderung entsprechend Lernstand und Ausbildungsjahr
  • Einführung neuer Auszubildender und Praktikant:innen in Stationsabläufe und Dokumentation

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Praxisanleiter/in (Pflege)?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Praxisanleitung nach § 4 PflAPrV (berufspädagogische Zusatzqualifikation, mindestens 300 Stunden)
  • Lernprozessbegleitung und Beurteilung von Auszubildenden
  • Erstellung und Umsetzung von Anleitungs-/Einarbeitungskonzepten
  • Führen und Prüfen des Ausbildungsnachweises
  • Kenntnisse des Pflegeberufegesetzes (PflBG) und der PflAPrV
  • Zusammenarbeit mit Pflegeschulen und Prüfungsausschüssen
  • Pflegefachliche Grundlagen (Grund- und Behandlungspflege, Dokumentation)

Zertifikate

  • Berufspädagogische Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung nach § 4 PflAPrV (mind. 300 Stunden)
  • Nachweis der jährlichen Fortbildung (mind. 24 Stunden)
  • Bestandsschutz-Qualifikation nach alter AltPflAPrV/KrPflAPrV (bei Erwerb vor dem 31.12.2019)
  • Weiterbildung Praxisanleiter/in Notfallsanitäter (verwandte Fachrichtung, optional)
  • Bachelor/Studium Berufspädagogik Pflege/Gesundheit oder Pflegepädagogik (vertiefender Weg)

Soft Skills

  • Geduld und pädagogisches Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsstärke
  • Feedback- und Konfliktfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Vorbildfunktion und Verantwortungsbewusstsein
  • Belastbarkeit
  • Motivationsfähigkeit

Werdegang und Gehalt als Praxisanleiter/in (Pflege) im Überblick

Wege in die RollePraxisanleiter/in (Pflege) ist keine eigene Erstausbildung, sondern eine berufspädagogische Zusatzqualifikation, die zwingend auf einer abgeschlossenen Pflegeausbildung aufbaut - konkret geregelt in § 4 der Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung (PflAPrV, eigener Volltextabruf 2026-08-12). Die Einrichtungen der praktischen Ausbildung müssen die Praxisanleitung sicherstellen; sie muss mindestens 10 % der während eines Einsatzes zu leistenden praktischen Ausbildungszeit umfassen, geplant und strukturiert auf Basis des Ausbildungsplans (§ 4 Abs. 1 PflAPrV). Wer anleitet, muss über mindestens ein Jahr Berufserfahrung in den letzten fünf Jahren als Inhaber/in einer gültigen PflBG-Berufserlaubnis sowie über die Befähigung zur Praxisanleitung verfügen (§ 4 Abs. 2 PflAPrV). Die Befähigung selbst ist durch eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 300 Stunden sowie kontinuierliche, insbesondere berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden jährlich nachzuweisen (§ 4 Abs. 3 PflAPrV). Drei Zugangswege kommen real parallel vor. (1) Regelweg: Pflegefachkraft-Ausbildung plus mindestens ein Jahr Berufserfahrung plus 300-Stunden-Zusatzqualifikation plus laufende 24-Stunden-Jahresfortbildung - der mit Abstand häufigste Weg, berufsbegleitend über Pflegeschulen, Bildungsträger oder Kammern in typischerweise 6 bis 18 Monaten, oft über Aufstiegs-BAföG oder Arbeitgeberförderung (QCG) mitfinanziert. (2) Bestandsschutzweg: Wer am 31. Dezember 2019 bereits über die Praxisanleitungs-Qualifikation nach der alten Altenpflege- bzw. Krankenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung verfügte, gilt automatisch als berufspädagogisch qualifiziert nach § 4 Abs. 3 PflAPrV, ohne die 300-Stunden-Qualifikation neu erwerben zu müssen - muss aber die laufende Fortbildungspflicht weiter erfüllen. (3) Vertiefungsweg über ein pflegepädagogisches Studium (Berufspädagogik Pflege/Gesundheit, Pflegepädagogik): vermittelt die berufspädagogischen Inhalte akademisch vertieft und wird von Arbeitgebern als gleichwertig oder höherwertig anerkannt, häufig der Weg für den späteren Wechsel in die Lehrtätigkeit an einer Pflegeschule. Wichtig für die Einordnung: Praxisanleitung ist in der Praxis oft keine eigenständige Vollzeitstelle, sondern ein Tätigkeitsanteil neben der regulären Pflegefachkraft-Tätigkeit, tariflich häufig über eine Zulage statt eine eigene Entgeltgruppe abgebildet (siehe Gehaltsabschnitt).
GehaltsspanneVier Quellen wurden herangezogen und bewusst nicht gemittelt. gehalt.de nennt einen Median von 44.812 Euro brutto im Jahr (3.614 Euro im Monat, Quartile 40.646-49.404 Euro bzw. 3.278-3.984 Euro/Monat), per rohem HTML und eingebettetem JSON-LD gegengeprüft, keine ×12-Diskrepanz gefunden. Medi-Karriere.de nennt unter Berufung auf den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ein mittleres Gehalt von 4.743 Euro im Monat (56.916 Euro im Jahr) bei einem Einstiegsgehalt von 3.000 Euro im Monat. jobbörse.de nennt ein mittleres Vollzeitentgelt von 3.720 bis 5.490 Euro im Monat (44.640 bis 65.880 Euro im Jahr) sowie einen Einstieg mit Zusatzqualifikation von rund 3.108 Euro im Monat. Eine vierte, strukturell andersartige Quelle betrifft nicht ein eigenständiges Gehalt, sondern die tarifliche Praxisanleiter-Zulage: Nach TVöD (VKA) erhalten Beschäftigte für die übertragene Praxisanleitung eine Zulage von 70,00 Euro monatlich, nach TV-L Pflege und Rettungsdienst 80,53 Euro monatlich - jeweils nur für die Dauer der tatsächlich übertragenen Tätigkeit und ohne Höhergruppierung, solange die Praxisanleitung weniger als die Hälfte der Arbeitszeit ausmacht. Das Bundesarbeitsgericht bestätigte das am 9. September 2020 (Az. 4 AZR 161/20): Eine Pflegekraft mit nur rund 11,55 Stunden Praxisanleitung pro Monat hat keinen Anspruch auf die höhere Entgeltgruppe P8, sondern verbleibt in ihrer bisherigen Entgeltgruppe (z. B. P7 wie eine Pflegefachkraft) zuzüglich Zulage. Erst ab einem Anteil von mindestens der Hälfte der Arbeitszeit erfolgt die volle Eingruppierung nach Entgeltgruppe P8 Fallgruppe 2 TVöD/VKA. Die Streuung der drei Portalwerte (44.812 bis 56.916 Euro Median) lässt sich damit plausibel erklären: Viele Praxisanleiter:innen werden tariflich weiterhin als Pflegefachkraft geführt und geben ihre Tätigkeit uneinheitlich als 'Praxisanleiter/in' oder weiterhin als 'Pflegefachkraft' an - Praxisanleitung ist damit oft eine Zulage zur Pflegefachkraft-Vergütung, keine eigenständige Vollzeitrolle.

Was verdient man als Praxisanleiter/in (Pflege)? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 12.104 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.

Dos & Don'ts für den Praxisanleiter/in (Pflege)-Lebenslauf

Do

  • Die formale Qualifikation nach § 4 PflAPrV explizit benennen (Stundenzahl der Zusatzqualifikation, Berufserfahrung, jährliche Fortbildung)
  • Konkrete Zahlen zur Anleitung nennen (Anzahl betreuter Auszubildender pro Jahr, freigestellter Zeitanteil, Bestehensquote)
  • Die Zusammenarbeit mit der Pflegeschule konkret machen (Prüfungsbeteiligung, Lernzielabstimmung)
  • Zwischen Praxisanleitung und regulärer Pflegetätigkeit klar unterscheiden, wenn nur ein Teil der Arbeitszeit betroffen ist
  • Bei vollständiger Freistellung die Höhe des Freistellungsanteils explizit nennen

Don't

  • Nicht nur 'Praxisanleitung' als Schlagwort schreiben, ohne Stundenzahl der Qualifikation oder Zeitanteil zu konkretisieren
  • Die Qualifikation nicht mit Pflegedienstleitung oder Case Management verwechseln - unterschiedliche Rollen mit unterschiedlichem Fokus
  • Die 300-Stunden-Zusatzqualifikation nicht als optional darstellen, wenn tatsächlich Auszubildende in Pflicht-/Vertiefungseinsätzen angeleitet werden - dort ist sie gesetzlich vorgeschrieben
  • Keine reinen Soft-Skill-Floskeln ohne Beleg verwenden ('geduldig, kommunikativ')
  • Lücken im Werdegang nicht unkommentiert lassen - kurze Einordnung reicht

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Praxisanleiter/in (Pflege)

Was ist der Unterschied zwischen Praxisanleitung und Pflegedienstleitung?

Praxisanleitung ist eine berufspädagogische Zusatzqualifikation nach § 4 PflAPrV, die sich an Auszubildende richtet: schrittweise Heranführung an die beruflichen Aufgaben, Begleitung des Ausbildungsnachweises, Zusammenarbeit mit der Pflegeschule. Pflegedienstleitung (PDL) ist eine gesetzlich verankerte Leitungsfunktion nach § 71 SGB XI mit Personal-, Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsverantwortung für eine ganze Einrichtung. Praxisanleitung führt kein Personal und keine Einrichtung, sondern begleitet gezielt einzelne Auszubildende während ihrer praktischen Einsätze.

Was ist der Unterschied zwischen Praxisanleitung und Case Management in der Pflege?

Praxisanleitung richtet sich an Auszubildende innerhalb der eigenen Einrichtung und ist eine pädagogische, ausbildungsbezogene Funktion. Case Management ist fallbezogen und richtet sich an pflegebedürftige oder erkrankte Personen: die sektorenübergreifende Koordination eines einzelnen Versorgungsfalls, etwa zwischen Krankenhaus, ambulanter Pflege und Reha. Beide Rollen bauen auf dem Pflegefachkraft-Grundberuf auf, unterscheiden sich aber vollständig im Gegenstand der Tätigkeit.

Welche Qualifikation braucht man als Praxisanleiter/in in der Pflege?

Nach § 4 PflAPrV braucht man eine abgeschlossene Pflegeausbildung, mindestens ein Jahr Berufserfahrung in den letzten fünf Jahren sowie eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 300 Stunden. Zusätzlich ist eine jährliche berufspädagogische Fortbildung von mindestens 24 Stunden vorgeschrieben, um die Befähigung zu erhalten. Wer die Qualifikation bereits vor dem 31. Dezember 2019 nach altem Recht erworben hat, gilt automatisch als qualifiziert.

Ist Praxisanleitung eine eigenständige Vollzeitstelle?

Häufig nicht. In vielen Einrichtungen ist Praxisanleitung ein Tätigkeitsanteil neben der regulären Pflegefachkraft-Tätigkeit und wird tariflich über eine Zulage abgebildet (70,00 Euro monatlich nach TVöD VKA, 80,53 Euro nach TV-L Pflege und Rettungsdienst), solange sie weniger als die Hälfte der Arbeitszeit ausmacht. Erst bei einem Anteil von mindestens 50 Prozent erfolgt laut Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 09.09.2020, Az. 4 AZR 161/20) eine volle Höhergruppierung in Entgeltgruppe P8 TVöD/VKA. Vollständig freigestellte, hauptberufliche Praxisanleitungsstellen kommen vor, sind aber nicht der Regelfall.

Wie viel verdient man als Praxisanleiter/in in der Pflege?

Die Angaben streuen je nach Quelle deutlich zwischen rund 44.800 und 56.900 Euro brutto im Jahr, abhängig davon, ob überwiegend teilweise freigestellte Pflegefachkräfte mit Zulage oder vollständig freigestellte, hauptberufliche Praxisanleiter:innen erfasst werden. Bei geringem Zeitanteil bleibt die Grundvergütung wie bei einer Pflegefachkraft bestehen, ergänzt um eine kleine monatliche Zulage; bei überwiegender oder vollständiger Freistellung erfolgt eine höhere tarifliche Eingruppierung.

Quellen

  1. § 4 PflAPrV - Praxisanleitung (Volltext), Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-12
  2. Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung (PflAPrV) - Inhaltsverzeichnis, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-12
  3. Praxisanleiter/-in » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-12
  4. Praxisanleiter/in: Gehalt und Verdienst 2026, Medi-Karriere, abgerufen am 2026-08-12
  5. Praxisanleiter/in Pflege: Weiterbildung, Beruf, Gehalt und Stellen, Medi-Karriere, abgerufen am 2026-08-12
  6. Praxisanleiter für Pflegeberufe Gehalt, jobbörse.de, abgerufen am 2026-08-12
  7. Praxisanleiter-Zulage im öffentlichen Dienst (TVöD & TV-L), kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-12
  8. Eingruppierung Krankenpfleger als TZ-Praxisanleiter (BAG, Urteil vom 09.09.2020, Az. 4 AZR 161/20), dbb beamtenbund und tarifunion, abgerufen am 2026-08-12

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026