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Lebenslauf Muster Wohnbereichsleiter/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Ein guter Lebenslauf als Wohnbereichsleiter/in zeigt sofort drei Dinge: die Führungserfahrung für EINEN Wohnbereich bzw. eine Station innerhalb einer Pflegeeinrichtung (nicht die Gesamtverantwortung wie bei der Pflegedienstleitung), die formale Qualifikation - die je nach Bundesland unterschiedlich geregelt ist, meist eine Weiterbildung mit rund 400 bis 460 Stunden analog zur Pflegedienstleitung - sowie konkrete Zahlen zur geführten Einheit (Bewohnerzahl, Teamgröße). Wichtiger als lange Aufgabenlisten sind messbare Ergebnisse in Personalführung, Pflegequalität und Zusammenarbeit mit der Pflegedienstleitung. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Wohnbereichsleiter/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Wohnbereichsleiterin mit 5 Jahren Führungserfahrung in der stationären Altenpflege, davon 3 Jahre als Leitung eines Wohnbereichs mit 30 Bewohner:innen und 16 Mitarbeitenden. Staatlich anerkannte Weiterbildung zur Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std. nach WPO-Hessen). Verantwortlich für Dienstplanung, Pflegevisiten und die Einarbeitung neuer Kolleg:innen in enger Abstimmung mit der Pflegedienstleitung. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als stellvertretende oder vollständige Pflegedienstleitung.

Berufserfahrung

06/2023 - heute
Wohnbereichsleitung
Seniorenzentrum Am Stadtpark, Frankfurt am Main
  • Personal- und Führungsverantwortung für 16 Mitarbeitende im Wohnbereich mit 30 Bewohner:innen
  • Dienst- und Urlaubsplanung sowie Organisation von Teambesprechungen und Fallbesprechungen
  • Durchführung regelmäßiger Pflegevisiten und Prüfung der Pflegedokumentation (SIS)
  • Zentrale Ansprechperson für Bewohner:innen, Angehörige, Ärzt:innen und die Pflegedienstleitung
  • Einarbeitung neuer Mitarbeitender sowie Mitwirkung an der Praxisanleitung von Auszubildenden
  • Vorbereitung und Begleitung von MDK-/MD-Qualitätsprüfungen im Wohnbereich
08/2019 - 05/2023
Pflegefachkraft, stellvertretende Wohnbereichsleitung
Seniorenzentrum Am Stadtpark, Frankfurt am Main
  • Grund- und Behandlungspflege sowie Vertretung der Wohnbereichsleitung bei Abwesenheit
  • Berufsbegleitender Abschluss der Weiterbildung zur Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std.) während dieser Station
  • Mitwirkung an Dienstplangestaltung und Einarbeitung neuer Kolleg:innen

Ausbildung

2015 - 2018
Ausbildung Pflegefachkraft
Pflegeschule am Klinikum Frankfurt
  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG)
  • Anschließend mehrjährige Berufserfahrung in der stationären Altenpflege
2022 - 2023
Staatlich anerkannte Weiterbildung Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std. nach WPO-Hessen)
Bildungsträger für Pflegeberufe, Frankfurt am Main
  • Berufsbegleitender Tageskurs, 13,5 Monate, 180 Std. Grundmodule (Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaft, wirtschaftliche/rechtliche Grundlagen) plus 220 Std. Fachmodule (Führungsrolle, Qualitätsmanagement, Personalführung)
  • Abschluss mit staatlicher mündlicher Prüfung vor dem Regierungspräsidium

Kenntnisse

Personalführung & DienstplanungSehr gut
Pflegevisite & Pflegedokumentation (SIS)Sehr gut
Qualitätsmanagement (Expertenstandards DNQP)Gut
Teambesprechungen & KonfliktmanagementSehr gut
MDK-/MD-PrüfungsvorbereitungGut
Pflegesoftware (z. B. Vivendi, Medifox)Gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut
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Maria Beispiel
Wohnbereichsleiter/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Wohnbereichsleiterin mit 5 Jahren Führungserfahrung in der stationären Altenpflege, davon 3 Jahre als Leitung eines Wohnbereichs mit 30 Bewohner:innen und 16 Mitarbeitenden. Staatlich anerkannte Weiterbildung zur Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std. nach WPO-Hessen). Verantwortlich für Dienstplanung, Pflegevisiten und die Einarbeitung neuer Kolleg:innen in enger Abstimmung mit der Pflegedienstleitung. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als stellvertretende oder vollständige Pflegedienstleitung.

Berufserfahrung

06/2023 - heute
Wohnbereichsleitung
Seniorenzentrum Am Stadtpark, Frankfurt am Main
  • Personal- und Führungsverantwortung für 16 Mitarbeitende im Wohnbereich mit 30 Bewohner:innen
  • Dienst- und Urlaubsplanung sowie Organisation von Teambesprechungen und Fallbesprechungen
  • Durchführung regelmäßiger Pflegevisiten und Prüfung der Pflegedokumentation (SIS)
  • Zentrale Ansprechperson für Bewohner:innen, Angehörige, Ärzt:innen und die Pflegedienstleitung
  • Einarbeitung neuer Mitarbeitender sowie Mitwirkung an der Praxisanleitung von Auszubildenden
  • Vorbereitung und Begleitung von MDK-/MD-Qualitätsprüfungen im Wohnbereich
08/2019 - 05/2023
Pflegefachkraft, stellvertretende Wohnbereichsleitung
Seniorenzentrum Am Stadtpark, Frankfurt am Main
  • Grund- und Behandlungspflege sowie Vertretung der Wohnbereichsleitung bei Abwesenheit
  • Berufsbegleitender Abschluss der Weiterbildung zur Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std.) während dieser Station
  • Mitwirkung an Dienstplangestaltung und Einarbeitung neuer Kolleg:innen

Ausbildung

2015 - 2018
Ausbildung Pflegefachkraft
Pflegeschule am Klinikum Frankfurt
  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG)
  • Anschließend mehrjährige Berufserfahrung in der stationären Altenpflege
2022 - 2023
Staatlich anerkannte Weiterbildung Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std. nach WPO-Hessen)
Bildungsträger für Pflegeberufe, Frankfurt am Main
  • Berufsbegleitender Tageskurs, 13,5 Monate, 180 Std. Grundmodule (Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaft, wirtschaftliche/rechtliche Grundlagen) plus 220 Std. Fachmodule (Führungsrolle, Qualitätsmanagement, Personalführung)
  • Abschluss mit staatlicher mündlicher Prüfung vor dem Regierungspräsidium

Kenntnisse

Personalführung & DienstplanungSehr gut
Pflegevisite & Pflegedokumentation (SIS)Sehr gut
Qualitätsmanagement (Expertenstandards DNQP)Gut
Teambesprechungen & KonfliktmanagementSehr gut
MDK-/MD-PrüfungsvorbereitungGut
Pflegesoftware (z. B. Vivendi, Medifox)Gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut

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Lebenslauf Beispiel Wohnbereichsleiter/in zum Kopieren

Profil

Wohnbereichsleiterin mit 5 Jahren Führungserfahrung in der stationären Altenpflege, davon 3 Jahre als Leitung eines Wohnbereichs mit 30 Bewohner:innen und 16 Mitarbeitenden. Staatlich anerkannte Weiterbildung zur Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std. nach WPO-Hessen). Verantwortlich für Dienstplanung, Pflegevisiten und die Einarbeitung neuer Kolleg:innen in enger Abstimmung mit der Pflegedienstleitung. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als stellvertretende oder vollständige Pflegedienstleitung.

Berufserfahrung

06/2023 - heute

Wohnbereichsleitung

Seniorenzentrum Am Stadtpark, Frankfurt am Main

  • Personal- und Führungsverantwortung für 16 Mitarbeitende im Wohnbereich mit 30 Bewohner:innen
  • Dienst- und Urlaubsplanung sowie Organisation von Teambesprechungen und Fallbesprechungen
  • Durchführung regelmäßiger Pflegevisiten und Prüfung der Pflegedokumentation (SIS)
  • Zentrale Ansprechperson für Bewohner:innen, Angehörige, Ärzt:innen und die Pflegedienstleitung
  • Einarbeitung neuer Mitarbeitender sowie Mitwirkung an der Praxisanleitung von Auszubildenden
  • Vorbereitung und Begleitung von MDK-/MD-Qualitätsprüfungen im Wohnbereich

08/2019 - 05/2023

Pflegefachkraft, stellvertretende Wohnbereichsleitung

Seniorenzentrum Am Stadtpark, Frankfurt am Main

  • Grund- und Behandlungspflege sowie Vertretung der Wohnbereichsleitung bei Abwesenheit
  • Berufsbegleitender Abschluss der Weiterbildung zur Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std.) während dieser Station
  • Mitwirkung an Dienstplangestaltung und Einarbeitung neuer Kolleg:innen

Werdegang

2015 - 2018

Ausbildung Pflegefachkraft

Pflegeschule am Klinikum Frankfurt

2022 - 2023

Staatlich anerkannte Weiterbildung Gruppen- und Wohnbereichsleitung (400 Std. nach WPO-Hessen)

Bildungsträger für Pflegeberufe, Frankfurt am Main

Kenntnisse

  • Personalführung & DienstplanungSehr gut
  • Pflegevisite & Pflegedokumentation (SIS)Sehr gut
  • Qualitätsmanagement (Expertenstandards DNQP)Gut
  • Teambesprechungen & KonfliktmanagementSehr gut
  • MDK-/MD-PrüfungsvorbereitungGut
  • Pflegesoftware (z. B. Vivendi, Medifox)Gut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Wohnbereichsleiter/in

Personalführung im Wohnbereich

  • Personal- und Führungsverantwortung für [Anzahl] Mitarbeitende im Wohnbereich mit [Anzahl] Bewohner:innen
  • Erstellung der Dienst- und Urlaubsplanung in Abstimmung mit der Pflegedienstleitung
  • Einarbeitung neuer Mitarbeitender und Mitwirkung an der Praxisanleitung von Auszubildenden
  • Organisation und Moderation von Team- und Fallbesprechungen
  • Beurteilungs- und Feedbackgespräche mit dem Pflegeteam

Pflegequalität & Dokumentation

  • Durchführung regelmäßiger Pflegevisiten und Prüfung der Pflegedokumentation im Wohnbereich
  • Sicherstellung der Pflegestandards nach Expertenstandards des DNQP im eigenen Verantwortungsbereich
  • Vorbereitung und Begleitung von MDK-/MD-Qualitätsprüfungen für den Wohnbereich
  • Umsetzung von Hygiene- und Arbeitsschutzvorgaben im Team

Organisation & Verwaltung

  • Mitwirkung an der Budgetplanung und Materialbeschaffung für den Wohnbereich
  • Koordination der Belegung und Aufnahme neuer Bewohner:innen im Wohnbereich
  • Regelmäßiges Reporting an die Pflegedienstleitung
  • Bearbeitung von Beschwerden und Einleitung von Verbesserungsmaßnahmen im eigenen Bereich

Kommunikation & Schnittstellen

  • Zentrale Ansprechperson für Bewohner:innen, Angehörige, Ärzt:innen und Therapeut:innen im Wohnbereich
  • Enge Abstimmung und Berichtspflicht gegenüber der Pflegedienstleitung
  • Beratung von Angehörigen in Versorgungs- und Konfliktsituationen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Sozialdienst und externen Partnern

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Wohnbereichsleiter/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Personalplanung & Dienstplangestaltung im Wohnbereich
  • Pflegevisite & Pflegedokumentation (z. B. SIS)
  • Qualitätsmanagement nach Expertenstandards (DNQP)
  • MDK-/MD-Prüfungsvorbereitung
  • Grundlagen Budget- und Ressourcenplanung
  • Arbeitsschutz- & Hygienemanagement
  • Pflegesoftware (z. B. Vivendi, SNAP, Medifox)

Zertifikate

  • Staatlich anerkannte Weiterbildung Gruppen- und Wohnbereichsleitung (z. B. 400 Std. nach WPO-Hessen)
  • Basisweiterbildung Pflegedienstleitung/verantwortliche Pflegefachkraft (460 Std., z. B. nach AVPfleWoqG Bayern)
  • Praxisanleiter-Schein (häufig vorgelagerte oder parallele Qualifikation)
  • Qualitätsmanagementbeauftragte/r (QMB) im Gesundheitswesen (optional)
  • Bachelor Pflegemanagement/Pflege- und Gesundheitsmanagement (alternativer akademischer Weg)

Soft Skills

  • Führungsstärke im Team
  • Kommunikationsstärke
  • Konfliktfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Einfühlungsvermögen
  • Belastbarkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

Werdegang und Gehalt als Wohnbereichsleiter/in im Überblick

Wege in die RolleWohnbereichsleiter/in ist keine eigene Erstausbildung, sondern eine Führungsfunktion, die auf einer abgeschlossenen Pflegeausbildung aufbaut - wie Pflegedienstleiter/in (PDL) und Praxisanleiter/in (Pflege). Anders als bei diesen beiden Rollen gibt es für Wohnbereichsleitung keine eigene bundesrechtliche Norm (kein Pendant zu § 71 SGB XI oder § 4 PflAPrV); die Qualifikationsanforderung ist, soweit überhaupt geregelt, Landesrecht und fällt bundesweit uneinheitlich aus. Drei real parallel vorkommende Zugangswege: (1) Pflegefachkraft-Ausbildung plus mehrjährige Berufserfahrung plus landesrechtliche bzw. marktübliche Leitungsweiterbildung - der häufigste Weg, aber mit deutlich unterschiedlicher konkreter Ausgestaltung je Bundesland. In Hessen existiert eine eigenständige, staatlich geprüfte 400-Stunden-Weiterbildung 'Gruppen- und Wohnbereichsleitung' nach der Hessischen Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege (WPO-Hessen, eigener Volltextabruf beim Anbieter MainInstitut): 180 Stunden Grundmodule (Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaft, wirtschaftliche/rechtliche Grundlagen) plus 220 Stunden Fachmodule (Führungsrolle und -aufgaben, Qualitätsmanagement, Rechts- und Organisationsrahmen für Personalführung), 13,5 Monate berufsbegleitend, Abschluss mit staatlicher mündlicher Prüfung vor dem Regierungspräsidium. In Bayern gibt es dagegen keine eigenständige WBL-Weiterbildung, sondern die 460-Stunden-Basisweiterbildung aus Kapitel 2 Pflegedienstleitung der AVPfleWoqG (§§ 73-76, eigener Volltextabruf) wird in der Weiterbildungspraxis als ausreichende Qualifikation für Wohnbereichsleitung/Stationsleitung/verantwortliche Pflegefachkraft vermarktet, während erst die vollständige Basis- und Aufbauweiterbildung (764 Stunden gesamt) vollständig für die PDL-Funktion qualifiziert. Wohnbereichsleitung ist damit in Bayern faktisch die niedrigere Ausbaustufe derselben Weiterbildungskette wie PDL, in Hessen ein eigenständiges, andersstrukturiertes Qualifikationsprofil mit eigener Stundenzahl und eigenem Abschluss. (2) Aufstieg aus stellvertretender Wohnbereichsleitung oder Praxisanleitung, mit berufsbegleitendem Nachholen der Weiterbildung - erfahrene Pflegefachkräfte übernehmen häufig zunächst kommissarisch oder als ständige Vertretung Leitungsaufgaben, bevor oder während sie die formale Weiterbildung abschließen. (3) Studium Pflegemanagement/Pflege- und Gesundheitsmanagement, das wie bei PDL in Stellenanzeigen häufig als gleichwertiger oder höherwertiger Zugang behandelt wird und die zugrunde liegende Pflegeausbildung ergänzt statt ersetzt. In Bundesländern ohne eigene Qualifikationsnorm (z. B. Nordrhein-Westfalen, siehe unten) ist zudem ein informeller Weg real möglich: die Übernahme der Funktion allein auf Basis von Berufserfahrung und Arbeitgeberentscheidung, ohne dass eine bestimmte Weiterbildung gesetzlich vorgeschrieben wäre.
GehaltsspanneVier unabhängige Quellen wurden herangezogen und bewusst nicht gemittelt. gehalt.de nennt einen Median von 48.655 Euro brutto im Jahr (Quartile 44.039 bis 53.755 Euro, entsprechend 3.924 Euro im Monat bei Quartilen von 3.551 bis 4.335 Euro), per rohem HTML und eingebettetem JSON-LD gegengeprüft, keine Diskrepanz zwischen beiden Darstellungsformen gefunden; das JSON-LD-Datum lastReviewed zeigt allerdings 2020-05-15, die Datenaktualität ist nicht abschließend geklärt. StepStone nennt in einer eigenen, ausdrücklich auf Wohnbereichsleiter/in bezogenen Tabelle ein Minimum von 39.500 Euro, einen Median von 45.200 Euro und ein Maximum von 52.500 Euro im Jahr. Indeed nennt einen Durchschnitt von 45.004 Euro im Jahr (3.750 Euro im Monat) auf Basis eigener, laufend aktualisierter Nutzerdaten. Die offizielle TVöD-Pflege-Entgelttabelle (VKA, gültig 01.05.2026 bis 31.03.2027) weist für die Entgeltgruppe P12 - deren Tätigkeitsmerkmal wörtlich 'Beschäftigte als Stationsleiterinnen oder Stationsleiter' nennt, ein in der Weiterbildungs- und Tarifpraxis synonym zu Wohnbereichsleitung verwendeter Begriff - ein Grundgehalt von 4.657 bis 5.493 Euro im Monat je nach Erfahrungsstufe aus, also 55.884 bis 65.916 Euro im Jahr, ohne Jahressonderzahlung und Zulagen. Die drei portalbasierten Werte liegen bemerkenswert eng beieinander; der Tarifwert liegt deutlich darüber, weil er ausschließlich formal korrekt eingruppierte Vollzeitstellen im öffentlichen Dienst beschreibt, während die Portalwerte auch Berufseinsteiger:innen und Zulagen-Konstellationen einschließen dürften. Die StepStone-Seite enthielt zudem in einer anderen Tabelle nachweislich kontaminierten Controller-Fließtext (bereits dokumentierter StepStone-Copy-Paste-Bug) - diese Werte wurden nicht verwendet, nur die eigenständige, sauber beschriftete Min/Median/Max-Tabelle.

Was verdient man als Wohnbereichsleiter/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 3.651 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.

Dos & Don'ts für den Wohnbereichsleiter/in-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Zahlen zur geführten Einheit nennen (Bewohnerzahl, Teamgröße)
  • Die formale Qualifikation benennen (Weiterbildung mit Stundenzahl je nach Bundesland, oder Studium, plus Berufserfahrung)
  • Messbare Ergebnisse zeigen (Pflegequalität, MDK-/MD-Prüfergebnisse, Fluktuationssenkung im Team)
  • Die Abstimmung/Berichtslinie zur Pflegedienstleitung sichtbar machen, ohne die Gesamtverantwortung der PDL für sich zu beanspruchen
  • Zwischen Wohnbereichsleitung und stellvertretender Wohnbereichsleitung klar unterscheiden, falls nur Teilverantwortung ausgeübt wurde

Don't

  • Nicht nur 'Leitungserfahrung' schreiben, ohne Teamgröße oder Wohnbereichsgröße zu konkretisieren
  • Wohnbereichsleitung nicht mit der Gesamtverantwortung einer Pflegedienstleitung gleichsetzen
  • Die landesrechtlich unterschiedliche Weiterbildung nicht als bundeseinheitliche Ausbildung darstellen
  • Praxisanleitung und Wohnbereichsleitung nicht vermischen, wenn nur eine der beiden Funktionen tatsächlich ausgeübt wurde
  • Keine reinen Soft-Skill-Floskeln ohne Beleg verwenden ('führungsstark, organisiert')

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Wohnbereichsleiter/in

Was ist der Unterschied zwischen Wohnbereichsleitung und Pflegedienstleitung?

Pflegedienstleitung (PDL) trägt die Gesamtverantwortung für den gesamten Pflegedienst bzw. die gesamte Einrichtung nach § 71 SGB XI. Wohnbereichsleitung führt operativ nur einen Wohnbereich oder eine Station innerhalb der Einrichtung - Dienstplanung, Pflegevisiten und Teamführung für das eigene, begrenzte Team - in enger Abstimmung mit und Berichtspflicht gegenüber der Pflegedienstleitung. Ein üblicher Karriereschritt führt von der Wohnbereichsleitung zur stellvertretenden oder vollständigen Pflegedienstleitung.

Was ist der Unterschied zwischen Wohnbereichsleitung und Praxisanleitung?

Praxisanleitung ist eine pädagogische Zusatzqualifikation nach § 4 PflAPrV, die sich ausschließlich an Auszubildende richtet. Wohnbereichsleitung ist eine Personalführungsfunktion für das gesamte Team eines Wohnbereichs mit Dienstplan-, Budget-Mitwirkungs- und Qualitätsverantwortung. Beide Rollen überschneiden sich in der Praxis häufig, sind aber rechtlich unabhängige Qualifikationsprofile: Wohnbereichsleitung erfordert keine Praxisanleiter-Qualifikation und umgekehrt.

Welche Qualifikation braucht man für die Wohnbereichsleitung?

Das ist bundesweit uneinheitlich geregelt, weil es anders als bei Pflegedienstleitung und Praxisanleitung keine eigene bundesrechtliche Norm gibt. In Hessen existiert eine eigenständige, staatlich geprüfte 400-Stunden-Weiterbildung 'Gruppen- und Wohnbereichsleitung'. In Bayern gilt die 460-Stunden-Basisweiterbildung aus der Pflegedienstleitungs-Weiterbildungskette (AVPfleWoqG) als ausreichende Qualifikation. In Nordrhein-Westfalen gibt es dagegen keine eigene gesetzliche Qualifikationsvorgabe für Wohnbereichsleitung. Voraussetzung ist in jedem Fall eine abgeschlossene Pflegeausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Ist Wohnbereichsleitung überall in Deutschland gleich geregelt?

Nein. Anders als bei Pflegedienstleitung (§ 71 SGB XI) oder Praxisanleitung (§ 4 PflAPrV) gibt es keine bundeseinheitliche Norm. Die Bundesländer regeln die Anforderungen sehr unterschiedlich: Hessen hat eine eigene Weiterbildungs- und Prüfungsordnung mit staatlicher Prüfung, Bayern ordnet die Funktion einer Teilstufe der Pflegedienstleitungs-Weiterbildung zu, Nordrhein-Westfalen kennt gar keine eigene gesetzliche Regelung für Wohnbereichsleitung.

Wie viel verdient man als Wohnbereichsleitung?

Die Angaben streuen je nach Quelle. Portale wie gehalt.de, StepStone und Indeed nennen übereinstimmend einen Jahresbruttowert zwischen rund 45.000 und 48.700 Euro im Median bzw. Durchschnitt. Die offizielle TVöD-Pflege-Tabelle für die Entgeltgruppe P12 (Stationsleitung) liegt mit rund 55.900 bis 65.900 Euro im Jahr deutlich darüber, weil sie nur formal korrekt eingruppierte Vollzeitstellen im öffentlichen Dienst beschreibt, zuzüglich Jahressonderzahlung und möglicher Zulagen.

Quellen

  1. AVPfleWoqG: Kapitel 2 Pflegedienstleitung (§§ 73-76), Fassung gültig ab 01.01.2025, Bayerisches Staatsministerium / gesetze-bayern.de, abgerufen am 2026-08-12
  2. Verordnung zur Durchführung des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG-DVO NRW), Land Nordrhein-Westfalen (Spiegel: biva.de), abgerufen am 2026-08-12
  3. Staatlich anerkannte Gruppen- und Wohnbereichsleitung 400 Stunden nach der WPO Hessen, MainInstitut / Pflegebildungsinstitut Wiesbaden, abgerufen am 2026-08-12
  4. Wohnbereichsleitung/Verantwortliche Pflegefachkraft - Fortbildung nach AVPfleWoqG, Berufsbildungszentrum Augsburg & Schwaben, abgerufen am 2026-08-12
  5. Pflegedienstleitung PDL Basisweiterbildung gemäß AVPfleWoqG (Bayern), HÖHER Akademie für Pflegeberufe, abgerufen am 2026-08-12
  6. Wohnbereichsleitung (WBL) » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-12
  7. Wohnbereichsleiter/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
  8. Gehalt als Wohnbereichsleitung (m/w/d): So hoch ist es, Indeed, abgerufen am 2026-08-12
  9. TVöD Pflege EG P12 - Gehalt 2026-2027, Tabelle, Stufen & Zulagen, kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-12

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026