Lebenslauf Studio

Lebenslauf Muster Intensivpflegefachkraft

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Ein guter Lebenslauf als Intensivpflegefachkraft zeigt sofort drei Dinge: die formale Qualifikation (examinierte Pflegefachkraft plus mindestens sechs Monate Berufserfahrung im Fachgebiet plus die berufsbegleitende Fachweiterbildung „Intensiv- und Anästhesiepflege" mit mindestens 720 Theorie- und mindestens 1.800 bis 1.900 Praxisstunden nach DKG-Empfehlung bzw. der jeweiligen Landes-Weiterbildungsverordnung, z. B. der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen), den klinischen Verantwortungsbereich (hochkomplexe Intensivpflege beatmeter, kreislaufinstabiler und neurologisch beeinträchtigter Patient:innen sowie prä-, intra- und postoperative Anästhesiepflege) sowie konkrete Ergebnisse (z. B. Anzahl betreuter Intensivpatient:innen, Beatmungsmanagement, Mitwirkung im Reanimationsteam). Anders als eine Anästhesietechnische Assistenz (ATA) deckt die Rolle nicht nur die Anästhesie ab, sondern zusätzlich die gesamte konservative und operative Intensivpflege, und baut zwingend auf der bereits abgeschlossenen Pflegefachkraft-Ausbildung auf statt eine eigene dreijährige Erstausbildung zu sein. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Intensivpflegefachkraft
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Intensivpflegefachkraft (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege nach DKG-Empfehlung, 720 Theorie- und 1.900 Praxisstunden) mit 7 Jahren Berufserfahrung in der operativen und konservativen Intensivpflege, davon 4 Jahre auf einer interdisziplinären Intensivstation mit Schwerpunkt Beatmungsmanagement und Sepsistherapie. Grundberuf examinierte Pflegefachkraft (3-jährige generalistische Ausbildung nach PflBG), anschließend 8 Monate Berufserfahrung auf der Zielstation vor Beginn der zweijährigen berufsbegleitenden Fachweiterbildung. Verantwortlich für die eigenständige intensivpflegerische Versorgung von 2 bis 3 beatmeten Patient:innen pro Schicht, Mitwirkung im Reanimationsteam sowie Anästhesiepflege im OP-Bereich (Einleitung, Ausleitung, Aufwachraumüberwachung) im Rahmen des vorgeschriebenen 500-Stunden-Anästhesieeinsatzes. Ich suche eine Position mit erweiterter fachlicher Verantwortung, z. B. als Praxisanleiterin für die Fachweiterbildung oder in der außerklinischen Intensivpflege.

Berufserfahrung

03/2023 - heute
Intensivpflegefachkraft (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege)
Interdisziplinäre Intensivstation, Universitätsklinikum Essen
  • Eigenverantwortliche intensivpflegerische Versorgung von 2-3 beatmeten und kreislaufinstabilen Patient:innen pro Schicht
  • Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv), hämodynamisches Monitoring und Sedierungssteuerung nach ärztlicher Anordnung
  • Mitwirkung im hausinternen Reanimationsteam (Medical Emergency Team)
  • Anästhesiepflege im Rahmen des vorgeschriebenen 500-Stunden-Praxiseinsatzes: Einleitung, Ausleitung und Aufwachraumüberwachung
  • Anleitung von Fachweiterbildungsteilnehmenden im Rahmen der praktischen Anleitung
09/2019 - 02/2023
Pflegefachkraft, Innere Medizin / Intermediate Care
Universitätsklinikum Essen
  • Grund- und Behandlungspflege auf einer internistischen Station mit angeschlossener Intermediate-Care-Einheit
  • Monitoring von Patient:innen mit erhöhtem Überwachungsbedarf, gezielte Vorbereitung auf die Fachweiterbildung
  • Abschluss der 6-monatigen Mindest-Berufserfahrung im Fachgebiet vor Fachweiterbildungsbeginn

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung Pflegefachkraft
Pflegeschule am Universitätsklinikum Essen
  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG)
  • Anschließend mindestens 6 Monate Berufserfahrung im jeweiligen Fachgebiet (Voraussetzung nach § 4 DKG-Empfehlung)
2023 - 2025
Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege (berufsbegleitend)
Fort- und Weiterbildungsakademie, Universitätsklinikum Essen (DKG-anerkannte Fachweiterbildungsstätte)
  • 2-jährige berufsbegleitende Weiterbildung nach DKG-Empfehlung vom 14./15.03.2022 bzw. Weiterbildungsordnung der Pflegekammer NRW vom 24.10.2023
  • Mindestens 720 Stunden Theorie (Basismodul + Fachmodule) und 1.900 Stunden Praxis (davon 550 Std. konservative Intensivpflege, 550 Std. operative Intensivpflege, 500 Std. Anästhesiepflege, 300 Std. weitere Intensivbehandlungseinheiten)
  • Abschluss mit praktischer und mündlicher Abschlussprüfung, Anerkennung als 'Fachpflegeperson für Intensivpflege und Anästhesie' durch die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen

Kenntnisse

Intensivpflege (konservativ & operativ)Sehr gut
Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv)Sehr gut
Anästhesiepflege (Ein-/Ausleitung, Aufwachraum)Sehr gut
Hämodynamisches MonitoringSehr gut
Reanimationsmanagement (ALS)Gut
Pflegedokumentation (z. B. PDMS)Gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut
Dieses Muster jetzt ausfüllen

Lebenslauf-Editor: Intensivpflegefachkraft

Vorbefüllt mit dem Muster oben. Überschreibe die Felder mit deinen eigenen Daten, die Vorschau aktualisiert sich sofort.

Download-Optionen unten am Editor

Live-Vorschau in A4
Maria Beispiel
Intensivpflegefachkraft
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Intensivpflegefachkraft (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege nach DKG-Empfehlung, 720 Theorie- und 1.900 Praxisstunden) mit 7 Jahren Berufserfahrung in der operativen und konservativen Intensivpflege, davon 4 Jahre auf einer interdisziplinären Intensivstation mit Schwerpunkt Beatmungsmanagement und Sepsistherapie. Grundberuf examinierte Pflegefachkraft (3-jährige generalistische Ausbildung nach PflBG), anschließend 8 Monate Berufserfahrung auf der Zielstation vor Beginn der zweijährigen berufsbegleitenden Fachweiterbildung. Verantwortlich für die eigenständige intensivpflegerische Versorgung von 2 bis 3 beatmeten Patient:innen pro Schicht, Mitwirkung im Reanimationsteam sowie Anästhesiepflege im OP-Bereich (Einleitung, Ausleitung, Aufwachraumüberwachung) im Rahmen des vorgeschriebenen 500-Stunden-Anästhesieeinsatzes. Ich suche eine Position mit erweiterter fachlicher Verantwortung, z. B. als Praxisanleiterin für die Fachweiterbildung oder in der außerklinischen Intensivpflege.

Berufserfahrung

03/2023 - heute
Intensivpflegefachkraft (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege)
Interdisziplinäre Intensivstation, Universitätsklinikum Essen
  • Eigenverantwortliche intensivpflegerische Versorgung von 2-3 beatmeten und kreislaufinstabilen Patient:innen pro Schicht
  • Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv), hämodynamisches Monitoring und Sedierungssteuerung nach ärztlicher Anordnung
  • Mitwirkung im hausinternen Reanimationsteam (Medical Emergency Team)
  • Anästhesiepflege im Rahmen des vorgeschriebenen 500-Stunden-Praxiseinsatzes: Einleitung, Ausleitung und Aufwachraumüberwachung
  • Anleitung von Fachweiterbildungsteilnehmenden im Rahmen der praktischen Anleitung
09/2019 - 02/2023
Pflegefachkraft, Innere Medizin / Intermediate Care
Universitätsklinikum Essen
  • Grund- und Behandlungspflege auf einer internistischen Station mit angeschlossener Intermediate-Care-Einheit
  • Monitoring von Patient:innen mit erhöhtem Überwachungsbedarf, gezielte Vorbereitung auf die Fachweiterbildung
  • Abschluss der 6-monatigen Mindest-Berufserfahrung im Fachgebiet vor Fachweiterbildungsbeginn

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung Pflegefachkraft
Pflegeschule am Universitätsklinikum Essen
  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (PflBG)
  • Anschließend mindestens 6 Monate Berufserfahrung im jeweiligen Fachgebiet (Voraussetzung nach § 4 DKG-Empfehlung)
2023 - 2025
Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege (berufsbegleitend)
Fort- und Weiterbildungsakademie, Universitätsklinikum Essen (DKG-anerkannte Fachweiterbildungsstätte)
  • 2-jährige berufsbegleitende Weiterbildung nach DKG-Empfehlung vom 14./15.03.2022 bzw. Weiterbildungsordnung der Pflegekammer NRW vom 24.10.2023
  • Mindestens 720 Stunden Theorie (Basismodul + Fachmodule) und 1.900 Stunden Praxis (davon 550 Std. konservative Intensivpflege, 550 Std. operative Intensivpflege, 500 Std. Anästhesiepflege, 300 Std. weitere Intensivbehandlungseinheiten)
  • Abschluss mit praktischer und mündlicher Abschlussprüfung, Anerkennung als 'Fachpflegeperson für Intensivpflege und Anästhesie' durch die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen

Kenntnisse

Intensivpflege (konservativ & operativ)Sehr gut
Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv)Sehr gut
Anästhesiepflege (Ein-/Ausleitung, Aufwachraum)Sehr gut
Hämodynamisches MonitoringSehr gut
Reanimationsmanagement (ALS)Gut
Pflegedokumentation (z. B. PDMS)Gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut

Kostenlos

PDF mit MUSTER-Wasserzeichen über das ganze Blatt, sofort herunterladen.

Ohne Wasserzeichen: 9,90 €

Einmaliger Kauf, sofortiger Download und Zustellung per E-Mail, keine Anmeldung.

An diese Adresse schicken wir das fertige PDF und die Rechnung. Sie muss nicht die Adresse deines Zahlungskontos sein.

Lebenslauf Beispiel Intensivpflegefachkraft zum Kopieren

Profil

Intensivpflegefachkraft (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege nach DKG-Empfehlung, 720 Theorie- und 1.900 Praxisstunden) mit 7 Jahren Berufserfahrung in der operativen und konservativen Intensivpflege, davon 4 Jahre auf einer interdisziplinären Intensivstation mit Schwerpunkt Beatmungsmanagement und Sepsistherapie. Grundberuf examinierte Pflegefachkraft (3-jährige generalistische Ausbildung nach PflBG), anschließend 8 Monate Berufserfahrung auf der Zielstation vor Beginn der zweijährigen berufsbegleitenden Fachweiterbildung. Verantwortlich für die eigenständige intensivpflegerische Versorgung von 2 bis 3 beatmeten Patient:innen pro Schicht, Mitwirkung im Reanimationsteam sowie Anästhesiepflege im OP-Bereich (Einleitung, Ausleitung, Aufwachraumüberwachung) im Rahmen des vorgeschriebenen 500-Stunden-Anästhesieeinsatzes. Ich suche eine Position mit erweiterter fachlicher Verantwortung, z. B. als Praxisanleiterin für die Fachweiterbildung oder in der außerklinischen Intensivpflege.

Berufserfahrung

03/2023 - heute

Intensivpflegefachkraft (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege)

Interdisziplinäre Intensivstation, Universitätsklinikum Essen

  • Eigenverantwortliche intensivpflegerische Versorgung von 2-3 beatmeten und kreislaufinstabilen Patient:innen pro Schicht
  • Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv), hämodynamisches Monitoring und Sedierungssteuerung nach ärztlicher Anordnung
  • Mitwirkung im hausinternen Reanimationsteam (Medical Emergency Team)
  • Anästhesiepflege im Rahmen des vorgeschriebenen 500-Stunden-Praxiseinsatzes: Einleitung, Ausleitung und Aufwachraumüberwachung
  • Anleitung von Fachweiterbildungsteilnehmenden im Rahmen der praktischen Anleitung

09/2019 - 02/2023

Pflegefachkraft, Innere Medizin / Intermediate Care

Universitätsklinikum Essen

  • Grund- und Behandlungspflege auf einer internistischen Station mit angeschlossener Intermediate-Care-Einheit
  • Monitoring von Patient:innen mit erhöhtem Überwachungsbedarf, gezielte Vorbereitung auf die Fachweiterbildung
  • Abschluss der 6-monatigen Mindest-Berufserfahrung im Fachgebiet vor Fachweiterbildungsbeginn

Werdegang

2016 - 2019

Ausbildung Pflegefachkraft

Pflegeschule am Universitätsklinikum Essen

2023 - 2025

Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege (berufsbegleitend)

Fort- und Weiterbildungsakademie, Universitätsklinikum Essen (DKG-anerkannte Fachweiterbildungsstätte)

Kenntnisse

  • Intensivpflege (konservativ & operativ)Sehr gut
  • Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv)Sehr gut
  • Anästhesiepflege (Ein-/Ausleitung, Aufwachraum)Sehr gut
  • Hämodynamisches MonitoringSehr gut
  • Reanimationsmanagement (ALS)Gut
  • Pflegedokumentation (z. B. PDMS)Gut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Intensivpflegefachkraft

Intensivpflegerische Versorgung

  • Eigenverantwortliche Pflege von [Anzahl] beatmeten/kreislaufinstabilen Intensivpatient:innen pro Schicht
  • Beatmungsmanagement (invasive und nicht-invasive Beatmung), Sedierungs- und Analgesiesteuerung nach ärztlicher Anordnung
  • Hämodynamisches Monitoring und Kreislaufunterstützung (z. B. Katecholamintherapie)
  • Durchführung und Überwachung von Nierenersatzverfahren (z. B. CVVHD)

Anästhesiepflege

  • Vorbereitung, Assistenz und Nachsorge bei Allgemein- und Regionalanästhesien
  • Überwachung von Patient:innen im Aufwachraum (PACU)
  • Materialmanagement und Hygienestandards im Anästhesiebereich

Notfallmanagement & Teamarbeit

  • Mitwirkung im hausinternen Reanimations-/Notfallteam
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Physiotherapie und Atmungstherapie
  • Anleitung von Auszubildenden und Fachweiterbildungsteilnehmenden

Dokumentation & Qualität

  • Führen der intensivpflegerischen Dokumentation (z. B. PDMS-Systeme)
  • Einhaltung von Hygienestandards und Expertenstandards (DNQP)
  • Mitwirkung an Qualitätssicherung und Fehlermanagement (CIRS)

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Intensivpflegefachkraft?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege (DKG-Empfehlung bzw. Landes-Weiterbildungsverordnung)
  • Beatmungsmanagement (invasiv/nicht-invasiv)
  • Hämodynamisches Monitoring
  • Anästhesiepflege (Ein-/Ausleitung, Aufwachraumüberwachung)
  • Reanimationsmanagement
  • Nierenersatzverfahren (z. B. CVVHD)
  • Pflegedokumentation/PDMS

Zertifikate

  • Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege nach DKG-Empfehlung (mind. 720 Theorie- + 1.800 Praxisstunden) oder gleichwertiger Landes-Weiterbildungsverordnung (z. B. Pflegekammer NRW: 720 + 1.900 Stunden)
  • Anerkennung als 'Fachpflegeperson für Intensivpflege und Anästhesie' (in Ländern mit Pflegekammer)
  • ACLS/ALS-Reanimationszertifikat (häufig zusätzlich gefordert)
  • Praxisanleiter-Zusatzqualifikation (häufige Zusatzqualifikation für die Anleitung von Fachweiterbildungsteilnehmenden)

Soft Skills

  • Stressresistenz und Belastbarkeit
  • Schnelle Entscheidungsfindung in Notfallsituationen
  • Hohe Konzentrationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit im multiprofessionellen Team
  • Empathie gegenüber Patient:innen und Angehörigen
  • Kommunikationsstärke

Werdegang und Gehalt als Intensivpflegefachkraft im Überblick

Wege in die RolleIntensivpflegefachkraft ist keine eigene Erstausbildung, sondern eine pflegerische Fachweiterbildung, die zwingend auf einer abgeschlossenen Pflegeausbildung aufbaut. WICHTIGER BEFUND: Die vermutete Rechtsgrundlage § 63c SGB V existiert nicht - ein Volltextabruf von § 63 SGB V (gesetze-im-internet.de, 2026-08-14) zeigt, dass Absatz 3c dieser Norm ausschließlich Modellvorhaben zur Verordnungsfähigkeit von Heilmitteln bei bestimmten Grunderkrankungen regelt und keinen Bezug zu einer pflegerischen Zusatzqualifikation für Intensivstationen hat; ein eigenständiger § 63c SGB V existiert im Gesetz nicht (HTTP 404 bei direktem Abruf von sgb_5/__63c.html). Die tatsächliche Rechtsgrundlage ist zweistufig: eine bundesweite DKG-Empfehlung als fachlicher Mindeststandard und Auffangregelung, ergänzt durch echte Landes-Weiterbildungsverordnungen mit gesetzlich geschütztem Titel in Ländern mit eigener Pflegekammer. Bundesweite Ebene (eigener Volltextabruf der DKG-Empfehlung vom 14./15.03.2022, in Kraft seit 01.05.2022): § 4 Abs. 1 verlangt die Erlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz (bzw. den 2019 außer Kraft getretenen Vorgängergesetzen Krankenpflegegesetz/Altenpflegegesetz) UND mindestens sechs Monate Berufserfahrung im jeweiligen Fachgebiet vor Weiterbildungsbeginn. § 8 Abs. 1 legt die Dauer auf mindestens zwei bis höchstens fünf Jahre berufsbegleitend fest. § 8 Abs. 5 verlangt mindestens 720 Stunden Theorie und mindestens 1.800 Stunden Praxis. § 28 stellt klar, dass das Berufsbildungsgesetz keine Anwendung findet. Die Präambel der Empfehlung stellt klar, dass sie in Bundesländern ohne eigene landesrechtliche Regelung als Muster dient - die DKG-Empfehlung ist eine privatrechtliche Verbandsempfehlung, keine Rechtsverordnung, die faktisch bundesweit als Mindeststandard wirkt (in Bayern: BKG statt DKG als zuständige Stelle). Landesebene (eigener Volltextabruf der Weiterbildungsordnung der Pflegekammer NRW vom 24.10.2023, in Kraft seit 01.01.2024, erlassen gemäß § 23 Abs. 1 Heilberufsgesetz NRW): § 3 Abs. 1 WBO bestimmt, dass die Weiterbildungsbezeichnung 'Fachpflegeperson für Intensivpflege und Anästhesie' nur führen darf, wer die Anerkennung der Pflegekammer NRW hat - ein echter, kammerrechtlich geschützter Titel. Anlage Ia konkretisiert den Umfang gegenüber der DKG-Empfehlung leicht nach oben: mindestens 720 Theoriestunden und mindestens 1.900 Praxisstunden (550 Std. konservative Intensivpflege, 550 Std. operative Intensivpflege, 500 Std. Anästhesiepflege, 300 Std. weitere Intensivbehandlungseinheiten). Vier real parallel vorkommende Zugangswege: (1) Regelweg: Pflegefachkraft-Ausbildung (3 Jahre, PflBG) plus mindestens 6 Monate Berufserfahrung im Zielfachgebiet plus 2- bis max. 5-jährige berufsbegleitende Fachweiterbildung - der mit Abstand häufigste Weg. (2) Übergangsweg für Inhaber:innen alter Berufszulassungen: Wer noch die Erlaubnis nach dem 2019 außer Kraft getretenen Krankenpflegegesetz oder Altenpflegegesetz besitzt, wird nach § 4 Abs. 1 a) DKG-Empfehlung ausdrücklich ebenfalls zugelassen. (3) Landesrechtlicher Weg mit Kammertitel (z. B. NRW): Abschluss führt zu einer echten, kammerrechtlich verliehenen und geschützten Weiterbildungsbezeichnung statt eines reinen DKG-Zeugnisses. (4) DKG-/BKG-Weg in Bundesländern ohne eigene Kammerregelung: Krankenhäuser lassen ihre Fachweiterbildungsstätte direkt bei der DKG (Bayern: BKG) akkreditieren. Wichtig für die Content-Seite: Die Fachweiterbildung kombiniert bewusst zwei Einsatzbereiche in einer Qualifikation - konservative/operative Intensivpflege UND Anästhesiepflege -, mit einer Prüfungsbesonderheit: Mindestens einer der drei benoteten praktischen Leistungsnachweise muss im Bereich der Anästhesiepflege erfolgen. Das unterscheidet die Rolle strukturell von der ATA-Ausbildung (Tabelle 2244, Row-ID 198), die ausschließlich die Anästhesie abdeckt, dafür aber keine Intensivpflege-Komponente hat und keinen vorherigen Pflegeberuf voraussetzt.
GehaltsspanneVier unabhängige Quellen wurden herangezogen und bewusst nicht gemittelt. gehalt.de nennt für das Berufsprofil 'Anästhesiepfleger/-in, Intensivpfleger/-in' einen Median von 52.369 Euro brutto im Jahr (4.223 Euro/Monat, unteres/oberes Quartil 46.900-58.476 Euro bzw. 3.782-4.716 Euro/Monat). Auffällig: Die auf der Seite sichtbaren Jahreswerte entsprechen exakt dem Monatswert mal 12,4 statt mal 12 (z. B. 3.782 Euro x 12,4 = 46.896,80 Euro, ausgewiesen 46.900 Euro) - ein bereits mehrfach dokumentiertes gehalt.de-Rechenmuster, hier erstmals direkt auf einer Berufsprofilseite statt nur bei gehaltsvergleich.com bestätigt. Eine zweite gehalt.de-Seite (einkommen/suche, 'Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege', 6.485 gefundene Gehälter) zeigt ein deutlich niedrigeres Band von 29.733-41.848 Euro/Jahr - nicht als Quelle verwendet, da unklar bleibt, ob der Datenpool spezifisch oder gepoolt ist. StepStone nennt für 'Fachkrankenpfleger/schwester Intensivpflege' laut Netto-Gehaltstabelle Min/Median/Max 39.500/46.200/56.500 Euro im Jahr, im Beschreibungstext zusätzlich einen Durchschnitt von 46.000 Euro (3.833 Euro/Monat, 15 Euro/Stunde). Die Seite enthält daneben den bekannten StepStone-Copy-Paste-Bug (Controller-Fließtext mit Controller-Zahlen 22.032-45.389 Euro) sowie einen Flexionsfehler im Bundeslandvergleich - beides nicht verwendet. talent.com nennt für 'Fachkrankenpfleger Intensiv Anästhesie' ein Durchschnittsgehalt von 50.580 Euro im Jahr (25,94 Euro/Stunde), Einstieg 43.800 Euro, erfahrene Kräfte bis 58.836 Euro - Basis laut Seite 10.000 Gehälter (auffallend runde, möglicherweise generische Stichprobengröße). Medi-Karriere.de nennt unter Berufung auf den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ein Durchschnittsgehalt von 4.519 Euro/Monat (54.228 Euro/Jahr) bei einem Einstiegsgehalt von 3.500 Euro/Monat (42.000 Euro/Jahr). Die vier genutzten Quellen liegen mit 46.000-54.228 Euro im Durchschnitt/Median vergleichsweise eng beieinander.

Was verdient man als Intensivpflegefachkraft? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 6.169 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.

Dos & Don'ts für den Intensivpflegefachkraft-Lebenslauf

Do

  • Die formale Qualifikation explizit benennen (Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege, Stundenumfang Theorie/Praxis, DKG-Empfehlung oder Landeskammer-Anerkennung)
  • Konkrete klinische Zahlen nennen (Anzahl betreuter Intensivpatient:innen pro Schicht, Beatmungsanteil, Fachbereich der Station)
  • Beide Einsatzbereiche sichtbar machen, wenn beide tatsächlich ausgeübt wurden (Intensivpflege UND Anästhesiepflege getrennt benennen)
  • Zusatzqualifikationen wie Reanimationszertifikate (ACLS/ALS) oder Praxisanleitung konkret aufführen
  • Zwischen konservativer und operativer Intensivpflege unterscheiden, wenn die Zielstelle das verlangt

Don't

  • Nicht nur 'Intensivpflege' als Schlagwort schreiben, ohne die abgeschlossene Fachweiterbildung oder den Qualifizierungsstand zu benennen
  • Die Rolle nicht mit der ATA-Ausbildung (Anästhesietechnische/r Assistent/in) verwechseln - unterschiedliche Erstausbildung vs. Zusatzqualifikation, unterschiedlicher Aufgabenumfang
  • Keine reinen Soft-Skill-Floskeln ohne Beleg verwenden ('belastbar, teamfähig')
  • Die sechsmonatige Mindest-Berufserfahrung vor Weiterbildungsbeginn nicht verschweigen, wenn die Fachweiterbildung noch läuft
  • Lücken im Werdegang nicht unkommentiert lassen - kurze Einordnung reicht

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Intensivpflegefachkraft

Was ist der Unterschied zwischen einer Intensivpflegefachkraft und einer Anästhesietechnischen Assistenz (ATA)?

ATA ist eine eigenständige, dreijährige Erstausbildung nach dem ATA-OTA-Gesetz, die ausschließlich auf die Anästhesie spezialisiert ist und keinen vorherigen Pflegeberuf voraussetzt. Die Intensivpflegefachkraft baut dagegen zwingend auf der bereits abgeschlossenen Pflegefachkraft-Ausbildung auf und erwirbt eine berufsbegleitende Fachweiterbildung, die zusätzlich zur Anästhesiepflege auch die gesamte konservative und operative Intensivpflege abdeckt - ein deutlich breiteres klinisches Spektrum als die reine Anästhesie-Spezialisierung der ATA.

Gibt es eine gesetzliche Grundlage für die Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie?

Es gibt keine bundeseinheitliche Ausbildungsordnung wie beim BBiG und - anders als teilweise vermutet - auch keinen § 63c SGB V, der diese Qualifikation regelt (dieser Paragraf existiert im Gesetz nicht; § 63 Abs. 3c SGB V betrifft ausschließlich Modellvorhaben zur Heilmittelverordnung). Die tatsächliche Grundlage ist zweistufig: bundesweit die DKG-Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (aktuelle Fassung vom 14./15.03.2022), die in Ländern ohne eigene Regelung als Muster dient, und echte Landes-Weiterbildungsverordnungen mit geschütztem Titel in Ländern mit eigener Pflegekammer, z. B. die Weiterbildungsordnung der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen vom 24.10.2023.

Wie lange dauert die Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege?

Nach der DKG-Empfehlung dauert die berufsbegleitende Fachweiterbildung mindestens zwei und höchstens fünf Jahre und umfasst mindestens 720 Stunden Theorie sowie mindestens 1.800 Stunden Praxis (nach der Weiterbildungsordnung der Pflegekammer NRW sogar mindestens 1.900 Praxisstunden, aufgeteilt auf konservative Intensivpflege, operative Intensivpflege, Anästhesiepflege und weitere Intensivbehandlungseinheiten). In der Praxis wird die Weiterbildung meist in rund zwei Jahren berufsbegleitend absolviert.

Welche Voraussetzungen braucht man für die Fachweiterbildung?

Man benötigt die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Pflegefachfrau/-mann nach dem Pflegeberufegesetz (oder eine der 2019 ausgelaufenen Vorgängererlaubnisse wie Krankenschwester/-pfleger oder Altenpfleger/in) sowie mindestens sechs Monate Berufserfahrung im jeweiligen Fachgebiet vor Beginn der Fachweiterbildung.

Wie viel verdient eine Intensivpflegefachkraft?

Die Angaben streuen je nach Quelle zwischen rund 46.000 und 54.200 Euro brutto im Jahr im Durchschnitt bzw. Median: gehalt.de nennt einen Median von rund 52.400 Euro, StepStone einen Median von rund 46.200 Euro, talent.com rund 50.600 Euro im Durchschnitt und der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (über Medi-Karriere.de) rund 54.200 Euro im Durchschnitt. Einstiegsgehälter liegen meist zwischen 42.000 und 44.000 Euro.

Quellen

  1. § 63 SGB V - Grundsätze (enthält Abs. 3c; ein eigenständiger § 63c existiert nicht, HTTP 404 bei direktem Abruf), Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-14
  2. DKG-Empfehlung zur pflegerischen Fachweiterbildung (u. a. Intensiv- und Anästhesiepflege) vom 14./15.03.2022, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), abgerufen am 2026-08-14
  3. Weiterbildungsordnung der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen (WBO) vom 24.10.2023, Anlage Ia Intensivpflege und Anästhesie, Pflegekammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 2026-08-14
  4. Anästhesiepfleger/-in, Intensivpfleger/-in » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-14
  5. Fachkrankenpfleger/schwester Intensivpflege Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-14
  6. Fachkrankenpfleger Intensiv Anästhesie Gehalt in Deutschland, talent.com, abgerufen am 2026-08-14
  7. Fachkrankenpfleger/in Intensivpflege/Anästhesie - Gehalt und Verdienst, Medi-Karriere (Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit), abgerufen am 2026-08-14

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

Verwandte Rollen und Berufe in Pflege & Gesundheit

Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026