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Lebenslauf Muster Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz) entwickelt Brandschutzkonzepte für Bauvorhaben: bauliche, anlagentechnische, abwehrende und organisatorische Brandschutzmaßnahmen, Rettungswegplanung und Abstimmung mit Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen. Anders als bei SiGeKo gibt es keine Bestellpflicht durch eine eigene Verordnung: Rechtsverbindlich einreichen darf den Brandschutznachweis, wer nach Landesbauordnung bauvorlageberechtigt ist (Architekt/in oder Ingenieur/in mit Kammereintragung) - die eigentliche Fachplaner-Anerkennung ist eine freiwillige Marktqualifikation, zentral nach der DIvB-Richtlinie 100 ('Geprüfter Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz') oder VdS 3104. Der Zugang führt über ein Architektur-/Bauingenieurstudium plus Fachplaner-Zertifizierung, einen eigenen sicherheitstechnischen Studiengang (z. B. Sicherheitstechnik, Rettungsingenieurwesen), eine Meister-/Technikerausbildung plus mehrjährige Berufspraxis oder eine Feuerwehr-Laufbahn plus Weiterbildung. Das Gehalt liegt je nach Quelle bei einem Median zwischen 52.235 und 55.500 Euro brutto/Jahr - ungewöhnlich konsistent im Vergleich zu anderen Bau-Rollen.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Bauingenieurin mit Zusatzqualifikation als Geprüfte Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz nach DIvB-Richtlinie 100 und mehrjähriger Erfahrung in der Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten. Ich entwickle bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzlösungen, bemesse Rettungswege und Entfluchtungskonzepte, stimme Abweichungen von Regelvorgaben mit Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen ab und begleite die Umsetzung bis zur brandschutztechnischen Abnahme. Sicher im Umgang mit Landesbauordnungen, Sonderbauverordnungen, DIN 4102/EN 13501 sowie in der Koordination mit Architektur, TGA und Tragwerksplanung.

Berufserfahrung

seit 02/2022
Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz
Ingenieurbüro für Brandschutz und Gebäudetechnik, München
  • Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten (Kliniken, Logistikzentren, Bürogebäude) nach Landesbauordnung und Sonderbauverordnungen
  • Bemessung von Rettungswegen, Entfluchtungskonzepten und Kompensationsmaßnahmen bei Abweichungen von Regelvorgaben
  • Abstimmung der Brandschutzkonzepte mit Bauaufsichtsbehörden, Prüfsachverständigen und Feuerwehr
  • Koordination mit Architektur-, TGA- und Tragwerksplanung in Entwurfs- und Ausführungsplanung
  • Begleitung der Bauausführung bis zur brandschutztechnischen Abnahme
2018 - 2022
Bauingenieurin, Objektplanung Hochbau
Architektur- und Ingenieurbüro, München
  • Mitwirkung an der Objektplanung im Hochbau, Leistungsphasen 1-5 nach HOAI
  • Erste eigenständige Bearbeitung brandschutzrelevanter Fragestellungen als Teil der allgemeinen Objektplanung
  • Grundlage für die spätere Fachplaner-Weiterbildung im vorbeugenden Brandschutz

Ausbildung

2013 - 2018
Master of Science Bauingenieurwesen
Technische Universität München
  • Grundlage für den Zugang zur Fachplaner-Weiterbildung nach DIvB-Richtlinie 100 (technisch-wissenschaftliches Ingenieurstudium)
2021
Weiterbildung Geprüfte/r Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz (DIvB-Richtlinie 100)
Anerkannter Bildungsträger (u. a. EIPOS-/TH-Köln-/ZERT-Format)
  • Module Grundlagen und Brandschutzvorschriften, abwehrender Brandschutz, baulicher Brandschutz, anlagentechnischer und organisatorischer Brandschutz, Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Abschluss mit schriftlicher Prüfung, Belegarbeit (eigenes Brandschutzkonzept) und mündlicher Prüfung
seit 02/2022
Tätigkeit als zertifizierte Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz
Ingenieurbüro für Brandschutz und Gebäudetechnik, München
  • Anwendung der Fachplaner-Qualifikation in der Praxis, regelmäßige Fortbildung zur Verlängerung der Zertifizierung (Gültigkeit vergleichbarer Marktqualifikationen typischerweise 3 Jahre)

Kenntnisse

Erstellung von BrandschutzkonzeptenFortgeschritten
Landesbauordnungen und SonderbauverordnungenFortgeschritten
Rettungswegbemessung und EntfluchtungskonzepteFortgeschritten
DIN 4102 / EN 13501 (Baustoff- und Bauteilklassen)Grundkenntnisse
Brandmelde- und Löschanlagentechnik (u. a. DIN 14675)Grundkenntnisse
CAD/BIM für BrandschutzpläneGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1)
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Lebenslauf-Editor: Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)

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Maria Beispiel
Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Bauingenieurin mit Zusatzqualifikation als Geprüfte Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz nach DIvB-Richtlinie 100 und mehrjähriger Erfahrung in der Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten. Ich entwickle bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzlösungen, bemesse Rettungswege und Entfluchtungskonzepte, stimme Abweichungen von Regelvorgaben mit Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen ab und begleite die Umsetzung bis zur brandschutztechnischen Abnahme. Sicher im Umgang mit Landesbauordnungen, Sonderbauverordnungen, DIN 4102/EN 13501 sowie in der Koordination mit Architektur, TGA und Tragwerksplanung.

Berufserfahrung

seit 02/2022
Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz
Ingenieurbüro für Brandschutz und Gebäudetechnik, München
  • Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten (Kliniken, Logistikzentren, Bürogebäude) nach Landesbauordnung und Sonderbauverordnungen
  • Bemessung von Rettungswegen, Entfluchtungskonzepten und Kompensationsmaßnahmen bei Abweichungen von Regelvorgaben
  • Abstimmung der Brandschutzkonzepte mit Bauaufsichtsbehörden, Prüfsachverständigen und Feuerwehr
  • Koordination mit Architektur-, TGA- und Tragwerksplanung in Entwurfs- und Ausführungsplanung
  • Begleitung der Bauausführung bis zur brandschutztechnischen Abnahme
2018 - 2022
Bauingenieurin, Objektplanung Hochbau
Architektur- und Ingenieurbüro, München
  • Mitwirkung an der Objektplanung im Hochbau, Leistungsphasen 1-5 nach HOAI
  • Erste eigenständige Bearbeitung brandschutzrelevanter Fragestellungen als Teil der allgemeinen Objektplanung
  • Grundlage für die spätere Fachplaner-Weiterbildung im vorbeugenden Brandschutz

Ausbildung

2013 - 2018
Master of Science Bauingenieurwesen
Technische Universität München
  • Grundlage für den Zugang zur Fachplaner-Weiterbildung nach DIvB-Richtlinie 100 (technisch-wissenschaftliches Ingenieurstudium)
2021
Weiterbildung Geprüfte/r Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz (DIvB-Richtlinie 100)
Anerkannter Bildungsträger (u. a. EIPOS-/TH-Köln-/ZERT-Format)
  • Module Grundlagen und Brandschutzvorschriften, abwehrender Brandschutz, baulicher Brandschutz, anlagentechnischer und organisatorischer Brandschutz, Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Abschluss mit schriftlicher Prüfung, Belegarbeit (eigenes Brandschutzkonzept) und mündlicher Prüfung
seit 02/2022
Tätigkeit als zertifizierte Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz
Ingenieurbüro für Brandschutz und Gebäudetechnik, München
  • Anwendung der Fachplaner-Qualifikation in der Praxis, regelmäßige Fortbildung zur Verlängerung der Zertifizierung (Gültigkeit vergleichbarer Marktqualifikationen typischerweise 3 Jahre)

Kenntnisse

Erstellung von BrandschutzkonzeptenFortgeschritten
Landesbauordnungen und SonderbauverordnungenFortgeschritten
Rettungswegbemessung und EntfluchtungskonzepteFortgeschritten
DIN 4102 / EN 13501 (Baustoff- und Bauteilklassen)Grundkenntnisse
Brandmelde- und Löschanlagentechnik (u. a. DIN 14675)Grundkenntnisse
CAD/BIM für BrandschutzpläneGut

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Profil

Bauingenieurin mit Zusatzqualifikation als Geprüfte Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz nach DIvB-Richtlinie 100 und mehrjähriger Erfahrung in der Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten. Ich entwickle bauliche, anlagentechnische und organisatorische Brandschutzlösungen, bemesse Rettungswege und Entfluchtungskonzepte, stimme Abweichungen von Regelvorgaben mit Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen ab und begleite die Umsetzung bis zur brandschutztechnischen Abnahme. Sicher im Umgang mit Landesbauordnungen, Sonderbauverordnungen, DIN 4102/EN 13501 sowie in der Koordination mit Architektur, TGA und Tragwerksplanung.

Berufserfahrung

seit 02/2022

Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz

Ingenieurbüro für Brandschutz und Gebäudetechnik, München

  • Erstellung von Brandschutzkonzepten für Sonderbauten (Kliniken, Logistikzentren, Bürogebäude) nach Landesbauordnung und Sonderbauverordnungen
  • Bemessung von Rettungswegen, Entfluchtungskonzepten und Kompensationsmaßnahmen bei Abweichungen von Regelvorgaben
  • Abstimmung der Brandschutzkonzepte mit Bauaufsichtsbehörden, Prüfsachverständigen und Feuerwehr
  • Koordination mit Architektur-, TGA- und Tragwerksplanung in Entwurfs- und Ausführungsplanung
  • Begleitung der Bauausführung bis zur brandschutztechnischen Abnahme

2018 - 2022

Bauingenieurin, Objektplanung Hochbau

Architektur- und Ingenieurbüro, München

  • Mitwirkung an der Objektplanung im Hochbau, Leistungsphasen 1-5 nach HOAI
  • Erste eigenständige Bearbeitung brandschutzrelevanter Fragestellungen als Teil der allgemeinen Objektplanung
  • Grundlage für die spätere Fachplaner-Weiterbildung im vorbeugenden Brandschutz

Werdegang

2013 - 2018

Master of Science Bauingenieurwesen

Technische Universität München

2021

Weiterbildung Geprüfte/r Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz (DIvB-Richtlinie 100)

Anerkannter Bildungsträger (u. a. EIPOS-/TH-Köln-/ZERT-Format)

seit 02/2022

Tätigkeit als zertifizierte Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz

Ingenieurbüro für Brandschutz und Gebäudetechnik, München

Kenntnisse

  • Erstellung von BrandschutzkonzeptenFortgeschritten
  • Landesbauordnungen und SonderbauverordnungenFortgeschritten
  • Rettungswegbemessung und EntfluchtungskonzepteFortgeschritten
  • DIN 4102 / EN 13501 (Baustoff- und Bauteilklassen)Grundkenntnisse
  • Brandmelde- und Löschanlagentechnik (u. a. DIN 14675)Grundkenntnisse
  • CAD/BIM für BrandschutzpläneGut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischVerhandlungssicher (C1)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)

Brandschutzkonzepte

  • Bauliche, anlagentechnische, abwehrende und organisatorische Brandschutzmaßnahmen für Neubau- und Bestandsprojekte konzipiert
  • Brandschutznachweise nach Landesbauordnung und Sonderbauverordnungen erstellt bzw. als Teil des Planungsteams zugearbeitet
  • Rettungswege und Entfluchtungskonzepte bemessen, Kompensationsmaßnahmen bei Abweichungen von Regelvorgaben entwickelt
  • Brandschutzpläne und textliche Erläuterungsberichte für Bauaufsicht und Prüfsachverständige erstellt

Abstimmung & Genehmigung

  • Brandschutzkonzepte mit Bauaufsichtsbehörden, Prüfsachverständigen und Feuerwehr abgestimmt
  • Stellungnahmen zu brandschutztechnischen Auflagen im Baugenehmigungsverfahren erarbeitet
  • Schnittstellenkoordination mit Architektur, TGA und Tragwerksplanung während Entwurfs- und Ausführungsplanung sichergestellt
  • Bauausführung bis zur brandschutztechnischen Abnahme begleitet

Fachliche Qualifikation

  • Fachplaner-Zertifizierung nach DIvB-Richtlinie 100 bzw. VdS 3104 durch Studium, Meister-/Technikerausbildung oder Feuerwehr-Laufbahn plus Weiterbildung erworben
  • Bauvorlageberechtigung über Architekten- bzw. Ingenieurkammer nachgewiesen
  • Regelmäßige Fortbildung zur Verlängerung der Fachplaner-Zertifizierung wahrgenommen

Anlagentechnik & Normung

  • Anforderungen aus DIN 4102/EN 13501 (Baustoff- und Bauteilklassen) in Planungen berücksichtigt
  • Brandmelde- und Löschanlagenkonzepte (u. a. nach DIN 14675) mit Fachplanung TGA abgestimmt
  • Rauch- und Personenstromsimulationen zur Bewertung komplexer Entfluchtungsszenarien beauftragt bzw. ausgewertet

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Erstellung von Brandschutzkonzepten (baulich, anlagentechnisch, abwehrend, organisatorisch)
  • Landesbauordnungen und Sonderbauverordnungen
  • Rettungswegbemessung und Entfluchtungskonzepte
  • DIN 4102 / EN 13501 (Baustoff- und Bauteilklassen)
  • Brandmelde- und Löschanlagentechnik (u. a. DIN 14675)
  • Abstimmung mit Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen
  • CAD/BIM für Brandschutzpläne
  • Grundlagen HOAI (Objektplanung, Grundleistungen und Besondere Leistungen)

Zertifikate

  • Geprüfte/r Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz (DIvB-Richtlinie 100)
  • VdS-zertifizierter Fachplaner in der Gefahrenabwehr (VdS 3104)
  • Fachplaner Brandschutz (TÜV, PersCert TÜV)
  • Aufbauqualifikation Geprüfte/r Sachverständige/r für vorbeugenden Brandschutz (nach weiterer einschlägiger Berufspraxis)
  • Bauvorlageberechtigung (Architekten- bzw. Ingenieurkammer)
  • Eintrag in der freiwilligen Fachliste "Brandschutz" der zuständigen Länderkammer

Soft Skills

  • Kommunikationsstärke gegenüber Behörden, Bauherren und Planungsteam
  • Durchsetzungsvermögen bei sicherheitsrelevanten Vorgaben
  • Analytisches, systematisches Denken bei komplexen Schutzzielkonflikten
  • Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt
  • Verhandlungsgeschick bei Abweichungen und Kompensationsmaßnahmen

Werdegang und Gehalt als Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz) im Überblick

Wege in die RolleAnders als bei SiGeKo gibt es keine Verordnung, die die Bestellung eines 'Brandschutzplaners' vorschreibt. Der Zugang läuft über zwei getrennte Ebenen: (1) bauordnungsrechtlich verbindlich ist nur die Bauvorlageberechtigung nach Landesbauordnung (Architekt/in oder bauvorlageberechtigte/r Ingenieur/in) - seit einer 2018 von der Bayerischen Architektenkammer dokumentierten Rechtsänderung darf jede/r Bauvorlageberechtigte den Brandschutznachweis für alle Gebäudeklassen einschließlich Sonderbauten führen, eine eigene geschützte Berufsbezeichnung 'Brandschutzplaner/in' mit Kammerpflicht existiert nicht; (2) auf Marktebene hat sich unabhängig davon ein freiwilliges Zertifizierungssystem etabliert, zentral die DIvB-Richtlinie 100 ('Geprüfter Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz', Deutsches Institut für vorbeugenden Brandschutz e. V.) sowie VdS 3104 (VdS Schadenverhütung, Versicherungswirtschaft) und freiwillige Fachlisten 'Brandschutz' einzelner Architektenkammern. Wichtige Korrektur: Die vfdb-Richtlinie 12-09/01 regelt nicht die Fachplaner-Qualifikation, sondern Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten (eine andere, arbeitsschutzrechtliche Rolle) - für die Fachplaner-Anerkennung ist die DIvB-Richtlinie 100 einschlägig. Nach DIvB-Richtlinie 100 (laut zwei sich in Detailzahlen unterscheidenden Sekundärquellen) ist die Zulassung zur Fachplaner-Weiterbildung wahlweise über ein technisch-wissenschaftliches Ingenieurstudium (Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik u. Ä.) oder einen gleichwertigen technischen Bildungsgang, über eine Meister-/Technikerqualifikation im Bauhaupt- oder Baunebengewerbe plus mehrjährige brandschutzbezogene Berufspraxis (Angaben zwischen 2 und 5 Jahren je nach Quelle), oder über mindestens eine Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst plus mehrjährige Berufspraxis im Brandschutz möglich. Daraus ergeben sich vier real vorkommende, parallele Zugangswege: (1) Architektur- oder Bauingenieurstudium mit Bauvorlageberechtigung plus Fachplaner-Zertifizierung (DIvB/VdS/TÜV) - der klassische Weg, besonders für komplexe Sonderbauten; (2) ein eigener sicherheitstechnischer Studiengang mit Brandschutz-Schwerpunkt statt nachträglicher Zusatzqualifikation, z. B. B.Sc. Sicherheitstechnik (Bergische Universität Wuppertal), B.Eng. Rettungsingenieurwesen mit Vertiefung Brandschutzingenieurwesen (TH Köln), B.Eng. Rettungsingenieurwesen (TH Augsburg) oder B.Eng. Brandschutz und Sicherheitstechnik (Berliner Hochschule für Technik) - gilt als gleichwertiger technischer Bildungsgang; (3) Meister-/Technikerausbildung im Bauhaupt- oder Baunebengewerbe plus mehrjährige brandschutzbezogene Berufspraxis in der Gebäudeplanung plus Fachplaner-Weiterbildung - Zugang ohne akademischen Abschluss, strukturell vergleichbar mit der RAB-30-Stufe-1-Logik bei SiGeKo; (4) Feuerwehr-Laufbahn (mindestens mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst) plus einschlägige Berufspraxis im Brandschutz plus Fachplaner-Weiterbildung - Quereinstieg vom abwehrenden in den vorbeugenden Brandschutz, von DIvB/EIPOS ausdrücklich als eigener Zugangsweg benannt.
GehaltsspanneDrei unabhängige Quellen liegen ungewöhnlich nah beieinander (Mediane zwischen 52.235 und 55.500 Euro brutto/Jahr) - anders als bei den meisten anderen Bau-Rollen kein großer Ausreißer. gehalt.de nennt für 'Fachplaner/-in Brandschutz' einen Median von 52.235 Euro (Quartile 45.855-59.503 Euro), curl-verifiziert, aber mit einem sitebreiten 'lastReviewed'-Datum 2020-05-15, das identisch bei mehreren anderen Bau-Rollen auftritt (Stale-Data-Verdacht als Template-Datum, nicht seitenspezifisch). StepStone weist unter dem verwandten Titel 'Sachverständiger Brandschutz' (die formal höherwertige Aufbaustufe nach DIvB-Richtlinie 100) einen Median von 55.500 Euro aus (Spanne 46.800-65.400 Euro) - tendenziell am oberen Ende dessen, was eine reine Fachplaner-Position verdient. Glassdoor nennt einen Median von 55.000 Euro (Quartile 48.000-57.500 Euro), ist aber laut eigener Kennzeichnung im Datensatz 'confidence: LOW', beruht auf nur 5 gemeldeten Gehältern und stammt aus dem Jahr 2015 - die schwächste, aber einzige verfügbare dritte unabhängige Quelle. Eine vierte Quelle (gehaltsvergleich.com, 'Brandschutz-Fachkraft') wurde geprüft und verworfen, da sie erkennbar Brandschutzbeauftragte, Brandschutzingenieure, Fachplaner und Haustechniker ununterschieden in einem Sammeltitel zusammenfasst (Median dort nur ca. 38.220 Euro/Jahr, nicht belastbar rollenrein). Zum Vergleich: StepStone weist für 'Brandschutzbeauftragter' einen deutlich niedrigeren Median von 45.500 Euro aus - bestätigt die Abgrenzung zur eher arbeitsschutzrechtlich-beratenden Brandschutzbeauftragten-Rolle auch gehaltlich. Rechtlich zu beachten: Anders als SiGeKo (laut OLG Celle nicht HOAI-vergütet) zählt übliche Brandschutzplanung laut BGH-Urteil vom 26.01.2012 (VII ZR 128/11) zu den HOAI-Grundleistungen der Objektplanung; nur besonders anspruchsvolle, fachübergreifende Brandschutzleistungen sind gesondert vergütungsfähig.

Was verdient man als Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 3.265 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.

Dos & Don'ts für den Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Projekte mit Gebäudeklasse/Sonderbautyp nennen (z. B. Klinik, Hochhaus, Versammlungsstätte, Logistikzentrum)
  • Grundlage der Fachplaner-Qualifikation klar benennen (Studium plus DIvB-/VdS-/TÜV-Zertifizierung, eigener sicherheitstechnischer Studiengang, oder Meister-/Techniker- bzw. Feuerwehr-Weg plus Weiterbildung)
  • Konkrete Leistungen ausweisen: Brandschutzkonzept, Rettungswegbemessung, Abstimmung mit Bauaufsicht/Prüfsachverständigen
  • Bauvorlageberechtigung und Kammerzugehörigkeit angeben, wo tatsächlich vorhanden
  • Unterscheidung zu SiGeKo und Brandschutzbeauftragte/r im Lebenslauf deutlich machen, um Verwechslungen zu vermeiden

Don't

  • Sich als 'Brandschutzplaner/in' bezeichnen, ohne die tatsächliche Grundlage (Bauvorlageberechtigung und/oder Fachplaner-Zertifizierung) zu benennen - der Titel ist nicht geschützt, wirkt aber ohne Beleg unpräzise
  • Fachplaner-Tätigkeit mit SiGeKo oder mit der arbeitsschutzrechtlichen Rolle Brandschutzbeauftragte/r gleichsetzen
  • Vage Formulierungen ('kümmert sich um Brandschutz') statt konkreter Leistungsphasen und Projekttypen verwenden
  • Zertifizierungsstand (Fachplaner- vs. Sachverständigen-Stufe nach DIvB-Richtlinie 100) unklar lassen
  • Gehaltsangaben aus einer einzelnen Quelle als allgemeingültig darstellen, wenn mehrere Portale abweichende Werte zeigen

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz)

Was macht ein/e Brandschutzplaner/in (Fachplaner/in Brandschutz)?

Brandschutzplaner/innen entwickeln Brandschutzkonzepte für Bauvorhaben: bauliche, anlagentechnische, abwehrende und organisatorische Brandschutzmaßnahmen, Rettungswege- und Entfluchtungsplanung, Abstimmung mit Bauaufsichtsbehörden und Prüfsachverständigen sowie Begleitung bis zur brandschutztechnischen Abnahme.

Braucht man für Brandschutzplaner/in ein Studium?

Nicht zwingend auf einem einzigen Weg. Möglich sind ein Architektur- oder Bauingenieurstudium plus Fachplaner-Zertifizierung nach DIvB-Richtlinie 100 oder VdS 3104, ein eigener sicherheitstechnischer Studiengang (z. B. Sicherheitstechnik, Rettungsingenieurwesen), oder eine Meister-/Technikerausbildung im Bauhaupt- oder Baunebengewerbe beziehungsweise eine Feuerwehr-Laufbahn, jeweils plus mehrjährige Berufspraxis und Fachplaner-Weiterbildung.

Ist 'Brandschutzplaner/in' eine geschützte Berufsbezeichnung?

Nein. Es gibt keine eigene Berufsbezeichnung mit Kammerpflicht wie bei Architekt/in oder Ingenieur/in. Rechtlich verbindlich ist nur die Bauvorlageberechtigung nach Landesbauordnung, die den Brandschutznachweis unterschreiben darf - seit 2018 (dokumentiert für Bayern) jede/r Bauvorlageberechtigte, unabhängig von einer Brandschutz-Spezialisierung. Die eigentliche fachliche Anerkennung als 'Fachplaner/in' erfolgt freiwillig über marktübliche Zertifizierungen wie die DIvB-Richtlinie 100 oder VdS 3104.

Was ist der Unterschied zwischen Brandschutzplaner/in, SiGeKo und Brandschutzbeauftragte/r?

SiGeKo koordiniert nach § 3 BaustellV den Arbeits- und Gesundheitsschutz zwischen mehreren Arbeitgebern auf der Baustelle - ein arbeitsschutzrechtliches Mandat, laut OLG Celle nicht HOAI-vergütet. Brandschutzbeauftragte/r berät den Betrieb intern zum Arbeitsschutz nach vfdb-Richtlinie 12-09/01. Brandschutzplaner/in ist dagegen eine bauordnungsrechtliche Planungsrolle: Nach BGH-Urteil vom 26.01.2012 zählt übliche Brandschutzplanung zu den HOAI-Grundleistungen der Objektplanung. Alle drei Rollen werden in der Praxis häufig von Architekt/innen oder Bauingenieur/innen in Personalunion neben der Haupttätigkeit übernommen.

Was verdient ein/e Brandschutzplaner/in?

Drei unabhängige Quellen liegen ungewöhnlich nah beieinander: gehalt.de nennt einen Median von 52.235 Euro brutto/Jahr (Quartile 45.855-59.503 Euro), StepStone (unter dem verwandten Titel 'Sachverständiger Brandschutz') 55.500 Euro, Glassdoor 55.000 Euro (allerdings mit als niedrig markierter Datenqualität und nur 5 Datensätzen aus 2015). Eine Sammelquelle mit deutlich niedrigerem Wert wurde verworfen, da sie mehrere unterschiedliche Brandschutzrollen ununterschieden zusammenfasst.

Quellen

  1. Geschäftsordnung Fachliste 'Brandschutz' der Architektenkammer Baden-Württemberg, Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW), abgerufen am 2026-08-12
  2. Brandschutzplaner/ Tragwerksplaner - Architektensuche, Bayerische Architektenkammer (ByAK), abgerufen am 2026-08-12
  3. DIvB Richtlinie 100 - Ausbildung Geprüfter Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (Primärquelle, PDF technisch nicht auswertbar), Deutsches Institut für vorbeugenden Brandschutz e. V. (DIvB), abgerufen am 2026-08-12
  4. Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz - Weiterbildungsbeschreibung mit Zulassungsvoraussetzungen, EIPOS, abgerufen am 2026-08-12
  5. Fachplaner oder Sachverständiger zum vorbeugenden Brandschutz?, Forum Verlag, abgerufen am 2026-08-12
  6. Fachplaner/in für vorbeugenden Brandschutz - Fernstudienlehrgang, Berliner Hochschule für Technik (BHT), Fernstudieninstitut, abgerufen am 2026-08-12
  7. Rettungsingenieurwesen (Bachelor), TH Köln, abgerufen am 2026-08-12
  8. Sicherheitstechnik (Bachelor of Science), Bergische Universität Wuppertal, abgerufen am 2026-08-12
  9. Brandschutzplanung als HOAI-Grundleistung? / Übliche Brandschutzplanung vom Grundleistungshonorar umfasst (BGH, 26.01.2012, VII ZR 128/11), BauNetz.de, abgerufen am 2026-08-12
  10. Fachplaner/-in Brandschutz » Gehalt & Beruf, gehalt.de, abgerufen am 2026-08-12
  11. Sachverständiger Brandschutz Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
  12. Gehalt: Fachplaner Brandschutz, Glassdoor, abgerufen am 2026-08-12
  13. Brandschutzbeauftragter Gehälter in Deutschland (Vergleichswert), StepStone, abgerufen am 2026-08-12
  14. Brandschutz-Fachkraft - Alles zu Gehalt und Beruf (geprüft und verworfen, heterogener Sammeltitel), gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-12

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026