Lebenslauf Muster Berufsfeuerwehrmann/-frau
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Berufsfeuerwehrmann/-frau ist die umgangssprachliche Bezeichnung für hauptamtliche Angehörige des feuerwehrtechnischen Dienstes bei einer kommunalen Berufsfeuerwehr – anders als bei der Freiwilligen Feuerwehr eine hauptberufliche Tätigkeit im Beamtenverhältnis. Rechtsgrundlage und Ausbildungsweg sind reine Landessache und variieren zwischen den Bundesländern; diese Recherche nutzt Nordrhein-Westfalen als Referenzbundesland. Nach § 8 Absatz 1 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG NRW) sind kreisfreie Städte zur Einrichtung einer Berufsfeuerwehr verpflichtet, große kreisangehörige Gemeinden können eine solche einrichten. Der Zugang zum mittleren feuerwehrtechnischen Dienst (Laufbahngruppe 1) läuft laut § 3 der Verordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes NRW (LVOFeu) über zwei Wege: entweder mit Hauptschulabschluss und einer bereits abgeschlossenen, für den Feuerwehrdienst geeigneten Berufsausbildung (Geselle) direkt in den 18-monatigen Vorbereitungsdienst, oder ohne Berufsausbildung über die kombinierte Stufenausbildung (Fachoberschulreife plus handwerklich-feuerwehrtechnische Ausbildung, in Köln 37 Monate). Der Vorbereitungsdienst endet mit der Laufbahnprüfung; die Berufsbezeichnung während der Ausbildung lautet „Brandmeisteranwärter/in". Der gehobene und höhere feuerwehrtechnische Dienst (Führungspositionen) setzt dagegen ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus und ist ein eigener Laufbahnzweig. Berufsfeuerwehrleute sind i. d. R. Landesbeamte im Kommunaldienst (Besoldung nach Besoldungsordnung A, nicht TVöD).
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Profil
Brandmeister mit abgeschlossener handwerklicher Berufsausbildung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie erfolgreich abgeschlossenem Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes bei der Berufsfeuerwehr Köln. Über 4 Jahre Erfahrung im Einsatzdienst mit den Schwerpunkten Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst, ausgebildeter Atemschutzgeräteträger und staatlich geprüfter Rettungssanitäter. Zuverlässig, körperlich belastbar und teamorientiert auch unter Einsatzdruck, mit Erfahrung in der praktischen Anleitung von Nachwuchskräften im Löschzug.
Berufserfahrung
- Einsatzdienst in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und Rettungsdienst im 24-Stunden-Schichtsystem
- Eingesetzt als Atemschutzgeräteträger bei Innenangriffen und Gefahrguteinsätzen
- Mitwirkung im Rettungsdienst als staatlich geprüfter Rettungssanitäter auf dem Rettungswagen
- Praktische Anleitung und Einweisung von Brandmeisteranwärterinnen und -anwärtern im laufenden Wachbetrieb
- Regelmäßige Teilnahme an Übungsdiensten, Fortbildungen und Gerätekontrollen nach Dienstanweisung
- 18-monatiger Vorbereitungsdienst nach § 4 LVOFeu NRW im Beamtenverhältnis auf Widerruf
- Theoretische und praktische Ausbildung in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, Gerätekunde und Einsatzlehre
- Parallele Ausbildung zum Rettungssanitäter mit staatlicher Prüfung
- Abschluss mit der Laufbahnprüfung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes
- Installation und Wartung von Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen im Wohn- und Gewerbebau
- Eigenständige Kundenbetreuung bei Wartungs- und Notdiensteinsätzen
- Grundlage für den späteren Zugang zum feuerwehrtechnischen Dienst nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 LVOFeu NRW
Ausbildung
- Duale Berufsausbildung mit Abschluss der Gesellenprüfung
- Schwerpunkte: Rohrleitungsbau, Heizungs- und Sanitärtechnik, Wartung technischer Anlagen
- Bestanden nach der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes NRW
- Berechtigung zur Führung der Dienstbezeichnung „Brandmeister“ nach Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe (§ 6 LVOFeu NRW)
- Theoretische und praktische Ausbildung im Rettungsdienst im Rahmen des Vorbereitungsdienstes
- Einsatzpraktika auf Rettungswagen und in der Notaufnahme
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Brandmeister mit abgeschlossener handwerklicher Berufsausbildung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie erfolgreich abgeschlossenem Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes bei der Berufsfeuerwehr Köln. Über 4 Jahre Erfahrung im Einsatzdienst mit den Schwerpunkten Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst, ausgebildeter Atemschutzgeräteträger und staatlich geprüfter Rettungssanitäter. Zuverlässig, körperlich belastbar und teamorientiert auch unter Einsatzdruck, mit Erfahrung in der praktischen Anleitung von Nachwuchskräften im Löschzug.
Berufserfahrung
- Einsatzdienst in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und Rettungsdienst im 24-Stunden-Schichtsystem
- Eingesetzt als Atemschutzgeräteträger bei Innenangriffen und Gefahrguteinsätzen
- Mitwirkung im Rettungsdienst als staatlich geprüfter Rettungssanitäter auf dem Rettungswagen
- Praktische Anleitung und Einweisung von Brandmeisteranwärterinnen und -anwärtern im laufenden Wachbetrieb
- Regelmäßige Teilnahme an Übungsdiensten, Fortbildungen und Gerätekontrollen nach Dienstanweisung
- 18-monatiger Vorbereitungsdienst nach § 4 LVOFeu NRW im Beamtenverhältnis auf Widerruf
- Theoretische und praktische Ausbildung in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, Gerätekunde und Einsatzlehre
- Parallele Ausbildung zum Rettungssanitäter mit staatlicher Prüfung
- Abschluss mit der Laufbahnprüfung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes
- Installation und Wartung von Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen im Wohn- und Gewerbebau
- Eigenständige Kundenbetreuung bei Wartungs- und Notdiensteinsätzen
- Grundlage für den späteren Zugang zum feuerwehrtechnischen Dienst nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 LVOFeu NRW
Ausbildung
- Duale Berufsausbildung mit Abschluss der Gesellenprüfung
- Schwerpunkte: Rohrleitungsbau, Heizungs- und Sanitärtechnik, Wartung technischer Anlagen
- Bestanden nach der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes NRW
- Berechtigung zur Führung der Dienstbezeichnung „Brandmeister“ nach Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe (§ 6 LVOFeu NRW)
- Theoretische und praktische Ausbildung im Rettungsdienst im Rahmen des Vorbereitungsdienstes
- Einsatzpraktika auf Rettungswagen und in der Notaufnahme
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Brandmeister mit abgeschlossener handwerklicher Berufsausbildung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie erfolgreich abgeschlossenem Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes bei der Berufsfeuerwehr Köln. Über 4 Jahre Erfahrung im Einsatzdienst mit den Schwerpunkten Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst, ausgebildeter Atemschutzgeräteträger und staatlich geprüfter Rettungssanitäter. Zuverlässig, körperlich belastbar und teamorientiert auch unter Einsatzdruck, mit Erfahrung in der praktischen Anleitung von Nachwuchskräften im Löschzug.
Berufserfahrung
2023 - heute
Brandmeister, Einsatzabteilung Löschzug
Berufsfeuerwehr Köln, Feuer- und Rettungswache 2
- Einsatzdienst in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und Rettungsdienst im 24-Stunden-Schichtsystem
- Eingesetzt als Atemschutzgeräteträger bei Innenangriffen und Gefahrguteinsätzen
- Mitwirkung im Rettungsdienst als staatlich geprüfter Rettungssanitäter auf dem Rettungswagen
- Praktische Anleitung und Einweisung von Brandmeisteranwärterinnen und -anwärtern im laufenden Wachbetrieb
- Regelmäßige Teilnahme an Übungsdiensten, Fortbildungen und Gerätekontrollen nach Dienstanweisung
2021 - 2023
Brandmeisteranwärter (Vorbereitungsdienst, Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt)
Berufsfeuerwehr Köln / Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW), Münster
- 18-monatiger Vorbereitungsdienst nach § 4 LVOFeu NRW im Beamtenverhältnis auf Widerruf
- Theoretische und praktische Ausbildung in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, Gerätekunde und Einsatzlehre
- Parallele Ausbildung zum Rettungssanitäter mit staatlicher Prüfung
- Abschluss mit der Laufbahnprüfung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes
2018 - 2021
Anlagenmechaniker SHK (Geselle)
Haustechnik Weber GmbH, Köln
- Installation und Wartung von Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen im Wohn- und Gewerbebau
- Eigenständige Kundenbetreuung bei Wartungs- und Notdiensteinsätzen
- Grundlage für den späteren Zugang zum feuerwehrtechnischen Dienst nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 LVOFeu NRW
Ausbildung
2015 - 2018
Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Haustechnik Weber GmbH / Handwerkskammer zu Köln
2021 - 2023
Laufbahnprüfung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes
Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW), Münster
2022
Staatliche Prüfung zum Rettungssanitäter
Feuerwehrschule Köln
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Brandbekämpfung und LöscheinsatzExperte
- Technische HilfeleistungExperte
- AtemschutzgeräteträgerExperte
- Rettungsdienst / Erste HilfeFortgeschritten
- GefahrgutabwehrFortgeschritten
- Fahrzeug- und GerätekundeFortgeschritten
- SprechfunkFortgeschritten
- Handwerkliche Grundlagen (SHK-Technik)Experte
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Berufsfeuerwehrmann/-frau
Einsatzdienst
- Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im 24-Stunden-Schichtdienst durchgeführt
- Als Atemschutzgeräteträger bei Innenangriffen und Gefahrguteinsätzen eingesetzt
- Menschenrettung bei Verkehrsunfällen, Bränden und technischen Notlagen unterstützt
- Einsatzstellen nach Einsatzabschluss gesichert, dokumentiert und nachbereitet
Rettungsdienst
- Als Rettungssanitäter im Rettungswagen Erstversorgung von Patientinnen und Patienten übernommen
- Notfallausrüstung und Medikamente nach Vorgabe kontrolliert und nachbestückt
- Zusammenarbeit mit Notärztinnen und Notärzten bei Reanimation und Traumaversorgung
Vorbeugender Brandschutz & Ausbildung
- Brandschauen und Kontrollen von Löscheinrichtungen in öffentlichen Gebäuden begleitet
- Brandschutzunterweisungen für Beschäftigte und Bürgerinnen/Bürger durchgeführt
- Nachwuchskräfte und Anwärter/innen im praktischen Wachdienst angeleitet
Fahrzeug- und Gerätetechnik
- Einsatzfahrzeuge, Pumpen und Atemschutzgeräte auf Einsatzbereitschaft geprüft
- Regelmäßige Gerätekontrollen nach Prüf- und Wartungsplan dokumentiert
- Sprechfunkverkehr nach Funkrichtlinie im Einsatz- und Übungsbetrieb abgewickelt
Handwerklich-technischer Hintergrund
- Installation und Wartung gebäudetechnischer Anlagen (Sanitär, Heizung, Klima) durchgeführt
- Technisches Verständnis aus der Berufsausbildung in Einsatzsituationen mit technischer Hilfeleistung eingebracht
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Berufsfeuerwehrmann/-frau?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Brandbekämpfung und Löschtechnik
- Technische Hilfeleistung (Unfallrettung, Türöffnung, Absicherung)
- Atemschutzgeräteträger
- Gefahrgutabwehr / ABC-Einsatz
- Rettungsdienst und Erste-Hilfe-Maßnahmen
- Fahrzeug-, Pumpen- und Gerätekunde
- Sprechfunk
- Vorbeugender Brandschutz / Brandschauen
Zertifikate
- Laufbahnprüfung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 des feuerwehrtechnischen Dienstes NRW
- Atemschutzgeräteträger-Tauglichkeit (arbeitsmedizinische Untersuchung G 26.3)
- Staatlich geprüfte/r Rettungssanitäter/in
- Deutsches Schwimmabzeichen Silber
- Führerschein Klasse B (Klasse C/CE für Einsatzfahrzeuge je nach Dienststelle zusätzlich gefordert)
- Sprechfunker-Ausbildung
Soft Skills
- Körperliche und psychische Belastbarkeit
- Teamfähigkeit im Löschzug
- Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck
- Hohes Verantwortungsbewusstsein
- Zuverlässigkeit im Schichtdienst
- Kommunikationsfähigkeit im Einsatz
- Lernbereitschaft für regelmäßige Fortbildungen
Ausbildung und Gehalt als Berufsfeuerwehrmann/-frau im Überblick
| Ausbildungsweg | Der Beruf Berufsfeuerwehrmann/-frau ist in Deutschland keine bundeseinheitlich geregelte Ausbildung, sondern Teil des Beamtenrechts der Länder. Organisation und Trägerschaft der Berufsfeuerwehr sowie die Laufbahn des feuerwehrtechnischen Dienstes regelt jedes Bundesland eigenständig über sein Brand-/Katastrophenschutzgesetz und eine eigene Laufbahnverordnung Feuerwehr. Diese Recherche verwendet Nordrhein-Westfalen als Referenzbundesland. Organisatorische Grundlage ist das Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG NRW) vom 17. Dezember 2015. Nach § 8 Absatz 1 BHKG NRW sind kreisfreie Städte (z. B. Köln, Düsseldorf, Dortmund) zur Einrichtung einer Berufsfeuerwehr verpflichtet, große kreisangehörige Gemeinden können neben einer Freiwilligen Feuerwehr eine Berufsfeuerwehr einrichten. Nach § 8 Absatz 2 BHKG NRW wird das Einsatzpersonal der Berufsfeuerwehren aus hauptamtlichen Kräften gebildet, die zu Beamtinnen und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes zu ernennen sind – Berufsfeuerwehrleute sind also grundsätzlich Landesbeamte im Kommunaldienst, keine TVöD-Angestellten. Die Laufbahn selbst regelt die Verordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes im Land Nordrhein-Westfalen (LVOFeu) vom 15. März 2017. Für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst (Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt – die klassische Berufsfeuerwehrmann/-frau-Tätigkeit im Einsatzdienst) nennt § 3 Absatz 1 LVOFeu zwei parallele Zugangswege: (1) mindestens ein Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand zusammen mit einer für den feuerwehrtechnischen Dienst geeigneten, erfolgreich abgelegten Gesellenprüfung oder abgeschlossenen Berufsausbildung, oder (2) mindestens die Fachoberschulreife zusammen mit einer erfolgreich absolvierten handwerklichen Vorausbildung gemäß der Stufenausbildungsverordnung Feuerwehr vom 15. März 2017. Nach § 3 Absatz 2 LVOFeu müssen Bewerberinnen und Bewerber zusätzlich volljährig sein, nach amtsärztlichem Gutachten für den Feuerwehrdienst geeignet sein und ein Auswahlverfahren mit sportlich-physischen Eignungsübungen erfolgreich durchlaufen. Wer Weg (1) nutzt – bereits vorhandene Berufsausbildung, typischerweise in einem technisch-handwerklichen Beruf wie Elektroniker/in, Anlagenmechaniker/in SHK oder Kfz-Mechatroniker/in – wird laut § 4 Absatz 1 LVOFeu direkt in einen Vorbereitungsdienst von einem Jahr und sechs Monaten (18 Monaten) übernommen, im Beamtenverhältnis auf Widerruf mit der Dienstbezeichnung „Brandmeisteranwärterin" oder „Brandmeisteranwärter". Nach § 4 Absatz 2 LVOFeu können auf Antrag bis zu acht Monate einschlägiger beruflicher, nebenberuflicher oder ehrenamtlicher Tätigkeit auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden. Der Vorbereitungsdienst schließt gemäß § 5 LVOFeu mit der Laufbahnprüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 ab; nach § 6 LVOFeu erfolgt danach die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe mit einer regulären Probezeit von drei Jahren (§ 7 Absatz 1 LVOFeu), die bei Übernahme hauptamtlicher Kräfte aus Freiwilliger Feuerwehr oder Werkfeuerwehr auf ein Jahr verkürzt werden kann. Wer Weg (2) nutzt – ohne vorhandene Berufsausbildung –, durchläuft die kombinierte Stufenausbildung. Ein praktisches Beispiel liefert die Stadt Köln: Die Stufenausbildung zum/zur Brandmeister/in dauert dort insgesamt 37 Monate. Die erste Stufe (19 Monate, im Angestelltenverhältnis) umfasst eine handwerkliche Ausbildung in den Bereichen Holz, Metall, Elektrotechnik sowie Sanitär/Heizung/Klima. Die zweite Stufe (18 Monate, im Beamtenverhältnis auf Widerruf) ist die feuerwehrtechnische Ausbildung inklusive der staatlichen Prüfung zum/zur Rettungssanitäter/in und schließt mit der Laufbahnprüfung ab. Schulische Mindestvoraussetzung ist dort die Fachoberschulreife; das Höchstalter bei Einstellung liegt bei 38 Jahren und 11 Monaten, ein Führerschein der Klasse B wird spätestens vor Beginn der zweiten Ausbildungsstufe verlangt. Davon klar zu unterscheiden ist der gehobene und höhere feuerwehrtechnische Dienst (Führungslaufbahn, Laufbahngruppe 2): Nach § 8 Absatz 1 LVOFeu setzt der Zugang zum ersten Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 mindestens einen Bachelorabschluss einer Fachhochschule, Universität, technischen Hochschule oder Berufsakademie aus einem technischen, naturwissenschaftlichen oder für die Feuerwehr geeigneten Bereich voraus; der zugehörige Vorbereitungsdienst dauert nach § 9 Absatz 1 LVOFeu drei Jahre, endet mit der Dienstbezeichnung „Brandoberinspektoranwärterin"/„Brandoberinspektoranwärter" und die Laufbahnprüfung wird am Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW) in Münster abgelegt. Dieser Studien-basierte Weg richtet sich an spätere Führungskräfte und ist nicht Gegenstand des hier beschriebenen operativen Berufsbilds Berufsfeuerwehrmann/-frau. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt/zur Besoldung von Berufsfeuerwehrleuten liegen drei unterschiedliche Quellen vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden, weil sie unterschiedliche Vergütungssysteme abbilden. Gehalt.de nennt für Feuerwehrmann/-frau ein mittleres Bruttomonatsgehalt (Median) von 3.251 Euro bei einer Spanne zwischen 2.883 Euro (unteres Quartil) und 3.667 Euro (oberes Quartil); Angaben zu Stichprobengröße oder genauem Erhebungsdatum fehlen auf der Seite. StepStone gibt für Deutschland ein Bruttojahresgehalt zwischen 38.600 Euro (Minimum) und 55.600 Euro (Maximum) an, mit einem Median von 46.000 Euro/Jahr (rund 2.492 Euro/Monat netto in Steuerklasse I) und einem separat genannten Durchschnittswert von 48.300 Euro/Jahr; die Seite datiert die Daten nur über den Seitentitel auf „2026", ein genaues Erhebungsdatum fehlt. Da Berufsfeuerwehrleute in NRW als Landesbeamte nach der Besoldungsordnung A bezahlt werden und nicht nach TVöD, ist die amtliche NRW-Besoldungstabelle (gültig 1. April 2026 bis 28. Februar 2027) die belastbarste Quelle für das tatsächliche Grundgehalt: Besoldungsgruppe A 7 (Brandmeister/in, Eingangsamt) reicht von 3.211,11 Euro (Stufe 3) bis 3.772,47 Euro (Stufe 10), Besoldungsgruppe A 8 (Oberbrandmeister/in, nach Beförderung) von 3.290,15 Euro (Stufe 3) bis 4.078,10 Euro (Stufe 12) monatlich. Diese Beträge sind reine Grundgehaltssätze ohne Feuerwehr-, Schicht- und sonstige Erschwerniszulagen, die zusätzlich gezahlt werden, aber im Rahmen dieser Recherche nicht mit Paragraphenbezug verifiziert werden konnten. Die Marktdaten von gehalt.de/StepStone dürften zudem auch angestellte Werkfeuerwehr- oder Objektschutz-Kräfte mit erfassen, die außerhalb der Beamtenbesoldung vergütet werden. |
Was verdient man als Berufsfeuerwehrmann/-frau? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
2.883 € – 3.667 €, Median 3.251 €
Bruttomonatsgehalt, deutschlandweit (aus Jahreswerten 40.317 € Median, 35.746-45.472 € Quartile umgerechnet), Keine Angabe zu Stichprobengröße oder genauem Erhebungsdatum auf der Seite. Nicht mit StepStone oder der Besoldungstabelle mitteln - unterschiedliche Erhebungsmethodik und Vergütungssystem.
StepStone
38.600 € – 55.600 €, Median 46.000 €
Bruttojahresgehalt, deutschlandweit, Vollzeit (Median 46.000 €/Jahr entspricht ca. 2.492 €/Monat netto in Steuerklasse I laut Quelle), Zusätzlich nennt die Quelle einen abweichenden Durchschnittswert von 48.300 €/Jahr ('im Schnitt') - Durchschnitt und Median sind hier nicht identisch. Genaues Erhebungsdatum fehlt, nur Seitentitel 'Deutschland 2026'.
Monatliches Grundgehalt, Besoldungsgruppe A 7, Stufe 3 bis Stufe 10, gültig 01.04.2026-28.02.2027, Amtliche Beamtenbesoldung, kein Markt-/TVöD-Gehalt und nicht mit gehalt.de/StepStone mittelbar. Ohne Feuerwehrzulage, Schichtzulage und sonstige Erschwerniszulagen, die zusätzlich anfallen können.
Monatliches Grundgehalt, Besoldungsgruppe A 8, Stufe 3 bis Stufe 12, gültig 01.04.2026-28.02.2027, Nächsthöhere Besoldungsgruppe nach Beförderung vom Brandmeister zum Oberbrandmeister. Ohne Zulagen, siehe Hinweis zu A7.
Die Quellen liegen 42.749 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Berufsfeuerwehrmann/-frau-Lebenslauf
Do
- Konkreten Zugangsweg im Lebenslauf klar machen: vorhandene Berufsausbildung + Vorbereitungsdienst ODER Stufenausbildung - das sind unterschiedliche Wege
- Dienstbezeichnung und Besoldungsgruppe korrekt angeben (z. B. Brandmeister/in, A7), nicht nur allgemein „Feuerwehrmann"
- Spezialqualifikationen konkret benennen (Atemschutzgeräteträger, Rettungssanitäter, Gefahrgutausbildung, Maschinistenausbildung)
- Schichtdienst-Erfahrung und Belastbarkeit unter Einsatzdruck belegen, nicht nur behaupten
- Handwerkliche Vorausbildung oder Vorerfahrung (z. B. aus Freiwilliger Feuerwehr) explizit aufführen - sie kann laut LVOFeu NRW auf den Vorbereitungsdienst angerechnet werden
- Referenzbundesland/Dienstherr benennen, wenn Ausbildung und Prüfung dort stattfanden - Laufbahnrecht ist Landessache
Don't
- Nicht unterschlagen, ob die Ausbildung noch läuft (Anwärter/in) oder bereits mit Laufbahnprüfung abgeschlossen ist
- Berufsfeuerwehr nicht mit Freiwilliger Feuerwehr oder Werkfeuerwehr gleichsetzen - unterschiedliche Rechtsstellung (Beamtenverhältnis vs. Ehrenamt/Angestelltenverhältnis)
- Gehaltsangaben nicht verallgemeinern - Beamtenbesoldung (A7/A8) und Marktgehälter aus Gehaltsportalen sind unterschiedliche Größen und nicht vergleichbar
- Den gehobenen/höheren Dienst (Studium erforderlich) nicht mit dem mittleren Dienst (Berufsausbildung/Stufenausbildung) verwechseln
- Keine erfundenen Wachen, Einsatzzahlen oder Zertifikatsdaten angeben
- Altersgrenzen und Auswahlverfahren nicht als bundeseinheitlich darstellen - variieren je Dienstherr und Bundesland
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Berufsfeuerwehrmann/-frau
Braucht man für den Beruf Berufsfeuerwehrmann/-frau ein Studium?
Nein, für den klassischen Einsatzdienst im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst (Laufbahngruppe 1) ist kein Studium nötig. Nach § 3 LVOFeu NRW genügt entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung (meist technisch-handwerklich) plus 18-monatigem Vorbereitungsdienst, oder - ohne Berufsausbildung - die kombinierte Stufenausbildung. Ein Studium (mindestens Bachelor) ist nur für den gehobenen und höheren feuerwehrtechnischen Dienst, also spätere Führungspositionen, vorgeschrieben (§ 8 LVOFeu NRW).
Welche Ausbildungswege führen zur Berufsfeuerwehr?
In NRW gibt es laut § 3 Absatz 1 LVOFeu zwei Wege: Mit einer bereits abgeschlossenen, für den Feuerwehrdienst geeigneten Berufsausbildung (Hauptschulabschluss plus Gesellenprüfung) erfolgt die Einstellung direkt in den 18-monatigen Vorbereitungsdienst als Brandmeisteranwärter/in. Ohne Berufsausbildung führt der Weg über die Stufenausbildung (Fachoberschulreife plus handwerkliche Vorausbildung), die z. B. in Köln 37 Monate dauert und eine 19-monatige handwerkliche mit einer 18-monatigen feuerwehrtechnischen Ausbildungsstufe kombiniert.
Ist Berufsfeuerwehrmann/-frau eine geschützte Berufsbezeichnung?
Die Tätigkeit selbst ist an das Beamtenverhältnis im feuerwehrtechnischen Dienst gebunden - man wird nach bestandener Laufbahnprüfung gemäß § 6 LVOFeu NRW ins Beamtenverhältnis auf Probe übernommen und führt danach die Dienstbezeichnung (z. B. Brandmeister/in). Ohne diese Ernennung darf die Dienstbezeichnung nicht geführt werden; die allgemeine Berufsbezeichnung ist aber nicht durch ein eigenes Bundesgesetz, sondern durch das jeweilige Landesbeamtenrecht geregelt.
Wie unterscheidet sich die Berufsfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr?
Die Berufsfeuerwehr besteht laut § 8 Absatz 2 BHKG NRW aus hauptamtlichen Kräften, die zu Beamtinnen und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes ernannt werden - es ist ein Hauptberuf mit eigener Laufbahnausbildung. Die Freiwillige Feuerwehr ist dagegen ein Ehrenamt neben Beruf oder Ausbildung. Kreisfreie Städte sind laut § 8 Absatz 1 BHKG NRW zur Einrichtung einer Berufsfeuerwehr verpflichtet, kleinere Gemeinden verlassen sich meist ausschließlich auf die Freiwillige Feuerwehr.
Was verdient man als Berufsfeuerwehrmann/-frau?
Die Angaben variieren je nach Quelle deutlich und sollten nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt einen Median von 3.251 €/Monat brutto (Spanne 2.883-3.667 €), StepStone ein Jahresgehalt zwischen 38.600 € und 55.600 € (Median 46.000 €/Jahr). Da Berufsfeuerwehrleute in NRW als Landesbeamte besoldet werden, ist die amtliche Besoldungstabelle die verlässlichste Quelle: Besoldungsgruppe A7 (Brandmeister/in) liegt bei 3.211-3.772 €/Monat Grundgehalt, A8 (Oberbrandmeister/in) bei 3.290-4.078 €/Monat, jeweils ohne Zulagen.
Welche körperlichen Voraussetzungen muss man erfüllen?
Neben der amtsärztlichen Eignungsfeststellung für den Feuerwehrdienst nach § 3 Absatz 2 LVOFeu NRW verlangen die meisten Dienstherren ein sportlich-physisches Auswahlverfahren, die Feuerwehrdienst- und Atemschutztauglichkeit (arbeitsmedizinische Untersuchung G 26.3) sowie meist das Deutsche Schwimmabzeichen in Silber. Konkrete Grenzwerte (z. B. Mindestgröße) legt jeder Dienstherr eigenständig fest.
Gibt es eine Altersgrenze für die Einstellung?
Ja, allerdings uneinheitlich geregelt - jede Berufsfeuerwehr legt eigene Höchstaltersgrenzen fest. Die Stadt Köln nennt für die Stufenausbildung ein Höchstalter von 38 Jahren und 11 Monaten bei Einstellung. Für den direkten Weg mit vorhandener Berufsausbildung können abweichende Altersgrenzen gelten - eine bundeseinheitliche Regelung existiert nicht.
Kann man mit Erfahrung aus der Freiwilligen Feuerwehr Zeit sparen?
Teilweise ja. Nach § 4 Absatz 2 LVOFeu NRW können auf Antrag bis zu acht Monate einschlägiger beruflicher, nebenberuflicher oder ehrenamtlicher Tätigkeit - etwa aus der Freiwilligen Feuerwehr - auf den 18-monatigen Vorbereitungsdienst angerechnet werden, wenn sie Art und Umfang nach geeignet sind, einzelne Ausbildungsabschnitte zu ersetzen. Zudem kann die reguläre dreijährige Probezeit bei Übernahme hauptamtlicher Kräfte aus Freiwilliger Feuerwehr oder Werkfeuerwehr auf ein Jahr verkürzt werden (§ 7 Absatz 2 LVOFeu NRW).
Quellen
- BHKG NRW - Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz, § 8 Berufsfeuerwehren, Land Nordrhein-Westfalen (RECHT.NRW.DE), abgerufen am 2026-08-10
- LVOFeu NRW - Verordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes im Land Nordrhein-Westfalen, §§ 1-12, Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (RECHT.NRW.DE), abgerufen am 2026-08-10
- Stufenausbildung zum*zur Brandmeister*in, Stadt Köln, abgerufen am 2026-08-10
- Feuerwehrmann/-frau - Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
- Feuerwehrmann/frau Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
- Besoldungstabellen Nordrhein-Westfalen 01.04.2026-28.02.2027, oeffentlichen-dienst.de (Sekundärquelle, Aufbereitung der amtlichen Besoldungstabelle NRW), abgerufen am 2026-08-10
- Ausbildung zum/zur Brandmeister*in, Stadt Dortmund, abgerufen am 2026-08-10
- Dein Lebenslauf für die Feuerwehr, feuerwehr-ausbildung.com (Sekundärquelle zu Lebenslauf-Skills/Zertifikaten), abgerufen am 2026-08-10
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026