Lebenslauf Muster Wasserbauer/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Wasserbauer/in ist ein staatlich anerkannter, dreijähriger Ausbildungsberuf nach § 25 Berufsbildungsgesetz (BBiG), geregelt durch die eigenständige Verordnung über die Berufsausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin (Wabau-AusbV) vom 26. Mai 2004 (BGBl. I S. 1078) – diese Verordnung ist bis heute unverändert in Kraft. Die zum 1. August 2026 in Kraft getretene Neuordnung der Bauberufe (TiefbauBAusbV) erfasst Wasserbauer/in nicht: Sie reorganisiert die Tiefbau-Fachrichtungen Straßenbau, Leitungsbau, Kanalbau, Brunnen- und Spezialtiefbau sowie Gleisbau, nicht aber den Wasserbau. Je nach Betrieb ist der Beruf laut § 1 Wabau-AusbV entweder ein Ausbildungsberuf des öffentlichen Dienstes oder der gewerblichen Wirtschaft – Hauptarbeitgeber sind die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), Landes-Wasserwirtschaftsämter, Deichverbände und private Wasserbauunternehmen. Wasserbauer/innen errichten, kontrollieren und unterhalten oberirdische Wasserbauwerke wie Deiche, Ufersicherungen, Buhnen, Wehre und Talsperren, führen gewässerkundliche Messungen durch und wirken bei Hochwasser- und Eisabwehr mit. Damit unterscheidet sich der Beruf klar von Brunnenbauer/in (unterirdische Grundwassererschließung durch Bohrungen) und Rohrleitungsbauer/in (Verlegen erdverlegter Ver- und Entsorgungsleitungen). Einstiegsgehälter liegen laut mehreren Quellen zwischen rund 2.150 €/Monat (öffentlicher Dienst, Entgeltgruppe E5) und 3.500 €/Monat (gewerbliche Wirtschaft, teils mehr).
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Profil
Wasserbauer mit 6 Jahren Berufserfahrung in der baulichen Unterhaltung von Bundeswasserstraßen und Hochwasserschutzanlagen. Nach abgeschlossener Ausbildung zum Wasserbauer bei einem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt tätig in der Instandhaltung von Ufersicherungen, Deichen und Buhnen sowie bei gewässerkundlichen Messungen und der Bezeichnung von Fahrrinne und Fahrwasser. Sicherer Umgang mit schwimmenden Geräten, Baumaschinen und Vermessungstechnik, regelmäßig eingesetzt im Hochwasser- und Eisabwehrdienst. Teamorientiert, körperlich belastbar und wetterfest im ganzjährigen Außeneinsatz an Gewässern.
Berufserfahrung
- Instandhaltung und Kontrolle von Ufersicherungen, Buhnen und Deichabschnitten am Oberrhein
- Durchführung gewässerkundlicher Messungen (Pegel-, Abfluss- und Strömungsmessungen) und Dokumentation der Ergebnisse
- Bezeichnen und Sichern von Fahrrinne und Fahrwasser, Wartung schwimmender und fester Schifffahrtszeichen
- Mitwirkung im Hochwasser- und Eismeldedienst sowie bei akuten Hochwasserschutzeinsätzen
- Bedienen von Baumaschinen und schwimmenden Geräten bei Instandsetzungsarbeiten
- Gehölz- und Grünpflege an Deichen und Gewässerböschungen zur Erhaltung der Standsicherheit
- Unterstützung bei der Herstellung und Kontrolle von Bauwerken für den Küstenschutz
- Mitarbeit bei Deichschauen und der Dokumentation festgestellter Mängel
- Bedienen und Warten von Regelungs- und Steuerungseinrichtungen an Sielen und Schöpfwerken
Ausbildung
- Dreijährige duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin (Wabau-AusbV 2004)
- Blockunterricht in der Bundesfachklasse für Wasserbauer am BBiZ Koblenz, überbetriebliche Ausbildung in Wasserbau-Ausbildungsstätten
- Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Abschluss mit staatlich anerkannter Facharbeiterprüfung
- Schwerpunkte: Bauwerke in und an Gewässern, Ufersicherung, gewässerkundliche Messtechnik, Führen schwimmender Geräte
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Wasserbauer/in
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Profil
Wasserbauer mit 6 Jahren Berufserfahrung in der baulichen Unterhaltung von Bundeswasserstraßen und Hochwasserschutzanlagen. Nach abgeschlossener Ausbildung zum Wasserbauer bei einem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt tätig in der Instandhaltung von Ufersicherungen, Deichen und Buhnen sowie bei gewässerkundlichen Messungen und der Bezeichnung von Fahrrinne und Fahrwasser. Sicherer Umgang mit schwimmenden Geräten, Baumaschinen und Vermessungstechnik, regelmäßig eingesetzt im Hochwasser- und Eisabwehrdienst. Teamorientiert, körperlich belastbar und wetterfest im ganzjährigen Außeneinsatz an Gewässern.
Berufserfahrung
- Instandhaltung und Kontrolle von Ufersicherungen, Buhnen und Deichabschnitten am Oberrhein
- Durchführung gewässerkundlicher Messungen (Pegel-, Abfluss- und Strömungsmessungen) und Dokumentation der Ergebnisse
- Bezeichnen und Sichern von Fahrrinne und Fahrwasser, Wartung schwimmender und fester Schifffahrtszeichen
- Mitwirkung im Hochwasser- und Eismeldedienst sowie bei akuten Hochwasserschutzeinsätzen
- Bedienen von Baumaschinen und schwimmenden Geräten bei Instandsetzungsarbeiten
- Gehölz- und Grünpflege an Deichen und Gewässerböschungen zur Erhaltung der Standsicherheit
- Unterstützung bei der Herstellung und Kontrolle von Bauwerken für den Küstenschutz
- Mitarbeit bei Deichschauen und der Dokumentation festgestellter Mängel
- Bedienen und Warten von Regelungs- und Steuerungseinrichtungen an Sielen und Schöpfwerken
Ausbildung
- Dreijährige duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin (Wabau-AusbV 2004)
- Blockunterricht in der Bundesfachklasse für Wasserbauer am BBiZ Koblenz, überbetriebliche Ausbildung in Wasserbau-Ausbildungsstätten
- Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Abschluss mit staatlich anerkannter Facharbeiterprüfung
- Schwerpunkte: Bauwerke in und an Gewässern, Ufersicherung, gewässerkundliche Messtechnik, Führen schwimmender Geräte
Kenntnisse
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Profil
Wasserbauer mit 6 Jahren Berufserfahrung in der baulichen Unterhaltung von Bundeswasserstraßen und Hochwasserschutzanlagen. Nach abgeschlossener Ausbildung zum Wasserbauer bei einem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt tätig in der Instandhaltung von Ufersicherungen, Deichen und Buhnen sowie bei gewässerkundlichen Messungen und der Bezeichnung von Fahrrinne und Fahrwasser. Sicherer Umgang mit schwimmenden Geräten, Baumaschinen und Vermessungstechnik, regelmäßig eingesetzt im Hochwasser- und Eisabwehrdienst. Teamorientiert, körperlich belastbar und wetterfest im ganzjährigen Außeneinsatz an Gewässern.
Berufserfahrung
2020 - heute
Wasserbauer
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein, Außenbezirk Karlsruhe
- Instandhaltung und Kontrolle von Ufersicherungen, Buhnen und Deichabschnitten am Oberrhein
- Durchführung gewässerkundlicher Messungen (Pegel-, Abfluss- und Strömungsmessungen) und Dokumentation der Ergebnisse
- Bezeichnen und Sichern von Fahrrinne und Fahrwasser, Wartung schwimmender und fester Schifffahrtszeichen
- Mitwirkung im Hochwasser- und Eismeldedienst sowie bei akuten Hochwasserschutzeinsätzen
- Bedienen von Baumaschinen und schwimmenden Geräten bei Instandsetzungsarbeiten
2018 - 2020
Wasserbauer (Berufseinstieg)
Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Stade
- Gehölz- und Grünpflege an Deichen und Gewässerböschungen zur Erhaltung der Standsicherheit
- Unterstützung bei der Herstellung und Kontrolle von Bauwerken für den Küstenschutz
- Mitarbeit bei Deichschauen und der Dokumentation festgestellter Mängel
- Bedienen und Warten von Regelungs- und Steuerungseinrichtungen an Sielen und Schöpfwerken
Ausbildung
2015 - 2018
Ausbildung zum Wasserbauer
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein / Berufsbildungszentrum Wasserbau (BBiZ) Koblenz, Carl-Benz-Schule
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Ufersicherung und DeichbauExperte
- Gewässerkundliche MessungenFortgeschritten
- Bedienen von Baumaschinen und schwimmenden GerätenExperte
- VermessungstechnikFortgeschritten
- Hochwasser- und EisabwehrFortgeschritten
- Instandhaltung wasserbaulicher AnlagenExperte
- Arbeitssicherheit an und in GewässernFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Wasserbauer/in
Deich- und Uferbau
- Ufersicherungen, Buhnen und Deichabschnitte hergestellt, kontrolliert und instand gehalten
- Maßnahmen des Insel- und Küstenschutzes durchgeführt, u. a. Sandvorspülungen und Dünenbepflanzung
- Unterhaltungswege an Gewässern und Deichen gepflegt und gesichert
Kontrolle und Wartung wasserbaulicher Anlagen
- Wehre, Talsperren, Speicher und Rückhaltebecken auf Dichtigkeit und Standsicherheit kontrolliert
- Regelungs- und Steuerungseinrichtungen an Schöpfwerken, Sielen und Wehren bedient und gewartet
- Schäden an Bauwerken in und an Gewässern festgestellt, dokumentiert und Instandsetzung veranlasst
Gewässerkundliche Messungen und Fahrwasserunterhaltung
- Pegel-, Abfluss- und Strömungsmessungen durchgeführt und ausgewertet
- Fahrrinnen- und Fahrwassertiefen mittels Peilungen ermittelt und in Lageplänen dokumentiert
- Schwimmende und feste Schifffahrtszeichen eingemessen, ausgelegt und auf ordnungsgemäßen Zustand geprüft
Hochwasser- und Eisabwehr
- Bei Kontrollen von Hochwasserschutzdeichen und wasserbaulichen Anlagen im Hochwasserfall mitgewirkt
- Hochwasser- und Eismeldedienst durchgeführt, Lageberichte erstellt
- Hilfskräfte im Deich- und Katastropheneinsatz eingewiesen und angeleitet
Baustellenorganisation und Qualitätssicherung
- Baustellen in und an Gewässern eingerichtet, gesichert und geräumt
- Aufmaße erstellt, Baustofflieferungen und Baufortschritt kontrolliert
- Qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich angewendet und dokumentiert
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Wasserbauer/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Bau und Instandhaltung von Deichen, Ufersicherungen und Buhnen
- Kontrolle und Wartung von Wehren, Schöpfwerken und Talsperren
- Gewässerkundliche Mess- und Peiltechnik
- Bedienen von Baumaschinen und schwimmenden Geräten
- Führen von Arbeits- und Motorbooten
- Vermessung und Erstellen technischer Unterlagen
- Hochwasser- und Eisabwehr
- Grundkenntnisse in Wasserbau- und Wasserrecht (u. a. WHG)
Zertifikate
- Facharbeiterbrief Wasserbauer/in (Wabau-AusbV)
- Deutsches Schwimmabzeichen (mindestens Bronze), teils Rettungsschwimmer-Nachweis
- Führerschein Klasse B, teils Klasse BE/C1
- Baumaschinenführerschein (je nach Arbeitgeber)
- Sportbootführerschein Binnen (bei Führen von Arbeitsbooten empfohlen/gefordert)
- Erste-Hilfe-Ausbildung
Soft Skills
- Körperliche Belastbarkeit und Wetterfestigkeit
- Umsicht und Gefahrenbewusstsein bei Arbeiten am und im Wasser
- Teamfähigkeit im Außeneinsatz
- Verantwortungsbewusstsein bei sicherheitsrelevanten Kontrollen
- Selbstständigkeit bei Kontroll- und Wartungsgängen
- Bereitschaft zu Rufbereitschaft im Hochwasserfall
Ausbildung und Gehalt als Wasserbauer/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Rechtsgrundlage der Ausbildung ist die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin" (Wabau-AusbV) vom 26. Mai 2004 (BGBl. I S. 1078), erlassen auf Grund § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Verordnung ist seit ihrem Inkrafttreten am 1. August 2004 im Volltext unverändert in Kraft (Fundstelle gesetze-im-internet.de, Textnachweis ab 1.8.2004) und wurde von der zum 1. August 2026 in Kraft getretenen Neuordnung der Bauberufe (Tiefbauberufeausbildungsverordnung, TiefbauBAusbV) nicht erfasst: Diese reorganisiert die Tiefbaufacharbeiter-Fachrichtungen Straßenbau, Leitungsbau für Infrastrukturtechnik, Kanalbau für Infrastrukturtechnik, Brunnen- und Spezialtiefbau sowie Gleisbau, nicht aber den Wasserbau. Nach § 1 Wabau-AusbV wird der Ausbildungsberuf Wasserbauer/Wasserbauerin staatlich anerkannt; soweit die Ausbildung im Bereich des öffentlichen Dienstes stattfindet, ist er ein Ausbildungsberuf des öffentlichen Dienstes, im Übrigen ein Ausbildungsberuf der gewerblichen Wirtschaft. Die Ausbildung dauert nach § 2 drei Jahre. Nach § 3 wird die betriebliche Ausbildung durch überbetriebliche Ausbildung ergänzt: in den ersten 18 Monaten 14 Wochen, in den zweiten 18 Monaten 10 Wochen, jeweils mit Schwerpunkten aus dem Ausbildungsberufsbild. Das Ausbildungsberufsbild (§ 4) umfasst 21 Positionen, u. a. Einrichten und Sichern von Baustellen in und an Gewässern, Herstellen, Kontrollieren und Instandhalten von Bauwerken in und an Gewässern, von Ufersicherungen und Unterhaltungswegen sowie von Bauwerken für den Insel- und Küstenschutz, Durchführen von Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Gewässern, Unterhaltungs- und Kontrollmaßnahmen des Gewässerbettes einschließlich Bezeichnen und Sichern von Fahrrinne und Fahrwasser, gewässerkundliche Messungen, Maßnahmen des Hochwasserschutzes sowie der Hochwasser- und Eisabwehr, Führen von schwimmenden Fahrzeugen und Bedienen von schwimmenden Geräten sowie Betreiben und Unterhalten von Talsperren, Speichern und Rückhaltebecken. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt (Arbeitsaufgabe von höchstens acht Stunden mit anschließendem Fachgespräch von höchstens 15 Minuten), die Ausbildung schließt mit einer staatlich anerkannten Facharbeiterprüfung ab. Der schulische Teil der Ausbildung findet bundesweit gebündelt in der Bundesfachklasse für Wasserbauer am Berufsbildungszentrum Wasserbau (BBiZ) Koblenz, Carl-Benz-Schule, statt. Hauptausbildungsbetriebe sind die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) mit ihren Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern, Landes-Wasserwirtschaftsämter und Landesbetriebe für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Deichverbände sowie private Unternehmen des Spezial- und Wasserbaus. Für Ausbildungsplätze wird häufig ein Nachweis über gute Schwimmfähigkeit (mindestens Deutsches Schwimmabzeichen Bronze) verlangt, da Teile der Tätigkeit auf und am Wasser stattfinden. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Wasserbauer/innen liegen unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt ein Bruttomonatsgehalt mit Median 3.539 Euro (43.880 Euro/Jahr) und einer Quartilsspanne von 3.180 bis 3.938 Euro; Angaben zu Stichprobengröße und Erhebungsdatum fehlen auf der Seite. Gehaltsvergleich.com kommt bei einer ausgewerteten Stichprobe von 46 Datensätzen (Vollzeit, 40 Wochenstunden) auf einen deutlich niedrigeren Mittelwert von 2.788 Euro brutto/Monat, mit einer Quartilsspanne von 2.367 bis 3.584 Euro – die Differenz zu gehalt.de liegt bei über 700 Euro im mittleren Bereich. Für die Ausbildungsvergütung nennt ausbildung.de (Stand 14.7.2026) nach dem einschlägigen Bau-Tarifvertrag, gültig ab 1.4.2026: 1.122 Euro im ersten, 1.351 Euro im zweiten und 1.610 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung wird dort mit 2.800 bis 3.500 Euro brutto/Monat angegeben, mit Berufserfahrung bis rund 4.000 Euro; im öffentlichen Dienst – wo ein erheblicher Teil der Wasserbauer/innen beschäftigt ist (WSV, Landesbetriebe) – liegt der Berufseinstieg dagegen nur bei rund 2.150 Euro brutto/Monat in Entgeltgruppe E5 des TVöD/TV-L. Diese Differenz zwischen öffentlichem Dienst und gewerblicher Wirtschaft ist auffällig groß und wird im Datensatz bewusst benannt statt geglättet. |
Was verdient man als Wasserbauer/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
3.180 € – 3.938 €, Median 3.539 €
Bruttomonatsgehalt Vollzeit, deutschlandweit, Quartile als Spanne, Stichprobengröße und genaues Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Nicht mit gehaltsvergleich.com mitteln.
Gehaltsvergleich.com
2.367 € – 3.584 €, Median 2.788 €
Bruttomonatsgehalt bei 40 Wochenstunden, ausgewertet aus 46 Datensätzen, Der Wert 2.788 € ist laut Quelle ein Mittelwert (Durchschnitt), kein statistischer Median; von/bis entsprechen 1. und 3. Quartil. Deutlich niedriger als gehalt.de, nicht damit mitteln.
ausbildung.de
2.800 € – 3.500 €
Einstiegsgehalt nach abgeschlossener Ausbildung, gewerbliche Wirtschaft, Bruttomonatsgehalt, Zusätzlich Ausbildungsvergütung 1.122/1.351/1.610 € (1.-3. Jahr, gültig ab 1.4.2026) und öffentlicher-Dienst-Einstieg in E5 TVöD/TV-L (~2.150 €/Monat) auf derselben Seite genannt, hier nicht in von/bis eingerechnet. Stand der Seite: 14.7.2026.
Die Quellen liegen 751 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Wasserbauer/in-Lebenslauf
Do
- Klar angeben, ob die Tätigkeit im öffentlichen Dienst (z. B. WSV, Landes-Wasserwirtschaftsamt) oder in der gewerblichen Wirtschaft stattfand - das beeinflusst Tarif und Aufgabenzuschnitt
- Konkrete Bauwerkstypen benennen (Deiche, Buhnen, Wehre, Talsperren) statt allgemein "Wasserbauarbeiten"
- Schwimmnachweis und ggf. Bootsführerschein explizit im Lebenslauf aufführen, wenn vorhanden
- Erfahrung mit gewässerkundlicher Messtechnik und Vermessung konkret belegen
- Einsatzbereitschaft bei Hochwasser- und Eisabwehr als Zusatzqualifikation hervorheben
- Facharbeiterbrief und Ausbildungsstätte (z. B. WSA, BBiZ Koblenz) korrekt benennen
Don't
- Wasserbauer/in nicht mit Brunnenbauer/in verwechseln - Wasserbauer bauen keine Bohrbrunnen, sondern oberirdische Gewässerbauwerke
- Wasserbauer/in nicht mit Rohrleitungsbauer/in gleichsetzen - keine Verlegung erdverlegter Ver-/Entsorgungsleitungen
- Gehaltsangaben nicht verallgemeinern - öffentlicher Dienst und gewerbliche Wirtschaft liegen deutlich auseinander
- Den Beruf nicht als von der Bauberufe-Neuordnung 2026 betroffen darstellen - die Wabau-AusbV 2004 gilt unverändert fort
- Keine erfundenen Zertifikate oder Prüfungsdaten angeben
- Die Zwischenprüfung nicht mit der Abschlussprüfung verwechseln - unterschiedliche Zeitpunkte und Funktionen
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Wasserbauer/in
Ist Wasserbauer/in ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Ja. Wasserbauer/in ist ein staatlich anerkannter, dreijähriger Ausbildungsberuf nach § 25 BBiG, geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin (Wabau-AusbV) vom 26. Mai 2004 (BGBl. I S. 1078). Die Verordnung ist seit Inkrafttreten unverändert in Kraft.
Ist Wasserbauer/in ein Beruf des öffentlichen Dienstes oder ein Handwerksberuf?
Beides ist möglich: Nach § 1 Wabau-AusbV ist der Beruf ein Ausbildungsberuf des öffentlichen Dienstes, soweit die Ausbildung dort stattfindet (etwa bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder einem Landes-Wasserwirtschaftsamt), ansonsten ein Ausbildungsberuf der gewerblichen Wirtschaft. Eine Eintragung in die Handwerksrolle ist nicht erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserbauer/in und Brunnenbauer/in?
Wasserbauer/innen errichten und unterhalten oberirdische Wasserbauwerke wie Deiche, Ufersicherungen, Buhnen und Wehre an Flüssen, Kanälen und Küsten. Brunnenbauer/innen dagegen erschließen Grundwasser durch Bohrungen und bauen Brunnen mit Filterrohren und Pumpen aus - eine unterirdische, auf Bohrtechnik spezialisierte Tätigkeit ohne Bezug zu Deich- oder Uferbauwerken.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserbauer/in und Rohrleitungsbauer/in?
Rohrleitungsbauer/innen verlegen und warten erdverlegte Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser, Gas oder Fernwärme im öffentlichen Straßenraum bis zum Hausanschluss. Wasserbauer/innen arbeiten dagegen an offenen, oberirdischen Gewässerbauwerken und verlegen keine Leitungen.
Ist die Ausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin von der Neuordnung der Bauberufe 2026 betroffen?
Nein. Die zum 1. August 2026 in Kraft getretene Tiefbauberufeausbildungsverordnung (TiefbauBAusbV) reorganisiert die Tiefbaufacharbeiter-Fachrichtungen Straßenbau, Leitungsbau, Kanalbau, Brunnen- und Spezialtiefbau sowie Gleisbau. Wasserbau ist darin nicht enthalten - die eigenständige Wabau-AusbV 2004 bleibt unverändert die geltende Rechtsgrundlage.
Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin?
Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben, häufig werden aber Bewerber/innen mit mittlerem Schulabschluss eingestellt. Wichtig sind gute Leistungen in Mathematik, Physik und Werken/Technik sowie körperliche Belastbarkeit. Viele Ausbildungsbetriebe verlangen zusätzlich einen Schwimmnachweis, meist mindestens das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze, da Teile der Arbeit auf und am Wasser stattfinden.
Wo findet die Berufsschule für Wasserbauer/innen statt?
Der schulische Teil der Ausbildung ist bundesweit gebündelt und findet in der Bundesfachklasse für Wasserbauer am Berufsbildungszentrum Wasserbau (BBiZ) Koblenz, Carl-Benz-Schule, statt - unabhängig davon, wo der Ausbildungsbetrieb liegt.
Wie viel verdient man als Wasserbauer/in?
Die Angaben unterscheiden sich je nach Quelle und Trägerschaft deutlich: Gehalt.de nennt einen Median von 3.539 €/Monat, gehaltsvergleich.com einen niedrigeren Mittelwert von 2.788 €/Monat. Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt laut ausbildung.de in der gewerblichen Wirtschaft bei 2.800-3.500 €/Monat, im öffentlichen Dienst dagegen nur bei rund 2.150 €/Monat in Entgeltgruppe E5.
Quellen
- Wabau-AusbV 2004 - Verordnung über die Berufsausbildung zum Wasserbauer/zur Wasserbauerin, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- Teilliste W - Gesetze / Verordnungen, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- GDWS - Wasserbauerin und Wasserbauer, Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS), abgerufen am 2026-08-10
- Wasserbau - Karriereportal Wasserwirtschaft, Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, abgerufen am 2026-08-10
- Wasserbauerin/Wasserbauer (m/w/d) - Berufsinformationen Ausbildung, Land Niedersachsen (karriere.niedersachsen.de), abgerufen am 2026-08-10
- Wasserbauer/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
- Wasserbauer Gehalt - Das verdienen Wasserbauer, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
- Ausbildung zum Wasserbauer - Infos und freie Plätze, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
- Neuordnung der Bauberufe 2026, wbv Media (Fachverlag Berufsbildung), abgerufen am 2026-08-10
- Bauberufe werden zum 1. August 2026 modernisiert, Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, abgerufen am 2026-08-10
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026