Lebenslauf Muster Endokrinologe/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Ein aussagekräftiger Lebenslauf als Endokrinologe/in zeigt sofort die korrekte fachärztliche Basis: 'Endokrinologe/in' ist die von der Bundesärztekammer selbst geführte Kurzform für den Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie - nach Approbation, sechsjährigem Medizinstudium und einer 72-monatigen Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin (davon 36 Monate fachspezifisch in Endokrinologie und Diabetologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin), abgeschlossen mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Wichtig zur Abgrenzung: 'Endokrinologe/in' ist die BREITERE, offizielle Bezeichnung - sie deckt neben der Diabetologie auch Schilddrüse, Hypophyse, Nebennieren, Nebenschilddrüse und Gonaden ab. 'Diabetologe/in' kann denselben vollständigen Facharzt meinen, aber auch über zwei kürzere, eigenständige Zusatzqualifikationswege erreicht werden (MWBO-Zusatz-Weiterbildung Diabetologie, 12 Monate; oder 'Diabetologe DDG' der Deutschen Diabetes Gesellschaft, 24 Monate) - beide ohne Endokrinologie-Anteil und offen auch für Allgemeinmediziner:innen und Kinderärzt:innen. Der Lebenslauf sollte die exakte geführte Facharztbezeichnung, Klinik-/Praxisstationen mit Fallzahlen und Behandlungsschwerpunkten (Schilddrüsen-, Hypophysen-, Nebennierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Adipositas, Osteoporose) sowie ggf. Zusatzqualifikationen zeigen. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.
Zuletzt aktualisiert am
Profil
Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie mit 7 Jahren klinischer Erfahrung in Diagnostik und Therapie endokrinologischer und diabetologischer Erkrankungen, davon 2 Jahre als Oberarzt/Oberärztin einer endokrinologisch-diabetologischen Schwerpunktstation. Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin abgeschlossen (72 Monate, davon 36 Monate Endokrinologie und Diabetologie, Rotationen in Kardiologie und Gastroenterologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin je 6 Monate), Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Verantwortlich für die ambulante und stationäre Betreuung von Patient:innen mit Diabetes mellitus, Schilddrüsen-, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie Osteoporose, Durchführung und Interpretation von Funktionstests, strukturierten Schulungen und Sonographien, Leitung interdisziplinärer Fallbesprechungen. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als leitende Oberärztin/leitender Oberarzt einer endokrinologisch-diabetologischen Abteilung oder in einer MVZ-Schwerpunktpraxis.
Berufserfahrung
- Diagnostik und Therapie von Schilddrüsen-, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 einschließlich Komplikationen
- Durchführung und Befundung von Schilddrüsensonographien, Osteodensitometrien und endokrinen Funktionstests (Stimulations-/Suppressionstests)
- Leitung strukturierter Schulungskurse für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker:innen sowie Betreuung von Schwangeren mit Diabetes
- Supervision und fachliche Anleitung von Assistenzärzt:innen in der Facharztweiterbildung
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
- Rotationen in Kardiologie und Gastroenterologie (24 Monate gemäß Weiterbildungsordnung)
- je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
- Facharztprüfung vor der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen
Ausbildung
- Sechsjähriges Studium (mind. 5.500 Stunden) nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002)
- Praktisches Jahr mit Tertialen u. a. in Innerer Medizin
- Approbation als Voraussetzung für die anschließende Facharztweiterbildung (siehe Baserow-Beruf 'Arzt/Ärztin', Row 153, dort ausführlich dokumentiert)
- 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten (MWBO 2018)
- Davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Endokrinologie und Diabetologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen
- Abschluss mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer, Führen der Facharztbezeichnung 'Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie'
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Endokrinologe/in
Vorbefüllt mit dem Muster oben. Überschreibe die Felder mit deinen eigenen Daten, die Vorschau aktualisiert sich sofort.
Download-Optionen unten am Editor
Profil
Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie mit 7 Jahren klinischer Erfahrung in Diagnostik und Therapie endokrinologischer und diabetologischer Erkrankungen, davon 2 Jahre als Oberarzt/Oberärztin einer endokrinologisch-diabetologischen Schwerpunktstation. Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin abgeschlossen (72 Monate, davon 36 Monate Endokrinologie und Diabetologie, Rotationen in Kardiologie und Gastroenterologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin je 6 Monate), Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Verantwortlich für die ambulante und stationäre Betreuung von Patient:innen mit Diabetes mellitus, Schilddrüsen-, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie Osteoporose, Durchführung und Interpretation von Funktionstests, strukturierten Schulungen und Sonographien, Leitung interdisziplinärer Fallbesprechungen. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als leitende Oberärztin/leitender Oberarzt einer endokrinologisch-diabetologischen Abteilung oder in einer MVZ-Schwerpunktpraxis.
Berufserfahrung
- Diagnostik und Therapie von Schilddrüsen-, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 einschließlich Komplikationen
- Durchführung und Befundung von Schilddrüsensonographien, Osteodensitometrien und endokrinen Funktionstests (Stimulations-/Suppressionstests)
- Leitung strukturierter Schulungskurse für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker:innen sowie Betreuung von Schwangeren mit Diabetes
- Supervision und fachliche Anleitung von Assistenzärzt:innen in der Facharztweiterbildung
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
- Rotationen in Kardiologie und Gastroenterologie (24 Monate gemäß Weiterbildungsordnung)
- je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
- Facharztprüfung vor der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen
Ausbildung
- Sechsjähriges Studium (mind. 5.500 Stunden) nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002)
- Praktisches Jahr mit Tertialen u. a. in Innerer Medizin
- Approbation als Voraussetzung für die anschließende Facharztweiterbildung (siehe Baserow-Beruf 'Arzt/Ärztin', Row 153, dort ausführlich dokumentiert)
- 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten (MWBO 2018)
- Davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Endokrinologie und Diabetologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen
- Abschluss mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer, Führen der Facharztbezeichnung 'Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie'
Kenntnisse
Sprachen
Kostenlos
PDF mit MUSTER-Wasserzeichen über das ganze Blatt, sofort herunterladen.
Ohne Wasserzeichen: 9,90 €
Einmaliger Kauf, sofortiger Download und Zustellung per E-Mail, keine Anmeldung.
An diese Adresse schicken wir das fertige PDF und die Rechnung. Sie muss nicht die Adresse deines Zahlungskontos sein.
Lebenslauf Beispiel Endokrinologe/in zum Kopieren
Profil
Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie mit 7 Jahren klinischer Erfahrung in Diagnostik und Therapie endokrinologischer und diabetologischer Erkrankungen, davon 2 Jahre als Oberarzt/Oberärztin einer endokrinologisch-diabetologischen Schwerpunktstation. Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin abgeschlossen (72 Monate, davon 36 Monate Endokrinologie und Diabetologie, Rotationen in Kardiologie und Gastroenterologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin je 6 Monate), Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Verantwortlich für die ambulante und stationäre Betreuung von Patient:innen mit Diabetes mellitus, Schilddrüsen-, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie Osteoporose, Durchführung und Interpretation von Funktionstests, strukturierten Schulungen und Sonographien, Leitung interdisziplinärer Fallbesprechungen. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als leitende Oberärztin/leitender Oberarzt einer endokrinologisch-diabetologischen Abteilung oder in einer MVZ-Schwerpunktpraxis.
Berufserfahrung
05/2023 - heute
Oberarzt/Oberärztin, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
Klinikum der Schwerpunktversorgung, Endokrinologisch-Diabetologisches Zentrum
- Diagnostik und Therapie von Schilddrüsen-, Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 einschließlich Komplikationen
- Durchführung und Befundung von Schilddrüsensonographien, Osteodensitometrien und endokrinen Funktionstests (Stimulations-/Suppressionstests)
- Leitung strukturierter Schulungskurse für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker:innen sowie Betreuung von Schwangeren mit Diabetes
- Supervision und fachliche Anleitung von Assistenzärzt:innen in der Facharztweiterbildung
10/2018 - 04/2023
Assistenzarzt/-ärztin, Innere Medizin (Facharztweiterbildung)
Klinikum der Region, Gebiet Innere Medizin
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
- Rotationen in Kardiologie und Gastroenterologie (24 Monate gemäß Weiterbildungsordnung)
- je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
- Facharztprüfung vor der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen
Werdegang
2011 - 2017
Studium der Humanmedizin, Approbation
Universität, Staatsexamen und Approbation nach ÄApprO
2018 - 2023
Facharztweiterbildung Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
Landesärztekammer-anerkannte Weiterbildungsstätte
Kenntnisse
- Diagnostik und Therapie von Schilddrüsen-, Hypophysen- und NebennierenerkrankungenSehr gut
- Diabetologische Therapie einschließlich Insulinpumpen-/CGM-ManagementSehr gut
- Endokrine Sonographie und OsteodensitometrieGut
- Strukturierte DiabetesschulungenGut
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Gynäkologie, Urologie, Chirurgie)Gut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (Fachliteratur, internationale Kongresse)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Endokrinologe/in
Diagnostik & Funktionstestung
- Diagnostik von Erkrankungen hormonbildender Drüsen (Schilddrüse, Hypophyse, Nebennieren, Nebenschilddrüse, Gonaden)
- Stimulations- und Suppressionstests einschließlich Hormonmessung
- B-Modus- und Duplex-Sonographie der Schilddrüse sowie ultraschallgestützte Punktionen
- Osteodensitometrie zur Diagnostik von Osteoporose und metabolischen Knochenerkrankungen
Diabetologische Versorgung
- Vorbeugung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 einschließlich Komplikationen
- Insulin- und Kombinationstherapie, Management von Insulinpumpe und kontinuierlicher Glucosemessung
- Therapie des diabetischen Fuß-Syndroms in interdisziplinärer Zusammenarbeit
- Betreuung von Diabetes in der Schwangerschaft, strukturierte Patientenschulungen
Stoffwechsel & Adipositas
- Vorbeugung, Diagnostik und Therapie der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen
- Indikationsstellung und Weiterbehandlung nach bariatrischer Chirurgie
- Behandlung von Störungen des Fett- und Energiestoffwechsels
- Behandlung endokriner und neuroendokriner Tumoren
Interdisziplinäre Zusammenarbeit & Weiterbildung
- Abstimmung mit Gynäkologie/Urologie (Fertilitätsstörungen), Chirurgie (bariatrisch, endokrine Tumoren) und Nuklearmedizin
- Fachliche Anleitung und Supervision von Assistenzärzt:innen in der Weiterbildung
- Fachgebundene genetische Beratung bei hereditären endokrinologischen Erkrankungen
- Dokumentation und Qualitätssicherung gemäß fachspezifischer Register
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Endokrinologe/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Diagnostik und Therapie endokrinologischer Erkrankungen (Schilddrüse, Hypophyse, Nebennieren, Gonaden)
- Diabetologische Therapie einschließlich Insulin-, Pumpen- und CGM-Management
- Endokrine Sonographie, Osteodensitometrie und Stimulations-/Suppressionstests
- Behandlung von Adipositas, Fettstoffwechselstörungen und metabolischen Knochenerkrankungen
- Durchführung strukturierter Diabetesschulungen
- Interdisziplinäre Fallkoordination bei endokrinen Tumoren und Fertilitätsstörungen
- Kenntnisse der Facharztweiterbildung Innere Medizin (Rotationen im Gebiet)
Zertifikate
- Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie (Landesärztekammer)
- Zusatz-Weiterbildung Diabetologie (§ 11 MWBO, bereits integraler Bestandteil dieser Facharztweiterbildung)
- 'Diabetologe/Diabetologin DDG' (Deutsche Diabetes Gesellschaft, optionale Zusatzqualifikation, häufig kombiniert)
- Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin (optional)
Soft Skills
- Kommunikationsstärke bei chronischen, lebenslang zu betreuenden Erkrankungen (Diabetes, Hormonstörungen)
- Geduld und pädagogisches Geschick in der Patientenschulung
- Interdisziplinäre Teamfähigkeit
- Sorgfalt bei komplexer Labordiagnostik und Funktionstestauswertung
- Entscheidungsstärke bei individuellen Therapieanpassungen
- Lehr- und Anleitungskompetenz gegenüber Assistenzärzt:innen
Werdegang und Gehalt als Endokrinologe/in im Überblick
| Wege in die Rolle | Endokrinologe/in ist die in der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (MWBO 2018, Fassung vom 03.07.2026, primärquellenverifiziert per direktem PDF-Volltextabruf, S. 137-145) selbst geführte Kurzform für den Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie - die MWBO nennt hinter dem offiziellen Titel in Klammern ausdrücklich 'Endokrinologe und Diabetologe/Endokrinologin und Diabetologin' als EINE gemeinsame Kurzform, nicht zwei getrennte Titel. Der Weg dorthin gliedert sich in zwei Stufen. (1) Approbation: sechsjähriges Studium der Humanmedizin (mind. 5.500 Stunden) nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002) - identisch mit dem bereits beim Baserow-Beruf 'Arzt/Ärztin' (Tabelle 2244, Row 153) dokumentierten Weg, hier bewusst nicht wiederholt. (2) Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin: 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten, davon mindestens 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, 24 Monate in der Inneren Medizin allgemein oder in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin; von den zusätzlich in der stationären Patientenversorgung abzuleistenden 24 Monaten müssen 18 Monate in der Facharztkompetenz Endokrinologie und Diabetologie liegen (MWBO 2018, S. 137f. - strukturell identisch mit dem bereits dokumentierten Facharzt Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie). Die Weiterbildungsinhalte enthalten konkrete Richtzahlen, direkt aus dem MWBO-Text übernommen: B-Modus- und Duplex-Sonographie der Schilddrüse 150, B-Modus-Sonographie der Gesichts- und Halsweichteile einschließlich Nebenschilddrüsen 100, B-Modus-Sonographie der männlichen Urogenitalorgane 200, Osteodensitometrien 50, strukturierte Schulungskurse für Typ-1-/Typ-2-Diabetiker:innen 50, Therapie bei diabetischem Fuß-Syndrom 40, Diabetestherapie in der Schwangerschaft 40, Therapie mit Insulinpumpe und kontinuierlicher Glucosemessung 20. Die Weiterbildung endet mit der Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer. Wichtige begriffliche Präzisierung zur Abgrenzung von 'Diabetologe/in' (separat recherchierte, parallele Baserow-Rolle): Es gibt in Deutschland DREI primärquellenverifizierte Wege, die zu einer 'Diabetologe/in'-Tätigkeit führen können, aber nur einer davon ist mit 'Endokrinologe/in' identisch. (a) Wer den hier dokumentierten vollständigen Facharzt Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie führt, ist zugleich Endokrinologe/in UND Diabetologe/in im Sinne des offiziellen Titels - beide umgangssprachlichen Kurzformen bezeichnen denselben 72-monatigen Weg, nur mit unterschiedlicher inhaltlicher Betonung. (b) Die MWBO kennt zusätzlich eine eigenständige, deutlich kürzere 'Zusatz-Weiterbildung Diabetologie' nach § 11 MWBO (S. 349, primärquellenverifiziert): Voraussetzung ist eine Facharztanerkennung im Gebiet Allgemeinmedizin, Innere Medizin ODER Kinder- und Jugendmedizin, zusätzlich 12 Monate Diabetologie unter Befugnis an Weiterbildungsstätten - ausdrücklich OHNE Endokrinologie-Anteil und offen auch für Hausärzt:innen und Kinderärzt:innen. Die MWBO stellt selbst klar, dass die Inhalte dieser Zusatz-Weiterbildung 'integraler Bestandteil' des hier dokumentierten Facharzt-Wegs sind. (c) Außerhalb der Weiterbildungsordnung vergibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Qualifikation 'Diabetologe/Diabetologin DDG' - eine 24-monatige curriculare Weiterbildung an DDG-zertifizierten Einrichtungen unter Supervision eines/einer bereits anerkannten Diabetolog*in DDG, ebenfalls offen für Fachärzt:innen der Inneren Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Endokrinologie, Diabetologie oder Allgemeinmedizin (Befund per WebSearch über ddg.info-Snippets bestätigt; direkter curl-Abruf der Anerkennungsseite scheiterte an geänderter URL-Struktur, HTTP 404). 'Endokrinologe/in' ist damit die BREITERE der beiden Bezeichnungen: Sie deckt zusätzlich zur Diabetologie auch Schilddrüse, Hypophyse, Nebennieren, Nebenschilddrüse, Gonaden und weitere hormonbildende Organe ab, während 'Diabetologe/in' zusätzlich über zwei kürzere, spezialisiertere Zusatzqualifikationswege erreichbar ist, die keine Endokrinologie-Kompetenz voraussetzen. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zwei institutionelle Hauptquellen, bewusst nicht gemittelt, dieselben tariflichen Werte wie in der parallelen Rolle 'Internist/in' vom selben Recherchetag (TV-Ärzte differenziert nicht nach internistischer Schwerpunktbezeichnung, nur nach Entgeltgruppe Ä1-Ä4). TV-Ärzte/VKA (curl-verifiziert, ab 01.06.2026): Entgeltgruppe Ä2 (Fachärztin/Facharzt), Stufe 1: 7.552,19 €/Monat = 90.626 €/Jahr. TV-Ärzte/TdL (ab 01.04.2026 nach Tarifeinigung vom 09.06.2026): Ä2, Stufe 1: 7.645,72 €/Monat = 91.749 €/Jahr, Stufe 2: 8.286,77 €/Monat = 99.441 €/Jahr. Portal-Recherche ergab eine vollständige Abdeckungslücke für den Begriff 'Endokrinologe' auf allen vier per curl geprüften Portalen: gehalt.de/beruf/endokrinologe liefert HTTP 301 und leitet auf die generische A-Z-Berufsübersicht um (kein dediziertes Profil, kein Treffer für 'Endokrin' in der Fachrichtungen-Liste des Internist-Profils); stepstone.de/gehalt/Endokrinologe-in.html liefert HTTP 404; glassdoor.de liefert zwar HTTP 200, aber eine Homonym-Kontamination - die Such-Kategorie 'endokrinologe-gehalt-SRCH_KO0,14' löst auf den branchenfremden Titel 'Manager Gynäkologische Endokrinologie' auf (135.709 €/Jahr, explizit nur 1 gemeldetes Gehalt laut Seitentext - keine belastbare Datenbasis, verworfen); de.talent.com/salary zeigt eine Leerseite mit durchgehend '€ 0'-Platzhaltern (keine Datenbasis vorhanden, verworfen). Bemerkenswerter Kontrastbefund: Für den engeren Begriff 'Diabetologe/in' existiert auf StepStone sehr wohl ein eigenes Profil (stepstone.de/gehalt/Diabetologe-in.html, curl-verifiziert): bundesweiter Median 88.700 €/Jahr (Spanne 76.100-99.600 €) - ein Beleg dafür, dass 'Diabetologe' der auf Jobportalen gebräuchlichere Suchbegriff ist, während 'Endokrinologe' trotz seiner Stellung als offizielle, breitere MWBO-Bezeichnung portalseitig schlechter abgedeckt ist. Dieser StepStone-Wert bezieht sich auf den benachbarten Begriff 'Diabetologe', nicht direkt auf 'Endokrinologe', und wird deshalb nur als Kontext, nicht als eigene Quelle für diese Rolle gezählt. |
Was verdient man als Endokrinologe/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
TV-Ärzte/TdL (Tarifreferenz)
91.749 € – 99.441 €
Entgeltgruppe Ä2, Stufe 1 (7.645,72 EUR/Monat) bis Stufe 2 (8.286,77 EUR/Monat) x 12, gültig ab 01.04.2026
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.
Dos & Don'ts für den Endokrinologe/in-Lebenslauf
Do
- Die korrekte Facharztbezeichnung nennen (Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie), 'Endokrinologe/in' nur als bekannte, von der MWBO selbst geführte Kurzform verwenden
- Fallzahlen und Behandlungsschwerpunkte konkret machen (Schilddrüse, Hypophyse, Nebennieren, Diabetes mellitus, Adipositas, Osteoporose)
- Bei reiner Diabetes-Schwerpunktbildung ohne volle Facharztweiterbildung den korrekten, kürzeren Weg nennen (Zusatz-Weiterbildung Diabetologie nach § 11 MWBO oder 'Diabetologe/in DDG')
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Gynäkologie/Urologie bei Fertilitätsstörungen, Chirurgie bei endokrinen Tumoren/bariatrischer Chirurgie) sichtbar machen
- Zusatzqualifikationen (z. B. Ernährungsmedizin, DDG-Zertifizierung) explizit aufführen
Don't
- 'Endokrinologe/in' und 'Diabetologe/in' nicht unreflektiert als zwei getrennte Facharzttitel darstellen - die MWBO führt nur EINEN gemeinsamen Titel 'Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie'
- Die kürzere MWBO-Zusatz-Weiterbildung Diabetologie (12 Monate, offen für Allgemeinmedizin/Innere Medizin/Kinder- und Jugendmedizin) nicht mit der vollen 72-monatigen Facharztweiterbildung verwechseln - unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen und Weiterbildungsdauer
- 'Diabetologe/in DDG' (Zertifizierung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, außerhalb der Weiterbildungsordnung) nicht als gesetzlich geschützten Facharzttitel bezeichnen
- Gehaltsangaben nicht ungeprüft mitteln oder aus dem benachbarten Begriff 'Diabetologe' auf 'Endokrinologe' übertragen - die Portale unterscheiden hier klar, mit teils fehlender Datenbasis für Endokrinologe
- Internist/in (60 Monate, generalistisch) nicht mit Endokrinologe/in (72 Monate, mit 36 Monaten fachspezifischer Vertiefung) gleichsetzen
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Endokrinologe/in
Ist 'Endokrinologe/in' ein eigener Facharzttitel?
Ja, aber nicht als alleinstehender Titel: Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (MWBO 2018) ist 'Endokrinologe und Diabetologe/Endokrinologin und Diabetologin' die offiziell geführte Kurzform für den Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie - eine von mehreren Facharztkompetenzen im gemeinsamen Gebiet Innere Medizin. Die MWBO nennt Endokrinologie und Diabetologie stets gemeinsam in einem Titel, nicht als zwei getrennte Fachärzte.
Wie wird man Endokrinologe/Endokrinologin?
Nach der Approbation (sechsjähriges Medizinstudium) folgt eine 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin: mindestens 36 Monate in der Facharztkompetenz Endokrinologie und Diabetologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin, abgeschlossen mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer (MWBO 2018, S. 137-145, primärquellenverifiziert).
Was ist der Unterschied zwischen Endokrinologe/in und Diabetologe/in?
Beide Begriffe können denselben vollständigen Facharzt (Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, 72 Monate) meinen - 'Endokrinologe/in' betont dabei die Hormondrüsen (Schilddrüse, Hypophyse, Nebennieren u. a.), 'Diabetologe/in' den Diabetes mellitus. 'Diabetologe/in' kann aber auch über zwei kürzere, eigenständige Wege erreicht werden, die keine Endokrinologie-Kompetenz voraussetzen: die MWBO-Zusatz-Weiterbildung Diabetologie (12 Monate, offen für Fachärzt:innen der Allgemeinmedizin, Inneren Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin) oder die Zertifizierung 'Diabetologe/in DDG' der Deutschen Diabetes Gesellschaft (24 Monate, außerhalb der Weiterbildungsordnung). 'Endokrinologe/in' ist damit die breitere, aber ausschließlich über die volle 72-monatige Facharztweiterbildung erreichbare Bezeichnung.
Was ist der Unterschied zwischen Endokrinologe/in und Internist/in?
Internist/in ist der generalistische Facharzt für Innere Medizin ohne Schwerpunkt (60 Monate Weiterbildung). Endokrinologe/in baut darauf auf, erfordert aber eine längere, auf 72 Monate verlängerte Weiterbildung mit mindestens 36 Monaten fachspezifischer Vertiefung in Endokrinologie und Diabetologie. Beide sind eigenständige, in der MWBO getrennt geführte Facharztkompetenzen im selben Gebiet Innere Medizin.
Wie viel verdient ein/e Endokrinologe/in?
Tariflich (institutionelle Hauptquelle, unabhängig von der Schwerpunktbezeichnung) liegt das Einstiegsgehalt einer/eines frisch anerkannten Fachärztin/Facharztes (Entgeltgruppe Ä2, Stufe 1) bei 90.626 €/Jahr (TV-Ärzte/VKA) bzw. 91.749 €/Jahr (TV-Ärzte/TdL), mit Berufserfahrung steigend. Für den exakten Begriff 'Endokrinologe' fehlt auf den gängigen Gehaltsportalen (gehalt.de, StepStone, Glassdoor, talent.com) eine belastbare eigene Datenbasis - alle vier per curl geprüften Seiten lieferten entweder keine dedizierte Seite oder unbrauchbare Daten (Glassdoor z. B. nur 1 gemeldetes Gehalt zu einem branchenfremden Titel). Für den benachbarten Begriff 'Diabetologe' nennt StepStone einen bundesweiten Median von 88.700 €/Jahr - als Kontext hilfreich, aber kein direkter Beleg für Endokrinologe.
Quellen
- (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018, Fassung vom 03.07.2026 (MWBO), Facharzt Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, S. 137-145, Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
- MWBO 2018, Zusatz-Weiterbildung Diabetologie (§ 11 MWBO), S. 349, Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
- Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA, oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-14
- Entgelttabelle TV-Ärzte/TdL, oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-14
- Anerkennung Diabetolog*in DDG (Richtlinie, 24 Monate, offen für Innere Medizin/Kinder- und Jugendmedizin/Endokrinologie/Diabetologie/Allgemeinmedizin), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), abgerufen am 2026-08-14
- Diabetologe/in Gehälter in Deutschland (Kontextquelle, nicht für Endokrinologe selbst), StepStone, abgerufen am 2026-08-14
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
Verwandte Rollen und Berufe in Pflege & Gesundheit
Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am -