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Lebenslauf Muster Diabetologe/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Diabetologe beziehungsweise Diabetologin behandelt schwerpunktmäßig Menschen mit Diabetes mellitus und dessen Folgeerkrankungen. Die Bezeichnung ist über drei verschiedene, primärquellenverifizierte Wege erreichbar: erstens die volle Facharztweiterbildung "Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie" nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (72 Monate im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate im Schwerpunkt); die MWBO nennt Titelträger:innen dieses Wegs ausdrücklich "Endokrinologe und Diabetologe/Endokrinologin und Diabetologin" – ein gemeinsamer Kammertitel, kein eigenständiger "Diabetologe"-Titel. Zweitens die Kammer-Zusatzbezeichnung "Diabetologie" nach § 11 MWBO, die auch Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin oder Kinder- und Jugendmedizin nach zusätzlich 12 Monaten diabetologischer Weiterbildung erwerben können. Drittens die Zusatzqualifikation "Diabetologe/in DDG" der Deutschen Diabetes Gesellschaft – kein Kammertitel, sondern eine privatrechtliche Fachgesellschaftsqualifikation mit eigener Fortbildungsordnung (24-monatige Weiterbildung an zertifizierten Diabeteszentren, eigene Prüfung, laufende DDG-Mitgliedschaft, Rechtsweg gegen Entscheidungen ausgeschlossen). Grundvoraussetzung aller drei Wege ist wie bei jedem Arztberuf die Approbation nach § 3 Bundesärzteordnung (Details siehe die Rolle Arzt/Ärztin). Angestellte Diabetolog:innen werden meist nach der normalen Facharztstufe Ä2 der TV-Ärzte-Tarife vergütet (rund 90.600 bis 91.700 Euro brutto im Jahr, Tabelle 2026); Portalwerte streuen erheblich und werden bewusst nicht gemittelt.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Diabetologe/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin DDG mit mehrjähriger Erfahrung in der ambulanten und stationären Betreuung von Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Sicher in der Einstellung und Anpassung von Insulintherapie, oralen Antidiabetika und modernen Injektabilia sowie in der Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-Systemen. Erfahrung in der Diagnostik und interdisziplinären Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (diabetischer Fuß, Nephropathie, Retinopathie), in der strukturierten Patientenschulung nach DDG-Curricula sowie in der Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes. Mitwirkung an der Zertifizierung der Einrichtung als Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG. Gesucht wird eine Position mit Verantwortung für den diabetologischen Versorgungsschwerpunkt.

Berufserfahrung

seit 2022
Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG
Diabetologische Schwerpunktpraxis, Nürnberg
  • Eigenverantwortliche Betreuung von Patient:innen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes einschließlich Insulinpumpen- und CGM-Therapie
  • Durchführung strukturierter Patientenschulungen nach DDG-anerkannten Curricula
  • Diagnostik und interdisziplinäre Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (diabetischer Fuß, Nephropathie, Retinopathie)
  • Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes in Kooperation mit der Geburtsklinik
  • Mitwirkung an der Zertifizierung der Praxis als Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG
2017 - 2022
Assistenzärztin in Weiterbildung Innere Medizin, diabetesspezifische Weiterbildung
Klinikum mit zertifiziertem Diabeteszentrum DDG, Erlangen
  • Rotation durch Diabetologie, Endokrinologie, Gastroenterologie und Nephrologie
  • 24-monatige diabetesspezifische Weiterbildung an einem DDG-zertifizierten Diabeteszentrum unter Supervision einer Diabetologin DDG
  • Teilnahme am strukturierten Kurs "Klinische Diabetologie" der DDG mit bestandener Prüfung
  • Hospitation an einer weiteren zertifizierten Einrichtung inklusive Typ-1- und Typ-2-Schulungsteilnahme
  • Abschluss der Facharztweiterbildung mit bestandener Prüfung vor der Landesärztekammer

Ausbildung

2017 - 2022
Fachärztin für Innere Medizin (Weiterbildung nach WBO der Landesärztekammer); anschließend Anerkennung als Diabetologin DDG
Landesärztekammer Bayern / Klinikum mit zertifiziertem Diabeteszentrum, Erlangen
  • Facharztweiterbildung Innere Medizin über 60 Monate unter Befugnis an Weiterbildungsstätten
  • Parallel 24-monatige diabetesspezifische Vollzeit-Weiterbildung an DDG-zertifizierter Einrichtung
  • Anerkennung als Diabetologin DDG durch den Ausschuss Diabetologe DDG nach Prüfung der Weiterbildungsnachweise
2011 - 2017
Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Regelstudienzeit von sechs Jahren mit Erstem, Zweitem und Drittem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
  • Praktisches Jahr über 48 Wochen in Innerer Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach

Kenntnisse

Insulintherapie und Anpassung moderner AntidiabetikaSehr gut
Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-SystemenSehr gut
Diagnostik diabetischer FolgeerkrankungenSehr gut
Strukturierte Patientenschulung nach DDG-CurriculaGut
Endokrinologische FunktionsdiagnostikGut
Betreuung GestationsdiabetesGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
TürkischB1, Grundkenntnisse im Patientengespräch
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Maria Beispiel
Diabetologe/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin DDG mit mehrjähriger Erfahrung in der ambulanten und stationären Betreuung von Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Sicher in der Einstellung und Anpassung von Insulintherapie, oralen Antidiabetika und modernen Injektabilia sowie in der Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-Systemen. Erfahrung in der Diagnostik und interdisziplinären Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (diabetischer Fuß, Nephropathie, Retinopathie), in der strukturierten Patientenschulung nach DDG-Curricula sowie in der Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes. Mitwirkung an der Zertifizierung der Einrichtung als Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG. Gesucht wird eine Position mit Verantwortung für den diabetologischen Versorgungsschwerpunkt.

Berufserfahrung

seit 2022
Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG
Diabetologische Schwerpunktpraxis, Nürnberg
  • Eigenverantwortliche Betreuung von Patient:innen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes einschließlich Insulinpumpen- und CGM-Therapie
  • Durchführung strukturierter Patientenschulungen nach DDG-anerkannten Curricula
  • Diagnostik und interdisziplinäre Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (diabetischer Fuß, Nephropathie, Retinopathie)
  • Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes in Kooperation mit der Geburtsklinik
  • Mitwirkung an der Zertifizierung der Praxis als Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG
2017 - 2022
Assistenzärztin in Weiterbildung Innere Medizin, diabetesspezifische Weiterbildung
Klinikum mit zertifiziertem Diabeteszentrum DDG, Erlangen
  • Rotation durch Diabetologie, Endokrinologie, Gastroenterologie und Nephrologie
  • 24-monatige diabetesspezifische Weiterbildung an einem DDG-zertifizierten Diabeteszentrum unter Supervision einer Diabetologin DDG
  • Teilnahme am strukturierten Kurs "Klinische Diabetologie" der DDG mit bestandener Prüfung
  • Hospitation an einer weiteren zertifizierten Einrichtung inklusive Typ-1- und Typ-2-Schulungsteilnahme
  • Abschluss der Facharztweiterbildung mit bestandener Prüfung vor der Landesärztekammer

Ausbildung

2017 - 2022
Fachärztin für Innere Medizin (Weiterbildung nach WBO der Landesärztekammer); anschließend Anerkennung als Diabetologin DDG
Landesärztekammer Bayern / Klinikum mit zertifiziertem Diabeteszentrum, Erlangen
  • Facharztweiterbildung Innere Medizin über 60 Monate unter Befugnis an Weiterbildungsstätten
  • Parallel 24-monatige diabetesspezifische Vollzeit-Weiterbildung an DDG-zertifizierter Einrichtung
  • Anerkennung als Diabetologin DDG durch den Ausschuss Diabetologe DDG nach Prüfung der Weiterbildungsnachweise
2011 - 2017
Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Regelstudienzeit von sechs Jahren mit Erstem, Zweitem und Drittem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
  • Praktisches Jahr über 48 Wochen in Innerer Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach

Kenntnisse

Insulintherapie und Anpassung moderner AntidiabetikaSehr gut
Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-SystemenSehr gut
Diagnostik diabetischer FolgeerkrankungenSehr gut
Strukturierte Patientenschulung nach DDG-CurriculaGut
Endokrinologische FunktionsdiagnostikGut
Betreuung GestationsdiabetesGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
TürkischB1, Grundkenntnisse im Patientengespräch

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Profil

Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologin DDG mit mehrjähriger Erfahrung in der ambulanten und stationären Betreuung von Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Sicher in der Einstellung und Anpassung von Insulintherapie, oralen Antidiabetika und modernen Injektabilia sowie in der Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-Systemen. Erfahrung in der Diagnostik und interdisziplinären Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (diabetischer Fuß, Nephropathie, Retinopathie), in der strukturierten Patientenschulung nach DDG-Curricula sowie in der Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes. Mitwirkung an der Zertifizierung der Einrichtung als Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG. Gesucht wird eine Position mit Verantwortung für den diabetologischen Versorgungsschwerpunkt.

Berufserfahrung

seit 2022

Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG

Diabetologische Schwerpunktpraxis, Nürnberg

  • Eigenverantwortliche Betreuung von Patient:innen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes einschließlich Insulinpumpen- und CGM-Therapie
  • Durchführung strukturierter Patientenschulungen nach DDG-anerkannten Curricula
  • Diagnostik und interdisziplinäre Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (diabetischer Fuß, Nephropathie, Retinopathie)
  • Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes in Kooperation mit der Geburtsklinik
  • Mitwirkung an der Zertifizierung der Praxis als Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG

2017 - 2022

Assistenzärztin in Weiterbildung Innere Medizin, diabetesspezifische Weiterbildung

Klinikum mit zertifiziertem Diabeteszentrum DDG, Erlangen

  • Rotation durch Diabetologie, Endokrinologie, Gastroenterologie und Nephrologie
  • 24-monatige diabetesspezifische Weiterbildung an einem DDG-zertifizierten Diabeteszentrum unter Supervision einer Diabetologin DDG
  • Teilnahme am strukturierten Kurs "Klinische Diabetologie" der DDG mit bestandener Prüfung
  • Hospitation an einer weiteren zertifizierten Einrichtung inklusive Typ-1- und Typ-2-Schulungsteilnahme
  • Abschluss der Facharztweiterbildung mit bestandener Prüfung vor der Landesärztekammer

Werdegang

2017 - 2022

Fachärztin für Innere Medizin (Weiterbildung nach WBO der Landesärztekammer); anschließend Anerkennung als Diabetologin DDG

Landesärztekammer Bayern / Klinikum mit zertifiziertem Diabeteszentrum, Erlangen

2011 - 2017

Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Kenntnisse

  • Insulintherapie und Anpassung moderner AntidiabetikaSehr gut
  • Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-SystemenSehr gut
  • Diagnostik diabetischer FolgeerkrankungenSehr gut
  • Strukturierte Patientenschulung nach DDG-CurriculaGut
  • Endokrinologische FunktionsdiagnostikGut
  • Betreuung GestationsdiabetesGut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
  • TürkischB1, Grundkenntnisse im Patientengespräch

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Diabetologe/in

Diabetologische Diagnostik und Therapie

  • Diagnostik und Differenzierung aller Diabetesformen (Typ 1, Typ 2, Gestationsdiabetes, sekundäre Formen)
  • Einstellung und Anpassung von Insulintherapie, oralen Antidiabetika und Injektabilia (z. B. GLP-1-Agonisten)
  • Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-Systemen (kontinuierliche Glukosemessung)
  • Diagnostik und Mitbehandlung diabetischer Folgeerkrankungen (Fuß, Nephropathie, Retinopathie, Neuropathie)
  • Interdisziplinäre Fallbesprechung mit Podologie, Augenheilkunde und Nephrologie

Patientenschulung und Beratung

  • Durchführung strukturierter Schulungsprogramme für Typ-1- und Typ-2-Diabetes nach DDG-Curricula
  • Ernährungs- und Bewegungsberatung im Rahmen der Basistherapie
  • Beratung zu Hypoglykämie-Prävention und Selbstmanagement
  • Schulung zur Handhabung von Insulinpumpen und CGM-Systemen

Endokrinologische Kompetenz (bei Weg über Innere Medizin/Endokrinologie und Diabetologie)

  • Funktionsdiagnostik der Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse und Gonaden
  • Betreuung endokrinologischer Grunderkrankungen mit Diabetes-Bezug (z. B. Cushing-Syndrom, Akromegalie)
  • Sonografische Diagnostik endokriner Organe

Spezialsituationen

  • Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes oder präexistentem Diabetes
  • Diabetesmanagement bei Kindern und Jugendlichen (bei pädiatrischer Grundausbildung)
  • Perioperatives und stationäres Diabetesmanagement

Qualität und Zertifizierung

  • Mitwirkung an der Zertifizierung als Diabeteszentrum oder Diabetologische Schwerpunktpraxis DDG
  • Dokumentation nach DDG-Leistungsnachweis und Qualitätssicherung
  • Teilnahme an der jährlichen Fortbildungspflicht zum Erhalt der Bezeichnung Diabetolog:in DDG

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Diabetologe/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Diagnostik und Differenzierung aller Diabetesformen (Typ 1, Typ 2, Gestationsdiabetes, sekundäre Formen)
  • Einstellung und Anpassung von Insulintherapie, oralen Antidiabetika und Injektabilia
  • Betreuung von Insulinpumpen- und CGM-Systemen (kontinuierliche Glukosemessung)
  • Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation diabetischer Folgeerkrankungen einschließlich diabetischem Fuß
  • Strukturierte Patientenschulung nach anerkannten DDG-Curricula
  • Interdisziplinäre Koordination mit Podologie, Augenheilkunde, Nephrologie und Kardiologie
  • Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes oder präexistentem Diabetes
  • Grundzüge endokrinologischer Funktionsdiagnostik (Schilddrüse, Nebenniere, Hypophyse)
  • Dokumentation nach DDG-Leistungsnachweis, Abrechnung nach EBM/GOÄ

Zertifikate

  • Approbation als Ärztin oder Arzt nach § 3 BÄO
  • Facharztanerkennung Innere Medizin, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, Allgemeinmedizin oder Kinder- und Jugendmedizin der zuständigen Landesärztekammer
  • Kammer-Zusatzbezeichnung Diabetologie nach § 11 MWBO (12 Monate zusätzlich)
  • Anerkennung als Diabetologe/in DDG der Deutschen Diabetes Gesellschaft (24-monatige Weiterbildung, Prüfung, laufende DDG-Mitgliedschaft)
  • Strukturierter Kurs "Klinische Diabetologie" der DDG mit bestandener Prüfung
  • Fortbildung "Kommunikation und patientenzentrierte Gesprächsführung in der Diabetologie" (DDG)

Soft Skills

  • Geduld und Beratungskompetenz bei einer chronischen, lebenslang zu begleitenden Erkrankung
  • Motivationsfähigkeit zur Förderung der Therapietreue über Jahrzehnte
  • Didaktische Fähigkeiten für die strukturierte Patientenschulung
  • Interdisziplinäre Teamfähigkeit mit Diabetesberatung, Podologie und weiteren Fachdisziplinen
  • Belastbarkeit im Umgang mit Therapieversagen und fortschreitenden Folgeerkrankungen
  • Kommunikationsstärke bei komplexen, individuell anzupassenden Therapieplänen

Werdegang und Gehalt als Diabetologe/in im Überblick

Wege in die RolleDer Weg zum Diabetologen beziehungsweise zur Diabetologin beginnt wie bei jedem Arztberuf mit der Approbation nach § 3 Bundesärzteordnung (Details siehe die Rolle Arzt/Ärztin). Danach führen drei primärquellenverifizierte, parallele Wege zur Berufsbezeichnung: **Weg 1 – Facharzt Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie (Kammer, voller Facharzttitel):** Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (Stand 03.07.2026) sind 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten erforderlich, davon 36 Monate im Schwerpunkt Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie und 24 Monate in mindestens zwei anderen Facharztkompetenzen des Gebiets; von den insgesamt 24 Monaten stationärer Patientenversorgung müssen 18 Monate im Schwerpunkt selbst erfolgen. Wichtig: Die MWBO kennt hierfür keinen eigenständigen "Diabetologe"-Titel, sondern nur den gemeinsamen Titel "Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie", dessen Träger:innen sie ausdrücklich als "Endokrinologe und Diabetologe/Endokrinologin und Diabetologin" bezeichnet. **Weg 2 – Kammer-Zusatzbezeichnung Diabetologie (§ 11 MWBO, breiterer Grundfach-Zugang):** Voraussetzung ist eine bestehende Facharztanerkennung im Gebiet Allgemeinmedizin, Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin, zusätzlich 12 Monate Diabetologie unter Befugnis an Weiterbildungsstätten. Die Zusatzbezeichnung umfasst laut MWBO "die Erkennung, Behandlung und Rehabilitation aller Formen der diabetischen Stoffwechselstörung einschließlich ihrer Komplikationen sowie die Beratung und Schulung" und ist integraler Bestandteil sowohl der Facharztweiterbildung aus Weg 1 als auch des pädiatrischen Schwerpunkts Kinder- und Jugend-Endokrinologie und -Diabetologie. **Weg 3 – Diabetologe/in DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft, kein Kammertitel):** Nach den Richtlinien der DDG (Fassung 01.08.2024) müssen Antragsteller:innen Fachärzt:in für Innere Medizin (ggf. mit Schwerpunkt), Kinder- und Jugendmedizin, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, oder Allgemeinmedizin sein. Erforderlich sind eine 24-monatige diabetesspezifische Vollzeit-Weiterbildung an einer DDG-zertifizierten Einrichtung (Diabeteszentrum oder Diabetes Exzellenzzentrum DDG) unter Supervision einer/eines bereits anerkannten Diabetolog:in DDG, der bestandene Kurs "Klinische Diabetologie" der DDG, eine viertägige Fortbildung zu patientenzentrierter Gesprächsführung sowie mindestens 10 Arbeitstage Hospitation an einer weiteren zertifizierten Einrichtung. Bei Fachärzt:innen aus Weg 1 werden die zwei Jahre endokrinologischer Weiterbildung auf die 24-monatige diabetesspezifische Zeit angerechnet. Die Anerkennung erteilt der "Ausschuss Diabetologe DDG" gemeinsam mit dem DDG-Vorstand – nicht eine Landesärztekammer; Voraussetzung ist die dauerhafte DDG-Mitgliedschaft samt jährlicher Fortbildungspflicht, mit Austritt aus der DDG erlischt die Berechtigung, die Bezeichnung zu führen. Die DDG-Richtlinie stellt ausdrücklich fest, dass der Rechtsweg gegen Entscheidungen des Ausschusses ausgeschlossen ist – eine privatrechtliche Fachgesellschaftsregelung statt einer öffentlich-rechtlichen Kammerverleihung. In der Versorgungspraxis, insbesondere in zertifizierten Diabeteszentren und Diabetologischen Schwerpunktpraxen DDG, ist die DDG-Qualifikation aus Weg 3 die im Alltag am häufigsten sichtbare Bezeichnung, weil sie eigenständig geprüft und öffentlich als "Diabetologe/in DDG" geführt wird, während Weg 1 formal als Facharzttitel und Weg 2 als Zusatzbezeichnung auftreten.
GehaltsspanneAngestellte Diabetolog:innen werden in Kliniken unabhängig vom gewählten Qualifikationsweg in aller Regel nach der normalen Facharztstufe (Ä2) der Tarifverträge des Marburger Bundes vergütet: Der TV-Ärzte/VKA weist in der Tabelle ab 1. Juni 2026 (Stufe 1) für Ä2 Facharzt 7.552,19 Euro brutto im Monat aus (90.626 Euro/Jahr, 12-fach ohne Jahressonderzahlung); der TV-Ärzte/TdL liegt ab 1. April 2026 bei 7.645,72 Euro (91.749 Euro/Jahr). Die Zusatzqualifikationen selbst (Kammer-Zusatzbezeichnung oder DDG-Titel) begründen keine eigene Tarifstufe; bei leitender Funktion, etwa der Leitung eines zertifizierten Diabeteszentrums, kann die Oberarztstufe Ä3 greifen. Getrennt davon stehen Portalwerte: GEHALT.de nennt für "Diabetologe/-in" auf einer eigenen, dedizierten Profilseite einen Median von 8.083 Euro brutto im Monat (rund 96.996 Euro im Jahr) – dieser Wert ist jedoch byte-identisch mit dem generischen GEHALT.de-Wert für den Beruf Arzt/Ärztin, inklusive identischer lastReviewed-Zeitmarke aus dem Jahr 2020, also nicht diabetologiespezifisch aktualisiert und nur mit deutlichem Vorbehalt zu verwenden. StepStone nennt unabhängig davon einen bundesweiten Durchschnitt von 88.700 Euro im Jahr (Spanne 76.100 bis 99.600 Euro, entsprechend rund 7.391 Euro im Monat), erkennbar eigenständig für "Diabetologe/in" berechnet. Die drei Quellen liegen damit spürbar auseinander und werden bewusst nicht gemittelt.

Was verdient man als Diabetologe/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 8.296 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.

Dos & Don'ts für den Diabetologe/in-Lebenslauf

Do

  • Approbation, Facharztanerkennung und den konkret gewählten Qualifikationsweg (voller Facharzt, Kammer-Zusatzbezeichnung oder Diabetologe/in DDG) klar und prüfbar im Lebenslauf unterscheiden
  • Bei DDG-Qualifikation die laufende DDG-Mitgliedschaft und den Anerkennungsstand aktuell halten und nachweisbar dokumentieren
  • Erfahrung mit modernen Therapieformen (Insulinpumpen, CGM-Systeme, GLP-1-Agonisten) konkret benennen
  • Schulungs- und Zertifizierungserfahrung (z. B. Mitwirkung an DDG-Zertifizierung der Einrichtung) explizit aufführen
  • Bei Weiterbildung im Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie auch endokrinologische Kompetenzen sichtbar machen, nicht nur diabetologische
  • Zusatz-Weiterbildungen mit ausstellender Stelle (Landesärztekammer oder DDG) und Jahr genau angeben

Don't

  • Die Bezeichnung "Diabetologe/in DDG" als Kammertitel oder Facharzttitel ausgeben – es handelt sich um eine privatrechtliche Fachgesellschaftsqualifikation
  • "Diabetologe/in" und "Endokrinologe/in" unreflektiert gleichsetzen, ohne den gewählten Qualifikationsweg zu benennen
  • Die DDG-Mitgliedschaft als einmalig erledigt darstellen, obwohl sie für den Erhalt der Bezeichnung dauerhaft und mit jährlicher Fortbildungspflicht bestehen bleiben muss
  • Patientenbezogene Details oder Fallbeispiele nennen, die gegen die Schweigepflicht verstoßen könnten
  • Tarifgehalt und Portalwerte im Gehaltsgespräch vermischen, statt sie getrennt zu argumentieren

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Diabetologe/in

Was ist der Unterschied zwischen Diabetologe/in und Endokrinologe/in?

Auf Ebene des Kammerrechts gibt es keinen Unterschied: Die (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer kennt nur einen gemeinsamen Facharzttitel "Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie", dessen Träger:innen die MWBO ausdrücklich als "Endokrinologe und Diabetologe/Endokrinologin und Diabetologin" bezeichnet. "Diabetologe/in" hat aber zwei zusätzliche, deutlich breitere Zugangswege, die "Endokrinologe/in" fehlen: die Kammer-Zusatzbezeichnung "Diabetologie" (offen auch für Allgemeinmedizin und Kinder- und Jugendmedizin) sowie die eigenständige Fachgesellschaftsqualifikation "Diabetologe/in DDG" der Deutschen Diabetes Gesellschaft, die ebenfalls vier verschiedenen Grundfächern offensteht. Eine vergleichbar breit zugängliche Qualifikation ausschließlich für Endokrinologie ohne Diabetologie-Bezug existiert weder im Kammerrecht noch – nach bisheriger Recherche – bei der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

Welche Wege führen zur Berufsbezeichnung Diabetologe/in?

Drei parallele Wege: Erstens die volle Facharztweiterbildung "Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie" (72 Monate im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate im Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie). Zweitens die Kammer-Zusatzbezeichnung "Diabetologie" nach § 11 MWBO, die Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin, Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin nach zusätzlich 12 Monaten diabetologischer Weiterbildung erwerben können. Drittens die Fachgesellschaftsqualifikation "Diabetologe/in DDG" der Deutschen Diabetes Gesellschaft, die eine 24-monatige diabetesspezifische Weiterbildung an zertifizierten Diabeteszentren voraussetzt und vier Grundfächern offensteht (Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Innere Medizin/Endokrinologie und Diabetologie, Allgemeinmedizin).

Ist "Diabetologe DDG" ein staatlich anerkannter Facharzttitel?

Nein. Die Bezeichnung "Diabetologe/in DDG" ist keine Kammerqualifikation, sondern eine privatrechtliche Zusatzqualifikation der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) mit eigener Fortbildungsordnung. Die Anerkennung erteilt der "Ausschuss Diabetologe DDG" gemeinsam mit dem DDG-Vorstand, nicht eine Landesärztekammer. Voraussetzung ist die dauerhafte DDG-Mitgliedschaft; mit dem Austritt aus der DDG erlischt die Berechtigung, die Bezeichnung zu führen. Die Richtlinie der DDG stellt ausdrücklich fest, dass gegen Entscheidungen des Ausschusses der Rechtsweg ausgeschlossen ist.

Können auch Hausärzt:innen oder Kinderärzt:innen Diabetologe/in werden?

Ja. Sowohl die Kammer-Zusatzbezeichnung "Diabetologie" als auch die DDG-Qualifikation "Diabetologe/in DDG" stehen ausdrücklich auch Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin beziehungsweise Kinder- und Jugendmedizin offen, nicht nur Internist:innen. Nur der volle Facharzttitel "Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie" ist ausschließlich über das Gebiet Innere Medizin erreichbar.

Was verdient man als Diabetologe/in?

Angestellte Diabetolog:innen werden in Kliniken in aller Regel nach der normalen Facharztstufe Ä2 der Tarifverträge des Marburger Bundes vergütet (TV-Ärzte/VKA 7.552,19 Euro, TV-Ärzte/TdL 7.645,72 Euro brutto im Monat, Tabelle 2026, Stufe 1); die Zusatzqualifikationen selbst begründen keine eigene Tarifstufe. GEHALT.de nennt einen Median von 8.083 Euro im Monat, dieser Wert ist jedoch byte-identisch mit dem generischen Arzt/Ärztin-Wert und daher nicht diabetologiespezifisch belastbar. StepStone weist unabhängig davon einen Durchschnitt von rund 88.700 Euro im Jahr aus, mit einer Spanne von 76.100 bis 99.600 Euro.

Quellen

  1. (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 – Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie sowie Zusatz-Weiterbildung Diabetologie, Stand 03.07.2026, Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
  2. Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 05.02.2020 – Facharzt Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie (Leistungsnachweis), Ärztekammer Schleswig-Holstein, abgerufen am 2026-08-14
  3. Richtlinien zur Anerkennung als Diabetolog*in DDG, Fassung 01.08.2024, Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), abgerufen am 2026-08-14
  4. Arzt/Ärztin – Feld fakten_ausbildungsweg (Approbation, BÄO, ÄApprO 2002), Referenz statt Wiederholung, Referenz aus bestehendem Berufe-Datensatz (Tabelle 2244, Zeile arzt, ID 153), abgerufen am 2026-08-14
  5. Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA, gültig ab 01.06.2026, oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-14
  6. Entgelttabelle TV-Ärzte/TdL (Universitätskliniken), gültig ab 01.04.2026, tarifvertrag-online.de, abgerufen am 2026-08-14
  7. GEHALT.de – Diabetologe/-in (dediziertes Profil, byte-identisch mit generischem Arzt/Ärztin-Wert), GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-14
  8. StepStone – Diabetologe/in Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-14

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026