Lebenslauf Muster Chirurg/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Ein guter Lebenslauf als Chirurg/in zeigt sofort drei Dinge: die formale Qualifikation (Approbation nach § 3 BÄO plus abgeschlossene Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie, aktuell 72 Monate Mindest-Weiterbildungszeit nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer), den genauen fachlichen Schwerpunkt und konkrete operative Erfahrung (Eingriffszahlen nach Kategorie, Versorgungsstufe der Klinik, Rotationen). Wichtig zur Einordnung: „Chirurg/in" ist seit der bundesweiten Neuordnung der Facharztweiterbildung 2003 kein einziges Fachgebiet mehr, sondern zerfällt in acht eigenständige Facharztkompetenzen (Allgemein-, Gefäß-, Herz-, Kinder- und Jugendchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Plastische/Rekonstruktive/Ästhetische Chirurgie, Thorax- und Viszeralchirurgie) — diese Rolle bildet die generischste und am häufigsten gesuchte davon ab: den Facharzt/die Fachärztin für Allgemeinchirurgie. Die aktuell korrekte Bezeichnung lautet „Facharzt/Fachärztin für Allgemeinchirurgie" (ein Wort) — nicht „Chirurgie" (Bezeichnung vor 2003) und nicht „Allgemeine Chirurgie" (spätere Übergangsbezeichnung, heute nur noch Bestandsschutztitel). Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.
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Profil
Facharzt für Allgemeinchirurgie mit 9 Jahren klinischer Erfahrung in einem Haus der Schwerpunktversorgung, davon 3 Jahre als Facharzt mit operativem Schwerpunkt Viszeral- und Unfallchirurgie. Nach 72-monatiger Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie (inklusive Common-Trunk-Anteilen in Notfallaufnahme und Intensivmedizin) eigenverantwortliche Durchführung laparoskopischer und offener Eingriffe (u. a. Cholezystektomien, Hernien-, Kolon- und Notfallchirurgie) sowie Erstversorgung Schwer- und Mehrfachverletzter in der interdisziplinären Notaufnahme. Erfahrung in der Anleitung von Assistenzärzt:innen in Weiterbildung sowie in der Durchgangsarzt-Heilverfahrenssteuerung. Gesucht wird eine oberärztliche Position mit erweiterter operativer und Weiterbildungsverantwortung.
Berufserfahrung
- Eigenverantwortliche Durchführung laparoskopischer und offener Eingriffe (Cholezystektomie, Hernienchirurgie, Kolonresektionen, Appendektomie)
- Notfallchirurgische Versorgung bei akutem Abdomen, Ileus und Polytrauma im Schichtdienst
- Anleitung und Supervision von Assistenzärzt:innen im Common Trunk und in der Facharztweiterbildung Allgemeinchirurgie
- Durchführung berufsgenossenschaftlicher Heilverfahren als D-Arzt-Vertreter
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorboards und Fallbesprechungen mit Radiologie und Onkologie
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie gemäß Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer, davon 6 Monate Notfallaufnahme und 6 Monate Intensivmedizin (Common Trunk)
- Rotationen durch Viszeral- und Unfallchirurgie im Rahmen der anrechenbaren Weiterbildungsanteile
- Erlernen operativer Basistechniken (Naht- und Knotentechniken, Wundmanagement, Osteosynthesen)
- Teilnahme am chirurgischen Bereitschaftsdienst
- Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer
Ausbildung
- Regelstudienzeit von sechs Jahren mit Erstem, Zweitem und Drittem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 3 BÄO
- Praktisches Jahr über 48 Wochen, u. a. mit chirurgischem Tertial
- 72 Monate Mindest-Weiterbildungszeit nach Weiterbildungsordnung, davon 36 Monate Allgemeinchirurgie, 6 Monate Notfallaufnahme, 6 Monate Intensivmedizin
- Abschluss mit mündlicher Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Chirurg/in
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Profil
Facharzt für Allgemeinchirurgie mit 9 Jahren klinischer Erfahrung in einem Haus der Schwerpunktversorgung, davon 3 Jahre als Facharzt mit operativem Schwerpunkt Viszeral- und Unfallchirurgie. Nach 72-monatiger Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie (inklusive Common-Trunk-Anteilen in Notfallaufnahme und Intensivmedizin) eigenverantwortliche Durchführung laparoskopischer und offener Eingriffe (u. a. Cholezystektomien, Hernien-, Kolon- und Notfallchirurgie) sowie Erstversorgung Schwer- und Mehrfachverletzter in der interdisziplinären Notaufnahme. Erfahrung in der Anleitung von Assistenzärzt:innen in Weiterbildung sowie in der Durchgangsarzt-Heilverfahrenssteuerung. Gesucht wird eine oberärztliche Position mit erweiterter operativer und Weiterbildungsverantwortung.
Berufserfahrung
- Eigenverantwortliche Durchführung laparoskopischer und offener Eingriffe (Cholezystektomie, Hernienchirurgie, Kolonresektionen, Appendektomie)
- Notfallchirurgische Versorgung bei akutem Abdomen, Ileus und Polytrauma im Schichtdienst
- Anleitung und Supervision von Assistenzärzt:innen im Common Trunk und in der Facharztweiterbildung Allgemeinchirurgie
- Durchführung berufsgenossenschaftlicher Heilverfahren als D-Arzt-Vertreter
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorboards und Fallbesprechungen mit Radiologie und Onkologie
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie gemäß Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer, davon 6 Monate Notfallaufnahme und 6 Monate Intensivmedizin (Common Trunk)
- Rotationen durch Viszeral- und Unfallchirurgie im Rahmen der anrechenbaren Weiterbildungsanteile
- Erlernen operativer Basistechniken (Naht- und Knotentechniken, Wundmanagement, Osteosynthesen)
- Teilnahme am chirurgischen Bereitschaftsdienst
- Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer
Ausbildung
- Regelstudienzeit von sechs Jahren mit Erstem, Zweitem und Drittem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 3 BÄO
- Praktisches Jahr über 48 Wochen, u. a. mit chirurgischem Tertial
- 72 Monate Mindest-Weiterbildungszeit nach Weiterbildungsordnung, davon 36 Monate Allgemeinchirurgie, 6 Monate Notfallaufnahme, 6 Monate Intensivmedizin
- Abschluss mit mündlicher Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer
Kenntnisse
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Profil
Facharzt für Allgemeinchirurgie mit 9 Jahren klinischer Erfahrung in einem Haus der Schwerpunktversorgung, davon 3 Jahre als Facharzt mit operativem Schwerpunkt Viszeral- und Unfallchirurgie. Nach 72-monatiger Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie (inklusive Common-Trunk-Anteilen in Notfallaufnahme und Intensivmedizin) eigenverantwortliche Durchführung laparoskopischer und offener Eingriffe (u. a. Cholezystektomien, Hernien-, Kolon- und Notfallchirurgie) sowie Erstversorgung Schwer- und Mehrfachverletzter in der interdisziplinären Notaufnahme. Erfahrung in der Anleitung von Assistenzärzt:innen in Weiterbildung sowie in der Durchgangsarzt-Heilverfahrenssteuerung. Gesucht wird eine oberärztliche Position mit erweiterter operativer und Weiterbildungsverantwortung.
Berufserfahrung
2022 - heute
Facharzt für Allgemeinchirurgie
Klinikum der Schwerpunktversorgung, Dortmund
- Eigenverantwortliche Durchführung laparoskopischer und offener Eingriffe (Cholezystektomie, Hernienchirurgie, Kolonresektionen, Appendektomie)
- Notfallchirurgische Versorgung bei akutem Abdomen, Ileus und Polytrauma im Schichtdienst
- Anleitung und Supervision von Assistenzärzt:innen im Common Trunk und in der Facharztweiterbildung Allgemeinchirurgie
- Durchführung berufsgenossenschaftlicher Heilverfahren als D-Arzt-Vertreter
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorboards und Fallbesprechungen mit Radiologie und Onkologie
2016 - 2022
Assistenzarzt in Weiterbildung Allgemeinchirurgie
Akademisches Lehrkrankenhaus, Bielefeld
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie gemäß Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer, davon 6 Monate Notfallaufnahme und 6 Monate Intensivmedizin (Common Trunk)
- Rotationen durch Viszeral- und Unfallchirurgie im Rahmen der anrechenbaren Weiterbildungsanteile
- Erlernen operativer Basistechniken (Naht- und Knotentechniken, Wundmanagement, Osteosynthesen)
- Teilnahme am chirurgischen Bereitschaftsdienst
- Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer
Werdegang
2010 - 2016
Studium der Humanmedizin, Approbation als Arzt
Universität Bielefeld
2016 - 2022
Facharztweiterbildung Allgemeinchirurgie (Gebiet Chirurgie)
Landesärztekammer / Akademisches Lehrkrankenhaus, Bielefeld
Kenntnisse
- Laparoskopische und offene ViszeralchirurgieSehr gut
- Notfall- und Unfallchirurgie, Polytrauma-ManagementSehr gut
- Chirurgische Nahttechniken & WundmanagementSehr gut
- Sonographie (Abdomen, eFAST)Gut
- Durchgangsarztverfahren / BG-HeilverfahrenGut
- Anleitung von Ärzt:innen in WeiterbildungGut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Chirurg/in
Operative Tätigkeit
- Eigenverantwortliche Indikationsstellung, Durchführung und Nachsorge chirurgischer Eingriffe im Fachgebiet Allgemeinchirurgie
- Laparoskopische und offene Eingriffe, z. B. Cholezystektomie, Hernienoperation, Appendektomie, Kolonresektion
- Perioperatives Management inklusive Aufklärung, Lagerung und Komplikationsmanagement
- Assistenz und Anleitung bei komplexeren Eingriffen für Ärzt:innen in Weiterbildung
Notfall- und Unfallchirurgie
- Versorgung von Schwer- und Mehrfachverletzten im Schockraum
- Notfalleingriffe bei akutem Abdomen (Ileus, Blutung, Peritonitis, Hohlorganperforation)
- Osteosynthesen und konservative Frakturbehandlung
- Teilnahme am chirurgischen Bereitschafts- und Rufdienst
Diagnostik
- Sonographische Untersuchung von Abdomen, Retroperitoneum und Bewegungsapparat
- Indikationsstellung und Befundung konventioneller Röntgendiagnostik
- Endoskopische Basisdiagnostik (Rektosigmoidoskopie, Proktoskopie)
- Interdisziplinäre Fallbesprechung mit Radiologie, Onkologie und Anästhesie
Weiterbildung, Lehre und Qualität
- Strukturierte Anleitung von Assistenzärzt:innen im Common Trunk und in der Facharztweiterbildung
- Mitwirkung an Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen sowie am CIRS-Prozess
- Beteiligung an OP-Statistik, Qualitätszirkeln und Zertifizierungsverfahren
Dokumentation, Abrechnung und Gutachten
- Operationsberichte, Arztbriefe und DRG-konforme Kodierung
- Durchgangsarztverfahren und berufsgenossenschaftliche Heilverfahrenssteuerung
- Erstellung sozialmedizinischer und gutachterlicher Stellungnahmen
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Chirurg/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Laparoskopische und offene chirurgische Grundtechniken (Naht, Präparation, Retraktion)
- Notfallchirurgie und Polytrauma-Management
- Sonographische Diagnostik (Abdomen, Retroperitoneum, eFAST)
- Operative Therapie von Hernien, Gallenblasen- und Kolonerkrankungen
- Osteosynthesen und Frakturversorgung
- Wundmanagement und Verbandslehre
- DRG-konforme Dokumentation und Kodierung
- Durchgangsarztverfahren / BG-Heilverfahren
Zertifikate
- Approbation als Arzt/Ärztin nach § 3 BÄO
- Facharztanerkennung für Allgemeinchirurgie der zuständigen Landesärztekammer
- Fachkunde Strahlenschutz nach Strahlenschutzverordnung
- ATLS-Provider-Zertifikat (Advanced Trauma Life Support)
- Zulassung als Durchgangsarzt/-ärztin (D-Arzt) der DGUV (optional, für BG-Heilverfahren)
- Sonographie-Zertifizierung (DEGUM-orientiert)
- Zusatz-Weiterbildung Spezielle Unfallchirurgie oder Spezielle Viszeralchirurgie (vertiefender Weg)
Soft Skills
- Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck im OP und im Notfall
- Feinmotorik und manuelle Präzision
- Teamfähigkeit im interdisziplinären OP-Team
- Belastbarkeit im Schicht-, Bereitschafts- und Rufdienst
- Kommunikation mit Patient:innen vor und nach Eingriffen
- Verantwortungsbewusstsein bei OP-Entscheidungen
Werdegang und Gehalt als Chirurg/in im Überblick
| Wege in die Rolle | Chirurg/in ist keine eigene Erstausbildung, sondern die umgangssprachliche Kurzform für eine von acht seit der bundesweiten Neuordnung 2003 eigenständigen Facharztkompetenzen im Gebiet Chirurgie - der Suchbegriff ist damit fachlich mehrdeutig (siehe unten, „Zur Mehrdeutigkeit"). Der Weg beginnt wie bei jedem Arzt/jeder Ärztin mit der Approbation nach § 3 BÄO (Medizinstudium von mindestens sechs Jahren/5.500 Stunden nach der ÄApprO 2002, bereits im Baserow-Beruf `arzt`, Row-ID 153, primärquellenverifiziert dokumentiert und hier nicht wiederholt). Danach folgt die fachärztliche Weiterbildung im Gebiet Chirurgie, die - wie bei allen Facharztgebieten - nicht der Bund, sondern die Länder über ihre Heilberufsgesetze und die Weiterbildungsordnungen der Landesärztekammern regeln; die (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (MWBO 2018, Stand 03.07.2026, eigener Volltextabruf und -extraktion aus dem 475-seitigen PDF) hat auch hier nur empfehlenden Charakter. Nach der MWBO umfasst die Mindest-Weiterbildungszeit für den Facharzt/die Fachärztin für Allgemeinchirurgie - das ist die exakte, aktuell gültige Bezeichnung, siehe Klarstellung unten - 72 Monate im Gebiet Chirurgie unter Befugnis an Weiterbildungsstätten. Davon müssen 36 Monate in Allgemeinchirurgie abgeleistet werden (davon können bis zu 18 Monate in Viszeralchirurgie und bis zu 18 Monate in Orthopädie und Unfallchirurgie erfolgen - eine direkte strukturelle Überschneidung mit der benachbarten Facharztkompetenz Orthopädie und Unfallchirurgie, siehe Abgrenzung), zusätzlich müssen 6 Monate in der Notfallaufnahme und 6 Monate in der Intensivmedizin abgeleistet werden. Die ersten rund zwei Jahre (6 Monate Notfallaufnahme + 6 Monate Intensivmedizin + ein allgemeinchirurgischer Basisanteil) werden in Klinik-Weiterbildungscurricula und in der Fachliteratur informell als „Common Trunk" oder „Basischirurgie" bezeichnet - dieser Begriff ist praxisüblich, taucht aber weder in der Bundes-MWBO noch in der geprüften Landes-Weiterbildungsordnung als offizieller Rechtsbegriff auf; rechtlich verbindlich ist ausschließlich die oben genannte Monats- und Inhaltsstruktur. Am Beispiel der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen (WBO vom 02.04.2020, zuletzt geändert durch Satzung vom 28.11.2022, mit Wirkung zum 01.01.2023, eigener Volltextabruf) zeigt sich eine typische landesrechtliche Verschärfung gegenüber der Muster-Fassung: Niedersachsen macht aus den in der MWBO optionalen Anrechnungsmöglichkeiten zwei verpflichtende Blöcke - 18 Monate müssen in Orthopädie und Unfallchirurgie und 18 Monate müssen in Viszeralchirurgie abgeleistet werden (zusätzlich zu je 6 Monaten Notfallaufnahme und Intensivmedizin, sowie bis zu 12 Monate optional in anderen Gebieten) - ein konkreter Beleg dafür, dass die 72 Monate zwar bundesweit als Minimum gelten, ihre inhaltliche Verteilung aber zwischen den Landesärztekammern variiert. Die Weiterbildung endet mit der Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer; erst danach darf die Facharztbezeichnung geführt werden. Wichtiger, primärquellenbelegter Befund zur Bezeichnung: Die aktuell gültige Bezeichnung lautet „Facharzt/Fachärztin für Allgemeinchirurgie" (ein Wort, so sowohl in der Bundes-MWBO als auch in der geprüften Landes-Weiterbildungsordnung als Kapitelüberschrift verwendet) - nicht „Facharzt für Allgemeine Chirurgie". Die Übergangsbestimmung der niedersächsischen Weiterbildungsordnung macht die historische Entwicklung explizit sichtbar: „Kammermitglieder, die über das Recht zum Führen der Facharztbezeichnung für Chirurgie oder für Allgemeine Chirurgie verfügen, sind berechtigt, stattdessen die Facharztbezeichnung für Allgemeinchirurgie zu führen." Damit lassen sich drei historische Bezeichnungsstufen belegen: die generische Vorgänger-Bezeichnung „Facharzt für Chirurgie" (vor der Neuordnung 2003), die Übergangsbezeichnung „Facharzt für Allgemeine Chirurgie" und die seit der kompetenzbasierten MWBO 2018 aktuell gültige Bezeichnung „Facharzt für Allgemeinchirurgie" - alle drei sind in der Praxis noch als Bestandsschutztitel im Umlauf, weshalb sie in den Synonymen mitgeführt werden. Zur Mehrdeutigkeit des Suchbegriffs: Seit der bundesweiten Neuordnung der Facharztweiterbildung 2003 existiert „Chirurgie" nicht mehr als ein einziges generisches Facharztgebiet. Die aktuelle MWBO listet acht eigenständige Facharztkompetenzen im Gebiet Chirurgie: Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Herzchirurgie, Kinder- und Jugendchirurgie (nicht nur „Kinderchirurgie"), Orthopädie und Unfallchirurgie (mit den Schwerpunkten Orthopädische Rheumatologie, Spezielle Orthopädische Chirurgie und Spezielle Unfallchirurgie), Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (nicht nur „Plastische und Ästhetische Chirurgie"), Thoraxchirurgie und Viszeralchirurgie (mit dem Schwerpunkt Spezielle Viszeralchirurgie). Der umgangssprachliche Suchbegriff „Chirurg/in" wird in der Praxis - siehe Gehaltsabschnitt - nicht konsistent einer dieser acht Kompetenzen zugeordnet, sondern von Gehalts- und Jobportalen erkennbar als Sammelbegriff über mehrere oder alle acht (und in mindestens einem Fall sogar über das eigenständige, gar nicht zum Gebiet Chirurgie zählende Gebiet Neurochirurgie hinweg) verwendet. Für diese Rolle wurde Allgemeinchirurgie als Anker gewählt, weil sie im Klinikalltag die breiteste chirurgische Kompetenz ist, als einzige der acht direkt an den umgangssprachlichen Suchbegriff anknüpft und strukturell das gemeinsame Fundament für die eng verwandten Kompetenzen Viszeralchirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie bildet. Wer konkret eine der anderen sieben Facharztkompetenzen sucht, sollte künftig die jeweils spezifische Rolle verwenden, sobald sie angelegt ist - zum Zeitpunkt dieser Recherche existierte weder eine der übrigen sieben noch die eng verwandte Rolle `orthopaede` in Tabelle 2267. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Drei unabhängige Quellen wurden herangezogen und bewusst nicht gemittelt; eine vierte Quelle (Glassdoor) wurde aktiv geprüft, aber wegen zu geringer und auffällig verzerrter Datenbasis nicht verwendet. Institutionelle Hauptquelle ist der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte: Der TV-Ärzte/VKA für kommunale Krankenhäuser weist in der Tabelle ab 1. Juni 2026 in Stufe 1 folgende Monatsgrundgehälter aus: Ä1 Assistenzarzt 5.722,05 Euro, Ä2 Facharzt 7.552,19 Euro, Ä3 Oberarzt 9.459,56 Euro, Ä4 leitender Oberarzt 11.127,50 Euro; der TV-Ärzte/TdL für Universitätskliniken liegt nach der Tarifeinigung vom 9. Juni 2026 ab 1. April 2026 bei 5.792,90 / 7.645,72 / 9.576,69 / 11.265,33 Euro. Die Fachrichtung spielt tarifvertraglich keine Rolle: Ein Facharzt für Allgemeinchirurgie wird identisch zu jedem anderen Facharzt/jeder anderen Fachärztin nach Ä2 vergütet, mit Zulagen für Bereitschafts-, Nacht- und Wochenenddienste, die in der operativen Chirurgie durch Notfall- und Rufdienste besonders relevant sind. Portalseitig nennt gehalt.de für „Chirurg/-in" einen Median von 9.215 Euro brutto im Monat bzw. 114.266 Euro im Jahr (Quartile 7.750-10.957 Euro/Monat bzw. 96.103-135.862 Euro/Jahr), per rohem HTML und eingebettetem JSON-LD gegengeprüft. StepStone nennt für „Chirurg/in" ein durchschnittliches bzw. Mediangehalt von 105.000 Euro im Jahr (8.750 Euro/Monat, rechnerisch 36 Euro/Stunde), Gehaltsspanne 90.300-115.900 Euro im Jahr bzw. 7.525-9.658 Euro im Monat. Auffällig: Sowohl gehalt.de (eigener Beschreibungstext: „Die genauen Aufgaben von Chirurgen hängen von ihrem Fachgebiet ab") als auch StepStone (in der Liste „ähnlicher Jobbezeichnungen" erscheinen Facharzt/ärztin Neurochirurgie, Herzchirurgie, Gefäßchirurgie und Plastische/r Chirurg/in u. a.) bestätigen ausdrücklich, dass der Suchbegriff „Chirurg" nicht auf die Facharztkompetenz Allgemeinchirurgie beschränkt, sondern über mehrere chirurgische Facharztkompetenzen (und im Fall von StepStone sogar über das eigenständige Gebiet Neurochirurgie hinweg) gepoolt wird - die genannten Portalwerte sind entsprechend als branchenweite Chirurgie-Richtwerte zu verstehen, nicht als Allgemeinchirurgie-spezifische Werte. Das erklärt plausibel, warum der gehalt.de-Median (114.266 Euro) spürbar über dem allgemeinen Arzt-Median von 100.234 Euro liegt (Baserow-Beruf `arzt`, Row 153): Operative Fachrichtungen wie Herz- und Gefäßchirurgie sowie privatärztlich abgerechnete plastisch-ästhetische Eingriffe ziehen den Mittelwert nach oben. |
Was verdient man als Chirurg/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
TV-Ärzte/VKA (Ä2 Facharzt - Ä3 Oberarzt)
90.626 € – 113.515 €
Tabelle ab 01.06.2026, Stufe 1, Ä2 Facharzt (7.552,19 €/Monat) bis Ä3 Oberarzt (9.459,56 €/Monat), 12 × Monatsentgelt, Tariflich spielt die Fachrichtung keine Rolle; volle Ä1-Ä4-Spanne (Assistenzarzt bis leitender Oberarzt) reicht von 68.665 € bis 133.530 €; primärquellenverifiziert bereits im Beruf `arzt` (Row 153), hier unverändert übernommen
TV-Ärzte/TdL (Ä2 Facharzt - Ä3 Oberarzt)
91.749 € – 114.920 €
Tabelle ab 01.04.2026 nach Tarifeinigung vom 09.06.2026, Stufe 1, Ä2 (7.645,72 €/Monat) bis Ä3 (9.576,69 €/Monat), 12 × Monatsentgelt, Volle Ä1-Ä4-Spanne 69.515 € bis 135.184 €; primärquellenverifiziert bereits im Beruf `arzt` (Row 153), hier unverändert übernommen
gehalt.de
96.103 € – 135.862 €, Median 114.266 €
Median 9.215 €/Monat (Quartile 7.750-10.957 €/Monat), 40-Std.-Woche, Per rohem HTML UND eingebettetem JSON-LD gegengeprüft, Faktor 12,4 statt 12 bei Monat-Jahr-Umrechnung bestätigt (9.215×12,4=114.266); JSON-LD lastReviewed 2020-05-15 (bekanntes Batch-Datum); eigener Beschreibungstext der Seite bestätigt Pooling über mehrere chirurgische Fachgebiete ("Die genauen Aufgaben von Chirurgen hängen von ihrem Fachgebiet ab")
StepStone
90.300 € – 115.900 €, Median 105.000 €
Durchschnittliches/Mediangehalt 105.000 €/Jahr (8.750 €/Monat, 36 €/Std.), Liste "ähnliche Jobbezeichnungen" auf derselben Seite enthält u. a. Facharzt/ärztin Neurochirurgie, Herzchirurgie, Gefäßchirurgie und Plastische/r Chirurg/in - Beleg für Pooling über die chirurgischen Facharztkompetenzen und sogar das eigenständige Gebiet Neurochirurgie hinweg; kein Copy-Paste-Bug gefunden
Glassdoor (aktiv geprüft, NICHT verwendet)
87.500 € – 200.000 €
Durchschnitt 200.000 €/Jahr auf Basis von nur 4 selbst gemeldeten Gehältern, P75 und Durchschnitt sind identisch (jeweils 200.000 €) - Hinweis auf verzerrte Kleinstichprobe statt echter Verteilung; eigener Seitentext bestätigt Pooling: "Chirurg:innen können sich auf eine von acht verschiedenen Fachrichtungen spezialisieren - von der Herzchirurgie bis zur Gefäßchirurgie"; wegen Unzuverlässigkeit nicht in die vier verwendeten Quellen aufgenommen
Die Quellen liegen 9.266 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.
Dos & Don'ts für den Chirurg/in-Lebenslauf
Do
- Approbation, Facharztanerkennung für Allgemeinchirurgie (bzw. die jeweils genaue Bezeichnung) und Kammerzugehörigkeit klar und prüfbar ausweisen
- Weiterbildungsstand präzise angeben: Common-Trunk-Anteile, Rotationen in Viszeral-/Unfallchirurgie, noch fehlende Module
- Eingriffszahlen konkret nach Kategorie benennen, wenn sie durch Logbuch oder OP-Katalog gedeckt sind
- Versorgungsstufe und Fallzahl der bisherigen Kliniken nennen
- Zusatzqualifikationen (D-Arzt-Zulassung, ATLS, Sonographie-Zertifikate) mit ausstellender Stelle und Jahr aufführen
- Bei Bewerbungen auf konkrete Fachrichtungen die genaue, aktuelle Facharztbezeichnung verwenden statt des mehrdeutigen Sammelbegriffs „Chirurg"
Don't
- Die Facharztbezeichnung führen, bevor die Anerkennung durch die Landesärztekammer vorliegt
- „Chirurg/in" unspezifisch verwenden, wenn tatsächlich eine der sieben anderen chirurgischen Facharztkompetenzen gemeint ist (z. B. Gefäß-, Herz- oder Kinderchirurgie)
- Die veraltete Bezeichnung „Facharzt für Chirurgie" oder die Übergangsbezeichnung „Facharzt für Allgemeine Chirurgie" verwenden, wenn die aktuelle Anerkennung auf „Allgemeinchirurgie" lautet
- Eingriffszahlen schätzen oder aufrunden, ohne dass sie durch Logbuch oder OP-Katalog gedeckt sind
- Patientenbezogene Details nennen, die gegen die ärztliche Schweigepflicht verstoßen könnten
- Tarifgehälter und Portalwerte vermischen, statt sie im Gehaltsgespräch getrennt zu argumentieren
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Chirurg/in
Ist „Chirurg/in" ein eigenes Facharztgebiet?
Nicht mehr als ein einziges Gebiet. Seit der bundesweiten Neuordnung der Facharztweiterbildung 2003 ist die frühere generische Facharztbezeichnung Chirurgie in acht eigenständige Facharztkompetenzen aufgeteilt: Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Herzchirurgie, Kinder- und Jugendchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Thoraxchirurgie und Viszeralchirurgie. Der umgangssprachliche Begriff „Chirurg/in" bezeichnet meist die Facharztkompetenz Allgemeinchirurgie, wird in Gehalts- und Jobportalen aber häufig als Sammelbegriff über mehrere oder alle acht Kompetenzen hinweg verwendet.
Wie lange dauert die Facharztweiterbildung zum Chirurgen/zur Chirurgin?
Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer beträgt die Mindest-Weiterbildungszeit für den Facharzt/die Fachärztin für Allgemeinchirurgie 72 Monate im Gebiet Chirurgie, davon müssen 36 Monate in Allgemeinchirurgie (anrechenbar teilweise in Viszeralchirurgie bzw. Orthopädie und Unfallchirurgie), 6 Monate in der Notfallaufnahme und 6 Monate in der Intensivmedizin abgeleistet werden. Verbindlich ist jeweils die Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer, die von der Musterordnung abweichen kann - Niedersachsen etwa macht aus den optionalen Anrechnungsmöglichkeiten zwei verpflichtende 18-Monats-Blöcke.
Was bedeutet „Common Trunk" in der chirurgischen Weiterbildung?
Common Trunk ist ein in Kliniken und der Fachliteratur gebräuchlicher, aber nicht gesetzlich definierter Begriff für die ersten rund zwei Jahre der chirurgischen Weiterbildung (6 Monate Notfallaufnahme, 6 Monate Intensivmedizin, ein allgemeinchirurgischer Basisanteil), die für alle acht Facharztkompetenzen im Gebiet Chirurgie gemeinsam vorgesehen sind. Weder die Bundes-Musterweiterbildungsordnung noch die geprüfte niedersächsische Weiterbildungsordnung verwenden den Begriff selbst als Rechtsbegriff - verbindlich ist allein die dort genannte Monats- und Inhaltsstruktur.
Was ist der Unterschied zwischen Chirurg/in (Allgemeinchirurgie) und Orthopäde/in (Orthopädie und Unfallchirurgie)?
Beide sind eigenständige Facharztkompetenzen im selben Gebiet Chirurgie mit identischer Mindest-Weiterbildungszeit von 72 Monaten und überschneidenden Ausbildungsanteilen: Wer die Facharztweiterbildung Allgemeinchirurgie absolviert, kann bis zu 18 der 36 Pflichtmonate in Orthopädie und Unfallchirurgie ableisten, und umgekehrt sieht die Weiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie ebenfalls anrechenbare Anteile in Allgemeinchirurgie vor. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt der Allgemeinchirurgie auf Bauchraum, Weichteilen und Notfallchirurgie, der der Orthopädie und Unfallchirurgie auf Bewegungsapparat, Gelenken und Wirbelsäule.
Wie viel verdient man als Chirurg/in?
Tariflich richtet sich das Gehalt nach der ärztlichen Position, nicht nach der Fachrichtung: Nach TV-Ärzte/TdL verdient ein Facharzt/eine Fachärztin (Ä2) ab 1. April 2026 in Stufe 1 monatlich 7.645,72 Euro, ein Oberarzt/eine Oberärztin (Ä3) 9.576,69 Euro. Portalwerte liegen unterschiedlich hoch: StepStone nennt ein durchschnittliches Jahresgehalt von 105.000 Euro (Spanne 90.300-115.900 Euro), gehalt.de einen Median von 114.266 Euro (Spanne 96.103-135.862 Euro) - beide Portalwerte poolen dabei nach eigenen Angaben Daten aus mehreren chirurgischen Fachrichtungen, sind also nicht Allgemeinchirurgie-spezifisch.
Quellen
- Bundesärzteordnung (BÄO) - bereits primärquellenverifiziert im Baserow-Beruf `arzt` (Row 153), Bundesministerium der Justiz / juris, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09 (übernommen, nicht erneut abgerufen)
- (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) 2018, Stand 03.07.2026 - Gebiet Chirurgie (S. 44-92), eigener Volltextabruf und -extraktion (475 Seiten, PyMuPDF), Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
- Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen vom 02.04.2020, zuletzt geändert 28.11.2022, Wirkung 01.01.2023 - Auszug 7.1 Facharzt/Fachärztin für Allgemeinchirurgie, eigener Volltextabruf und -extraktion (PyMuPDF), Ärztekammer Niedersachsen, abgerufen am 2026-08-14
- gehalt.de - Chirurg/-in, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-14
- StepStone Gehalt - Chirurg/in, StepStone, abgerufen am 2026-08-14
- Glassdoor Gehalt - Chirurg (aktiv geprüft, nicht als Quelle verwendet, siehe docs/research-rolle-chirurg.md), Glassdoor, abgerufen am 2026-08-14
- Medi-Karriere.de - Chirurg/in: Gehalt und Verdienst (aktiv geprüft, nicht als unabhängige Quelle verwendet, siehe docs/research-rolle-chirurg.md), Medi-Karriere, abgerufen am 2026-08-14
- Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA, gültig ab 01.06.2026 - bereits primärquellenverifiziert im Baserow-Beruf `arzt` (Row 153), oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-09 (übernommen)
- Entgelttabelle TV-Ärzte/TdL, gültig ab 01.04.2026 - bereits primärquellenverifiziert im Baserow-Beruf `arzt` (Row 153), tarifvertrag-online.de, abgerufen am 2026-08-09 (übernommen)
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026