Lebenslauf Muster Regisseur/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Regisseur/in ist kein BBiG/HwO-Ausbildungsberuf und keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung - es gibt weder eine bundeseinheitliche Ausbildungsordnung noch einen verpflichtenden Studienabschluss. In der Praxis führen drei parallele Zugangswege in die Rolle: ein hochselektives Regie-Studium an einer Filmhochschule (z. B. Filmakademie Baden-Württemberg, HFF München, DFFB Berlin, Filmuniversität Babelsberg, ifs Köln) mit mehrstufigem Aufnahmeverfahren und nur wenigen Plätzen pro Jahrgang, der Aufstieg aus anderen Gewerken der Filmproduktion (insbesondere Regieassistenz, Aufnahmeleitung, Cutter/in) oder der Quereinstieg über qualitativ hochwertige eigene Kurzfilme, Werbefilme oder Musikvideos - laut mehreren Quellen der einzige wirklich erfolgserprobte Weg, da letztlich das Showreel über eine Anstellung entscheidet, nicht das Zeugnis. Regisseur/innen tragen die künstlerische Gesamtverantwortung: Drehbuchinterpretation, visuelle Konzeption, Führung von Kamera-, Licht-, Ton- und Ausstattungsteam sowie Schauspielführung, bis zur Abnahme von Schnitt und Postproduktion. Auftraggeber sind Filmproduktionsfirmen, TV-Sender und Streaming-Plattformen sowie Werbeagenturen. Festanstellungen sind selten; die meisten Regisseur/innen arbeiten projektbasiert. Gehaltsportale nennen für Festanstellung stark abweichende Jahresmediane zwischen rund 42.400 € (StepStone) und 58.575 € (gehalt.de); für freiberufliche TV-Filmregie legen die von ARD, ARD Degeto, Produzentenallianz und Bundesverband Regie 2023 vereinbarten Vergütungsregeln Mindesthonorare von 63.000 € (90-Minuten-Spielfilm) bis 65.000 € (Tatort/Polizeiruf) pro Produktion fest.
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Profil
Regisseurin für Werbefilm und Corporate-Video mit über sechs Jahren Erfahrung, davon vier Jahre als eigenständige Regisseurin nach einem Diplom-Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Verantwortet die künstlerische Gesamtleitung von der Drehbuchinterpretation über die Visualisierung (Shotlist, Storyboard, Moodboard) bis zur Führung von Kamera-, Licht- und Tonteam am Set sowie die enge Abstimmung mit Schnitt und Postproduktion. Realisierte Projekte reichen von nationalen Werbespots über Imagefilme bis zu Musikvideos, mit Budgets von wenigen Tausend bis niedrigen sechsstelligen Eurobeträgen. Arbeitet projektbasiert für wechselnde Produktionsfirmen und Werbeagenturen, davor zwei Jahre als Regieassistentin bei einer Fernsehproduktionsfirma.
Berufserfahrung
- Über 20 Werbefilm- und Imagefilmproduktionen von der Drehbuchinterpretation bis zur finalen Abnahme künstlerisch verantwortet
- Shotlists, Storyboards und Moodboards in StudioBinder erstellt und mit Kamera, Licht und Ausstattung abgestimmt
- Casting von Darsteller/innen und Protagonist/innen geleitet, Schauspielführung am Set übernommen
- Mehrkamera-Drehs mit Teams von bis zu 25 Personen geleitet, Tagesziele unter Zeit- und Budgetdruck koordiniert
- Rohschnitt gesichtet, Schnittentscheidungen mit Cutter/in getroffen und finale Fassung gegenüber Auftraggeber/innen vertreten
- Drehpläne und Script Breakdown gemeinsam mit Aufnahmeleitung erstellt und laufend aktualisiert
- Kommunikation zwischen Regie, Schauspielteam und Gewerken am Set koordiniert
- 2nd-Unit-Aufnahmen (Establishing Shots, Zwischenschnitte) eigenständig konzipiert und geleitet
- Erste eigene Kurzformate (Recruiting-Filme, Social-Media-Spots) im Auftrag der Produktionsfirma realisiert
Ausbildung
- Mehrstufiges Aufnahmeverfahren (Arbeitsproben, schriftliche und mündliche Prüfung, Vorstellungsgespräch) durchlaufen
- Abschlussfilm auf mehreren nationalen Kurzfilmfestivals gezeigt
- Praxissemester bei einer Fernsehproduktionsfirma absolviert
- Erste Regieerfahrung durch selbstproduzierte Kurzfilme gesammelt
- Filme dienten als Arbeitsproben für die Aufnahmeprüfung der Filmakademie
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Regisseur/in
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Profil
Regisseurin für Werbefilm und Corporate-Video mit über sechs Jahren Erfahrung, davon vier Jahre als eigenständige Regisseurin nach einem Diplom-Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Verantwortet die künstlerische Gesamtleitung von der Drehbuchinterpretation über die Visualisierung (Shotlist, Storyboard, Moodboard) bis zur Führung von Kamera-, Licht- und Tonteam am Set sowie die enge Abstimmung mit Schnitt und Postproduktion. Realisierte Projekte reichen von nationalen Werbespots über Imagefilme bis zu Musikvideos, mit Budgets von wenigen Tausend bis niedrigen sechsstelligen Eurobeträgen. Arbeitet projektbasiert für wechselnde Produktionsfirmen und Werbeagenturen, davor zwei Jahre als Regieassistentin bei einer Fernsehproduktionsfirma.
Berufserfahrung
- Über 20 Werbefilm- und Imagefilmproduktionen von der Drehbuchinterpretation bis zur finalen Abnahme künstlerisch verantwortet
- Shotlists, Storyboards und Moodboards in StudioBinder erstellt und mit Kamera, Licht und Ausstattung abgestimmt
- Casting von Darsteller/innen und Protagonist/innen geleitet, Schauspielführung am Set übernommen
- Mehrkamera-Drehs mit Teams von bis zu 25 Personen geleitet, Tagesziele unter Zeit- und Budgetdruck koordiniert
- Rohschnitt gesichtet, Schnittentscheidungen mit Cutter/in getroffen und finale Fassung gegenüber Auftraggeber/innen vertreten
- Drehpläne und Script Breakdown gemeinsam mit Aufnahmeleitung erstellt und laufend aktualisiert
- Kommunikation zwischen Regie, Schauspielteam und Gewerken am Set koordiniert
- 2nd-Unit-Aufnahmen (Establishing Shots, Zwischenschnitte) eigenständig konzipiert und geleitet
- Erste eigene Kurzformate (Recruiting-Filme, Social-Media-Spots) im Auftrag der Produktionsfirma realisiert
Ausbildung
- Mehrstufiges Aufnahmeverfahren (Arbeitsproben, schriftliche und mündliche Prüfung, Vorstellungsgespräch) durchlaufen
- Abschlussfilm auf mehreren nationalen Kurzfilmfestivals gezeigt
- Praxissemester bei einer Fernsehproduktionsfirma absolviert
- Erste Regieerfahrung durch selbstproduzierte Kurzfilme gesammelt
- Filme dienten als Arbeitsproben für die Aufnahmeprüfung der Filmakademie
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Regisseurin für Werbefilm und Corporate-Video mit über sechs Jahren Erfahrung, davon vier Jahre als eigenständige Regisseurin nach einem Diplom-Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Verantwortet die künstlerische Gesamtleitung von der Drehbuchinterpretation über die Visualisierung (Shotlist, Storyboard, Moodboard) bis zur Führung von Kamera-, Licht- und Tonteam am Set sowie die enge Abstimmung mit Schnitt und Postproduktion. Realisierte Projekte reichen von nationalen Werbespots über Imagefilme bis zu Musikvideos, mit Budgets von wenigen Tausend bis niedrigen sechsstelligen Eurobeträgen. Arbeitet projektbasiert für wechselnde Produktionsfirmen und Werbeagenturen, davor zwei Jahre als Regieassistentin bei einer Fernsehproduktionsfirma.
Berufserfahrung
seit 03/2022
Freischaffende Regisseurin (Werbefilm & Corporate)
selbstständig, Berlin (für wechselnde Produktionsfirmen und Werbeagenturen)
- Über 20 Werbefilm- und Imagefilmproduktionen von der Drehbuchinterpretation bis zur finalen Abnahme künstlerisch verantwortet
- Shotlists, Storyboards und Moodboards in StudioBinder erstellt und mit Kamera, Licht und Ausstattung abgestimmt
- Casting von Darsteller/innen und Protagonist/innen geleitet, Schauspielführung am Set übernommen
- Mehrkamera-Drehs mit Teams von bis zu 25 Personen geleitet, Tagesziele unter Zeit- und Budgetdruck koordiniert
- Rohschnitt gesichtet, Schnittentscheidungen mit Cutter/in getroffen und finale Fassung gegenüber Auftraggeber/innen vertreten
08/2019 - 02/2022
Regieassistentin / 2nd Unit Regie
Bavaria Fiction GmbH, München
- Drehpläne und Script Breakdown gemeinsam mit Aufnahmeleitung erstellt und laufend aktualisiert
- Kommunikation zwischen Regie, Schauspielteam und Gewerken am Set koordiniert
- 2nd-Unit-Aufnahmen (Establishing Shots, Zwischenschnitte) eigenständig konzipiert und geleitet
- Erste eigene Kurzformate (Recruiting-Filme, Social-Media-Spots) im Auftrag der Produktionsfirma realisiert
Werdegang
10/2014 - 07/2019
Diplom Regie
Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg
2011 - 2014
Eigene Kurzfilme (autodidaktisch)
diverse Kurzfilmprojekte mit Freund/innen, ohne formale Ausbildung
Kenntnisse
- Regieführung (Spielfilm & Werbefilm)Experte
- Drehbuchanalyse & Visualisierung (Shotlist, Storyboard)Experte
- StudioBinder (Shotlists, Call Sheets, Drehplan)Fortgeschritten
- Final Draft (Drehbuch-Lesekompetenz)Fortgeschritten
- SchauspielführungFortgeschritten
- Kamera- und Lichtgestaltung (konzeptionell)Fortgeschritten
- Budgetierung & ProduktionsplanungGrundkenntnisse
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (C1)
- FranzösischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Regisseur/in
Konzeption & Vorbereitung
- Drehbuch analysiert und in eine eigenständige visuelle Erzählsprache übersetzt
- Shotlists, Storyboards und Moodboards für die Produktion erstellt
- Drehpläne und Script Breakdown gemeinsam mit Aufnahmeleitung/Produktion abgestimmt
- Casting von Darsteller/innen bzw. Protagonist/innen geleitet und finale Besetzung entschieden
Set-Leitung & Regie
- Künstlerische Gesamtverantwortung am Set über Kamera-, Licht-, Ton- und Ausstattungsteam getragen
- Schauspieler/innen bzw. Protagonist/innen geführt und Performance-Ergebnisse abgenommen
- Tagesziele unter Zeit- und Budgetdruck koordiniert und Entscheidungen bei Planänderungen getroffen
- Mehrkamera-Setups und Drehreihenfolgen inhaltlich freigegeben
Postproduktion & Abnahme
- Rohschnitt gesichtet und Schnittentscheidungen gemeinsam mit Cutter/in getroffen
- Farbkorrektur, Sounddesign und Musik künstlerisch abgenommen
- Finale Fassung gegenüber Auftraggeber/Sender vertreten und verteidigt
- Feedback aus Testscreenings bzw. Abnahmeschleifen in die finale Fassung eingearbeitet
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Regisseur/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Technisches Know-how der Filmproduktion (Kamera, Licht, Ton, Schnitt im Überblick)
- Drehbuchanalyse und dramaturgische Grundlagen
- Visualisierung: Shotlist-, Storyboard- und Moodboard-Erstellung (z. B. StudioBinder)
- Bildkomposition und visuelle Erzählsprache
- Schauspielführung und Casting
- Führung technischer Gewerke und Koordination größerer Teams am Set
- Grundkenntnisse Budgetierung und Produktionsplanung
- Englischkenntnisse für internationale Produktionen
Zertifikate
- Kein formaler Abschluss zwingend erforderlich - Showreel und Referenzprojekte zählen laut Quellenlage mehr als ein Zeugnis
- Diplom/Bachelor/Master Regie einer Filmhochschule (z. B. Filmakademie Baden-Württemberg, HFF München, DFFB Berlin, Filmuniversität Babelsberg, ifs Köln) als einer von mehreren realen Zugangswegen
- Ausbildung Mediengestalter/in Bild und Ton (IHK) mit Kamera-/Regie-Schwerpunkt als möglicher Zubringerweg
- Mitgliedschaft im Bundesverband Regie (BVR) als Branchennachweis, kein Ausbildungsnachweis
Soft Skills
- Führungsstärke und Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck
- Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Schauspieler/innen und Team
- Empathie und Feingefühl in der Personenführung
- Kreativität und eigenständige künstlerische Vision
- Durchhaltevermögen bei langen Produktionszyklen und unsicherem Einkommen
- Organisationsfähigkeit und Zeitmanagement
- Multitasking und Stressresistenz unter Drehdruck
- Zuverlässigkeit und Genauigkeit
Werdegang und Gehalt als Regisseur/in im Überblick
| Wege in die Rolle | Regisseur/in ist kein BBiG/HwO-Ausbildungsberuf und keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung - es gibt weder eine bundeseinheitliche Ausbildungsordnung noch einen verpflichtenden Studienabschluss. In der Praxis führen drei parallele Zugangswege in die Rolle: (1) ein hochselektives Regie-Studium an einer Filmhochschule (z. B. Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg, HFF München, DFFB Berlin, Filmuniversität Babelsberg, ifs Köln, HfMDK Frankfurt) mit mehrstufigem internen Auswahlverfahren (Arbeitsproben, schriftliche/mündliche Prüfungen, Vorstellungsgespräch) und nur wenigen Plätzen pro Jahrgang - ein Abschluss allein führt laut Quellenlage aber nicht zur Anstellung, laut einer zitierten US-Studie arbeiten nur rund 5 % der Filmschulabsolvent/innen drei Jahre nach Abschluss noch in der Branche; (2) der Aufstieg aus anderen Gewerken der Filmproduktion, insbesondere Regieassistenz, Aufnahmeleitung oder Cutter/in - laut karrieresprung.de aber kein Automatismus, da Regieassistent/innen als eigenständige Berufsgruppe gelten; (3) der Quereinstieg über eigene Kurzfilme, Werbefilme oder Musikvideos ohne formale Ausbildung - laut filmpuls.info der einzige wirklich erfolgserprobte Weg, da letztlich die Qualität des eigenen Showreels über eine Anstellung entscheidet, nicht das Zeugnis. Alle drei Quellen sind sich einig, dass das Portfolio bzw. Showreel den tatsächlichen Berufseinstieg bestimmt. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Die Angaben unterscheiden sich stark nach Quelle und vor allem nach Beschäftigungsform - deshalb bewusst getrennt ausgewiesen und nicht gemittelt. Festanstellt (selten, meist bei Sendern/größeren Produktionsfirmen): gehalt.de nennt einen Median von 58.575 € brutto/Jahr (unteres Quartil 53.116 €, oberes Quartil 64.596 €, 40-Std.-Basis), gestaffelt nach Berufserfahrung von 51.073 € (unter 3 Jahre) bis 62.175 € (über 9 Jahre) und nach Unternehmensgröße von 55.883 € (unter 100 MA) bis 73.563 € (über 20.000 MA). StepStone liegt mit 42.400 € brutto/Jahr (Spanne 34.300-50.600 €) am niedrigsten. gehaltsvergleich.com nennt einen Durchschnitt von 4.391 €/Monat (hochgerechnet ca. 52.692 €/Jahr, Q1 3.394 €, Q3 5.797 € pro Monat, 9.568 Datensätze). mystipendium.de nennt einen Durchschnitt von 4.141 €/Monat (hochgerechnet ca. 49.692 €/Jahr), Einstiegsgehalt für Bachelor-Absolvent/innen 2.800 €/Monat. Auf Jahresbasis ergibt sich damit eine Spanne von rund 42.400 € bis 58.575 € im Median/Durchschnitt. Freiberuflich/projektbasiert (bei Regie der Regelfall): karrieresprung.de nennt ein Honorar von 25.000-50.000 € brutto für ein 90-minütiges Fernsehspiel bei rund vier Monaten Arbeitsaufwand, Kinoproduktionen können laut Quelle in Millionenhöhe gehen, stark projekt-/reputationsabhängig. Die 2023 zwischen ARD, ARD Degeto, Produzentenallianz und Bundesverband Regie vereinbarten Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR, § 36 UrhG) legen Mindesthonorare pro Produktion fest: 46.000 € für einen Märchenfilm (60 Minuten), 63.000 € für einen 90-Minuten-Spielfilm, 65.000 € für Tatort/Polizeiruf 110 - diese Mindestsätze liegen über der oberen Grenze von karrieresprung.de, vermutlich weil sie verhandelte Mindeststandards mit Verwertungsbeteiligung abbilden. |
Was verdient man als Regisseur/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
gehalt.de
53.116 € – 64.596 €, Median 58.575 €
Jahresbrutto, 40 Wochenstunden, unteres/oberes Quartil, Titel 'Regisseur/-in', nach Berufserfahrung 51.073 EUR (unter 3 Jahre) bis 62.175 EUR (ueber 9 Jahre); nach Unternehmensgroesse 55.883 EUR (unter 100 MA) bis 73.563 EUR (ueber 20.000 MA); Bundesland hoechste Baden-Wuerttemberg 61.335 EUR, niedrigste Mecklenburg-Vorpommern 50.361 EUR; per direktem curl-Rohabruf verifiziert (erster WebFetch-Durchlauf hatte die Basis faelschlich als 'monatlich' statt 'jaehrlich' gelabelt)
StepStone
34.300 € – 50.600 €, Median 42.400 €
Jahresbrutto Vollzeit, ca. 3.533 EUR/Monat, ca. 14 EUR/Stunde, niedrigste der vier Festanstellungs-Quellen; Nettoberechnung Steuerklasse I: Median 41.200 EUR brutto ergibt ca. 26.780 EUR/Jahr bzw. ca. 2.232 EUR/Monat netto
gehaltsvergleich.com
3.394 € – 5.797 €
Monatsbrutto, Q1/Q3, 9.568 Datensaetze der letzten zwei Jahre, Titel 'Regisseur/in Film', Durchschnitt 4.391 EUR/Monat (hochgerechnet ca. 52.692 EUR/Jahr); nach Alter 3.504 EUR (25 Jahre) bis 5.090 EUR (50 Jahre); Bundesland hoechste Baden-Wuerttemberg 4.640 EUR, Hamburg 4.591 EUR; Unternehmensgroesse bis 6.231 EUR/Monat bei ueber 1.000 MA
mystipendium.de
Median 4.141 €
Monatsbrutto Durchschnitt (hochgerechnet ca. 49.692 EUR/Jahr), Einstiegsgehalt Bachelor-Absolvent/innen 2.800 EUR/Monat; nach Unternehmensgroesse 2.559 EUR (klein) bis 3.380 EUR (mittel) pro Monat; Quelle nennt zusaetzlich Gender-Differenz (Maenner 4.333 EUR vs. Frauen 3.939 EUR/Monat) ohne erkennbare Methodik, hier nur dokumentiert nicht bewertet
karrieresprung.de (freiberuflich, TV-Spielfilm)
25.000 € – 50.000 €
Honorar pro 90-Minuten-Fernsehspiel bei ca. 4 Monaten Arbeitsaufwand, Kinoproduktionen koennen laut Quelle in Millionenhoehe gehen, stark reputations-/projektabhaengig, keine belastbare Spanne angegeben; am Anfang laut Quelle oft schwer allein davon zu leben, Nebenjobs ueblich
Bundesverband Regie / ARD / ARD Degeto / Produzentenallianz - GVR 2023 (freiberuflich, Mindesthonorare)
46.000 € – 65.000 €
Gemeinsame Verguetungsregeln (GVR) nach Paragraph 36 UrhG, Mindesthonorar pro Produktion, gueltig ab 2023, 90-Minuten-Spielfilm 63.000 EUR, Maerchenfilm 60 Min. 46.000 EUR, Tatort/Polizeiruf 110 je 65.000 EUR; unabhaengig gegengeprueft gegen die Original-Pressemeldung auf regieverband.de; weitere GVR mit RTL/VOX, ProSiebenSat1, ZDF, Netflix und Produzentenallianz (Kinofilm) existieren laut regieverband.de/verguetungsregeln, deren konkrete Betraege wurden nicht einzeln verifiziert
Die Quellen liegen 54.434 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.
Dos & Don'ts für den Regisseur/in-Lebenslauf
Do
- Konkrete Referenzprojekte, Formate und Budgetgrößenordnungen nennen (z. B. "12 Werbespots für nationale Marken, Budgets 20.000-150.000 €") statt nur "Filme inszeniert"
- Ein Showreel bzw. eine kuratierte Projektauswahl verlinken - laut Quellenlage entscheidet das Showreel über den Einstieg mindestens so stark wie ein Abschluss
- Zugangsweg transparent machen - Filmhochschule, Aufstieg aus Regieassistenz/Cutter oder Quereinstieg mit eigenen Kurzfilmen als konkreten Beleg
- Verantwortungsumfang klar benennen: künstlerische Gesamtleitung vs. Regieassistenz/2nd Unit - beide Rollen sind wertvoll, aber nicht dasselbe
- Festanstellung und freiberufliche/projektbasierte Tätigkeit im Lebenslauf klar unterscheiden
- Bei Aufstieg aus einem anderen Gewerk (z. B. Mediengestalter/in Bild und Ton) den fachlichen Bezug explizit machen, ohne die beiden Rollen zu vermischen
- Team- und Budgetgrößen bei geleiteten Produktionen nennen, wo belegbar
Don't
- Regisseur/in mit Regieassistenz oder Mediengestalter/in Bild und Ton gleichsetzen - beides sind eigenständige Rollen, kein automatischer Aufstiegspfad
- Nur "Regie geführt" schreiben, ohne Format, Umfang oder Verantwortungsbereich zu benennen
- Unbelegte Budget- oder Reichweitenzahlen angeben, die sich nicht nachvollziehen lassen
- Gehaltsvorstellungen unreflektiert an einer einzelnen Quelle ausrichten - die vier Festanstellungs-Portale weichen um rund 16.000 € im Jahresmedian voneinander ab
- Freiberufliche Projekthonorare mit einem Festgehalt verwechseln oder vermischen
- Einen Filmhochschulabschluss als Garantie für eine Anstellung darstellen - laut Quellenlage entscheidet am Ende das Showreel
- Ein überlanges, unkuratiertes Projektarchiv verlinken statt einer kuratierten Auswahl der stärksten Arbeiten
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Regisseur/in
Was macht ein/e Regisseur/in genau?
Regisseur/innen tragen die künstlerische Gesamtverantwortung für eine Film-, TV- oder Videoproduktion: Sie interpretieren das Drehbuch, entwickeln die visuelle Erzählsprache, führen Kamera-, Licht-, Ton- und Ausstattungsteam sowie Schauspieler/innen bzw. Protagonist/innen und treffen alle gestalterischen Entscheidungen bis zur Abnahme von Schnitt, Farbkorrektur und Sounddesign in der Postproduktion.
Braucht man ein Studium, um Regisseur/in zu werden?
Nein, zwingend ist kein Studium. Es gibt weder eine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung noch einen verpflichtenden Studienabschluss. Neben einem hochselektiven Regie-Studium an einer Filmhochschule (z. B. Filmakademie Baden-Württemberg, HFF München, DFFB Berlin) führen auch der Aufstieg aus anderen Filmgewerken oder ein Quereinstieg über eigene Kurzfilme, Werbefilme oder Musikvideos in die Rolle - laut mehreren Quellen ist gerade der Quereinstieg über ein starkes Showreel der einzige wirklich erfolgserprobte Weg.
Wie unterscheidet sich Regisseur/in von Mediengestalter/in Bild und Ton?
Mediengestalter/in Bild und Ton ist ein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf, der die technische Umsetzung von Bild- und Tonaufnahmen nach Vorgabe verantwortet. Regisseur/in trägt dagegen die künstlerische Gesamtverantwortung - Drehbuchinterpretation, visuelle Konzeption und Führung aller Gewerke - ohne eigene Ausbildungsordnung. Eine Mediengestalter-Ausbildung mit Kamera-/Regie-Schwerpunkt kann ein Sprungbrett in Richtung Regie sein, führt aber nicht automatisch dorthin.
Was verdient man als Regisseur/in in Deutschland?
Festanstellungen sind selten und die vier ausgewerteten Gehaltsportale weichen deutlich voneinander ab: Der Jahresmedian bzw. -durchschnitt liegt zwischen rund 42.400 € (StepStone) und 58.575 € (gehalt.de). Freiberuflich, dem Regelfall in dieser Rolle, sind laut karrieresprung.de 25.000 bis 50.000 € Honorar für ein 90-minütiges Fernsehspiel üblich; die 2023 verhandelten Vergütungsregeln von ARD, Produzentenallianz und Bundesverband Regie legen Mindesthonorare von 46.000 bis 65.000 € je nach Format fest.
Wie steigt man ohne Filmhochschule in die Regie ein?
Über den Aufstieg aus anderen Gewerken der Filmproduktion (z. B. Regieassistenz, Aufnahmeleitung, Cutter/in) - wobei dieser Weg laut Quellenlage nicht automatisch in die Regie führt, da Regieassistenz als eigenständige Berufsgruppe gilt - oder über eigene, qualitativ hochwertige Kurzfilme, Werbefilme oder Musikvideos. Laut Filmpuls entscheidet am Ende fast ausschließlich die Qualität des eigenen Showreels über den beruflichen Einstieg, nicht ein Abschlusszeugnis.
Quellen
- Regisseur/-in » Gehalt & Beruf, gehalt.de, abgerufen am 2026-08-12
- Regisseur/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
- Regisseur – Gehalt, Verdienst und Karriere, gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-12
- Regisseur Gehalt: Einstiegsgehalt, Entwicklung & Einflussfaktoren, myStipendium, abgerufen am 2026-08-12
- Regisseure: Einstieg, Aufstieg, Einkommen, karrieresprung.de, abgerufen am 2026-08-12
- Regiestudium, Lazi Akademie, abgerufen am 2026-08-12
- Regisseur werden für Film und TV, Filmpuls, abgerufen am 2026-08-12
- Mindesthonorare für Regisseur:innen, Initiative Urheberrecht, abgerufen am 2026-08-12
- Gemeinsame Vergütungsregeln ARD, BVR, ARD Degeto und Produzentenallianz, Bundesverband Regie, abgerufen am 2026-08-12
- Vergütungsregeln (Übersicht), Bundesverband Regie, abgerufen am 2026-08-12
- Shotlist App - Best Shot List Software for Filmmakers, StudioBinder, abgerufen am 2026-08-12
- Mediengestalter/in Bild und Ton (verwandter Beruf, Tabelle Berufe id 136), gesetze-im-internet.de (Referenz aus bestehendem Berufe-Datensatz), abgerufen am 2026-08-12
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
Verwandte Rollen und Berufe in Marketing & Medien
Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026