Lebenslauf Studio

Lebenslauf Muster Mediengestalter/in Bild und Ton

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Mediengestalter/in Bild und Ton ist ein dreijähriger dualer Ausbildungsberuf im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammern. Rechtsgrundlage ist die Bild- und Ton-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (BuTMedAusbV) vom 28. Februar 2020, die zum 1. August 2020 in Kraft getreten ist; die Ausbildungsdauer von drei Jahren ist dort in § 2 festgeschrieben. Im Beruf werden Bild- und Tonaufnahmen mit und ohne Regieeinrichtungen hergestellt, Material nachbearbeitet und Inhalte für audiovisuelle Produktionen umgesetzt – vertieft über eine erste Wahlqualifikation von 20 Wochen (Kameraproduktionen, Studio-, Außenübertragungs- und Bühnenproduktionen, Postproduktion oder Ton) und eine zweite von 12 Wochen. Beim Gehalt nennt StepStone ein Mediangehalt von 33.700 € brutto im Jahr bei einer Spanne von 28.500 € bis 39.300 €, Indeed rund 2.700 € brutto im Monat; ausbildung.de verweist zusätzlich auf den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit mit einem mittleren Entgelt von 3.377 € brutto monatlich. Wichtig für den Lebenslauf: Bild und Ton ist ein eigenständiger Beruf mit eigener Verordnung und nicht mit Mediengestalter/in Digital und Print zu verwechseln.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Mediengestalter/in Bild und Ton
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Mediengestalter Bild und Ton (IHK) mit Ausbildungsschwerpunkt Kameraproduktionen und rund vier Jahren Praxis zwischen Studio, Außendreh und Postproduktion. Sicher an Broadcast- und Cinema-Kameras, im Lichtsetzen für Interview- und Studiosituationen sowie in der Tonangel- und Funkstreckenarbeit unter Zeitdruck. Schnitt und Finishing überwiegend in Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve, inklusive Farbkorrektur, Loudness-konformer Tonmischung nach EBU R 128 und Auslieferung in sendefähigen Formaten. Erfahrung sowohl in tagesaktueller Beitragsproduktion als auch in mehrtägigen Imagefilm- und Eventproduktionen mit Mehrkamera-Setups.

Berufserfahrung

08/2024 - heute
Mediengestalter Bild und Ton
Nordlicht Filmproduktion GmbH, Hamburg
  • Verantwortung für Kamera und Licht bei rund 60 Drehtagen pro Jahr, überwiegend Imagefilme, Interviews und Eventdokumentationen
  • Einrichtung von Zwei- und Drei-Kamera-Setups inklusive Timecode-Synchronisation und Monitoring am Set
  • Tonaufnahme mit Funkstrecken, Angel und Reportermikrofonen sowie Erstellung der Loudness-konformen Endmischung nach EBU R 128
  • Schnitt und Farbkorrektur in Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve bis zur Auslieferung in kunden- und plattformspezifischen Formaten
  • Aufbau eines standardisierten Daten- und Backup-Workflows (3-2-1-Prinzip) für alle Produktionen des Teams
08/2021 - 07/2024
Produktionsassistenz Bild und Ton
Elbkanal Studios, Hamburg
  • Unterstützung bei Studioproduktionen: Kameraeinrichtung, Prompter, Intercom und Verkabelung im Regie- und Studiobereich
  • Assistenz an der Bildmischung und bei der Zuspielung von Servermaterial während Live-Sendungen
  • Vorbereitung und Nachbereitung von Außenübertragungen inklusive Materialcheck, Akku- und Medienmanagement
  • Schnittassistenz: Sichtung, Logging und Rohschnitt von Beitragsmaterial nach redaktionellen Vorgaben
  • Pflege der Technikinventarliste und Einweisung neuer Aushilfen in Grundlagen der Ton- und Kameratechnik

Ausbildung

09/2018 - 06/2021
Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton (IHK)
Elbkanal Studios, Hamburg / Berufliche Schule Medien, Hamburg
  • Dreijährige duale Ausbildung nach der Bild- und Ton-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (BuTMedAusbV)
  • Erste Wahlqualifikation (20 Wochen): Kameraproduktionen
  • Zweite Wahlqualifikation (12 Wochen): Montageformen anwenden
  • Abschlussprüfung in den Bereichen Bild- und Tonprodukt erstellen, Wahlqualifikationen, Produktion sowie Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Abschluss mit der Note gut; Prüfungsprojekt: Kurzdokumentation über ein regionales Handwerksunternehmen

Kenntnisse

Kameraführung und BildgestaltungSehr gut
Lichtsetzung (Interview, Studio, Available Light)Sehr gut
Tonaufnahme (Funkstrecke, Angel, Mischpult)Gut
Adobe Premiere ProSehr gut
DaVinci Resolve (Schnitt und Color)Gut
Adobe After Effects (Motion Graphics, Compositing)Grundkenntnisse
Mehrkamera- und Live-Produktion, BildmischungGut
Medienmanagement, Codecs und Backup-WorkflowsSehr gut
Streaming-Encoding (OBS, Hardware-Encoder)Gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1)
SpanischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Mediengestalter/in Bild und Ton
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Mediengestalter Bild und Ton (IHK) mit Ausbildungsschwerpunkt Kameraproduktionen und rund vier Jahren Praxis zwischen Studio, Außendreh und Postproduktion. Sicher an Broadcast- und Cinema-Kameras, im Lichtsetzen für Interview- und Studiosituationen sowie in der Tonangel- und Funkstreckenarbeit unter Zeitdruck. Schnitt und Finishing überwiegend in Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve, inklusive Farbkorrektur, Loudness-konformer Tonmischung nach EBU R 128 und Auslieferung in sendefähigen Formaten. Erfahrung sowohl in tagesaktueller Beitragsproduktion als auch in mehrtägigen Imagefilm- und Eventproduktionen mit Mehrkamera-Setups.

Berufserfahrung

08/2024 - heute
Mediengestalter Bild und Ton
Nordlicht Filmproduktion GmbH, Hamburg
  • Verantwortung für Kamera und Licht bei rund 60 Drehtagen pro Jahr, überwiegend Imagefilme, Interviews und Eventdokumentationen
  • Einrichtung von Zwei- und Drei-Kamera-Setups inklusive Timecode-Synchronisation und Monitoring am Set
  • Tonaufnahme mit Funkstrecken, Angel und Reportermikrofonen sowie Erstellung der Loudness-konformen Endmischung nach EBU R 128
  • Schnitt und Farbkorrektur in Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve bis zur Auslieferung in kunden- und plattformspezifischen Formaten
  • Aufbau eines standardisierten Daten- und Backup-Workflows (3-2-1-Prinzip) für alle Produktionen des Teams
08/2021 - 07/2024
Produktionsassistenz Bild und Ton
Elbkanal Studios, Hamburg
  • Unterstützung bei Studioproduktionen: Kameraeinrichtung, Prompter, Intercom und Verkabelung im Regie- und Studiobereich
  • Assistenz an der Bildmischung und bei der Zuspielung von Servermaterial während Live-Sendungen
  • Vorbereitung und Nachbereitung von Außenübertragungen inklusive Materialcheck, Akku- und Medienmanagement
  • Schnittassistenz: Sichtung, Logging und Rohschnitt von Beitragsmaterial nach redaktionellen Vorgaben
  • Pflege der Technikinventarliste und Einweisung neuer Aushilfen in Grundlagen der Ton- und Kameratechnik

Ausbildung

09/2018 - 06/2021
Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton (IHK)
Elbkanal Studios, Hamburg / Berufliche Schule Medien, Hamburg
  • Dreijährige duale Ausbildung nach der Bild- und Ton-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (BuTMedAusbV)
  • Erste Wahlqualifikation (20 Wochen): Kameraproduktionen
  • Zweite Wahlqualifikation (12 Wochen): Montageformen anwenden
  • Abschlussprüfung in den Bereichen Bild- und Tonprodukt erstellen, Wahlqualifikationen, Produktion sowie Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Abschluss mit der Note gut; Prüfungsprojekt: Kurzdokumentation über ein regionales Handwerksunternehmen

Kenntnisse

Kameraführung und BildgestaltungSehr gut
Lichtsetzung (Interview, Studio, Available Light)Sehr gut
Tonaufnahme (Funkstrecke, Angel, Mischpult)Gut
Adobe Premiere ProSehr gut
DaVinci Resolve (Schnitt und Color)Gut
Adobe After Effects (Motion Graphics, Compositing)Grundkenntnisse
Mehrkamera- und Live-Produktion, BildmischungGut
Medienmanagement, Codecs und Backup-WorkflowsSehr gut
Streaming-Encoding (OBS, Hardware-Encoder)Gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1)
SpanischGrundkenntnisse (A2)

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Lebenslauf Beispiel Mediengestalter/in Bild und Ton zum Kopieren

Profil

Mediengestalter Bild und Ton (IHK) mit Ausbildungsschwerpunkt Kameraproduktionen und rund vier Jahren Praxis zwischen Studio, Außendreh und Postproduktion. Sicher an Broadcast- und Cinema-Kameras, im Lichtsetzen für Interview- und Studiosituationen sowie in der Tonangel- und Funkstreckenarbeit unter Zeitdruck. Schnitt und Finishing überwiegend in Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve, inklusive Farbkorrektur, Loudness-konformer Tonmischung nach EBU R 128 und Auslieferung in sendefähigen Formaten. Erfahrung sowohl in tagesaktueller Beitragsproduktion als auch in mehrtägigen Imagefilm- und Eventproduktionen mit Mehrkamera-Setups.

Berufserfahrung

08/2024 - heute

Mediengestalter Bild und Ton

Nordlicht Filmproduktion GmbH, Hamburg

  • Verantwortung für Kamera und Licht bei rund 60 Drehtagen pro Jahr, überwiegend Imagefilme, Interviews und Eventdokumentationen
  • Einrichtung von Zwei- und Drei-Kamera-Setups inklusive Timecode-Synchronisation und Monitoring am Set
  • Tonaufnahme mit Funkstrecken, Angel und Reportermikrofonen sowie Erstellung der Loudness-konformen Endmischung nach EBU R 128
  • Schnitt und Farbkorrektur in Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve bis zur Auslieferung in kunden- und plattformspezifischen Formaten
  • Aufbau eines standardisierten Daten- und Backup-Workflows (3-2-1-Prinzip) für alle Produktionen des Teams

08/2021 - 07/2024

Produktionsassistenz Bild und Ton

Elbkanal Studios, Hamburg

  • Unterstützung bei Studioproduktionen: Kameraeinrichtung, Prompter, Intercom und Verkabelung im Regie- und Studiobereich
  • Assistenz an der Bildmischung und bei der Zuspielung von Servermaterial während Live-Sendungen
  • Vorbereitung und Nachbereitung von Außenübertragungen inklusive Materialcheck, Akku- und Medienmanagement
  • Schnittassistenz: Sichtung, Logging und Rohschnitt von Beitragsmaterial nach redaktionellen Vorgaben
  • Pflege der Technikinventarliste und Einweisung neuer Aushilfen in Grundlagen der Ton- und Kameratechnik

Ausbildung

09/2018 - 06/2021

Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton (IHK)

Elbkanal Studios, Hamburg / Berufliche Schule Medien, Hamburg

Kenntnisse

  • Kameraführung und BildgestaltungSehr gut
  • Lichtsetzung (Interview, Studio, Available Light)Sehr gut
  • Tonaufnahme (Funkstrecke, Angel, Mischpult)Gut
  • Adobe Premiere ProSehr gut
  • DaVinci Resolve (Schnitt und Color)Gut
  • Adobe After Effects (Motion Graphics, Compositing)Grundkenntnisse
  • Mehrkamera- und Live-Produktion, BildmischungGut
  • Medienmanagement, Codecs und Backup-WorkflowsSehr gut
  • Streaming-Encoding (OBS, Hardware-Encoder)Gut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischVerhandlungssicher (C1)
  • SpanischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Mediengestalter/in Bild und Ton

Kamera & Bildgestaltung

  • Bild- und Tonaufnahmen ohne Regieeinrichtungen eigenständig hergestellt (Interview, Reportage, Imagefilm)
  • Kameras eingerichtet und bedient: Belichtung, Weißabgleich, Fokus, Objektivwahl und Bildausschnitt
  • Bildgestalterische Mittel gezielt eingesetzt: Perspektive, Einstellungsgrößen, Kamerabewegung, Anschlussfähigkeit
  • Lichtsetzung für Interview- und Studiosituationen geplant und umgesetzt (Drei-Punkt-Licht, LED- und Tageslichtmischung)
  • Mit Stativ, Gimbal, Slider und Drohnenmaterial gearbeitet und Aufnahmen auf die spätere Montage abgestimmt

Tontechnik

  • Tonaufnahmen mit Funkstrecken, Richtmikrofon und Tonangel unter Studio- und Außenbedingungen hergestellt
  • Mikrofonierung situationsgerecht ausgewählt und Störgeräusche am Set minimiert
  • Tonmischungen erstellt und Loudness-Vorgaben nach EBU R 128 eingehalten
  • Sounddesign, Atmo-Aufbau und Sprachbearbeitung in der Postproduktion umgesetzt
  • Audioaufnahmen unter Livebedingungen betreut, inklusive Monitorwegen und Signalrouting am Mischpult

Postproduktion & Schnitt

  • Bild- und Tonmaterial gesichtet, geloggt und nach redaktioneller Vorgabe zu Rohschnitt und Feinschnitt montiert
  • Montageformen erzählerisch eingesetzt und Schnittrhythmus auf Format und Zielgruppe abgestimmt
  • Farbkorrektur und Farbgestaltung durchgeführt (Primär- und Sekundärkorrektur, LUT-Workflow)
  • Visuelle Effekte, Compositing, Untertitel und Bauchbinden erstellt und eingebunden
  • Exporte in sende-, kunden- und plattformspezifischen Formaten und Codecs ausgeliefert

Studio- & Live-Produktion

  • Audiovisuelle Medienprodukte mit Hilfe von Regieeinrichtungen hergestellt
  • Kamerasysteme für Studioproduktionen und Außenübertragungen eingerichtet und bedient
  • An der Bildmischung mitgewirkt und Zuspielungen über Regie-Serversysteme abgewickelt
  • Live-Streams technisch aufgesetzt und überwacht (Encoding, Bitraten, Redundanz)
  • Sendeabwicklung und Ablaufpläne unterstützt sowie Intercom- und Kommunikationswege betreut

Technik & Workflow

  • Produktionsbezogenes Datenmanagement organisiert: Ingest, Benennungskonventionen, Archivierung
  • Backup-Strategien nach dem 3-2-1-Prinzip aufgebaut und dokumentiert
  • Signalwege, Verkabelung und Schnittstellen (SDI, HDMI, XLR, Netzwerk) geplant und geprüft
  • Technikinventar gepflegt, Wartungsintervalle überwacht und Störungen systematisch eingegrenzt
  • Arbeitssicherheit und Elektrofachwissen im Produktionsalltag angewendet

Projektorganisation & Redaktion

  • Inhalte für Bild- und Tonproduktionen ausgearbeitet und in Konzept, Treatment und Drehplan übersetzt
  • Produktionen organisiert und koordiniert: Disposition, Technikliste, Zeitplan und Drehgenehmigungen
  • Mit Redaktion, Regie und Kundinnen und Kunden abgestimmt und Feedbackschleifen strukturiert
  • Urheber-, Persönlichkeits- und Nutzungsrechte am Material berücksichtigt
  • Beiträge eigenständig hergestellt und Inhalte für soziale Netzwerke formatgerecht aufbereitet

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Mediengestalter/in Bild und Ton?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Kameraführung und Bildgestaltung (Broadcast- und Cinema-Kameras)
  • Lichtsetzung und Lichttechnik (LED, HMI, Drei-Punkt-Licht)
  • Tonaufnahme: Funkstrecke, Tonangel, Richtmikrofon, Mischpult
  • Tonbearbeitung und Loudness-Normalisierung nach EBU R 128
  • Videoschnitt: Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve, Avid Media Composer, Final Cut Pro
  • Farbkorrektur und Color Grading inklusive LUT-Workflow
  • Motion Design und Compositing (Adobe After Effects)
  • Audioproduktion (Adobe Audition, Avid Pro Tools, Reaper)
  • Mehrkamera- und Live-Produktion, Bildmischung, Regie-Serversysteme
  • Streaming und Encoding (OBS, vMix, Hardware-Encoder)
  • Medien- und Datenmanagement: Ingest, Codecs, Container, Archivierung, Backup
  • Signal- und Verkabelungstechnik (SDI, HDMI, XLR, Netzwerkvideo)
  • Drehplanung, Disposition und Produktionsorganisation
  • Grundlagen Urheber-, Persönlichkeits- und Nutzungsrecht im Medienbereich

Zertifikate

  • Abschlusszeugnis Mediengestalter/in Bild und Ton (IHK)
  • Führerschein Klasse B (häufig Voraussetzung für Außenproduktionen)
  • EU-Kompetenznachweis Fernpilot A1/A3 oder A2 (Drohnenflug nach EU-Drohnenverordnung)
  • Unterweisung nach DGUV Vorschrift 3 / Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Adobe Certified Professional (Premiere Pro oder After Effects)
  • Blackmagic Design DaVinci Resolve Certified Operator/Colorist
  • Avid Media Composer User Certification
  • Geprüfte/r Meister/in für Medienproduktion Bild und Ton - Bachelor Professional in Medienproduktion Bild und Ton
  • Geprüfte/r Medienfachwirt/in Digital

Soft Skills

  • Teamfähigkeit in wechselnden Produktionscrews
  • Belastbarkeit bei Drehtagen mit engem Zeitplan und Live-Situationen
  • Genauigkeit und technisches Qualitätsbewusstsein
  • Gestalterisches Auge und visuelles Erzählverständnis
  • Kommunikationsstärke im Umgang mit Redaktion, Regie und Protagonist:innen
  • Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise und Eigenorganisation
  • Flexibilität bei Schicht-, Wochenend- und Reisetätigkeit
  • Problemlösefähigkeit bei technischen Störungen unter Zeitdruck
  • Lernbereitschaft bei schnell wechselnder Produktionstechnik

Ausbildung und Gehalt als Mediengestalter/in Bild und Ton im Überblick

AusbildungswegMediengestalter/in Bild und Ton ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz und wird dual über drei Jahre im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammern ausgebildet. Rechtsgrundlage ist die Bild- und Ton-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (BuTMedAusbV) vom 28. Februar 2020, in Kraft getreten am 1. August 2020; die dreijährige Dauer regelt § 2 der Verordnung. Die Ausbildung ist modular aufgebaut: Auf fünf wahlqualifikationsübergreifende, berufsprofilgebende Bereiche – Bild- und Tonaufnahmen ohne Regieeinrichtungen herstellen, audiovisuelle Medienprodukte mit Hilfe von Regieeinrichtungen herstellen, Bild- und Tonmaterial nachbearbeiten, Tonaufnahmen herstellen und bearbeiten sowie Inhalte für Bild- und Tonproduktionen ausarbeiten und umsetzen – folgen laut § 4 BuTMedAusbV eine erste Wahlqualifikation von 20 Wochen und eine zweite von 12 Wochen. Für die erste Wahlqualifikation stehen vier Optionen zur Wahl: Kameraproduktionen; Studio-, Außenübertragungs- und Bühnenproduktionen; Postproduktion; Ton. Die zweite Wahlqualifikation umfasst 18 Optionen, darunter Bildmischungen durchführen, Regie-Serversysteme einsetzen, Montageformen anwenden, Farbkorrektionen gestalterisch einsetzen, visuelle Effekte herstellen, Sounddesign durchführen, Audioproduktionen unter Livebedingungen durchführen, redaktionell arbeiten, eigenständig Beiträge herstellen sowie produktionsbezogenes Datenmanagement unterstützen. Geprüft wird über eine Zwischenprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr und eine Abschlussprüfung mit vier Prüfungsbereichen: Bild- und Tonprodukt erstellen, Wahlqualifikationen und Produktion mit je 30 Prozent Gewichtung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde mit 10 Prozent. Ganz wichtig für den Lebenslauf ist die Abgrenzung zu Mediengestalter/in Digital und Print: Das sind zwei vollständig eigenständige Ausbildungsberufe mit getrennten Ausbildungsordnungen, getrennten Prüfungen und unterschiedlichen Berufsprofilen. Digital und Print beruht auf der Digital- und Print-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (DuPMedAusbV) aus dem Jahr 2023, dauert ebenfalls drei Jahre und gliedert sich in die vier Fachrichtungen Projektmanagement, Designkonzeption, Printmedien und Digitalmedien – inhaltlich geht es dort um Grafik, Layout, Typografie, Druckvorstufe, Webdesign und Medienproduktion. Bild und Ton dagegen ist ein audiovisueller Technik- und Gestaltungsberuf: Kamera, Licht, Ton, Schnitt, Postproduktion, Studio- und Außenproduktion, Sendeabwicklung. Wer sich bewirbt, sollte die Berufsbezeichnung deshalb immer vollständig ausschreiben und niemals nur „Mediengestalter" angeben. Ausgebildet und beschäftigt wird vor allem bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD-Landesrundfunkanstalten, ZDF, Deutschlandradio), bei privaten Sendern, bei Film-, TV- und Werbefilmproduktionsfirmen, in Postproduktionshäusern und Tonstudios, bei Veranstaltungs- und Streamingdienstleistern sowie zunehmend in Inhouse-Medienabteilungen von Unternehmen, Hochschulen und Behörden. Nach der Ausbildung führen typische Weiterbildungswege zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfte/r Meister/in für Medienproduktion Bild und Ton, außerdem zum Medienfachwirt, zu Spezialisierungen als Cutter/in, Colorist/in, Kameraassistenz oder Live-Technik-Fachkraft sowie – bei entsprechender Hochschulzugangsberechtigung – zu einem Studium in Film und Fernsehen, Medientechnik oder Kamera.
GehaltsspanneDie Ausbildungsvergütung liegt laut ausbildung.de bei etwa 735 bis 1.200 € brutto im Monat im ersten Ausbildungsjahr, rund 800 bis 1.360 € im zweiten und etwa 900 bis 1.450 € im dritten Jahr. Die enorme Spannweite erklärt sich durch die Tarifbindung: Am unteren Ende liegen kleine, nicht tarifgebundene Produktionsfirmen, am oberen Ende die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Das ZDF weist in seinen Stellenausschreibungen für Auszubildende eine Vergütung ab rund 1.291 € monatlich im ersten Ausbildungsjahr aus. Nach der Ausbildung nennt ausbildung.de ein Einstiegsgehalt von etwa 2.300 bis 2.600 € brutto im Monat. Für den weiteren Verlauf gibt StepStone ein Mediangehalt von 33.700 € brutto im Jahr an, mit einer Spanne von 28.500 € bis 39.300 €, was etwa 2.808 € brutto monatlich entspricht; regional liegt Stuttgart mit rund 37.200 € über dem Bundesschnitt. Indeed beziffert das durchschnittliche Gehalt auf circa 2.700 € brutto im Monat beziehungsweise 32.700 € im Jahr (Datenstand 9. Januar 2026). Höher liegt der von ausbildung.de zitierte Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit mit einem mittleren Bruttoentgelt von 3.377 € im Monat – dieser Wert bildet vor allem sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung ab und wird von den gut zahlenden, tarifgebundenen Rundfunkanstalten nach oben gezogen. Praktisch heißt das: Wer bei einer ARD-Anstalt, beim ZDF oder in einem tarifgebundenen Medienhaus arbeitet, verdient regelmäßig spürbar mehr als in einer kleinen Produktionsfirma; freiberufliche Tätigkeit auf Tagessatzbasis ist in der Branche verbreitet und lässt sich mit diesen Angestelltenwerten nicht direkt vergleichen.

Was verdient man als Mediengestalter/in Bild und Ton? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 7.824 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 09. August 2026.

Dos & Don'ts für den Mediengestalter/in Bild und Ton-Lebenslauf

Do

  • Schreibe die Berufsbezeichnung immer vollständig aus: „Mediengestalter/in Bild und Ton (IHK)" - die Verwechslung mit Digital und Print ist der häufigste Fehler in diesem Lebenslauf
  • Nenne deine beiden Wahlqualifikationen konkret (z. B. „1. Wahlqualifikation: Kameraproduktionen, 2. Wahlqualifikation: Montageformen anwenden") - Personalverantwortliche in Sendern lesen genau das
  • Quantifiziere deine Praxis: Anzahl Drehtage pro Jahr, Länge und Format der Beiträge, Größe der Crew, Anzahl Kameras im Setup, Sendeplatz
  • Liste Technik und Software konkret und ehrlich auf, getrennt nach Kamera, Ton, Schnitt und Live - „Adobe Premiere Pro (sehr gut), DaVinci Resolve (gut)" sagt mehr als „Videoschnitt"
  • Verlinke ein aufgeräumtes Showreel mit maximal zwei bis drei Minuten Laufzeit und benenne darin deine eigene Rolle je Ausschnitt
  • Erwähne produktionsrelevante Nachweise wie Führerschein Klasse B, Drohnen-Fernpiloten-Nachweis oder Elektro-Unterweisung

Don't

  • Nicht nur „Mediengestalter" schreiben oder mit „Mediengestalter Digital und Print" vermischen - das sind zwei verschiedene Ausbildungsberufe mit eigenen Verordnungen
  • Keine endlosen Software-Listen ohne Niveauangabe; zehn Programme „gut" wirken unglaubwürdiger als vier Programme mit ehrlicher Einstufung
  • Keine Aufzählung reiner Aufgaben ohne Ergebnis („war für Kamera zuständig") - besser das Produkt und die Wirkung nennen
  • Kein überladenes, verspieltes Layout mit Filmstreifen-Grafiken; Sender und Produktionsfirmen erwarten ein ruhiges, gut lesbares Dokument
  • Kein Showreel mit zehn Minuten Laufzeit, fremdem Material oder ohne Angabe, welchen Anteil du selbst verantwortet hast
  • Keine Gehaltsforderung nach dem Entgeltatlas-Durchschnitt bei kleinen, nicht tarifgebundenen Produktionsfirmen - die Spanne im Beruf ist sehr groß

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Mediengestalter/in Bild und Ton

Was ist der Unterschied zwischen Mediengestalter/in Bild und Ton und Mediengestalter/in Digital und Print?

Es handelt sich um zwei vollständig eigenständige Ausbildungsberufe mit jeweils eigener Ausbildungsordnung. Bild und Ton beruht auf der Bild- und Ton-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (BuTMedAusbV) vom 28. Februar 2020 und ist ein audiovisueller Beruf: Kamera, Licht, Ton, Schnitt und Postproduktion, Studio- und Außenproduktion sowie Sendeabwicklung; vertieft wird über zwei Wahlqualifikationen von 20 und 12 Wochen. Digital und Print beruht auf der Digital- und Print-Mediengestalter-Ausbildungsverordnung (DuPMedAusbV) von 2023 und gliedert sich in die vier Fachrichtungen Projektmanagement, Designkonzeption, Printmedien und Digitalmedien. Beide dauern drei Jahre und liegen bei der IHK, aber Prüfungen, Inhalte und Arbeitsmärkte sind verschieden.

Wie lange dauert die Ausbildung und wie ist sie aufgebaut?

Die Ausbildung dauert nach § 2 BuTMedAusbV drei Jahre und wird dual im Betrieb und in der Berufsschule absolviert, zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer. Nach § 4 der Verordnung gliedert sie sich in fünf berufsprofilgebende Bereiche sowie eine erste Wahlqualifikation von 20 Wochen (Kameraproduktionen; Studio-, Außenübertragungs- und Bühnenproduktionen; Postproduktion; Ton) und eine zweite Wahlqualifikation von 12 Wochen aus 18 Optionen. Geprüft wird über eine Zwischenprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr und eine Abschlussprüfung mit vier Bereichen.

Was verdient man in der Ausbildung und danach?

Die Ausbildungsvergütung liegt laut ausbildung.de bei etwa 735 bis 1.200 € brutto im ersten, 800 bis 1.360 € im zweiten und 900 bis 1.450 € im dritten Ausbildungsjahr. Ausschlaggebend ist die Tarifbindung: Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zahlen am oberen Rand, das ZDF weist in Ausschreibungen ab rund 1.291 € im ersten Ausbildungsjahr aus. Nach der Ausbildung nennt ausbildung.de ein Einstiegsgehalt von etwa 2.300 bis 2.600 € brutto monatlich. Im weiteren Verlauf gibt StepStone ein Mediangehalt von 33.700 € brutto im Jahr an, Indeed rund 2.700 € brutto monatlich.

Wer bildet aus und wo arbeitet man später?

Klassische Ausbildungsbetriebe sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten – die ARD-Landesrundfunkanstalten, das ZDF und Deutschlandradio – sowie private Sender. Dazu kommen Film-, Fernseh- und Werbefilmproduktionsfirmen, Postproduktionshäuser, Tonstudios sowie Veranstaltungs- und Streamingdienstleister. Stark gewachsen ist der Bereich Unternehmensvideo: Industrieunternehmen, Hochschulen, Kliniken und Behörden produzieren Schulungsvideos und Livestreams inzwischen häufig inhouse. Ebenfalls verbreitet ist freiberufliche Tätigkeit auf Tages- oder Projektsatzbasis.

Welche Weiterbildungen gibt es nach der Ausbildung?

Der wichtigste anerkannte Fortbildungsabschluss ist Geprüfte/r Meister/in für Medienproduktion Bild und Ton - Bachelor Professional in Medienproduktion Bild und Ton, geregelt in einer eigenen Fortbildungsprüfungsverordnung des Bundes. Daneben stehen kaufmännisch-organisatorisch ausgerichtete Abschlüsse wie Medienfachwirt zur Verfügung. Fachlich spezialisieren sich viele in Richtung Schnitt und Editing, Color Grading, Ton- und Musikproduktion, Kameraassistenz oder Live- und Veranstaltungstechnik, häufig ergänzt durch Herstellerzertifikate. Mit Hochschulzugangsberechtigung kommen Studiengänge wie Film und Fernsehen, Kamera oder Medientechnik infrage.

Quellen

  1. Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton (BuTMedAusbV), Bundesministerium der Justiz - gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  2. § 4 BuTMedAusbV - Struktur der Berufsausbildung, Wahlqualifikationen, Bundesministerium der Justiz - gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  3. Verordnung über die Berufsausbildung zum Mediengestalter Digital und Print (DuPMedAusbV, 2023), Bundesministerium der Justiz - gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  4. Verordnung über die Prüfung zum Geprüften Meister für Medienproduktion Bild und Ton (BuTMedienMstrBAProFV), Bundesministerium der Justiz - gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  5. Mediengestalter/in Bild und Ton - Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-09
  6. Mediengestalter Bild und Ton - Gehalt und Verdienst, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-09
  7. Mediengestalter Bild und Ton: Gehalt - Karriere-Guide, Indeed Deutschland, abgerufen am 2026-08-09
  8. Mediengestalter/-in Digital und Print - Berufsprofil und Ausbildungsordnung 2023, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), abgerufen am 2026-08-09

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026