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Lebenslauf Muster Suchtberater/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Suchtberater/innen unterstützen Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Verhaltenssüchte) und ihre Angehörigen – von der Kontaktaufnahme und Motivationsarbeit über die psychosoziale Begleitung bis zur Vermittlung in ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlung. Anders als bei klassischen Ausbildungsberufen gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung, aber einen real etablierten institutionellen Rahmen: Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) prüfen und erkennen nach der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001 gezielt Weiterbildungscurricula zum/zur Suchttherapeut/in an, die sich an Diplom-Sozialarbeiter/innen und Diplom-Sozialpädagog/innen, aber auch an Ärzt/innen und Diplom-Psycholog/innen richten. Reale Zugangswege sind ein Studium der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik mit anschließender DRV-anerkannter Suchttherapie-Weiterbildung, oder ein Quereinstieg über eine fachspezifische Zertifikatsweiterbildung (z. B. Suchtberater-Zertifikat), die auch Personen mit anderer Berufsausbildung plus Praxiserfahrung offensteht. Das Bruttogehalt liegt je nach Quelle zwischen rund 42.000 € und 61.000 € im Jahr; die TVöD-SuE-Protokollerklärung zu Entgeltgruppe S12 nennt „Beratung von Suchtmittelabhängigen“ ausdrücklich als Beispiel für eine schwierige, S12-relevante Tätigkeit.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Suchtberater/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Suchtberaterin mit DRV-anerkannter Weiterbildung zur Suchttherapeutin und über fünf Jahren Erfahrung in der ambulanten Suchtberatung eines Wohlfahrtsverbands. Ich berate Menschen mit Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Angehörige zu Motivation, Rückfallprophylaxe und Wegen in die Behandlung, führe Einzel- und Gruppengespräche nach Motivational-Interviewing-Prinzipien und vermittle in ambulante, ganztägig ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlung. Ich begleite Anträge auf Kostenübernahme bei Renten- und Krankenversicherungsträgern, arbeite in der psychosozialen Begleitung Substituierter (PSB) und vernetze mich mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen, Jobcentern und der Suchtprävention vor Ort.

Berufserfahrung

03/2021 - heute
Suchtberaterin
Suchtberatungsstelle der Diakonie, Musterstadt (ambulante Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker)
  • Einzel- und Gruppenberatung von Menschen mit Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Angehörigen
  • Motivierende Gesprächsführung, Krisenintervention und Rückfallprophylaxe
  • Erstellung von Sozialberichten und Anträgen auf Kostenübernahme bei DRV/GKV für Entwöhnungsbehandlungen
  • Psychosoziale Begleitung Substituierter (PSB) in Kooperation mit Ärzt/innen
  • Vernetzung mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen und kommunalen Ämtern
08/2017 - 02/2021
Sozialarbeiterin - Allgemeiner Sozialer Dienst
Jugendamt Musterstadt, Musterstadt
  • Hilfeplanung und Einzelfallhilfe nach SGB VIII
  • Erste Anlaufstelle bei Suchtproblematiken in Familien, Vermittlung an Suchtberatungsstellen

Ausbildung

01/2019 - 12/2020
Weiterbildung zur Suchttherapeutin (DRV/GKV-anerkannt, verhaltenstherapeutisch orientiert)
Berufsbegleitendes Curriculum eines DRV/GKV-geprüften Weiterbildungsinstituts (gemäß Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001)
  • Voraussetzung: hauptamtliche Tätigkeit (mind. 0,5 VZK) in einer von DRV/GKV anerkannten ambulanten oder stationären Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker während der gesamten Weiterbildungsdauer
  • Inhalte u. a. Suchttherapieverfahren, Rückfallprophylaxe, Gruppen- und Einzeltherapie, Fallsupervision
10/2013 - 07/2017
Studium Soziale Arbeit (B.A.)
Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt
  • Abschluss: Bachelor of Arts, staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin
  • Schwerpunkt Beratungsmethodik und Sozialrecht

Kenntnisse

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)Fortgeschritten
Suchttherapeutische BeratungsmethodenFortgeschritten
KriseninterventionFortgeschritten
Sozialrecht (SGB V/VI/IX/XII) & KostenträgerkommunikationGut
Beratungssoftware (z. B. Tau-Office Sucht, Connext Vivendi)Gut
GruppenleitungGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischB1
TürkischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Suchtberater/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Suchtberaterin mit DRV-anerkannter Weiterbildung zur Suchttherapeutin und über fünf Jahren Erfahrung in der ambulanten Suchtberatung eines Wohlfahrtsverbands. Ich berate Menschen mit Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Angehörige zu Motivation, Rückfallprophylaxe und Wegen in die Behandlung, führe Einzel- und Gruppengespräche nach Motivational-Interviewing-Prinzipien und vermittle in ambulante, ganztägig ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlung. Ich begleite Anträge auf Kostenübernahme bei Renten- und Krankenversicherungsträgern, arbeite in der psychosozialen Begleitung Substituierter (PSB) und vernetze mich mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen, Jobcentern und der Suchtprävention vor Ort.

Berufserfahrung

03/2021 - heute
Suchtberaterin
Suchtberatungsstelle der Diakonie, Musterstadt (ambulante Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker)
  • Einzel- und Gruppenberatung von Menschen mit Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Angehörigen
  • Motivierende Gesprächsführung, Krisenintervention und Rückfallprophylaxe
  • Erstellung von Sozialberichten und Anträgen auf Kostenübernahme bei DRV/GKV für Entwöhnungsbehandlungen
  • Psychosoziale Begleitung Substituierter (PSB) in Kooperation mit Ärzt/innen
  • Vernetzung mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen und kommunalen Ämtern
08/2017 - 02/2021
Sozialarbeiterin - Allgemeiner Sozialer Dienst
Jugendamt Musterstadt, Musterstadt
  • Hilfeplanung und Einzelfallhilfe nach SGB VIII
  • Erste Anlaufstelle bei Suchtproblematiken in Familien, Vermittlung an Suchtberatungsstellen

Ausbildung

01/2019 - 12/2020
Weiterbildung zur Suchttherapeutin (DRV/GKV-anerkannt, verhaltenstherapeutisch orientiert)
Berufsbegleitendes Curriculum eines DRV/GKV-geprüften Weiterbildungsinstituts (gemäß Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001)
  • Voraussetzung: hauptamtliche Tätigkeit (mind. 0,5 VZK) in einer von DRV/GKV anerkannten ambulanten oder stationären Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker während der gesamten Weiterbildungsdauer
  • Inhalte u. a. Suchttherapieverfahren, Rückfallprophylaxe, Gruppen- und Einzeltherapie, Fallsupervision
10/2013 - 07/2017
Studium Soziale Arbeit (B.A.)
Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt
  • Abschluss: Bachelor of Arts, staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin
  • Schwerpunkt Beratungsmethodik und Sozialrecht

Kenntnisse

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)Fortgeschritten
Suchttherapeutische BeratungsmethodenFortgeschritten
KriseninterventionFortgeschritten
Sozialrecht (SGB V/VI/IX/XII) & KostenträgerkommunikationGut
Beratungssoftware (z. B. Tau-Office Sucht, Connext Vivendi)Gut
GruppenleitungGut

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Lebenslauf Beispiel Suchtberater/in zum Kopieren

Profil

Suchtberaterin mit DRV-anerkannter Weiterbildung zur Suchttherapeutin und über fünf Jahren Erfahrung in der ambulanten Suchtberatung eines Wohlfahrtsverbands. Ich berate Menschen mit Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Angehörige zu Motivation, Rückfallprophylaxe und Wegen in die Behandlung, führe Einzel- und Gruppengespräche nach Motivational-Interviewing-Prinzipien und vermittle in ambulante, ganztägig ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlung. Ich begleite Anträge auf Kostenübernahme bei Renten- und Krankenversicherungsträgern, arbeite in der psychosozialen Begleitung Substituierter (PSB) und vernetze mich mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen, Jobcentern und der Suchtprävention vor Ort.

Berufserfahrung

03/2021 - heute

Suchtberaterin

Suchtberatungsstelle der Diakonie, Musterstadt (ambulante Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker)

  • Einzel- und Gruppenberatung von Menschen mit Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit sowie Angehörigen
  • Motivierende Gesprächsführung, Krisenintervention und Rückfallprophylaxe
  • Erstellung von Sozialberichten und Anträgen auf Kostenübernahme bei DRV/GKV für Entwöhnungsbehandlungen
  • Psychosoziale Begleitung Substituierter (PSB) in Kooperation mit Ärzt/innen
  • Vernetzung mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen und kommunalen Ämtern

08/2017 - 02/2021

Sozialarbeiterin - Allgemeiner Sozialer Dienst

Jugendamt Musterstadt, Musterstadt

  • Hilfeplanung und Einzelfallhilfe nach SGB VIII
  • Erste Anlaufstelle bei Suchtproblematiken in Familien, Vermittlung an Suchtberatungsstellen

Werdegang

01/2019 - 12/2020

Weiterbildung zur Suchttherapeutin (DRV/GKV-anerkannt, verhaltenstherapeutisch orientiert)

Berufsbegleitendes Curriculum eines DRV/GKV-geprüften Weiterbildungsinstituts (gemäß Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001)

10/2013 - 07/2017

Studium Soziale Arbeit (B.A.)

Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt

Kenntnisse

  • Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)Fortgeschritten
  • Suchttherapeutische BeratungsmethodenFortgeschritten
  • KriseninterventionFortgeschritten
  • Sozialrecht (SGB V/VI/IX/XII) & KostenträgerkommunikationGut
  • Beratungssoftware (z. B. Tau-Office Sucht, Connext Vivendi)Gut
  • GruppenleitungGut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischB1
  • TürkischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Suchtberater/in

Beratung & Motivationsarbeit

  • Einzel- und Gruppenberatung von Abhängigkeitskranken und Angehörigen
  • Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) zur Veränderungsmotivation
  • Krisenintervention bei akuten Konsum- oder Rückfallsituationen
  • Rückfallprophylaxe und Nachsorgeplanung

Vermittlung & Kostenträger

  • Erstellung von Sozialberichten und Anträgen auf Kostenübernahme bei DRV/GKV
  • Vermittlung in ambulante, ganztägig ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlung
  • Psychosoziale Begleitung Substituierter (PSB) in Kooperation mit Ärzt/innen
  • Klärung von Sozialleistungsansprüchen (SGB II/III/V/VI/IX/XII)

Prävention & Netzwerkarbeit

  • Suchtprävention (z. B. an Schulen, Betrieben, Kommunen)
  • Zusammenarbeit mit Fachkliniken, Selbsthilfegruppen, Jobcentern und Ärzt/innen
  • Betriebliche Suchtberatung / betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Vermittlung an Sozial-, Schuldner- und aufsuchende Beratungsangebote bei Bedarf

Dokumentation & Qualitätssicherung

  • Fallmanagement und Dokumentation in Fachsoftware (z. B. Tau-Office Sucht, Connext Vivendi NG Consil)
  • Statistiken und Verwendungsnachweise gegenüber Kostenträgern/Fördermittelgebern
  • Supervision und Fallbesprechung im Team
  • Qualitätssicherung nach DRV/GKV-Vorgaben bei anerkannten Reha-Einrichtungen

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Suchtberater/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)
  • Suchttherapeutische Beratungsmethoden (verhaltenstherapeutisch, systemisch, tiefenpsychologisch je nach Weiterbildung)
  • Grundkenntnisse Sozialrecht (SGB V/VI/IX/XII) und Kostenträgerverfahren
  • Krisenintervention
  • Psychosoziale Begleitung Substituierter (PSB)
  • Beratungssoftware (z. B. Tau-Office Sucht, Connext Vivendi NG Consil, SODISYS)

Zertifikate

  • DRV/GKV-anerkannte Weiterbildung zum/zur Suchttherapeut/in (gemäß Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001, z. B. bei DGWS, HIGW, LWL-Koordinationsstelle Sucht, katho NRW)
  • Studienabschluss Soziale Arbeit/Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung (häufigster Zugang)
  • Alternativ: Zertifikatsweiterbildung für Quereinsteiger/innen (z. B. Suchtberater-Zertifikat, Fachkunde Soziale Suchtarbeit) mit abgeschlossener Berufsausbildung plus Praxiserfahrung
  • Zusatzqualifikation Psychosoziale Beratung Substituierter (PSB)
  • Erweitertes Führungszeugnis

Soft Skills

  • Empathie und Akzeptanz gegenüber Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen ohne Vorverurteilung
  • Hohe Belastbarkeit und Frustrationstoleranz (Rückfälle gehören zum Krankheitsbild)
  • Grenzen setzen können, professionelle Distanz
  • Kommunikations- und Motivationsstärke
  • Teamfähigkeit (Fallbesprechung, Supervision)
  • Diskretion und Vertrauenswürdigkeit

Werdegang und Gehalt als Suchtberater/in im Überblick

Wege in die RolleFür Suchtberater/in gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung, aber einen ungewöhnlich klar institutionalisierten Anerkennungsrahmen für die therapeutische Zusatzqualifikation. Drei real parallel vorkommende Zugangswege: (1) Studium Soziale Arbeit/Sozialpädagogik (B.A.) mit anschließender DRV/GKV-anerkannter Suchttherapie-Weiterbildung – der am häufigsten in Stellenanzeigen verlangte Weg (Beispiel: Caritas-Stellenanzeige verlangt „Abschluss als Sozialpädagoge oder Sozialarbeiter“, idealerweise mit beraterischer/therapeutischer Zusatzausbildung). (2) Die DRV/GKV-anerkannte Suchttherapie-Weiterbildung selbst als institutionell verbindlicher Zusatzqualifizierungsweg gemäß der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001 – laut DRV-Themenseite offen für „Diplom-Sozialarbeiter und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen“; Pflichtvoraussetzung ist ein Arbeitsplatz von mindestens 0,5 Vollzeitkraft in einer von DRV/GKV anerkannten Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker während der gesamten Weiterbildungsdauer. (3) Quereinstieg mit fachspezifischer Zusatzqualifikation bei Trägern, die auch Nicht-Sozialarbeiter/innen einstellen – z. B. das „Suchtberater-Zertifikat“ der ALH Akademie, das laut Anbieter nur „erfolgreich abgeschlossene Ausbildung sowie ein Jahr Berufserfahrung“ voraussetzt (12 Monate Fernlehre, Blended Learning), oder die „Fachkunde Soziale Suchtarbeit“ der katho NRW, die primär soziale/psychologische/pädagogische Abschlüsse verlangt, aber laut Anbieter Ausnahmen „mit Zustimmung der Kursleitung“ zulässt.
GehaltsspanneDie Portale weichen deutlich voneinander ab und werden bewusst nicht gemittelt. gehalt.de (eigene dedizierte Profilseite „Suchtberater/-in, Drogenberater/-in“, curl-verifiziert) zeigt einen Jahres-Median von 55.169 € (unteres Quartil 49.627 €, oberes Quartil 61.331 €) – allerdings mit lastReviewed 2020-05-15 (Stale-Data-Muster) und einem erneuten Faktor-12,4-Vorkommen (4.449 €/Monat × 12,4 ≈ 55.168 € ≈ angezeigte 55.169 €). StepStone hat keinen eigenen Datensatz für „Suchtberater“ (404, curl-verifiziert), nur für die Synonyme „Suchttherapeut/in“ (Median 46.200 €, Spanne 38.900-55.900 €) und „Drogenberater/in“ (Median 42.000 €, Spanne 35.600-51.800 €) - beide spürbar niedriger als gehalt.de. Indeed.de (nur per WebFetch verifiziert, curl von Indeed mit HTTP 403 blockiert) nennt für „Suchttherapeut“ ein Durchschnittsgehalt von 57.033 €/Jahr (40 Datensätze, Stand 30.07.2026, Spanne 46.167-70.456 €; ein Ausreißer Heilbronn mit 144.230 € bei nur 6 Datensätzen wurde ausgeschlossen). Als vierter, institutioneller Beleg dient die TVöD-SuE-Protokollerklärung Nr. 12 zu Entgeltgruppe S12, die „Beratung von Suchtmittelabhängigen“ ausdrücklich als Beispiel für eine S12-relevante Tätigkeit nennt (Stufe 1: 3.968 €/Monat bis Stufe 6: 5.455 €/Monat brutto, zzgl. 180 €/Monat SuE-Zulage). Die belastbarste Größenordnung liegt bei etwa 42.000-61.000 € brutto/Jahr.

Was verdient man als Suchtberater/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 15.033 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.

Dos & Don'ts für den Suchtberater/in-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Zusatzqualifikation/Weiterbildung benennen (z. B. DRV-anerkannte Suchttherapie-Weiterbildung, PSB-Zertifikat)
  • Zugangsweg transparent machen (Studium + Weiterbildung, oder Quereinstieg mit Zertifikat und Praxiserfahrung)
  • Konkrete Methoden nennen statt nur aufzuzählen (Motivational Interviewing, Rückfallprophylaxe, Gruppenarbeit)
  • Erfolge mit Zahlen/Beispielen unterlegen (z. B. Vermittlungsquote in Behandlung, Gruppengrößen)
  • Kooperationspartner konkret benennen (Fachkliniken, Kostenträger, Selbsthilfe)
  • Vertraulichkeit und professionelle Distanz explizit thematisieren

Don't

  • Suchtberatung nicht als anerkannten Ausbildungsberuf oder geschützte Berufsbezeichnung darstellen
  • Nicht unreflektiert mit Streetworker oder Schuldnerberater/in gleichsetzen, auch wenn Zugangswege ähnlich sind
  • Keine vertraulichen Patienten-/Klientendaten oder identifizierbaren Einzelfälle nennen
  • Suchterkrankung nicht moralisierend oder stigmatisierend darstellen
  • Gehaltsangaben nicht unkritisch übernehmen - Portale haben oft keinen eigenen Suchtberater-Datensatz und weichen stark voneinander ab
  • Zugangsweg nicht so darstellen, als sei ein Studium zwingend - reale Zertifikatswege für Quereinsteiger/innen existieren

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Suchtberater/in

Welche Wege führen in die Rolle Suchtberater/in?

Es gibt keine eigene BBiG/HwO-Ausbildungsordnung. Drei Wege kommen real vor: ein Studium der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik mit anschließender DRV/GKV-anerkannter Suchttherapie-Weiterbildung; die DRV/GKV-anerkannte Suchttherapie-Weiterbildung selbst, die laut Deutscher Rentenversicherung auch Ärzt/innen und Diplom-Psycholog/innen offensteht; oder ein Quereinstieg über eine fachspezifische Zertifikatsweiterbildung wie das Suchtberater-Zertifikat, das nur eine abgeschlossene Berufsausbildung plus ein Jahr Praxiserfahrung voraussetzt.

Was hat es mit der DRV-Anerkennung für Suchttherapeut/innen auf sich?

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) prüfen und veröffentlichen gemeinsam eine Liste anerkannter Weiterbildungscurricula zum/zur Suchttherapeut/in, aktuell zwölf laufende Curricula an Instituten wie der DGWS Kassel oder der LWL-Koordinationsstelle Sucht. Grundlage ist die Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ vom 04.05.2001. Pflichtvoraussetzung während der Weiterbildung ist eine mindestens hälftige Anstellung in einer von DRV/GKV anerkannten Einrichtung der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker.

Ist Suchtberater/in dasselbe wie Streetworker oder Schuldnerberater/in?

Nein. Streetworker/innen arbeiten aufsuchend im öffentlichen Raum mit einem breiten Spektrum an Randgruppen, nicht nur Suchtkranken, und benötigen kein Studium. Schuldnerberater/innen sind auf finanzielle statt gesundheitliche Problemlagen spezialisiert (Überschuldung, Insolvenzrecht). Suchtberater/innen sind fachlich auf Abhängigkeitserkrankungen und Suchtprävention spezialisiert, arbeiten überwiegend in einer Beratungsstelle oder Fachklinik statt aufsuchend, und durchlaufen typischerweise eine DRV/GKV-anerkannte Suchttherapie-Weiterbildung.

Was verdient man als Suchtberater/in?

Die Angaben streuen deutlich: gehalt.de nennt für die eigene Profilseite einen Median von 55.169 € im Jahr, StepStone zeigt für die verwandten Titel Suchttherapeut/in bzw. Drogenberater/in niedrigere Mediane von 46.200 € bzw. 42.000 €, Indeed nennt für Suchttherapeut ein Durchschnittsgehalt von 57.033 €. Die TVöD-SuE-Entgeltgruppe S12 nennt Suchtberatung ausdrücklich als Beispieltätigkeit, mit einer Spanne von 3.968 € bis 5.455 € brutto im Monat zzgl. Zulage. Insgesamt liegt die belastbarste Größenordnung bei etwa 42.000-61.000 € brutto im Jahr.

Welche Arbeitgeber stellen Suchtberater/innen ein?

Typische Arbeitgeber sind ambulante Suchtberatungsstellen und Fachkliniken der Wohlfahrtsverbände (Caritas, Diakonie, AWO, Der Paritätische, Blaues Kreuz), kommunale Gesundheits- und Sozialämter, Landesstellen für Suchtfragen, Justizvollzugsanstalten sowie die betriebliche Suchtberatung in Unternehmen. Fast alle Träger sind in der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) organisiert, die rund 1.400 ambulante Suchtberatungsstellen und über 300 stationäre Einrichtungen bundesweit vernetzt.

Quellen

  1. Von der Deutschen Rentenversicherung und der Gesetzlichen Krankenversicherung geprüfte Weiterbildungscurricula (Vereinbarung Abhängigkeitserkrankungen vom 04.05.2001), Deutsche Rentenversicherung, abgerufen am 2026-08-12
  2. Weiterbildungen für Therapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht, Deutsche Rentenversicherung, abgerufen am 2026-08-12
  3. Suchtberater/-in, Drogenberater/-in » Gehalt & Beruf, gehalt.de (StepStone), abgerufen am 2026-08-12
  4. Suchttherapeut/-in » Gehalt & Beruf, gehalt.de (StepStone), abgerufen am 2026-08-12
  5. Sozialtherapeut » Gehalt & Beruf (Pooling-Cross-Check), gehalt.de (StepStone), abgerufen am 2026-08-12
  6. Suchttherapeut/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
  7. Drogenberater/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
  8. Gehalt für Suchttherapeut (m/w/d) in Deutschland, Indeed.de, abgerufen am 2026-08-12
  9. S 12 TVöD SuE: Gehalt / Entgelttabelle, kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-12
  10. S 15 TVöD SuE: Gehalt / Entgelttabelle, kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-12
  11. Fachkunde Soziale Suchtarbeit, Katholische Hochschule NRW (katho NRW), abgerufen am 2026-08-12
  12. Suchtberater-Zertifikat (ALH Akademie), studieren-berufsbegleitend.de, abgerufen am 2026-08-12
  13. Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge als Berater (m/w/d) in der Suchtberatung, Jobs.Kirche.Caritas Unterfranken, abgerufen am 2026-08-12
  14. Die DHS, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., abgerufen am 2026-08-12
  15. Connext Vivendi NG Consil - Suchtberatung, Connext, abgerufen am 2026-08-12
  16. Tau-Office Sucht, rocom, abgerufen am 2026-08-12
  17. DigiSucht, Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg, abgerufen am 2026-08-12
  18. Streetworker/in (Baserow Row 144, Rollen-Referenz für Abgrenzung), Internes Baserow, Tabelle Rollen (2267), abgerufen am 2026-08-12
  19. Schuldnerberater/in (Baserow Row 77, Rollen-Referenz für Abgrenzung), Internes Baserow, Tabelle Rollen (2267), abgerufen am 2026-08-12

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026