Lebenslauf Muster Streetworker/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Streetworker/innen suchen Menschen im öffentlichen Raum – auf der Straße, in Parks, an Bahnhöfen, in Drogenszenen oder auf Jugendtreffpunkten – aktiv auf, statt auf deren Kommen in ein Amt oder eine Beratungsstelle zu warten. Zielgruppen sind vor allem Obdachlose, suchtkranke Menschen sowie Jugendliche/junge Erwachsene, die von klassischen sozialen Diensten nicht mehr erreicht werden (wollen). Laut den bundesweiten Fachstandards der BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit ist die Arbeit ein eigenständiger, niedrigschwelliger und aufsuchender Ansatz mit Prinzipien wie Freiwilligkeit, Vertrauensschutz und Parteilichkeit – anders als beim strukturell-stadtteilbezogenen Quartiersmanagement steht die personenbezogene Kontaktarbeit mit Einzelnen im Vordergrund. Es gibt keine eigene Ausbildungsordnung: Der Regelweg führt über ein Studium der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung (analog zu Sozialarbeiter/in), viele freie Träger akzeptieren aber laut eigenen Fachstandards ausdrücklich auch 'vergleichbare Erfahrungen und Kenntnisse' von Quereinsteiger/innen mit pädagogischer Ausbildung. Das Bruttogehalt liegt je nach Quelle zwischen rund 41.000 € und 59.000 € im Jahr (eine Ausreißer-Quelle deutlich darunter); real wird meist nach TVöD-SuE S11b vergütet, wogegen der Fachverband seit Jahren protestiert und die höhere Entgeltgruppe S15 fordert.
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Profil
Streetworker mit sozialarbeiterischem Studienabschluss und rund sechs Jahren Erfahrung in der aufsuchenden Arbeit mit wohnungslosen und suchtkranken Menschen im öffentlichen Raum einer Großstadt. Baut niedrigschwellig Kontakt zu Menschen an ihren Treffpunkten auf – Bahnhofsumfeld, Parks, offene Drogenszene –, vermittelt in medizinische Notversorgung, Wohnungslosen- und Suchthilfeeinrichtungen und begleitet zu Ämtern. Arbeitet nach den Prinzipien Freiwilligkeit, Anonymität und Parteilichkeit, dokumentiert anonymisiert und kooperiert eng mit Ordnungsamt, Polizei, Kontaktläden und Notunterkünften. Zusatzqualifikation Hochschulzertifikat 'Streetwork' und Fortbildung in Harm-Reduction-Beratung und Deeskalation.
Berufserfahrung
- Aufsuchende Kontaktarbeit mit wohnungslosen und suchtkranken Menschen im Bahnhofsumfeld und in der offenen Drogenszene
- Vermittlung in Notunterkünfte, Konsumräume, medizinische und psychosoziale Versorgung
- Safer-Use-Beratung und Kooperation mit dem städtischen Spritzentausch-/Konsumraumangebot
- Begleitung zu Ämtern (Sozialamt, Jobcenter) und Krisenintervention bei akuten Notlagen
- Netzwerk- und Gremienarbeit mit Ordnungsamt, Polizei, Notunterkünften und weiteren Trägern der Wohnungslosenhilfe
- Anonymisierte Dokumentation gemäß Vertrauensschutz- und Anonymitätsprinzip der Fachstandards
- Offene und aufsuchende Jugendarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sozialen Brennpunkten
- Konflikt- und Gewaltprävention, Gruppenarbeit mit Cliquen im öffentlichen Raum
- Erste Kontakte zur lokalen Streetwork-/Suchthilfe-Szene, Übergang in die aufsuchende Arbeit mit Erwachsenen
Ausbildung
- 62 Unterrichtseinheiten über zwei Monate: Präsenztag an der Hochschule, drei Präsenztage in Frankfurt, Selbstlernphasen und Online-Follow-up
- Inhalte: aktuelle sozialarbeitswissenschaftliche und gesellschaftliche Bezüge, Methoden im Arbeitsfeld, Menschenrechtsorientierung und Tripelmandat
- Abschluss: Hochschulzertifikat (2 ECTS) nach Praxistransfer-Aufgabe, richtet sich laut Anbieter an "Fachkräfte und Studierende"
- Abschluss: Bachelor of Arts, staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin
- Schwerpunkt Jugendhilfe und aufsuchende Sozialarbeit
- Praxissemester in der offenen Jugendarbeit
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Streetworker/in
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Profil
Streetworker mit sozialarbeiterischem Studienabschluss und rund sechs Jahren Erfahrung in der aufsuchenden Arbeit mit wohnungslosen und suchtkranken Menschen im öffentlichen Raum einer Großstadt. Baut niedrigschwellig Kontakt zu Menschen an ihren Treffpunkten auf – Bahnhofsumfeld, Parks, offene Drogenszene –, vermittelt in medizinische Notversorgung, Wohnungslosen- und Suchthilfeeinrichtungen und begleitet zu Ämtern. Arbeitet nach den Prinzipien Freiwilligkeit, Anonymität und Parteilichkeit, dokumentiert anonymisiert und kooperiert eng mit Ordnungsamt, Polizei, Kontaktläden und Notunterkünften. Zusatzqualifikation Hochschulzertifikat 'Streetwork' und Fortbildung in Harm-Reduction-Beratung und Deeskalation.
Berufserfahrung
- Aufsuchende Kontaktarbeit mit wohnungslosen und suchtkranken Menschen im Bahnhofsumfeld und in der offenen Drogenszene
- Vermittlung in Notunterkünfte, Konsumräume, medizinische und psychosoziale Versorgung
- Safer-Use-Beratung und Kooperation mit dem städtischen Spritzentausch-/Konsumraumangebot
- Begleitung zu Ämtern (Sozialamt, Jobcenter) und Krisenintervention bei akuten Notlagen
- Netzwerk- und Gremienarbeit mit Ordnungsamt, Polizei, Notunterkünften und weiteren Trägern der Wohnungslosenhilfe
- Anonymisierte Dokumentation gemäß Vertrauensschutz- und Anonymitätsprinzip der Fachstandards
- Offene und aufsuchende Jugendarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sozialen Brennpunkten
- Konflikt- und Gewaltprävention, Gruppenarbeit mit Cliquen im öffentlichen Raum
- Erste Kontakte zur lokalen Streetwork-/Suchthilfe-Szene, Übergang in die aufsuchende Arbeit mit Erwachsenen
Ausbildung
- 62 Unterrichtseinheiten über zwei Monate: Präsenztag an der Hochschule, drei Präsenztage in Frankfurt, Selbstlernphasen und Online-Follow-up
- Inhalte: aktuelle sozialarbeitswissenschaftliche und gesellschaftliche Bezüge, Methoden im Arbeitsfeld, Menschenrechtsorientierung und Tripelmandat
- Abschluss: Hochschulzertifikat (2 ECTS) nach Praxistransfer-Aufgabe, richtet sich laut Anbieter an "Fachkräfte und Studierende"
- Abschluss: Bachelor of Arts, staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin
- Schwerpunkt Jugendhilfe und aufsuchende Sozialarbeit
- Praxissemester in der offenen Jugendarbeit
Kenntnisse
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Profil
Streetworker mit sozialarbeiterischem Studienabschluss und rund sechs Jahren Erfahrung in der aufsuchenden Arbeit mit wohnungslosen und suchtkranken Menschen im öffentlichen Raum einer Großstadt. Baut niedrigschwellig Kontakt zu Menschen an ihren Treffpunkten auf – Bahnhofsumfeld, Parks, offene Drogenszene –, vermittelt in medizinische Notversorgung, Wohnungslosen- und Suchthilfeeinrichtungen und begleitet zu Ämtern. Arbeitet nach den Prinzipien Freiwilligkeit, Anonymität und Parteilichkeit, dokumentiert anonymisiert und kooperiert eng mit Ordnungsamt, Polizei, Kontaktläden und Notunterkünften. Zusatzqualifikation Hochschulzertifikat 'Streetwork' und Fortbildung in Harm-Reduction-Beratung und Deeskalation.
Berufserfahrung
05/2020 - heute
Streetworker
Streetwork-Team der Stadtmission Musterstadt (Wohnungslosen- und Suchthilfe), Musterstadt
- Aufsuchende Kontaktarbeit mit wohnungslosen und suchtkranken Menschen im Bahnhofsumfeld und in der offenen Drogenszene
- Vermittlung in Notunterkünfte, Konsumräume, medizinische und psychosoziale Versorgung
- Safer-Use-Beratung und Kooperation mit dem städtischen Spritzentausch-/Konsumraumangebot
- Begleitung zu Ämtern (Sozialamt, Jobcenter) und Krisenintervention bei akuten Notlagen
- Netzwerk- und Gremienarbeit mit Ordnungsamt, Polizei, Notunterkünften und weiteren Trägern der Wohnungslosenhilfe
- Anonymisierte Dokumentation gemäß Vertrauensschutz- und Anonymitätsprinzip der Fachstandards
09/2017 - 04/2020
Sozialpädagogin - Offene Jugendarbeit / Jugendtreff
Jugendzentrum Musterstadt e.V., Musterstadt
- Offene und aufsuchende Jugendarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sozialen Brennpunkten
- Konflikt- und Gewaltprävention, Gruppenarbeit mit Cliquen im öffentlichen Raum
- Erste Kontakte zur lokalen Streetwork-/Suchthilfe-Szene, Übergang in die aufsuchende Arbeit mit Erwachsenen
Werdegang
01/2021 - 03/2021
Hochschulzertifikat "Streetwork" (Transferwerkstatt Streetwork)
Hochschule Fulda, Fachbereich Sozialwesen (berufsbegleitend)
10/2013 - 08/2017
Studium Soziale Arbeit (B.A.)
Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt
Kenntnisse
- Aufsuchende Kontaktarbeit im öffentlichen RaumFortgeschritten
- Krisenintervention & DeeskalationFortgeschritten
- Harm-Reduction-/Safer-Use-BeratungGut
- Netzwerk- und Gremienarbeit (Ämter, Polizei, Träger)Gut
- Sozialrecht (SGB II, VIII, XII)Gut
- Anonymisierte Dokumentation & BerichtswesenGut
- MS OfficeGut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischB1
- RumänischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Streetworker/in
Aufsuchende Kontaktarbeit
- Aufbau von Kontakt und Vertrauen zu Menschen an ihren Treffpunkten im öffentlichen Raum (Straße, Parks, Bahnhöfe, offene Szenen)
- Regelmäßige, freiwillige und anonyme Kontaktangebote ohne Beratungszwang
- Wahrnehmung von Bedarfen und Lebenslagen vor Ort statt in Amtsräumen
- Aufbau von Beziehungskontinuität über längere Zeiträume
Krisenintervention & Vermittlung
- Deeskalation und Erstversorgung bei akuten Notlagen (Gesundheit, Gewalt, Überdosis)
- Vermittlung in Notunterkünfte, Konsumräume, medizinische und psychiatrische Versorgung
- Begleitung zu Ämtern, Gerichten und Beratungsstellen
- Vermittlung in weiterführende Angebote der Wohnungslosen- und Suchthilfe
Harm Reduction & Suchtarbeit
- Safer-Use- und Präventionsberatung
- Kooperation mit Spritzentausch-/Konsumraumangeboten und Drug-Checking-Stellen
- Aufklärung zu Infektions- und Überdosisrisiken
- Akzeptierende, nicht-abstinenzorientierte Grundhaltung
Netzwerk- & Gremienarbeit
- Zusammenarbeit mit Ordnungsamt, Polizei, Jugend-/Sozialamt
- Vernetzung mit anderen Trägern der Wohnungslosen-, Sucht- und Jugendhilfe
- Mitarbeit in kommunalen Arbeitskreisen (z. B. Wohnungslosenhilfe, Suchthilfenetzwerke)
- Interessenvertretung/Parteilichkeit für die Zielgruppe gegenüber Verwaltung und Öffentlichkeit
Dokumentation & Qualitätssicherung
- Anonymisierte Verlaufsdokumentation gemäß Vertrauensschutzprinzip
- Erstellung von Statistiken/Verwendungsnachweisen für Fördermittelgeber
- Selbstevaluation und (jährliche) Konzept-/Angebotsplanung nach den BAG-Fachstandards
- Supervision und kollegiale Fallberatung zur Psychohygiene
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Streetworker/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Aufsuchende Kontakt- und Beziehungsarbeit im öffentlichen Raum
- Krisenintervention und Deeskalation
- Harm-Reduction-/Safer-Use-Beratung (Sucht-/Wohnungslosenhilfe)
- Sozialrecht (SGB II, VIII, XII)
- Netzwerk- und Gremienarbeit mit Ämtern, Polizei, Trägern
- Anonymisierte Dokumentation und Berichtswesen
- Grundkenntnisse Erste Hilfe/Umgang mit Drogennotfällen
- MS Office (Berichtswesen, Verwendungsnachweise)
Zertifikate
- Studienabschluss Soziale Arbeit/Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung (Regelweg) oder vergleichbare pädagogische Ausbildung (Quereinstieg)
- Hochschulzertifikat 'Streetwork' (z. B. Hochschule Fulda, Transferwerkstatt Streetwork, 2 ECTS) oder vergleichbare Arbeitsfeldqualifizierung
- Fortbildungen in Deeskalation, Krisenintervention, Harm Reduction/Safer Use
- Erweitertes Führungszeugnis
- Teilweise Erste-Hilfe-/Naloxon-Schulung für Drogennotfälle
Soft Skills
- Kontakt- und Vertrauensaufbau ohne Beratungsdruck
- Empathie und Akzeptanz gegenüber Randgruppen
- Hohe psychische Belastbarkeit und Frustrationstoleranz
- Parteilichkeit bei gleichzeitiger Transparenz
- Selbstfürsorge und Abgrenzungsfähigkeit
- Flexibilität (Arbeitszeiten oft abends/nachts/Wochenende)
- Teamfähigkeit (häufig Arbeit im Zweierteam aus Sicherheitsgründen)
Werdegang und Gehalt als Streetworker/in im Überblick
| Wege in die Rolle | Für Streetworker/in gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung und keinen eigenen, aufbauenden Studiengang - die Rolle baut auf dem Studium Soziale Arbeit auf, wird aber laut den bundesweiten Fachstandards der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Streetwork/Mobile Jugendarbeit e.V. ausdrücklich auch für Personen mit 'vergleichbaren Erfahrungen und Kenntnissen' geöffnet. Drei real vorkommende Zugangswege: (1) Studium Soziale Arbeit/Sozialpädagogik (B.A.) mit staatlicher Anerkennung - der Regelweg, insbesondere bei kommunalen/öffentlichen Trägern und bei tariflicher Eingruppierung nach TVöD-SuE S11b, die dort ausdrücklich 'Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen mit staatlicher Anerkennung' sowie 'Heilpädagoginnen/Heilpädagogen mit abgeschlossener Hochschulbildung' nennt. (2) Quereinstieg mit vergleichbarer pädagogischer Ausbildung (Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in, Sozialassistent/in) plus einschlägiger Praxiserfahrung - die BAG-Fachstandards fordern zwar grundsätzlich 'qualifiziertes Fachpersonal (SozialarbeiterInnen und vergleichbare Erfahrungen und Kenntnisse)', öffnen den Zugang damit aber explizit auch für Nicht-Akademiker/innen mit passender Erfahrung; laut einer (nur über Suchindex bestätigten, Originalseite nicht mehr erreichbaren) Stellenanzeige eines freien Trägers wird teils wörtlich 'ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit oder eine vergleichbare Qualifikation, Quereinstieg möglich' verlangt. Ergänzt wird dieser Weg häufig durch eine berufsfeldspezifische Zusatzqualifikation wie das Hochschulzertifikat 'Streetwork' der Hochschule Fulda (Transferwerkstatt Streetwork, 62 Unterrichtseinheiten über zwei Monate, 2 ECTS, richtet sich laut Anbieter explizit an 'Fachkräfte und Studierende') oder vergleichbare Arbeitsfeldqualifizierungen. (3) Wechsel aus verwandten aufsuchenden/sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (offene Jugendarbeit, Suchtberatung, Bewährungshilfe) in die aufsuchende Arbeit, da Streetwork laut BAG konzeptionell eng mit offener/mobiler Jugendarbeit, Einzelfallhilfe und Gemeinwesenarbeit verzahnt ist; ein weiterer, über reale Stellenanzeigen dokumentierter Einstiegspfad ist die Tätigkeit als 'Studentische Fachkraft in der Straßensozialarbeit' bereits während des Studiums. Arbeitgeber verlangen zusätzlich Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (häufig abends/nachts/Wochenende) sowie hohe psychische Belastbarkeit; aus Sicherheitsgründen wird Streetwork oft im Zweierteam durchgeführt. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Vier ausgewertete Quellen weichen deutlich voneinander ab und werden bewusst nicht gemittelt: gehalt.de nennt für 'Streetworker/-in' einen Jahres-Median von 52.771 € (unteres Quartil 47.469 €, oberes Quartil 58.664 €; nach Berufserfahrung 49.004 € [<3 Jahre] bis 53.366 € [>9 Jahre], nach Unternehmensgröße 51.818 € [<100 MA] bis 56.051 € [>20.000 MA]) - Wert per direktem curl-Abruf gegen das rohe HTML byte-genau verifiziert, kein Pooling-Verdacht (das 'Ähnliche Berufe'-Widget zeigt für Sozialarbeiter/-in, Sozialtherapeut/-in und Sozialpädagogische Fachkraft jeweils eigenständige, nicht identische Werte); der lastReviewed-Metatag zeigt allerdings 2020-05-15 (Stale-Data-Muster). StepStone hat keine eigene Gehaltsseite unter dem Titel 'Streetworker' (curl-verifiziert: /gehalt/Streetworker.html und /gehalt/Streetworker-in.html liefern beide HTTP 404); unter dem gebräuchlichen Synonym 'Straßensozialarbeiter/-in' (curl-verifiziert) liegt der Jahres-Median bei 40.700 € (Spanne 34.700-49.900 €) - spürbar niedriger als gehalt.de. Indeed.de nennt (curl-verifiziert) ein Durchschnittsgehalt von rund 49.000 €/Jahr (4.100 €/Monat). Glassdoor.de weist (curl-verifiziert über die Meta-Description der Seite) mit 25.045 €/Jahr einen deutlichen Ausreißer aus - rund die Hälfte des gehalt.de-Werts, ohne erkennbare Angabe zur Stichprobengröße; angesichts der bekannt dünnen Datenbasis von Glassdoor.de für deutsche Sozialberufe wird dieser Wert nicht in die Kernspanne einbezogen, aber dokumentiert. Als fünfter, unabhängiger Beleg dient die reale TVöD-SuE-Struktur: Streetwork-Stellen werden überwiegend in S11b eingruppiert (2026: Stufe 1 3.915 €/Monat bis Stufe 6 5.441 €/Monat brutto, zzgl. 180 €/Monat SuE-Zulage) - die BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit kritisiert das als unzureichend und fordert seit Jahren die höhere Entgeltgruppe S15 ('Die Entgeltgruppe S15 wurde nicht angefasst', Stellungnahme zum SuE-Tarifabschluss 2022), bislang ohne Erfolg. Die belastbarste Größenordnung liegt damit bei etwa 41.000-59.000 € brutto/Jahr je nach Träger, Region und Berufserfahrung, mit S11b als tariflicher Realitätsgröße im öffentlichen Dienst und einer laufenden fachpolitischen Debatte um deren Angemessenheit. |
Was verdient man als Streetworker/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
47.469 € – 58.664 €, Median 52.771 €
Jahresbrutto bei 40-Stunden-Woche, unteres/oberes Quartil; nach Berufserfahrung 49.004 € (<3 Jahre) bis 53.366 € (>9 Jahre); nach Unternehmensgröße 51.818 € (<100 MA) bis 56.051 € (>20.000 MA), Per curl gegen rohes HTML byte-genau verifiziert (12.08.2026); lastReviewed-Metatag der Seite zeigt 2020-05-15 (Stale-Data-Muster); Ähnliche-Berufe-Widget zeigt keine Pooling-Werte (Sozialarbeiter/-in, Sozialtherapeut/-in, Sozialpädagogische Fachkraft jeweils eigenständig)
StepStone
34.700 € – 49.900 €, Median 40.700 €
Jahresbrutto (Min/Median/Max), Kein eigener Datensatz für 'Streetworker' (curl-verifiziert: 404 für /gehalt/Streetworker.html und /gehalt/Streetworker-in.html); Wert unter dem gebräuchlichen Synonym 'Straßensozialarbeiter/-in' erhoben, curl-verifiziert
Indeed.de
Median 49.000 €
Durchschnittliches Jahresgehalt (nutzergemeldet), rund 4.100 €/Monat, Arithmetisches Mittel, kein Median; curl-verifiziert
Glassdoor.de
Median 25.045 €
Durchschnittliches Jahresgehalt laut Meta-Description der Seite, Deutlicher Ausreißer (rund die Hälfte der anderen Quellen), keine Stichprobengröße angegeben; curl-verifiziert, aber NICHT in die Kernspanne einbezogen
TVöD Sozial- und Erziehungsdienst (SuE), Entgeltgruppe S 11b, Entgelttabelle 2026
46.980 € – 65.292 €
Entgeltgruppe S11b, Stufe 1 (3.915 €) bis Stufe 6 (5.441 € monatlich), Tabelle gültig ab 01.05.2026, zzgl. 180 €/Monat SuE-Zulage und Jahressonderzahlung von 85 % eines Monatsgehalts, 12x Monatsentgelt ohne Zulage/Jahressonderzahlung; liegt unterhalb der bei sozialarbeiter üblichen S12; BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit e.V. fordert seit Jahren die höhere Entgeltgruppe S15 ('Die Entgeltgruppe S15 wurde nicht angefasst', Stellungnahme zum SuE-Tarifabschluss 2022), bislang nicht umgesetzt
Die Quellen liegen 27.726 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.
Dos & Don'ts für den Streetworker/in-Lebenslauf
Do
- Konkrete Zielgruppe und Sozialraum nennen (z. B. Bahnhofsumfeld, offene Drogenszene, Jugendtreffpunkte)
- Aufsuchende, niedrigschwellige Arbeitsweise explizit von klassischer Beratung im Amt abgrenzen
- Kenntnisse in Krisenintervention, Deeskalation und Harm Reduction konkret benennen
- Netzwerkpartner (Ämter, Polizei, andere Träger) mit Beispielen belegen
- Zugangsweg klar machen (Studium, Quereinstieg mit vergleichbarer Qualifikation, oder Zusatzqualifikation Streetwork)
- Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (Abend/Nacht/Wochenende) transparent machen
Don't
- Streetwork nicht als anerkannten Ausbildungsberuf oder geschützte Berufsbezeichnung darstellen
- Nicht unreflektiert mit Sozialarbeiter/in oder Quartiersmanager/in gleichsetzen - unterschiedlicher Fokus (aufsuchend-personenbezogen vs. amtsbezogen bzw. stadtteilbezogen-strukturell)
- Keine identifizierbaren Einzelfälle, Klientennamen oder Aufenthaltsorte einzelner Personen nennen (Vertrauensschutz- und Anonymitätsprinzip)
- Soft Skills nicht nur auflisten, sondern mit konkreten Kontaktsituationen belegen
- Belastungen/Gefährdungslagen der Arbeit nicht verharmlosen, aber auch nicht dramatisieren
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Streetworker/in
Muss ich Sozialarbeiter/in sein, um Streetworker/in zu werden?
Nicht zwingend, aber überwiegend. Der Regelweg ist ein Studium der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung, das auch für die tarifliche Eingruppierung nach TVöD-SuE S11b vorausgesetzt wird. Die bundesweiten Fachstandards der BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit fordern aber ausdrücklich 'SozialarbeiterInnen und vergleichbare Erfahrungen und Kenntnisse' - mehrere freie Träger stellen deshalb auch Quereinsteiger/innen mit vergleichbarer pädagogischer Ausbildung (z. B. Erzieher/in) und einschlägiger Praxiserfahrung ein.
Was unterscheidet Streetworker/in von Quartiersmanager/in?
Streetworker/innen arbeiten aufsuchend und personenbezogen mit Einzelpersonen und kleinen Gruppen im öffentlichen Raum (Obdachlose, Suchtkranke, Jugendliche) - Kernprinzipien sind Freiwilligkeit, Niedrigschwelligkeit und Vertrauensschutz. Quartiersmanager/innen arbeiten dagegen strukturell und stadtteilbezogen im Rahmen der Städtebauförderung, mit Fokus auf Netzwerk-, Beteiligungs- und Projektarbeit für ein ganzes Quartier statt auf Einzelfallarbeit.
Was verdient man als Streetworker/in?
Die Angaben streuen erheblich: gehalt.de nennt einen Jahres-Median von 52.771 €, Indeed.de rund 49.000 €, StepStone (unter dem Synonym Straßensozialarbeiter/in) einen Median von 40.700 €. Glassdoor.de weist mit 25.045 € einen deutlichen Ausreißer aus, der nicht in die Kernspanne einbezogen wird. Real wird meist nach TVöD-SuE S11b vergütet (2026: 3.915 € bis 5.441 € brutto/Monat je nach Stufe), eine Eingruppierung, die der Fachverband BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit als unzureichend kritisiert und für die er seit Jahren die höhere Entgeltgruppe S15 fordert.
Welche Weiterbildungen gibt es speziell für Streetwork?
Neben dem grundständigen Studium bieten Hochschulen und Fachinstitute berufsfeldspezifische Zusatzqualifikationen an, etwa das Hochschulzertifikat 'Streetwork' der Hochschule Fulda (Transferwerkstatt Streetwork, 62 Unterrichtseinheiten über zwei Monate, 2 ECTS) oder die Arbeitsfeldqualifizierung Streetwork/Mobile Jugendarbeit des Instituts für Jugendarbeit Gauting. Beide richten sich explizit auch an bereits im Feld tätige Fachkräfte, nicht nur an Studierende.
Wer sind typische Arbeitgeber für Streetworker/innen?
Typische Arbeitgeber sind kommunale Jugend- und Sozialämter, Wohlfahrtsverbände (Caritas, Diakonie, AWO) sowie spezialisierte freie Träger der Wohnungslosen-, Sucht- und Jugendhilfe wie Gangway e.V. (Berlin), Straßenkinder e.V. oder lokale Drogenberatungsvereine. Viele dieser Träger sind in Landesarbeitsgemeinschaften Mobile Jugendarbeit/Streetwork organisiert, die auch die bundesweiten Fachstandards mittragen.
Quellen
- Streetworker/-in » Gehalt & Beruf, gehalt.de (StepStone), abgerufen am 2026-08-12
- Straßensozialarbeiter/in Gehälter Vollzeit & Teilzeit | Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
- Streetworker-Gehalt: So hoch ist es, Indeed.de, abgerufen am 2026-08-12
- Gehalt: Streetworker, Glassdoor.de, abgerufen am 2026-08-12
- S 11b TVöD SuE 2026-2027: Gehalt, Stufen & Eingruppierung, kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-12
- Stellungnahme BAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit zum Tarifabschluss TVöD SuE, Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V., abgerufen am 2026-08-12
- BAG: Fachliche Standards für Streetwork und Mobile Jugendarbeit, GANGWAY e.V. (Zusammenfassung der BAG-Fachstandards 2018), abgerufen am 2026-08-12
- Mobile Jugendarbeit, Wikipedia, abgerufen am 2026-08-12
- Akzeptierende Drogenarbeit, Wikipedia, abgerufen am 2026-08-12
- Streetwork Weiterbildung (Transferwerkstatt Streetwork), Hochschule Fulda, abgerufen am 2026-08-12
- Streetwork in der Drogenszene, Drogenberatung in Lippe e.V., abgerufen am 2026-08-12
- Social Media Streetwork (SoMS), Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAGW), abgerufen am 2026-08-12
- Straßensozialarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Beratung (Original nicht mehr erreichbar, nur via Suchindex bestätigt), Straßenkinder e.V. Berlin, abgerufen am 2026-08-12
- Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin (Baserow Row 73, Beruf-Referenz für Abgrenzung), Bundesagentur für Arbeit (BERUFENET, als Referenz aus bestehendem Beruf-Datensatz), abgerufen am 2026-08-12
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Verwandte Rollen und Berufe in Erziehung & Soziales
Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026