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Lebenslauf Muster Migrationsberater/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Migrationsberater/innen unterstützen erwachsene Zugewanderte im Rahmen der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) – einem bundesweiten, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat geförderten Grundberatungsangebot (Rechtsgrundlage § 45 Satz 1 und § 75 Nr. 9 AufenthG) – bei Sprache, Wohnung, Arbeit, Behördengängen und sozialrechtlichen Fragen. Zielgruppe sind grundsätzlich Zugewanderte ab 28 Jahren, in der Regel bis zu drei Jahre nach Einreise. Es gibt keine eigene Ausbildungsordnung und keine geschützte Berufsbezeichnung: Reale Zugangswege sind ein Studium der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik (übliche Trägerpraxis, von der Förderrichtlinie selbst aber nicht zwingend vorgeschrieben), ein Quereinstieg mit interkultureller Kompetenz oder eigener Migrations-/Fluchterfahrung plus Zertifikatsweiterbildung, oder der Aufstieg aus institutionell benachbarten Beratungsfeldern wie dem Jugendmigrationsdienst. Träger sind die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege (Caritas, Diakonie, AWO, Der Paritätische, DRK, ZWST) sowie der Bund der Vertriebenen. Das Bruttogehalt liegt je nach Quelle zwischen rund 37.000 € und 53.000 € im Jahr; gehalt.de führt kein eigenes Profil für diese Rolle, die MBE-Förderrichtlinie deckelt förderfähige Personalkosten auf höchstens Entgeltgruppe E9b TVöD.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Migrationsberater/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Migrationsberaterin mit Studienabschluss Soziale Arbeit und Zusatzzertifikat 'Migrationsberatung und Diversity Management', seit über drei Jahren tätig in einer BAMF-geförderten MBE-Beratungsstelle eines Wohlfahrtsverbands. Berät erwachsene Zugewanderte in den ersten drei Jahren nach Einreise zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen, begleitet sozialpädagogisch vor, während und nach dem Integrationskurs und unterstützt bei Wohnungssuche, Arbeitsplatzsuche und Ämtergängen. Arbeitet nach dem Case-Management-Ansatz, führt ergänzend soziale Gruppenangebote durch und kooperiert eng mit Ausländerbehörde, Jobcenter, Jugendmigrationsdiensten und kommunalen Integrationsnetzwerken. Dokumentiert das Beratungsgeschehen für die BAMF-Erfolgskontrolle und nutzt Video-Dolmetschen für mehrsprachige Beratung.

Berufserfahrung

04/2022 - heute
Migrationsberaterin (MBE)
Migrationsdienst der Diakonie, Musterstadt (BAMF-geförderte MBE-Beratungsstelle)
  • Bedarfsorientierte Erst- und Einzelfallberatung erwachsener Zugewanderter nach sozialpädagogischen Standards im Rahmen eines Case-Managements
  • Beratung zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen sowie Vermittlung zu Integrationskurs- und Berufssprachkursträgern
  • Durchführung sozialer Gruppenangebote zur sprachlichen und gesellschaftlichen Teilhabe
  • Kooperation mit Ausländerbehörde, Jobcenter, Jugendmigrationsdiensten und kommunalen Integrationsnetzwerken
  • Dokumentation des Beratungsgeschehens und Mitwirkung an der BAMF-Erfolgskontrolle (Verwendungsnachweis)
01/2019 - 03/2022
Sozialarbeiterin - Allgemeiner Sozialer Dienst
Jugendamt Musterstadt, Musterstadt
  • Hilfeplanung und Einzelfallhilfe nach SGB VIII
  • Erste Anlaufstelle bei migrationsspezifischen Fragen in Familien, Vermittlung an Migrationsberatung und Jugendmigrationsdienst

Ausbildung

09/2015 - 07/2018
Studium Soziale Arbeit (B.A.)
Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt
  • Abschluss: Bachelor of Arts, staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin
  • Schwerpunkt interkulturelle Sozialarbeit und Migrationsrecht
02/2022 - 09/2022
Zertifikatsweiterbildung "Migrationsberatung und Diversity Management"
Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule (berufsbegleitend, Blended Learning)
  • 232 Unterrichtseinheiten über sieben Monate in sechs Modulen, Präsenz- und Onlineseminare
  • Abschluss nach mindestens 80 % Anwesenheit, schriftlicher Projektarbeit/Fallstudie (~10 Seiten) und Kolloquium

Kenntnisse

Migrationsspezifische Einzelfall- und Case-Management-BeratungFortgeschritten
Aufenthalts- und Sozialrecht (AufenthG, SGB II/III/VIII/XII)Gut
Interkulturelle KommunikationFortgeschritten
Soziale GruppenarbeitGut
Beratungs-/Statistiksoftware (z. B. Connecta, KIBnet-MBE)Gut
MS OfficeGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischB2
ArabischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Migrationsberater/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Migrationsberaterin mit Studienabschluss Soziale Arbeit und Zusatzzertifikat 'Migrationsberatung und Diversity Management', seit über drei Jahren tätig in einer BAMF-geförderten MBE-Beratungsstelle eines Wohlfahrtsverbands. Berät erwachsene Zugewanderte in den ersten drei Jahren nach Einreise zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen, begleitet sozialpädagogisch vor, während und nach dem Integrationskurs und unterstützt bei Wohnungssuche, Arbeitsplatzsuche und Ämtergängen. Arbeitet nach dem Case-Management-Ansatz, führt ergänzend soziale Gruppenangebote durch und kooperiert eng mit Ausländerbehörde, Jobcenter, Jugendmigrationsdiensten und kommunalen Integrationsnetzwerken. Dokumentiert das Beratungsgeschehen für die BAMF-Erfolgskontrolle und nutzt Video-Dolmetschen für mehrsprachige Beratung.

Berufserfahrung

04/2022 - heute
Migrationsberaterin (MBE)
Migrationsdienst der Diakonie, Musterstadt (BAMF-geförderte MBE-Beratungsstelle)
  • Bedarfsorientierte Erst- und Einzelfallberatung erwachsener Zugewanderter nach sozialpädagogischen Standards im Rahmen eines Case-Managements
  • Beratung zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen sowie Vermittlung zu Integrationskurs- und Berufssprachkursträgern
  • Durchführung sozialer Gruppenangebote zur sprachlichen und gesellschaftlichen Teilhabe
  • Kooperation mit Ausländerbehörde, Jobcenter, Jugendmigrationsdiensten und kommunalen Integrationsnetzwerken
  • Dokumentation des Beratungsgeschehens und Mitwirkung an der BAMF-Erfolgskontrolle (Verwendungsnachweis)
01/2019 - 03/2022
Sozialarbeiterin - Allgemeiner Sozialer Dienst
Jugendamt Musterstadt, Musterstadt
  • Hilfeplanung und Einzelfallhilfe nach SGB VIII
  • Erste Anlaufstelle bei migrationsspezifischen Fragen in Familien, Vermittlung an Migrationsberatung und Jugendmigrationsdienst

Ausbildung

09/2015 - 07/2018
Studium Soziale Arbeit (B.A.)
Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt
  • Abschluss: Bachelor of Arts, staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin
  • Schwerpunkt interkulturelle Sozialarbeit und Migrationsrecht
02/2022 - 09/2022
Zertifikatsweiterbildung "Migrationsberatung und Diversity Management"
Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule (berufsbegleitend, Blended Learning)
  • 232 Unterrichtseinheiten über sieben Monate in sechs Modulen, Präsenz- und Onlineseminare
  • Abschluss nach mindestens 80 % Anwesenheit, schriftlicher Projektarbeit/Fallstudie (~10 Seiten) und Kolloquium

Kenntnisse

Migrationsspezifische Einzelfall- und Case-Management-BeratungFortgeschritten
Aufenthalts- und Sozialrecht (AufenthG, SGB II/III/VIII/XII)Gut
Interkulturelle KommunikationFortgeschritten
Soziale GruppenarbeitGut
Beratungs-/Statistiksoftware (z. B. Connecta, KIBnet-MBE)Gut
MS OfficeGut

Sprachen

DeutschMuttersprache
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Profil

Migrationsberaterin mit Studienabschluss Soziale Arbeit und Zusatzzertifikat 'Migrationsberatung und Diversity Management', seit über drei Jahren tätig in einer BAMF-geförderten MBE-Beratungsstelle eines Wohlfahrtsverbands. Berät erwachsene Zugewanderte in den ersten drei Jahren nach Einreise zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen, begleitet sozialpädagogisch vor, während und nach dem Integrationskurs und unterstützt bei Wohnungssuche, Arbeitsplatzsuche und Ämtergängen. Arbeitet nach dem Case-Management-Ansatz, führt ergänzend soziale Gruppenangebote durch und kooperiert eng mit Ausländerbehörde, Jobcenter, Jugendmigrationsdiensten und kommunalen Integrationsnetzwerken. Dokumentiert das Beratungsgeschehen für die BAMF-Erfolgskontrolle und nutzt Video-Dolmetschen für mehrsprachige Beratung.

Berufserfahrung

04/2022 - heute

Migrationsberaterin (MBE)

Migrationsdienst der Diakonie, Musterstadt (BAMF-geförderte MBE-Beratungsstelle)

  • Bedarfsorientierte Erst- und Einzelfallberatung erwachsener Zugewanderter nach sozialpädagogischen Standards im Rahmen eines Case-Managements
  • Beratung zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen sowie Vermittlung zu Integrationskurs- und Berufssprachkursträgern
  • Durchführung sozialer Gruppenangebote zur sprachlichen und gesellschaftlichen Teilhabe
  • Kooperation mit Ausländerbehörde, Jobcenter, Jugendmigrationsdiensten und kommunalen Integrationsnetzwerken
  • Dokumentation des Beratungsgeschehens und Mitwirkung an der BAMF-Erfolgskontrolle (Verwendungsnachweis)

01/2019 - 03/2022

Sozialarbeiterin - Allgemeiner Sozialer Dienst

Jugendamt Musterstadt, Musterstadt

  • Hilfeplanung und Einzelfallhilfe nach SGB VIII
  • Erste Anlaufstelle bei migrationsspezifischen Fragen in Familien, Vermittlung an Migrationsberatung und Jugendmigrationsdienst

Werdegang

09/2015 - 07/2018

Studium Soziale Arbeit (B.A.)

Fachhochschule für Sozialwesen, Musterstadt

02/2022 - 09/2022

Zertifikatsweiterbildung "Migrationsberatung und Diversity Management"

Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule (berufsbegleitend, Blended Learning)

Kenntnisse

  • Migrationsspezifische Einzelfall- und Case-Management-BeratungFortgeschritten
  • Aufenthalts- und Sozialrecht (AufenthG, SGB II/III/VIII/XII)Gut
  • Interkulturelle KommunikationFortgeschritten
  • Soziale GruppenarbeitGut
  • Beratungs-/Statistiksoftware (z. B. Connecta, KIBnet-MBE)Gut
  • MS OfficeGut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischB2
  • ArabischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Migrationsberater/in

Beratung & Case-Management

  • Bedarfsorientierte Erst- und Einzelfallberatung erwachsener Zugewanderter nach sozialpädagogischen Standards
  • Case-Management über den gesamten Beratungszeitraum (grundsätzlich bis zu drei Jahre)
  • Beratung zu aufenthalts-, sozial- und leistungsrechtlichen Fragen (AufenthG, BVFG, SGB)
  • Unterstützung bei Wohnungssuche, Arbeitssuche/Berufswahl und beruflicher Fortbildung

Vermittlung & Netzwerkarbeit

  • Vermittlung zu Integrationskurs- und Berufssprachkursträgern, sozialpädagogische Begleitung vor/während/nach dem Kurs
  • Kooperation mit Ausländerbehörden, Jobcentern, kommunalen Integrationsnetzwerken und Jugendmigrationsdiensten
  • Verweisberatung zu spezialisierten Regeldiensten (z. B. Sucht-, Schuldner-, Wohnungslosenhilfe)
  • Zusammenarbeit mit den Bildungsberatungsstellen Garantiefonds Hochschule

Gruppenangebote & Öffentlichkeitsarbeit

  • Soziale Gruppenarbeit zur zielgruppenspezifischen Informationsvermittlung
  • Unterstützung bei sprachlicher und gesellschaftlicher Teilhabe sowie Alltagsorientierung
  • Aktive Öffentlichkeitsarbeit für das eigene Beratungsangebot
  • Interkulturelle Öffnung der Regeldienste durch Netzwerk- und Kooperationsarbeit

Dokumentation & Qualitätssicherung

  • Erhebung und Aufbereitung von Beratungsdaten für die BAMF-Erfolgskontrolle (Controlling)
  • Mitwirkung bei Vor-Ort-Prüfungen des BAMF und der Trägerzentralstellen
  • Nutzung von Fachsoftware für Fallmanagement und BAMF-Statistik (z. B. Connecta)
  • Verwendungsnachweise gegenüber dem BAMF als Zuwendungsgeber

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Migrationsberater/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Migrationsspezifische Einzelfall- und Case-Management-Beratung
  • Aufenthalts-, Sozial- und Leistungsrecht (AufenthG, SGB II/III/VIII/XII, BVFG)
  • Interkulturelle Kommunikation und Beratungskompetenz
  • Soziale Gruppenarbeit
  • Kooperation mit Integrationskurs-/Berufssprachkursträgern und Ausländerbehörden
  • Beratungs- und Statistiksoftware (z. B. Connecta, KIBnet-MBE) für BAMF-Verwendungsnachweise
  • Grundkenntnisse Video-Dolmetschen/Sprachmittlung
  • MS Office

Zertifikate

  • Studienabschluss Soziale Arbeit/Sozialpädagogik (häufigster Zugang bei Wohlfahrtsverbänden) oder vergleichbare Qualifikation
  • Alternativ: Zertifikatsweiterbildung für Quereinsteiger/innen (z. B. 'Migrationsberatung und Diversity Management', Steinbeis-Akademie, 232 UE/7 Monate; oder 'Sozialberater:in/Case Management Integration - Migration - Flüchtlinge')
  • Fachliche und persönliche Qualifikationsanforderungen werden laut MBE-Förderrichtlinie (Ziffer 2.5) verbindlich vom BAMF festgelegt (Details nicht öffentlich einsehbar)
  • Interkulturelle Kompetenz, ggf. Fremdsprachenkenntnisse
  • Erweitertes Führungszeugnis

Soft Skills

  • Empathie und interkulturelle Offenheit
  • Hohe Kommunikations- und Vermittlungsfähigkeit
  • Selbstreflexion im Umgang mit eigenen/kulturellen Deutungsmustern
  • Belastbarkeit bei komplexen, oft existenziellen Problemlagen
  • Netzwerk- und Kooperationsfähigkeit
  • Strukturierte, dokumentationssichere Arbeitsweise (BAMF-Nachweispflichten)
  • Ggf. eigene Mehrsprachigkeit/Migrationserfahrung als Ressource

Werdegang und Gehalt als Migrationsberater/in im Überblick

Wege in die RolleFür Migrationsberater/in gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung und keine geschützte Berufsbezeichnung, aber einen real institutionalisierten Förderrahmen (die BAMF-geförderte MBE). Drei real vorkommende Zugangswege: (1) Studium Soziale Arbeit/Sozialpädagogik (B.A.) als üblichste Zugangsvoraussetzung bei den MBE-Trägern - mehrere reale Stellenanzeigen von Caritas- und Diakonie-Trägern verlangen übereinstimmend 'ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Qualifikation', ergänzt um interkulturelle Kompetenz und mindestens eine Fremdsprache. Wichtige Einschränkung: Die MBE-Förderrichtlinie selbst schreibt diesen Studienabschluss nicht als verbindliche Vorgabe fest, sondern verweist die 'Einzelheiten zur fachlichen und persönlichen Qualifikation des Beratungspersonals' an eine verbindliche, aber nicht öffentlich einsehbare BAMF-interne Festlegung (Ziffer 2.5.2) - der Studienabschluss ist damit durchgängige Marktpraxis, keine im Förderrichtlinientext selbst kodifizierte Pflicht. (2) Quereinstieg mit interkultureller Kompetenz bzw. eigener Migrations-/Fluchterfahrung plus Zusatzqualifikation: Die Weiterbildung 'Migrationsberatung Ausbildung' (itb-net.de) stellt ausdrücklich klar 'Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich', zentrale Voraussetzungen seien stattdessen 'Empathie, Offenheit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion'; die Anbieterseite nennt die Weiterbildung ausdrücklich auch als möglichen beruflichen Neustart für 'Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung'. Alternativ die Zertifikatsweiterbildung 'Migrationsberatung und Diversity Management' (Steinbeis-Akademie, 232 Unterrichtseinheiten über 7 Monate, berufsbegleitend), die einen Hochschulabschluss ODER eine abgeschlossene Berufsausbildung plus idealerweise 3 Jahre Berufserfahrung voraussetzt. (3) Aufstieg aus institutionell benachbarten Beratungsfeldern, insbesondere aus der allgemeinen Sozialarbeit oder dem Jugendmigrationsdienst (JMD): Die MBE-Förderrichtlinie schreibt vor, dass Träger über 'langjährige praktische Erfahrungen im Bereich der Beratung von Zugewanderten' verfügen müssen, und nennt die Kooperation mit den Jugendmigrationsdiensten ausdrücklich als Teil des Tätigkeitsbereichs. Strukturell eng ist die Nähe zum JMD, der zugewanderte junge Menschen bis zum vollendeten 27. Lebensjahr betreut, während die MBE grundsätzlich ab dem 28. Lebensjahr zuständig ist - Ratsuchende wechseln beim Erreichen dieser Altersgrenze strukturell vom JMD in die MBE, oft innerhalb derselben Trägerorganisation, was einen Wechsel von Fachkräften institutionell naheliegend macht (wenn auch nicht durch eine Quelle als tatsächlich häufiges Karrieremuster belegt). Arbeitgeber verlangen laut den ausgewerteten Stellenanzeigen häufig zusätzlich mindestens eine Fremdsprache sowie einen Führerschein Klasse B.
GehaltsspanneDie Datenlage ist für diese Rolle ungewöhnlich dünn und wird bewusst nicht gemittelt. gehalt.de hat KEIN eigenes Profil für 'Migrationsberater/in' (curl-verifiziert: alle geprüften Slug-Varianten und Proxy-Begriffe wie 'integrationsberater' liefern einen 301-Redirect auf die generische A-Z-Berufsliste - fünfter dokumentierter Fall vollständiger Portalabdeckungslücke in diesem Projekt; der direkte Einkommenssuche-Aufruf für den exakten Begriff zeigte 0 Datensätze). Ein breiterer Compound-Suchbegriff 'Beraterin Migrationsberatung' lieferte zwar 46.800-75.961 €/Jahr über 8.032 Datensätze, wird aber wegen der für eine Nischenspezialisierung unplausibel hohen Fallzahl NICHT in die Kernspanne einbezogen. StepStone (curl-verifiziert, eigene dedizierte Profilseite) nennt einen Jahres-Median von 43.100 € (Spanne 36.600-53.000 €), allerdings mit auffällig dünner realer Marktdatenbasis (nur 1 offene Position aktuell gelistet). Glassdoor.de (curl-verifiziert) zeigt im JSON-LD einen Monats-Median von 3.583 € (duration P1M) - die Meta-Description der Seite bezeichnet denselben Wert fälschlich als 'Jahresgehalt', ein neuer, eigenständiger Datenqualitätsbefund (Widerspruch der Quelle zwischen Klartext und eigenen Strukturdaten); annualisiert (x12) ergibt sich rund 43.000 €/Jahr, nah am StepStone-Median, aber laut sichtbaren Teilblöcken der Seite auf sehr dünner Stichprobe beruhend. Indeed.de lieferte keine rollenspezifischen Daten (curl durchgehend HTTP 403, WebFetch-Fallback auf eine generische 'Berater'-Seite ohne Rollenbezug). Als vierter, institutioneller Beleg dient die MBE-Förderrichtlinie selbst: Personalkosten sind für MBE-Träger nur bis höchstens zur Entgeltgruppe E9b TVöD (Bund) förderfähig - Monatsbrutto Stufe 1 3.833,50 € bis Stufe 6 5.297,75 € (Tabelle gültig ab 01.05.2026), hochgerechnet rund 46.000-63.600 €/Jahr; kein Portal-Median, sondern ein primärquellenverifizierter Förderdeckel, der wegen des in der Förderrichtlinie verankerten Besserstellungsverbots faktisch eine reale Obergrenze für die meisten MBE-Stellen darstellt. Bemerkenswert: Anders als bei streetworker/suchtberater (TVöD-SuE, S-Tabelle) referenziert die MBE-Förderrichtlinie ausdrücklich den allgemeinen Teil des TVöD (E-Tabelle). Ergänzend, nur über WebSearch bestätigt: mehrere Caritas-Träger vergüten nach den trägereigenen AVR statt nach TVöD. Die belastbarste Größenordnung liegt bei etwa 37.000-53.000 € brutto/Jahr für den überwiegenden Teil der Stellen, mit dem TVöD-E9b-Förderdeckel (ca. 46.000-63.600 €/Jahr) als institutioneller oberer Realitätsgröße.

Was verdient man als Migrationsberater/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 100 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 13. August 2026.

Dos & Don'ts für den Migrationsberater/in-Lebenslauf

Do

  • Konkreten institutionellen Rahmen benennen (BAMF-geförderte MBE, Träger, Zielgruppe)
  • Zugangsweg transparent machen (Studium, Zertifikatsweiterbildung, oder Quereinstieg mit interkultureller Kompetenz/Migrationserfahrung)
  • Rechtliche und sozialrechtliche Kenntnisse konkret belegen (AufenthG, SGB-Bezüge)
  • Netzwerkpartner mit Beispielen nennen (Ausländerbehörde, Jobcenter, Integrationskursträger)
  • Eigene Mehrsprachigkeit/interkulturelle Kompetenz aktiv als Stärke einbringen
  • Abgrenzung zu Streetwork/Suchtberatung klar machen, falls Überschneidungspunkte in der Erfahrung liegen

Don't

  • Migrationsberatung nicht als geschützte Berufsbezeichnung oder eigenen Ausbildungsberuf darstellen
  • Nicht unreflektiert mit Streetworker/in oder Suchtberater/in gleichsetzen - unterschiedlicher fachlicher Fokus
  • Keine identifizierbaren Einzelfälle oder Details zum Aufenthaltsstatus einzelner Ratsuchender nennen
  • Fördercharakter des Programms nicht verschweigen (zeitlich befristete Richtlinie, aktuell bis 31.12.2026)
  • Gehaltsangaben nicht unkritisch übernehmen - gehalt.de hat kein eigenes Profil, Portale weichen erheblich voneinander ab
  • Migrationshintergrund/Fluchterfahrung von Bewerber/innen nicht als Voraussetzung, aber als mögliche Stärke einordnen

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Migrationsberater/in

Muss ich Sozialarbeiter/in sein, um Migrationsberater/in zu werden?

Nicht zwingend, aber überwiegend üblich. Reale Stellenanzeigen von Caritas- und Diakonie-Trägern verlangen meist ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Qualifikation. Die MBE-Förderrichtlinie selbst schreibt das allerdings nicht fest, sondern überlässt die konkrete Qualifikationsanforderung einer internen, nicht öffentlich einsehbaren BAMF-Festlegung. Für Quereinsteiger/innen mit interkultureller Kompetenz oder eigener Migrations-/Fluchterfahrung gibt es Zertifikatsweiterbildungen wie 'Migrationsberatung Ausbildung' (itb-net.de), die ausdrücklich klarstellt: 'Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.'

Was ist die MBE und wer finanziert das Beratungsangebot?

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) ist ein bundesweites, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat gefördertes Grundberatungsangebot für erwachsene Zugewanderte ab 28 Jahren. Rechtsgrundlage sind § 45 Satz 1 und § 75 Nr. 9 des Aufenthaltsgesetzes. Durchgeführt wird sie von sechs Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege (u. a. Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie dem Bund der Vertriebenen, auf Basis einer Förderrichtlinie, die aktuell bis Ende 2026 befristet ist.

Was unterscheidet Migrationsberater/in von Streetworker/in und Suchtberater/in?

Migrationsberatung ist fachlich exklusiv auf die Integrationssituation von Zugewanderten ausgerichtet und findet überwiegend in einer festen Beratungsstelle statt. Streetworker/innen arbeiten dagegen aufsuchend im öffentlichen Raum mit einem breiten Spektrum an Randgruppen unabhängig vom Migrationsstatus. Suchtberater/innen sind fachlich auf Abhängigkeitserkrankungen spezialisiert, ebenfalls unabhängig vom Zuwanderungsstatus. Alle drei Rollen kommen häufig aus der Sozialarbeit, unterscheiden sich aber im fachlichen Fokus und im institutionellen Rahmen deutlich.

Was verdient man als Migrationsberater/in?

Die Datenlage ist für diese Rolle ungewöhnlich dünn: gehalt.de hat kein eigenes Profil (vollständige Portalabdeckungslücke). StepStone nennt einen Jahres-Median von 43.100 € (Spanne 36.600-53.000 €), Glassdoor kommt annualisiert auf einen ähnlichen Wert (rund 43.000 €), allerdings mit dünner Stichprobenbasis. Ein wichtiger institutioneller Anhaltspunkt: Die MBE-Förderrichtlinie deckelt förderfähige Personalkosten auf höchstens die Entgeltgruppe E9b TVöD (Monatsbrutto Stufe 1 3.833,50 € bis Stufe 6 5.297,75 €, entspricht hochgerechnet rund 46.000-63.600 €/Jahr).

Wer sind typische Arbeitgeber für Migrationsberater/innen?

Laut MBE-Förderrichtlinie sind die designierten Träger die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, sowie der Bund der Vertriebenen. Diese Organisationen betreiben bundesweit die BAMF-geförderten MBE-Beratungsstellen vor Ort.

Quellen

  1. Förderrichtlinie zur Durchführung einer Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE), GMBl 2023 Nr. 35, Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) / BAMF, Gemeinsames Ministerialblatt, abgerufen am 2026-08-13
  2. § 75 AufenthG - Aufgaben (Nr. 9: migrationsspezifische Beratung), gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz), abgerufen am 2026-08-13
  3. § 45 AufenthG - Integrationsprogramm, gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz), abgerufen am 2026-08-13
  4. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer, Wikipedia, abgerufen am 2026-08-13
  5. Förderprogramme - Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE), Förderdatenbank des Bundes, abgerufen am 2026-08-13
  6. Migrationsberater/in Gehälter Vollzeit & Teilzeit | Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-13
  7. Gehalt: Migrationsberater, Glassdoor.de, abgerufen am 2026-08-13
  8. TVöD Bund 2026 Entgelttabelle (Entgeltgruppe E9b), oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-13
  9. Migrationsberatung Ausbildung: Beruflich durchstarten, itb (Institut für berufliche Bildung), abgerufen am 2026-08-13
  10. Ausbildung Migrations- und Integrationsberater: Konzept und Ablauf, ikome.de (Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule), abgerufen am 2026-08-13
  11. Migrationsberatung online - Software für MBE und Integrationsberatung, Connecta, abgerufen am 2026-08-13
  12. Migrationsberatung - KIBnet-MBE, medicomp (nur über WebSearch-Zusammenfassung geprüft, Direktabruf per WebFetch fehlgeschlagen), abgerufen am 2026-08-13
  13. Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE-mbeon) - Der Paritätische, Der Paritätische Wohlfahrtsverband, abgerufen am 2026-08-13
  14. Streetworker/in (Baserow Row 144, Rollen-Referenz für Abgrenzung), Internes Baserow, Tabelle Rollen (2267), abgerufen am 2026-08-13
  15. Suchtberater/in (Baserow Row 172, Rollen-Referenz für Abgrenzung), Internes Baserow, Tabelle Rollen (2267), abgerufen am 2026-08-13
  16. Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin (Baserow Row 73, Beruf-Referenz für Abgrenzung), Bundesagentur für Arbeit (BERUFENET, als Referenz aus bestehendem Beruf-Datensatz), abgerufen am 2026-08-13

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026