Lebenslauf Muster Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Ein überzeugender Lebenslauf als VMTA zeigt vor allem die konkreten Laborfelder (Hämatologie, klinische Chemie, Histologie, Mikrobiologie, Parasitologie) und die Tierarten bzw. Probenarten, mit denen bereits gearbeitet wurde – allgemeine Formulierungen wie „Laborarbeiten durchgeführt“ reichen nicht aus. Seit 1. Januar 2023 heißt der Beruf rechtlich „Medizinische Technologin für Veterinärmedizin“ bzw. „Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin“ (MTV) nach dem bundesweiten MT-Berufe-Gesetz (MTBG), das die frühere Berufsbezeichnung VMTA und das alte MTA-Gesetz von 1993 abgelöst hat – „VMTA“ ist aber weiterhin die in Stellenanzeigen und am Arbeitsmarkt geläufige Bezeichnung und sollte im Lebenslauf neben dem aktuellen Titel genannt werden. Wichtig ist außerdem die klare Abgrenzung zur Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA): VMTA arbeiten überwiegend im Labor an Proben, nicht direkt am Tier in der Sprechstunde.
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Profil
Medizinische Technologin für Veterinärmedizin (VMTA) mit über 6 Jahren Berufserfahrung in der veterinärmedizinischen Labordiagnostik einer Kleintierklinik und einem Veterinäruntersuchungsamt. Erfahren in Hämatologie, klinischer Chemie, Zytologie und parasitologischer Kotuntersuchung sowie in der Analytik tierischer Lebensmittel nach amtlichen Vorgaben. Arbeitet sicher mit automatisierten Analysegeräten, Mikroskopie und Probenaufbereitung für die tierärztliche Diagnostik und legt hohen Wert auf Präzision, Dokumentation und Qualitätssicherung nach GLP-Grundsätzen.
Berufserfahrung
- Eigenverantwortliche Durchführung hämatologischer, klinisch-chemischer und gerinnungsdiagnostischer Untersuchungen für die tägliche Patientenversorgung
- Anfertigung und mikroskopische Beurteilung zytologischer und histologischer Präparate zur Vorbereitung der tierärztlichen Diagnostik
- Durchführung parasitologischer Kotuntersuchungen, Urinanalytik und Blutgruppenbestimmung
- Bedienung, Kalibrierung und Wartung automatisierter Analysegeräte inkl. Fehlerdokumentation
- Einarbeitung neuer Auszubildender in Probenaufbereitung und Laborhygiene
- Mikrobiologische und chemische Untersuchung tierischer Lebensmittel im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung
- Probenvorbereitung, -kennzeichnung und Dokumentation nach amtlichen Prüfvorschriften
- Mitwirkung bei der Untersuchung von Proben im Rahmen der Tierseuchendiagnostik
- Qualitätssicherung der Analyseergebnisse einschließlich Plausibilitätskontrolle
- Theoretischer und praktischer Unterricht in Laboratoriumsmedizin, Histologie, Mikrobiologie und Lebensmittelanalytik (2.600 Stunden)
- Praktische Ausbildung in schulinternen Laboren sowie Routinelabors der veterinärmedizinischen Diagnostik und Lebensmittelüberwachung (2.000 Stunden)
- Abschluss mit staatlicher Prüfung nach MTBG/MTA-Gesetz
Ausbildung
- Abschluss: staatliche Prüfung nach MT-Berufe-Gesetz (MTBG), Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin für Veterinärmedizin“
- Schwerpunkte: Hämatologie, klinische Chemie, Histologie/Zytologie, Mikrobiologie, Lebensmittelanalytik, Spermatologie
- Leistungsschwerpunkte Biologie und Chemie
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)
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Profil
Medizinische Technologin für Veterinärmedizin (VMTA) mit über 6 Jahren Berufserfahrung in der veterinärmedizinischen Labordiagnostik einer Kleintierklinik und einem Veterinäruntersuchungsamt. Erfahren in Hämatologie, klinischer Chemie, Zytologie und parasitologischer Kotuntersuchung sowie in der Analytik tierischer Lebensmittel nach amtlichen Vorgaben. Arbeitet sicher mit automatisierten Analysegeräten, Mikroskopie und Probenaufbereitung für die tierärztliche Diagnostik und legt hohen Wert auf Präzision, Dokumentation und Qualitätssicherung nach GLP-Grundsätzen.
Berufserfahrung
- Eigenverantwortliche Durchführung hämatologischer, klinisch-chemischer und gerinnungsdiagnostischer Untersuchungen für die tägliche Patientenversorgung
- Anfertigung und mikroskopische Beurteilung zytologischer und histologischer Präparate zur Vorbereitung der tierärztlichen Diagnostik
- Durchführung parasitologischer Kotuntersuchungen, Urinanalytik und Blutgruppenbestimmung
- Bedienung, Kalibrierung und Wartung automatisierter Analysegeräte inkl. Fehlerdokumentation
- Einarbeitung neuer Auszubildender in Probenaufbereitung und Laborhygiene
- Mikrobiologische und chemische Untersuchung tierischer Lebensmittel im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung
- Probenvorbereitung, -kennzeichnung und Dokumentation nach amtlichen Prüfvorschriften
- Mitwirkung bei der Untersuchung von Proben im Rahmen der Tierseuchendiagnostik
- Qualitätssicherung der Analyseergebnisse einschließlich Plausibilitätskontrolle
- Theoretischer und praktischer Unterricht in Laboratoriumsmedizin, Histologie, Mikrobiologie und Lebensmittelanalytik (2.600 Stunden)
- Praktische Ausbildung in schulinternen Laboren sowie Routinelabors der veterinärmedizinischen Diagnostik und Lebensmittelüberwachung (2.000 Stunden)
- Abschluss mit staatlicher Prüfung nach MTBG/MTA-Gesetz
Ausbildung
- Abschluss: staatliche Prüfung nach MT-Berufe-Gesetz (MTBG), Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin für Veterinärmedizin“
- Schwerpunkte: Hämatologie, klinische Chemie, Histologie/Zytologie, Mikrobiologie, Lebensmittelanalytik, Spermatologie
- Leistungsschwerpunkte Biologie und Chemie
Kenntnisse
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Lebenslauf Beispiel Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA) zum Kopieren
Profil
Medizinische Technologin für Veterinärmedizin (VMTA) mit über 6 Jahren Berufserfahrung in der veterinärmedizinischen Labordiagnostik einer Kleintierklinik und einem Veterinäruntersuchungsamt. Erfahren in Hämatologie, klinischer Chemie, Zytologie und parasitologischer Kotuntersuchung sowie in der Analytik tierischer Lebensmittel nach amtlichen Vorgaben. Arbeitet sicher mit automatisierten Analysegeräten, Mikroskopie und Probenaufbereitung für die tierärztliche Diagnostik und legt hohen Wert auf Präzision, Dokumentation und Qualitätssicherung nach GLP-Grundsätzen.
Berufserfahrung
2021 - heute
Medizinische Technologin für Veterinärmedizin (VMTA), Diagnostiklabor
Kleintierklinik am Stadtpark, München
- Eigenverantwortliche Durchführung hämatologischer, klinisch-chemischer und gerinnungsdiagnostischer Untersuchungen für die tägliche Patientenversorgung
- Anfertigung und mikroskopische Beurteilung zytologischer und histologischer Präparate zur Vorbereitung der tierärztlichen Diagnostik
- Durchführung parasitologischer Kotuntersuchungen, Urinanalytik und Blutgruppenbestimmung
- Bedienung, Kalibrierung und Wartung automatisierter Analysegeräte inkl. Fehlerdokumentation
- Einarbeitung neuer Auszubildender in Probenaufbereitung und Laborhygiene
2018 - 2021
Veterinärmedizinisch-technische Assistentin (VMTA), Fachbereich Lebensmittelanalytik
Veterinäruntersuchungsamt Augsburg
- Mikrobiologische und chemische Untersuchung tierischer Lebensmittel im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung
- Probenvorbereitung, -kennzeichnung und Dokumentation nach amtlichen Prüfvorschriften
- Mitwirkung bei der Untersuchung von Proben im Rahmen der Tierseuchendiagnostik
- Qualitätssicherung der Analyseergebnisse einschließlich Plausibilitätskontrolle
2015 - 2018
Ausbildung zur Medizinischen Technologin für Veterinärmedizin (VMTA)
Staatliche Berufsfachschule für Medizinische Technologie für Veterinärmedizin, Oberschleißheim
- Theoretischer und praktischer Unterricht in Laboratoriumsmedizin, Histologie, Mikrobiologie und Lebensmittelanalytik (2.600 Stunden)
- Praktische Ausbildung in schulinternen Laboren sowie Routinelabors der veterinärmedizinischen Diagnostik und Lebensmittelüberwachung (2.000 Stunden)
- Abschluss mit staatlicher Prüfung nach MTBG/MTA-Gesetz
Ausbildung
2015 - 2018
Ausbildung zur Medizinischen Technologin für Veterinärmedizin (VMTA)
Staatliche Berufsfachschule für Medizinische Technologie für Veterinärmedizin, Oberschleißheim (LGL Bayern)
2014
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Städtische Realschule, Augsburg
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Hämatologie & klinische ChemieExperte
- Histologie & ZytologieFortgeschritten
- Mikrobiologie & ParasitologieFortgeschritten
- Probenaufbereitung & MikroskopieExperte
- Bedienung automatisierter AnalysegeräteFortgeschritten
- LebensmittelanalytikGrundkenntnisse
- Laborinformationssysteme (LIMS)Fortgeschritten
- MS OfficeFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGute Kenntnisse (B2, Fachliteratur)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)
Labordiagnostik & Analytik
- Hämatologische und klinisch-chemische Untersuchungen für die tierärztliche Diagnostik eigenverantwortlich durchgeführt
- Zytologische und histologische Präparate für die tierärztliche Diagnostik vorbereitet und mikroskopisch beurteilt
- Parasitologische Kotuntersuchungen, Urin- und Liquordiagnostik sowie Gerinnungsparameter bestimmt
- Blutgruppenbestimmung und antikörperbasierte Testsysteme für Transfusionsmedizin bei Tieren durchgeführt
Probenmanagement & Qualitätssicherung
- Probenannahme, -kennzeichnung und -aufbereitung nach standardisierten Arbeitsanweisungen sichergestellt
- Plausibilitätskontrolle und Qualitätssicherung von Analyseergebnissen nach GLP-Grundsätzen durchgeführt
- Kalibrierung und Wartung automatisierter Analysegeräte inkl. Fehlerprotokollierung übernommen
- Dokumentation und Archivierung von Untersuchungsergebnissen im Laborinformationssystem (LIMS) geführt
Lebensmittelanalytik & amtliche Untersuchung
- Mikrobiologische und chemische Untersuchungen tierischer Lebensmittel im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung durchgeführt
- Proben im Rahmen der Tierseuchendiagnostik nach amtlichen Prüfvorschriften bearbeitet
- Prüfberichte für Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter erstellt
Zusammenarbeit & Organisation
- Enge Abstimmung mit Tierärztinnen und Tierärzten zu Befunden und Nachforderungen von Probenmaterial
- Auszubildende und neue Kolleg/innen in Laborabläufe und Hygienekonzepte eingearbeitet
- Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen und Qualitätsstandards im Labor
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Hämatologie und klinische Chemie
- Histologie, Zytologie und weitere morphologische Präparate
- Mikrobiologie und Parasitologie
- Analytik tierischer Lebensmittel
- Spermatologie
- Bedienung, Kalibrierung und Wartung automatisierter Analysegeräte
- Probenaufbereitung, Mikroskopie und Plausibilitätskontrolle
- Laborinformationssysteme (LIMS) und Dokumentation
Zertifikate
- Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin/Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin“ nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 MTBG (staatliche Prüfung erforderlich)
- Weiterbildung Biomedizinische/r Fachanalytiker/in (z. B. Histologie und Zytopathologie, Biochemie, Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittelüberwachung)
- Fortbildungen in Molekularbiologie/Molekulardiagnostik
- Strahlenschutzbelehrung (bei Tätigkeit mit radioaktiven Kontrastmitteln/Isotopen im Labor)
Soft Skills
- Hohe Genauigkeit und Sorgfalt
- Gutes naturwissenschaftliches Verständnis
- Gute Hand-Augen-Koordination
- Hohe Konzentrationsfähigkeit auch bei Routineaufgaben
- Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit diagnoserelevanten Ergebnissen
- Kommunikationskompetenz im Austausch mit Tierärztinnen und Tierärzten
- Belastbarkeit bei hohem Probenaufkommen
Ausbildung und Gehalt als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA) im Überblick
| Ausbildungsweg | Die Ausbildung zur Medizinischen Technologin für Veterinärmedizin bzw. zum Medizinischen Technologen für Veterinärmedizin ist bundeseinheitlich im Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie (MT-Berufe-Gesetz, MTBG) geregelt, das am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist und das frühere MTA-Gesetz von 1993 vollständig abgelöst hat – auch für den veterinärmedizinischen Teil. Die Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin für Veterinärmedizin“/„Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin“ ist nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 MTBG erlaubnispflichtig, gleichrangig neben den drei humanmedizinischen Fachrichtungen Laboratoriumsanalytik, Radiologie und Funktionsdiagnostik im selben Gesetz geregelt. Die Erlaubnis wird nach § 1 Abs. 2 MTBG auf Antrag erteilt, wenn die vorgeschriebene Ausbildung erfolgreich absolviert und die staatliche Prüfung nach § 25 MTBG bestanden wurde, keine berufliche Unzuverlässigkeit vorliegt, keine gesundheitliche Ungeeignetheit besteht und die für die Berufsausübung erforderlichen Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zuständig für die Erlaubniserteilung sind die Länder (z. B. das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit LGL oder das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt). Zugangsvoraussetzung nach § 14 MTBG ist entweder der mittlere Schulabschluss (oder ein gleichwertiger Abschluss) oder ein Hauptschulabschluss zusammen mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung, außerdem gesundheitliche Eignung, persönliche Zuverlässigkeit und ausreichende Deutschkenntnisse. Die Ausbildung kann laut § 13 Abs. 1-2 MTBG in Vollzeit (drei Jahre) oder Teilzeit (höchstens fünf Jahre) absolviert werden und besteht aus theoretischem Unterricht, praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung. Für die Fachrichtung Veterinärmedizin schreibt § 13 Abs. 4 Nr. 4 MTBG mindestens 4.600 Stunden Gesamtausbildung vor, aufgeteilt in 2.600 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2.000 Stunden praktische Ausbildung – exakt dieselbe Stundenverteilung wie bei der Fachrichtung Laboratoriumsanalytik. Nach § 7 MTBG findet das Berufsbildungsgesetz auf diese Ausbildung keine Anwendung; stattdessen regelt § 34 MTBG eine verpflichtende angemessene monatliche Ausbildungsvergütung. Inhaltlich befähigt die Ausbildung laut § 12 MTBG insbesondere dazu, biomedizinische Analyseprozesse einschließlich Prä- und Postanalytik selbstständig zu planen, vorzubereiten und durchzuführen, Untersuchungen in der Analytik tierischer Lebensmittel vorzunehmen, histologische, zytologische und weitere morphologische Präparate für die tierärztliche Diagnostik vorzubereiten und aufzubereiten sowie die Qualität der Analyseprozesse sicherzustellen; die genannten Kompetenzen sind insbesondere in der Lebensmitteltechnologie und in der Spermatologie zu vermitteln. § 5 Abs. 4 MTBG reserviert diese Tätigkeiten „auf dem Gebiet der Veterinärmedizin“ ausdrücklich Personen mit dieser Erlaubnis – einfache, leicht zu handhabende Laboranalysen sind davon ausgenommen. Die Ausbildung schließt nach § 25 MTBG mit einer staatlichen Prüfung ab. In Bayern findet die Ausbildung an der Staatlichen Berufsfachschule für Medizinische Technologie für Veterinärmedizin in Oberschleißheim (LGL) statt, eine der wenigen spezialisierten Schulen für diese Fachrichtung bundesweit (weitere u. a. an der Tierärztlichen Hochschule Hannover). Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen u. a. als Biomedizinische/r Fachanalytiker/in mit Spezialisierungen (Histologie/Zytopathologie, Biochemie, Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittelüberwachung, Arbeitsschutz), sowie – bei Hochschulzugangsberechtigung – ein anschließendes Studium der Veterinärmedizin oder Lebensmittelchemie. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Medizinischen Technologinnen/Technologen für Veterinärmedizin (VMTA) liegen deutlich unterschiedliche Angaben von drei Gehaltsportalen sowie eine amtliche Tarifquelle vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Medi-karriere.de nennt einen Median von 3.623 Euro brutto pro Monat (43.476 Euro/Jahr) bei einer Spanne von 2.954 bis 4.352 Euro/Monat. Mtajobs.de gibt für das „spätere Gehalt“ je nach Ausbildungsniveau und Berufserfahrung eine deutlich niedrigere Spanne von 2.700 bis 2.850 Euro/Monat brutto an. Karrieresprung.de nennt ein Einstiegsgehalt von rund 2.000 Euro/Monat, das im Lauf der Karriere auf bis zu 3.500 Euro/Monat steigen kann. Die Differenz zwischen der niedrigsten (karrieresprung.de: 2.000 Euro Einstieg) und der höchsten Angabe (medi-karriere.de: bis 4.352 Euro/Monat) beträgt damit mehr als 2.000 Euro im Monat. Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst ist die tarifliche Eingruppierung greifbarer: Laut TVöD-VKA-Entgelttabelle (gültig 01.05.2026-31.03.2027) verdienen staatlich geprüfte medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten in der Grundeingruppierung Entgeltgruppe 7 zwischen 3.294,98 Euro/Monat (Erfahrungsstufe 1) und 4.045,24 Euro/Monat (Erfahrungsstufe 6), das entspricht 39.539,76 bis 48.542,88 Euro/Jahr ohne Jahressonderzahlung. Bei dauerhafter Übertragung schwieriger Aufgaben ist ein Aufstieg bis Entgeltgruppe 9b möglich (z. B. bei Wartung/Kalibrierung hochwertiger Messgeräte oder besonders verantwortungsvollen wissenschaftlichen Forschungsaufgaben); konkrete Euro-Werte für die höheren Entgeltgruppen wurden nicht recherchiert. In Kliniken/Laboren mit TV-L-Bindung (z. B. Universitätskliniken) gilt eine vergleichbare Eingruppierung, wie eine Stellenausschreibung der Kleintierklinik der LMU München (TV-L E7) zeigt. |
Was verdient man als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
medi-karriere.de
35.448 € – 52.224 €, Median 43.476 €
Bruttojahresgehalt, umgerechnet aus Monatsangaben (Median 3.623 €/Monat, Spanne 2.954-4.352 €/Monat), Stichprobengröße und Erhebungsdatum nicht angegeben.
mtajobs.de
32.400 € – 34.200 €
Bruttojahresgehalt, umgerechnet aus Monatsangabe „späteres Gehalt“ (2.700-2.850 €/Monat), Kein separat ausgewiesener Median; Wert deutlich unter medi-karriere.de, nicht damit mitteln. Stichprobengröße/Erhebungsdatum fehlen.
karrieresprung.de
24.000 € – 42.000 €
Bruttojahresgehalt, umgerechnet aus Monatsangaben Einstieg (ca. 2.000 €/Monat) bis Aufstieg (bis 3.500 €/Monat), Niedrigste Einstiegsangabe der drei Portale; kein Median angegeben, Stichprobengröße/Erhebungsdatum fehlen.
TVöD-VKA Entgeltgruppe 7 (amtlich)
39.538 € – 48.543 €
Tarifgehalt, 12 × Monatsentgelt Stufe 1 (3.294,98 €) bis Stufe 6 (4.045,24 €), gültig 01.05.2026-31.03.2027, ohne Jahressonderzahlung, Kein Portalwert, sondern amtliche Tarifgrundlage für den öffentlichen Dienst (Kommunen); Aufstieg bis EG 9b bei schwierigen Aufgaben möglich, dafür keine Euro-Werte recherchiert.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)-Lebenslauf
Do
- Konkrete Laborfelder benennen (z. B. Hämatologie, klinische Chemie, Histologie, Parasitologie) statt allgemein „Laborarbeiten“
- Aktuelle Berufsbezeichnung „Medizinische/r Technologe/-in für Veterinärmedizin“ zusätzlich zu VMTA nennen, wenn die Ausbildung nach 2023 abgeschlossen wurde
- Eingesetzte Analysegeräte und Labormethoden konkret auflisten
- Erfahrung mit unterschiedlichen Tierarten bzw. Probenarten (Klein-/Großtier, Lebensmittel) klar differenzieren
- Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach MTBG als formale Qualifikation erwähnen
- Bei amtlicher Tätigkeit (Veterinäramt, Lebensmittelüberwachung) den konkreten Aufgabenbereich nennen
Don't
- VMTA nicht mit Tiermedizinischer Fachangestellter (TFA) verwechseln oder gleichsetzen - unterschiedliche Ausbildungen und Tätigkeitsschwerpunkte
- Nicht behaupten, die Tätigkeit sei auf dem Gebiet der Humanmedizin ausgeübt worden - die Vorbehaltsaufgaben nach § 5 Abs. 4 MTBG gelten nur „auf dem Gebiet der Veterinärmedizin“
- Gehaltsangaben verschiedener Portale nicht mitteln - die Spannen weichen um über 2.000 €/Monat voneinander ab
- Keine erfundenen Gerätebezeichnungen oder Zertifikate angeben
- Die frühere Berufsbezeichnung VMTA nicht unkommentiert als aktuellen Titel führen, wenn die Erlaubnis erst nach 2023 erteilt wurde
- Ausbildungsvergütung nicht mit dem späteren Berufsgehalt vermischen
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA)
Ist VMTA noch die richtige Berufsbezeichnung oder heißt der Beruf jetzt anders?
Seit 1. Januar 2023 lautet die gesetzliche Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin für Veterinärmedizin“ bzw. „Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin“ (MTV) nach dem MT-Berufe-Gesetz (MTBG), das das frühere MTA-Gesetz von 1993 abgelöst hat. „VMTA“ ist die ältere, am Arbeitsmarkt aber weiterhin sehr geläufige Bezeichnung und taucht in den meisten Stellenanzeigen nach wie vor auf.
Was ist der Unterschied zwischen VMTA und Tiermedizinischer Fachangestellter (TFA)?
TFA arbeiten patientennah direkt am Tier in der Praxis oder Klinik (Assistenz bei Untersuchungen und Operationen, Pflege, Terminorganisation). VMTA arbeiten überwiegend im Labor: Sie untersuchen Proben von Tieren, bedienen Analysegeräte und unterstützen Tierärztinnen und Tierärzte mit diagnostischen Ergebnissen, haben aber deutlich weniger direkten Patientenkontakt.
Ist die Berufsbezeichnung VMTA/MTV gesetzlich geschützt?
Ja. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 MTBG bedarf das Führen der Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin für Veterinärmedizin“ bzw. „Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin“ einer staatlichen Erlaubnis, die nur nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und bestandener staatlicher Prüfung erteilt wird.
Wie lange dauert die Ausbildung zum VMTA?
Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre bzw. in Teilzeit höchstens fünf Jahre (§ 13 Abs. 1-2 MTBG) und umfasst mindestens 4.600 Stunden, aufgeteilt in 2.600 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2.000 Stunden praktische Ausbildung (§ 13 Abs. 4 Nr. 4 MTBG).
Welche Voraussetzungen braucht man für die VMTA-Ausbildung?
Nach § 14 MTBG genügt entweder der mittlere Schulabschluss (oder ein gleichwertiger Abschluss) oder ein Hauptschulabschluss zusammen mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung. Hinzu kommen gesundheitliche Eignung, persönliche Zuverlässigkeit und ausreichende Deutschkenntnisse; gute Leistungen in Biologie und Chemie sind in der Praxis hilfreich.
Wo arbeiten VMTA/MTV typischerweise?
Typische Arbeitgeber sind Tierkliniken und Tierarztpraxen mit eigenem Labor, veterinärmedizinische Untersuchungsämter und Veterinärämter, Lebensmittelüberwachungsbehörden, Hochschulinstitute für Veterinärmedizin sowie Forschungseinrichtungen.
Wie viel verdient man als VMTA?
Gehaltsportale nennen sehr unterschiedliche Werte zwischen rund 2.000 und 4.352 Euro brutto im Monat, je nach Berufserfahrung und Arbeitgeber. Im öffentlichen Dienst (TVöD-VKA Entgeltgruppe 7) liegt das Tarifgehalt zwischen 3.294,98 Euro (Einstieg) und 4.045,24 Euro (nach mehreren Jahren) im Monat, mit Aufstiegsmöglichkeit bis Entgeltgruppe 9b bei anspruchsvolleren Aufgaben.
Welche Weiterbildungen gibt es für VMTA/MTV?
Möglich sind Weiterbildungen zur/zum Biomedizinischen Fachanalytiker/in mit Spezialisierung auf Histologie/Zytopathologie, Biochemie, Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittelüberwachung oder Arbeitsschutz. Bei vorhandener Hochschulzugangsberechtigung ist auch ein anschließendes Studium der Veterinärmedizin oder Lebensmittelchemie eine Option.
Quellen
- MTBG - Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie, § 1 (Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung), Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 5 - Vorbehaltene Tätigkeiten für Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 7 - Nichtanwendung des Berufsbildungsgesetzes, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 12 - Berufsspezifisches Ausbildungsziel für Medizinische Technologinnen für Veterinärmedizin und Medizinische Technologen für Veterinärmedizin, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 13 - Dauer und Struktur der Ausbildung, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 14 - Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 25 - Staatliche Prüfung, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- MTBG § 34 - Ausbildungsvergütung, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- Medizinische/r Technologe/-in für Veterinärmedizin (MTV) Gehalt in Deutschland 2026, medi-karriere.de, abgerufen am 2026-08-10
- Gehalt VMTA / Veterinärmedizinische-technische Assistenten, mtajobs.de, abgerufen am 2026-08-10
- Medizinische Technologen für Veterinärmedizin: Einstieg, Aufstieg, karrieresprung.de, abgerufen am 2026-08-10
- TVöD-VKA Entgelttabelle (Entgeltgruppe 7), oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-10
- TVöD Eingruppierung MTA - Entgeltgruppen, Gehalt & Tätigkeiten, kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-10
- Veterinärmedizinisch-technischer Assistent VMTA - Ausbildung und Beruf, medi-karriere.de, abgerufen am 2026-08-10
- Staatliche Berufsfachschule für Medizinische Technologinnen und Technologen für Veterinärmedizin, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), abgerufen am 2026-08-10
- Laborassistenz (VMTA / MTLA / BTA) für veterinärmedizinisches Labor - Kleintierklinik der LMU München (Stellenanzeige), jobcheck.com (Stellenanzeigen-Aggregator, Sekundärquelle), abgerufen am 2026-08-10
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026