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Lebenslauf Muster Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Die/der Medizinische Technologin/Technologe für Funktionsdiagnostik (MTF) ist ein staatlich anerkannter, dreijähriger Ausbildungsberuf im Gesundheitswesen, der funktionsdiagnostische Untersuchungen in Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Neurologie eigenständig plant, vorbereitet und durchführt – etwa EKG, Echokardiographie, Lungenfunktionsprüfungen, EEG, Doppler-/Duplexsonographie sowie Hör- und Gleichgewichtstests. Bis zum 31. Dezember 2022 hieß der Beruf „Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik“ (MTAF); seit dem 1. Januar 2023 gilt durch das MT-Berufe-Gesetz (MTBG) die neue Berufsbezeichnung MTF, wobei bereits erteilte MTAF-Erlaubnisse nach § 71 MTBG unverändert fortgelten. Die Ausbildung dauert nach § 13 MTBG in Vollzeit drei Jahre (in Teilzeit höchstens fünf Jahre) und umfasst mindestens 4.600 Stunden, davon 2.400 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2.200 Stunden praktische Ausbildung – ein höherer Praxisanteil als bei den Schwesterberufen MTL und MTR. Voraussetzung ist nach § 14 MTBG mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit mindestens zweijähriger abgeschlossener Berufsausbildung. MTF arbeiten überwiegend in Krankenhäusern und spezialisierten Facharztpraxen und üben nach § 5 Abs. 3 MTBG die Durchführung funktionsdiagnostischer Untersuchungen samt Vorbefundung als vorbehaltene Tätigkeiten aus; die eigentliche ärztliche Befundung und Diagnosestellung bleibt davon unberührt.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Engagierte Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF) mit mehrjähriger Erfahrung in kardiologischer, pneumologischer und neurologischer Funktionsdiagnostik in der Akutversorgung. Sicher im Umgang mit EKG-, Lungenfunktions- und EEG-Diagnostik sowie in der einfühlsamen Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen. Zuverlässige, sorgfältige Arbeitsweise im interdisziplinären Behandlungsteam sowie hohe Sorgfalt bei Plausibilitätskontrolle, Vorbefundung und Dokumentation.

Berufserfahrung

seit 2023
Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)
Klinik für Kardiologie und Pneumologie, Klinikum Musterstadt
  • Selbstständige Durchführung von Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG sowie Langzeit-Blutdruckmessung nach ärztlicher Anordnung
  • Durchführung von Lungenfunktionsprüfungen (Spirometrie, Bodyplethysmographie) und Blutgasanalysen
  • Assistenz bei Echokardiographie und Herzschrittmacherkontrolle
  • Plausibilitätskontrolle der Untersuchungsergebnisse und Erstellung von Vorbefunden
  • Aufklärung und Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen vor und während der Untersuchung
2020–2023
Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik (MTAF)
Funktionsdiagnostik-Abteilung, Kreisklinikum Musterstadt
  • Technische Durchführung von EEG-Ableitungen und Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen in der Neurologie
  • Durchführung von Hörprüfungen und Gleichgewichtstests in der HNO-Funktionsdiagnostik
  • Gefäßuntersuchungen mittels Doppler-/Duplexsonographie in der Angiologie
  • Dokumentation und Qualitätssicherung der Untersuchungsprozesse

Ausbildung

2020–2023
Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin für Funktionsdiagnostik (MTAF)
Schule für Medizinische Technologie am Klinikum Musterstadt
  • Theoretischer und praktischer Unterricht in Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Neurologie und HNO-Funktionsdiagnostik
  • Praktische Ausbildung in Klinik- und Praxisrotationen
  • Abschluss: Staatliche Prüfung nach damaliger MTA-APrV (heute: staatliche Prüfung nach § 25 MTBG)

Kenntnisse

EKG (Ruhe, Belastung, Langzeit)Fortgeschritten
Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie, Bodyplethysmographie)Fortgeschritten
EEG und NervenleitgeschwindigkeitsmessungGrundkenntnisse
Doppler-/DuplexsonographieGrundkenntnisse
Hör- und GleichgewichtsprüfungenGrundkenntnisse
Echokardiographie-AssistenzGrundkenntnisse
PatientenkommunikationFortgeschritten
Dokumentation und QualitätssicherungFortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut (B2)
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Maria Beispiel
Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Engagierte Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF) mit mehrjähriger Erfahrung in kardiologischer, pneumologischer und neurologischer Funktionsdiagnostik in der Akutversorgung. Sicher im Umgang mit EKG-, Lungenfunktions- und EEG-Diagnostik sowie in der einfühlsamen Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen. Zuverlässige, sorgfältige Arbeitsweise im interdisziplinären Behandlungsteam sowie hohe Sorgfalt bei Plausibilitätskontrolle, Vorbefundung und Dokumentation.

Berufserfahrung

seit 2023
Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)
Klinik für Kardiologie und Pneumologie, Klinikum Musterstadt
  • Selbstständige Durchführung von Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG sowie Langzeit-Blutdruckmessung nach ärztlicher Anordnung
  • Durchführung von Lungenfunktionsprüfungen (Spirometrie, Bodyplethysmographie) und Blutgasanalysen
  • Assistenz bei Echokardiographie und Herzschrittmacherkontrolle
  • Plausibilitätskontrolle der Untersuchungsergebnisse und Erstellung von Vorbefunden
  • Aufklärung und Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen vor und während der Untersuchung
2020–2023
Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik (MTAF)
Funktionsdiagnostik-Abteilung, Kreisklinikum Musterstadt
  • Technische Durchführung von EEG-Ableitungen und Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen in der Neurologie
  • Durchführung von Hörprüfungen und Gleichgewichtstests in der HNO-Funktionsdiagnostik
  • Gefäßuntersuchungen mittels Doppler-/Duplexsonographie in der Angiologie
  • Dokumentation und Qualitätssicherung der Untersuchungsprozesse

Ausbildung

2020–2023
Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin für Funktionsdiagnostik (MTAF)
Schule für Medizinische Technologie am Klinikum Musterstadt
  • Theoretischer und praktischer Unterricht in Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Neurologie und HNO-Funktionsdiagnostik
  • Praktische Ausbildung in Klinik- und Praxisrotationen
  • Abschluss: Staatliche Prüfung nach damaliger MTA-APrV (heute: staatliche Prüfung nach § 25 MTBG)

Kenntnisse

EKG (Ruhe, Belastung, Langzeit)Fortgeschritten
Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie, Bodyplethysmographie)Fortgeschritten
EEG und NervenleitgeschwindigkeitsmessungGrundkenntnisse
Doppler-/DuplexsonographieGrundkenntnisse
Hör- und GleichgewichtsprüfungenGrundkenntnisse
Echokardiographie-AssistenzGrundkenntnisse
PatientenkommunikationFortgeschritten
Dokumentation und QualitätssicherungFortgeschritten

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Profil

Engagierte Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF) mit mehrjähriger Erfahrung in kardiologischer, pneumologischer und neurologischer Funktionsdiagnostik in der Akutversorgung. Sicher im Umgang mit EKG-, Lungenfunktions- und EEG-Diagnostik sowie in der einfühlsamen Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen. Zuverlässige, sorgfältige Arbeitsweise im interdisziplinären Behandlungsteam sowie hohe Sorgfalt bei Plausibilitätskontrolle, Vorbefundung und Dokumentation.

Berufserfahrung

seit 2023

Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)

Klinik für Kardiologie und Pneumologie, Klinikum Musterstadt

  • Selbstständige Durchführung von Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG sowie Langzeit-Blutdruckmessung nach ärztlicher Anordnung
  • Durchführung von Lungenfunktionsprüfungen (Spirometrie, Bodyplethysmographie) und Blutgasanalysen
  • Assistenz bei Echokardiographie und Herzschrittmacherkontrolle
  • Plausibilitätskontrolle der Untersuchungsergebnisse und Erstellung von Vorbefunden
  • Aufklärung und Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen vor und während der Untersuchung

2020–2023

Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik (MTAF)

Funktionsdiagnostik-Abteilung, Kreisklinikum Musterstadt

  • Technische Durchführung von EEG-Ableitungen und Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen in der Neurologie
  • Durchführung von Hörprüfungen und Gleichgewichtstests in der HNO-Funktionsdiagnostik
  • Gefäßuntersuchungen mittels Doppler-/Duplexsonographie in der Angiologie
  • Dokumentation und Qualitätssicherung der Untersuchungsprozesse

Ausbildung

2020–2023

Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin für Funktionsdiagnostik (MTAF)

Schule für Medizinische Technologie am Klinikum Musterstadt

Kenntnisse

  • EKG (Ruhe, Belastung, Langzeit)Fortgeschritten
  • Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie, Bodyplethysmographie)Fortgeschritten
  • EEG und NervenleitgeschwindigkeitsmessungGrundkenntnisse
  • Doppler-/DuplexsonographieGrundkenntnisse
  • Hör- und GleichgewichtsprüfungenGrundkenntnisse
  • Echokardiographie-AssistenzGrundkenntnisse
  • PatientenkommunikationFortgeschritten
  • Dokumentation und QualitätssicherungFortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut (B2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)

Kardiologie & Angiologie

  • Selbstständige Durchführung von Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG nach ärztlicher Anordnung
  • Assistenz bei Echokardiographie und Herzschrittmacherkontrolle
  • Gefäßuntersuchungen mittels Doppler-/Duplexsonographie und Durchblutungsmessung

Pneumologie

  • Durchführung von Lungenfunktionsprüfungen (Spirometrie, Bodyplethysmographie)
  • Blutgasanalysen und Allergietestungen vorbereitet und durchgeführt
  • Plausibilitätskontrolle und Vorbefundung der Messergebnisse

Neurologie

  • EEG-Ableitungen inklusive Sonderableitungen (z. B. Schlafentzugs-EEG) durchgeführt
  • Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen und Muskeluntersuchungen technisch durchgeführt
  • Mitwirkung bei intraoperativem Monitoring und Hirntoddiagnostik

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

  • Hörprüfungen (Audiometrie) und Gleichgewichtstests durchgeführt
  • Geruchs- und Geschmackssinntestungen assistiert
  • Befunde für die ärztliche Diagnostik plausibilisiert und dokumentiert

Patientenbetreuung

  • Situationsgerechte Aufklärung und Betreuung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen
  • Erste Ansprechperson für Patientinnen und Patienten vor und während der Untersuchung
  • Erkennen von Notfällen und Einleiten erforderlicher Maßnahmen

Qualität & Dokumentation

  • Qualitäts-, Risiko- und Prozessmanagement in der Funktionsdiagnostik umgesetzt
  • Interdisziplinäre Abstimmung mit ärztlichem Personal und anderen Berufsgruppen
  • Digitale Dokumentation und Datenmanagement der Untersuchungsergebnisse

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • EKG-Diagnostik (Ruhe, Belastung, Langzeit)
  • Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie, Bodyplethysmographie, Blutgasanalyse)
  • EEG und Nervenleitgeschwindigkeitsmessung
  • Doppler-/Duplexsonographie
  • Audiometrie und Gleichgewichtsdiagnostik
  • Echokardiographie- und Herzschrittmacherkontroll-Assistenz
  • Plausibilitätskontrolle und Vorbefundung
  • Qualitätssicherung diagnostischer Prozesse

Zertifikate

  • Staatliche Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung MTF (bzw. fortgeltende MTAF-Erlaubnis nach § 71 MTBG)
  • Erste-Hilfe-/Reanimationskurs (regelmäßige Auffrischung)
  • Fachspezifische Fortbildungen (z. B. Schlaflabor, Elektrophysiologie, Allergologie)
  • Fortbildungsnachweise entsprechend Arbeitgeber-/Fachgesellschaftsanforderungen

Soft Skills

  • Empathie und einfühlsame Patientenkommunikation
  • Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit bei Messverfahren
  • Belastbarkeit im Umgang mit akut und schwer erkrankten Patient:innen
  • Teamfähigkeit im interdisziplinären Team
  • Kommunikationsstärke gegenüber Patient:innen aller Altersstufen

Ausbildung und Gehalt als Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF) im Überblick

AusbildungswegDer Beruf der Medizinischen Technologin/des Medizinischen Technologen für Funktionsdiagnostik (MTF) ist bundesweit einheitlich im MT-Berufe-Gesetz (MTBG) vom 24. Februar 2021 geregelt, das zum 1. Januar 2023 in Kraft trat und das bis dahin geltende Gesetz über technische Assistenten in der Medizin (MTAG) sowie die MTA-APrV ablöste. Mit dem MTBG änderte sich zugleich die Berufsbezeichnung von „Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik“ (MTAF) zu „Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik“ (MTF); nach § 71 MTBG gilt eine bereits erteilte Erlaubnis zum Führen der alten Berufsbezeichnung MTAF unverändert als Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 MTBG fort, sodass bereits zertifizierte MTAF keine neue Erlaubnis beantragen müssen. Wer die Ausbildung noch vor dem 31. Dezember 2022 begonnen hat, kann sie nach § 73 Abs. 1 MTBG bis zum 31. Dezember 2026 auf Grundlage des alten MTAG abschließen. Auch Schulen genießen einen Bestandsschutz: Nach § 74 Abs. 2 MTBG muss die Erfüllung der neuen Mindestanforderungen an Schulen (§ 18 Abs. 2 MTBG) erst bis zum 31. Dezember 2033 nachgewiesen werden. Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung ist nach § 14 MTBG mindestens der mittlere Schulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss; alternativ genügt ein Hauptschulabschluss (oder eine gleichwertige Schulbildung) in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung, für die eine reguläre Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren vorgeschrieben ist (§ 14 Nr. 1 Buchst. b MTBG). Die Ausbildung dauert nach § 13 Abs. 2 MTBG in Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit höchstens fünf Jahre, und besteht aus theoretischem Unterricht, praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung (§ 13 Abs. 3 MTBG). Sie umfasst nach § 13 Abs. 4 MTBG insgesamt mindestens 4.600 Stunden; für die Fachrichtung Funktionsdiagnostik verteilen sich diese laut § 13 Abs. 4 Nr. 3 MTBG auf 2.400 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2.200 Stunden praktische Ausbildung – damit hat die MTF-Ausbildung einen höheren Praxisanteil als die Fachrichtungen Laboratoriumsanalytik und Radiologie, die jeweils mit 2.600 Stunden Unterricht und 2.000 Stunden Praxis rechnen. Die Ausbildung schließt mit der staatlichen Prüfung nach § 25 MTBG ab, die laut § 25 Abs. 2 MTBG überprüft, ob sowohl das allgemeine als auch das berufsspezifische Ausbildungsziel erreicht wurde; danach wird auf Antrag die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 MTBG erteilt. Das berufsspezifische Ausbildungsziel ist in § 11 MTBG festgelegt: Auszubildende sollen befähigt werden, funktionsdiagnostische Untersuchungen in der Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Neurologie bei Patientinnen und Patienten aller Altersstufen zu planen, vorzubereiten und durchzuführen (§ 11 Abs. 1 Nr. 1), während der Untersuchung eine Plausibilitätskontrolle vorzunehmen sowie erforderlichenfalls eine Vorbefundung und Anpassungen im Untersuchungsablauf durchzuführen (§ 11 Abs. 1 Nr. 2) und die Qualität der Untersuchungsprozesse und -ergebnisse sicherzustellen (§ 11 Abs. 1 Nr. 3). Ergänzend nennt § 11 Abs. 2 MTBG übergreifende fachliche, methodische, personale und soziale Kompetenzen wie personen- und situationsorientierte Kommunikation, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Erkennen von Notfällen, Datenmanagement, Umsetzung von Hygiene- und Sicherheitskonzepten sowie Berücksichtigung von Patientensicherheit und Wirtschaftlichkeit. Diese Tätigkeiten sind zugleich nach § 5 Abs. 3 MTBG dem Beruf als „vorbehaltene Tätigkeiten“ zugeordnet: Auf dem Gebiet der Humanmedizin dürfen die Durchführung funktionsdiagnostischer Untersuchungen in den genannten fünf Fachbereichen einschließlich Plausibilitätskontrolle und Qualitätssicherung sowie die Vorbefundung zu diesen Untersuchungen grundsätzlich nur von Personen mit MTF-Erlaubnis ausgeübt werden. § 5 Abs. 3 Satz 2 MTBG nimmt davon ausdrücklich „einfache vor- oder nachbereitende Tätigkeiten und einfache Funktionsprüfungen“ aus, die somit auch von anderem Personal übernommen werden dürfen.
GehaltsspanneZum Gehalt von MTF liegen drei Quellen mit spürbar unterschiedlichen Werten vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Medi-karriere.de (Stand laut Seite 21.10.2025, ausgewertet anhand von 86 offenen Stellen) nennt ein Durchschnitts-/Mediangehalt von 3.792 € brutto/Monat (45.504 € Jahresbrutto) mit einer Spanne von 3.264 € (Einstieg) bis 4.399 € (Maximum) brutto/Monat. Gehalt.de führt den Beruf noch unter der alten Bezeichnung „MTAF“ (Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben) und kommt zu deutlich höheren Werten: Median 4.075 € brutto/Monat (50.535 € Jahresbrutto), Quartile von 3.672 € (unteres Quartil) bis 4.522 € (oberes Quartil); nach Berufserfahrung gestaffelt von rund 3.451 €/Monat (unter 3 Jahre Erfahrung) bis rund 4.254 €/Monat (über 9 Jahre Erfahrung), sowie nach Bundesland von 43.448 € Jahresbrutto (Mecklenburg-Vorpommern, niedrigster Wert) bis 52.915 € Jahresbrutto (Baden-Württemberg, höchster Wert). Aubi-plus.de nennt für die Ausbildung eine Vergütung von 965 €/1.025 €/1.122 € brutto im ersten, zweiten und dritten Lehrjahr sowie ein Einstiegsgehalt von 2.900 € brutto/Monat nach Abschluss – ein reiner Einstiegswert ohne erkennbaren Datenstand, der deutlich unter den Median-/Durchschnittsangaben der beiden anderen Quellen liegt und daher nicht direkt mit ihnen vergleichbar ist. Die Differenz zwischen medi-karriere.de und gehalt.de von rund 280 € im mittleren Bereich zeigt erneut, wie unterschiedlich Gehaltsportale denselben Beruf erfassen. Eine belastbare TVöD-Eingruppierung wurde im Rahmen dieser Recherche nicht ermittelt (siehe Lücken im Recherche-Protokoll) und daher hier bewusst nicht behauptet.

Was verdient man als Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 283 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)-Lebenslauf

Do

  • Aktuelle Berufsbezeichnung MTF verwenden und bei Bedarf den alten Titel MTAF als Klammerzusatz ergänzen, wenn die Ausbildung noch unter altem Recht abgeschlossen wurde
  • Konkrete Fachbereiche nennen (Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, HNO, Neurologie) statt allgemein „Funktionsdiagnostik“
  • Eingesetzte Verfahren und Geräte konkret benennen (z. B. Bodyplethysmographie, Langzeit-EKG, Spirometer-Typ)
  • Zertifikate und Fortbildungen mit Erwerbsdatum aufführen
  • Arbeitsumfeld konkretisieren (Akutklinik, Funktionsabteilung, Facharztpraxis, Schlaflabor)
  • Erfahrung in Patientenkommunikation und interdisziplinärer Zusammenarbeit belegen

Don't

  • Nicht die veraltete Bezeichnung MTAF als alleinige aktuelle Berufsbezeichnung verwenden, ohne auf MTF hinzuweisen
  • Keine erfundenen oder über mehrere Quellen gemittelten Gehaltsangaben als gesicherten „Fakt“ ausgeben
  • Nicht den Eindruck erwecken, MTF dürften ärztliche Befundung oder Diagnosestellung übernehmen – das bleibt ärztliche Aufgabe
  • Keine pauschale TVöD-Entgeltgruppe nennen, wenn dazu keine belastbare Quelle vorliegt
  • „Funktionsdiagnostik“ nicht mit reiner Laborassistenz verwechseln – MTF planen und führen die Untersuchung selbst durch
  • Keine erfundenen Prüfungs- oder Zertifikatsdaten angeben

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF)

Was ist der Unterschied zwischen MTAF und MTF?

Es handelt sich um denselben Beruf zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Bis zum 31. Dezember 2022 hieß die Berufsbezeichnung „Medizinisch-technische/r Assistent/in für Funktionsdiagnostik“ (MTAF). Mit Inkrafttreten des MT-Berufe-Gesetzes (MTBG) am 1. Januar 2023 wurde sie in „Medizinische/r Technologe/Technologin für Funktionsdiagnostik“ (MTF) umbenannt. Nach § 71 MTBG bleibt eine bereits erteilte MTAF-Erlaubnis unverändert gültig und gilt als Erlaubnis nach § 1 MTBG fort.

Wie lange dauert die Ausbildung zum MTF und wie ist sie aufgeteilt?

Nach § 13 Abs. 2 MTBG dauert die Ausbildung in Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit höchstens fünf Jahre. Sie umfasst nach § 13 Abs. 4 Nr. 3 MTBG mindestens 4.600 Stunden, davon 2.400 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2.200 Stunden praktische Ausbildung – ein höherer Praxisanteil als bei den Fachrichtungen Laboratoriumsanalytik und Radiologie (jeweils 2.600 Stunden Unterricht, 2.000 Stunden Praxis).

Welche Schulabschlüsse werden für die Ausbildung vorausgesetzt?

Nach § 14 MTBG ist mindestens der mittlere Schulabschluss (oder ein gleichwertiger Abschluss) erforderlich. Alternativ genügt ein Hauptschulabschluss zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, für die eine reguläre Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren vorgeschrieben ist.

In welchen medizinischen Fachbereichen arbeiten MTF?

Laut § 11 Abs. 1 Nr. 1 und § 5 Abs. 3 MTBG umfasst das Tätigkeitsfeld funktionsdiagnostische Untersuchungen in fünf Fachbereichen: Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Neurologie. Typische Verfahren sind unter anderem EKG, Echokardiographie, Lungenfunktionsprüfungen, EEG, Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen, Doppler-/Duplexsonographie sowie Hör- und Gleichgewichtstests.

Welche Tätigkeiten sind MTF gesetzlich vorbehalten?

§ 5 Abs. 3 MTBG nennt zwei vorbehaltene Tätigkeitsbereiche: die Durchführung funktionsdiagnostischer Untersuchungen in Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, HNO-Heilkunde und Neurologie einschließlich Plausibilitätskontrolle und Qualitätssicherung, sowie die Vorbefundung zu diesen Untersuchungen. Ausdrücklich ausgenommen sind nach § 5 Abs. 3 Satz 2 MTBG „einfache vor- oder nachbereitende Tätigkeiten und einfache Funktionsprüfungen“.

Können alte MTAF-Ausbildungen noch nach dem alten Recht abgeschlossen werden?

Ja, aber befristet: Nach § 73 Abs. 1 MTBG kann eine vor dem 31. Dezember 2022 begonnene Ausbildung bis zum 31. Dezember 2026 noch nach den Regeln des alten Gesetzes über technische Assistenten in der Medizin (MTAG) abgeschlossen werden.

Wie viel verdient man als MTF?

Die Angaben schwanken je nach Quelle deutlich und werden hier bewusst nicht gemittelt: medi-karriere.de nennt einen Median von 3.792 €/Monat brutto (Spanne 3.264–4.399 €), gehalt.de (unter dem alten Namen „MTAF“) einen Median von 4.075 €/Monat (Quartile 3.672–4.522 €). Die Ausbildungsvergütung liegt laut aubi-plus.de bei 965 € im ersten bis 1.122 € im dritten Lehrjahr, das Einstiegsgehalt danach bei rund 2.900 €/Monat.

Dürfen MTF selbst Diagnosen stellen?

Nein. MTF führen die funktionsdiagnostischen Untersuchungen eigenständig durch, kontrollieren die Plausibilität der Ergebnisse und erstellen bei Bedarf eine Vorbefundung (§ 11 Abs. 1 Nr. 2 MTBG) – die ärztliche Befundung und Diagnosestellung bleibt jedoch Aufgabe der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes.

Quellen

  1. MTBG – § 1 Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  2. MTBG – § 5 Vorbehaltene Tätigkeiten für Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  3. MTBG – § 11 Berufsspezifisches Ausbildungsziel für Medizinische Technologinnen für Funktionsdiagnostik und Medizinische Technologen für Funktionsdiagnostik, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  4. MTBG – § 13 Dauer und Struktur der Ausbildung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  5. MTBG – § 14 Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  6. MTBG – § 25 Staatliche Prüfung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  7. MTBG – § 34 Ausbildungsvergütung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  8. MTBG – § 71 Fortgelten der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  9. MTBG – § 73 Abschluss begonnener Ausbildungen, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  10. MTBG – § 74 Weitergeltung der staatlichen Anerkennung von Schulen und Bestandsschutz, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  11. Medizinische/r Technologe/-in für Funktionsdiagnostik (MTF) Gehalt in Deutschland 2026, medi-karriere.de, abgerufen am 2026-08-10
  12. Medizinisch-technische/-r Assistent/-in für Funktionsdiagnostik (MTAF) » Gehalt & Beruf, gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  13. Medizinischer Technologe für Funktionsdiagnostik – Gehalt und Verdienst, aubi-plus.de, abgerufen am 2026-08-10
  14. MTF – Medizinische Technolog/-innen für Funktionsdiagnostik, DVTA – Dachverband der Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland e. V., abgerufen am 2026-08-10
  15. MTF-Ausbildung: Infos & Stellen, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026