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Lebenslauf Muster Fluggerätmechaniker/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Fluggerätmechaniker/in ist ein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf nach § 4 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG), geregelt in der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fluggerätmechaniker und zur Fluggerätmechanikerin (FlugMechAusbV 2013). Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und gliedert sich neben gemeinsamen Grundlagen in eine von drei Fachrichtungen: Instandhaltungstechnik, Fertigungstechnik oder Triebwerkstechnik (§ 3 FlugMechAusbV). Wer nach der Ausbildung Wartungs- oder Reparaturarbeiten an Luftfahrzeugen eigenständig freigeben will, benötigt zusätzlich eine EASA-Teil-66-Lizenz – eine europarechtliche, vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) separat erteilte Berechtigung, die nicht automatisch mit der Berufsausbildung einhergeht, sondern eigens beantragt und geprüft werden muss. Die Ausbildung wird dabei als Facharbeiter-Qualifikation anerkannt und verkürzt die für die Lizenz nötige praktische Erfahrungszeit, ersetzt die Lizenzprüfung aber nicht. Eingesetzt werden Fluggerätmechaniker/innen bei Fluggeräteherstellern, Wartungsbetrieben (MRO), Fluggesellschaften, Flughäfen und bei der Bundeswehr.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Fluggerätmechaniker/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fluggerätmechaniker mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Fachrichtung Instandhaltungstechnik bei einem zertifizierten Wartungsbetrieb (MRO). Zuständig für Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Verkehrsflugzeugen im Linien- und Charterbetrieb, von der Vorflugkontrolle bis zur planmäßigen Überholung nach Wartungsprogramm. Sicherer Umgang mit deutsch- und englischsprachigen technischen Unterlagen (AMM, IPC) sowie mit den einschlägigen luftfahrtrechtlichen Vorschriften. Sorgfältige, dokumentationsgenaue Arbeitsweise unter hohen Sicherheitsanforderungen, auch im Schichtbetrieb und auf dem Vorfeld.

Berufserfahrung

2021 - heute
Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
Lufthansa Technik AG, Hamburg
  • Durchführung von Vorflugchecks, planmäßigen Wartungsarbeiten (A-Checks) und außerplanmäßigen Reparaturen an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen
  • Inspektion von Rumpf, Tragflächen, Leitwerk und Triebwerksgondeln auf Beschädigungen und Verschleiß
  • Demontage, Prüfung und Austausch von Systemkomponenten (Hydraulik, Pneumatik, Elektrik) nach Wartungshandbuch (AMM)
  • Dokumentation aller Arbeiten im Instandhaltungsauftrag gemäß luftfahrtrechtlicher Vorgaben
  • Enge Abstimmung mit Cockpit- und Bodenpersonal bei kurzfristigen Störungsmeldungen (AOG)
2018 - 2021
Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
WISAG Aviation Service Holding, Flughafen Hamburg
  • Wartung und Störungsbehebung an Bodengeräten und kleineren Fluggeräten im Werftbetrieb
  • Durchführung von Funktionsprüfungen und Einstellarbeiten nach Herstellervorgaben
  • Mitarbeit bei der Abfertigung von Fluggeräten zwischen den Flügen
  • Einhaltung von Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften im Werkstattbetrieb
2014 - 2018
Auszubildender Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
Lufthansa Technik AG, Hamburg
  • Duale Ausbildung nach FlugMechAusbV 2013 mit Abschlussprüfung Teil 1 (Montagearbeiten) und Teil 2 (Instandhaltungsauftrag, Instandhaltungstechnik, Fluggerättechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde)
  • Rotation durch Werkstätten für Zellen-, System- und Triebwerkskomponenten
  • Erste eigenständige Wartungsaufträge unter Anleitung eines Ausbilders

Ausbildung

2014 - 2018
Ausbildung zum Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
Lufthansa Technik AG, Hamburg, in Kooperation mit der Berufsschule
  • Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 4 Abs. 1 BBiG, geregelt in der FlugMechAusbV 2013
  • Dreieinhalbjährige duale Ausbildung mit gestreckter Abschlussprüfung (Teil 1 und Teil 2)
  • Schwerpunkte: Instandhaltung von Bauteilen für Fluggeräte und Bodengeräte, Analyse und Behebung von Störungen an Systemkomponenten, Abfertigung von Fluggeräten
2019
EASA-Teil-66-Lizenz, Kategorie A (angestrebt/in Erwerb)
Beantragt beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA)
  • Separat zu beantragende, europarechtliche Freigabeberechtigung nach Verordnung (EU) Nr. 1321/2014, Teil-66 – keine automatische Folge der Berufsausbildung
  • Erfahrungszeit durch Anerkennung der Berufsausbildung als Facharbeiter-Qualifikation nach 66.A.30 reduziert
  • Nachweis der Modulprüfungen zum Grundwissen sowie der geforderten praktischen Erfahrung im zugelassenen Instandhaltungsbetrieb

Kenntnisse

SkillNiveau
Vorflug- und ZwischenlandungschecksExperte
Planmäßige Wartung (A-Check)Experte
Fehlerdiagnose an mechanischen und pneumatischen SystemenFortgeschritten
Lesen technischer Unterlagen (AMM/IPC, deutsch/englisch)Experte
Dokumentation von InstandhaltungsaufträgenExperte
Luftfahrtrechtliche VorschriftenFortgeschritten
Arbeitssicherheit und Unfallverhütung in der LuftfahrtExperte

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut (technische Fachsprache, B2)
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Maria Beispiel
Fluggerätmechaniker/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fluggerätmechaniker mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Fachrichtung Instandhaltungstechnik bei einem zertifizierten Wartungsbetrieb (MRO). Zuständig für Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Verkehrsflugzeugen im Linien- und Charterbetrieb, von der Vorflugkontrolle bis zur planmäßigen Überholung nach Wartungsprogramm. Sicherer Umgang mit deutsch- und englischsprachigen technischen Unterlagen (AMM, IPC) sowie mit den einschlägigen luftfahrtrechtlichen Vorschriften. Sorgfältige, dokumentationsgenaue Arbeitsweise unter hohen Sicherheitsanforderungen, auch im Schichtbetrieb und auf dem Vorfeld.

Berufserfahrung

2021 - heute
Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
Lufthansa Technik AG, Hamburg
  • Durchführung von Vorflugchecks, planmäßigen Wartungsarbeiten (A-Checks) und außerplanmäßigen Reparaturen an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen
  • Inspektion von Rumpf, Tragflächen, Leitwerk und Triebwerksgondeln auf Beschädigungen und Verschleiß
  • Demontage, Prüfung und Austausch von Systemkomponenten (Hydraulik, Pneumatik, Elektrik) nach Wartungshandbuch (AMM)
  • Dokumentation aller Arbeiten im Instandhaltungsauftrag gemäß luftfahrtrechtlicher Vorgaben
  • Enge Abstimmung mit Cockpit- und Bodenpersonal bei kurzfristigen Störungsmeldungen (AOG)
2018 - 2021
Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
WISAG Aviation Service Holding, Flughafen Hamburg
  • Wartung und Störungsbehebung an Bodengeräten und kleineren Fluggeräten im Werftbetrieb
  • Durchführung von Funktionsprüfungen und Einstellarbeiten nach Herstellervorgaben
  • Mitarbeit bei der Abfertigung von Fluggeräten zwischen den Flügen
  • Einhaltung von Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften im Werkstattbetrieb
2014 - 2018
Auszubildender Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
Lufthansa Technik AG, Hamburg
  • Duale Ausbildung nach FlugMechAusbV 2013 mit Abschlussprüfung Teil 1 (Montagearbeiten) und Teil 2 (Instandhaltungsauftrag, Instandhaltungstechnik, Fluggerättechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde)
  • Rotation durch Werkstätten für Zellen-, System- und Triebwerkskomponenten
  • Erste eigenständige Wartungsaufträge unter Anleitung eines Ausbilders

Ausbildung

2014 - 2018
Ausbildung zum Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik
Lufthansa Technik AG, Hamburg, in Kooperation mit der Berufsschule
  • Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 4 Abs. 1 BBiG, geregelt in der FlugMechAusbV 2013
  • Dreieinhalbjährige duale Ausbildung mit gestreckter Abschlussprüfung (Teil 1 und Teil 2)
  • Schwerpunkte: Instandhaltung von Bauteilen für Fluggeräte und Bodengeräte, Analyse und Behebung von Störungen an Systemkomponenten, Abfertigung von Fluggeräten
2019
EASA-Teil-66-Lizenz, Kategorie A (angestrebt/in Erwerb)
Beantragt beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA)
  • Separat zu beantragende, europarechtliche Freigabeberechtigung nach Verordnung (EU) Nr. 1321/2014, Teil-66 – keine automatische Folge der Berufsausbildung
  • Erfahrungszeit durch Anerkennung der Berufsausbildung als Facharbeiter-Qualifikation nach 66.A.30 reduziert
  • Nachweis der Modulprüfungen zum Grundwissen sowie der geforderten praktischen Erfahrung im zugelassenen Instandhaltungsbetrieb

Kenntnisse

SkillNiveau
Vorflug- und ZwischenlandungschecksExperte
Planmäßige Wartung (A-Check)Experte
Fehlerdiagnose an mechanischen und pneumatischen SystemenFortgeschritten
Lesen technischer Unterlagen (AMM/IPC, deutsch/englisch)Experte
Dokumentation von InstandhaltungsaufträgenExperte
Luftfahrtrechtliche VorschriftenFortgeschritten
Arbeitssicherheit und Unfallverhütung in der LuftfahrtExperte

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut (technische Fachsprache, B2)

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Profil

Fluggerätmechaniker mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Fachrichtung Instandhaltungstechnik bei einem zertifizierten Wartungsbetrieb (MRO). Zuständig für Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Verkehrsflugzeugen im Linien- und Charterbetrieb, von der Vorflugkontrolle bis zur planmäßigen Überholung nach Wartungsprogramm. Sicherer Umgang mit deutsch- und englischsprachigen technischen Unterlagen (AMM, IPC) sowie mit den einschlägigen luftfahrtrechtlichen Vorschriften. Sorgfältige, dokumentationsgenaue Arbeitsweise unter hohen Sicherheitsanforderungen, auch im Schichtbetrieb und auf dem Vorfeld.

Berufserfahrung

2021 - heute

Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik

Lufthansa Technik AG, Hamburg

  • Durchführung von Vorflugchecks, planmäßigen Wartungsarbeiten (A-Checks) und außerplanmäßigen Reparaturen an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen
  • Inspektion von Rumpf, Tragflächen, Leitwerk und Triebwerksgondeln auf Beschädigungen und Verschleiß
  • Demontage, Prüfung und Austausch von Systemkomponenten (Hydraulik, Pneumatik, Elektrik) nach Wartungshandbuch (AMM)
  • Dokumentation aller Arbeiten im Instandhaltungsauftrag gemäß luftfahrtrechtlicher Vorgaben
  • Enge Abstimmung mit Cockpit- und Bodenpersonal bei kurzfristigen Störungsmeldungen (AOG)

2018 - 2021

Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik

WISAG Aviation Service Holding, Flughafen Hamburg

  • Wartung und Störungsbehebung an Bodengeräten und kleineren Fluggeräten im Werftbetrieb
  • Durchführung von Funktionsprüfungen und Einstellarbeiten nach Herstellervorgaben
  • Mitarbeit bei der Abfertigung von Fluggeräten zwischen den Flügen
  • Einhaltung von Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften im Werkstattbetrieb

2014 - 2018

Auszubildender Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik

Lufthansa Technik AG, Hamburg

  • Duale Ausbildung nach FlugMechAusbV 2013 mit Abschlussprüfung Teil 1 (Montagearbeiten) und Teil 2 (Instandhaltungsauftrag, Instandhaltungstechnik, Fluggerättechnik, Wirtschafts- und Sozialkunde)
  • Rotation durch Werkstätten für Zellen-, System- und Triebwerkskomponenten
  • Erste eigenständige Wartungsaufträge unter Anleitung eines Ausbilders

Ausbildung

2014 - 2018

Ausbildung zum Fluggerätmechaniker, Fachrichtung Instandhaltungstechnik

Lufthansa Technik AG, Hamburg, in Kooperation mit der Berufsschule

2019

EASA-Teil-66-Lizenz, Kategorie A (angestrebt/in Erwerb)

Beantragt beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA)

Kenntnisse

  • SkillNiveau
  • Vorflug- und ZwischenlandungschecksExperte
  • Planmäßige Wartung (A-Check)Experte
  • Fehlerdiagnose an mechanischen und pneumatischen SystemenFortgeschritten
  • Lesen technischer Unterlagen (AMM/IPC, deutsch/englisch)Experte
  • Dokumentation von InstandhaltungsaufträgenExperte
  • Luftfahrtrechtliche VorschriftenFortgeschritten
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung in der LuftfahrtExperte

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut (technische Fachsprache, B2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Fluggerätmechaniker/in

Inspektion und Vorflugkontrolle

  • Flugzeug-Checks nach jeder Landung und vor jedem Start durchgeführt
  • Rumpf, Tragflächen, Leitwerk und Triebwerksgondel auf Beschädigungen und Verschleiß untersucht
  • Sicherheitseinrichtungen und elektrische Systeme auf Funktionstüchtigkeit geprüft

Wartung und Instandsetzung

  • Planmäßige Überholungen von Fluggeräten nach festgelegtem Wartungsprogramm durchgeführt
  • Systemkomponenten zerlegt, gereinigt sowie verschlissene oder defekte Teile ausgetauscht
  • Funktionsprüfungen und Einstellarbeiten nach Zusammenbau von Baugruppen durchgeführt

Fehlerdiagnose und Störungsbehebung

  • Ungeplante Störungen an mechanischen, pneumatischen und elektrischen Systemen analysiert und behoben
  • Kurzfristige technische Ausfälle (AOG) in Abstimmung mit Cockpit- und Bodenpersonal bearbeitet
  • Ursachen wiederkehrender Störungen dokumentiert und an die Qualitätssicherung gemeldet

Dokumentation und Qualitätssicherung

  • Instandhaltungsaufträge auftragsbezogen und nachvollziehbar dokumentiert
  • Einhaltung luftfahrtrechtlicher Vorschriften, Normen und Spezifikationen sichergestellt
  • Zwischen- und Endkontrollen nach dem Vier-Augen-Prinzip durchgeführt

Teamarbeit und Arbeitsumfeld

  • In Werkhallen sowie auf dem Vorfeld unter wechselnden Witterungsbedingungen gearbeitet
  • Im Schichtbetrieb mit Kolleg/innen aus Technik, Cockpit und Bodenabfertigung koordiniert
  • Bei Montageeinsätzen auch an anderen Standorten eigenverantwortlich gearbeitet

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Fluggerätmechaniker/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Instandhaltung, Wartung und Reparatur von Fluggeräten
  • Montage und Demontage von Baugruppen und Systemen
  • Fehlerdiagnose an mechanischen, pneumatischen und elektrischen Systemen
  • Lesen und Anwenden technischer Unterlagen (AMM, IPC) auf Deutsch und Englisch
  • Durchführung von Funktionsprüfungen und Einstellarbeiten
  • Kenntnis luftfahrtrechtlicher Vorschriften und Normen
  • Dokumentation von Instandhaltungsaufträgen
  • Fachrichtungsspezifisch: Instandhaltungstechnik, Fertigungstechnik oder Triebwerkstechnik

Zertifikate

  • Staatlich anerkannter Abschluss Fluggerätmechaniker/in (FlugMechAusbV 2013), Fachrichtung Instandhaltungstechnik, Fertigungstechnik oder Triebwerkstechnik
  • EASA-Teil-66-Lizenz (separat beim LBA erworben, z. B. Kategorie A, B1/B3 oder B2/B2L je nach Fachrichtung und Modulprüfungen)
  • Mustereintrag/Type Rating für konkrete Luftfahrzeugmuster (bei Bedarf)
  • Weiterbildung zum Industriemeister Flugzeugbau/Luftfahrttechnik oder Techniker Luft- und Raumfahrttechnik (optional)

Soft Skills

  • Sorgfalt und hohes Sicherheitsbewusstsein
  • Verantwortungsbewusstsein bei sicherheitsrelevanten Arbeiten
  • Teamfähigkeit im Schicht- und Werkstattbetrieb
  • Belastbarkeit bei Zeitdruck und Wetterbedingungen auf dem Vorfeld
  • Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit und flexiblen Einsätzen

Ausbildung und Gehalt als Fluggerätmechaniker/in im Überblick

AusbildungswegFluggerätmechaniker/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 1 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fluggerätmechaniker und zur Fluggerätmechanikerin (FlugMechAusbV 2013, BGBl. I S. 1890, zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 11. Juni 2024, BGBl. 2024 I Nr. 186), erlassen auf Grundlage von § 4 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung dauert laut § 2 FlugMechAusbV dreieinhalb Jahre und wird dual absolviert (Ausbildungsbetrieb und Berufsschule). Nach § 3 FlugMechAusbV gliedert sie sich in gemeinsame Ausbildungsinhalte und Ausbildungsinhalte in einer von drei Fachrichtungen: 1. Instandhaltungstechnik, 2. Fertigungstechnik oder 3. Triebwerkstechnik. Gemeinsame berufsprofilgebende Inhalte nach § 4 Abs. 3 sind unter anderem Planen und Organisieren der Arbeit, betriebliche und technische Kommunikation, Montieren und Demontieren von Geräten, Baugruppen und Systemen, Durchführen von Funktionsprüfungen und Einstellarbeiten, Instandhaltung, Analysieren von Störungen an Antriebssystemen sowie qualitätssichernde Maßnahmen. In der Fachrichtung Instandhaltungstechnik kommen laut § 4 Abs. 4 das Instandhalten von Bauteilen für Fluggeräte und Bodengeräte, das Analysieren und Beheben von Störungen an Systemkomponenten sowie das Abfertigen von Fluggeräten hinzu; in der Fachrichtung Fertigungstechnik (§ 4 Abs. 5) das Herstellen und Instandhalten von metallischen sowie Kunststoff- und Verbundwerkstoff-Bauteilen, das Fügen und Lösen von Strukturbauteilen sowie das Montieren von Fluggerätsystemkomponenten; in der Fachrichtung Triebwerkstechnik (§ 4 Abs. 6) das Herstellen und Instandhalten von Triebwerksbauteilen, das Montieren und Demontieren von Flugtriebwerken sowie das Analysieren und Beheben von Störungen an Systemkomponenten. Nach § 4 Abs. 8 werden die erworbenen Fertigkeiten zusätzlich in mindestens einem Einsatzgebiet vertieft (Flugzeuge oder Hubschrauber mit Turbinen- oder Kolbentriebwerk), das der Ausbildungsbetrieb festlegt. Die Abschlussprüfung besteht laut §§ 6-8 FlugMechAusbV aus zwei zeitlich getrennten Teilen: Teil 1 findet vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt und umfasst den Prüfungsbereich Montagearbeiten (acht Stunden, davon 90 Minuten schriftlich). Teil 2 ist fachrichtungsspezifisch, für die Fachrichtung Instandhaltungstechnik z. B. mit den Prüfungsbereichen Instandhaltungsauftrag, Instandhaltungstechnik, Fluggerättechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde; ausdrücklich Prüfungsgegenstand sind unter anderem die Anwendung luftfahrtrechtlicher Vorschriften sowie das Auswerten deutsch- und englischsprachiger technischer Unterlagen. Zugangsvoraussetzungen sind gesetzlich nicht festgelegt; laut mehreren Ausbildungsportalen (u. a. ausbildung.de) erwarten Ausbildungsbetriebe in der Praxis überwiegend einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) mit guten Noten in Mathematik, Physik und Englisch, viele Auszubildende haben auch Abitur. Wichtige Zusatzqualifikation oberhalb der Berufsausbildung: Wer nach der Ausbildung Wartungs- oder Reparaturarbeiten an Luftfahrzeugen eigenständig freigeben möchte, benötigt eine EASA-Teil-66-Lizenz nach der europäischen Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 (Teil-66). Diese Lizenz ist keine automatische Folge der Berufsausbildung, sondern muss beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) als zuständiger deutscher Behörde separat und kostenpflichtig beantragt werden (Formblatt 19.1 oder über das Bundesportal), inklusive Nachweis von Modulprüfungen zum Grundwissen und praktischer Erfahrung. Laut der offiziellen LBA-FAQ zur Teil-66-Lizenz wird die Berufsausbildung Fluggerätemechaniker/in (FGM) jedoch als Facharbeiter-Qualifikation im Sinne von Artikel 66.A.30 der Verordnung anerkannt und verkürzt dadurch die erforderliche praktische Erfahrungszeit für den Lizenzerwerb; die Fachrichtungen sind laut LBA-Tabelle einzelnen Teil-66-Kategorien zugeordnet: Instandhaltungstechnik zu Kategorie A, Fertigungstechnik zu Kategorie B1/B3 und Triebwerkstechnik zu Kategorie B2/B2L. Ausbildung und Lizenz sind damit zwei rechtlich getrennte Ebenen: die duale Berufsausbildung als nationale, grundständige Qualifikation nach BBiG, die EASA-Teil-66-Lizenz als zusätzliche, europarechtliche und separat zu erwerbende Freigabeberechtigung.
GehaltsspanneZum Gehalt von Fluggerätmechanikern/-innen liegen drei Quellen mit deutlich unterschiedlichen Werten vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt einen Median von 4.430 Euro brutto/Monat (54.932 Euro/Jahr) bei einer Spanne von 3.930 Euro (unteres Quartil) bis 4.994 Euro (oberes Quartil) monatlich; eine Stichprobengröße wird nicht angegeben, im begleitenden Schema-Markup der Seite findet sich allerdings ein Datumsfeld "lastReviewed" vom 15. Mai 2020, sodass unklar ist, wie aktuell die Zahlen tatsächlich sind. Gehaltsvergleich.com wertet nach eigener Angabe 303 Datensätze aus den letzten zwei Jahren aus und kommt auf ein unteres Quartil von 2.870 Euro, einen Mittelwert von 3.709 Euro und ein oberes Quartil von 4.698 Euro monatlich. StepStone.de gibt ein Jahresbruttogehalt von 36.600 Euro (Minimum) bis 53.200 Euro (Maximum) bei einem Median von 44.000 Euro an (umgerechnet rund 3.050 bis 4.433 Euro, Median rund 3.667 Euro monatlich); die Berechnungsmethodik stützt sich laut Seite auf ausgewertete Stellenanzeigen, Bewerbungsprozessdaten und Partnerunternehmen-Datensätze, ohne konkrete Stichprobengröße für die Gehaltsberechnung selbst. Gehaltsvergleich.com und StepStone liegen im Median damit nah beieinander (rund 3.700 Euro), während Gehalt.de deutlich höher liegt - möglicherweise bedingt durch das veraltete Referenzdatum. Zusätzlich zur Berufserfahrung dürften Fachrichtung und insbesondere der Besitz einer EASA-Teil-66-Lizenz das Gehalt beeinflussen; laut ausbildung.de sind mit Zusatzqualifikationen wie der Teil-66-Lizenz oder einer Meister-/Technikerweiterbildung Gehälter von bis zu 4.200 Euro brutto oder mehr erzielbar, ohne dass dies durch eine der drei Gehaltsquellen primärquellenbelastbar beziffert wird. Die Ausbildungsvergütung selbst ist über ausbildung.de auf Basis des Tarifvertrags der Metall- und Elektroindustrie dokumentiert: 1.066-1.198 Euro im ersten, 1.119-1.232 Euro im zweiten, 1.197-1.326 Euro im dritten und 1.279-1.397 Euro im vierten Ausbildungsjahr; das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung wird dort mit 2.700-3.000 Euro monatlich angegeben.

Was verdient man als Fluggerätmechaniker/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 763 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Fluggerätmechaniker/in-Lebenslauf

Do

  • Fachrichtung (Instandhaltungstechnik, Fertigungstechnik oder Triebwerkstechnik) im Lebenslauf konkret benennen, nicht nur "Fluggerätmechaniker"
  • Ausbildung und eine ggf. vorhandene EASA-Teil-66-Lizenz klar getrennt aufführen - das sind zwei unterschiedliche Qualifikationsstufen
  • Bei vorhandener Teil-66-Lizenz die konkrete Kategorie nennen (z. B. Kategorie A, B1/B3 oder B2/B2L)
  • Konkrete Luftfahrzeugmuster oder -typen nennen, an denen gearbeitet wurde, sofern vorhanden
  • Englischkenntnisse im Umgang mit technischen Unterlagen (AMM/IPC) explizit erwähnen
  • Erfahrung mit Dokumentation und Qualitätssicherung (Vier-Augen-Prinzip) hervorheben - in der Luftfahrt besonders relevant

Don't

  • Die EASA-Teil-66-Lizenz nicht als automatischen Bestandteil der Berufsausbildung darstellen - sie muss separat beim LBA beantragt und geprüft werden
  • Ausbildung und Lizenz nicht vermischen oder synonym verwenden
  • Fachrichtung nicht offenlassen, wenn eine bestimmte Spezialisierung im Betrieb gefordert wird
  • Gehaltsangaben aus verschiedenen Portalen nicht mitteln - die Spannen weichen erheblich voneinander ab
  • Keine erfundenen Mustereinträge (Type Ratings) oder Lizenzkategorien angeben, die nicht tatsächlich erworben wurden
  • Die Ausbildungsvergütung nicht mit dem späteren Gehalt nach der Ausbildung verwechseln

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Fluggerätmechaniker/in

Ist Fluggerätmechaniker/in eine geschützte Berufsbezeichnung?

Ja, es handelt sich um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf nach § 4 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG), geregelt in der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fluggerätmechaniker und zur Fluggerätmechanikerin (FlugMechAusbV 2013). Die Bezeichnung wird nach bestandener Abschlussprüfung im dualen Ausbildungssystem erworben.

Welche Fachrichtungen gibt es bei der Ausbildung zum Fluggerätmechaniker?

Nach § 3 FlugMechAusbV gibt es drei Fachrichtungen: Instandhaltungstechnik (Wartung und Reparatur bestehender Fluggeräte), Fertigungstechnik (Herstellung und Montage neuer Fluggeräte und Bauteile) sowie Triebwerkstechnik (Herstellung, Montage und Instandhaltung von Flugtriebwerken). Die gemeinsamen Ausbildungsinhalte sind für alle drei Fachrichtungen gleich, die vertiefenden Inhalte unterscheiden sich je nach Schwerpunkt.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker?

Die Ausbildung dauert laut § 2 FlugMechAusbV dreieinhalb Jahre und wird dual absolviert, das heißt im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Die Abschlussprüfung besteht aus zwei zeitlich getrennten Teilen: Teil 1 vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 gegen Ende der Ausbildung.

Was ist der Unterschied zwischen der Ausbildung und der EASA-Teil-66-Lizenz?

Die duale Berufsausbildung ist eine nationale Qualifikation nach BBiG und vermittelt die grundlegenden handwerklichen und technischen Fertigkeiten. Die EASA-Teil-66-Lizenz ist dagegen eine zusätzliche, europarechtliche Berechtigung nach Verordnung (EU) Nr. 1321/2014, die separat beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) beantragt werden muss und für die eigenständige Freigabe von Luftfahrzeugen nach Wartung oder Reparatur erforderlich ist. Sie wird nicht automatisch mit der Berufsausbildung erteilt.

Verkürzt die Berufsausbildung den Weg zur EASA-Teil-66-Lizenz?

Ja, indirekt: Laut der offiziellen FAQ des Luftfahrt-Bundesamts wird die Berufsausbildung Fluggerätemechaniker/in als Facharbeiter-Qualifikation im Sinne von Artikel 66.A.30 der Teil-66-Verordnung anerkannt. Das reduziert die für die Lizenz erforderliche praktische Erfahrungszeit, ersetzt aber nicht die notwendigen Modulprüfungen zum Grundwissen und den eigentlichen Lizenzantrag.

Welche Teil-66-Kategorie passt zu welcher Fachrichtung?

Nach der LBA-Zuordnungstabelle berechtigt die Fachrichtung Instandhaltungstechnik zur Kategorie A, die Fachrichtung Fertigungstechnik zur Kategorie B1/B3 und die Fachrichtung Triebwerkstechnik zur Kategorie B2/B2L als Facharbeiter-Qualifikation im Sinne der Erfahrungsreduktion. Die tatsächliche Lizenzkategorie hängt zusätzlich von den absolvierten Modulprüfungen ab.

Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung zum Fluggerätmechaniker?

Gesetzlich sind keine bestimmten Voraussetzungen vorgeschrieben. In der Praxis erwarten die meisten Ausbildungsbetriebe jedoch mindestens einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) mit guten Noten in Mathematik, Physik und Englisch; viele Auszubildende haben auch Abitur.

Wo arbeiten Fluggerätmechaniker/innen?

Typische Arbeitgeber sind Fluggerätehersteller, Wartungs- und Instandhaltungsbetriebe (MRO), Fluggesellschaften, Flughäfen sowie die Bundeswehr. Die Arbeit findet sowohl in Werkhallen als auch auf dem Vorfeld unter freiem Himmel statt, teils auch im Rahmen von Montageeinsätzen an anderen Standorten.

Quellen

  1. FlugMechAusbV 2013 - Verordnung über die Berufsausbildung zum Fluggerätmechaniker und zur Fluggerätmechanikerin, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  2. FAQ - Lizenz gemäß Teil-66, Luftfahrt-Bundesamt (LBA), abgerufen am 2026-08-10
  3. Fluggerätmechaniker/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  4. Fluggerätmechaniker - Gehalt, Verdienst, Einstiegsgehalt, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
  5. Fluggerätmechaniker/in Gehälter Vollzeit & Teilzeit, StepStone.de, abgerufen am 2026-08-10
  6. Fluggerätmechaniker/in Ausbildung: Infos & freie Plätze, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
  7. Muster-Stellenbeschreibung Fluggerätmechaniker Instandhaltungstechnik, jobbörse.de, abgerufen am 2026-08-10

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026