Lebenslauf Muster Fachkraft für Hafenlogistik
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Fachkraft für Hafenlogistik ist ein staatlich anerkannter, dreijähriger dualer Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik (HafenlogAusbV) vom 20. Januar 2006 (BGBl. I S. 213, 330). Fachkräfte arbeiten auf Container- und Umschlagterminals sowie in Lägern für Stück- und Massengut in See- und Binnenhäfen (Schwerpunkte laut Recherche: Hamburg, Bremen/Bremerhaven, ergänzend Binnenhäfen wie Duisburg) und übernehmen Annahme, Kontrolle, Lagerung, Ladungsplanung und Umschlag von Gütern einschließlich Container- und Gefahrgutabwicklung sowie Zoll- und Versanddokumentation. Die Ausbildungsvergütung liegt laut aubi-plus.de bei durchschnittlich 1.186 € im ersten bis 1.293 € im dritten Lehrjahr; nach der Ausbildung schwanken die Gehaltsangaben je nach Quelle zwischen rund 2.578 € Einstiegsgehalt (aubi-plus.de) und einem Median von etwa 3.860 € brutto im Monat (Gehalt.de), StepStone nennt ein Durchschnittsgehalt von rund 3.750 € im Monat. Abzugrenzen ist der Beruf von der allgemeineren Fachkraft für Lagerlogistik (Lagerhaltung unabhängig vom Standort) und dem kaufmännischen Beruf Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung (Disposition im Büro ohne eigenhändigen Umschlag).
Zuletzt aktualisiert am
Profil
Fachkraft für Hafenlogistik mit mehrjähriger Erfahrung im Containerumschlag und in der Ladungsplanung auf einem der größten Containerterminals Hamburgs. Sicher im Umgang mit Umschlags- und Versandpapieren, Zollverfahren und Gefahrgutvorschriften (IMDG-Code) sowie in der Bedienung von Flurförderzeugen. Erfahrung in der fachlichen Einweisung von Aushilfskräften und Auszubildenden im Mehrschichtbetrieb. Teamorientiert, körperlich belastbar und zuverlässig auch bei wechselnden Witterungsbedingungen und Wochenendschichten.
Berufserfahrung
- Steuerung von Be- und Entladevorgängen an Containerschiffen im Zwei-Schicht-Betrieb
- Erstellung und Kontrolle von Stau- und Beladeplänen unter Berücksichtigung von Gewichtsverteilung und Ladevorschriften
- Durchführung von Containerinspektionen sowie Dokumentation von Mängeln
- Abwicklung von Gefahrgutsendungen nach IMDG-Code inklusive Kennzeichnung und Verladung
- Fachliche Einweisung neuer Kolleg/innen und Aushilfskräfte am Terminal
- Warenannahme und Güterkontrolle auf Quantität, Qualität, Identität und Beschaffenheit
- Bearbeitung von Anlieferungs-, Auslieferungs- und Begleitpapieren unter Berücksichtigung von Zollvorschriften
- Ein- und Auslagerung von Stück- und Massengut im Terminallager
- Bedienung von Flurförderzeugen im Umschlagbereich
- Mitwirkung an der Einführung eines neuen Terminalverwaltungssystems
Ausbildung
- Dreijährige duale Ausbildung nach HafenlogAusbV mit Praxisphasen auf dem Terminal und Berufsschulunterricht
- Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr mit praktischer Containerinspektion und Güterkontrolle
- Abschlussprüfung vor der IHK mit praktischem Teil (Ladungsplanung, Umschlagen, Lagern von Gütern) und schriftlichem Teil in Güterumschlag, Lagerung/Güterkontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde
- Erwerb des Staplerscheins während der Ausbildung
- Einsatz in den Bereichen Güterannahme, Ladungsplanung, Containerumschlag und Zolldokumentation
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Fachkraft für Hafenlogistik mit mehrjähriger Erfahrung im Containerumschlag und in der Ladungsplanung auf einem der größten Containerterminals Hamburgs. Sicher im Umgang mit Umschlags- und Versandpapieren, Zollverfahren und Gefahrgutvorschriften (IMDG-Code) sowie in der Bedienung von Flurförderzeugen. Erfahrung in der fachlichen Einweisung von Aushilfskräften und Auszubildenden im Mehrschichtbetrieb. Teamorientiert, körperlich belastbar und zuverlässig auch bei wechselnden Witterungsbedingungen und Wochenendschichten.
Berufserfahrung
- Steuerung von Be- und Entladevorgängen an Containerschiffen im Zwei-Schicht-Betrieb
- Erstellung und Kontrolle von Stau- und Beladeplänen unter Berücksichtigung von Gewichtsverteilung und Ladevorschriften
- Durchführung von Containerinspektionen sowie Dokumentation von Mängeln
- Abwicklung von Gefahrgutsendungen nach IMDG-Code inklusive Kennzeichnung und Verladung
- Fachliche Einweisung neuer Kolleg/innen und Aushilfskräfte am Terminal
- Warenannahme und Güterkontrolle auf Quantität, Qualität, Identität und Beschaffenheit
- Bearbeitung von Anlieferungs-, Auslieferungs- und Begleitpapieren unter Berücksichtigung von Zollvorschriften
- Ein- und Auslagerung von Stück- und Massengut im Terminallager
- Bedienung von Flurförderzeugen im Umschlagbereich
- Mitwirkung an der Einführung eines neuen Terminalverwaltungssystems
Ausbildung
- Dreijährige duale Ausbildung nach HafenlogAusbV mit Praxisphasen auf dem Terminal und Berufsschulunterricht
- Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr mit praktischer Containerinspektion und Güterkontrolle
- Abschlussprüfung vor der IHK mit praktischem Teil (Ladungsplanung, Umschlagen, Lagern von Gütern) und schriftlichem Teil in Güterumschlag, Lagerung/Güterkontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde
- Erwerb des Staplerscheins während der Ausbildung
- Einsatz in den Bereichen Güterannahme, Ladungsplanung, Containerumschlag und Zolldokumentation
Kenntnisse
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Profil
Fachkraft für Hafenlogistik mit mehrjähriger Erfahrung im Containerumschlag und in der Ladungsplanung auf einem der größten Containerterminals Hamburgs. Sicher im Umgang mit Umschlags- und Versandpapieren, Zollverfahren und Gefahrgutvorschriften (IMDG-Code) sowie in der Bedienung von Flurförderzeugen. Erfahrung in der fachlichen Einweisung von Aushilfskräften und Auszubildenden im Mehrschichtbetrieb. Teamorientiert, körperlich belastbar und zuverlässig auch bei wechselnden Witterungsbedingungen und Wochenendschichten.
Berufserfahrung
03/2022 - heute
Fachkraft für Hafenlogistik / Vorarbeiter Containerumschlag
Eurogate Container Terminal Hamburg GmbH, Hamburg
- Steuerung von Be- und Entladevorgängen an Containerschiffen im Zwei-Schicht-Betrieb
- Erstellung und Kontrolle von Stau- und Beladeplänen unter Berücksichtigung von Gewichtsverteilung und Ladevorschriften
- Durchführung von Containerinspektionen sowie Dokumentation von Mängeln
- Abwicklung von Gefahrgutsendungen nach IMDG-Code inklusive Kennzeichnung und Verladung
- Fachliche Einweisung neuer Kolleg/innen und Aushilfskräfte am Terminal
08/2019 - 02/2022
Fachkraft für Hafenlogistik
HHLA Container Terminal Burchardkai, Hamburg
- Warenannahme und Güterkontrolle auf Quantität, Qualität, Identität und Beschaffenheit
- Bearbeitung von Anlieferungs-, Auslieferungs- und Begleitpapieren unter Berücksichtigung von Zollvorschriften
- Ein- und Auslagerung von Stück- und Massengut im Terminallager
- Bedienung von Flurförderzeugen im Umschlagbereich
- Mitwirkung an der Einführung eines neuen Terminalverwaltungssystems
Ausbildung
08/2016 - 07/2019
Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik (IHK)
Bremerhavener Stauerei-Gesellschaft mbH, Bremerhaven
Kenntnisse
- Ladungsplanung & ContainerumschlagExperte
- Güterkontrolle & DokumentationSehr gut
- Gefahrgutabwicklung (IMDG-Code)Gut
- Zoll- und VersandpapiereGut
- Bedienung von FlurförderzeugenSehr gut
- Terminal- und LagerverwaltungssystemeGut
- MS OfficeGut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGut (B2) - Fachterminologie Seefracht
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Fachkraft für Hafenlogistik
Güterannahme & Kontrolle
- Export- und Importgüter von See-, Bahn- und Straßenverkehrsmitteln angenommen und anhand der Begleitpapiere geprüft
- Güter auf Quantität, Qualität, Identität und Beschaffenheit kontrolliert und Ergebnisse dokumentiert
- Mängel und Schäden erkannt, dokumentiert und Maßnahmen zur Mängelbeseitigung veranlasst
Ladungsplanung & Umschlag
- Stau- und Beladepläne unter Berücksichtigung von Gütereigenschaften, Gewichtsverteilung und Tragfähigkeit erstellt
- Güter für vorgegebene Verkehrsmittel verladefertig bereitgestellt und umgeschlagen
- Ladungssicherungsmittel ausgewählt und Ladung nach Verschlussvorschriften gesichert
Container
- Containerarten, -beschriftungen und -kennzeichnungen unterschieden und Containerinspektionen durchgeführt
- Container für die Verladung ausgewählt, für die Aufnahme von Gütern vorbereitet und Ladung gestaut
- Containerstaupläne angewendet, Container gesiegelt und Arbeitsabläufe auf dem Containerterminal koordiniert
Umschlags-, Versandpapiere & Zoll
- Anlieferungs-, Auslieferungs- und Begleitpapiere auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft
- Zollverfahren, insbesondere Versand- und Zolllagerverfahren, unterschieden und Dokumente entsprechend bearbeitet
- Lade- und Containerlisten sowie Versand- und Begleitpapiere unter Beachtung außenwirtschaftlicher Vorschriften erstellt
Gefahrgut & Arbeitssicherheit
- Gefahrgut nach IMDG-Code kontrolliert, gekennzeichnet, verladen und gesichert
- Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung veranlasst und durchgeführt
- Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften auf dem Terminal konsequent angewendet
Team & Schichtbetrieb
- Arbeitsaufträge im Team geplant, bearbeitet und Ergebnisse abgestimmt
- Neue Kolleg/innen und Auszubildende am Terminal eingewiesen und angeleitet
- Zuverlässige Einsatzbereitschaft im Mehrschichtbetrieb inklusive Wochenend- und Nachtschichten sichergestellt
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Fachkraft für Hafenlogistik?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Ladungsplanung und Containerumschlag
- Güterkontrolle (Quantität, Qualität, Identität, Beschaffenheit)
- Gefahrgutabwicklung nach IMDG-Code
- Zoll- und Versandpapiere (Versand-, Zolllagerverfahren)
- Ladungssicherung
- Bedienung von Flurförderzeugen
- Terminal- und Lagerverwaltungssysteme
- MS Office
Zertifikate
- IHK-Abschlusszeugnis Fachkraft für Hafenlogistik
- Staplerschein
- Gefahrgutschulung (IMDG-Code)
- Befähigungsnachweis für Umschlaggroßgerät (z. B. Van-Carrier, Reachstacker, Containerbrücke) - meist betriebliche Zusatzqualifikation nach der Ausbildung
- Erste-Hilfe-Ausbildung
- Ggf. Ausbildereignungsprüfung (AEVO) bei Führungsverantwortung
Soft Skills
- Körperliche Belastbarkeit
- Teamfähigkeit im Schichtbetrieb
- Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
- Kommunikationsstärke, auch fremdsprachig
- Flexibilität bei Wochenend- und Nachtschichten sowie wechselnder Witterung
- Kundenorientierung
Ausbildung und Gehalt als Fachkraft für Hafenlogistik im Überblick
| Ausbildungsweg | Die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik ist ein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf in Industrie und Handel, geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik (HafenlogAusbV) vom 20. Januar 2006 (BGBl. I S. 213, 330), erlassen auf Grundlage von § 4 Abs. 1 i. V. m. § 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) und in Kraft seit 1. August 2006. Nach § 1 HafenlogAusbV wird der Ausbildungsberuf staatlich anerkannt, nach § 2 dauert die Ausbildung drei Jahre. § 4 HafenlogAusbV legt das Ausbildungsberufsbild mit mindestens zwölf Positionen fest: Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht; Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes; Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit; Umweltschutz; Logistische Prozesse und qualitätssichernde Maßnahmen; Arbeitsorganisation, Information und Kommunikation; Güterkontrolle und werterhaltende Maßnahmen; Lagerung und Bearbeitung von Gütern; Ladungsplanung und Umschlag von Gütern; Container; Umschlags- und Versandpapiere; sowie Umgang mit Gefahrgut. Der zugehörige Ausbildungsrahmenplan (Anlage zu § 5) weist diesen Positionen konkrete zeitliche Richtwerte in Wochen für die ersten 18 sowie die folgenden 18 Ausbildungsmonate zu, etwa 16 plus 12 Wochen für die Position "Container" oder 12 plus 12 Wochen für "Ladungsplanung, Umschlag von Gütern" (Fundstelle BGBl. I 2006, 216-219). Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist nach § 8 vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung durchzuführen: Der Prüfling soll in höchstens 90 Minuten zwei praktische Arbeitsaufgaben durchführen (insbesondere Containerinspektion, Güterkontrolle mit Probenahme, Güterannahme oder Einlagern von Gütern) sowie in höchstens 120 Minuten schriftliche Aufgaben dazu bearbeiten. Die Abschlussprüfung nach § 9 besteht aus einem praktischen Teil von höchstens vier Stunden mit drei Arbeitsaufgaben (insbesondere Erstellen einer Ladungsplanung, Umschlagen von Gütern, Lagern von Gütern oder Behandeln von Gütern) einschließlich eines Fachgesprächs von höchstens 15 Minuten, sowie einem schriftlichen Teil mit drei Prüfungsbereichen: Güterumschlag (50 Prozent Gewichtung, höchstens 150 Minuten, u. a. Ladungsplanung, Be- und Entladen, Umgang mit Containern, Ladungssicherung, Umschlags- und Versandpapiere, Umgang mit Gefahrgut), Lagerung und Güterkontrolle (30 Prozent, höchstens 90 Minuten, u. a. Ein- und Auslagerung, Kontrolle und Dokumentation, güterbearbeitende und werterhaltende Maßnahmen) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (20 Prozent, höchstens 60 Minuten). Die Prüfung ist bestanden, wenn im praktischen und im schriftlichen Teil jeweils mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden und in mindestens zwei der drei schriftlichen Prüfungsbereiche mindestens ausreichende, in keinem Bereich ungenügende Leistungen vorliegen. Formale schulische Voraussetzungen schreibt die HafenlogAusbV nicht vor. In der Praxis stellen Ausbildungsbetriebe laut Recherche (u. a. HHLA, IHK Hamburg) überwiegend Bewerber/innen mit mindestens einem Hauptschulabschluss und guten Leistungen in Mathematik und Deutsch ein; körperliche Belastbarkeit ist wegen der Arbeit auf Terminals, an Krananlagen und im Freien bei jeder Witterung praktische Voraussetzung. Die Ausbildung findet auf Container- und Umschlagterminals sowie in Lägern für Stück- und Massengut in See- und Binnenhäfen statt, mit praktischem Schwerpunkt laut ausgewerteten Ausbildungsbetrieben in Hamburg und Bremen/Bremerhaven, ergänzend auch in Binnenhäfen wie Duisburg. Zu den praktischen Inhalten gehört laut Ausbildungsbetrieben und Berufsportalen auch die Bedienung von Umschlaggroßgeräten wie Van-Carrier, Reachstacker, Rahmenstapler und Containerbrücke; ein förmlicher "Kranschein" bzw. Befähigungsnachweis für Großgerät wird nach übereinstimmenden Sekundärquellen jedoch überwiegend als betriebliche Zusatzqualifikation während oder nach der Ausbildung erworben, nicht als in der HafenlogAusbV selbst wörtlich vorgeschriebener Ausbildungsbestandteil. Nach der Ausbildung sind laut Recherche Aufstiegswege u. a. zum/zur Vorarbeiter/in, zum/zur geprüften Logistikmeister/in oder zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik möglich. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt der Fachkraft für Hafenlogistik liegen unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Für die Ausbildungsvergütung nennt aubi-plus.de Durchschnittswerte von 1.186 € im ersten, 1.254 € im zweiten und 1.293 € im dritten Lehrjahr. Nach der Ausbildung weist Gehalt.de einen Median von 47.863 €/Jahr (3.860 €/Monat) aus, mit einer Spanne vom unteren Quartil bei 42.258 €/Jahr (3.408 €/Monat) bis zum oberen Quartil bei 54.211 €/Jahr (4.372 €/Monat); Angaben zu Stichprobengröße und Erhebungsdatum fehlen auf der Seite. StepStone nennt ein Durchschnittsgehalt von 45.000 €/Jahr (rund 3.750 €/Monat) mit einer Spanne von 35.700 € bis 52.500 €/Jahr (2.975 € bis 4.375 €/Monat) und einem Stundenlohn von rund 15 €, basierend auf 4.359 ausgewerteten Stellenanzeigen auf StepStone.de. aubi-plus.de gibt zusätzlich ein Einstiegsgehalt von rund 2.578 €/Monat direkt nach der Ausbildung an. Die Differenz zwischen Gehalt.de und StepStone von mehreren hundert Euro im Median/Durchschnitt liegt vermutlich an unterschiedlicher Erhebungsmethodik (gemeldete Gehälter versus Auswertung von Stellenanzeigen). Ein amtlicher Tarifvertrag der Hafenwirtschaft (ZDS-Lohntarifvertrag Hafenarbeiter) wurde recherchiert, ließ sich aber aus dem PDF nicht zuverlässig in Einzelwerte extrahieren und wurde deshalb nicht als Zahlenquelle in den Datensatz übernommen (siehe Recherche-Protokoll, Abschnitt Lücken). |
Was verdient man als Fachkraft für Hafenlogistik? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
3.408 € – 4.372 €, Median 3.860 €
Bruttomonatsgehalt Vollzeit; Median sowie unteres/oberes Quartil, aus Jahreswerten (47.863 €/Jahr Median) umgerechnet, Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Nicht mit StepStone mitteln.
StepStone
2.975 € – 4.375 €, Median 3.750 €
Durchschnittsgehalt (kein statistischer Median) Vollzeit, aus Jahreswerten (45.000 €/Jahr, Spanne 35.700-52.500 €/Jahr) umgerechnet; Basis 4.359 Stellenanzeigen auf StepStone.de, Der Wert ist ein Durchschnitt, kein Median. Stundenlohn laut Quelle ca. 15 €. Nicht mit Gehalt.de mitteln.
aubi-plus.de (Ausbildungsvergütung und Einstiegsgehalt)
1.186 € – 1.293 €
Ausbildungsvergütung als Durchschnittswerte je Lehrjahr: 1.186 € (1. Jahr), 1.254 € (2. Jahr), 1.293 € (3. Jahr); zusätzlich Einstiegsgehalt nach der Ausbildung ca. 2.578 €/Monat, Andere Größenordnung als Gehalt.de/StepStone (Ausbildungsvergütung statt Gehalt nach Ausbildung). Kein Stand-Datum angegeben.
Die Quellen liegen 110 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Dos & Don'ts für den Fachkraft für Hafenlogistik-Lebenslauf
Do
- Konkrete Terminals/Häfen und Gerätetypen (z. B. Containerbrücke, Van-Carrier, Reachstacker) benennen statt nur allgemein "Hafenarbeit"
- Gefahrgutabwicklung (IMDG-Code) und Zollverfahren als eigene Kompetenz sichtbar machen, wenn tatsächlich ausgeübt
- Staplerschein und weitere Großgerät-Befähigungsnachweise explizit auflisten, da sie in Stellenanzeigen häufig vorausgesetzt werden
- Bereitschaft zu Schicht-, Wochenend- und Nachtarbeit sowie zur Arbeit im Freien bei jeder Witterung klar benennen, wenn im Stellenprofil gefordert
- Zahlen nutzen, etwa umgeschlagene Container pro Schicht, reduzierte Standzeiten oder Team-/Ausbildungsverantwortung
- Entwicklung aufzeigen, etwa von der Ausbildung über die Fachkraft bis zum Vorarbeiter oder zur Weiterbildung zum Logistikmeister
Don't
- Fachkraft für Hafenlogistik nicht mit der allgemeinen Fachkraft für Lagerlogistik gleichsetzen - unterschiedliche Ausbildungsordnungen und Einsatzorte
- Nicht mit dem kaufmännischen Speditionskaufmann/-frau verwechseln - dort erfolgt Disposition im Büro, kein eigenhändiger Güterumschlag
- Großgerät-Befähigungen (Kranschein, Van-Carrier-Berechtigung) nicht ungeprüft behaupten, wenn kein gültiger Nachweis vorliegt
- Gehaltsangaben aus unterschiedlichen Quellen nicht mitteln oder als einheitlichen Marktwert darstellen
- Hafenarbeit nicht auf reines Kommissionieren oder Lagerarbeit reduzieren - Kernkompetenz ist der Umschlag, nicht die Lagerhaltung
- Keine erfundenen Ausbildungsbetriebe, Prüfungsdaten oder Zertifikate angeben
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Fachkraft für Hafenlogistik
Was macht eine Fachkraft für Hafenlogistik genau?
Fachkräfte für Hafenlogistik arbeiten auf Container- und Umschlagterminals sowie in Lägern für Stück- und Massengut in See- und Binnenhäfen. Sie nehmen Export- und Importgüter an, kontrollieren sie auf Quantität, Qualität, Identität und Beschaffenheit, erstellen Ladungs- und Staupläne, schlagen Güter und Container um, bearbeiten Umschlags- und Versandpapiere inklusive Zollverfahren und wickeln Gefahrgut nach IMDG-Code ab (§ 4 HafenlogAusbV).
Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik?
Die duale Ausbildung dauert nach § 2 der Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik (HafenlogAusbV) regulär drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb auf dem Terminal sowie in der Berufsschule statt.
Was ist der Unterschied zwischen Fachkraft für Hafenlogistik und Fachkraft für Lagerlogistik?
Die Fachkraft für Hafenlogistik ist auf den physischen Güterumschlag im maritimen Hafenbetrieb spezialisiert (Container- und Umschlagterminals, Seeschiffe, Kai) und nach der eigenen Ausbildungsordnung HafenlogAusbV geregelt. Die Fachkraft für Lagerlogistik ist dagegen auf allgemeine Lagerhaltung ausgerichtet - Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Versand - unabhängig davon, ob das Lager in einem Hafen, einem Distributionszentrum oder bei einer Spedition liegt.
Was ist der Unterschied zur Kauffrau/zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung?
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung arbeiten überwiegend kaufmännisch im Büro: Sie disponieren Transporte, kalkulieren Angebote und betreuen Kund/innen, führen den Umschlag aber nicht selbst körperlich aus. Die Fachkraft für Hafenlogistik führt den Güterumschlag am Kai und auf dem Terminal operativ selbst durch.
Welche Zertifikate oder Zusatzqualifikationen braucht man in diesem Beruf?
Häufig gefordert oder während bzw. nach der Ausbildung erworben werden der Staplerschein, eine Gefahrgutschulung nach IMDG-Code sowie - meist als betriebliche Zusatzqualifikation - Befähigungsnachweise für Umschlaggroßgerät wie Van-Carrier, Reachstacker oder Containerbrücke. Die HafenlogAusbV selbst schreibt diese Geräteschein-Qualifikationen nicht wörtlich vor, sie gehören aber laut Ausbildungsbetrieben zur praktischen Berufsausübung dazu.
Wie hoch ist das Gehalt als Fachkraft für Hafenlogistik?
Die Angaben unterscheiden sich je nach Quelle: Gehalt.de nennt einen Median von 3.860 €/Monat (Spanne 3.408-4.372 €), StepStone ein Durchschnittsgehalt von rund 3.750 €/Monat (Spanne 2.975-4.375 €). Während der Ausbildung liegt die Vergütung laut aubi-plus.de bei durchschnittlich 1.186 € im ersten bis 1.293 € im dritten Lehrjahr, das Einstiegsgehalt danach bei rund 2.578 €/Monat.
Welche Schulabschlüsse werden für die Ausbildung erwartet?
Die HafenlogAusbV schreibt keinen bestimmten Schulabschluss vor. In der Praxis stellen Ausbildungsbetriebe laut Recherche überwiegend Bewerber/innen mit mindestens einem Hauptschulabschluss und guten Leistungen in Mathematik und Deutsch ein; körperliche Belastbarkeit ist wegen der Arbeit im Freien und an Terminals praktische Voraussetzung.
Welche Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
Nach der Ausbildung sind laut Recherche Aufstiegswege unter anderem zum/zur Vorarbeiter/in, zum/zur geprüften Logistikmeister/in oder zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik möglich, ergänzt durch betriebliche Zusatzqualifikationen für Umschlaggroßgerät.
Quellen
- HafenlogAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- 213 Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik (2006), Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), abgerufen am 2026-08-11
- Fachkraft für Hafenlogistik (Ausbildung) - Berufeprofil, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), abgerufen am 2026-08-11
- Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik im Überblick, IHK Nordwestfalen, abgerufen am 2026-08-11
- Fachkräfte für Hafenlogistik, Handelskammer Hamburg, abgerufen am 2026-08-11
- Fachkraft für Hafenlogistik, Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), abgerufen am 2026-08-11
- Die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik, hafen-karriere.de, abgerufen am 2026-08-11
- Fachkraft für Hafenlogistik » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-11
- Fachkraft Hafenlogistik Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-11
- Gehalt und Verdienst Fachkraft für Hafenlogistik, aubi-plus GmbH & Co. KG, abgerufen am 2026-08-11
- Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik - Infos und freie Plätze, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-11
- LTV Hafenarbeiter - Lohntarifvertrag, ZDS Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V., abgerufen am 2026-08-11
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026