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Lebenslauf Muster Automatisierungstechniker/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Automatisierungstechniker/in ist kein BBiG/HwO-Ausbildungsberuf mit eigener Ausbildungsordnung, sondern eine nicht-akademische Techniker-/Facharbeiter-Rolle ohne Titelschutz: Anders als Regelungstechnik-Ingenieur/in (Titelschutz über die Ingenieurgesetze der Länder, Studium erforderlich) läuft der Zugang über eine elektrotechnische Berufsausbildung – meist Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, laut BIBB real eine Fachrichtung der dualen Ausbildung Elektroniker/in (ElekAusbV, Handwerkskammer) statt ein eigener Ausbildungsberuf – mit Berufserfahrung, wahlweise vertieft durch eine Aufstiegsfortbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in Fachrichtung Automatisierungstechnik (Fachschule, DQR 6, Zusatztitel „Bachelor Professional in Technik") oder zum/zur Industriemeister/in Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungs- und Informationstechnik (IHK). Die Rolle programmiert und parametriert speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS, v. a. Siemens TIA Portal), verdrahtet Sensorik/Aktorik und nimmt automatisierte Anlagen in Betrieb – praktischer und weniger auf Systemtheorie/Modellierung fokussiert als Regelungstechnik-Ingenieur/in. Vier unabhängige Gehaltsquellen zeigen ein Bruttogehalt von rund 40.000 bis 57.000 Euro im Median/Mittelwert – spürbar unter dem akademischen Regelungstechnik-Ingenieur/in-Niveau von rund 50.000 bis 64.000 Euro.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Automatisierungstechniker/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Automatisierungstechniker mit mehrjähriger Erfahrung in der Programmierung, Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Fertigungs- und Verpackungsanlagen. Nach der Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik sicher in der SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal), der Verdrahtung und Parametrierung von Sensorik/Aktorik sowie der systematischen Fehlerdiagnose an Steuerungen. Aktuell in berufsbegleitender Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Automatisierungstechnik, um perspektivisch Projektverantwortung für komplette Automatisierungslösungen zu übernehmen. Arbeitet praxisnah, lösungsorientiert und sicherheitsbewusst an der Schnittstelle zwischen Mechanik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik, häufig direkt beim Kunden vor Ort.

Berufserfahrung

04/2022-heute
Automatisierungstechniker
Baumann Antriebstechnik GmbH, Reutlingen
  • SPS-Programmierung und Parametrierung von Steuerungen (Siemens TIA Portal) für automatisierte Fertigungsanlagen
  • Inbetriebnahme und Inbetriebnahmebegleitung beim Kunden vor Ort
  • Fehlerdiagnose und Störungsbehebung an Steuerungs-, Sensor- und Aktorik-Komponenten
  • Dokumentation von Steuerungskonzepten und Schaltplänen (EPLAN)
  • Einweisung von Bedienpersonal in neue Anlagensteuerungen
08/2018-03/2022
Elektroniker für Automatisierungstechnik
Nordfeld Verpackungstechnik GmbH, Hannover
  • Verdrahtung und Inbetriebnahme von Schaltschränken und Steuerungskomponenten
  • Mitwirkung an der SPS-Programmierung unter Anleitung erfahrener Kolleg/innen
  • Wartung und Instandhaltung automatisierter Verpackungsanlagen
  • Erste Erfahrung mit Feldbus-Kommunikation (Profinet)

Ausbildung

08/2015-01/2019
Ausbildung Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
Nordfeld Verpackungstechnik GmbH & Berufsschule, Hannover
  • Duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule), Abschluss vor der Handwerkskammer (HWK)
  • Grundlagen SPS-Programmierung, Steuerungstechnik, Mess- und Sensortechnik
  • Abschlussprojekt zur Automatisierung einer Verpackungsstation
02/2019-03/2022
Berufspraxis als Elektroniker für Automatisierungstechnik
Nordfeld Verpackungstechnik GmbH, Hannover
  • Vertiefung SPS-Programmierung und Feldbustechnik im Tagesgeschäft
  • Einschlägige Berufspraxis als Zulassungsvoraussetzung für die Technikerweiterbildung gesammelt
09/2022-heute
Weiterbildung Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik (berufsbegleitend)
Fachschule für Technik, Hannover
  • Vertiefung Steuerungs- und Regelungstechnik, Projektmanagement, Betriebswirtschaft
  • Abschluss als „Bachelor Professional in Technik“ (DQR 6) nach bestandener staatlicher Prüfung

Kenntnisse

SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal)Fortgeschritten
Schaltplanlesen und E-Planungssoftware (EPLAN)Fortgeschritten
Feldbus-/Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA)Gut
Mess- und PrüftechnikFortgeschritten
DIN-VDE-NormenkenntnisGut
MS OfficeFortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut (technisches Fachvokabular)
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Maria Beispiel
Automatisierungstechniker/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Automatisierungstechniker mit mehrjähriger Erfahrung in der Programmierung, Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Fertigungs- und Verpackungsanlagen. Nach der Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik sicher in der SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal), der Verdrahtung und Parametrierung von Sensorik/Aktorik sowie der systematischen Fehlerdiagnose an Steuerungen. Aktuell in berufsbegleitender Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Automatisierungstechnik, um perspektivisch Projektverantwortung für komplette Automatisierungslösungen zu übernehmen. Arbeitet praxisnah, lösungsorientiert und sicherheitsbewusst an der Schnittstelle zwischen Mechanik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik, häufig direkt beim Kunden vor Ort.

Berufserfahrung

04/2022-heute
Automatisierungstechniker
Baumann Antriebstechnik GmbH, Reutlingen
  • SPS-Programmierung und Parametrierung von Steuerungen (Siemens TIA Portal) für automatisierte Fertigungsanlagen
  • Inbetriebnahme und Inbetriebnahmebegleitung beim Kunden vor Ort
  • Fehlerdiagnose und Störungsbehebung an Steuerungs-, Sensor- und Aktorik-Komponenten
  • Dokumentation von Steuerungskonzepten und Schaltplänen (EPLAN)
  • Einweisung von Bedienpersonal in neue Anlagensteuerungen
08/2018-03/2022
Elektroniker für Automatisierungstechnik
Nordfeld Verpackungstechnik GmbH, Hannover
  • Verdrahtung und Inbetriebnahme von Schaltschränken und Steuerungskomponenten
  • Mitwirkung an der SPS-Programmierung unter Anleitung erfahrener Kolleg/innen
  • Wartung und Instandhaltung automatisierter Verpackungsanlagen
  • Erste Erfahrung mit Feldbus-Kommunikation (Profinet)

Ausbildung

08/2015-01/2019
Ausbildung Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
Nordfeld Verpackungstechnik GmbH & Berufsschule, Hannover
  • Duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule), Abschluss vor der Handwerkskammer (HWK)
  • Grundlagen SPS-Programmierung, Steuerungstechnik, Mess- und Sensortechnik
  • Abschlussprojekt zur Automatisierung einer Verpackungsstation
02/2019-03/2022
Berufspraxis als Elektroniker für Automatisierungstechnik
Nordfeld Verpackungstechnik GmbH, Hannover
  • Vertiefung SPS-Programmierung und Feldbustechnik im Tagesgeschäft
  • Einschlägige Berufspraxis als Zulassungsvoraussetzung für die Technikerweiterbildung gesammelt
09/2022-heute
Weiterbildung Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik (berufsbegleitend)
Fachschule für Technik, Hannover
  • Vertiefung Steuerungs- und Regelungstechnik, Projektmanagement, Betriebswirtschaft
  • Abschluss als „Bachelor Professional in Technik“ (DQR 6) nach bestandener staatlicher Prüfung

Kenntnisse

SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal)Fortgeschritten
Schaltplanlesen und E-Planungssoftware (EPLAN)Fortgeschritten
Feldbus-/Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA)Gut
Mess- und PrüftechnikFortgeschritten
DIN-VDE-NormenkenntnisGut
MS OfficeFortgeschritten

Sprachen

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Profil

Automatisierungstechniker mit mehrjähriger Erfahrung in der Programmierung, Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Fertigungs- und Verpackungsanlagen. Nach der Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik sicher in der SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal), der Verdrahtung und Parametrierung von Sensorik/Aktorik sowie der systematischen Fehlerdiagnose an Steuerungen. Aktuell in berufsbegleitender Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Automatisierungstechnik, um perspektivisch Projektverantwortung für komplette Automatisierungslösungen zu übernehmen. Arbeitet praxisnah, lösungsorientiert und sicherheitsbewusst an der Schnittstelle zwischen Mechanik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik, häufig direkt beim Kunden vor Ort.

Berufserfahrung

04/2022-heute

Automatisierungstechniker

Baumann Antriebstechnik GmbH, Reutlingen

  • SPS-Programmierung und Parametrierung von Steuerungen (Siemens TIA Portal) für automatisierte Fertigungsanlagen
  • Inbetriebnahme und Inbetriebnahmebegleitung beim Kunden vor Ort
  • Fehlerdiagnose und Störungsbehebung an Steuerungs-, Sensor- und Aktorik-Komponenten
  • Dokumentation von Steuerungskonzepten und Schaltplänen (EPLAN)
  • Einweisung von Bedienpersonal in neue Anlagensteuerungen

08/2018-03/2022

Elektroniker für Automatisierungstechnik

Nordfeld Verpackungstechnik GmbH, Hannover

  • Verdrahtung und Inbetriebnahme von Schaltschränken und Steuerungskomponenten
  • Mitwirkung an der SPS-Programmierung unter Anleitung erfahrener Kolleg/innen
  • Wartung und Instandhaltung automatisierter Verpackungsanlagen
  • Erste Erfahrung mit Feldbus-Kommunikation (Profinet)

Werdegang

08/2015-01/2019

Ausbildung Elektroniker/in für Automatisierungstechnik

Nordfeld Verpackungstechnik GmbH & Berufsschule, Hannover

02/2019-03/2022

Berufspraxis als Elektroniker für Automatisierungstechnik

Nordfeld Verpackungstechnik GmbH, Hannover

09/2022-heute

Weiterbildung Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik (berufsbegleitend)

Fachschule für Technik, Hannover

Kenntnisse

  • SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal)Fortgeschritten
  • Schaltplanlesen und E-Planungssoftware (EPLAN)Fortgeschritten
  • Feldbus-/Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA)Gut
  • Mess- und PrüftechnikFortgeschritten
  • DIN-VDE-NormenkenntnisGut
  • MS OfficeFortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut (technisches Fachvokabular)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Automatisierungstechniker/in

SPS-Programmierung & Steuerungstechnik

  • Programmierung und Parametrierung speicherprogrammierbarer Steuerungen (z. B. Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT)
  • Einbindung von Sensorik und Aktorik in Steuerungskonzepte
  • Feldbus- und Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus)
  • Visualisierung von Anlagenzuständen (HMI/SCADA)

Inbetriebnahme & Instandhaltung

  • Inbetriebnahme automatisierter Anlagen, häufig direkt beim Kunden vor Ort
  • Systematische Fehlerdiagnose und Störungsbehebung an Steuerungs- und Antriebstechnik
  • Vorbeugende Wartung elektrischer Betriebsmittel und Steuerungskomponenten
  • Einweisung von Bedienpersonal in neue Anlagensteuerungen

Elektrotechnische Grundlagen

  • Verdrahtung von Schaltschränken und Steuerungskomponenten
  • Mess- und Prüftechnik nach DIN VDE
  • Lesen und Erstellen von Schalt- und Stromlaufplänen (z. B. EPLAN)
  • Auswahl und Parametrierung von Antrieben (Frequenzumrichter, Servoregler)

Dokumentation & Zusammenarbeit

  • Technische Dokumentation von Steuerungs- und Automatisierungskonzepten
  • Abstimmung mit Ingenieur/innen (z. B. Regelungstechnik-Ingenieur/in) bei komplexeren Automatisierungsprojekten
  • Schulung und Einweisung von Kolleg/innen und Kunden
  • Mitwirkung an Sicherheitskonzepten für automatisierte Anlagen

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Automatisierungstechniker/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Programmierung und Parametrierung speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS, v. a. Siemens TIA Portal)
  • Verdrahtung, Inbetriebnahme und Instandhaltung automatisierter Anlagen
  • Fehlerdiagnose an Steuerungs-, Sensor- und Aktorik-Komponenten
  • Feldbus- und Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus)
  • Mess- und Prüftechnik nach DIN VDE
  • Lesen und Erstellen von Schalt-/Stromlaufplänen (z. B. EPLAN)

Zertifikate

  • Abgeschlossene elektrotechnische Berufsausbildung (z. B. Elektroniker/in für Automatisierungstechnik) - üblicher Einstieg, kein gesetzlich vorgeschriebener Zugang
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik (Fachschule, DQR 6, Zusatztitel „Bachelor Professional in Technik“) - Aufstiegsfortbildung, kein Pflichtabschluss für die Tätigkeit selbst
  • Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik, Schwerpunkt Automatisierungs- und Informationstechnik (IHK, DQR 6) - alternative Aufstiegsfortbildung
  • Hersteller-Zertifizierungen SPS-Programmierung (z. B. Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT) - verbreitet, teils von Arbeitgebern vorausgesetzt
  • Führerschein Klasse B - laut mehreren Quellen meist erforderlich (Einsätze beim Kunden vor Ort)

Soft Skills

  • Praktisches, lösungsorientiertes Denken bei der Fehlerdiagnose
  • Sorgfalt und ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit elektrischen Anlagen
  • Handwerkliches Geschick und Hand-Auge-Koordination
  • Teamfähigkeit in interdisziplinären Projekten (Mechanik, Elektrotechnik, Ingenieur/innen)
  • Kunden- und Serviceorientierung bei Inbetriebnahmen vor Ort
  • Bereitschaft zu Reisetätigkeit und kontinuierlicher Weiterbildung

Werdegang und Gehalt als Automatisierungstechniker/in im Überblick

Wege in die RolleAutomatisierungstechniker/in ist - anders als Regelungstechnik-Ingenieur/in (id 162, Tabelle 2267) - kein akademischer, titelgeschützter Beruf, sondern eine Rolle, die auf einer gewerblich-technischen Berufsausbildung mit Elektro-Bezug aufbaut, wahlweise vertieft durch eine Aufstiegsfortbildung. Es gibt kein Ingenieurgesetz-Äquivalent für "Techniker/in": Die Berufsbezeichnung selbst ist im Alltagsgebrauch nicht geschützt. Geschützt ist nur die konkrete Abschlussbezeichnung "Staatlich geprüfte/r Techniker/in" (Fachschulordnungen der Länder) - ein deutlich schwächerer Schutzmechanismus als der bundesweite Titelschutz für "Ingenieur/in". Vorab per GET auf Tabelle 2244 (Berufe) geprüft: Ein eigener Datensatz elektroniker-automatisierungstechnik existiert nicht (count: 0). "Elektroniker/in für Automatisierungstechnik" ist in der Datenbank nur als Synonym/Fachrichtung in der bereits vorhandenen, generischen Zeile "Elektroniker/in" (Slug elektroniker, id 12, Branche "Handwerk") geführt - laut deren fakten_ausbildungsweg (BIBB-Quelle, Rechtsgrundlage ElekAusbV vom 30.03.2021) eine von zwei Fachrichtungen im Handwerk (Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungs- und Systemtechnik), kein eigener Ausbildungsberuf mit eigener Ausbildungsordnung - anders als "Elektroniker/in für Betriebstechnik" (Slug elektroniker-betriebstechnik, id 97, Branche "Produktion & Industrie"), das als industrieller Elektroberuf (IndElAusbV, IHK) einen eigenen Datenbankeintrag hat. Drei reale, parallel vorkommende Zugangswege: 1. Ausbildung Elektroniker/in für Automatisierungstechnik (Fachrichtung) + Berufserfahrung (Hauptweg). Duale Ausbildung (Betrieb + Berufsschule), Regeldauer 3,5 Jahre nach ElekAusbV, Abschluss vor der Handwerkskammer. Direkt im Anschluss und mit wachsender Berufspraxis führt dieser Weg bereits zur Tätigkeit als Automatisierungstechniker/in im betrieblichen Sprachgebrauch - ganz ohne weitere Aufstiegsfortbildung, aber auch ohne die formale Zusatzbezeichnung "Staatlich geprüfte/r Techniker/in". Dieser Weg deckt sich mit der bereits vorhandenen Beruf-Zeile elektroniker (id 12, Tabelle 2244) - dort in verwandte_berufe aufgenommen. 2. Staatlich geprüfte/r Techniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik (Fachschule, zweiter Weg). Landesrechtlich geregelte Aufstiegsfortbildung an Fachschulen (Fachschulordnungen/Schulgesetze der Länder, KMK-Rahmenvereinbarung). Laut offizieller DQR-Datenbank (dqr.de, per WebFetch verifiziert) trägt die Qualifikation "Techniker (Staatlich geprüfter) Fachrichtung Automatisierungstechnik" DQR-Niveau 6 sowie den offiziellen Zusatztitel "Bachelor Professional in Technik" - formal auf derselben DQR-Stufe wie ein akademischer Bachelor, aber ein eigener, klar unterscheidbarer Berufsbildungsweg. Zugang laut DQR-Quelle wörtlich: "Abschluss einer anerkannten einschlägigen Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz bzw. Handwerksordnung … und eine einjährige entsprechende Berufstätigkeit" (alternativ Berufsschulabschluss + mind. 5 Jahre einschlägige Berufstätigkeit). Dauer laut DQR "2 oder 3 Jahre (in Teilzeitform entsprechend länger)"; ausbildung.de nennt davon leicht abweichend "bis zu 3,5 Jahren" (Vollzeit) - beide Angaben transparent dokumentiert. 3. Meister/in Elektrotechnik (Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik) mit Schwerpunkt Automatisierungs- und Informationstechnik + SPS-Zusatzqualifikation (dritter Weg). IHK-Fortbildungsprüfung nach §§ 53/54 BBiG, ebenfalls DQR-Niveau 6. Zugang: abgeschlossene elektrotechnische Berufsausbildung (bzw. eine andere anerkannte Ausbildung + mind. sechs Monate einschlägige Praxis) für den ersten Prüfungsteil; der zweite, handlungsspezifische Prüfungsteil wählt zwischen den Schwerpunkten "Infrastruktursysteme und Betriebstechnik" oder "Automatisierungs- und Informationstechnik" - Letzterer vermittelt laut mehreren IHK-Lehrgangsbeschreibungen vertiefte SPS-Programmierung sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Eher meister-/führungsorientiert als der reine Techniker-Weg (Weg 2). Kein eigener Meister-Datensatz für "Industriemeister/in Elektrotechnik" existiert in Tabelle 2244 (nur industriemeister-metall, id 103, Fachrichtung Metall) - Weg 3 bleibt ohne exakte verwandte_berufe-Verlinkung. Zusätzlich in verwandte_berufe aufgenommen: elektroniker-betriebstechnik (id 97, industrieller Elektroberuf mit Instandhaltungsfokus, realer Quereinstiegsweg) und mechatroniker (id 37, vermittelt laut regelungstechnik-ingenieur-Recherche SPS-Grundlagen). Abgrenzung zu Regelungstechnik-Ingenieur/in (id 162, Tabelle 2267): Beide teilen dieselbe Branche "Produktion & Industrie" und einen großen Teil des fachlichen Werkzeugkastens (SPS-Programmierung, TIA Portal, Feldbusprotokolle) - sie beschreiben in der Praxis häufig dasselbe Team, aber zwei unterschiedliche Qualifikations- und Verantwortungsebenen. Regelungstechnik-Ingenieur/in hat Titelschutz über die Ingenieurgesetze der Länder (Studium erforderlich) und liegt fachlich auf Modellierung, Systemtheorie und Reglerentwurf (MATLAB/Simulink). Automatisierungstechniker/in hat keinen vergleichbaren Titelschutz (Berufsausbildung statt Studium, allenfalls die konkrete Abschlussbezeichnung "Staatlich geprüfte/r Techniker/in" ist geschützt) und liegt fachlich auf der praktischen Umsetzung: SPS-Programmierung/-Parametrierung, Verdrahtung, Inbetriebnahme vor Ort, Fehlerdiagnose an bestehenden Anlagen. Vereinfacht: Regelungstechnik-Ingenieur/in entwirft und modelliert, wie ein Prozess geregelt werden soll; Automatisierungstechniker/in setzt das praktisch um. Auf Auftrag wurde verwandte_rollen ausschließlich auf regelungstechnik-ingenieur gesetzt und die bestehende Zeile bidirektional per PATCH ergänzt. Zusätzlich geprüft, aber bewusst nicht verlinkt: instandhaltungstechniker (id 53) deckt eine gewerkeübergreifende Instandhaltung (Mechanik, Elektronik, Pneumatik, Hydraulik) ab, ist also thematisch verwandt, aber fachlich breiter angelegt als die auf Steuerungs-/Automatisierungstechnik fokussierte neue Rolle - keine Begriffsüberlappung (per GET-Suche verifiziert: kein bestehender Rollen-Datensatz führt "Automatisierungstechniker" als Synonym).
GehaltsspanneVier Quellen liegen im Median/Mittelwert bei rund 39.600 EUR (talent.com) bis 57.114 EUR (GEHALT.de, mit Vorbehalt zum dort gefundenen systematischen Faktor-12,4 statt 12 - korrekt x12 gerechnet eher rund 55.300 EUR), StepStone dazwischen bei 50.900 EUR (Median) und Gehaltsvergleich.com (korrekt x12 gerechnet) bei rund 41.472 EUR (Mittelwert, 887 Datensätze). Bewusst nicht gemittelt. Insgesamt ein Korridor von grob 40.000 bis 57.000 EUR im Median/Mittelwert, mit Gesamtspannen (Quartile/Perzentile) von rund 35.000 bis 65.000 EUR. Das liegt spürbar unter dem für den akademischen, titelgeschützten Regelungstechnik-Ingenieur/in dokumentierten Korridor von rund 50.000 bis 64.000 EUR - ein klar sichtbarer, plausibler Abstand zwischen Techniker- und akademischer Ingenieur-Ebene, über alle vier unabhängigen Quellen hinweg konsistent bestätigt.

Was verdient man als Automatisierungstechniker/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 17.514 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 13. August 2026.

Dos & Don'ts für den Automatisierungstechniker/in-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Steuerungs-/Automatisierungsaufgabe benennen (z. B. "SPS-Programmierung für automatisierte Verpackungsanlagen" statt allgemein "Technik")
  • Eingesetzte Tools und Steuerungssysteme konkret nennen (z. B. Siemens TIA Portal, Profinet)
  • Höchste erreichte Qualifikationsstufe klar ausweisen (Ausbildung, Techniker, Meister)
  • Erfahrung mit Inbetriebnahme/Kundendienst vor Ort beziffern, wenn vorhanden
  • Abgrenzung zur akademischen Ingenieur-Ebene sauber halten (kein "Ingenieur/in" ohne Studium)

Don't

  • Nicht "Ingenieur/in" schreiben ohne abgeschlossenes Studium - der Titel ist gesetzlich geschützt, "Techniker/in"/"Meister/in" sind es nicht in gleicher Weise
  • Automatisierungstechniker/in nicht mit der allgemeinen, gewerkeübergreifenden Instandhaltungstechniker/in-Rolle gleichsetzen - der fachliche Schwerpunkt liegt auf Steuerungs-/Automatisierungstechnik, nicht auf Mechanik/Pneumatik/Hydraulik insgesamt
  • Regelungstechnik-Ingenieur/in nicht als reine "Führungsebene" von Automatisierungstechniker/in darstellen - beide Rollen haben eigenständige, unterschiedlich gelagerte Zugangswege
  • Nicht offen lassen, ob die Techniker-/Meister-Weiterbildung bereits abgeschlossen ist oder nur die Ausbildung vorliegt - für Gehalt und Aufgabenzuschnitt relevant

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Automatisierungstechniker/in

Ist Automatisierungstechniker/in eine geschützte Berufsbezeichnung?

Nein - anders als "Ingenieur/in" gibt es kein Landesgesetz, das die alltägliche Berufsbezeichnung "Automatisierungstechniker/in" schützt. Geschützt ist nur die konkrete Abschlussbezeichnung "Staatlich geprüfte/r Techniker/in" nach den Fachschulordnungen der Länder - wer diese Prüfung nicht bestanden hat, darf den Titel nicht führen, aber die Jobbezeichnung im Betrieb selbst ist frei vergebbar.

Was unterscheidet Automatisierungstechniker/in von Regelungstechnik-Ingenieur/in?

Regelungstechnik-Ingenieur/in ist ein akademischer, über die Ingenieurgesetze der Länder titelgeschützter Beruf mit Schwerpunkt auf Modellierung, Systemtheorie und Reglerentwurf (MATLAB/Simulink). Automatisierungstechniker/in hat keinen vergleichbaren Titelschutz, basiert auf einer elektrotechnischen Berufsausbildung (optional vertieft durch Techniker- oder Meister-Weiterbildung) und liegt fachlich auf der praktischen Umsetzung: SPS-Programmierung, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Fehlerdiagnose vor Ort. Beide Rollen arbeiten in der Praxis häufig im selben Team zusammen.

Welche Wege führen in die Rolle?

Der Hauptweg ist eine Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Automatisierungstechnik (Fachrichtung der dualen Elektroniker/in-Ausbildung) mit anschließender Berufserfahrung. Vertiefend führen zwei Aufstiegsfortbildungen in die Rolle: die staatlich geprüfte Technikerausbildung, Fachrichtung Automatisierungstechnik (Fachschule, DQR 6, Zusatztitel "Bachelor Professional in Technik"), oder die Prüfung zum/zur Industriemeister/in Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungs- und Informationstechnik (IHK).

Welche Tools und Software werden benötigt?

Zentral ist die SPS-Programmierung, wobei Siemens TIA Portal als Marktstandard gilt, daneben u. a. Beckhoff TwinCAT. Hinzu kommen Feldbus- und Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus), Visualisierungs-/HMI-Systeme, Mess- und Prüftechnik nach DIN VDE sowie CAD-/E-Planungssoftware wie EPLAN für Schaltpläne.

Was verdient man als Automatisierungstechniker/in?

Vier unabhängige Quellen zeigen ein Bruttogehalt im Median/Mittelwert von rund 39.600 EUR (talent.com) bis 57.114 EUR (GEHALT.de). StepStone nennt 50.900 EUR, Gehaltsvergleich.com rund 41.472 EUR (korrekt hochgerechnet). Insgesamt liegt der Korridor bei grob 40.000 bis 57.000 EUR - spürbar unter dem akademischen Regelungstechnik-Ingenieur/in-Niveau von rund 50.000 bis 64.000 EUR.

Quellen

  1. Automatisierungstechniker/-in » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-13
  2. Automatisierungstechniker/in Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-13
  3. Automatisierungstechniker - Gehalt, Verdienst, Einstiegsgehalt, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-13
  4. automatisierungstechnik techniker Gehalt in Deutschland, talent.com, abgerufen am 2026-08-13
  5. Automatisierungstechniker – Berufsbild und Jobs, GULP (Randstad Professional), abgerufen am 2026-08-13
  6. Ausbildung Elektroniker für Automatisierungstechnik, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-13
  7. Techniker (Staatlich geprüfter) Fachrichtung Automatisierungstechnik - Bachelor Professional in Technik, Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR), abgerufen am 2026-08-13
  8. Industriemeister/-in Elektrotechnik, IHK Nord Westfalen, abgerufen am 2026-08-13

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026