Lebenslauf Muster Regelungstechnik-Ingenieur/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Regelungstechnik-Ingenieur/in ist kein BBiG/HwO-Ausbildungsberuf, sondern eine akademische, fachlich spezialisierte Rolle mit geschützter Berufsbezeichnung: "Ingenieur/in" darf laut den Ingenieurgesetzen der Bundesländer nur führen, wer ein mindestens dreijähriges natur-/ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen hat. Anders als Entwicklungsingenieur/in, die/der den gesamten Produktentwicklungsprozess von der Konzeptidee bis zur Serienreife branchenübergreifend begleitet, ist Regelungstechnik-Ingenieur/in fachlich eng auf Steuerungs- und Regelkreise für Automatisierungssysteme spezialisiert: Modellierung dynamischer Systeme, Reglerentwurf (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung), SPS-Programmierung (z. B. TIA Portal) und Inbetriebnahme automatisierter Anlagen. Get-in-engineering.de ordnet Regelungstechnik selbst als Teilbereich der Automatisierungstechnik ein. Der Hauptweg führt über ein Elektrotechnik- oder Automatisierungstechnikstudium mit Vertiefung Regelungstechnik, daneben führen der Aufstieg aus Entwicklungsingenieur/in oder Elektroingenieur/in mit SPS-/Steuerungspraxis sowie der Quereinstieg aus Mechatroniker/in mit zusätzlichem Studium in die Rolle. Je nach Quelle liegt das Bruttogehalt im Median/Durchschnitt zwischen rund 50.000 und 64.000 Euro im Jahr (für den exakten Titel nur bei StepStone mit rund 56.300 Euro belegt, die übrigen drei Quellen über den fachlich nächstliegenden Proxy-Titel Automatisierungsingenieur/-in).
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Profil
Regelungstechnik-Ingenieur mit mehrjähriger Erfahrung in Entwurf, Simulation und Inbetriebnahme automatisierter Steuerungs- und Regelungssysteme im Maschinen- und Anlagenbau. Nach dem Masterabschluss in Elektrotechnik mit Vertiefung Automatisierungs- und Regelungstechnik sicher in der Modellierung dynamischer Systeme sowie im Entwurf und der Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung) mit MATLAB/Simulink. Praxiserprobt in der SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT) und der Inbetriebnahme automatisierter Anlagen direkt beim Kunden vor Ort. Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Mechanik, Elektrotechnik und Software sowie in der Fehlerdiagnose komplexer, rückgekoppelter Systeme. Arbeitet analytisch, präzise und sicherheitsbewusst an der Schnittstelle zwischen Prozessautomatisierung und Anlagentechnik.
Berufserfahrung
- Entwurf und Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskadenregelung) für automatisierte Fertigungsanlagen
- Modellierung und Simulation dynamischer Systeme in MATLAB/Simulink
- SPS-Programmierung und Inbetriebnahme von Steuerungssystemen (Siemens TIA Portal)
- Fehlerdiagnose und Optimierung bestehender Regelkreise beim Kunden vor Ort
- Technische Dokumentation von Regelungs- und Steuerungskonzepten
- Mitwirkung an der Entwicklung von Steuerungskonzepten für Antriebssysteme
- Erste Erfahrung mit SPS-Programmierung und Feldbus-Kommunikation (Profinet)
- Unterstützung bei Inbetriebnahmen automatisierter Prüfstände
- Einarbeitung in Reglerentwurf und Systemtheorie im Rahmen erster Projekte
Ausbildung
- Grundlagen Regelungstechnik, Systemtheorie, elektrische Antriebe
- Bachelorarbeit zur Reglerauslegung für einen elektromechanischen Prüfstand
- Vertiefung Regelkreisentwurf, Zustandsregelung, SPS-Programmierung
- Masterarbeit in Kooperation mit einem Industrieunternehmen zur Modellierung und Regelung eines automatisierten Anlagenprozesses
- Mitarbeit an SPS-Programmierung und ersten Inbetriebnahme-Einsätzen
- Erste Praxiserfahrung an der Schnittstelle Regelungstechnik und Anlagenautomatisierung
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Regelungstechnik-Ingenieur/in
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Profil
Regelungstechnik-Ingenieur mit mehrjähriger Erfahrung in Entwurf, Simulation und Inbetriebnahme automatisierter Steuerungs- und Regelungssysteme im Maschinen- und Anlagenbau. Nach dem Masterabschluss in Elektrotechnik mit Vertiefung Automatisierungs- und Regelungstechnik sicher in der Modellierung dynamischer Systeme sowie im Entwurf und der Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung) mit MATLAB/Simulink. Praxiserprobt in der SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT) und der Inbetriebnahme automatisierter Anlagen direkt beim Kunden vor Ort. Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Mechanik, Elektrotechnik und Software sowie in der Fehlerdiagnose komplexer, rückgekoppelter Systeme. Arbeitet analytisch, präzise und sicherheitsbewusst an der Schnittstelle zwischen Prozessautomatisierung und Anlagentechnik.
Berufserfahrung
- Entwurf und Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskadenregelung) für automatisierte Fertigungsanlagen
- Modellierung und Simulation dynamischer Systeme in MATLAB/Simulink
- SPS-Programmierung und Inbetriebnahme von Steuerungssystemen (Siemens TIA Portal)
- Fehlerdiagnose und Optimierung bestehender Regelkreise beim Kunden vor Ort
- Technische Dokumentation von Regelungs- und Steuerungskonzepten
- Mitwirkung an der Entwicklung von Steuerungskonzepten für Antriebssysteme
- Erste Erfahrung mit SPS-Programmierung und Feldbus-Kommunikation (Profinet)
- Unterstützung bei Inbetriebnahmen automatisierter Prüfstände
- Einarbeitung in Reglerentwurf und Systemtheorie im Rahmen erster Projekte
Ausbildung
- Grundlagen Regelungstechnik, Systemtheorie, elektrische Antriebe
- Bachelorarbeit zur Reglerauslegung für einen elektromechanischen Prüfstand
- Vertiefung Regelkreisentwurf, Zustandsregelung, SPS-Programmierung
- Masterarbeit in Kooperation mit einem Industrieunternehmen zur Modellierung und Regelung eines automatisierten Anlagenprozesses
- Mitarbeit an SPS-Programmierung und ersten Inbetriebnahme-Einsätzen
- Erste Praxiserfahrung an der Schnittstelle Regelungstechnik und Anlagenautomatisierung
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Regelungstechnik-Ingenieur mit mehrjähriger Erfahrung in Entwurf, Simulation und Inbetriebnahme automatisierter Steuerungs- und Regelungssysteme im Maschinen- und Anlagenbau. Nach dem Masterabschluss in Elektrotechnik mit Vertiefung Automatisierungs- und Regelungstechnik sicher in der Modellierung dynamischer Systeme sowie im Entwurf und der Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung) mit MATLAB/Simulink. Praxiserprobt in der SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT) und der Inbetriebnahme automatisierter Anlagen direkt beim Kunden vor Ort. Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Mechanik, Elektrotechnik und Software sowie in der Fehlerdiagnose komplexer, rückgekoppelter Systeme. Arbeitet analytisch, präzise und sicherheitsbewusst an der Schnittstelle zwischen Prozessautomatisierung und Anlagentechnik.
Berufserfahrung
05/2021-heute
Regelungstechnik-Ingenieur
Voss Automation GmbH, Karlsruhe
- Entwurf und Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskadenregelung) für automatisierte Fertigungsanlagen
- Modellierung und Simulation dynamischer Systeme in MATLAB/Simulink
- SPS-Programmierung und Inbetriebnahme von Steuerungssystemen (Siemens TIA Portal)
- Fehlerdiagnose und Optimierung bestehender Regelkreise beim Kunden vor Ort
- Technische Dokumentation von Regelungs- und Steuerungskonzepten
09/2018-04/2021
Elektroingenieur (Automatisierungstechnik)
Rehbein Antriebssysteme AG, Mannheim
- Mitwirkung an der Entwicklung von Steuerungskonzepten für Antriebssysteme
- Erste Erfahrung mit SPS-Programmierung und Feldbus-Kommunikation (Profinet)
- Unterstützung bei Inbetriebnahmen automatisierter Prüfstände
- Einarbeitung in Reglerentwurf und Systemtheorie im Rahmen erster Projekte
Werdegang
10/2013-09/2016
Bachelorstudium Elektrotechnik (B.Sc.)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
10/2016-08/2018
Masterstudium Elektrotechnik, Vertiefung Automatisierungs- und Regelungstechnik (M.Sc.)
Universität Stuttgart
03/2018-08/2018
Praktikum Automatisierungstechnik
Rehbein Antriebssysteme AG, Mannheim
Kenntnisse
- MATLAB/Simulink (Modellierung, Reglerentwurf, Simulation)Fortgeschritten
- SPS-Programmierung (Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT)Fortgeschritten
- Prozessleitsysteme (z. B. Siemens SIMATIC PCS 7)Gut
- Feldbus-/Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus)Gut
- Technische DokumentationFortgeschritten
- MS OfficeFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (C1, technisches Fachvokabular)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Regelungstechnik-Ingenieur/in
Modellierung & Reglerentwurf
- Modellierung dynamischer Systeme in MATLAB/Simulink
- Entwurf und Parametrierung von Reglern (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung)
- Systemtheoretische Analyse von Regelkreisen
- Automatische Codegenerierung von Regelungsalgorithmen
SPS-Programmierung & Steuerungstechnik
- SPS-Programmierung (z. B. Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT)
- Entwicklung von Steuerungskonzepten für automatisierte Anlagen
- Einbindung von Prozessleitsystemen (z. B. Siemens SIMATIC PCS 7)
- Feldbus- und Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus)
Inbetriebnahme & Fehlerdiagnose
- Inbetriebnahme automatisierter Anlagen, häufig direkt beim Kunden vor Ort
- Fehlerdiagnose und Optimierung bestehender Regelkreise und Steuerungen
- Sicherstellung sicherheitsgerichteter Steuerungsfunktionen
- Abstimmung mit Mechanik, Elektrotechnik und Softwareentwicklung
Dokumentation & Projektarbeit
- Technische Dokumentation von Regelungs- und Steuerungskonzepten
- Erstellung von Schaltplänen und E-Planungsunterlagen (z. B. EPLAN)
- Mitarbeit in interdisziplinären Automatisierungsprojekten
- Weitergabe von Fachwissen an Kolleg/innen und Kunden
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Regelungstechnik-Ingenieur/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Entwurf, Simulation und Parametrierung von Regelkreisen (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung)
- Modellierung dynamischer Systeme in MATLAB/Simulink
- SPS-Programmierung (z. B. TIA Portal, TwinCAT) und Prozessleittechnik
- Feldbus- und Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus)
- Inbetriebnahme, Fehlerdiagnose und Optimierung automatisierter Anlagen
- Technische Dokumentation von Regelungs- und Steuerungskonzepten
Zertifikate
- Abschluss eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums (Elektrotechnik, Automatisierungstechnik oder verwandte Fachrichtung) - Voraussetzung für die geschützte Bezeichnung "Ingenieur/in"
- SPS-Zertifizierungen (z. B. Siemens TIA Portal, Beckhoff TwinCAT) - verbreitet, teils von Arbeitgebern vorausgesetzt
- MATLAB/Simulink-Schulungen (MathWorks) - optional, je nach Arbeitgeber
- Weiterbildung Regelungstechnik/Systemtheorie (z. B. VDI-Seminare) - optional, häufig berufsbegleitend
- Funktionale-Sicherheit-Zertifizierung (z. B. TÜV, für sicherheitsgerichtete Steuerungen) - optional, je nach Branche
Soft Skills
- Ausgeprägtes analytisches und systemisches Denken bei komplexen, rückgekoppelten Systemen
- Hohe Problemlösekompetenz bei der Diagnose von Regelkreis- und Steuerungsfehlern
- Präzision und ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein, insbesondere bei sicherheitsgerichteten Steuerungen
- Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit in interdisziplinären Projekten (Mechanik, Elektrotechnik, Software)
- Kunden- und Serviceorientierung bei Inbetriebnahmen vor Ort
- Bereitschaft zu kontinuierlicher Weiterbildung und Reisebereitschaft für Anlageneinsätze
Werdegang und Gehalt als Regelungstechnik-Ingenieur/in im Überblick
| Wege in die Rolle | Regelungstechnik-Ingenieur/in ist - wie Entwicklungsingenieur/in, Medizintechnik-Ingenieur/in und Chemieingenieur/in (alle Tabelle 2267) - kein BBiG/HwO-Ausbildungsberuf. Die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" ist durch die Ingenieurgesetze der Bundesländer (16 eigenständige Landesgesetze, z. B. IngG NRW, Bayerisches Ingenieurgesetz) geschützt: Sie darf nur führen, wer ein mindestens dreijähriges (mind. sechs Semester Vollzeit) natur-/ingenieurwissenschaftliches Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule erfolgreich abgeschlossen hat. Laut VDI gilt der Titelschutz bundesweit, sobald die Berechtigung in einem Bundesland erworben wurde, und erfasst auch alle Wortkombinationen und fremdsprachigen Varianten der Bezeichnung. Wie bei den übrigen Rollen des "Ingenieur-Clusters" handelt es sich um reinen Titelschutz ohne Kammer-Bestellung oder Pflichtmitgliedschaft - keine Zulassungsprüfung, der Schutz ist rein an den Studienabschluss geknüpft. Daraus ergeben sich drei reale, parallel vorkommende Zugangswege: 1. Elektrotechnik- oder Automatisierungstechnikstudium mit Vertiefung Regelungstechnik (Hauptweg). Bachelor/Master (B.Eng./M.Eng. an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, B.Sc./M.Sc. an Universitäten, auch dual möglich). Laut GEHALT.de führt für die verwandte, breitere Rolle Automatisierungsingenieur/in meist ein Bachelorstudium der Automatisierungstechnik als eigenständiges Fach oder in Kombination mit Produktions-, Energie- oder Computertechnik in den Beruf; wer Elektro- oder Informationstechnik studiert, kann Automatisierungstechnik alternativ als Schwerpunkt wählen. Get-in-engineering.de bestätigt unabhängig, dass Regelungstechnik fachlich ein Teilbereich der Automatisierungstechnik ist und nennt als grundständiges Studienfach Elektrotechnik. Nach etwa drei Jahren Studium steht der Bachelor-, nach ein bis zwei weiteren Jahren der Masterabschluss; die eigentliche Spezialisierung auf Regelungstechnik (Regelkreisentwurf, Systemtheorie) erfolgt meist über Vertiefungsmodule im Bachelor oder gezielt im Master. Dieser Weg deckt sich mit dem bereits vorhandenen Beruf Elektroingenieur/in (Slug elektroingenieur, id 149, Tabelle 2244) - ein realer Ausgangspunkt für die Rolle und in verwandte_berufe aufgenommen. 2. Aufstieg aus verwandten Ingenieursberufen mit SPS-/Steuerungstechnik-Praxis (zweiter Weg, im Auftrag explizit gefordert). Der Übergang aus der bereits vorhandenen Rolle Entwicklungsingenieur/in (id 128, Tabelle 2267) oder aus dem Beruf Elektroingenieur/in (id 149, Tabelle 2244) in eine spezialisierte Regelungstechnik-Position ist in der betrieblichen Praxis fließend: Wer als Entwicklungsingenieur/in oder Elektroingenieur/in bereits Erfahrung mit SPS-Programmierung, Steuerungskonzepten oder Reglerauslegung gesammelt hat, wechselt häufig in eine Position mit explizitem Regelungstechnik-Fokus - meist verbunden mit vertiefter Einarbeitung in Systemtheorie, Reglerentwurf (MATLAB/Simulink) und ggf. einer berufsbegleitenden Weiterbildung. Weil der Titelschutz bei beiden Ausgangsrollen bereits erfüllt ist (abgeschlossenes Ingenieurstudium), ist dieser Aufstieg formal unmittelbar möglich; branchenspezifisches Regelungstechnik-Fachwissen wird "on the job" oder über gezielte Zertifizierungen (siehe skills_zertifikate) nachgeholt. 3. Quereinstieg aus Mechatronik mit Zusatzqualifikation (dritter Weg, im Auftrag explizit gefordert). Der bereits vorhandene Ausbildungsberuf Mechatroniker/in (Slug mechatroniker, id 37, Tabelle 2244, BBiG-Beruf, Branche "IT & Technik") vermittelt laut jobvector.de/get-in-engineering.de bereits SPS-Grundlagen und elektrotechnisches Basiswissen. Mechatroniker/innen, die zusätzlich ein ingenieurwissenschaftliches Studium (berufsbegleitend oder in Vollzeit, z. B. Elektrotechnik oder Automatisierungstechnik) abschließen, erwerben damit den Titelschutz und können in die Rolle Regelungstechnik-Ingenieur/in wechseln; SPS-Zertifizierungen (z. B. Siemens TIA Portal) und gezielte Regelungstechnik-Weiterbildungen ergänzen diesen Weg fachlich, ersetzen aber nicht den Studienabschluss für die geschützte Bezeichnung. Ein Zugang ohne akademisches Studium ist wegen des Titelschutzes nicht mit der Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" möglich - analog zu den übrigen Rollen des "Ingenieur-Clusters". Wer als Mechatroniker/in ohne Studium im Automatisierungsumfeld bleibt, landet stattdessen in einer SPS-Programmierer- oder Automatisierungstechniker-Position (in dieser Datenbank aktuell weder als Beruf noch als Rolle vorhanden, siehe Lücken), nicht in der Rolle Regelungstechnik-Ingenieur/in selbst. Abgrenzung zu Entwicklungsingenieur/in (id 128, Tabelle 2267): Beide teilen denselben Titelschutz-Rahmen und dieselbe Branche "Produktion & Industrie", unterscheiden sich aber deutlich im Zuschnitt. Entwicklungsingenieur/in ist die generalistischste Rolle des "Ingenieur-Clusters": Sie begleitet den gesamten Produktentwicklungsprozess - von der Konzeptidee über Machbarkeitsstudien, Konstruktion und Prototypenbau bis zur Serienreife - branchenübergreifend, ohne Bindung an ein bestimmtes technisches Teilgebiet. Regelungstechnik-Ingenieur/in ist demgegenüber fachlich eng spezialisiert auf Steuerungs- und Regelkreise für Automatisierungssysteme: Modellierung dynamischer Systeme, Entwurf und Parametrierung von Reglern (PID, Kaskaden-, Zustandsregelung), SPS-Programmierung (z. B. TIA Portal) und die Inbetriebnahme automatisierter Anlagen. Vereinfacht: Entwicklungsingenieur/in fragt "Wie entsteht dieses Produkt von der Idee bis zur Serie?", Regelungstechnik-Ingenieur/in fragt "Wie wird dieser Prozess oder diese Anlage automatisch und stabil gesteuert bzw. geregelt?". In der Praxis überschneiden sich beide Rollen dort, wo ein Entwicklungsingenieur/in im Rahmen der Produktentwicklung auch Steuerungs-/Regelungsanteile mitverantwortet (siehe Zugangsweg 2 oben) - die Kernidentität bleibt aber unterschiedlich: Prozessbreite vs. fachliche Tiefe in einem einzelnen technischen Teilgebiet. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Drei der vier Quellen (StepStone mit exaktem Titel, GEHALT.de und Gehaltsvergleich.com mit Proxy-Titel "Automatisierungsingenieur/-in") zeigen unabhängig ein ähnliches Grundniveau von rund 50.000 bis 64.000 EUR im Median/Mittelwert; talent.com liegt mit 55.000 EUR (ebenfalls Proxy-Titel) im selben Korridor. Bewusst nicht gemittelt. Für den exakten Titel "Regelungstechnik-Ingenieur/in" existiert nur bei StepStone eine eigene Profilseite (rund 56.300 EUR/Jahr); die übrigen drei Quellen bilden diese Spezialisierung nicht als eigenes Berufsprofil ab, da Get-in-engineering.de Regelungstechnik selbst als Teilbereich der Automatisierungstechnik einordnet - deshalb wurde dort transparent der nächstliegende Proxy-Titel "Automatisierungsingenieur/-in" bzw. "Ingenieur Automatisierungstechnik" verwendet. Das Regionalmuster (Baden-Württemberg/Süddeutschland tendenziell vorn, ostdeutsche Bundesländer tendenziell hinten) bestätigt sich bei GEHALT.de und talent.com unabhängig. |
Was verdient man als Regelungstechnik-Ingenieur/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
StepStone Gehaltsreport
49.200 € – 68.000 €, Median 56.300 €
Haupt-Widget: "durchschnittliches Jahresgehalt von rund 56.300 EUR" (4.691 EUR/Monat, 19 EUR/Stunde), Untergrenze 49.200 EUR/Jahr (4.100 EUR/Monat), Obergrenze 68.000 EUR/Jahr (5.666 EUR/Monat), 513 Jobangebote zum Abrufzeitpunkt. Separates Netto-Tabellen-Widget derselben Seite nennt leicht abweichend Min 48.500 EUR, Median 56.200 EUR, Max 67.300 EUR. Regional (Städte, aus eingebettetem JSON extrahiert): Stuttgart höchste (67.100 EUR Median), Bochum niedrigste (55.300 EUR Median). Teilzeit: ca. 28.150 EUR bei 20 Std./Woche, ca. 42.225 EUR bei 30 Std./Woche., Exakter Titeltreffer (Regelungstechnik-Ingenieur/in), per curl gegen das rohe HTML verifiziert. Kleine interne Inkonsistenz zwischen zwei Gehalts-Widgets derselben Seite (wie bereits bei entwicklungsingenieur dokumentiert), aber kein Copy-Paste-Bug (Fremdtext eines anderen Berufs) gefunden.
GEHALT.de
57.335 € – 71.266 €, Median 63.922 €
Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 63.922 EUR/Jahr (5.155 EUR/Monat). Unteres Quartil 57.335 EUR/Jahr (4.624 EUR/Monat), oberes Quartil 71.266 EUR/Jahr (5.747 EUR/Monat). Nach Erfahrung: <3 Jahre 53.681 EUR, 3-6 Jahre 56.187 EUR, 7-9 Jahre 59.497 EUR, >9 Jahre 69.637 EUR. Nach Bundesland vorn: Baden-Württemberg (66.933 EUR), Hessen (66.477 EUR), Bayern (65.317 EUR); niedrigstes Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (54.958 EUR)., Proxy-Titel "Automatisierungsingenieur/-in" (für Regelungstechnik-Ingenieur/in selbst keine eigene Profilseite bei GEHALT.de). Per curl verifiziert. JSON-LD zeigt lastReviewed 2020-05-15 - Stale-Data-Muster wie bei mehreren anderen Rollen. Eigener Fließtext bestätigt den Titelschutz-Rahmen indirekt und nennt u. a. Mechatronik als Studiengang. "Ähnliche Berufe"-Widget zeigt für Applikationsingenieur/-in einen byte-identischen Wert (5.155 EUR/Monat) - Verdachtsfall für das gehalt.de-Pooling-Muster, nicht weiter verifiziert, nicht übernommen.
Gehaltsvergleich.com
41.763 € – 61.541 €
Deutschlandweit, nur 38 Datensätze: 1. Quartil 3.368 EUR/Monat, Mittelwert (kein Median) 4.223 EUR/Monat (ca. 50.676 EUR/Jahr bei korrekter x12-Hochrechnung), 3. Quartil 4.963 EUR/Monat. Regional: Baden-Württemberg vorn (4.422 EUR/Monat Mittelwert)., Proxy-Titel "Automatisierungsingenieur/-in". Per curl verifiziert. Sechster unabhängiger Fund des dokumentierten Faktor-12,4-Umrechnungsfehlers, diesmal direkt am HTML-Attribut data-amount-factor="12.4" nachgewiesen: Kopf-Widget rechnet 3.368 EUR x 12,4 = 41.763 EUR (angezeigt, hier als von-Wert gespeichert) statt korrekt 40.416 EUR, ebenso 4.963 EUR x 12,4 = 61.541 EUR (angezeigt, hier als bis-Wert gespeichert) statt korrekt 59.556 EUR - bewusst die (fehlerhaften) Jahreswerte der Seite selbst übernommen, analog zum Vorgehen bei entwicklungsingenieur, dokumentiert statt bereinigt. Ungewöhnlich dünne Datenbasis (38 Datensätze), ehrlich dokumentiert statt verschwiegen.
talent.com
41.774 € – 88.626 €, Median 55.000 €
Median 55.000 EUR/Jahr, Perzentil 10 = 41.774 EUR, Perzentil 25 = 45.035 EUR, Perzentil 75 = 65.564 EUR, Perzentil 90 = 88.626 EUR. Regional (salaryPerRegionData, aus rohem HTML extrahiert): Bremen höchste (68.640 EUR/Jahr, 282 Datensätze), gefolgt von Baden-Württemberg (64.649 EUR, 3.128 Datensätze); Sachsen-Anhalt niedrigste (30.225 EUR, nur 27 Datensätze)., Proxy-Titel "Ingenieur Automatisierungstechnik". Per curl über eingebettetes schema.org-JSON-LD verifiziert. lastReviewed zeigt den heutigen Abrufzeitpunkt (2026-08-12) - kein Stale-Data-Befund. Bremen liegt nur moderat über Baden-Württemberg (+6 %) - plausibler als der bei entwicklungsingenieur dokumentierte talent.com-Bremen-Ausreißer, deshalb hier übernommen. Angezeigte Stichprobengröße "10000 Gehälter" wirkt wie ein technischer Anzeige-Deckel und wurde nicht als exakte Zahl übernommen.
Die Quellen liegen 8.922 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.
Dos & Don'ts für den Regelungstechnik-Ingenieur/in-Lebenslauf
Do
- Konkrete Regelungs-/Steuerungsaufgabe benennen (z. B. "Reglerentwurf für automatisierte Fertigungsanlagen" statt allgemein "Technik")
- Eingesetzte Tools konkret nennen (z. B. MATLAB/Simulink, Siemens TIA Portal, TwinCAT)
- Eigenen Anteil klar machen: Modellierung, Reglerentwurf, SPS-Programmierung oder Inbetriebnahme
- Erfahrung mit Feldbus-/Kommunikationsprotokollen (Profinet, OPC UA) beziffern, wenn vorhanden
- Studienabschluss und Fachrichtung klar ausweisen (Titelschutz-Nachweis)
Don't
- Regelungstechnik-Ingenieur/in nicht mit Entwicklungsingenieur/in gleichsetzen - Entwicklungsingenieur/in begleitet den gesamten Produktentwicklungsprozess, Regelungstechnik-Ingenieur/in ist fachlich auf Steuerungs- und Regelkreise spezialisiert
- Nicht "Ingenieur/in" schreiben, wenn kein abgeschlossenes natur-/ingenieurwissenschaftliches Studium vorliegt
- Regelungstechnik nicht unklar von reiner SPS-Programmierung ohne Studienabschluss abgrenzen (kein Titelschutz ohne Studium)
- Nicht offen lassen, ob Modellierung/Reglerentwurf oder reine Inbetriebnahme im Vordergrund stand
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Regelungstechnik-Ingenieur/in
Ist Regelungstechnik-Ingenieur/in eine geschützte Berufsbezeichnung?
Ja, mittelbar: "Ingenieur/in" ist über die Ingenieurgesetze der 16 Bundesländer geschützt und darf nur führen, wer ein mindestens dreijähriges natur-/ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen hat. Wie bei den übrigen Rollen des "Ingenieur-Clusters" gibt es aber keine Kammer-Bestellung oder Pflichtmitgliedschaft - der Schutz bezieht sich rein auf den Titel, nicht auf eine Zulassung zur Berufsausübung.
Was unterscheidet Regelungstechnik-Ingenieur/in von Entwicklungsingenieur/in?
Entwicklungsingenieur/in begleitet branchenübergreifend den gesamten Produktentwicklungsprozess von der Konzeptidee bis zur Serienreife. Regelungstechnik-Ingenieur/in ist demgegenüber fachlich eng auf Steuerungs- und Regelkreise für Automatisierungssysteme spezialisiert: Modellierung dynamischer Systeme, Reglerentwurf (PID-, Kaskaden-, Zustandsregelung), SPS-Programmierung und Inbetriebnahme automatisierter Anlagen. Get-in-engineering.de ordnet Regelungstechnik selbst als Teilbereich der Automatisierungstechnik ein. In der Praxis überschneiden sich beide Rollen dort, wo Entwicklungsingenieur/innen auch Steuerungs-/Regelungsanteile mitverantworten.
Welche Wege führen in die Rolle?
Der Hauptweg ist ein Elektrotechnik- oder Automatisierungstechnikstudium mit Vertiefung Regelungstechnik (Bachelor/Master, auch dual). Daneben führt der Aufstieg aus Entwicklungsingenieur/in oder Elektroingenieur/in mit SPS-/Steuerungstechnik-Praxis in die Rolle, sowie der Quereinstieg aus Mechatroniker/in mit zusätzlichem ingenieurwissenschaftlichem Studium (berufsbegleitend oder Vollzeit). Ohne akademisches Studium ist die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" wegen des Titelschutzes nicht möglich.
Welche Tools und Software werden benötigt?
MATLAB/Simulink für Modellierung, Reglerentwurf und Simulation gilt als zentrales Werkzeug in allen Entwicklungsphasen. Für die SPS-Programmierung ist Siemens TIA Portal Marktstandard, daneben u. a. Beckhoff TwinCAT; hinzu kommen Prozessleitsysteme (z. B. Siemens SIMATIC PCS 7) und Feldbus-/Kommunikationsprotokolle (Profinet, OPC UA, Modbus). Ergänzend sind Grundkenntnisse in C/C++ und zunehmend Python sowie je nach Aufgabenzuschnitt CAD-/E-Planungssoftware (z. B. EPLAN) gefragt.
Was verdient man als Regelungstechnik-Ingenieur/in?
Für den exakten Titel liegt nur bei StepStone eine eigene Profilseite vor: rund 56.300 EUR/Jahr im Durchschnitt (Spanne 49.200 bis 68.000 EUR). Die übrigen drei Quellen (GEHALT.de, Gehaltsvergleich.com, talent.com) haben keine eigene Profilseite für diesen Titel und wurden über den nächstliegenden Proxy-Titel "Automatisierungsingenieur/-in" recherchiert: GEHALT.de nennt im Median 63.922 EUR/Jahr, talent.com 55.000 EUR/Jahr, Gehaltsvergleich.com im Mittelwert rund 50.676 EUR/Jahr. Insgesamt bewegen sich die Quellen im Korridor von rund 50.000 bis 64.000 EUR im Jahr.
Quellen
- Regelungstechnik-Ingenieur/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-12
- Automatisierungsingenieur/-in » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-12
- Automatisierungsingenieur - Gehalt und Verdienst, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-12
- Ingenieur Automatisierungstechnik Gehalt in Deutschland, talent.com, abgerufen am 2026-08-12
- Ingenieurgesetz IngG: Wann ist man Ingenieur?, ingenieur.de, abgerufen am 2026-08-12
- Wer darf sich Ingenieur und Ingenieurin nennen? Rechtslage, VDI, abgerufen am 2026-08-12
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026