Lebenslauf Muster Pathologe/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Pathologe/in ist die gebräuchliche Kurzform für Facharzt/Fachärztin für Pathologie – eine von 51 Facharztweiterbildungen nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) der Bundesärztekammer. Voraussetzung ist wie bei jedem ärztlichen Beruf zunächst die Approbation nach § 3 Bundesärzteordnung (Medizinstudium, mindestens sechs Jahre bzw. 5.500 Stunden – ausführlich in der Rolle „Arzt/Ärztin" dokumentiert). Daran schließt sich die eigenständige Facharztweiterbildung Pathologie an: Nach der MWBO 2018 (Stand 03.07.2026), primärquellenverifiziert per curl/pdftotext geprüft, dauert sie 60 Monate unter Befugnis an Weiterbildungsstätten, davon können bis zu 12 Monate freiwillig in Neuropathologie absolviert werden – eine Pflichtrotation in ein anderes Gebiet verlangt die Weiterbildung nicht. Das Gebiet umfasst laut MWBO-Definition „die Erkennung von Krankheiten, ihrer Entstehung und ihrer Ursachen durch die Beurteilung von Untersuchungsgut bei morphologisch definierten Krankheiten oder durch Obduktion" – in der Praxis vor allem Histologie, Zytologie und Obduktion als überwiegend diagnostische Labor-/Befundtätigkeit, meist ohne direkten Patientenkontakt. Die Weiterbildung endet mit der Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer. Klar abzugrenzen von der klinisch-forensischen Rechtsmedizin (eigene Rolle „Rechtsmediziner/in"): Pathologie dient der medizinischen Diagnostik zur Behandlung, Rechtsmedizin der Klärung rechtlicher Fragestellungen für Justiz und Ermittlungsbehörden – beide Gebiete teilen sich aber eine Schnittstelle, da angehende Rechtsmediziner:innen eine 6-monatige Pflichtrotation in Pathologie absolvieren.
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Profil
Facharzt/Fachärztin für Pathologie mit mehrjähriger Erfahrung an einem Institut für Pathologie eines Krankenhauses bzw. Universitätsklinikums. Schwerpunkte in der histopathologischen und zytopathologischen Befundung von Gewebe- und Zellproben, der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik, der Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen sowie der molekularpathologischen Zusatzdiagnostik bei onkologischen Fragestellungen. Erfahrung in der Durchführung klinischer Obduktionen und der Erstellung schriftlicher Befundberichte für zuweisende Fachabteilungen. Sicher im Umgang mit Standardmethoden der Immunhistochemie und digitaler Pathologie. Gesucht wird eine Position mit erweiterter fachlicher Verantwortung, perspektivisch mit Schwerpunktbildung in der Molekularpathologie oder mit Bezug zu Lehre und Forschung.
Berufserfahrung
- Histopathologische und zytopathologische Befundung von Biopsie- und Resektionspräparaten verschiedener Organsysteme
- Intraoperative Schnellschnittdiagnostik zur Therapiesteuerung während laufender Operationen
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen mit Onkologie, Chirurgie und Strahlentherapie
- Befundung molekularpathologischer Zusatzuntersuchungen bei onkologischen Fragestellungen
- Durchführung klinischer Obduktionen und Erstellung von Obduktionsberichten
- Erlernen der histologischen und zytologischen Präparatetechnik einschließlich Immunhistochemie
- Optionaler Kompetenzerwerb in Neuropathologie im Rahmen der Weiterbildung
- Mitwirkung an Obduktionen und Erstellung vorläufiger Befunde unter Anleitung
- Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer
Ausbildung
- Weiterbildungszeit von 60 Monaten unter Befugnis an Weiterbildungsstätten, keine Pflichtrotation in ein anderes Gebiet
- Abschluss mit Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer
- Regelstudienzeit von sechs Jahren mit den drei Abschnitten der Ärztlichen Prüfung nach der ÄApprO 2002
- Praktisches Jahr über 48 Wochen
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Pathologe/in
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Profil
Facharzt/Fachärztin für Pathologie mit mehrjähriger Erfahrung an einem Institut für Pathologie eines Krankenhauses bzw. Universitätsklinikums. Schwerpunkte in der histopathologischen und zytopathologischen Befundung von Gewebe- und Zellproben, der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik, der Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen sowie der molekularpathologischen Zusatzdiagnostik bei onkologischen Fragestellungen. Erfahrung in der Durchführung klinischer Obduktionen und der Erstellung schriftlicher Befundberichte für zuweisende Fachabteilungen. Sicher im Umgang mit Standardmethoden der Immunhistochemie und digitaler Pathologie. Gesucht wird eine Position mit erweiterter fachlicher Verantwortung, perspektivisch mit Schwerpunktbildung in der Molekularpathologie oder mit Bezug zu Lehre und Forschung.
Berufserfahrung
- Histopathologische und zytopathologische Befundung von Biopsie- und Resektionspräparaten verschiedener Organsysteme
- Intraoperative Schnellschnittdiagnostik zur Therapiesteuerung während laufender Operationen
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen mit Onkologie, Chirurgie und Strahlentherapie
- Befundung molekularpathologischer Zusatzuntersuchungen bei onkologischen Fragestellungen
- Durchführung klinischer Obduktionen und Erstellung von Obduktionsberichten
- Erlernen der histologischen und zytologischen Präparatetechnik einschließlich Immunhistochemie
- Optionaler Kompetenzerwerb in Neuropathologie im Rahmen der Weiterbildung
- Mitwirkung an Obduktionen und Erstellung vorläufiger Befunde unter Anleitung
- Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer
Ausbildung
- Weiterbildungszeit von 60 Monaten unter Befugnis an Weiterbildungsstätten, keine Pflichtrotation in ein anderes Gebiet
- Abschluss mit Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer
- Regelstudienzeit von sechs Jahren mit den drei Abschnitten der Ärztlichen Prüfung nach der ÄApprO 2002
- Praktisches Jahr über 48 Wochen
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Facharzt/Fachärztin für Pathologie mit mehrjähriger Erfahrung an einem Institut für Pathologie eines Krankenhauses bzw. Universitätsklinikums. Schwerpunkte in der histopathologischen und zytopathologischen Befundung von Gewebe- und Zellproben, der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik, der Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen sowie der molekularpathologischen Zusatzdiagnostik bei onkologischen Fragestellungen. Erfahrung in der Durchführung klinischer Obduktionen und der Erstellung schriftlicher Befundberichte für zuweisende Fachabteilungen. Sicher im Umgang mit Standardmethoden der Immunhistochemie und digitaler Pathologie. Gesucht wird eine Position mit erweiterter fachlicher Verantwortung, perspektivisch mit Schwerpunktbildung in der Molekularpathologie oder mit Bezug zu Lehre und Forschung.
Berufserfahrung
2020 - heute
Fachärztin für Pathologie
Institut für Pathologie, Klinikum Musterstadt
- Histopathologische und zytopathologische Befundung von Biopsie- und Resektionspräparaten verschiedener Organsysteme
- Intraoperative Schnellschnittdiagnostik zur Therapiesteuerung während laufender Operationen
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen mit Onkologie, Chirurgie und Strahlentherapie
- Befundung molekularpathologischer Zusatzuntersuchungen bei onkologischen Fragestellungen
- Durchführung klinischer Obduktionen und Erstellung von Obduktionsberichten
2015 - 2020
Assistenzärztin in Weiterbildung Pathologie
Institut für Pathologie, Klinikum Musterstadt
- Erlernen der histologischen und zytologischen Präparatetechnik einschließlich Immunhistochemie
- Optionaler Kompetenzerwerb in Neuropathologie im Rahmen der Weiterbildung
- Mitwirkung an Obduktionen und Erstellung vorläufiger Befunde unter Anleitung
- Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer
Werdegang
2015 - 2020
Fachärztin für Pathologie (Weiterbildung nach WBO der Landesärztekammer)
Institut für Pathologie, Klinikum Musterstadt
2009 - 2015
Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin
Universität Musterstadt
Kenntnisse
- Histopathologische und zytopathologische BefundungSehr gut
- Intraoperative SchnellschnittdiagnostikSehr gut
- Immunhistochemie und MolekularpathologieGut
- Obduktionstechnik und SektionsdiagnostikGut
- Schriftliche Befund- und GutachtenerstellungSehr gut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Pathologe/in
Histopathologie und Zytopathologie
- Beurteilung und Befunderstellung histologischer und zytologischer Präparate verschiedener Entitäten
- Intraoperative Schnellschnittuntersuchungen zur unmittelbaren Therapiesteuerung
- Gynäkologische Exfoliativzytologie einschließlich Beurteilung von Zervixkarzinomen und deren Vorstufen
- Makroskopische Beurteilung, Auswahl und Entnahme morphologischen Materials
Molekularpathologie und Immunhistologie
- Durchführung und Befunderstellung molekularpathologischer Untersuchungen und deren Interpretation
- Anwendung der Immunhistologie/-zytologie zur Diagnosesicherung
- Digitale Pathologie als ergänzendes Befundungsverfahren
Obduktion und Leichenschau
- Durchführung vollständiger Leichenöffnungen (klinische Obduktionen)
- Epikritische Auswertung und Dokumentation von Obduktionsbefunden
- Vorstellung von Obduktionsbefunden in Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen
- Beratung und Unterstützung der behandelnden Ärzt:innen bei diagnostischen Fragestellungen
- Asservierung von Untersuchungsgut für ergänzende Untersuchungen und Biobanken
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Pathologe/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Histopathologische und zytopathologische Diagnostik
- Intraoperative Schnellschnittdiagnostik
- Immunhistochemie und Molekularpathologie
- Digitale Pathologie
- Obduktionstechnik und Sektionsdiagnostik
- Zytopathologie und Zytometrie (u. a. gynäkologische Exfoliativzytologie)
- Asservierung und Biobank-Grundlagen
- Schriftliche Befund- und Gutachtenerstellung
Zertifikate
- Approbation als Ärztin oder Arzt nach § 3 BÄO
- Facharztanerkennung „Pathologie" der zuständigen Landesärztekammer (60 Monate Weiterbildung nach MWBO/Landes-WBO)
- Fachkunde Strahlenschutz nach Strahlenschutzverordnung (je nach bildgebender Zusatzdiagnostik)
- Fortbildungen der Fachgesellschaften (z. B. Deutsche Gesellschaft für Pathologie), u. a. zur Molekularpathologie
- Optional: Kompetenzerwerb Neuropathologie (bis zu 12 Monate anrechenbar)
Soft Skills
- Präzises, strukturiertes Formulieren von Befunden
- Interdisziplinäre Kommunikation in Tumorkonferenzen
- Sorgfalt und Genauigkeit bei mikroskopischer Diagnostik
- Psychische Belastbarkeit im Umgang mit Obduktionen
- Selbstständiges, verantwortungsbewusstes Arbeiten im Labor
- Bereitschaft zu kontinuierlicher fachlicher Fortbildung angesichts neuer molekularpathologischer Verfahren
Werdegang und Gehalt als Pathologe/in im Überblick
| Wege in die Rolle | Der Weg zum Facharzt/zur Fachärztin für Pathologie beginnt wie bei jedem ärztlichen Beruf mit der Approbation nach § 3 Bundesärzteordnung (Medizinstudium, mindestens sechs Jahre bzw. 5.500 Stunden) – ausführlich in der Rolle „Arzt/Ärztin" dokumentiert und hier bewusst nicht wiederholt. Daran schließt sich die eigenständige Facharztweiterbildung Pathologie an, primärquellenverifiziert geprüft anhand der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer (Stand 03.07.2026, per curl/pdftotext aus dem 475-seitigen PDF extrahiert). Die MWBO definiert das Gebiet wörtlich: „Das Gebiet Pathologie umfasst die Erkennung von Krankheiten, ihrer Entstehung und ihrer Ursachen durch die Beurteilung von Untersuchungsgut bei morphologisch definierten Krankheiten oder durch Obduktion und dient damit zugleich der Beratung und Unterstützung der in der Behandlung tätigen Ärzte." Die Mindest-Weiterbildungszeit beträgt 60 Monate Pathologie unter Befugnis an Weiterbildungsstätten; davon können bis zu 12 Monate freiwillig zum Kompetenzerwerb in der eigenständigen Facharzt-Weiterbildung Neuropathologie absolviert werden – anders als bei der Rechtsmedizin (die verpflichtend 6 Monate Pathologie und 6 Monate Psychiatrie/Psychotherapie rotiert) verlangt die Pathologie-Weiterbildung selbst keine Pflichtrotation in ein anderes Gebiet. Zu den in der MWBO dokumentierten Weiterbildungsinhalten zählen histopathologische und zytopathologische Befundung (u. a. Richtzahl 150 vollständige Leichenöffnungen/Obduktionen), intraoperative Schnellschnittdiagnostik, Immunhistologie/-zytologie und Molekularpathologie, gynäkologische Exfoliativzytologie (Zervixkarzinome und deren Vorstufen), digitale Pathologie sowie die Mitwirkung an interdisziplinären Tumorkonferenzen. Ein Teil der tabellarischen Richtzahlen zu Präparatezahlen ließ sich aus der PDF-Textextraktion nicht mehr eindeutig einzelnen Kompetenzzeilen zuordnen, da die Tabellenspalten beim Layout-Export verschoben wurden – nur die klar isoliert stehende Obduktions-Richtzahl (150) ist eindeutig zugeordnet. Die Weiterbildung endet mit der Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der zuständigen Landesärztekammer. Pathologinnen und Pathologen arbeiten überwiegend an Krankenhaus- und Universitätsinstituten für Pathologie sowie zunehmend in niedergelassenen pathologischen Praxen und Laborverbünden (laut doctari.de ein etablierter Karriereweg mit Vergütung über Praxisüberschuss/Reinertrag statt Festgehalt). |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Institutionelle Leitgröße ist wie bei „Arzt/Ärztin" dokumentiert der TV-Ärzte (Marburger Bund): TV-Ärzte/VKA (kommunale Krankenhäuser, Tabelle ab 01.06.2026) weist in Stufe 1 Ä1 Assistenzarzt 5.722,05 €, Ä2 Facharzt 7.552,19 €, Ä3 Oberarzt 9.459,56 € und Ä4 leitender Oberarzt 11.127,50 € monatlich aus; TV-Ärzte/TdL (Universitätskliniken, Tabelle ab 01.04.2026) liegt bei 5.792,90 € (Ä1), 7.645,72 € (Ä2), 9.576,69 € (Ä3) und 11.265,33 € (Ä4). Portalseitig ist die Datenlage für „Pathologe" dünn: Ein eigener GEHALT.de-Slug existiert nicht – vier geprüfte Varianten (pathologe, pathologin, pathologe-pathologin, facharzt-fuer-pathologie) führen alle auf die generische „Berufe von A bis Z"-Seite statt auf ein eigenes Profil (PFLICHT-Gegenprüfung per curl, verworfen mangels Daten). doctari.de führt dagegen einen eigenen Artikel mit selbst kommentierten, auf TV-Ärzte gestützten Spannen: Assistenzarztzeit rund 67.000-86.000 €/Jahr, nach Facharztausbildung rund 89.000-114.000 €/Jahr, Oberärzt:innen rund 110.000-130.000 €/Jahr, insgesamt „zwischen etwa 67.000 und über 125.000 Euro jährlich"; zusätzlich für niedergelassene Pathologien ein branchenweiter Reinertrag von rund 300.000-370.000 €/Jahr vor Kosten- und Steuerabzug (Median laut Artikeltext deutlich darunter, keine Einzelzahl, nicht pathologie-spezifisch erhoben). talent.com nennt einen Durchschnitt von 93.570 €/Jahr (47,98 €/Stunde), Einstieg 87.354 €/Jahr, erfahrene Fachkräfte bis 104.142 €/Jahr – mit Vorbehalt: Basis sind laut Seite nur 5 erfasste Gehälter, und die Seite trägt ein „noindex"-Meta-Tag. StepStone, Glassdoor, medi-karriere.de und gehaltsvergleich.com wurden ebenfalls geprüft, zeigen aber keine dedizierte Profilseite für „Pathologe" (404 bzw. Redirect auf generische Übersichtsseiten). Die drei tatsächlich verwertbaren Quellen (TV-Ärzte, doctari.de, talent.com) liegen für die Facharztstufe alle in einer plausiblen Bandbreite von rund 90.000 bis 115.000 €/Jahr, für die Oberarztstufe bei rund 110.000-135.000 €/Jahr – bewusst nicht gemittelt, sondern einzeln stehen gelassen. |
Was verdient man als Pathologe/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
TV-Ärzte/VKA (kommunale Krankenhäuser)
68.665 € – 133.530 €
Tabelle ab 01.06.2026, Stufe 1, Ä1 Assistenzarzt (5.722,05 €) bis Ä4 leitender Oberarzt (11.127,50 €), 12x Monatsentgelt ohne Jahressonderzahlung; identische Tabelle wie bei Arzt/Ärztin (Row 153) dokumentiert, hier nicht gebietsspezifisch verändert
TV-Ärzte/TdL (Universitätskliniken)
69.515 € – 135.184 €
Tabelle ab 01.04.2026, Stufe 1, Ä1 (5.792,90 €) bis Ä4 (11.265,33 €), 12x Monatsentgelt ohne Jahressonderzahlung; identische Tabelle wie bei Arzt/Ärztin (Row 153) dokumentiert
doctari.de
67.000 € – 125.000 €
Gesamtspanne laut Kurzüberblick, gestützt auf TV-Ärzte: Assistenzarzt 67.000-86.000 €/Jahr, nach Facharztausbildung 89.000-114.000 €/Jahr, Oberärzt:innen 110.000-130.000 €/Jahr, zusätzlich Reinertrag niedergelassener Pathologien von rund 300.000-370.000 €/Jahr vor Kosten-/Steuerabzug genannt (branchenweiter Arztpraxen-Durchschnitt laut Destatis, nicht pathologie-spezifisch erhoben), nicht als eigener Wert übernommen
talent.com
87.354 € – 104.142 €
Jahresgehalt, Median = Durchschnitt laut Seite, Basis laut Seite nur 5 erfasste Gehälter (sehr kleine Stichprobe), Seite trägt noindex-Meta-Tag
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.
Dos & Don'ts für den Pathologe/in-Lebenslauf
Do
- Approbation, Facharztanerkennung Pathologie und Kammerzugehörigkeit klar und prüfbar im Lebenslauf ausweisen
- Diagnostische Schwerpunkte konkret benennen (z. B. Histopathologie, Zytopathologie, Molekularpathologie, Neuropathologie)
- Erfahrung mit Schnellschnittdiagnostik und interdisziplinären Tumorkonferenzen hervorheben, wo vorhanden
- Fallzahlen/Befundmengen nur nennen, wenn durch Logbuch oder Dienststatistik gedeckt
- Zusatzqualifikationen (Molekularpathologie, digitale Pathologie, Fachkunde Strahlenschutz) klar kennzeichnen
- Klar zwischen klinischer (diagnostischer) Pathologie und der eigenständigen Rechtsmedizin unterscheiden, falls Rotationserfahrung vorhanden ist
Don't
- Die Bezeichnung Facharzt für Pathologie führen, bevor die Anerkennung durch die Landesärztekammer vorliegt
- Pathologie mit Rechtsmedizin oder mit Neuropathologie gleichsetzen – eigenständige Gebiete mit je eigener Weiterbildung bzw. eigenem Facharzttitel
- Patientenidentifizierende oder fallbezogene Befunddetails nennen, die gegen Schweigepflicht oder Datenschutz verstoßen könnten
- Befund- oder Obduktionszahlen schätzen oder aufrunden, ohne dass sie belegbar sind
- Tarifgehälter (TV-Ärzte) und Portalwerte (doctari.de, talent.com) im Gehaltsgespräch vermischen oder mitteln, statt sie getrennt zu benennen
- Den Reinertrag niedergelassener Pathologien als garantiertes Nettoeinkommen darstellen – er liegt vor Kosten- und Steuerabzug
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Pathologe/in
Wie lange dauert die Facharztweiterbildung Pathologie?
Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (Stand 03.07.2026) beträgt die Mindest-Weiterbildungszeit 60 Monate Pathologie unter Befugnis an Weiterbildungsstätten. Bis zu 12 Monate können freiwillig zum Kompetenzerwerb in der eigenständigen Facharzt-Weiterbildung Neuropathologie absolviert werden. Vorausgesetzt ist die Approbation nach abgeschlossenem Medizinstudium.
Was macht ein Facharzt oder eine Fachärztin für Pathologie konkret?
Kernaufgabe ist die Erkennung von Krankheiten und ihren Ursachen durch die Beurteilung von Gewebe- und Zellproben (Histopathologie, Zytopathologie), intraoperative Schnellschnittdiagnostik zur Therapiesteuerung, molekularpathologische Zusatzdiagnostik sowie klinische Obduktionen. Pathologinnen und Pathologen beraten und unterstützen damit die behandelnden Ärzt:innen, meist ohne direkten Patientenkontakt.
Was ist der Unterschied zwischen Pathologie und Rechtsmedizin?
Beide sind eigenständige Facharztgebiete mit je eigener Weiterbildungsordnung. Pathologie dient überwiegend der medizinischen Diagnostik zur Behandlung von Patient:innen (Histologie, Zytologie, klinische Obduktion), während Rechtsmedizin die klinisch-forensische Klärung rechtlicher Fragestellungen für Justiz und Ermittlungsbehörden übernimmt (u. a. gerichtliche Obduktionen, Gutachten vor Gericht). Eine Schnittstelle besteht darin, dass die Facharztweiterbildung Rechtsmedizin eine 6-monatige Pflichtrotation in Pathologie enthält – umgekehrt verlangt die Pathologie-Weiterbildung keine Rotation in Rechtsmedizin.
Wo arbeiten Pathologinnen und Pathologen?
Überwiegend an Instituten für Pathologie von Krankenhäusern und Universitätskliniken. Daneben ist die Niederlassung ein etablierter Karriereweg: eigene pathologische Praxen oder größere Laborverbünde, häufig im Vier-Augen-Prinzip zur Qualitätssicherung organisiert, mit Vergütung über den Praxisüberschuss statt Festgehalt.
Was verdient man als Facharzt/Fachärztin für Pathologie?
Angestellt gilt tariflich die gleiche TV-Ärzte-Struktur wie für andere Fachärzt:innen (Facharztstufe Ä2 rund 7.550-7.650 €/Monat je nach Tarifgebiet). Portalseitig ist die Datenlage dünn: doctari.de nennt Spannen von rund 89.000-114.000 €/Jahr für Fachärzt:innen bzw. 110.000-130.000 €/Jahr für Oberärzt:innen, talent.com einen Durchschnitt von 93.570 €/Jahr (Basis nur 5 Gehälter). Niedergelassene Pathologien erzielen häufig einen höheren, aber stark schwankenden Praxisüberschuss.
Quellen
- (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 – Beschluss vom 15.11.2018, Stand 03.07.2026, Abschnitt Gebiet Pathologie (Facharzt/Fachärztin für Pathologie), Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
- Arzt/Ärztin (Row-ID 153, Tabelle 2244) – Referenz für Approbation (fakten_ausbildungsweg) und TV-Ärzte-Tabellen (gehalt_quellen_json), lebenslauf-studio.de Baserow, interne Referenz, abgerufen am 2026-08-14
- Rechtsmediziner/in (Row-ID 259, Tabelle 2267) – Referenz für Begriffsüberlappung/Abgrenzung, lebenslauf-studio.de Baserow, interne Referenz, abgerufen am 2026-08-14
- Pathologe Gehalt 2025: Alle Infos zum Verdienst / Einkommen, doctari.de, abgerufen am 2026-08-14
- Pathologe: Durchschnittsgehalt in Deutschland, 2026, talent.com, abgerufen am 2026-08-14
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026