Lebenslauf Muster Onkologe/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Ein aussagekräftiger Lebenslauf als Onkologe/in zeigt sofort die korrekte fachärztliche Basis: 'Onkologe/in' ist im deutschen Weiterbildungsrecht keine eigene Facharztbezeichnung, sondern die in der Praxis übliche Kurzform für den Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie - nach Approbation, sechsjährigem Medizinstudium und einer 72-monatigen Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin (davon 36 Monate fachspezifisch, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin), abgeschlossen mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Wer stattdessen strahlentherapeutisch onkologisch tätig ist, führt die eigenständige Facharztbezeichnung Facharzt/-ärztin für Radioonkologie und Strahlentherapie (60 Monate, eigenes Gebiet); wer Kinder mit Krebserkrankungen behandelt, baut die Schwerpunktbezeichnung Kinder- und Jugend-Hämatologie und -Onkologie (24 Monate) auf dem Facharzt Kinder- und Jugendmedizin auf; wer gynäkologische Tumoren behandelt, die Schwerpunktbezeichnung Gynäkologische Onkologie (24 Monate) auf dem Facharzt Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Der Lebenslauf sollte die exakte geführte Facharzt-/Schwerpunktbezeichnung, Klinik-/Praxisstationen mit Fallzahlen und Behandlungsschwerpunkten (solide Tumoren, hämatologische Neoplasien, Chemo-/Immuntherapie) sowie ggf. Zusatzqualifikationen (Palliativmedizin, medikamentöse Tumortherapie) zeigen. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.
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Profil
Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie mit 8 Jahren klinischer Erfahrung in der Diagnostik und Therapie solider Tumoren und hämatologischer Neoplasien, davon 3 Jahre als Oberarzt/Oberärztin einer onkologischen Schwerpunktstation. Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin abgeschlossen (72 Monate, davon 36 Monate Hämatologie und Onkologie, Rotationen in Gastroenterologie und Kardiologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin je 6 Monate), Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Verantwortlich für medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch) von jährlich rund 300 Patient:innen, Leitung interdisziplinärer Tumorboards, Ausbildung von Assistenzärzt:innen. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als leitende Oberärztin/leitender Oberarzt einer onkologischen Abteilung oder in einem MVZ mit onkologischem Schwerpunkt.
Berufserfahrung
- Medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch) für jährlich rund 300 Patient:innen mit soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien
- Leitung interdisziplinärer Tumorboards gemeinsam mit Radioonkologie, Chirurgie und Pathologie
- Supervision und fachliche Anleitung von Assistenzärzt:innen in der Facharztweiterbildung
- Durchführung und Auswertung klinischer Studien (Phase-II/-III-Onkologiestudien)
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
- Rotationen in Gastroenterologie und Kardiologie (24 Monate gemäß Weiterbildungsordnung)
- je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
- Facharztprüfung vor der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen
Ausbildung
- Sechsjähriges Studium (mind. 5.500 Stunden) nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002)
- Praktisches Jahr mit Tertialen u. a. in Innerer Medizin
- Approbation als Voraussetzung für die anschließende Facharztweiterbildung (siehe Baserow-Beruf 'Arzt/Ärztin', Row 153, dort ausführlich dokumentiert)
- 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten (MWBO 2018)
- Davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Hämatologie und Onkologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen
- Abschluss mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer, Führen der Facharztbezeichnung 'Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie'
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Onkologe/in
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Profil
Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie mit 8 Jahren klinischer Erfahrung in der Diagnostik und Therapie solider Tumoren und hämatologischer Neoplasien, davon 3 Jahre als Oberarzt/Oberärztin einer onkologischen Schwerpunktstation. Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin abgeschlossen (72 Monate, davon 36 Monate Hämatologie und Onkologie, Rotationen in Gastroenterologie und Kardiologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin je 6 Monate), Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Verantwortlich für medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch) von jährlich rund 300 Patient:innen, Leitung interdisziplinärer Tumorboards, Ausbildung von Assistenzärzt:innen. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als leitende Oberärztin/leitender Oberarzt einer onkologischen Abteilung oder in einem MVZ mit onkologischem Schwerpunkt.
Berufserfahrung
- Medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch) für jährlich rund 300 Patient:innen mit soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien
- Leitung interdisziplinärer Tumorboards gemeinsam mit Radioonkologie, Chirurgie und Pathologie
- Supervision und fachliche Anleitung von Assistenzärzt:innen in der Facharztweiterbildung
- Durchführung und Auswertung klinischer Studien (Phase-II/-III-Onkologiestudien)
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
- Rotationen in Gastroenterologie und Kardiologie (24 Monate gemäß Weiterbildungsordnung)
- je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
- Facharztprüfung vor der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen
Ausbildung
- Sechsjähriges Studium (mind. 5.500 Stunden) nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002)
- Praktisches Jahr mit Tertialen u. a. in Innerer Medizin
- Approbation als Voraussetzung für die anschließende Facharztweiterbildung (siehe Baserow-Beruf 'Arzt/Ärztin', Row 153, dort ausführlich dokumentiert)
- 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten (MWBO 2018)
- Davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Hämatologie und Onkologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen
- Abschluss mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer, Führen der Facharztbezeichnung 'Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie'
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Profil
Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie mit 8 Jahren klinischer Erfahrung in der Diagnostik und Therapie solider Tumoren und hämatologischer Neoplasien, davon 3 Jahre als Oberarzt/Oberärztin einer onkologischen Schwerpunktstation. Facharztausbildung im Gebiet Innere Medizin abgeschlossen (72 Monate, davon 36 Monate Hämatologie und Onkologie, Rotationen in Gastroenterologie und Kardiologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin je 6 Monate), Facharztprüfung vor der Landesärztekammer. Verantwortlich für medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch) von jährlich rund 300 Patient:innen, Leitung interdisziplinärer Tumorboards, Ausbildung von Assistenzärzt:innen. Ich suche eine Position mit erweiterter Verantwortung, z. B. als leitende Oberärztin/leitender Oberarzt einer onkologischen Abteilung oder in einem MVZ mit onkologischem Schwerpunkt.
Berufserfahrung
04/2023 - heute
Oberarzt/Oberärztin, Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
Klinikum der Maximalversorgung, Onkologisches Zentrum
- Medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch) für jährlich rund 300 Patient:innen mit soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien
- Leitung interdisziplinärer Tumorboards gemeinsam mit Radioonkologie, Chirurgie und Pathologie
- Supervision und fachliche Anleitung von Assistenzärzt:innen in der Facharztweiterbildung
- Durchführung und Auswertung klinischer Studien (Phase-II/-III-Onkologiestudien)
10/2018 - 03/2023
Assistenzarzt/-ärztin, Innere Medizin (Facharztweiterbildung)
Klinikum der Region, Gebiet Innere Medizin
- 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, davon 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
- Rotationen in Gastroenterologie und Kardiologie (24 Monate gemäß Weiterbildungsordnung)
- je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
- Facharztprüfung vor der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen
Werdegang
2011 - 2017
Studium der Humanmedizin, Approbation
Universität, Staatsexamen und Approbation nach ÄApprO
2018 - 2023
Facharztweiterbildung Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie
Landesärztekammer-anerkannte Weiterbildungsstätte
Kenntnisse
- Medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch)Sehr gut
- Diagnostik hämatologischer NeoplasienSehr gut
- Interdisziplinäre Tumorboard-LeitungGut
- Palliativmedizinische BasisversorgungGut
- Durchführung klinischer Studien (Onkologie)Gut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (Fachliteratur, internationale Kongresse)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Onkologe/in
Diagnostik & Therapieplanung
- Diagnostik und Staging solider Tumoren und hämatologischer Neoplasien
- Erstellung individueller Therapiepläne auf Basis aktueller Leitlinien
- Vorstellung und Falldiskussion im interdisziplinären Tumorboard
- Verlaufskontrolle und Anpassung der Therapie bei Progress oder Nebenwirkungen
Medikamentöse Tumortherapie
- Verordnung und Überwachung zytostatischer, zielgerichteter und immunonkologischer Therapien
- Nebenwirkungs- und Supportivmanagement (Antiemese, Infektionsprophylaxe, Ernährung)
- Basisversorgung palliativmedizinisch zu betreuender Patient:innen
- Beratung zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Abstimmung mit Radioonkologie/Strahlentherapie, Chirurgie und Pathologie
- Überweisung und Rücksprache bei Kinder- bzw. gynäkologisch-onkologischen Fragestellungen
- Zusammenarbeit mit Palliativmedizin, Psychoonkologie und Sozialdienst
- Koordination mit niedergelassenen Fachärzt:innen und Hausärzt:innen
Weiterbildung, Studien & Qualität
- Fachliche Anleitung und Supervision von Assistenzärzt:innen in der Weiterbildung
- Durchführung und Auswertung klinischer Studien (GCP-konform)
- Teilnahme an Fortbildungen und Qualitätszirkeln onkologischer Fachgesellschaften
- Dokumentation gemäß Tumordokumentations- und Krebsregisterpflichten
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Onkologe/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Medikamentöse Tumortherapie (zytostatisch, zielgerichtet, immunonkologisch)
- Diagnostik und Staging solider Tumoren und hämatologischer Neoplasien
- Interdisziplinäre Tumorboard-Arbeit
- Chemotherapie-Protokollmanagement und Nebenwirkungsmanagement
- Supportivtherapie und Symptomkontrolle bei Tumorerkrankungen
- Durchführung und Auswertung klinischer Studien (Onkologie)
- Kenntnisse der Facharztweiterbildung Innere Medizin (Rotationen im Gebiet)
Zertifikate
- Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie (Landesärztekammer)
- Zusatz-Weiterbildung Medikamentöse Tumortherapie (optional, häufig kombiniert)
- Zusatzbezeichnung Palliativmedizin (optional)
- GCP-Zertifizierung (Good Clinical Practice) für klinische Studien (optional)
Soft Skills
- Kommunikationsstärke in schwierigen Gesprächssituationen (Diagnoseübermittlung, Prognosegespräche)
- Hohe psychische Belastbarkeit
- Interdisziplinäre Teamfähigkeit
- Empathie im Umgang mit schwerkranken Patient:innen und Angehörigen
- Entscheidungsstärke bei komplexen Therapieentscheidungen
- Lehr- und Anleitungskompetenz gegenüber Assistenzärzt:innen
Werdegang und Gehalt als Onkologe/in im Überblick
| Wege in die Rolle | 'Onkologe/in' ist in der deutschen ärztlichen Weiterbildungsordnung keine eigenständige Facharztbezeichnung, sondern die in Praxis und Alltagssprache übliche Kurzform für den Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie - so ausdrücklich auch die (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (MWBO 2018, Fassung vom 03.07.2026, primärquellenverifiziert per direktem PDF-Volltextabruf), die hinter dem offiziellen Titel in Klammern 'Hämatologe und Onkologe/Hämatologin und Onkologin' als geführte Kurzform nennt. Der Weg dorthin gliedert sich in zwei Stufen. (1) Approbation: sechsjähriges Studium der Humanmedizin (mind. 5.500 Stunden) nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002), Erster/Zweiter/Dritter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, Praktisches Jahr - identisch mit dem bereits beim Baserow-Beruf 'Arzt/Ärztin' (Tabelle 2244, Row 153) dokumentierten Weg, hier bewusst nicht wiederholt. (2) Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin: Laut MWBO 2018 (Stand 03.07.2026) sowie wortgleich bestätigt durch die Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein (WBO 2020 i.d.F. 2022, in Kraft seit 1.7.2022, ebenfalls per PDF-Volltext geprüft) sind 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten erforderlich: mindestens 36 Monate müssen in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie abgeleistet werden, 24 Monate in der Inneren Medizin allgemein oder in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen (z. B. Gastroenterologie, Kardiologie), dazu je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin; von den zusätzlich in der stationären Patientenversorgung abzuleistenden 24 Monaten müssen 18 Monate in der Facharztkompetenz Hämatologie und Onkologie liegen. Die Weiterbildung endet mit der Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer. Wichtige begriffliche Präzisierung: Anders als z. B. bei orthopädischen, gynäkologischen oder pädiatrischen Teilgebieten führt die MWBO 2018 die internistischen Teildisziplinen nicht als 'Schwerpunkt', sondern als eigenständige 'Facharztkompetenz' innerhalb des gemeinsamen 'Gebiets Innere Medizin' - strukturell Nachfolger des früheren 'Common Trunk plus Schwerpunkt'-Modells, in der Weiterbildungsordnung selbst aber nicht mehr so benannt. Drei fachlich verwandte, aber rechtlich eigenständige Alternativwege in onkologische Tätigkeit sind zur Abgrenzung wichtig, weil 'Onkologe' umgangssprachlich häufig auch für sie verwendet wird, obwohl sie andere Facharzt-/Schwerpunktbezeichnungen führen: (a) Facharzt/-ärztin für Radioonkologie und Strahlentherapie (umgangssprachlich 'Radioonkologe'/'Strahlentherapeut') - ein eigenes Gebiet mit eigener Facharztweiterbildung (60 Monate, primärquellenverifiziert in der MWBO 2018), nicht auf Innere Medizin aufbauend, zuständig insbesondere für die Strahlenbehandlung onkologischer Erkrankungen; (b) Schwerpunkt Kinder- und Jugend-Hämatologie und -Onkologie, der auf der Facharztweiterbildung Kinder- und Jugendmedizin aufbaut (zusätzlich 24 Monate, MWBO 2018) - zuständig für onkologische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen; (c) Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie, der auf der Facharztweiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe aufbaut (zusätzlich 24 Monate, MWBO 2018) - zuständig für gynäkologische Tumorerkrankungen. Diese drei Wege führen zu eigenen, von 'Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie' verschiedenen Titeln und werden in dieser Rolle nicht mitgemeint, sondern im FAQ-Bereich ausdrücklich abgegrenzt. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Drei unabhängige Quellen wurden herangezogen und bewusst nicht gemittelt, dazu eine geprüfte, aber verworfene sowie eine technisch blockierte Quelle (siehe Lücken). Institutionelle Hauptquelle ist der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA, curl-verifiziert): Fachärzte (Entgeltgruppe II) verdienen laut Entgelttabelle 01.06.2026-31.12.2026 zwischen 7.552,19 Euro (Stufe 1) und 9.698,91 Euro (Stufe 6) brutto im Monat, entsprechend 90.626-116.387 Euro im Jahr (ohne Jahressonderzahlung und Bereitschaftsdienstvergütung); Onkologen/Onkologinnen sind darin wie alle anderen internistischen Fachärzte in Entgeltgruppe II eingruppiert. GEHALT.de nennt für 'Onkologe/-in' einen Median von 109.255 Euro brutto im Jahr (8.811 Euro/Monat), unteres Quartil 91.888 Euro, oberes Quartil 129.903 Euro - eng an der oberen TV-Ärzte-Spanne bzw. darüber, plausibel für einen Mix aus Fachärzten und erfahreneren Oberärzten; im direkten Vergleich mit der GEHALT.de-Seite 'Internist/-in' (Median 102.238 Euro) liegen die Werte nah beieinander, aber nicht identisch - kein Pooling-Fall. Gehaltsvergleich.com (curl-verifiziert, technisch dasselbe Schwesterportal wie StepStone) nennt für 'Facharzt für Onkologie' einen Durchschnitt von 6.918 Euro brutto im Monat (83.016 Euro im Jahr), Basis 1.852 Datensätze, mit Regionalwerten zwischen 6.574 Euro (Schleswig-Holstein) und 7.450 Euro (Bayern) - niedriger als die TV-Ärzte-Einstiegsstufe, aber plausibel als Durchschnitt über alle Erfahrungsstufen und Regionen hinweg. Insgesamt bewegt sich die Rolle plausibel im Korridor 83.000-130.000 Euro Jahresbrutto, mit klarer Tendenz nach oben mit Berufserfahrung, Oberarzt-/Chefarztfunktion oder eigener Praxis (laut Doctari.de erzielen niedergelassene Fachärzt:innen für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie einen durchschnittlichen Praxis-Reinertrag von rund 310.000 Euro/Jahr, Median rund 219.000 Euro - ein strukturell anderes, nicht direkt vergleichbares Einkommensmodell, nur als Kontext genannt, nicht als eigene Quelle gezählt). |
Was verdient man als Onkologe/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
TV-Ärzte/VKA (Tarifreferenz)
90.626 € – 116.387 €
Entgeltgruppe II (Fachärzte), Stufen 1-6, Entgelttabelle gültig 01.06.2026-31.12.2026 (+2,0%), 7.552,19-9.698,91 EUR/Monat x 12, ohne Jahressonderzahlung und Bereitschaftsdienstvergütung
GEHALT.de
91.888 € – 129.903 €
Median 8.811 EUR/Monat (Quartile 7.410-10.476 EUR/Monat), bundesweite Verteilung, Stand 2026
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.
Dos & Don'ts für den Onkologe/in-Lebenslauf
Do
- Die korrekte Facharztbezeichnung nennen (Facharzt/-ärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie), 'Onkologe/in' nur als bekannte Kurzform verwenden
- Fallzahlen und Behandlungsschwerpunkte konkret machen (solide Tumoren, hämatologische Neoplasien, Chemo-/Immun-/zielgerichtete Therapie)
- Interdisziplinäre Tumorboard-Arbeit und Zusammenarbeit mit Radioonkologie/Strahlentherapie, Chirurgie und Pathologie sichtbar machen
- Bei Spezialisierung auf Kinder- oder gynäkologische Onkologie die exakte, andere Schwerpunktbezeichnung nennen statt 'Onkologe' allein
- Zusatzqualifikationen (z. B. Medikamentöse Tumortherapie, Palliativmedizin, GCP für klinische Studien) explizit aufführen
Don't
- 'Onkologe/in' nicht als eigenständigen, in der Weiterbildungsordnung verankerten Facharzttitel darstellen - es ist die Kurzform von 'Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie'
- Radioonkologie/Strahlentherapie, Kinder-Hämatologie und -Onkologie sowie Gynäkologische Onkologie nicht mit dem internistischen Weg verwechseln oder synonym verwenden - eigene Facharzt-/Schwerpunktbezeichnungen mit eigenen Weiterbildungszeiten
- Palliativpflegefachkraft (Pflegeberuf) nicht mit Onkologe/in (ärztlicher Beruf) verwechseln - unterschiedliche Berufsgruppen mit unterschiedlicher Grundausbildung
- Keine reinen Soft-Skill-Floskeln ohne fachliche Belege verwenden
- Gehaltsangaben nicht ungeprüft mitteln - die Quellen weichen deutlich voneinander ab (siehe Gehaltsabschnitt)
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Onkologe/in
Ist 'Onkologe/in' ein eigener Facharzttitel?
Nein. Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer (MWBO 2018) ist 'Onkologe/Onkologin' die gebräuchliche Kurzform für den Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie - die MWBO selbst nennt diese Kurzform in Klammern hinter dem offiziellen Titel. Es handelt sich um eine von mehreren Facharztkompetenzen im gemeinsamen Gebiet Innere Medizin, nicht um ein eigenständiges Fachgebiet.
Wie wird man Onkologe/Onkologin?
Nach der Approbation (sechsjähriges Medizinstudium) folgt eine 72-monatige Facharztweiterbildung im Gebiet Innere Medizin: mindestens 36 Monate in der Facharztkompetenz Hämatologie und Onkologie, 24 Monate in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin, abgeschlossen mit der Facharztprüfung vor der Landesärztekammer (MWBO 2018, wortgleich bestätigt durch die Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein).
Was ist der Unterschied zwischen Onkologe/in und Radioonkologe/Strahlentherapeut/in?
Facharzt/-ärztin für Radioonkologie und Strahlentherapie ist ein eigenes Gebiet mit eigener, 60-monatiger Facharztweiterbildung, das nicht auf der Inneren Medizin aufbaut und sich auf die Strahlenbehandlung onkologischer und ausgewählter benigner Erkrankungen spezialisiert. Der Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ('Onkologe/in') ist demgegenüber vor allem für die medikamentöse Tumortherapie und die internistische Betreuung von Krebspatient:innen zuständig. Beide Fachrichtungen arbeiten in der Praxis eng zusammen, etwa im Tumorboard.
Gibt es auch Onkologie für Kinder oder in der Gynäkologie?
Ja, aber als eigene Schwerpunktbezeichnungen: Der Schwerpunkt Kinder- und Jugend-Hämatologie und -Onkologie baut auf dem Facharzt Kinder- und Jugendmedizin auf (zusätzlich 24 Monate), der Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie auf dem Facharzt Frauenheilkunde und Geburtshilfe (ebenfalls zusätzlich 24 Monate). Beide sind rechtlich eigenständige Wege und nicht identisch mit 'Onkologe/in' im internistischen Sinn, auch wenn umgangssprachlich manchmal so bezeichnet.
Wie viel verdient ein Onkologe/eine Onkologin?
Die Angaben streuen: Der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte (TV-Ärzte/VKA, Entgeltgruppe II Fachärzte) sieht 90.626 bis 116.387 Euro brutto im Jahr vor (Stufen 1-6, Stand Mitte 2026). GEHALT.de nennt einen Median von 109.255 Euro, Gehaltsvergleich.com im Durchschnitt 83.016 Euro (Basis 1.852 Datensätze). Eine deutlich niedrigere Angabe von StepStone.de (Median 56.900 Euro) weicht selbst von der eigenen Schwesterseite Gehaltsvergleich.com stark ab und wurde als unplausibel verworfen. Niedergelassene Fachärzt:innen in eigener Praxis erzielen laut Doctari.de einen mittleren Praxis-Reinertrag von rund 219.000 Euro im Jahr - ein anderes Einkommensmodell.
Ist Onkologe/in dasselbe wie eine Palliativpflegefachkraft?
Nein. Der Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ist ein ärztlicher Beruf mit Medizinstudium und Facharztweiterbildung. Die Palliativpflegefachkraft ist ein pflegerischer Beruf auf Basis einer Pflegefachkraft-Ausbildung mit anschließender 160-Stunden-Palliative-Care-Weiterbildung. Beide Rollen arbeiten in der Versorgung schwerkranker Menschen oft eng zusammen (z. B. bei der Palliativversorgung onkologischer Patient:innen), unterscheiden sich aber grundlegend in Ausbildung, Aufgaben und rechtlichem Rahmen.
Quellen
- (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018, Fassung vom 03.07.2026 (MWBO), Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
- Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein (WBO 2020 i.d.F. 2022, in Kraft seit 01.07.2022), Ärztekammer Nordrhein, abgerufen am 2026-08-14
- Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA (Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern), oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-14
- Onkologe/-in - Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-14
- Onkologe Gehalt - Das verdient ein Facharzt für Onkologie, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-14
- Gehalt Onkologe und Hämatologe 2026: Alle Infos zum Verdienst / Einkommen, Doctari, abgerufen am 2026-08-14
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026