Lebenslauf Muster Nephrologe/Nephrologin
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Nephrologe bzw. Nephrologin ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Facharzt bzw. die Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie. Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer (Stand 03.07.2026) ist Nephrologie eine von neun gleichrangigen Facharztkompetenzen im Gebiet Innere Medizin, keine „Schwerpunkt“-Weiterbildung im heutigen technischen Wortsinn der MWBO. Voraussetzung ist die Approbation als Arzt/Ärztin nach mindestens sechsjährigem Medizinstudium, danach eine 72-monatige (6-jährige) fachärztliche Weiterbildung mit einem 36-monatigen Kern in der Nephrologie – davon 6 Monate verpflichtend in der Dialyse –, 24 Monaten Rotation durch weitere internistische Facharztkompetenzen sowie je 6 Monaten Notfallaufnahme und Intensivmedizin. Abschluss ist die Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer. Nephrologinnen und Nephrologen behandeln Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege, insbesondere chronisches Nierenversagen, Glomerulonephritis, nephrotisches Syndrom und renale Hypertonie, führen Dialysebehandlungen durch und betreuen Patientinnen und Patienten vor und nach Nierentransplantation.
Profil
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie mit 3 Jahren fachärztlicher Erfahrung in Dialyse, Transplantationsnephrologie und nephrologischer Diagnostik an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung. Facharztanerkennung Innere Medizin und Nephrologie der Ärztekammer Nordrhein-Westfalen.
Berufserfahrung
- Eigenverantwortliche Betreuung von Dialysepatientinnen und -patienten (Hämodialyse und Peritonealdialyse)
- Prä- und postoperative Betreuung von Nierentransplantationspatientinnen und -patienten
- Durchführung und Befundung von Nierenbiopsien
- Supervision von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der nephrologischen Rotation
- 72-monatige Facharztweiterbildung nach WBO der zuständigen Landesärztekammer absolviert, davon 36 Monate Nephrologie inkl. 6 Monate Dialyse
- Rotation durch Gastroenterologie, Kardiologie, Notaufnahme und internistische Intensivstation
- Teilnahme am Transplantationsprogramm der Klinik
Ausbildung
- Abschluss mit Approbation nach § 3 BÄO
- Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer bestanden
- Schwerpunkt Dialyse und Transplantationsnephrologie
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Nephrologe/Nephrologin
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Profil
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie mit 3 Jahren fachärztlicher Erfahrung in Dialyse, Transplantationsnephrologie und nephrologischer Diagnostik an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung. Facharztanerkennung Innere Medizin und Nephrologie der Ärztekammer Nordrhein-Westfalen.
Berufserfahrung
- Eigenverantwortliche Betreuung von Dialysepatientinnen und -patienten (Hämodialyse und Peritonealdialyse)
- Prä- und postoperative Betreuung von Nierentransplantationspatientinnen und -patienten
- Durchführung und Befundung von Nierenbiopsien
- Supervision von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der nephrologischen Rotation
- 72-monatige Facharztweiterbildung nach WBO der zuständigen Landesärztekammer absolviert, davon 36 Monate Nephrologie inkl. 6 Monate Dialyse
- Rotation durch Gastroenterologie, Kardiologie, Notaufnahme und internistische Intensivstation
- Teilnahme am Transplantationsprogramm der Klinik
Ausbildung
- Abschluss mit Approbation nach § 3 BÄO
- Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer bestanden
- Schwerpunkt Dialyse und Transplantationsnephrologie
Kenntnisse
Sprachen
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Lebenslauf Beispiel Nephrologe/Nephrologin zum Kopieren
Profil
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie mit 3 Jahren fachärztlicher Erfahrung in Dialyse, Transplantationsnephrologie und nephrologischer Diagnostik an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung. Facharztanerkennung Innere Medizin und Nephrologie der Ärztekammer Nordrhein-Westfalen.
Berufserfahrung
seit 03/2023
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie
Klinikum der Schwerpunktversorgung, Dortmund
- Eigenverantwortliche Betreuung von Dialysepatientinnen und -patienten (Hämodialyse und Peritonealdialyse)
- Prä- und postoperative Betreuung von Nierentransplantationspatientinnen und -patienten
- Durchführung und Befundung von Nierenbiopsien
- Supervision von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der nephrologischen Rotation
09/2017 - 02/2023
Assistenzärztin in Weiterbildung, Innere Medizin und Nephrologie
Universitätsklinikum Essen
- 72-monatige Facharztweiterbildung nach WBO der zuständigen Landesärztekammer absolviert, davon 36 Monate Nephrologie inkl. 6 Monate Dialyse
- Rotation durch Gastroenterologie, Kardiologie, Notaufnahme und internistische Intensivstation
- Teilnahme am Transplantationsprogramm der Klinik
Werdegang
2011 - 2017
Studium der Humanmedizin, Approbation
Universität Duisburg-Essen
09/2017 - 02/2023
Facharztweiterbildung Innere Medizin und Nephrologie (72 Monate nach WBO der Landesärztekammer)
Universitätsklinikum Essen
seit 03/2023
Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie
Klinikum der Schwerpunktversorgung, Dortmund
Kenntnisse
- Hämodialyse und PeritonealdialyseSehr gut
- Nierenbiopsie und nephrologische DiagnostikSehr gut
- Transplantationsnephrologie (prä-/postoperatives Management)Gut
- Management der renalen HypertonieSehr gut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Nephrologe/Nephrologin
Nephrologische Diagnostik
- Differentialdiagnostik von akutem und chronischem Nierenversagen
- Diagnostik und Verlaufskontrolle von Glomerulonephritiden und nephrotischem Syndrom
- Indikationsstellung und Befundung von Nierenbiopsien
- Diagnostik tubulo-interstitieller Nierenerkrankungen und tubulärer Partialfunktionsstörungen
Dialyse & Nierenersatztherapie
- Durchführung und Steuerung von Hämodialysebehandlungen
- Betreuung von Patientinnen und Patienten unter Peritonealdialyse
- Shuntmanagement und -überwachung
- Indikationsstellung zur Nierenersatztherapie bei akutem und chronischem Nierenversagen
Transplantationsnephrologie
- Prätransplantationsdiagnostik und Listung zur Nierentransplantation
- Nachsorge nach Nierentransplantation (unkomplizierter Verlauf)
- Management komplizierter Verläufe nach Nierentransplantation
- Immunsuppressionssteuerung in Zusammenarbeit mit der Transplantationschirurgie
Hypertonie, Stoffwechsel & Systemerkrankungen
- Diagnostik und Therapie der renalen und renovaskulären Hypertonie
- Behandlung von Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung (Kollagenosen, Vaskulitiden)
- Behandlung pulmo-, kardio- und hepatorenaler Syndrome
- Ernährungs- und Elektrolytmanagement bei chronischer Niereninsuffizienz
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Nephrologe/Nephrologin?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Hämodialyse- und Peritonealdialysesteuerung
- Diagnostik und Therapie von Glomerulonephritis, nephrotischem Syndrom und akutem/chronischem Nierenversagen
- Prä- und postoperatives Management bei Nierentransplantation
- Nierenbiopsie und nephropathologische Grundlagen
- Management der renalen und renovaskulären Hypertonie
Zertifikate
- Approbation als Ärztin oder Arzt nach § 3 BÄO
- Facharztanerkennung für Innere Medizin und Nephrologie der zuständigen Landesärztekammer
Soft Skills
- Kommunikation mit chronisch nierenkranken Patientinnen und Patienten und Angehörigen
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Transplantationschirurgie, Urologie und Intensivmedizin
- Belastbarkeit bei akuten nephrologischen Notfällen
- Geduld und Empathie in der Langzeitbetreuung von Dialysepatientinnen und -patienten
Werdegang und Gehalt als Nephrologe/Nephrologin im Überblick
| Wege in die Rolle | Der Weg zum Facharzt/zur Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie (Nephrologe/Nephrologin) beginnt wie bei jedem Arztberuf mit dem Studium der Humanmedizin und der Approbation nach § 3 BÄO (mindestens sechs Jahre, 5.500 Stunden, geregelt durch die ÄApprO 2002 – ausführlich bereits im Ankerberuf Arzt/Ärztin, Tabelle 2244 Zeile 153, dokumentiert, hier nicht wiederholt). Erst danach beginnt die fachärztliche Weiterbildung, die von der jeweils zuständigen Landesärztekammer geregelt wird; die MWBO der Bundesärztekammer hat nur empfehlenden Charakter. Nach der aktuellen MWBO 2018 (Stand 03.07.2026) dauert die Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie insgesamt 72 Monate (6 Jahre) im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten: - 36 Monate müssen in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Nephrologie selbst abgeleistet werden, davon müssen 6 Monate in der Dialyse abgeleistet werden – eine Pflichtrotation, die es in dieser Form bei keiner anderen internistischen Facharztkompetenz gibt. - 24 Monate müssen in Innere Medizin oder in mindestens zwei weiteren Facharztkompetenzen des Gebiets abgeleistet werden (umgangssprachlich weiterhin „Common Trunk“ genannt). - 6 Monate müssen in der Notfallaufnahme abgeleistet werden. - 6 Monate müssen in der Intensivmedizin abgeleistet werden. - Zusätzlich müssen insgesamt 24 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden (Notfallaufnahme/Intensivmedizin nicht mitgerechnet), davon 18 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Nephrologie selbst. Die Weiterbildungsinhalte umfassen laut MWBO 2018 unter anderem die Prävention, Differentialdiagnose, Therapie und Rehabilitation nephrologischer Erkrankungen, die Behandlung pulmo-, kardio- und hepatorenaler Syndrome, das Management von Patientinnen und Patienten vor und nach Nierentransplantation, die Behandlung von primärer und sekundärer Glomerulonephritis, nephrotischem Syndrom, akuten und chronischen tubulo-interstitiellen Nierenerkrankungen sowie von Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung wie Kollagenosen und Vaskulitiden. Die Weiterbildung endet mit der mündlichen Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der zuständigen Landesärztekammer; erst danach darf die Facharztbezeichnung „Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie“ bzw. umgangssprachlich „Nephrologe/Nephrologin“ geführt werden. Während der gesamten Weiterbildungszeit arbeitet die Ärztin/der Arzt bereits klinisch als Assistenzarzt/-ärztin in Weiterbildung (TV-Ärzte-Entgeltgruppe Ä1). |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Drei unabhängige Quellen, bewusst nicht gemittelt. Tariflich (institutionelle Hauptquelle) liegt das Einstiegsgehalt einer/eines frisch anerkannten Fachärztin/Facharztes (Entgeltgruppe Ä2, Stufe 1) bei 90.626 €/Jahr (TV-Ärzte/VKA, ab 01.06.2026) bzw. 91.749 €/Jahr (TV-Ärzte/TdL, ab 01.04.2026) - keine eigene Nephrologie-Entgeltgruppe, identisch mit jeder anderen internistischen Facharztkompetenz; auf Oberarzt-Ebene (Ä3) steigt es auf 113.515 bzw. 114.920 €/Jahr. gehalt.de nennt für die dedizierte Seite Nephrologe/-in einen Median von 101.236 €/Jahr (Quartile 85.144-120.369 €), unabhängig von Berufserfahrung. StepStone nennt für Facharzt/-ärztin Nephrologie einen Median von 96.600 €/Jahr (Spanne 87.500-112.000 €) - auf Facharzt-, nicht Oberarzt-Ebene (anders als bei der Schwesterrolle Kardiologe, wo StepStone nur eine Oberarzt-Seite führt). Alle drei Quellen liegen relativ nah beieinander (rund 90.600-114.900 € je nach Karrierestufe); keine nephrologiespezifische Dialyse- oder Rufbereitschaftszulage im TV-Ärzte gefunden, nur allgemeine Regelungen. |
Was verdient man als Nephrologe/Nephrologin? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
TV-Ärzte/VKA (Ä2 Facharzt - Ä3 Oberarzt)
90.626 € – 113.515 €
Tabelle ab 01.06.2026, Stufe 1, 12 Monatsgehälter ohne Jahressonderzahlung, keine eigene Nephrologie-Entgeltgruppe im TV-Ärzte, identisch mit jeder anderen internistischen Facharztkompetenz (gegenkontrolliert gegen Internist/in Row 263 und Kardiologe/-in Row 255); Ä1 (Assistenzarzt in Weiterbildung) liegt bei 68.665 EUR/Jahr
TV-Ärzte/TdL (Ä2 Facharzt - Ä3 Oberarzt)
91.749 € – 114.920 €
Tabelle ab 01.04.2026 nach Tarifeinigung vom 09.06.2026, Stufe 1, Ä1 (Assistenzarzt in Weiterbildung) liegt bei 69.515 EUR/Jahr; weitere +2,45 Prozent zum 01.09.2027
gehalt.de
85.144 € – 120.369 €, Median 101.236 €
dedizierte Seite Nephrologe/-in (Slug ohne -nephrologin-Suffix, anders als bei Kardiologie), allgemeine Gehaltsverteilung, 40-Std.-Woche, unabhängig von Berufserfahrung; JSON-LD nennt Monatswerte (Median 8.164 EUR), Jahr/Monat-Verhältnis rund 12,4 laut Website-Eigenmethodik
StepStone
87.500 € – 112.000 €, Median 96.600 €
Facharzt/-ärztin Nephrologie Deutschland (national, stellenanzeigenbasiert), Facharzt-Ebene, nicht Oberarzt - anders als bei Kardiologie existiert bei StepStone für Nephrologie eine dedizierte Facharzt-Seite statt einer Oberarzt-Seite (Oberarzt-Seite fuehrt zu 404); beide Zahlenreihen sind daher nicht direkt vergleichbar
Die Quellen liegen 4.636 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.
Dos & Don'ts für den Nephrologe/Nephrologin-Lebenslauf
Do
- Die Facharztkompetenz präzise benennen: „Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie“, nicht nur „Nephrologie“ als Schlagwort
- Weiterbildungsstand konkret angeben: absolvierte Monate in Nephrologie, Dialyse-Pflichtzeit, Rotationsanteile
- Dialyseerfahrung (Hämodialyse, Peritonealdialyse) explizit ausweisen, da MWBO-Pflichtinhalt der Facharztkompetenz
- Erfahrung mit Transplantationsnephrologie (prä-/postoperatives Management nach Nierentransplantation) hervorheben, falls vorhanden
- Facharztanerkennung der zuständigen Landesärztekammer nennen, sobald erlangt
Don't
- Nephrologie fälschlich als eigenständige Basis-Facharztweiterbildung ohne Bezug zum Gebiet Innere Medizin darstellen
- Die Bezeichnung „Facharzt für Nephrologie“ vor der bestandenen Facharztprüfung führen
- „Nephrologe/in“ mit „Urologe/in“ verwechseln – Urologie ist ein eigenständiges chirurgisches Gebiet mit eigener Weiterbildungsordnung, keine internistische Facharztkompetenz
- Dialysetätigkeit als alleinigen Tätigkeitsschwerpunkt darstellen, wenn tatsächlich auch Transplantationsnachsorge, Hypertonie- und Stoffwechselbehandlung zum Aufgabenspektrum gehören
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Nephrologe/Nephrologin
Ist Nephrologie ein eigener Facharzt oder ein Schwerpunkt der Inneren Medizin?
Formal ist Nephrologie nach der aktuellen (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer keine eigenständige Basis-Facharztweiterbildung, aber auch kein „Schwerpunkt“ im heutigen technischen Wortsinn der Weiterbildungsordnung. Die korrekte Bezeichnung ist „Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie“ – eine von neun gleichrangigen Facharztkompetenzen im Gebiet Innere Medizin, neben zum Beispiel Kardiologie, Gastroenterologie oder Endokrinologie und Diabetologie. Umgangssprachlich wird trotzdem weiterhin häufig „Schwerpunkt Nephrologie“ gesagt.
Wie lange dauert die Weiterbildung zum Nephrologen bzw. zur Nephrologin?
Nach der Approbation dauert die Facharztweiterbildung 72 Monate (6 Jahre) im Gebiet Innere Medizin. Davon müssen 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Nephrologie selbst abgeleistet werden, darunter verpflichtend 6 Monate in der Dialyse. Hinzu kommen 24 Monate in Innere Medizin oder mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen sowie je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin. Insgesamt müssen 24 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden, davon 18 Monate in der Nephrologie selbst. Abschluss ist die Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer.
Was ist der Unterschied zwischen Nephrologe/in und Internist/in?
Der Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin (Internist/in) durchläuft eine generalistische, 60-monatige Weiterbildung ohne einen dominanten 36-Monats-Block in einem Organschwerpunkt und ohne Dialyse-Pflichtzeit: 48 Monate rotierend durch mindestens zwei Facharztkompetenzen, 30 Monate stationäre Patientenversorgung, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin. Der Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie durchläuft dagegen eine 72-monatige Weiterbildung mit einem 36-monatigen Kern in der Nephrologie (inklusive 6 Monaten Dialyse) und spezialisiert sich auf Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen, Dialyse und Transplantationsnephrologie.
Wie viel verdient ein Nephrologe bzw. eine Nephrologin?
Die Angaben streuen je nach Karrierestufe und Quelle, werden bewusst nicht gemittelt. Tariflich liegt ein angestellter Facharzt/eine Fachärztin (TV-Ärzte, Entgeltgruppe Ä2) bei rund 90.600 bis 91.700 Euro brutto im Jahr, ein Oberarzt/eine Oberärztin (Ä3) bei rund 113.500 bis 114.900 Euro. GEHALT.de nennt einen Median von 101.236 Euro brutto im Jahr für Nephrologe/-in allgemein, StepStone einen Median von 96.600 Euro speziell für die Facharzt-Ebene.
Was macht ein Nephrologe bzw. eine Nephrologin konkret?
Nephrologinnen und Nephrologen diagnostizieren und behandeln Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege, etwa chronisches und akutes Nierenversagen, Glomerulonephritis, nephrotisches Syndrom und renale Hypertonie. Ein zentraler Aufgabenbereich ist die Dialyse (Hämodialyse und Peritonealdialyse) bei terminaler Niereninsuffizienz sowie die Betreuung von Patientinnen und Patienten vor und nach Nierentransplantation. Sie arbeiten eng mit Transplantationschirurgie, Urologie und der internistischen Intensivmedizin zusammen und betreuen Patientinnen und Patienten sowohl stationär als auch, nach Niederlassung, ambulant in Dialysezentren oder eigener Praxis.
Quellen
- (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018, Abschnitt Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie, S. 175-176, Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
- Bundesärzteordnung (BÄO), § 3, Bundesministerium der Justiz / juris, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-14
- Arzt/Ärztin (Ankerberuf, Approbationsdetails dort primärquellenverifiziert, nicht wiederholt), lebenslauf-studio.de Berufe-Katalog, abgerufen am 2026-08-14
- Internist/in (Schwesterrolle, Gegenkontrolle TV-Ärzte-Werte), lebenslauf-studio.de Rollen-Katalog, abgerufen am 2026-08-14
- Nephrologe/-in » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-14
- Facharzt/-ärztin Nephrologie Gehälter Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-14
- Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA, gültig ab 01.06.2026, oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-14
- Entgelttabelle TV-Ärzte/TdL (Universitätskliniken), gültig ab 01.04.2026, tarifvertrag-online.de, abgerufen am 2026-08-14
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
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