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Lebenslauf Muster Kardiologe/Kardiologin

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Kardiologe bzw. Kardiologin ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Facharzt bzw. die Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie. Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer (Stand 03.07.2026) ist Kardiologie keine eigenständige Basis-Facharztweiterbildung und formal auch kein „Schwerpunkt“ im heutigen Wortsinn der Weiterbildungsordnung, sondern eine von neun gleichrangigen Facharztkompetenzen im Gebiet Innere Medizin (neben u. a. Gastroenterologie, Nephrologie, Pneumologie). Voraussetzung ist zunächst die Approbation nach § 3 Bundesärzteordnung. Danach folgt eine 72-monatige Facharztweiterbildung: 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie selbst, 24 Monate rotierend in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen, je 6 Monate in Notfallaufnahme und Intensivmedizin, abgeschlossen mit der Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer. Ein guter Lebenslauf zeigt diesen Weiterbildungsstand präzise, benennt konkrete Verfahrenszahlen (z. B. Echokardiographien, Herzkatheteruntersuchungen) und grenzt sich klar von der breiteren, nur 60-monatigen generalistischen Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin (Internist/in) ab. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diese Rolle.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Kardiologe/Kardiologin
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie mit 5 Jahren fachärztlicher Erfahrung in der invasiven und nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung. Facharztweiterbildung (72 Monate) mit 36 Monaten in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie sowie Rotationen durch Gastroenterologie, Nephrologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin abgeschlossen, Facharztprüfung vor der Landesärztekammer Nordrhein bestanden. Schwerpunkte in der transthorakalen und transösophagealen Echokardiographie, der Koronarangiographie inklusive PCI-Assistenz sowie der Betreuung kardiologischer Intensivpatienten. Erfahrung in der Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der kardiologischen Rotation sowie in interdisziplinären Herzteam-Besprechungen mit Kardiochirurgie und Angiologie. Ich suche eine oberärztliche Position mit erweiterter Verantwortung im Herzkatheterlabor und in der Weiterbildung.

Berufserfahrung

seit 07/2022
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Klinikum der Schwerpunktversorgung, Essen
  • Eigenverantwortliche Durchführung und Befundung von rund 800 transthorakalen und 150 transösophagealen Echokardiographien pro Jahr
  • Assistenz und zunehmend eigenständige Durchführung von Koronarangiographien und perkutanen Koronarinterventionen (PCI)
  • Betreuung kardiologischer Patienten auf der Intensiv- und Chest-Pain-Unit im Schichtdienst
  • Teilnahme an interdisziplinären Herzteam-Konferenzen mit Kardiochirurgie und Angiologie
  • Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten während ihrer kardiologischen Rotation
01/2017 - 06/2022
Assistenzärztin in Weiterbildung Innere Medizin und Kardiologie
Akademisches Lehrkrankenhaus, Dortmund
  • 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie inklusive Herzkatheterlabor und nicht-invasiver Diagnostik
  • 24 Monate Rotation durch Gastroenterologie, Nephrologie und allgemeine Innere Medizin
  • Je 6 Monate in der interdisziplinären Notaufnahme und auf der internistischen Intensivstation
  • Erlernen der Langzeit-EKG- und Belastungs-EKG-Befundung sowie der Schrittmacher-/ICD-Kontrolle
  • Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer Nordrhein

Ausbildung

01/2017 - 06/2022
Facharztweiterbildung Innere Medizin und Kardiologie (72 Monate nach WBO der Landesärztekammer)
Ärztekammer Nordrhein / Akademisches Lehrkrankenhaus, Dortmund
  • 72-monatige Weiterbildung gemäß § 13.7 WBO: 36 Monate Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie, 24 Monate Rotation durch mindestens zwei weitere internistische Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
  • Abschluss mit mündlicher Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer
2010 - 2016
Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin
Universität Duisburg-Essen
  • Regelstudienzeit von sechs Jahren mit Erstem, Zweitem und Drittem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 3 BÄO
  • Praktisches Jahr über 48 Wochen unter anderem mit Wahltertial Kardiologie

Kenntnisse

Transthorakale und transösophageale EchokardiographieSehr gut
Koronarangiographie und PCI-AssistenzGut
Langzeit-EKG-, Belastungs-EKG- und RhythmusdiagnostikSehr gut
Schrittmacher-/ICD-KontrolleGut
Interdisziplinäre Herzteam-KommunikationSehr gut

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
TürkischB2, im Patientenkontakt
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Maria Beispiel
Kardiologe/Kardiologin
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie mit 5 Jahren fachärztlicher Erfahrung in der invasiven und nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung. Facharztweiterbildung (72 Monate) mit 36 Monaten in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie sowie Rotationen durch Gastroenterologie, Nephrologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin abgeschlossen, Facharztprüfung vor der Landesärztekammer Nordrhein bestanden. Schwerpunkte in der transthorakalen und transösophagealen Echokardiographie, der Koronarangiographie inklusive PCI-Assistenz sowie der Betreuung kardiologischer Intensivpatienten. Erfahrung in der Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der kardiologischen Rotation sowie in interdisziplinären Herzteam-Besprechungen mit Kardiochirurgie und Angiologie. Ich suche eine oberärztliche Position mit erweiterter Verantwortung im Herzkatheterlabor und in der Weiterbildung.

Berufserfahrung

seit 07/2022
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Klinikum der Schwerpunktversorgung, Essen
  • Eigenverantwortliche Durchführung und Befundung von rund 800 transthorakalen und 150 transösophagealen Echokardiographien pro Jahr
  • Assistenz und zunehmend eigenständige Durchführung von Koronarangiographien und perkutanen Koronarinterventionen (PCI)
  • Betreuung kardiologischer Patienten auf der Intensiv- und Chest-Pain-Unit im Schichtdienst
  • Teilnahme an interdisziplinären Herzteam-Konferenzen mit Kardiochirurgie und Angiologie
  • Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten während ihrer kardiologischen Rotation
01/2017 - 06/2022
Assistenzärztin in Weiterbildung Innere Medizin und Kardiologie
Akademisches Lehrkrankenhaus, Dortmund
  • 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie inklusive Herzkatheterlabor und nicht-invasiver Diagnostik
  • 24 Monate Rotation durch Gastroenterologie, Nephrologie und allgemeine Innere Medizin
  • Je 6 Monate in der interdisziplinären Notaufnahme und auf der internistischen Intensivstation
  • Erlernen der Langzeit-EKG- und Belastungs-EKG-Befundung sowie der Schrittmacher-/ICD-Kontrolle
  • Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer Nordrhein

Ausbildung

01/2017 - 06/2022
Facharztweiterbildung Innere Medizin und Kardiologie (72 Monate nach WBO der Landesärztekammer)
Ärztekammer Nordrhein / Akademisches Lehrkrankenhaus, Dortmund
  • 72-monatige Weiterbildung gemäß § 13.7 WBO: 36 Monate Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie, 24 Monate Rotation durch mindestens zwei weitere internistische Facharztkompetenzen, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin
  • Abschluss mit mündlicher Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Landesärztekammer
2010 - 2016
Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin
Universität Duisburg-Essen
  • Regelstudienzeit von sechs Jahren mit Erstem, Zweitem und Drittem Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 3 BÄO
  • Praktisches Jahr über 48 Wochen unter anderem mit Wahltertial Kardiologie

Kenntnisse

Transthorakale und transösophageale EchokardiographieSehr gut
Koronarangiographie und PCI-AssistenzGut
Langzeit-EKG-, Belastungs-EKG- und RhythmusdiagnostikSehr gut
Schrittmacher-/ICD-KontrolleGut
Interdisziplinäre Herzteam-KommunikationSehr gut

Sprachen

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EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
TürkischB2, im Patientenkontakt

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Profil

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie mit 5 Jahren fachärztlicher Erfahrung in der invasiven und nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik an einem Klinikum der Schwerpunktversorgung. Facharztweiterbildung (72 Monate) mit 36 Monaten in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie sowie Rotationen durch Gastroenterologie, Nephrologie, Notfallaufnahme und Intensivmedizin abgeschlossen, Facharztprüfung vor der Landesärztekammer Nordrhein bestanden. Schwerpunkte in der transthorakalen und transösophagealen Echokardiographie, der Koronarangiographie inklusive PCI-Assistenz sowie der Betreuung kardiologischer Intensivpatienten. Erfahrung in der Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der kardiologischen Rotation sowie in interdisziplinären Herzteam-Besprechungen mit Kardiochirurgie und Angiologie. Ich suche eine oberärztliche Position mit erweiterter Verantwortung im Herzkatheterlabor und in der Weiterbildung.

Berufserfahrung

seit 07/2022

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie

Klinikum der Schwerpunktversorgung, Essen

  • Eigenverantwortliche Durchführung und Befundung von rund 800 transthorakalen und 150 transösophagealen Echokardiographien pro Jahr
  • Assistenz und zunehmend eigenständige Durchführung von Koronarangiographien und perkutanen Koronarinterventionen (PCI)
  • Betreuung kardiologischer Patienten auf der Intensiv- und Chest-Pain-Unit im Schichtdienst
  • Teilnahme an interdisziplinären Herzteam-Konferenzen mit Kardiochirurgie und Angiologie
  • Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten während ihrer kardiologischen Rotation

01/2017 - 06/2022

Assistenzärztin in Weiterbildung Innere Medizin und Kardiologie

Akademisches Lehrkrankenhaus, Dortmund

  • 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie inklusive Herzkatheterlabor und nicht-invasiver Diagnostik
  • 24 Monate Rotation durch Gastroenterologie, Nephrologie und allgemeine Innere Medizin
  • Je 6 Monate in der interdisziplinären Notaufnahme und auf der internistischen Intensivstation
  • Erlernen der Langzeit-EKG- und Belastungs-EKG-Befundung sowie der Schrittmacher-/ICD-Kontrolle
  • Abschluss der Weiterbildung mit bestandener Facharztprüfung vor der Landesärztekammer Nordrhein

Werdegang

01/2017 - 06/2022

Facharztweiterbildung Innere Medizin und Kardiologie (72 Monate nach WBO der Landesärztekammer)

Ärztekammer Nordrhein / Akademisches Lehrkrankenhaus, Dortmund

2010 - 2016

Studium der Humanmedizin, Approbation als Ärztin

Universität Duisburg-Essen

Kenntnisse

  • Transthorakale und transösophageale EchokardiographieSehr gut
  • Koronarangiographie und PCI-AssistenzGut
  • Langzeit-EKG-, Belastungs-EKG- und RhythmusdiagnostikSehr gut
  • Schrittmacher-/ICD-KontrolleGut
  • Interdisziplinäre Herzteam-KommunikationSehr gut

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischC1, verhandlungssicher inkl. Fachliteratur
  • TürkischB2, im Patientenkontakt

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Kardiologe/Kardiologin

Kardiologische Diagnostik

  • Durchführung und Befundung transthorakaler und transösophagealer Echokardiographien
  • Durchführung und Befundung von Belastungs- und Langzeit-EKG sowie Langzeitblutdruckmessung
  • Indikationsstellung und Assistenz bei Koronarangiographie und perkutaner Koronarintervention (PCI)
  • Funktionskontrolle von Schrittmachern, ICDs und CRT-Systemen
  • Mitwirkung an interdisziplinären Herzteam-Konferenzen mit Kardiochirurgie und Angiologie

Stationäre und intensivmedizinische Versorgung

  • Eigenverantwortliche Betreuung kardiologischer Patienten auf Station und Chest-Pain-Unit
  • Intensivmedizinische Mitbetreuung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom, Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen
  • Diagnostik und Therapie akuter kardialer Notfälle inklusive Reanimation
  • Dienste in der interdisziplinären Zentralen Notaufnahme im Schichtsystem

Weiterbildung und Lehre

  • Anleitung und Supervision von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der kardiologischen Rotation
  • Durchführung von Fortbildungen und Fallbesprechungen für das ärztliche Team
  • Betreuung von Studierenden im Praktischen Jahr im Wahltertial Kardiologie

Dokumentation und Qualität

  • Leitliniengerechte Dokumentation nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • Mitwirkung an Zertifizierungen (z. B. Chest-Pain-Unit) und Qualitätszirkeln
  • DRG-konforme Kodierung kardiologischer Diagnosen und Prozeduren

Ambulante und niedergelassene Kardiologie

  • Selbstständige kardiologische Sprechstunde mit durchschnittlich XX Patientenkontakten pro Tag
  • Durchführung ambulanter Echokardiographie- und Belastungs-EKG-Diagnostik
  • Langfristige Betreuung von Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz im Disease-Management-Programm
  • Abrechnung kardiologischer Leistungen nach EBM und GOÄ

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Kardiologe/Kardiologin?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Transthorakale und transösophageale Echokardiographie
  • Koronarangiographie, Herzkatheterdiagnostik und PCI-Assistenz
  • Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und Langzeitblutdruckmessung
  • Schrittmacher-, ICD- und CRT-Kontrolle
  • Elektrophysiologische Grundlagen und Rhythmusdiagnostik
  • Intensivmedizinische Versorgung kardiologischer Patienten
  • Leitliniengerechte Therapie nach ESC-/DGK-Leitlinien
  • DRG-konforme Dokumentation und Kodierung kardiologischer Prozeduren

Zertifikate

  • Approbation als Ärztin oder Arzt nach § 3 BÄO
  • Facharztanerkennung für Innere Medizin und Kardiologie der zuständigen Landesärztekammer
  • Zusatzqualifikation interventionelle Kardiologie (z. B. DGK-Zertifikat, sofern absolviert)
  • Fachkunde Rettungsdienst/Notfallmedizin (sofern absolviert)
  • ACLS- bzw. ERC-Provider-Kurs (Advanced Life Support)
  • DEGUM- oder DGK-Zertifizierung Echokardiographie

Soft Skills

  • Kommunikation mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen bei akuten Herzerkrankungen
  • Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck im Herzkatheterlabor und Notfall
  • Interdisziplinäre Teamfähigkeit mit Kardiochirurgie, Angiologie und Pflege
  • Belastbarkeit im Schicht-, Ruf- und Bereitschaftsdienst
  • Strukturiertes Arbeiten bei hoher Fallzahl
  • Lehrkompetenz gegenüber Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung

Werdegang und Gehalt als Kardiologe/Kardiologin im Überblick

Wege in die RolleVoraussetzung ist zunächst die Approbation als Ärztin oder Arzt nach § 3 BÄO nach mindestens sechsjährigem Medizinstudium (ausführlich beim Ankerberuf Arzt/Ärztin dokumentiert). Danach folgt die Facharztweiterbildung, die nicht bundeseinheitlich, sondern von der jeweils zuständigen Landesärztekammer geregelt wird. Nach der aktuellen (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer (Stand 03.07.2026) sowie der wortgleich übernommenen Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein (WBO 2020 i. d. F. 2022, § 13.7) dauert die Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie insgesamt 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten: 36 Monate müssen in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie selbst abgeleistet werden, 24 Monate müssen in Innere Medizin oder in mindestens zwei weiteren Facharztkompetenzen des Gebiets abgeleistet werden (diese breite Rotation durch Nachbarfächer wie Gastroenterologie, Nephrologie oder Pneumologie wird in der Praxis weiterhin als „Common Trunk“ bezeichnet, obwohl die MWBO 2018 diesen Begriff nicht mehr formal verwendet), 6 Monate müssen in der Notfallaufnahme und 6 Monate in der Intensivmedizin abgeleistet werden. Zusätzlich müssen insgesamt 24 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden, davon 18 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie selbst. Abschluss ist die mündliche Facharztprüfung vor dem Prüfungsausschuss der zuständigen Landesärztekammer; erst danach darf die Facharztbezeichnung geführt werden. Wichtige Klarstellung zur Terminologie: Kardiologie ist nach der aktuell gültigen MWBO 2018 keine eigenständige Basis-Facharztweiterbildung und formal auch kein „Schwerpunkt“ im heutigen Wortsinn der Weiterbildungsordnung – dieser Begriff ist dort einer anderen, kleineren Gruppe von zehn Weiterbildungen vorbehalten, die auf einem bereits vollständig abgeschlossenen eigenen Facharzt aufbauen (Beispiel aus derselben Weiterbildungsordnung: Schwerpunkt Kinder- und Jugend-Kardiologie baut auf dem abgeschlossenen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin auf). Kardiologie ist stattdessen eine von neun gleichrangigen Facharztkompetenzen im Gebiet Innere Medizin (neben Angiologie, Endokrinologie und Diabetologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Infektiologie, Nephrologie, Pneumologie, Rheumatologie), die alle strukturell identisch aufgebaut sind. Zum Vergleich ist die zehnte, generalistische Facharztkompetenz „Innere Medizin“ (Internist/in) mit 60 Monaten kürzer und ohne einen dominanten 36-Monats-Block in einem Organschwerpunkt. Umgangssprachlich wird in Stellenanzeigen und Patientenportalen trotzdem weiterhin ganz überwiegend „Schwerpunkt Kardiologie“ gesagt – ein Nachklang der Terminologie der MWBO 2003, die noch echte Schwerpunkte auf einem gemeinsamen Common-Trunk-Facharzt Innere Medizin kannte.
GehaltsspanneVier Quellen wurden herangezogen und bewusst nicht gemittelt. Als institutionelle Hauptquelle gilt der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte, da Kardiologie im TV-Ärzte keine eigene Entgeltgruppe hat, sondern derselben Facharzt-/Oberarzt-Tabelle folgt wie jede andere internistische Facharztkompetenz: TV-Ärzte/VKA (Tabelle ab 01.06.2026) weist für Ä2 Facharzt 90.626 Euro und für Ä3 Oberarzt 113.515 Euro im Jahr aus (Stufe 1, 12 Monatsgehälter ohne Jahressonderzahlung), TV-Ärzte/TdL (Tabelle ab 01.04.2026) entsprechend 91.749 Euro (Ä2) und 114.920 Euro (Ä3). GEHALT.de nennt auf seiner eigenen, dedizierten Seite für Kardiologe/-in einen Median von 114.266 Euro brutto im Jahr (Quartile 96.103 bis 135.862 Euro), bezogen auf die allgemeine Gehaltsverteilung bei einer 40-Stunden-Woche, unabhängig von der Berufserfahrung. StepStone nennt für Oberarzt/-ärztin Kardiologie deutschlandweit einen Median von 119.300 Euro (Spanne 104.900 bis 132.200 Euro) - allerdings ausschließlich für die Oberarzt-Ebene, eine Facharzt-Einstiegsseite existiert bei StepStone für Kardiologie nicht. Auffällig: Die parallel geprüfte StepStone-Seite für Oberarzt/-ärztin Pneumologie nennt mit 106.800 bis 134.100 Euro (Median 119.600 Euro) fast identische Werte - ein Hinweis darauf, dass StepStones Modell für seltenere Facharzttitel eher auf einem gemeinsamen Oberarzt-Innere-Medizin-Grundmodell als auf großzahligen fachspezifischen Einzeldaten beruhen könnte; die StepStone-Zahl wird deshalb als grobe Oberarzt-Richtgröße eingeordnet, nicht als scharf kardiologiespezifisch. Glassdoor nennt für Oberarzt Kardiologie einen Median von 100.000 Euro bei einer Spanne von 95.000 bis 200.000 Euro - die im JSON-LD hinterlegten Perzentile zeigen jedoch, dass das 10. und 25. Perzentil identisch bei 95.000 Euro und das 75. und 90. Perzentil identisch bei 200.000 Euro liegen, was auf eine sehr kleine, instabile Stichprobe hindeutet. Dieser Wert wird deshalb mit ausdrücklichem Vorbehalt geführt und nicht mit den anderen Quellen vermischt. Keine kardiologiespezifische TV-Ärzte-Zulage (z. B. für Herzkatheterlabor-Rufbereitschaft) gefunden, nur allgemeine Rufbereitschafts- und Funktionszulagenregelungen. Niedergelassene Kardiologinnen und Kardiologen (Praxis/MVZ) folgen einer anderen Vergütungslogik (Praxis-Reinertrag statt Angestelltengehalt) und werden hier bewusst nicht als weitere Zahl geführt, da die einzige gefundene Angabe nicht primärquellenverifiziert werden konnte.

Was verdient man als Kardiologe/Kardiologin? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 19.300 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 14. August 2026.

Dos & Don'ts für den Kardiologe/Kardiologin-Lebenslauf

Do

  • Die Facharztkompetenz präzise benennen: „Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie“, nicht nur „Kardiologie“ als Schlagwort
  • Weiterbildungsstand konkret angeben: absolvierte Monate im Kern, Rotationen und noch fehlende Abschnitte
  • Konkrete Verfahrenszahlen nennen, wo belegbar (z. B. Anzahl Echokardiographien oder Herzkatheteruntersuchungen pro Jahr)
  • Approbation, Facharztanerkennung und Kammerzugehörigkeit klar ausweisen
  • Zusatzqualifikationen (z. B. interventionelle Kardiologie, Elektrophysiologie) mit ausstellender Stelle und Jahr nennen
  • Bei Bedarf klarstellen, dass Kardiologie eine eigenständige Facharztkompetenz und kein „Schwerpunkt oben drauf“ ist

Don't

  • Kardiologie fälschlich als eigenständige Basis-Facharztweiterbildung ohne Bezug zum Gebiet Innere Medizin darstellen
  • Die Bezeichnung „Facharzt für Kardiologie“ vor der bestandenen Facharztprüfung führen
  • Kardiologie mit Kardiotechnik oder Kardiologischer Assistenz verwechseln - unterschiedliche Berufe mit unterschiedlichen Qualifikationswegen
  • Patientenbezogene Details oder Fallbeispiele nennen, die gegen die ärztliche Schweigepflicht verstoßen könnten
  • Eingriffs- oder Untersuchungszahlen schätzen, ohne dass sie durch Logbuch oder Klinikstatistik gedeckt sind
  • Tarifgehälter und Portalwerte im Gehaltsgespräch vermischen, statt sie getrennt zu argumentieren

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Kardiologe/Kardiologin

Ist Kardiologie ein eigener Facharzt oder ein Schwerpunkt der Inneren Medizin?

Formal ist Kardiologie nach der aktuellen (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer keine eigenständige Basis-Facharztweiterbildung, aber auch kein 'Schwerpunkt' im heutigen technischen Wortsinn der Weiterbildungsordnung. Die korrekte Bezeichnung ist 'Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie' - eine von neun gleichrangigen Facharztkompetenzen im Gebiet Innere Medizin, neben zum Beispiel Gastroenterologie, Nephrologie oder Pneumologie. Der Begriff 'Schwerpunkt' ist in der MWBO 2018 einer anderen, kleineren Gruppe von Weiterbildungen vorbehalten, die auf einem bereits abgeschlossenen eigenen Facharzt aufbauen, wie etwa die Schwerpunkt-Weiterbildung Kinder- und Jugend-Kardiologie auf dem Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Umgangssprachlich wird trotzdem weiterhin häufig 'Schwerpunkt Kardiologie' gesagt.

Wie lange dauert die Weiterbildung zum Kardiologen bzw. zur Kardiologin?

Nach der Approbation dauert die Facharztweiterbildung 72 Monate (6 Jahre) im Gebiet Innere Medizin. Davon müssen 36 Monate in der Facharztkompetenz Innere Medizin und Kardiologie selbst abgeleistet werden, 24 Monate in Innere Medizin oder in mindestens zwei weiteren internistischen Facharztkompetenzen (häufig als Rotation durch Nachbarfächer wie Gastroenterologie oder Nephrologie), sowie je 6 Monate in der Notfallaufnahme und in der Intensivmedizin. Insgesamt müssen 24 Monate in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden, davon 18 Monate in der Kardiologie selbst. Abschluss ist die Facharztprüfung vor der zuständigen Landesärztekammer.

Was ist der Unterschied zwischen Kardiologe/in und Internist/in?

Der Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin (Internist/in) durchläuft eine generalistische, 60-monatige Weiterbildung ohne einen dominanten 36-Monats-Block in einem Organschwerpunkt: 48 Monate rotierend durch mindestens zwei Facharztkompetenzen, 30 Monate stationäre Patientenversorgung, je 6 Monate Notfallaufnahme und Intensivmedizin. Der Facharzt/die Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie durchläuft dagegen eine 72-monatige Weiterbildung mit einem 36-monatigen Kern in der Kardiologie und spezialisiert sich auf die Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa mittels Echokardiographie, Herzkatheter und Rhythmusdiagnostik.

Wie viel verdient ein Kardiologe bzw. eine Kardiologin?

Die Angaben streuen je nach Karrierestufe und Quelle. Tariflich liegt ein angestellter Facharzt/eine Fachärztin (TV-Ärzte, Entgeltgruppe Ä2) bei rund 90.600 bis 91.700 Euro brutto im Jahr, ein Oberarzt/eine Oberärztin (Ä3) bei rund 113.500 bis 114.900 Euro, jeweils ohne Zulagen für Bereitschafts- und Nachtdienste. GEHALT.de nennt einen Median von 114.266 Euro brutto im Jahr für Kardiologe/-in allgemein, StepStone einen Median von 119.300 Euro speziell für die Oberarzt-Ebene. Glassdoor nennt für Oberarzt Kardiologie einen Median von 100.000 Euro bei einer sehr breiten und statistisch wenig belastbaren Spanne von 95.000 bis 200.000 Euro.

Was macht ein Kardiologe bzw. eine Kardiologin konkret?

Kardiologinnen und Kardiologen diagnostizieren und behandeln Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufsystems, etwa koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen. Dazu gehören nicht-invasive Verfahren wie Echokardiographie, Belastungs- und Langzeit-EKG sowie invasive Verfahren wie Koronarangiographie und perkutane Koronarintervention (PCI) im Herzkatheterlabor. Sie arbeiten eng mit Kardiochirurgie, Angiologie und der internistischen Intensivmedizin zusammen und betreuen Patientinnen und Patienten sowohl stationär als auch, nach entsprechender Niederlassung, ambulant in eigener Praxis.

Quellen

  1. (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018, Abschnitt Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, S. 167-176, Bundesärztekammer, abgerufen am 2026-08-14
  2. Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein, WBO 2020 i.d.F. 2022, § 13.7 Innere Medizin und Kardiologie, Ärztekammer Nordrhein, abgerufen am 2026-08-14
  3. Bundesärzteordnung (BÄO), § 3, Bundesministerium der Justiz / juris, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-14
  4. Arzt/Ärztin (Ankerberuf, Approbationsdetails dort primärquellenverifiziert, nicht wiederholt), lebenslauf-studio.de Berufe-Katalog, abgerufen am 2026-08-14
  5. Kardiologe/-in » Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-14
  6. Oberarzt/-ärztin Kardiologie Gehälter Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-14
  7. Gehalt: Oberarzt Kardiologie, Glassdoor, abgerufen am 2026-08-14
  8. Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA, gültig ab 01.06.2026, oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-14
  9. Entgelttabelle TV-Ärzte/TdL (Universitätskliniken), gültig ab 01.04.2026, tarifvertrag-online.de, abgerufen am 2026-08-14

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 14.08.2026