Lebenslauf Muster Wissenschaftliche Hilfskraft
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Die Wissenschaftliche Hilfskraft (Hiwi, WHK) unterstützt Forschung und Lehre an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen befristet neben dem eigenen Studium bzw. der weiteren wissenschaftlichen Qualifizierung – sie ist kein Ausbildungsberuf und kein regulärer Karriereeinstieg im klassischen Sinn, sondern ein Nebenbeschäftigungsverhältnis nach § 6 WissZeitVG. Voraussetzung ist entweder eine laufende Immatrikulation ohne Abschluss (dann: studentische Hilfskraft, SHK) oder ein bereits abgeschlossenes Erststudium bei fortgesetzter akademischer Qualifizierung (dann: wissenschaftliche Hilfskraft, WHK, meist höher vergütet). Typische Aufgaben sind Literaturrecherche, Datenerhebung und -auswertung, Klausurkorrektur, die Vorbereitung und Durchführung von Tutorien sowie organisatorische Unterstützung von Lehrveranstaltungen – anders als wissenschaftliche Mitarbeiter/innen ohne eigene Lehrverpflichtung, Publikationspflicht oder Betreuungsverantwortung für Abschlussarbeiten. Vergütet wird nach Stundensatz, nicht nach TV-L-Entgeltgruppe: Je nach Bundesland und Hochschule lagen SHK-Sätze 2025/2026 bei rund 14 bis gut 15 Euro, WHK-Sätze mit Bachelor bei etwa 14,50 bis 19 Euro und mit Master bei rund 19 bis 20 Euro pro Stunde, bei einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von meist rund 19 bis 20 Stunden und einer Gesamtbeschäftigungsdauer von bis zu sechs Jahren.
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Profil
Wissenschaftliche Hilfskraft im dritten Mastersemester Soziologie mit über zwei Jahren Erfahrung in der Unterstützung eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts. Schwerpunkte in der Aufbereitung und statistischen Auswertung quantitativer Umfragedaten, der Literaturrecherche für Publikationen der Arbeitsgruppe sowie der eigenständigen Durchführung von Tutorien im Bachelorstudiengang. Zuverlässig in der Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern, sicher im Umgang mit SPSS und Citavi. Sucht nach dem Masterabschluss den Einstieg in eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Berufserfahrung
- Aufbereitung und statistische Auswertung quantitativer Umfragedaten mit SPSS im Rahmen eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts
- Literaturrecherche und Erstellung von Literaturübersichten für zwei Zeitschriftenbeiträge der Arbeitsgruppe
- Eigenständige Durchführung eines wöchentlichen Tutoriums im Bachelorstudiengang mit rund 25 Teilnehmenden
- Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern in Absprache mit der Dozentin
- Pflege der Literaturdatenbank (Citavi) und Unterstützung bei der Antragsdokumentation
- Unterstützung bei der Durchführung einer Online-Befragung inklusive Dateneingabe und Datenbereinigung
- Recherche und Zusammenstellung von Fachliteratur für Seminarunterlagen
- Vorbereitung von Präsentationsfolien und Handouts für Lehrveranstaltungen
- Allgemeine organisatorische Unterstützung im Sekretariat des Lehrstuhls
Ausbildung
- Schwerpunkte empirische Sozialforschung und Methodenlehre
- Parallel zum Studium Fortsetzung der Hilfskrafttätigkeit als WHK am Institut
- Bachelorarbeit zu Methoden der quantitativen Sozialforschung
- Ab dem dritten Fachsemester Tätigkeit als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Wissenschaftliche Hilfskraft
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Profil
Wissenschaftliche Hilfskraft im dritten Mastersemester Soziologie mit über zwei Jahren Erfahrung in der Unterstützung eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts. Schwerpunkte in der Aufbereitung und statistischen Auswertung quantitativer Umfragedaten, der Literaturrecherche für Publikationen der Arbeitsgruppe sowie der eigenständigen Durchführung von Tutorien im Bachelorstudiengang. Zuverlässig in der Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern, sicher im Umgang mit SPSS und Citavi. Sucht nach dem Masterabschluss den Einstieg in eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Berufserfahrung
- Aufbereitung und statistische Auswertung quantitativer Umfragedaten mit SPSS im Rahmen eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts
- Literaturrecherche und Erstellung von Literaturübersichten für zwei Zeitschriftenbeiträge der Arbeitsgruppe
- Eigenständige Durchführung eines wöchentlichen Tutoriums im Bachelorstudiengang mit rund 25 Teilnehmenden
- Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern in Absprache mit der Dozentin
- Pflege der Literaturdatenbank (Citavi) und Unterstützung bei der Antragsdokumentation
- Unterstützung bei der Durchführung einer Online-Befragung inklusive Dateneingabe und Datenbereinigung
- Recherche und Zusammenstellung von Fachliteratur für Seminarunterlagen
- Vorbereitung von Präsentationsfolien und Handouts für Lehrveranstaltungen
- Allgemeine organisatorische Unterstützung im Sekretariat des Lehrstuhls
Ausbildung
- Schwerpunkte empirische Sozialforschung und Methodenlehre
- Parallel zum Studium Fortsetzung der Hilfskrafttätigkeit als WHK am Institut
- Bachelorarbeit zu Methoden der quantitativen Sozialforschung
- Ab dem dritten Fachsemester Tätigkeit als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Wissenschaftliche Hilfskraft im dritten Mastersemester Soziologie mit über zwei Jahren Erfahrung in der Unterstützung eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts. Schwerpunkte in der Aufbereitung und statistischen Auswertung quantitativer Umfragedaten, der Literaturrecherche für Publikationen der Arbeitsgruppe sowie der eigenständigen Durchführung von Tutorien im Bachelorstudiengang. Zuverlässig in der Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern, sicher im Umgang mit SPSS und Citavi. Sucht nach dem Masterabschluss den Einstieg in eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Berufserfahrung
2024 - heute
Wissenschaftliche Hilfskraft (WHK, 80 Std./Monat)
Institut für Soziologie, Universität Musterstadt
- Aufbereitung und statistische Auswertung quantitativer Umfragedaten mit SPSS im Rahmen eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts
- Literaturrecherche und Erstellung von Literaturübersichten für zwei Zeitschriftenbeiträge der Arbeitsgruppe
- Eigenständige Durchführung eines wöchentlichen Tutoriums im Bachelorstudiengang mit rund 25 Teilnehmenden
- Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern in Absprache mit der Dozentin
- Pflege der Literaturdatenbank (Citavi) und Unterstützung bei der Antragsdokumentation
2022 - 2024
Studentische Hilfskraft (SHK, 40 Std./Monat)
Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung, Universität Musterstadt
- Unterstützung bei der Durchführung einer Online-Befragung inklusive Dateneingabe und Datenbereinigung
- Recherche und Zusammenstellung von Fachliteratur für Seminarunterlagen
- Vorbereitung von Präsentationsfolien und Handouts für Lehrveranstaltungen
- Allgemeine organisatorische Unterstützung im Sekretariat des Lehrstuhls
Werdegang
2024 - heute
Master of Arts, Soziologie (laufend)
Universität Musterstadt
2020 - 2024
Bachelor of Arts, Soziologie (Note 1,7)
Universität Musterstadt
Kenntnisse
- Literaturrecherche und -verwaltung (Citavi, Zotero)Sehr gut
- Statistische Auswertung (SPSS, R, Excel)Gut
- Durchführung von Tutorien und ÜbungsgruppenGut
- Korrektur und Bewertung nach vorgegebenen RasternSehr gut
- Wissenschaftliches Arbeiten und ZitierenSehr gut
- MS Office (Word, PowerPoint, Excel)Sehr gut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischB2 (Fachliteratur, Konferenzsprache passiv)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Wissenschaftliche Hilfskraft
Forschungsunterstützung
- Literaturrecherche und -aufbereitung zu einer vorgegebenen Fragestellung
- Unterstützung bei der Erhebung, Eingabe und Bereinigung quantitativer und qualitativer Forschungsdaten
- Mitarbeit bei der Vorbereitung von Publikationen und Konferenzbeiträgen der Arbeitsgruppe
- Pflege von Literaturdatenbanken (Citavi, Zotero, EndNote)
Lehrunterstützung
- Eigenständige Durchführung von Tutorien und Übungsgruppen im Bachelorbereich
- Korrektur von Klausuren und Hausarbeiten nach vorgegebenen Bewertungsrastern
- Vorbereitung von Lehrmaterialien, Präsentationsfolien und Übungsaufgaben
- Betreuung von Sprechstunden und Beantwortung fachlicher Rückfragen von Studierenden
Datenverarbeitung und Auswertung
- Statistische Auswertung von Umfrage- und Versuchsdaten mit SPSS, R oder Excel
- Aufbereitung von Datensätzen für die Weiterverarbeitung durch wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
- Erstellung von Tabellen, Diagrammen und einfachen Auswertungsberichten
- Dokumentation der Datenerhebung nach den Vorgaben der Arbeitsgruppe
Organisation und Verwaltung
- Organisatorische Unterstützung bei Tagungen, Workshops und Gastvorträgen
- Pflege von Webseiteninhalten und internen Ablagesystemen des Lehrstuhls/Instituts
- Terminkoordination und allgemeine Unterstützung im Sekretariat
- Unterstützung bei der Dokumentation von Drittmittelprojekten
Selbstorganisation neben dem Studium
- Koordination der Hilfskrafttätigkeit mit Vorlesungszeiten, Prüfungsphasen und eigenem Studienfortschritt
- Einhaltung der landesrechtlich vorgegebenen Höchststundenzahl neben dem Studium
- Regelmäßige Abstimmung mit der betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. dem betreuenden Professor
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Wissenschaftliche Hilfskraft?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Literaturrecherche in Fachdatenbanken und Bibliothekskatalogen
- Literaturverwaltung mit Citavi, Zotero oder EndNote
- Datenerhebung, -eingabe und -bereinigung
- Statistische Grundauswertung mit SPSS, R oder Excel
- Korrektur und Bewertung von Klausuren/Hausarbeiten nach vorgegebenen Rastern
- Vorbereitung und Durchführung von Tutorien/Übungsgruppen
- MS Office (Word, Excel, PowerPoint)
- Wissenschaftliches Zitieren und Belegen nach Fachstandard
Zertifikate
- Hochschulinterne Tutor/innen-Schulung (didaktische Grundlagen)
- Schulung zu guter wissenschaftlicher Praxis (GWP) nach DFG-Kodex
- Einführungskurs Statistik/SPSS oder R
- Datenschutz-Grundlagenschulung der Hochschule
- Erste-Hilfe-Kurs oder Laborsicherheitsnachweis (bei Tätigkeit in Labor-Hilfskraftstellen)
Soft Skills
- Zuverlässigkeit und Genauigkeit bei zuarbeitenden Aufgaben
- Selbstorganisation zwischen Studium, Prüfungsphasen und Hilfskrafttätigkeit
- Teamfähigkeit im Zusammenspiel mit wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und Professuren
- Didaktisches Geschick bei der Betreuung von Tutorien und Sprechstunden
- Lernbereitschaft und Interesse am Fachgebiet
- Diskretion im Umgang mit Prüfungs- und Forschungsdaten
Werdegang und Gehalt als Wissenschaftliche Hilfskraft im Überblick
| Wege in die Rolle | Der Zugang zur Rolle „Wissenschaftliche Hilfskraft" erfolgt nicht über eine Ausbildungsordnung, sondern über zwei rechtlich unterschiedene Stufen derselben Beschäftigungsform: die studentische Hilfskraft (SHK) und die wissenschaftliche Hilfskraft (WHK). Voraussetzung für SHK ist die Einschreibung an einer deutschen Hochschule in einem Studiengang, der zu einem ersten oder weiteren berufsqualifizierenden Abschluss führt (§ 6 WissZeitVG); viele Hochschulen verlangen zusätzlich ein Mindestmaß an Studienerfahrung, üblich sind hochschulintern unterschiedliche Regelungen ab dem ersten bis dritten Fachsemester. Voraussetzung für WHK ist ein bereits abgeschlossenes Hochschulstudium, meist Bachelor, teils auch Master/Diplom/Magister als eigene, höhere Vergütungsstufe, bei fortgesetzter akademischer Qualifizierung. Rechtlich ist Grundlage in beiden Fällen § 6 WissZeitVG, der befristete Arbeitsverträge zur Erbringung wissenschaftlicher oder künstlerischer Hilfstätigkeiten mit eingeschriebenen Studierenden bis zu einer Gesamtdauer von sechs Jahren erlaubt, angerechnet hochschulübergreifend. Diese Hilfskraftverträge zählen nicht auf das gesonderte WissZeitVG-Zeitkontingent für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen nach § 2 an. Die Landeshochschulgesetze konkretisieren den zulässigen Beschäftigungsumfang: Beispielhaft erlaubt § 57 LHG Baden-Württemberg befristete privatrechtliche Arbeitsverhältnisse mit weniger als der Hälfte der durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit einer vollzeitbeschäftigten Landesbediensteten. In der Praxis bewegen sich die meisten Hochschulen bundesweit in einer ähnlichen Größenordnung von rund 19 bis 20 Wochenstunden bzw. etwa 80 bis 86 Stunden pro Monat während der Vorlesungszeit. SHK/WHK-Verträge sind nicht in den Tarifvertrag der Länder (TV-L) einbezogen, anders als die Beschäftigung wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen; die Vergütung erfolgt über eigene Landes-/Hochschulrichtlinien oder, in einzelnen Bundesländern wie Berlin oder Hessen, über gesonderte, verhandelte Tarifverträge. Eine am 29.07.2026 vom Bundeskabinett beschlossene Novelle zur Modernisierung des Befristungsrechts in der Wissenschaft sieht unter anderem eine Verlängerung der Höchstdauer für studentische Hilfskräfte von sechs auf acht Jahre vor; Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen, zum Stand 12.08.2026 gilt weiterhin die Sechs-Jahres-Grenze. Beide Zugänge sind explizit als befristete Nebentätigkeit neben Studium bzw. weiterer akademischer Qualifizierung konzipiert, nicht als eigenständiger Karriereweg mit Aufstiegsperspektive innerhalb der Funktion selbst: Der typische Anschluss führt entweder zurück ins fachfremde Berufsleben, wobei die Hiwi-Zeit im Lebenslauf als frühe Praxiserfahrung erscheint, oder bei fortgesetzter akademischer Laufbahn in eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Hiwi-Stellen sind grundsätzlich Teilzeit-Stundenlohn-Verhältnisse ohne bundeseinheitlichen Tarifvertrag, da SHK/WHK nicht in den TV-L einbezogen sind. Nach der bundesweiten TdL-Orientierungsrichtlinie lag der Satz für SHK ohne Abschluss im Sommersemester 2025 bei 13,98 Euro/Std. und stieg zum Sommersemester 2026 auf 15,20 Euro/Std.; WHK mit Bachelor lagen 2025 bei 14,59 Euro/Std., WHK mit Master bei 19,81 Euro/Std. Bundesländer mit eigenem Tarifvertrag zahlen teils mehr: An der TU Darmstadt (Hessen) galten ab 01.08.2025 14,20 Euro/Std. (SHK Basis) bzw. 18,94 Euro/Std. (WHK), steigend auf 19,51 Euro/Std. (WHK) ab 01.10.2026. An der FU Berlin (TV Stud III) stieg der SHK-Satz zum 01.01.2026 auf 15,08 Euro/Std. Bei einer Höchstarbeitszeit von rund 19 bis 20 Std./Woche ergibt sich daraus, je nach Stundenumfang und Bundesland, ein monatliches Nebeneinkommen von grob geschätzt 500 bis 1.700 Euro brutto – eine Jahresgehalts-Umrechnung wäre hier irreführend und wird bewusst nicht vorgenommen (siehe Recherche-Dokument für die ausführliche Einordnung inklusive verworfener Marktdaten-Quellen). |
Was verdient man als Wissenschaftliche Hilfskraft? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Bundesweite Orientierungsrichtlinie (kein Tarifvertrag), Sommersemester 2025: SHK ohne Abschluss 13,98 Euro/Std., WHK mit Bachelor 14,59 Euro/Std., WHK mit Master 19,81 Euro/Std. Zum Sommersemester 2026 stieg der SHK-Satz auf 15,20 Euro/Std., Stundensatz, kein Jahresgehalt. Gilt für die meisten Bundesländer/Hochschulen, außer solchen mit eigenem Tarifvertrag (z. B. Berlin, Hessen). Primärdokument (TdL-Richtlinien-PDF) per WebFetch/curl nicht erreichbar (404), Werte aus Sekundärquellen (WebSearch-Zusammenfassungen von gothesis.de und wissenschaftsstellen.de). WHK-Sätze für Sommersemester 2026 nicht belastbar gefunden.
SHK Basis 14,20 Euro/Std. (erhöhter Satz 15,98 Euro/Std.) ab 01.08.2025; WHK 18,94 Euro/Std. ab 01.08.2025, steigend auf 19,51 Euro/Std. ab 01.10.2026, 20,06 Euro/Std. ab 01.10.2027. Enthält bereits die frühere Jahressonderzahlung von 5 Prozent., Konkretes Hochschulbeispiel für Hessen, eigener Landestarifvertrag, höher als die bundesweite TdL-Richtlinie. Max. Beschäftigungsumfang 86 Std./Monat (ca. 20 Std./Woche), Minimum 10 Std./Woche.
FU Berlin — TV Stud III (Berlin)
15 € – 15 €
Stundenlohn für studentische Beschäftigte an der FU Berlin ab 01.01.2026: 15,08 Euro/Std. (freiwillige, vorgezogene Erhöhung gegenüber 14,32 Euro 2025, u. a. wegen der Anhebung des gesetzlichen und Berliner Mindestlohns)., Berlin verfügt als eines von wenigen Bundesländern über einen echten, verhandelten Tarifvertrag (TV Stud III) statt nur einer Richtlinie. Kein separater Satz für WHK mit Abschluss in dieser Quelle genannt.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.
Dos & Don'ts für den Wissenschaftliche Hilfskraft-Lebenslauf
Do
- Unterscheiden Sie im Lebenslauf klar zwischen SHK- und WHK-Zeit, falls beide Stufen durchlaufen wurden – das zeigt Entwicklung
- Benennen Sie konkrete Aufgaben statt nur „Unterstützung der Forschung": welche Methode, welches Tool, welcher Umfang
- Geben Sie den Stundenumfang (z. B. „80 Std./Monat") an, das ordnet die Tätigkeit realistisch ein
- Heben Sie eigenständig durchgeführte Tutorien oder Lehrveranstaltungsteile besonders hervor, sie zeigen Verantwortung
- Ordnen Sie die Hiwi-Zeit klar dem Studienabschnitt zu, in dem sie stattfand (Semester, Studiengang)
- Nennen Sie das Forschungsprojekt oder den Lehrstuhl beim Namen, wenn das die Fachrichtung erkennbar macht
Don't
- Stellen Sie die Hiwi-Tätigkeit nicht als reguläre Vollzeitstelle oder eigenständige Forschungstätigkeit dar
- Erfinden Sie keine Ausbildungsordnung oder formale Qualifikation – es gibt keine
- Verwechseln Sie SHK und WHK nicht im Lebenslauf, wenn der Abschluss zum Zeitpunkt der Tätigkeit noch nicht vorlag
- Mitteln Sie keine Stundensätze verschiedener Hochschulen/Bundesländer zu einer Scheingenauigkeit
- Verschweigen Sie nicht, wenn die Tätigkeit primär organisatorisch statt fachlich-inhaltlich war
- Überschätzen Sie den Umfang der Eigenverantwortung nicht – Hiwis arbeiten stets zuarbeitend, nicht eigenständig forschend
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Wissenschaftliche Hilfskraft
Ist eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Nein. Es gibt keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung für Hilfskräfte. Rechtsgrundlage ist § 6 WissZeitVG (wissenschaftliche und künstlerische Hilfstätigkeiten) in Verbindung mit dem jeweiligen Landeshochschulgesetz. Es handelt sich um ein befristetes Nebenbeschäftigungsverhältnis neben dem Studium bzw. der weiteren akademischen Qualifizierung, nicht um einen regulären Berufseinstieg oder eine Ausbildung.
Was ist der Unterschied zwischen studentischer und wissenschaftlicher Hilfskraft?
Studentische Hilfskräfte (SHK) sind eingeschriebene Studierende ohne ersten Studienabschluss. Wissenschaftliche Hilfskräfte (WHK) haben bereits einen ersten Hochschulabschluss (meist Bachelor, teils Master/Diplom/Magister als eigene, höhere Vergütungsstufe) und befinden sich in einer weiteren Qualifizierungsphase. WHK übernehmen tendenziell fachlich anspruchsvollere Aufgaben und werden pro Stunde höher vergütet als SHK.
Wie viele Stunden darf ich als Hilfskraft neben dem Studium arbeiten?
Die Landeshochschulgesetze begrenzen den Umfang auf weniger als die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit einer vollzeitbeschäftigten Person. In der Praxis liegt die Obergrenze an den meisten Hochschulen bei rund 19 bis 20 Wochenstunden bzw. etwa 80 bis 86 Stunden im Monat während der Vorlesungszeit; manche Hochschulen erlauben in der vorlesungsfreien Zeit mehr Stunden.
Wie lange darf ich insgesamt als Hilfskraft beschäftigt sein?
§ 6 WissZeitVG erlaubt befristete Hilfskraftverträge mit eingeschriebenen Studierenden bis zu einer Gesamtdauer von sechs Jahren, angerechnet über alle deutschen Hochschulen hinweg. Eine am 29.07.2026 vom Bundeskabinett beschlossene Novelle sieht eine Verlängerung auf acht Jahre vor; sie ist zum Stand 12.08.2026 aber noch nicht in Kraft.
Was verdient man als Hiwi pro Stunde?
Es gibt keinen bundeseinheitlichen Tarifvertrag, da SHK/WHK nicht in den TV-L einbezogen sind. Nach der bundesweiten TdL-Orientierungsrichtlinie lag der Satz für SHK ohne Abschluss 2025 bei 13,98 Euro/Std. und stieg zum Sommersemester 2026 auf 15,20 Euro/Std.; WHK mit Bachelor lagen 2025 bei 14,59 Euro/Std., WHK mit Master bei 19,81 Euro/Std. Einzelne Bundesländer zahlen über eigene Tarifverträge mehr, etwa Berlin (TV Stud III: 15,08 Euro/Std. ab 2026) oder Hessen (TU Darmstadt: bis zu 19,51 Euro/Std. für WHK ab Oktober 2026).
Quellen
- § 6 WissZeitVG – Wissenschaftliche und künstlerische Hilfstätigkeiten, Bundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-12
- § 57 LHG – Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte; Lehrassistentinnen und Lehrassistenten (Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg), Landesrecht Baden-Württemberg, abgerufen am 2026-08-12
- TVStud Tarifinfo #6 – zur neuen Richtlinie der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), TVStud-Bewegung, abgerufen am 2026-08-12
- Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an der TU Darmstadt, TU Darmstadt, abgerufen am 2026-08-12
- Lohnerhöhung für studentische Beschäftigte ab dem 01.01.2026, Freie Universität Berlin, abgerufen am 2026-08-12
- SHK & WHK: Vergütung der Hilfskräfte, wissenschaftsstellen.de, abgerufen am 2026-08-12
- HiWi: Studentische & wissenschaftliche Hilfskraft – Alle Infos, gothesis.de, abgerufen am 2026-08-12
- Wissenschaftliche Hilfskraft – Wikipedia, Wikipedia, abgerufen am 2026-08-12
- Wissenschaftliche Hilfskraft » Gehalt & Beruf (geprüft und wegen Pooling verworfen, siehe Recherche-Doc), gehalt.de, abgerufen am 2026-08-12
- Hilfskraft Gehälter in Deutschland (generische Sammelkategorie, verworfen), StepStone, abgerufen am 2026-08-12
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026