Lebenslauf Muster Dozent/in Erwachsenenbildung
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Dozent/innen in der Erwachsenenbildung planen, halten und werten Kurse und Seminare für Erwachsene aus – an Volkshochschulen, bei privaten Bildungsträgern oder als Inhouse-Trainer/in in Unternehmen, von EDV/Digitalkompetenz über Sprachen bis zu beruflicher Weiterbildung und Gesundheit. Anders als bei klassischen Schulformen (Grundschule, Sekundarstufe, Berufsschule) gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung und kein Lehramtsstudium als Pflichtvoraussetzung: Der häufigste Zugang ist der Quereinstieg aus einem Fachberuf mit mehrjähriger Praxiserfahrung im Kursthema, ergänzt durch einen Studienabschluss im Fachgebiet ohne pädagogisches Lehramt oder eine didaktische Zusatzqualifikation wie Trainer/in Aus- und Weiterbildung (IHK) bzw. die Ausbildereignungsprüfung (AEVO/AdA-Schein). Anders als E-Learning-Manager/innen, die den digitalen Lernkanal konzipieren und steuern, ohne selbst zu unterrichten, führen Dozent/innen Erwachsenenbildung die Lehrveranstaltung selbst durch. Die weit überwiegende Mehrheit arbeitet freiberuflich auf Honorarbasis pro Unterrichtseinheit (laut ausgewerteten Honorarordnungen und -vereinbarungen meist zwischen 23 und 45 Euro/UE, mit einem laut Gerichtsurteilen realen Scheinselbstständigkeits-Risiko); die selteneren Festanstellungen liegen laut den vier ausgewerteten Portalen je nach Quelle zwischen rund 38.400 Euro (Glassdoor) und 54.529 Euro (Gehalt.de) Jahresbrutto.
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Profil
Freiberufliche/r Dozent/in Erwachsenenbildung mit mehrjähriger Kurserfahrung an zwei Volkshochschulen und einem privaten Bildungsträger, Schwerpunkt EDV/Digitalkompetenz sowie berufliche Weiterbildung (Bewerbungstraining, Kommunikation). Konzipiere und halte Präsenz- und Online-Kurse für heterogene Erwachsenengruppen, von Grundlagenkursen bis zu Zertifikatskursen, und bereite Teilnehmende gezielt auf anerkannte Abschlüsse vor. Nach mehrjähriger Praxis als Personalsachbearbeiterin berufsbegleitend zur Trainerin Aus- und Weiterbildung (IHK) weitergebildet und seither hauptberuflich als Honorardozentin tätig, mit paralleler Auftragsakquise bei mehreren Bildungsträgern und punktuellen Inhouse-Schulungen für Unternehmen.
Berufserfahrung
- Konzeption und Durchführung von Präsenz- und Online-Kursen zu EDV/Digitalkompetenz (Office-Anwendungen, digitale Grundbildung) sowie beruflicher Weiterbildung (Bewerbungstraining, Kommunikation)
- Parallele Honorarverträge mit zwei Volkshochschulen und einem privaten Bildungsträger, rund 12-16 Unterrichtseinheiten pro Woche
- Punktuelle Inhouse-Schulungen für Unternehmen zu Office-Anwendungen und Bewerbermanagement
- Lernerfolgskontrolle und individuelles Feedback für heterogene Teilnehmendengruppen
- Eigenständige Kursakquise, Angebotserstellung und Rechnungsstellung als Honorarkraft
- Bewerbermanagement und Auswahlverfahren für kaufmännische und gewerbliche Positionen
- Durchführung interner Bewerbungstrainings für Auszubildende
- Einführung und Schulung der Belegschaft in ein neues Personalinformationssystem
- Ansprechpartner/in für arbeitsrechtliche und organisatorische Personalfragen
Ausbildung
- Kompaktlehrgang plus Praxisprojekt (Umfang je nach IHK-Bezirk unterschiedlich, hier 60 Stunden)
- Entwicklung, Durchführung und Reflexion eines eigenen Praxisseminars als Abschlussprüfung
- Schwerpunkte: Lernpsychologie, Seminarmoderation, Zielgruppenanalyse, Methodenvielfalt in der Erwachsenenbildung
- Regulärer Bachelorabschluss ohne pädagogisches Lehramt
- Grundlage der späteren fachlichen Eignung für Kurse zu beruflicher Weiterbildung und Bewerbungstraining
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Freiberufliche/r Dozent/in Erwachsenenbildung mit mehrjähriger Kurserfahrung an zwei Volkshochschulen und einem privaten Bildungsträger, Schwerpunkt EDV/Digitalkompetenz sowie berufliche Weiterbildung (Bewerbungstraining, Kommunikation). Konzipiere und halte Präsenz- und Online-Kurse für heterogene Erwachsenengruppen, von Grundlagenkursen bis zu Zertifikatskursen, und bereite Teilnehmende gezielt auf anerkannte Abschlüsse vor. Nach mehrjähriger Praxis als Personalsachbearbeiterin berufsbegleitend zur Trainerin Aus- und Weiterbildung (IHK) weitergebildet und seither hauptberuflich als Honorardozentin tätig, mit paralleler Auftragsakquise bei mehreren Bildungsträgern und punktuellen Inhouse-Schulungen für Unternehmen.
Berufserfahrung
- Konzeption und Durchführung von Präsenz- und Online-Kursen zu EDV/Digitalkompetenz (Office-Anwendungen, digitale Grundbildung) sowie beruflicher Weiterbildung (Bewerbungstraining, Kommunikation)
- Parallele Honorarverträge mit zwei Volkshochschulen und einem privaten Bildungsträger, rund 12-16 Unterrichtseinheiten pro Woche
- Punktuelle Inhouse-Schulungen für Unternehmen zu Office-Anwendungen und Bewerbermanagement
- Lernerfolgskontrolle und individuelles Feedback für heterogene Teilnehmendengruppen
- Eigenständige Kursakquise, Angebotserstellung und Rechnungsstellung als Honorarkraft
- Bewerbermanagement und Auswahlverfahren für kaufmännische und gewerbliche Positionen
- Durchführung interner Bewerbungstrainings für Auszubildende
- Einführung und Schulung der Belegschaft in ein neues Personalinformationssystem
- Ansprechpartner/in für arbeitsrechtliche und organisatorische Personalfragen
Ausbildung
- Kompaktlehrgang plus Praxisprojekt (Umfang je nach IHK-Bezirk unterschiedlich, hier 60 Stunden)
- Entwicklung, Durchführung und Reflexion eines eigenen Praxisseminars als Abschlussprüfung
- Schwerpunkte: Lernpsychologie, Seminarmoderation, Zielgruppenanalyse, Methodenvielfalt in der Erwachsenenbildung
- Regulärer Bachelorabschluss ohne pädagogisches Lehramt
- Grundlage der späteren fachlichen Eignung für Kurse zu beruflicher Weiterbildung und Bewerbungstraining
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Freiberufliche/r Dozent/in Erwachsenenbildung mit mehrjähriger Kurserfahrung an zwei Volkshochschulen und einem privaten Bildungsträger, Schwerpunkt EDV/Digitalkompetenz sowie berufliche Weiterbildung (Bewerbungstraining, Kommunikation). Konzipiere und halte Präsenz- und Online-Kurse für heterogene Erwachsenengruppen, von Grundlagenkursen bis zu Zertifikatskursen, und bereite Teilnehmende gezielt auf anerkannte Abschlüsse vor. Nach mehrjähriger Praxis als Personalsachbearbeiterin berufsbegleitend zur Trainerin Aus- und Weiterbildung (IHK) weitergebildet und seither hauptberuflich als Honorardozentin tätig, mit paralleler Auftragsakquise bei mehreren Bildungsträgern und punktuellen Inhouse-Schulungen für Unternehmen.
Berufserfahrung
09/2021 - heute
Freiberufliche/r Dozent/in Erwachsenenbildung
VHS Musterstadt und weitere Bildungsträger, Musterstadt (Honorarbasis)
- Konzeption und Durchführung von Präsenz- und Online-Kursen zu EDV/Digitalkompetenz (Office-Anwendungen, digitale Grundbildung) sowie beruflicher Weiterbildung (Bewerbungstraining, Kommunikation)
- Parallele Honorarverträge mit zwei Volkshochschulen und einem privaten Bildungsträger, rund 12-16 Unterrichtseinheiten pro Woche
- Punktuelle Inhouse-Schulungen für Unternehmen zu Office-Anwendungen und Bewerbermanagement
- Lernerfolgskontrolle und individuelles Feedback für heterogene Teilnehmendengruppen
- Eigenständige Kursakquise, Angebotserstellung und Rechnungsstellung als Honorarkraft
03/2013 - 08/2021
Personalsachbearbeiter/in
Muster Industrie GmbH, Musterstadt
- Bewerbermanagement und Auswahlverfahren für kaufmännische und gewerbliche Positionen
- Durchführung interner Bewerbungstrainings für Auszubildende
- Einführung und Schulung der Belegschaft in ein neues Personalinformationssystem
- Ansprechpartner/in für arbeitsrechtliche und organisatorische Personalfragen
Werdegang
01/2021 - 06/2021
Zertifikatslehrgang Trainer/in Aus- und Weiterbildung (IHK)
IHK-Bildungszentrum, berufsbegleitend
10/2008 - 09/2012
Bachelor of Arts Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Personalmanagement
Hochschule Musterstadt
Kenntnisse
- Erwachsenenpädagogische SeminarkonzeptionFortgeschritten
- Fachexpertise im Kursgebiet (z. B. EDV/Digitalkompetenz)Fortgeschritten
- Moderation & Präsentation vor ErwachsenengruppenFortgeschritten
- Digitale Lehrmethoden (Online-/Hybridunterricht)Gut
- Lernerfolgskontrolle & PrüfungsvorbereitungGut
- Kursorganisation & HonorarabrechnungGut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (C1)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Dozent/in Erwachsenenbildung
Kurskonzeption & Vorbereitung
- Bedarfsanalyse und Zielgruppenbestimmung
- Seminarplanung und Lernzielformulierung
- Auswahl und Erstellung von Lehrmaterial und Methoden
- Abstimmung von Kursinhalten mit dem jeweiligen Bildungsträger
Durchführung des Unterrichts
- Präsenz-, Online- und Hybridunterricht für Erwachsenengruppen
- Moderation von Gruppendiskussionen und praktischen Übungen
- Differenzierung nach Vorkenntnissen und Lerntempo
- Einsatz aktivierender, erwachsenengerechter Lehrmethoden
Lernerfolgskontrolle & Prüfungsvorbereitung
- Tests, Übungen und individuelles Feedback
- Vorbereitung auf anerkannte Abschluss- oder Zertifikatsprüfungen je nach Fachgebiet
- Dokumentation des Lernfortschritts für Auftraggeber (z. B. Jobcenter-finanzierte Kurse)
Verwaltung & Organisation (v. a. bei Honorartätigkeit)
- Anwesenheitslisten und Kursberichte
- Rechnungsstellung und Honorarabrechnung als Honorarkraft
- Terminkoordination bei parallelen Aufträgen mehrerer Träger
- Eigenständige Kursakquise und Angebotserstellung
Fachliche & didaktische Weiterentwicklung
- Teilnahme an Fortbildungen des Bildungsträgers oder Landesverbands (z. B. vhs-Online-Akademien)
- Beobachtung von Marktentwicklungen im eigenen Fachgebiet
- Austausch und Netzwerken mit anderen Dozent/innen und Programmbereichsleitungen
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Dozent/in Erwachsenenbildung?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Erwachsenenpädagogische Methodenkompetenz (Seminardesign, Zielgruppenanalyse, Lernzielformulierung)
- Fachexpertise im jeweiligen Kursgebiet (z. B. EDV/Digitalkompetenz, Sprachen, berufliche Weiterbildung, Gesundheit, Kultur/Gesellschaft)
- Moderations- und Präsentationstechniken für heterogene Erwachsenengruppen
- Digitale Lehrkompetenz (Online-/Hybridunterricht, Lernplattformen, Videokonferenztools)
- Lernerfolgskontrolle und ggf. Vorbereitung auf anerkannte Prüfungsformate (z. B. telc, Xpert Business, je nach Fachgebiet)
- Kursorganisation und -verwaltung (Anwesenheitslisten, Kursberichte, Honorarabrechnung)
- Selbstständige Kursakquise und -konzeption bei freiberuflicher Tätigkeit
Zertifikate
- Trainer/in (IHK) bzw. Trainer/in Aus- und Weiterbildung (IHK) – Zertifikatslehrgang, Dauer je nach IHK-Bezirk 5 Tage/50-60 Stunden bis zu mehrmonatigen Formaten
- Ausbildereignungsprüfung nach AEVO (AdA-Schein) – keine Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfungsteilnahme
- Geprüfte/r Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin (IHK) – bundesweit geregelte Aufstiegsfortbildung (Prüfungsordnung vom 21.08.2009, DQR-Niveau 6), Zulassung: mind. dreijährige Berufsausbildung plus ein Jahr Berufspraxis
- Fachgebietsspezifische Zertifikate (z. B. Sprachlehr-Zertifikate, IT-Zertifizierungen) je nach Kursthema
- Studienabschluss im jeweiligen Fachgebiet (kein pädagogisches Lehramt erforderlich)
Soft Skills
- Kommunikations- und Vermittlungsstärke gegenüber heterogenen Lerngruppen (Vorkenntnisse, Alter, Motivation)
- Geduld und Einfühlungsvermögen im Umgang mit unterschiedlichen Lerntempi
- Selbstorganisation und Flexibilität (typisch bei paralleler Honorartätigkeit für mehrere Träger)
- Unternehmerisches Denken (Auftragsakquise, Selbstvermarktung, eigenverantwortliche Steuer- und Versicherungsplanung)
- Belastbarkeit angesichts der strukturell unsicheren Beschäftigungslage vieler Honorarverhältnisse
- Offenheit für Feedback und kontinuierliche didaktische Weiterentwicklung
Werdegang und Gehalt als Dozent/in Erwachsenenbildung im Überblick
| Wege in die Rolle | Für Dozent/in Erwachsenenbildung gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung und keine geschützte Berufsbezeichnung. Drei Wege kommen real vor: (1) der Quereinstieg aus einem Fachberuf mit mehrjähriger Praxiserfahrung – laut direkt abgerufener VHS-Stellenausschreibung (Förde-vhs Kiel) ist Fachkompetenz die harte Voraussetzung, während Unterrichtserfahrung ausdrücklich nur 'wünschenswert' ist; didaktische Kompetenz wird häufig über Fortbildungen des Trägers nach Kursbeginn aufgebaut, nicht vorab verlangt; (2) ein Studienabschluss im jeweiligen Fachgebiet ausdrücklich OHNE pädagogisches Lehramt (anders als bei Schulformen mit eigener Lehramts-Ausbildungsordnung); (3) eine didaktische Zusatzqualifikation wie 'Trainer/in Aus- und Weiterbildung (IHK)' (bundesweit unter der Marke 'Train the Trainer (IHK)' angeboten, aber regional unterschiedlich lang – von 5 Tagen/50 Stunden bis zu einem mehrmonatigen Format bei der IHK Köln) oder die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO (AdA-Schein, keine Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfungsteilnahme). Als höherwertige, bundesweit einheitlich geregelte Aufstiegsfortbildung existiert zusätzlich 'Geprüfte/r Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin (IHK)' (Prüfungsordnung vom 21.08.2009, DQR-Niveau 6). Allen drei Wegen gemeinsam: kein einheitliches Zulassungsprofil, kein Titelschutz – der Quereinstieg ist laut den ausgewerteten Quellen der praktische Regelfall, nicht die Ausnahme. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Die weit überwiegende Mehrheit der Dozent/innen an Volkshochschulen arbeitet freiberuflich auf Honorarbasis pro Unterrichtseinheit (UE, meist 45 Minuten) statt festangestellt mit Jahresgehalt – dieser Unterschied wird hier bewusst nicht vermischt. Freiberufliche Honorarsätze: laut kommunalforum.de bundesweiter Richtwert 25-45 €/UE (Spezial-/Firmenkurse teils höher); VHS Siegen-Wittgenstein 23 €/UE Standard, 25 €/UE für DaF-/Zertifikats-/Online-Kurse; VHS Bremen laut GEW-Rahmenvereinbarung 19 €/UStd (vor 2019) → 23 €/UStd (ab 01.01.2019 Mindesthonorar) → 31 €/UStd Zielwert (bis 2023) für rund 1.000 Honorarkräfte, mit zusätzlichen Sozialversicherungs- und Urlaubsgeld-Zuschlägen für 'arbeitnehmerähnlich Beschäftigte'. Die sozialversicherungsrechtliche Einordnung ist laut BSG-Herrenbergurteil (28.06.2022, B 12 R 3/20 R) einzelfallabhängig; das Sächsische Landessozialgericht stufte am 08.09.2022 (L 9 KR 83/16) eine VHS-Dozentin konkret als abhängig beschäftigt ein (damals nicht rechtskräftig) – Scheinselbstständigkeit ist ein reales, strukturelles Risiko dieser Honorartätigkeit. Festanstellung (deutlich seltener) laut vier Portalen NICHT gemittelt: StepStone Jahresbrutto Min 38.100 €, Median 45.300 €, Max 54.900 €; Gehaltsvergleich.com eigene Umrechnung (×12, nicht der von der Seite intern genutzte Faktor 12,4) Min ≈ 27.996 €, Max ≈ 42.180 €/Jahr; Glassdoor (JSON-LD weist die Werte trotz irreführendem Fließtext eindeutig als MONATLICH aus, eigene Hochrechnung ×12) Median ≈ 38.400 €, Spanne ≈ 31.200-48.000 €/Jahr, Basis nur 19 Gehälter; Gehalt.de (höchster Wert) Jahres-Median 54.529 €, Quartile 47.291-62.875 €. |
Was verdient man als Dozent/in Erwachsenenbildung? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
47.291 € – 62.875 €, Median 54.529 €
Dediziertes Profil 'Dozent/-in in der Erwachsenenbildung', Jahresbrutto, lastReviewed lt. Seiten-Metadaten 2020-05-15 (stale); Faktor 12,4 statt 12 bestätigt (47291/3814=54529/4397=62875/5071=12,40)
StepStone
38.100 € – 54.900 €, Median 45.300 €
Dediziertes Profil, Bruttogehalt/Jahr (Min/Median/Max), kein Stichprobenumfang angegeben
Gehaltsvergleich.com
27.996 € – 42.180 €
Kein Durchschnittswert auf der Seite ausgewiesen, nur Monats-Min/Max (2.333/3.515 €) x 12 selbst berechnet, Seite nutzt intern Faktor 12,4 (data-amount-factor=12.4 im HTML, eigene Jahreswerte 28.929/43.586 EUR) - hier bewusst nicht verwendet
Glassdoor
31.200 € – 48.000 €, Median 38.400 €
Grundgehalt, Basis nur 19 anonym gemeldete Gehälter, JSON-LD (duration P1M) als monatlich ausgewiesen, x 12 selbst hochgerechnet, Seiteninterner FAQ-Text bezeichnet denselben Wert widersprüchlich als Jahresgehalt und dividiert den 75.-Perzentil-Wert zusätzlich fälschlich nochmals durch 12
VHS Siegen-Wittgenstein (Honorar)
23 € – 25 €
Euro pro Unterrichtseinheit (45 Min.), Standard- vs. DaF-/Zertifikats-/Online-Kurse, kein Jahreswert
VHS Bremen / GEW-Rahmenvereinbarung (Honorar)
23 € – 31 €
Euro pro Unterrichtsstunde, Mindesthonorar ab 01.01.2019 bis Zielwert 2023, kein Jahreswert
Die Quellen liegen 16.129 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 13. August 2026.
Dos & Don'ts für den Dozent/in Erwachsenenbildung-Lebenslauf
Do
- Konkrete Fachgebiete/Kursthemen benennen (z. B. EDV/Digitalkompetenz, Sprachen, berufliche Weiterbildung) statt 'Erwachsenenbildung' pauschal
- Zertifizierungen wie Trainer/in (IHK), AEVO/AdA-Schein oder Aus- und Weiterbildungspädagoge/in (IHK) mit Jahr exakt benennen
- Unterrichtsumfang und -erfahrung quantifizieren (Anzahl Kurse/Jahr, Unterrichtseinheiten, Teilnehmerzahlen)
- Trägerlandschaft konkret nennen (VHS-Standort, privater Bildungsträger, Inhouse-Schulungen für Unternehmen)
- Bei mehreren parallelen Honorarverträgen die tatsächliche Auftragsstruktur transparent darstellen statt eine einzelne Festanstellung zu suggerieren
- Fachliche Praxiserfahrung aus dem Ursprungsberuf bei Quereinstieg explizit mit dem Kursthema verknüpfen
Don't
- Dozent/in Erwachsenenbildung nicht als geschützte oder einheitlich geregelte Berufsbezeichnung darstellen
- Freiberufliche Honorartätigkeit nicht unreflektiert als Festanstellung mit Jahresgehalt darstellen, wenn tatsächlich Honorar pro Unterrichtseinheit gezahlt wird
- Nicht mit E-Learning-Manager/in verwechseln (eigene Lehrtätigkeit vs. Konzeption/Steuerung digitaler Lernangebote ohne Kursleitung)
- Keine internen Teilnehmerdaten oder Kursinhalte einzelner Auftraggeber ohne Freigabe offenlegen
- Keine einzelne Gehalts- oder Honorarangabe eines Portals als objektiven Marktwert ausgeben angesichts der dokumentierten Diskrepanzen zwischen Honorar- und Festanstellungsdaten
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Dozent/in Erwachsenenbildung
Welche Wege führen in die Rolle Dozent/in Erwachsenenbildung?
Es gibt keine eigene Ausbildungsordnung. Drei Wege kommen real vor: der Quereinstieg aus einem Fachberuf mit mehrjähriger Praxiserfahrung (der praktische Regelfall bei VHS-Honorarkräften), ein Studienabschluss im jeweiligen Fachgebiet ohne pädagogisches Lehramt, oder eine didaktische Zusatzqualifikation wie 'Trainer/in Aus- und Weiterbildung (IHK)' bzw. die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO (AdA-Schein).
Ist Dozent/in Erwachsenenbildung ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Nein. Es gibt keine BBiG/HwO-geregelte Ausbildung und keine geschützte Berufsbezeichnung. Fachkompetenz im jeweiligen Kursthema ist die zentrale Voraussetzung, didaktische Vorerfahrung wird laut ausgewerteten VHS-Stellenausschreibungen häufig erst nach Kursbeginn über trägereigene Fortbildungen aufgebaut.
Was verdient man als Dozent/in Erwachsenenbildung?
Das hängt stark von der Beschäftigungsform ab. Die Mehrheit arbeitet freiberuflich auf Honorarbasis: laut ausgewerteten Honorarordnungen zwischen 23 und 45 Euro pro Unterrichtseinheit (45 Minuten), teils mit zusätzlichen Sozialversicherungs- und Urlaubsgeld-Zuschlägen. Festangestellte Positionen sind seltener; die vier ausgewerteten Portale nennen Jahresbrutto-Mediane zwischen rund 38.400 Euro (Glassdoor) und 54.529 Euro (Gehalt.de).
Worin unterscheidet sich Dozent/in Erwachsenenbildung von E-Learning-Manager/in?
Dozent/innen Erwachsenenbildung führen die Lehrveranstaltung selbst durch - Kurskonzeption, Moderation vor der Lerngruppe, direkte Interaktion mit Teilnehmenden. E-Learning-Manager/innen konzipieren und steuern dagegen den digitalen Lernkanal als Ganzes (LMS-Administration, Autorentools, Steuerung externer Produktionen), ohne selbst eine Lehrveranstaltung vor einer Gruppe zu leiten.
Ist die Tätigkeit als VHS-Honorarkraft wirklich selbstständig?
Nicht automatisch. Seit dem BSG-Herrenbergurteil vom 28.06.2022 (Az. B 12 R 3/20 R) ist die sozialversicherungsrechtliche Einordnung von Honorar-Lehrkräften einzelfallabhängig. Das Sächsische Landessozialgericht entschied am 08.09.2022 (Az. L 9 KR 83/16) konkret zu einer VHS-Dozentin auf abhängige Beschäftigung statt Selbstständigkeit - begründet u. a. mit Eingliederung in den VHS-Betrieb und Weisungsgebundenheit.
Quellen
- Dozent/-in in der Erwachsenenbildung » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-13
- Dozent/in Erwachsenenbildung Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-13
- Dozent in der Erwachsenenbildung Gehalt bundesweit, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-13
- Gehalt: Dozent Erwachsenenbildung in Deutschland, Glassdoor, abgerufen am 2026-08-13
- Gehälter und Honorare an Volkshochschulen, Kommunalforum.de, abgerufen am 2026-08-13
- Honorarordnung, vhs Siegen-Wittgenstein, abgerufen am 2026-08-13
- Honorarsteigerungen für alle VHS Dozent*innen, GEW Bremen, abgerufen am 2026-08-13
- Für faire Honorare, GEW Bundesverband, abgerufen am 2026-08-13
- VHS-Dozentin übt ihre Lehrtätigkeit in abhängiger Beschäftigung aus, Medienservice Sachsen, abgerufen am 2026-08-13
- Entgelttabelle TVöD VKA 2026, oeffentlicher-dienst.info, abgerufen am 2026-08-13
- Förde-vhs: Lehrkräfte gesucht, Förde-vhs Kiel, abgerufen am 2026-08-13
- Trainer/in (IHK), IHK Köln, abgerufen am 2026-08-13
- Prüfung Aus- und Weiterbildungspädagogen, DIHK-Bildungs-GmbH, abgerufen am 2026-08-13
- Ausbildereignungsprüfung (AdA-Schein/AEVO), IHK München, abgerufen am 2026-08-13
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026