Lebenslauf Muster Wasserbauingenieur/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Wasserbauingenieur/innen planen, berechnen und überwachen Bauwerke an und in Gewässern: Deiche und Hochwasserschutzanlagen, Wehre, Schleusen und Talsperren, Häfen, Wasserstraßen sowie Anlagen der Wasserkraft- und Wasserwirtschaft. Es ist kein Ausbildungsberuf mit Verordnung. Der Zugang führt über ein Bauingenieurstudium mit Vertiefung Wasserbau/Wasserwirtschaft (z. B. an der TU Dresden oder der Jade Hochschule Oldenburg), über einen selteneren eigenständigen Studiengang wie Wasser- und Umweltingenieurwesen, oder über eine spätere Spezialisierung aus dem allgemeinen Bauingenieurberuf. Wie bei jeder/jedem Ingenieur/in ist die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in" durch die Ingenieurgesetze der Länder geschützt und setzt mindestens ein sechssemestriges natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium voraus. Festangestellte verdienen laut StepStone im Median rund 48.200 Euro brutto im Jahr; belastbare Vergleichsquellen sind für diese Nischenrolle ungewöhnlich rar, da weder gehalt.de noch gehaltsvergleich.com eine eigene Profilseite führen.
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Profil
Bauingenieur (M.Sc.) mit Vertiefung Wasserbau und mehrjähriger Erfahrung in der Planung und hydraulisch-statischen Bemessung wasserbaulicher Anlagen. Ich erstelle hydraulische Berechnungen und numerische Strömungssimulationen für Hochwasserschutzanlagen, Wehre und Schleusen, wirke an der Sanierung von Talsperren und Deichen mit und stimme mich eng mit Wasserwirtschaftsämtern, Naturschutzbehörden und ausführenden Firmen ab. Sicher im Umgang mit hydronumerischer Simulationssoftware (u. a. HYDRO_AS-2D, TELEMAC) sowie im Wasserrecht (WHG, Landeswassergesetze). Erfahren in der Abstimmung EU-Wasserrahmenrichtlinie-konformer Maßnahmen und im interdisziplinären Projektmanagement zwischen Wasserbau, Ökologie und Geotechnik.
Berufserfahrung
- Hydraulische Bemessung und numerische Strömungssimulation für Hochwasserschutzanlagen und Deichertüchtigungen
- Erstellung von Planfeststellungsunterlagen in Abstimmung mit Wasserwirtschaftsämtern und Naturschutzbehörden
- Mitwirkung an der Sanierungsplanung für Wehre und Schöpfwerke an Bundeswasserstraßen
- Abstimmung wasserbaulicher Maßnahmen mit Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie
- Projektsteuerung im interdisziplinären Team aus Wasserbau, Ökologie und Geotechnik
- Mitwirkung an Standsicherheitsnachweisen für Schleusen- und Wehranlagen
- Gewässerkundliche Auswertung und hydrologische Bemessungsgrundlagen für Ausbauprojekte
- Begleitung von Baumaßnahmen zur Unterhaltung von Bundeswasserstraßen
- Erstellung technischer Berichte und Abstimmung mit Genehmigungsbehörden
Ausbildung
- Schwerpunkte konstruktiver, ökologisch orientierter und geotechnischer Wasserbau, Flussgebietsmodellierung, Küsteningenieurwesen
- Masterarbeit zur hydronumerischen Simulation eines Hochwasserrückhaltebeckens
- Praxissemester bei einem Wasserwirtschaftsamt
- Vertiefung Wasserbau und Umwelttechnik ab dem 5. Semester
- Grundlagen Hydraulik, Wasserwirtschaft und Siedlungswasserwirtschaft
- Praktikum in einem Ingenieurbüro für Wasserbau
- Führung der geschützten Berufsbezeichnung „Ingenieur" nach dem jeweiligen Landesingenieurgesetz
- Regelmäßige Fortbildungen zu Eurocode-Bemessung und hydronumerischer Simulationssoftware
Kenntnisse
Sprachen
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Bauingenieur (M.Sc.) mit Vertiefung Wasserbau und mehrjähriger Erfahrung in der Planung und hydraulisch-statischen Bemessung wasserbaulicher Anlagen. Ich erstelle hydraulische Berechnungen und numerische Strömungssimulationen für Hochwasserschutzanlagen, Wehre und Schleusen, wirke an der Sanierung von Talsperren und Deichen mit und stimme mich eng mit Wasserwirtschaftsämtern, Naturschutzbehörden und ausführenden Firmen ab. Sicher im Umgang mit hydronumerischer Simulationssoftware (u. a. HYDRO_AS-2D, TELEMAC) sowie im Wasserrecht (WHG, Landeswassergesetze). Erfahren in der Abstimmung EU-Wasserrahmenrichtlinie-konformer Maßnahmen und im interdisziplinären Projektmanagement zwischen Wasserbau, Ökologie und Geotechnik.
Berufserfahrung
- Hydraulische Bemessung und numerische Strömungssimulation für Hochwasserschutzanlagen und Deichertüchtigungen
- Erstellung von Planfeststellungsunterlagen in Abstimmung mit Wasserwirtschaftsämtern und Naturschutzbehörden
- Mitwirkung an der Sanierungsplanung für Wehre und Schöpfwerke an Bundeswasserstraßen
- Abstimmung wasserbaulicher Maßnahmen mit Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie
- Projektsteuerung im interdisziplinären Team aus Wasserbau, Ökologie und Geotechnik
- Mitwirkung an Standsicherheitsnachweisen für Schleusen- und Wehranlagen
- Gewässerkundliche Auswertung und hydrologische Bemessungsgrundlagen für Ausbauprojekte
- Begleitung von Baumaßnahmen zur Unterhaltung von Bundeswasserstraßen
- Erstellung technischer Berichte und Abstimmung mit Genehmigungsbehörden
Ausbildung
- Schwerpunkte konstruktiver, ökologisch orientierter und geotechnischer Wasserbau, Flussgebietsmodellierung, Küsteningenieurwesen
- Masterarbeit zur hydronumerischen Simulation eines Hochwasserrückhaltebeckens
- Praxissemester bei einem Wasserwirtschaftsamt
- Vertiefung Wasserbau und Umwelttechnik ab dem 5. Semester
- Grundlagen Hydraulik, Wasserwirtschaft und Siedlungswasserwirtschaft
- Praktikum in einem Ingenieurbüro für Wasserbau
- Führung der geschützten Berufsbezeichnung „Ingenieur" nach dem jeweiligen Landesingenieurgesetz
- Regelmäßige Fortbildungen zu Eurocode-Bemessung und hydronumerischer Simulationssoftware
Kenntnisse
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Profil
Bauingenieur (M.Sc.) mit Vertiefung Wasserbau und mehrjähriger Erfahrung in der Planung und hydraulisch-statischen Bemessung wasserbaulicher Anlagen. Ich erstelle hydraulische Berechnungen und numerische Strömungssimulationen für Hochwasserschutzanlagen, Wehre und Schleusen, wirke an der Sanierung von Talsperren und Deichen mit und stimme mich eng mit Wasserwirtschaftsämtern, Naturschutzbehörden und ausführenden Firmen ab. Sicher im Umgang mit hydronumerischer Simulationssoftware (u. a. HYDRO_AS-2D, TELEMAC) sowie im Wasserrecht (WHG, Landeswassergesetze). Erfahren in der Abstimmung EU-Wasserrahmenrichtlinie-konformer Maßnahmen und im interdisziplinären Projektmanagement zwischen Wasserbau, Ökologie und Geotechnik.
Berufserfahrung
seit 2022
Wasserbauingenieur
Ingenieurbüro für Wasserbau und Wasserwirtschaft, Hamburg
- Hydraulische Bemessung und numerische Strömungssimulation für Hochwasserschutzanlagen und Deichertüchtigungen
- Erstellung von Planfeststellungsunterlagen in Abstimmung mit Wasserwirtschaftsämtern und Naturschutzbehörden
- Mitwirkung an der Sanierungsplanung für Wehre und Schöpfwerke an Bundeswasserstraßen
- Abstimmung wasserbaulicher Maßnahmen mit Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie
- Projektsteuerung im interdisziplinären Team aus Wasserbau, Ökologie und Geotechnik
2019 - 2022
Projektingenieur Wasserbau
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, Magdeburg
- Mitwirkung an Standsicherheitsnachweisen für Schleusen- und Wehranlagen
- Gewässerkundliche Auswertung und hydrologische Bemessungsgrundlagen für Ausbauprojekte
- Begleitung von Baumaßnahmen zur Unterhaltung von Bundeswasserstraßen
- Erstellung technischer Berichte und Abstimmung mit Genehmigungsbehörden
Werdegang
2016 - 2019
Master of Science Bauingenieurwesen, Vertiefung Wasserbau und Umwelt
Technische Universität Dresden
2013 - 2016
Bachelor of Science Bauingenieurwesen
Jade Hochschule Oldenburg
seit 2023
Mitglied der Ingenieurkammer
Ingenieurkammer des Bundeslandes
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Hydraulische Bemessung und StrömungssimulationExperte
- HochwasserschutzplanungFortgeschritten
- Standsicherheitsnachweise für WasserbauwerkeFortgeschritten
- Wasserrecht (WHG, Landeswassergesetze)Fortgeschritten
- Hydrologie und gewässerkundliche AuswertungFortgeschritten
- CAD/BIM für InfrastrukturprojekteFortgeschritten
- Projektmanagement in interdisziplinären TeamsFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (C1)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Wasserbauingenieur/in
Hydraulische Planung und Bemessung
- Hochwasserschutzanlagen, Deiche und Rückhaltebecken hydraulisch bemessen und ausgelegt
- Numerische Strömungssimulationen für Flussausbau- und Renaturierungsprojekte durchgeführt
- Standsicherheitsnachweise für Wehre, Schleusen und Talsperren erstellt
Genehmigungsplanung und Behördenabstimmung
- Planfeststellungsunterlagen für wasserbauliche Vorhaben erstellt und mit Genehmigungsbehörden abgestimmt
- Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie konzipiert
- Gewässerkundliche Gutachten und hydrologische Bemessungsgrundlagen erarbeitet
Bauüberwachung und Sanierung
- Sanierung und Ertüchtigung bestehender Deich- und Talsperrenbauwerke begleitet
- Bauausführung wasserbaulicher Maßnahmen fachtechnisch überwacht
- Zusammenarbeit mit ausführenden Firmen sowie Wasser- und Bodenverbänden koordiniert
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Abstimmung mit Ökologie, Geotechnik und Naturschutzbehörden im Projektteam
- Wasserbauliches Versuchswesen und Modellversuche begleitet
- Technische Beratung und Mitwirkung im Hochwasserfall unterstützt
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Wasserbauingenieur/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Hydraulik und Hydromechanik
- Hydrologie und gewässerkundliche Messdaten
- Numerische Strömungssimulation (z. B. HYDRO_AS-2D, TELEMAC, MIKE, Basement)
- Standsicherheitsnachweise für Wasserbauwerke (Deiche, Wehre, Talsperren, Schleusen)
- Wasserrecht (Wasserhaushaltsgesetz, Landeswassergesetze)
- Planfeststellungsverfahren und Genehmigungsplanung
- CAD/BIM für Infrastruktur- und Wasserbauprojekte
- EU-Wasserrahmenrichtlinie und Grundlagen der Gewässerökologie
Zertifikate
- Eintragung bei der Ingenieurkammer (Führung des geschützten Titels „Ingenieur/in")
- Zusatzqualifikationen in hydronumerischer Simulationssoftware (z. B. HYDRO_AS-2D-, TELEMAC-Schulungen)
- Fachkunde Wasserrecht/Umweltrecht (je nach Arbeitgeber)
- Erste-Hilfe-Ausbildung bzw. Rettungsschwimmer-Nachweis (bei Außendiensttätigkeit an Gewässern verbreitet)
Soft Skills
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ökologie, Geotechnik und Behörden
- Verantwortungsbewusstsein bei sicherheitsrelevanter Bemessung
- Kommunikationsstärke gegenüber Behörden, Verbänden und Anwohnern
- Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft im Hochwasserfall
- Analytisches, systematisches Denken bei komplexen hydraulischen Fragestellungen
- Eigenverantwortung bei Projekt- und Bauüberwachung
Werdegang und Gehalt als Wasserbauingenieur/in im Überblick
| Wege in die Rolle | „Wasserbauingenieur/in" ist kein Ausbildungsberuf mit Verordnung und keine eigenständig geschützte Berufsbezeichnung – geschützt ist, wie bei jeder/jedem Ingenieur/in, nur der Titel „Ingenieur/in" selbst über die Ingenieurgesetze der 16 Bundesländer (analog zur bereits bei Chemieingenieur/in und Bauphysiker/in dokumentierten Rechtslage, siehe docs/research-rolle-chemieingenieur.md und docs/research-rolle-bauphysiker.md): Er darf nur führen, wer ein mindestens sechssemestriges natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossen hat. Real und parallel vorkommend sind drei Zugangswege: (1) Bauingenieurstudium mit Vertiefung Wasserbau/Wasserwirtschaft (Hauptweg) – Bachelor, meist gefolgt von einem konsekutiven Master mit expliziter Vertiefungsrichtung, z. B. „Wasserbau und Umwelt" an der TU Dresden (Schwerpunkte konstruktiver, ökologisch orientierter und geotechnischer Wasserbau) oder „Wasserbau und Umwelttechnik" an der Jade Hochschule Oldenburg (ab dem 5. Bachelor-Semester); weitere Hochschulen mit vergleichbaren Vertiefungen sind u. a. KIT, RWTH Aachen, Uni Stuttgart, TU München und Leibniz Universität Hannover. (2) Eigenständiger Studiengang „Wasser- und Umweltingenieurwesen" bzw. „Wasserwirtschaft" (selterer, aber realer Weg) – an einigen Hochschulen wird das Fachgebiet nicht nur als Vertiefung, sondern als eigener Studiengang geführt, z. B. der (auch duale) Master „Wasser- und Umweltingenieurwesen" an der TU Hamburg; Absolvent/innen erfüllen die Ingenieurgesetz-Voraussetzung ebenso wie über die Vertiefungsrichtung. (3) Spezialisierung aus dem allgemeinen Bauingenieurberuf – Bauingenieur/innen ohne dezidierte Wasserbau-Vertiefung im Studium spezialisieren sich in der Praxis über mehrjährige Tätigkeit bei einem Wasserwirtschaftsamt, einer Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung oder in einem Ingenieurbüro für Wasserbau auf hydraulische Planung und Bemessung – strukturell analog zum jeweils dritten Weg bei Tragwerksplaner/in und Bauphysiker/in. Ein Aufstieg aus einer handwerklich-technischen Ausbildung wie Wasserbauer/in (siehe Abgrenzung) in die Rolle Wasserbauingenieur/in ist wegen des Ingenieur-Titelschutzes nicht ohne Studium möglich. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Wasserbauingenieur/innen liegt eine für diese Recherche-Serie ungewöhnlich dünne Datenlage vor: Mehrere sonst zuverlässige Portale (gehalt.de, gehaltsvergleich.com) führen keine eigene Profilseite für diesen Beruf und leiten alle geprüften Slug-Varianten auf generische Übersichtsseiten um. StepStone nennt unter dem Proxy-Titel „Ingenieur/in Wasserbau" ein Median-/Durchschnittsgehalt von 48.200 Euro brutto im Jahr (Spanne 41.900 bis 57.600 Euro; eine zweite, leicht abweichende Netto-Tabelle auf derselben Seite nennt Min 41.500 / Median 47.900 / Max 57.200 Euro). Glassdoor nennt unter dem exakten Titel „Wasserbauingenieur" ein geschätztes Durchschnittsgehalt von 50.000 Euro brutto im Jahr (Spanne 40.000 bis 85.000 Euro) – diese Schätzung beruht jedoch auf nur 3 gemeldeten Gehältern, ist von Glassdoor selbst als wenig belastbar („LOW"-Konfidenz) gekennzeichnet und stammt aus dem Jahr 2023 (Stale Data). Beide Quellen bewusst nicht gemittelt. Zum Vergleich: Für Wasserbauer/in, den handwerklichen Ausbildungsberuf (nicht zu verwechseln, siehe Abgrenzung), liegen im separaten Beruf-Datensatz niedrigere Zahlen vor (gehalt.de-Median rund 43.880 Euro/Jahr) – ein weiterer Beleg für die klare Trennung der beiden Qualifikationsebenen. |
Was verdient man als Wasserbauingenieur/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
StepStone (Proxy-Titel „Ingenieur/in Wasserbau“)
41.900 € – 57.600 €, Median 48.200 €
Bruttogehalt/Jahr laut Fließtext (Durchschnitt/Median), bundesweit, 5.560 Stellenangebote als Grundlage, Abweichende Netto-Tabelle auf derselben Seite nennt Min 41.500/Median 47.900/Max 57.200 Euro. StepStone führt keine eigene Kategorie „Wasserbauingenieur/in“, sondern „Ingenieur/in Wasserbau“ - inhaltlich Synonym, als Proxy-Quelle dokumentiert. Kein Controller-Copy-Paste-Bug auf dieser Seite.
Glassdoor
40.000 € – 85.000 €, Median 50.000 €
Geschätztes Durchschnittsgehalt (P50) sowie P25/P75, Jahresbrutto Deutschland, aus dem im HTML eingebetteten JSON-LD/React-Payload, Nur 3 gemeldete Gehälter (salariesCount=3), Konfidenz von Glassdoor selbst als LOW gekennzeichnet, Schätzung laut estimateSourceUpdateTime vom 13.4.2023 - über 3 Jahre alt. P75/P90/P99 kollabieren wegen der Kleinstichprobe auf denselben Wert 85.000 Euro. Mit großer Vorsicht zu verwenden, aber einzige Quelle mit exakt passendem Jobtitel.
Die Quellen liegen 1.800 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 13. August 2026.
Dos & Don'ts für den Wasserbauingenieur/in-Lebenslauf
Do
- Konkrete Bauwerkstypen benennen (Deiche, Wehre, Schleusen, Talsperren, Häfen) statt allgemein "Wasserbauprojekte"
- Verwendete Simulations-/Berechnungssoftware (z. B. HYDRO_AS-2D, TELEMAC) explizit auflisten
- Klar angeben, ob die Tätigkeit planend/beratend (Ingenieurbüro, Behörde) oder ausführungsnah war
- Eintragung bei der Ingenieurkammer und geführten Titel "Ingenieur/in" korrekt benennen
- Erfahrung mit Genehmigungsverfahren (Planfeststellung) und Behördenabstimmung konkret belegen
- Zusammenarbeit mit Ökologie/Naturschutz (EU-Wasserrahmenrichtlinie) hervorheben, wenn vorhanden
Don't
- Wasserbauingenieur/in nicht mit Wasserbauer/in verwechseln oder gleichsetzen - unterschiedliche Qualifikationsebenen (Studium vs. dreijährige Ausbildung nach Wabau-AusbV)
- Gehaltsangaben nicht unkritisch übernehmen - die Datenlage ist für diese Rolle ungewöhnlich dünn, mehrere große Portale führen keine eigene Profilseite
- Titel "Ingenieur/in" nicht ohne einschlägiges Studium führen - gesetzlich geschützt über die Länder-Ingenieurgesetze
- Wasserbau nicht mit Siedlungswasserwirtschaft/Trinkwasserversorgung verwechseln - anderes Fachgebiet
- Keine erfundenen Softwarekenntnisse oder Zertifikate angeben
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Wasserbauingenieur/in
Ist Wasserbauingenieur/in ein geschützter Berufstitel?
Der Titel „Wasserbauingenieur/in“ selbst ist nicht eigenständig geschützt und kein Ausbildungsberuf mit Verordnung. Geschützt ist, wie bei jeder/jedem Ingenieur/in, nur die Bezeichnung „Ingenieur/in“ über die Ingenieurgesetze der 16 Bundesländer: Sie darf nur führen, wer ein mindestens sechssemestriges natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen hat.
Welches Studium führt zum Beruf Wasserbauingenieur/in?
Meist ein Bauingenieurstudium mit Vertiefung Wasserbau/Wasserwirtschaft (z. B. an der TU Dresden oder der Jade Hochschule Oldenburg), seltener ein eigenständiger Studiengang wie „Wasser- und Umweltingenieurwesen“ (z. B. TU Hamburg). Auch eine spätere Spezialisierung aus dem allgemeinen Bauingenieurberuf über mehrjährige Praxis ist real und verbreitet.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserbauingenieur/in und Wasserbauer/in?
Wasserbauer/in ist ein dreijähriger, handwerklich-technischer Ausbildungsberuf nach der Wabau-AusbV (2004), der Deiche, Ufersicherungen und ähnliche Bauwerke im Außendienst herstellt, kontrolliert und instand hält. Wasserbauingenieur/in plant, berechnet und dimensioniert dieselben und größere Bauwerke auf Hochschulniveau. Ein Aufstieg von Wasserbauer/in zu Wasserbauingenieur/in ist wegen des Ingenieur-Titelschutzes nicht ohne Studium möglich.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserbauingenieur/in und Tragwerksplaner/in?
Beide führen statisch-konstruktive Nachweise, aber Tragwerksplaner/innen bemessen die tragende Konstruktion von Bauwerken allgemein (vor allem Hochbau), während Wasserbauingenieur/innen zusätzlich immer die hydraulische Funktion bemessen (Durchfluss, Wellenbelastung, Erosionsschutz). Ein Teil der Wasserbauingenieur/innen (Schwerpunkt „konstruktiver Wasserbau“) übernimmt faktisch Tragwerksplanung für hydraulische Bauwerke wie Talsperren oder Wehre.
Was verdient man als Wasserbauingenieur/in?
Die Datenlage ist ungewöhnlich dünn: StepStone nennt unter dem Proxy-Titel „Ingenieur/in Wasserbau“ ein Median-/Durchschnittsgehalt von 48.200 Euro brutto im Jahr. Glassdoor nennt unter dem exakten Titel „Wasserbauingenieur“ ein Durchschnittsgehalt von 50.000 Euro, allerdings basierend auf nur 3 gemeldeten Gehältern und als wenig belastbar gekennzeichnet. gehalt.de und gehaltsvergleich.com führen keine eigene Profilseite für diesen Beruf.
Wo arbeiten Wasserbauingenieur/innen?
Typische Arbeitgeber sind Ingenieurbüros für Wasserbau und Wasserwirtschaft, Wasserwirtschaftsämter und Landesbetriebe der Länder, die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Landestalsperrenverwaltungen, Deich- und Wasserverbände, Energieversorger im Bereich Wasserkraft, Hafenbehörden sowie internationale Entwicklungszusammenarbeit.
Ist ein Quereinstieg ohne Studium möglich?
Nein. Weil die Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ über die Ingenieurgesetze der Länder geschützt ist, führt kein Weg ohne ein mindestens sechssemestriges natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium in die Rolle - anders als bei vielen anderen Rollen dieser Datenbank gibt es keinen reinen Praxis- oder Weiterbildungs-Quereinstieg.
Quellen
- Wasserbauingenieur, Wikipedia, abgerufen am 2026-08-13
- Vertiefung Wasserbau und Umwelt (Bauingenieurwesen, Master), TU Dresden, abgerufen am 2026-08-13
- Bauingenieurwesen B.Eng. - Vertiefung Wasserbau und Umwelttechnik, Jade Hochschule Oldenburg, abgerufen am 2026-08-13
- Master Wasser- und Umweltingenieurwesen, TU Hamburg, abgerufen am 2026-08-13
- Ingenieur/in Wasserbau Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-13
- Gehalt: Wasserbauingenieur, Glassdoor, abgerufen am 2026-08-13
- Karriere bei der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Bundesanstalt für Wasserbau, abgerufen am 2026-08-13
- Gehalt für Jobs als Wasserbauer (m/w/d) - Homonym-Kontaminationsfund unter der Suchanfrage "wasserbauingenieur", Indeed, abgerufen am 2026-08-13
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026