Lebenslauf Muster Graveur/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Graveur/in ist ein dualer Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren nach der Graveurausbildungsverordnung (GrAusbV) vom 3. Juni 2016. Das Gewerbe „Graveure“ zählt zu den zulassungsfreien Handwerken der Anlage B Abschnitt 1 Nummer 6 der Handwerksordnung, nicht zur Anlage A – es besteht deshalb keine gesetzliche Meisterpflicht. Seit der Reform 2016 ist Graveur/in ein einheitlicher Monoberuf ohne wählbare Fachrichtungen; einzige Differenzierung ist die Wahl zwischen Flach- oder Reliefgravur als Prüfungsstück-Thema in der Gesellenprüfung. Zu den Kernaufgaben zählen das Anfertigen von Flachstich- und Reliefgravuren, das Herstellen von Stempeln sowie Form- und Prägewerkzeugen (u. a. für Münzen und Medaillen) und das Gestalten von Beschilderungen und Oberflächen auf Metall, Kunststoff und weiteren Werkstoffen – mit Handstichel ebenso wie mit CNC-, Laser- und Ätztechnik. Unabhängige Gehaltsportale nennen für ausgelernte Fachkräfte Werte zwischen rund 26.500 € und über 38.000 € brutto im Jahr, bei durchgehend dünner Datenbasis.
Zuletzt aktualisiert am
Profil
Graveurin mit mehrjähriger Erfahrung in der Anfertigung von Flachstich- und Reliefgravuren sowie im Herstellen von Stempeln, Form- und Prägewerkzeugen. Sicher im Umgang mit Handstichel, CNC-Graviermaschinen und Lasertechnik auf Metall, Kunststoff und Glas. Präzise, geduldige Arbeitsweise mit gestalterischem Gespür für Schrift, Ornament und Heraldik, kombiniert mit technischem Verständnis für Fertigungsplanung und Qualitätssicherung.
Berufserfahrung
- Anfertigen von Flachstich- und Reliefgravuren auf Metall, Kunststoff und Glas nach Kundenauftrag
- Herstellen und Gravieren von Namensschildern, Gedenktafeln und Beschilderungen für Innen- und Außenbereiche
- Bedienen und Programmieren von CNC-Gravier- und Lasermaschinen für Serien- und Einzelanfertigungen
- Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen und Übergabe der fertigen Werkstücke an Kundinnen und Kunden
- Herstellen von Stempeln sowie Form- und Prägewerkzeugen für Medaillen und Auszeichnungen
- Anfertigen und Instandhalten von Gravierwerkzeugen (Stichel, Punzen, Fräser)
- Gestalten und Veredeln von Metalloberflächen durch Glanzstechen, Mattieren und Punzieren
- Mitwirkung an der praktischen Anleitung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr
Ausbildung
- Dreijährige duale Ausbildung nach der Graveurausbildungsverordnung (GrAusbV)
- Gesellenprüfung Teil 1 (Werkstückherstellung) zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 mit Prüfungsbereich Kundenauftrag (Flachgravur) am Ende der Ausbildung
- Berufsschulunterricht mit Schwerpunkt Fachzeichnen, Werkstoffkunde und Gestaltung/Heraldik
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Graveur/in
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Profil
Graveurin mit mehrjähriger Erfahrung in der Anfertigung von Flachstich- und Reliefgravuren sowie im Herstellen von Stempeln, Form- und Prägewerkzeugen. Sicher im Umgang mit Handstichel, CNC-Graviermaschinen und Lasertechnik auf Metall, Kunststoff und Glas. Präzise, geduldige Arbeitsweise mit gestalterischem Gespür für Schrift, Ornament und Heraldik, kombiniert mit technischem Verständnis für Fertigungsplanung und Qualitätssicherung.
Berufserfahrung
- Anfertigen von Flachstich- und Reliefgravuren auf Metall, Kunststoff und Glas nach Kundenauftrag
- Herstellen und Gravieren von Namensschildern, Gedenktafeln und Beschilderungen für Innen- und Außenbereiche
- Bedienen und Programmieren von CNC-Gravier- und Lasermaschinen für Serien- und Einzelanfertigungen
- Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen und Übergabe der fertigen Werkstücke an Kundinnen und Kunden
- Herstellen von Stempeln sowie Form- und Prägewerkzeugen für Medaillen und Auszeichnungen
- Anfertigen und Instandhalten von Gravierwerkzeugen (Stichel, Punzen, Fräser)
- Gestalten und Veredeln von Metalloberflächen durch Glanzstechen, Mattieren und Punzieren
- Mitwirkung an der praktischen Anleitung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr
Ausbildung
- Dreijährige duale Ausbildung nach der Graveurausbildungsverordnung (GrAusbV)
- Gesellenprüfung Teil 1 (Werkstückherstellung) zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 mit Prüfungsbereich Kundenauftrag (Flachgravur) am Ende der Ausbildung
- Berufsschulunterricht mit Schwerpunkt Fachzeichnen, Werkstoffkunde und Gestaltung/Heraldik
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Graveurin mit mehrjähriger Erfahrung in der Anfertigung von Flachstich- und Reliefgravuren sowie im Herstellen von Stempeln, Form- und Prägewerkzeugen. Sicher im Umgang mit Handstichel, CNC-Graviermaschinen und Lasertechnik auf Metall, Kunststoff und Glas. Präzise, geduldige Arbeitsweise mit gestalterischem Gespür für Schrift, Ornament und Heraldik, kombiniert mit technischem Verständnis für Fertigungsplanung und Qualitätssicherung.
Berufserfahrung
seit 2023
Graveurin
Gravur & Schilder Behrendt, Solingen
- Anfertigen von Flachstich- und Reliefgravuren auf Metall, Kunststoff und Glas nach Kundenauftrag
- Herstellen und Gravieren von Namensschildern, Gedenktafeln und Beschilderungen für Innen- und Außenbereiche
- Bedienen und Programmieren von CNC-Gravier- und Lasermaschinen für Serien- und Einzelanfertigungen
- Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen und Übergabe der fertigen Werkstücke an Kundinnen und Kunden
2020 - 2023
Graveurin (Gesellin)
Prägewerkzeugbau Fischer, Pforzheim
- Herstellen von Stempeln sowie Form- und Prägewerkzeugen für Medaillen und Auszeichnungen
- Anfertigen und Instandhalten von Gravierwerkzeugen (Stichel, Punzen, Fräser)
- Gestalten und Veredeln von Metalloberflächen durch Glanzstechen, Mattieren und Punzieren
- Mitwirkung an der praktischen Anleitung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr
Ausbildung
2017 - 2020
Ausbildung zur Graveurin
Graveuratelier Wenzel, Solingen, Handwerkskammer Düsseldorf
Kenntnisse
- Flachstich- und Reliefgravur mit HandstichelExperte
- CNC-Gravier- und LasertechnikExperte
- Herstellen von Stempeln und PrägewerkzeugenExperte
- Gestalten und Veredeln von Oberflächen (Glanzstechen, Mattieren, Punzieren)Fortgeschritten
- CAD-gestützte Modell- und FormenerstellungFortgeschritten
- Heraldik und SchriftgestaltungFortgeschritten
- Werkstoffkunde Metalle und KunststoffeFortgeschritten
- Qualitätssicherung und PrüftechnikFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGut (B2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Graveur/in
Gravur und Fertigung
- Anfertigen von Flachstich- und Reliefgravuren auf unterschiedlichen Werkstoffoberflächen
- Übertragen von Schriften, Zeichen und Motiven auf Freiformflächen durch Zeichnen, Ätzen oder Lasern
- Bedienen und Programmieren CNC-gestützter Gravier- und Erodiermaschinen
- Anfertigen und Instandhalten von Gravierwerkzeugen (Stichel, Punzen, Fräser)
Stempel, Formen und Prägewerkzeuge
- Herstellen von Stempeln sowie Form- und Prägewerkzeugen, u. a. für Münzen und Medaillen
- Anfertigen von Modellen und Formen, teils rechnergestützt (CAD/CNC)
- Manuelles und maschinelles Gravieren von Prägewalzen und Erodierelektroden
Oberflächen und Beschilderung
- Gestalten und Veredeln von Oberflächen durch Glanzstechen, Schraffieren, Mattieren, Tremblieren und Punzieren
- Herstellen und Gravieren von Namensschildern, Gedenktafeln, Frontplatten und Bedientableaus
- Farbiges Auslegen und Bedrucken von Beschilderungen für Innen- und Außenbereiche
Planung und Qualität
- Auswerten technischer Zeichnungen und CAD-Daten sowie Erstellen eigener Fertigungszeichnungen
- Planen von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen im Kundenauftrag
- Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen und Dokumentation von Arbeitsergebnissen
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Graveur/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Flachstich- und Reliefgravur (Handstichel und maschinell)
- Herstellen und Instandhalten von Gravierwerkzeugen
- CNC-, Laser- und Ätztechnik
- Herstellen von Stempeln, Form- und Prägewerkzeugen
- Anfertigen von Modellen und Formen (auch CAD-gestützt)
- Oberflächenveredelung (Glanzstechen, Mattieren, Tremblieren, Punzieren)
- Technisches Zeichnen und Fertigungsplanung
- Werkstoffkunde Metalle, Kunststoffe und weitere Werkstoffe
Zertifikate
- Gesellenbrief Graveur/in
- Fortbildung zum/zur Graveurmeister/in (freiwillig)
- Schulungsnachweis CAD/CNC-Graviertechnik
- Kenntnisnachweis Laser- und Ätztechnik (betriebsintern)
Soft Skills
- Feinmotorik und handwerkliche Präzision
- Geduld und Sorgfalt bei filigranen Arbeiten
- Gestalterisches und räumliches Vorstellungsvermögen
- Technisches Verständnis für Maschinen und Fertigungsprozesse
- Selbständige Arbeitsorganisation
- Kundenorientierung bei individuellen Gravuraufträgen
Ausbildung und Gehalt als Graveur/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Die Berufsausbildung zum Graveur/zur Graveurin ist eine duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Rechtsgrundlage ist die Graveurausbildungsverordnung (GrAusbV) vom 3. Juni 2016 (BGBl. 2016 I S. 1298), die am 1. August 2016 in Kraft trat und die vorherige Verordnung vom 15. Mai 1998 (BGBl. I S. 1020) ablöste. Nach § 1 GrAusbV wird der Ausbildungsberuf nach § 25 der Handwerksordnung (HwO) für das Gewerbe nach Anlage B Abschnitt 1 Nummer 6 „Graveure“ staatlich anerkannt – ein zulassungsfreies Handwerk, für dessen selbständige Ausübung anders als bei vielen Anlage-A-Handwerken keine Meisterprüfung gesetzlich vorgeschrieben ist. Nach § 2 GrAusbV dauert die Ausbildung drei Jahre. Seit der Reform 2016 ist Graveur/in ein Monoberuf: § 4 Absatz 2 GrAusbV nennt neun berufsprofilgebende Berufsbildpositionen ohne Fachrichtungswahl, u. a. Planen von Herstellungsprozessen, Vorbereiten von Werkstücken für Gravur-, Laser- und Drucktechnik, Herstellen und Instandhalten von Gravierwerkzeugen, Anfertigen von Modellen und Formen, Anfertigen von Flachstichen, Gestalten und Veredeln von Oberflächen sowie Herstellen von Beschilderungen, Anfertigen von Stempeln und von Form- und Prägewerkzeugen sowie Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen. Die Gesellenprüfung ist nach §§ 7 ff. GrAusbV zweigeteilt: Teil 1 (Prüfungsbereich Werkstückherstellung, 20 % Gewichtung) findet zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt, Teil 2 am Ende der Ausbildung in den Prüfungsbereichen Kundenauftrag (§ 12, 40 % Gewichtung, wahlweise Flach- oder Reliefgravur als Prüfungsstück), Fertigungstechnik und Arbeitsplanung (15 %), Gestaltung (15 %, u. a. Grundlagen der Heraldik) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %). Für Betriebsinhaber/innen, die den freiwilligen Meistertitel führen möchten, besteht die Möglichkeit einer Fortbildung zum/zur Graveurmeister/in; eine gesetzliche Pflicht dazu besteht mangels Zulassungspflicht nicht. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Die Gehaltsangaben unabhängiger Online-Portale für Graveure/innen weichen voneinander ab und werden hier bewusst nicht gemittelt. StepStone nennt für 2026 ein Durchschnittsgehalt von 35.700 € brutto im Jahr (Spanne 29.800-41.500 €, Einstieg ca. 22.032 €). Gehaltsvergleich.com liegt mit einem Median von rund 26.532 € im Jahr (Spanne 22.284-30.420 €, Basis 234 Datensätze) am unteren Ende. Indeed nennt einen Durchschnitt von 38.335 € im Jahr (Spanne 34.048-43.163 €), allerdings auf Basis von nur 4 erfassten Gehaltsangaben – ein sehr kleiner, wenig belastbarer Stichprobenumfang. Eine vierte, größere Quelle (GEHALT.de) wurde bewusst nicht übernommen: Der dort ausgewiesene Median von 43.313 € ist bis auf den Euro identisch mit dem für den benachbarten Beruf Goldschmied/in dokumentierten GEHALT.de-Wert, was auf einen generischen Cluster-Wert statt einer eigenständigen Erhebung für Graveur/in hindeutet. Insgesamt ist die Datenbasis für diesen kleinen, seltenen Handwerksberuf bei allen Portalen dünn. |
Was verdient man als Graveur/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
StepStone
29.800 € – 41.500 €, Median 35.700 €
Bruttojahresgehalt, StepStone-Gehaltsauswertung, Stand 2026, Einstiegsgehalt laut Portal ca. 22.032 €/Jahr; kein Stichprobenumfang angegeben
Gehaltsvergleich.com
22.284 € – 30.420 €, Median 26.532 €
Bruttojahresgehalt (aus Monatsangabe 2.211 € hochgerechnet), 234 Datensätze, Kein explizites Erhebungsdatum auf der Seite angegeben
Indeed
34.048 € – 43.163 €, Median 38.335 €
Bruttojahresgehalt aus Stellenanzeigen der letzten 36 Monate, 4 Gehaltsangaben, Stand 16.04.2026, Sehr kleine Stichprobe (n=4) – grober Anhaltspunkt, keine belastbare Statistik
Die Quellen liegen 11.803 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 11. August 2026.
Dos & Don'ts für den Graveur/in-Lebenslauf
Do
- Konkrete Techniken und Materialien nennen (Flach-/Reliefgravur, Metall/Kunststoff/Glas, Handstichel vs. CNC/Laser)
- Ergebnisse mit Referenzstücken beschreiben (z. B. Prägewerkzeuge, Beschilderungen, Auszeichnungen)
- Maschinen- und Softwarekenntnisse hervorheben (CAD, CNC-Graviermaschinen, Lasertechnik)
- Gestalterische Kompetenzen wie Schriftgestaltung oder Heraldik erwähnen, falls vorhanden
- Zusatzqualifikationen wie eine Graveurmeister-Fortbildung klar als freiwillig kennzeichnen
- Bezug zur Gesellenprüfung (Teil 1/Teil 2) sachlich korrekt darstellen, falls relevant
Don't
- Nicht behaupten, eine Meisterpflicht sei gesetzlich vorgeschrieben - das Handwerk ist zulassungsfrei (Anlage B HwO)
- Keine Fachrichtungen wie „Schriftgraveur“ oder „Stahlgraveur“ als aktuellen Ausbildungsinhalt angeben - seit 2016 ist Graveur/in ein Monoberuf
- Ausbildungsdauer nicht falsch angeben (drei Jahre, nicht dreieinhalb oder vier)
- Graveur/in nicht mit Goldschmied/in oder Edelsteingraveur/in (Anlage B Nr. 37, eigenes Gewerbe) gleichsetzen
- Keine erfundenen Zertifikate oder Prüfsiegel angeben, die nicht tatsächlich erworben wurden
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Graveur/in
Ist Graveur/in ein Ausbildungsberuf mit Meisterpflicht?
Nein. Das Gewerbe „Graveure“ zählt nach Anlage B Abschnitt 1 Nummer 6 der Handwerksordnung zu den zulassungsfreien Handwerken, nicht zur Anlage A. Für die selbständige Berufsausübung ist deshalb keine Meisterprüfung gesetzlich vorgeschrieben.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Graveur bzw. zur Graveurin?
Die duale Ausbildung dauert nach § 2 der Graveurausbildungsverordnung (GrAusbV) drei Jahre und findet in Betrieb und Berufsschule statt.
Gibt es bei der Ausbildung zum Graveur Fachrichtungen wie Schriftgraveur oder Stahlgraveur?
Nein, seit der GrAusbV-Reform 2016 ist Graveur/in ein einheitlicher Monoberuf ohne wählbare Fachrichtungen. Einzige Wahlmöglichkeit besteht im Prüfungsbereich Kundenauftrag der Gesellenprüfung, wo zwischen dem Prüfungsstück-Thema Flachgravur oder Reliefgravur gewählt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Graveur/in und Goldschmied/in?
Goldschmied/in arbeitet primär mit Edelmetallen und Edelsteinen zur Schmuckherstellung (Legieren, Gießen, Steinfassen). Graveur/in bearbeitet materialübergreifend Metalle, Kunststoffe und weitere Werkstoffe und stellt vor allem Stempel, Präge- und Formwerkzeuge, Beschilderungen sowie Flach- und Reliefgravuren her – ein technisch breiteres Produktspektrum als reiner Schmuck.
Wie viel verdient ein Graveur bzw. eine Graveurin?
Unabhängige Quellen weichen deutlich voneinander ab: StepStone nennt ein Durchschnittsgehalt von rund 35.700 € brutto im Jahr, Gehaltsvergleich.com rund 26.500 € und Indeed rund 38.300 € (bei nur 4 erfassten Gehaltsangaben). Die Datenbasis ist für diesen kleinen Handwerksberuf bei allen Portalen dünn.
Quellen
- Graveurausbildungsverordnung (GrAusbV), Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-11
- GrAusbV Anlage – Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Graveur und zur Graveurin, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-11
- Handwerksordnung (HwO), Anlage A – Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-11
- Handwerksordnung (HwO), Anlage B – Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke und handwerksähnlichen Gewerbe, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-11
- Graveur/in Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-11
- Graveur Gehalt – Infos zum Verdienst als Graveur, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-11
- Gehalt als Graveur (m/w/d): so hoch fällt es aus, Indeed, abgerufen am 2026-08-11
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026