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Lebenslauf Muster Goldschmied/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Goldschmied/in (seit dem 1. August 2025 offiziell „Gold- und Silberschmied/in“) ist ein dualer Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von dreieinhalb Jahren nach der Gold- und Silberschmied-Ausbildungsverordnung (GoSiAusbV). Anders als bei vielen anderen Handwerksberufen ist keine Meisterpflicht vorgeschrieben: Das Gewerbe „Gold- und Silberschmiede“ zählt nicht zu den zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A der Handwerksordnung, sondern seit 2004 zu den zulassungsfreien Handwerken der Anlage B Abschnitt 1 Nummer 11. Ausgebildet wird in einer von zwei Fachrichtungen: Goldschmieden (Schmuck, Juwelenschmuck, Ketten) oder Silberschmieden (Gerät und Objekt). Zu den Kernaufgaben zählen das Entwerfen, Anfertigen und Reparieren von Schmuck, das Fassen von Edelsteinen sowie die Oberflächenbearbeitung von Edelmetallen. Bei der Feingehaltsangabe auf Schmuck gilt in Deutschland das Gesetz über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren von 1884 mit einem Selbststempelungssystem ohne staatliche Prüfpflicht. Unabhängige Gehaltsportale nennen für ausgelernte Fachkräfte sehr unterschiedliche Werte zwischen rund 27.000 € und über 43.000 € brutto im Jahr.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Goldschmied/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Goldschmiedin mit mehrjähriger Erfahrung in der Fertigung, Reparatur und Umarbeitung von Schmuckstücken sowie in der Fassung von Edelsteinen. Sicher im Umgang mit Gold, Silber und Platin, in klassischen Löt-, Gieß- und Fassungstechniken sowie in CAD-gestütztem Schmuckdesign. Genaue, geduldige Arbeitsweise mit Gespür für Formen, Oberflächen und Materialien, kombiniert mit kundenorientierter Beratungskompetenz.

Berufserfahrung

seit 2022
Goldschmiedin, Fachrichtung Goldschmieden
Schmuckatelier Lindenberg, München
  • Anfertigung und Reparatur von Schmuckstücken aus Gold, Silber und Platin nach Kundenentwurf
  • Fassen von Brillanten und Farbedelsteinen in Krappen-, Kasten- und Pavéfassung
  • Kundenberatung sowie Erstellung individueller CAD-Entwürfe für Auftragsschmuck
  • Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen und Feingehaltskontrollen vor Auslieferung
2019 - 2022
Goldschmiedin (Geselle)
Juwelier Amrhein, Frankfurt am Main
  • Herstellung von Trauringen und Auftragsschmuck nach individuellem Kundenwunsch
  • Oberflächenveredelung durch Polieren, Mattieren und Galvanisieren
  • Mitarbeit bei der praktischen Anleitung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr
  • Reparatur und Umarbeitung von Altschmuck, inklusive Steinfassungserneuerung

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung zur Goldschmiedin, Fachrichtung Schmuck
Goldschmiede Wagner, Pforzheim, Handwerkskammer Karlsruhe
  • Dreieinhalbjährige duale Ausbildung nach der damals geltenden Goldschmied-Ausbildungsverordnung
  • Gesellenprüfung mit praktischer Anfertigung einer Goldschmiedearbeit als Prüfungsstück
  • Berufsschulunterricht an der Kunst- und Werkschule Pforzheim, Schwerpunkt Fachzeichnen und Werkstoffkunde

Kenntnisse

Löten und Schweißen von EdelmetallenExperte
Fassen von Edelsteinen (Krappe, Kasten, Pavé)Experte
Legieren, Schmelzen und Gießen von EdelmetallenExperte
Polieren und OberflächenveredelungExperte
CAD-gestütztes Schmuckdesign (z. B. Rhino, JewelCAD)Fortgeschritten
Gravieren und ZiselierenFortgeschritten
Feingehaltsprüfung und PunzierungFortgeschritten
Kundenberatung und VerkaufFortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut (B2)
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Maria Beispiel
Goldschmied/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Goldschmiedin mit mehrjähriger Erfahrung in der Fertigung, Reparatur und Umarbeitung von Schmuckstücken sowie in der Fassung von Edelsteinen. Sicher im Umgang mit Gold, Silber und Platin, in klassischen Löt-, Gieß- und Fassungstechniken sowie in CAD-gestütztem Schmuckdesign. Genaue, geduldige Arbeitsweise mit Gespür für Formen, Oberflächen und Materialien, kombiniert mit kundenorientierter Beratungskompetenz.

Berufserfahrung

seit 2022
Goldschmiedin, Fachrichtung Goldschmieden
Schmuckatelier Lindenberg, München
  • Anfertigung und Reparatur von Schmuckstücken aus Gold, Silber und Platin nach Kundenentwurf
  • Fassen von Brillanten und Farbedelsteinen in Krappen-, Kasten- und Pavéfassung
  • Kundenberatung sowie Erstellung individueller CAD-Entwürfe für Auftragsschmuck
  • Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen und Feingehaltskontrollen vor Auslieferung
2019 - 2022
Goldschmiedin (Geselle)
Juwelier Amrhein, Frankfurt am Main
  • Herstellung von Trauringen und Auftragsschmuck nach individuellem Kundenwunsch
  • Oberflächenveredelung durch Polieren, Mattieren und Galvanisieren
  • Mitarbeit bei der praktischen Anleitung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr
  • Reparatur und Umarbeitung von Altschmuck, inklusive Steinfassungserneuerung

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung zur Goldschmiedin, Fachrichtung Schmuck
Goldschmiede Wagner, Pforzheim, Handwerkskammer Karlsruhe
  • Dreieinhalbjährige duale Ausbildung nach der damals geltenden Goldschmied-Ausbildungsverordnung
  • Gesellenprüfung mit praktischer Anfertigung einer Goldschmiedearbeit als Prüfungsstück
  • Berufsschulunterricht an der Kunst- und Werkschule Pforzheim, Schwerpunkt Fachzeichnen und Werkstoffkunde

Kenntnisse

Löten und Schweißen von EdelmetallenExperte
Fassen von Edelsteinen (Krappe, Kasten, Pavé)Experte
Legieren, Schmelzen und Gießen von EdelmetallenExperte
Polieren und OberflächenveredelungExperte
CAD-gestütztes Schmuckdesign (z. B. Rhino, JewelCAD)Fortgeschritten
Gravieren und ZiselierenFortgeschritten
Feingehaltsprüfung und PunzierungFortgeschritten
Kundenberatung und VerkaufFortgeschritten

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DeutschMuttersprache
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Profil

Goldschmiedin mit mehrjähriger Erfahrung in der Fertigung, Reparatur und Umarbeitung von Schmuckstücken sowie in der Fassung von Edelsteinen. Sicher im Umgang mit Gold, Silber und Platin, in klassischen Löt-, Gieß- und Fassungstechniken sowie in CAD-gestütztem Schmuckdesign. Genaue, geduldige Arbeitsweise mit Gespür für Formen, Oberflächen und Materialien, kombiniert mit kundenorientierter Beratungskompetenz.

Berufserfahrung

seit 2022

Goldschmiedin, Fachrichtung Goldschmieden

Schmuckatelier Lindenberg, München

  • Anfertigung und Reparatur von Schmuckstücken aus Gold, Silber und Platin nach Kundenentwurf
  • Fassen von Brillanten und Farbedelsteinen in Krappen-, Kasten- und Pavéfassung
  • Kundenberatung sowie Erstellung individueller CAD-Entwürfe für Auftragsschmuck
  • Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen und Feingehaltskontrollen vor Auslieferung

2019 - 2022

Goldschmiedin (Geselle)

Juwelier Amrhein, Frankfurt am Main

  • Herstellung von Trauringen und Auftragsschmuck nach individuellem Kundenwunsch
  • Oberflächenveredelung durch Polieren, Mattieren und Galvanisieren
  • Mitarbeit bei der praktischen Anleitung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr
  • Reparatur und Umarbeitung von Altschmuck, inklusive Steinfassungserneuerung

Ausbildung

2016 - 2019

Ausbildung zur Goldschmiedin, Fachrichtung Schmuck

Goldschmiede Wagner, Pforzheim, Handwerkskammer Karlsruhe

Kenntnisse

  • Löten und Schweißen von EdelmetallenExperte
  • Fassen von Edelsteinen (Krappe, Kasten, Pavé)Experte
  • Legieren, Schmelzen und Gießen von EdelmetallenExperte
  • Polieren und OberflächenveredelungExperte
  • CAD-gestütztes Schmuckdesign (z. B. Rhino, JewelCAD)Fortgeschritten
  • Gravieren und ZiselierenFortgeschritten
  • Feingehaltsprüfung und PunzierungFortgeschritten
  • Kundenberatung und VerkaufFortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut (B2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Goldschmied/in

Fertigung

  • Anfertigung von Schmuckstücken nach Kundenentwurf oder eigenem Design
  • Herstellung von Ketten, Ringen und Juwelenschmuck
  • Legieren, Schmelzen und Gießen von Gold-, Silber- und Platinlegierungen
  • Anwendung computergestützter Konstruktions- und Fertigungsverfahren (CAD/CAM)

Reparatur und Umarbeitung

  • Reparatur, Aufarbeitung und Umarbeitung von Schmuck und Gerät
  • Erneuerung von Steinfassungen und Verschlüssen
  • Größenänderung von Ringen und Ketten

Steine und Oberflächen

  • Fassen von Edelsteinen, Perlen und anderen Besatzmaterialien
  • Prüfen und Bewerten von Edelsteinen, Dubletten und Imitationen
  • Oberflächenbearbeitung durch Polieren, Mattieren, Galvanisieren und Gravieren

Kundenkontakt und Qualität

  • Beratung von Kundinnen und Kunden, Angebotserstellung und Auftragskalkulation
  • Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen und Feingehaltskontrollen
  • Dokumentation und Nachkalkulation abgeschlossener Aufträge

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Goldschmied/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Löten, Schweißen und Fügen von Edelmetallen
  • Legieren, Schmelzen und Gießen
  • Fassen von Edelsteinen (Krappe, Kasten, Pavé, Kanal)
  • Gravieren und Ziselieren
  • Oberflächenbearbeitung (Polieren, Mattieren, Galvanisieren)
  • CAD/CAM-gestütztes Schmuckdesign
  • Feingehaltsprüfung und Punzierung
  • Werkstoffkunde Edelmetalle und Edelsteine
  • Reparatur und Umarbeitung von Schmuck

Zertifikate

  • Gesellenbrief Gold- und Silberschmied/in bzw. Goldschmied/in
  • Meisterbrief im Gold- und Silberschmiede-Handwerk (freiwillig, nach § 45 HwO)
  • Fortbildung Edelsteinkunde / Gemmologie (z. B. DGemG)
  • Lötkurs bzw. Fachkundenachweis für Edelmetallverarbeitung
  • Schulungsnachweis CAD/CAM-Schmuckdesign (z. B. Rhino, JewelCAD)

Soft Skills

  • Feinmotorik und handwerkliche Präzision
  • Geduld und Sorgfalt bei filigranen Arbeiten
  • Gestalterisches und räumliches Vorstellungsvermögen
  • Kundenorientierung und Beratungskompetenz
  • Selbständige Arbeitsorganisation
  • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Edelmetallen und Kundeneigentum

Ausbildung und Gehalt als Goldschmied/in im Überblick

AusbildungswegDie Berufsausbildung zum Goldschmied/zur Goldschmiedin ist eine duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Seit dem 1. August 2025 gilt hierfür die „Verordnung über die Berufsausbildung zum Gold- und Silberschmied und zur Gold- und Silberschmiedin“ (Gold- und Silberschmied-Ausbildungsverordnung, GoSiAusbV) vom 20. März 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 93), die die bis dahin getrennten Ausbildungsordnungen für Goldschmied/in und Silberschmied/in aus dem Jahr 1992 zusammenführt. Nach § 2 GoSiAusbV dauert die Ausbildung dreieinhalb Jahre. § 5 GoSiAusbV gliedert die Ausbildung in fachrichtungsübergreifende Inhalte sowie in eine von zwei Fachrichtungen: Goldschmieden (u. a. Entwerfen und Anfertigen von Schmuck, Juwelenschmuck und Ketten, § 5 Absatz 3) oder Silberschmieden (u. a. Entwerfen und Herstellen von Gerät und Objekt aus Silber, § 5 Absatz 4). Die Ausbildung endet mit der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung nach § 10 ff. GoSiAusbV, unter anderem mit der praktischen Anfertigung einer Goldschmiede- bzw. Silberschmiedearbeit. Rechtsgrundlage der staatlichen Anerkennung ist § 1 GoSiAusbV in Verbindung mit § 25 der Handwerksordnung (HwO) und § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes. Wichtig für die rechtliche Einordnung: Das Gewerbe „Gold- und Silberschmiede“ ist in der Handwerksordnung nicht in Anlage A (zulassungspflichtige Handwerke), sondern in Anlage B Abschnitt 1 Nummer 11 (zulassungsfreie Handwerke) aufgeführt. Diese Einordnung besteht seit der HwO-Novelle zum 1. Januar 2004, durch die das Goldschmiedehandwerk aus der Meisterpflicht der Anlage A herausgenommen wurde. Für die selbständige Ausübung ist deshalb keine Zulassung im Sinne des § 1 HwO und damit keine Meisterprüfung erforderlich. Die Altgesellenregelung des § 7b HwO, die für bestimmte zulassungspflichtige Anlage-A-Handwerke (Nummer 12 sowie Nummer 33 bis 37) eine Ausübungsberechtigung ohne Meisterprüfung ermöglicht, ist auf das Gold- und Silberschmiede-Handwerk mangels Zulassungspflicht gar nicht anwendbar - sie betrifft ausdrücklich nur zulassungspflichtige Handwerke der Anlage A. Wer dennoch den Meistertitel führen möchte, kann freiwillig die Meisterprüfung nach der Gold- und Silberschmiedemeisterverordnung (GoldSilberschmiedMstrV vom 8. Mai 2003, BGBl. I S. 672, Rechtsgrundlage § 45 HwO) ablegen; sie umfasst die Teile I (meisterhafte Arbeiten), II (Fachtheorie), III (Betriebswirtschaft, Kaufmännisches und Recht) und IV (Berufs- und Arbeitspädagogik). Ergänzend regelt für die Feingehaltsangabe auf Schmuck das Gesetz über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren (FeinGehG) von 1884: Nach § 5 FeinGehG dürfen Schmucksachen aus Gold und Silber in jedem Feingehalt gestempelt werden, sofern dieser in Tausendteilen angegeben wird; eine staatliche Prüf- oder Punzierungspflicht besteht in Deutschland nicht, es gilt ein Selbststempelungssystem mit Haftung des Verkäufers bzw. des stempelnden Betriebs nach § 7 FeinGehG.
GehaltsspanneDie Gehaltsangaben unabhängiger Online-Portale für Goldschmiede/innen weichen stark voneinander ab und werden hier bewusst nicht gemittelt, sondern einzeln genannt. GEHALT.de nennt für eine Vollzeitstelle (40 Wochenstunden) ein mittleres Bruttogehalt von 43.313 € im Jahr (3.493 € im Monat), mit einer Spanne vom unteren Quartil bei 39.187 € bis zum oberen Quartil bei 47.874 € jährlich - der höchste der hier verglichenen Werte, der eher erfahrene Fachkräfte oder tariflich/übertariflich zahlende Betriebe abbilden dürfte. StepStone gibt für dieselbe Berufsbezeichnung einen deutlich niedrigeren Median von 34.300 € brutto im Jahr an, mit einer Spanne von 27.800 € bis 42.400 €. Gehaltsvergleich.com liegt mit einem Median von rund 26.808 € im Jahr (2.234 € im Monat, Spanne 22.512 € bis 30.732 €) am unteren Ende; die zugrunde liegenden 234 Datensätze stammen laut Portal jedoch teils bereits aus dem Jahr 2022 und sind damit nicht durchgehend aktuell. Die Bandbreite von rund 27.000 € bis über 43.000 € brutto im Jahr erklärt sich unter anderem durch Region, Betriebsgröße, Tarifbindung, Berufserfahrung und den unterschiedlichen Anteil selbständiger versus angestellter Goldschmiede/innen in den jeweiligen Stichproben. Der amtliche Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit war zum Recherchezeitpunkt nicht als statischer Text abrufbar, da die Seite die Daten ausschließlich über eine clientseitige JavaScript-Anwendung mit geschützter REST-Schnittstelle nachlädt; die dort ausgewiesenen Werte konnten deshalb nicht im Rohtext verifiziert werden und wurden hier bewusst nicht übernommen.

Was verdient man als Goldschmied/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 16.505 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 09. August 2026.

Dos & Don'ts für den Goldschmied/in-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Materialien nennen, mit denen gearbeitet wurde (Gold, Silber, Platin, bestimmte Karat- oder Feingehaltsangaben)
  • Fassungsarten und Techniken präzise benennen (z. B. Krappenfassung, Pavé, Kanalfassung)
  • Fachrichtung angeben, falls nach der neuen GoSiAusbV ausgebildet (Goldschmieden oder Silberschmieden)
  • Referenzstücke oder Projekte mit Ergebnis beschreiben (z. B. Sonderanfertigungen, Restaurierungen)
  • Zusatzqualifikationen wie CAD-Kenntnisse, Edelsteinkunde oder Meisterbrief hervorheben
  • Bei freiwilliger Meisterprüfung den Zusatz deutlich als freiwillige Qualifikation kennzeichnen

Don't

  • Nicht behaupten, eine Meisterpflicht sei gesetzlich vorgeschrieben - das Handwerk ist zulassungsfrei (Anlage B HwO)
  • Ausbildungsdauer nicht falsch angeben (dreieinhalb Jahre, keine drei oder vier Jahre)
  • Nicht pauschal von Goldschmied und Silberschmied als demselben historischen Ausbildungsberuf sprechen, ohne die Zusammenlegung 2025 zu erwähnen, falls relevant
  • Keine erfundenen Zertifikate oder Prüfsiegel angeben, die nicht tatsächlich erworben wurden
  • Punzen bzw. Feingehaltsstempel nicht mit einer staatlichen Prüfstelle verwechseln - in Deutschland gilt Selbststempelung

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Goldschmied/in

Braucht man für den Beruf Goldschmied/in einen Meisterbrief?

Nein. Das Gewerbe Gold- und Silberschmiede zählt seit der HwO-Novelle 2004 zu den zulassungsfreien Handwerken der Anlage B Abschnitt 1 Nummer 11 der Handwerksordnung, nicht zur Anlage A. Für die selbständige Berufsausübung ist deshalb keine Meisterprüfung vorgeschrieben. Viele Betriebe und Kundinnen und Kunden schätzen den freiwillig erworbenen Meisterbrief nach der Gold- und Silberschmiedemeisterverordnung dennoch als Qualitätsnachweis.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Goldschmied bzw. zur Goldschmiedin?

Die duale Ausbildung dauert nach § 2 der Gold- und Silberschmied-Ausbildungsverordnung (GoSiAusbV) dreieinhalb Jahre und findet in Betrieb und Berufsschule statt.

Was ist der Unterschied zwischen Goldschmied/in und Gold- und Silberschmied/in?

Bis zum 31. Juli 2025 gab es zwei getrennte, jeweils dreieinhalbjährige Ausbildungsberufe: Goldschmied/in (Fachrichtung Schmuck) und Silberschmied/in. Seit dem 1. August 2025 sind beide in der GoSiAusbV zu einem gemeinsamen Ausbildungsberuf Gold- und Silberschmied/in mit den zwei Fachrichtungen Goldschmieden und Silberschmieden zusammengeführt.

Muss Schmuck in Deutschland mit dem Feingehalt punziert werden?

Eine generelle Punzierungspflicht besteht nicht. Wird der Feingehalt von Schmuck aus Gold oder Silber angegeben, muss dies nach § 5 des Gesetzes über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren (FeinGehG) in Tausendteilen erfolgen. Deutschland nutzt ein Selbststempelungssystem: Betriebe stempeln selbst, eine staatliche Prüfstelle wie in manchen Nachbarländern gibt es nicht; für die Richtigkeit haftet nach § 7 FeinGehG der Verkäufer bzw. der stempelnde Betrieb.

Wie viel verdient ein Goldschmied bzw. eine Goldschmiedin?

Die Angaben unabhängiger Portale schwanken stark: GEHALT.de nennt einen Median von 43.313 € brutto im Jahr, StepStone 34.300 € und Gehaltsvergleich.com rund 26.808 €. Die tatsächliche Vergütung hängt stark von Region, Betriebsgröße, Tarifbindung, Berufserfahrung und davon ab, ob man angestellt oder selbständig arbeitet.

Quellen

  1. Handwerksordnung (HwO), § 7b - Ausübungsberechtigung Altgesellenregelung, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  2. Handwerksordnung (HwO), Anlage A - Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  3. Handwerksordnung (HwO), Anlage B - Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke und handwerksähnlichen Gewerbe, Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  4. Verordnung über die Berufsausbildung zum Gold- und Silberschmied und zur Gold- und Silberschmiedin (GoSiAusbV), Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  5. Gesetz über den Feingehalt der Gold- und Silberwaren (FeinGehG), Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  6. Gold- und Silberschmiedemeisterverordnung (GoldSilberschmiedMstrV), Bundesministerium der Justiz / gesetze-im-internet.de, abgerufen am 2026-08-09
  7. Neue Ausbildungsverordnung für Gold- und Silberschmiede, Handwerkskammer Südthüringen, abgerufen am 2026-08-09
  8. Goldschmied/-in - Gehalt & Beruf, GEHALT.de, abgerufen am 2026-08-09
  9. Goldschmied/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-09
  10. Goldschmied/in Gehalt - Das verdient ein Goldschmied, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-09

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026