Lebenslauf Muster Fahrzeuglackierer/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Fahrzeuglackierer/in ist ein eigenständiger, staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf, geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Fahrzeuglackierer/zur Fahrzeuglackiererin (FzgLackAusbV) vom 3. Juli 2003. Laut § 1 FzgLackAusbV wird der Ausbildungsberuf für das Gewerbe "Maler und Lackierer" der Anlage A der Handwerksordnung (zulassungspflichtiges Handwerk, aktuell laufende Nummer 10) staatlich anerkannt – Fahrzeuglackierer/in hat also eine eigene Ausbildungsordnung, hängt gewerberechtlich aber am selben Anlage-A-Handwerk wie der eigenständige Nachbarberuf Maler/in und Lackierer/in (eigene Verordnung: MalerLackAusbV). Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer gestreckten Gesellenprüfung (Teil A: praktische Arbeitsaufgabe am Fahrzeug inkl. Fachgespräch; Teil B: Beschichtungstechnik und Gestaltung, Instandsetzung und Instandhaltung, Wirtschafts- und Sozialkunde). Wichtig für den Lebenslauf: klare Abgrenzung zu Maler/in und Lackierer/in (Gebäude/Bautenschutz statt Fahrzeuge) und zu Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in (baut/repariert die Fahrzeugstruktur selbst und bereitet Oberflächen nur vor, lackiert aber nicht selbst).
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Profil
Fahrzeuglackierer mit über 6 Jahren Berufserfahrung in Unfallinstandsetzung, Ganz- und Teillackierung sowie Farbtonanpassung für Pkw und Nutzfahrzeuge. Sicher im Umgang mit computergestützten Farbmischsystemen, in der Oberflächenvorbereitung (Schleifen, Spachteln, Grundieren) sowie in Design- und Effektlackierungen und Fahrzeugbeschriftungen. Arbeitet präzise nach Herstellervorgaben, hält Arbeitssicherheits- und Umweltschutzbestimmungen konsequent ein und stimmt sich eng mit Karosserie- und Servicebereich ab.
Berufserfahrung
- Ganz- und Teillackierungen an Pkw und Nutzfahrzeugen nach Herstellervorgaben durchgeführt
- Farbtonbestimmung und -mischung mit computergestütztem Farbmischsystem für exakte Farbtonanpassung nach Unfallschäden
- Oberflächen vor der Lackierung geschliffen, gespachtelt, grundiert und abgeklebt
- Design- und Effektlackierungen sowie Fahrzeugbeschriftungen für gewerbliche Kundschaft angefertigt
- Qualitätssicherung und Endkontrolle der Lackierergebnisse inkl. Nachbearbeitung/Politur
- Instandsetzungslackierungen nach Unfallschäden in Zusammenarbeit mit der Karosserieabteilung ausgeführt
- Demontage- und Montagearbeiten an Anbauteilen für die Lackierung durchgeführt
- Selbstständige Abwicklung kleinerer Lackierarbeiten inkl. Kundenabstimmung
- Grundlagen der Oberflächenvorbereitung, Farbmischung und Lackapplikation erlernt
- Gestreckte Gesellenprüfung Teil A (Arbeitsaufgabe am Fahrzeug) und Teil B (Beschichtungstechnik, Instandsetzung, Wirtschafts-/Sozialkunde) erfolgreich abgelegt
Ausbildung
- Ausbildungsberuf nach § 1 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fahrzeuglackierer/zur Fahrzeuglackiererin (FzgLackAusbV)
- Schwerpunkte laut Ausbildungsberufsbild: Vorbereiten von Untergründen, Herstellen und Gestalten von Oberflächen, Demontage-/Montagearbeiten, Design- und Effektlackierungen, qualitätssichernde Maßnahmen
- Gestreckte Gesellenprüfung: Teil A (Arbeitsaufgabe am Fahrzeug, 85 % Gewichtung) und Fachgespräch (15 % Gewichtung), Teil B (Beschichtungstechnik und Gestaltung, Instandsetzung und Instandhaltung, Wirtschafts- und Sozialkunde)
- Vertiefung in computergestützter Farbtonbestimmung und -mischung
- Umgang mit modernen wasserbasierten Lacksystemen und Trocknungstechnik
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Fahrzeuglackierer/in
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Profil
Fahrzeuglackierer mit über 6 Jahren Berufserfahrung in Unfallinstandsetzung, Ganz- und Teillackierung sowie Farbtonanpassung für Pkw und Nutzfahrzeuge. Sicher im Umgang mit computergestützten Farbmischsystemen, in der Oberflächenvorbereitung (Schleifen, Spachteln, Grundieren) sowie in Design- und Effektlackierungen und Fahrzeugbeschriftungen. Arbeitet präzise nach Herstellervorgaben, hält Arbeitssicherheits- und Umweltschutzbestimmungen konsequent ein und stimmt sich eng mit Karosserie- und Servicebereich ab.
Berufserfahrung
- Ganz- und Teillackierungen an Pkw und Nutzfahrzeugen nach Herstellervorgaben durchgeführt
- Farbtonbestimmung und -mischung mit computergestütztem Farbmischsystem für exakte Farbtonanpassung nach Unfallschäden
- Oberflächen vor der Lackierung geschliffen, gespachtelt, grundiert und abgeklebt
- Design- und Effektlackierungen sowie Fahrzeugbeschriftungen für gewerbliche Kundschaft angefertigt
- Qualitätssicherung und Endkontrolle der Lackierergebnisse inkl. Nachbearbeitung/Politur
- Instandsetzungslackierungen nach Unfallschäden in Zusammenarbeit mit der Karosserieabteilung ausgeführt
- Demontage- und Montagearbeiten an Anbauteilen für die Lackierung durchgeführt
- Selbstständige Abwicklung kleinerer Lackierarbeiten inkl. Kundenabstimmung
- Grundlagen der Oberflächenvorbereitung, Farbmischung und Lackapplikation erlernt
- Gestreckte Gesellenprüfung Teil A (Arbeitsaufgabe am Fahrzeug) und Teil B (Beschichtungstechnik, Instandsetzung, Wirtschafts-/Sozialkunde) erfolgreich abgelegt
Ausbildung
- Ausbildungsberuf nach § 1 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Fahrzeuglackierer/zur Fahrzeuglackiererin (FzgLackAusbV)
- Schwerpunkte laut Ausbildungsberufsbild: Vorbereiten von Untergründen, Herstellen und Gestalten von Oberflächen, Demontage-/Montagearbeiten, Design- und Effektlackierungen, qualitätssichernde Maßnahmen
- Gestreckte Gesellenprüfung: Teil A (Arbeitsaufgabe am Fahrzeug, 85 % Gewichtung) und Fachgespräch (15 % Gewichtung), Teil B (Beschichtungstechnik und Gestaltung, Instandsetzung und Instandhaltung, Wirtschafts- und Sozialkunde)
- Vertiefung in computergestützter Farbtonbestimmung und -mischung
- Umgang mit modernen wasserbasierten Lacksystemen und Trocknungstechnik
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Fahrzeuglackierer mit über 6 Jahren Berufserfahrung in Unfallinstandsetzung, Ganz- und Teillackierung sowie Farbtonanpassung für Pkw und Nutzfahrzeuge. Sicher im Umgang mit computergestützten Farbmischsystemen, in der Oberflächenvorbereitung (Schleifen, Spachteln, Grundieren) sowie in Design- und Effektlackierungen und Fahrzeugbeschriftungen. Arbeitet präzise nach Herstellervorgaben, hält Arbeitssicherheits- und Umweltschutzbestimmungen konsequent ein und stimmt sich eng mit Karosserie- und Servicebereich ab.
Berufserfahrung
2021 - heute
Fahrzeuglackierer
Karosserie- und Lackierzentrum Nordlicht GmbH, Hannover
- Ganz- und Teillackierungen an Pkw und Nutzfahrzeugen nach Herstellervorgaben durchgeführt
- Farbtonbestimmung und -mischung mit computergestütztem Farbmischsystem für exakte Farbtonanpassung nach Unfallschäden
- Oberflächen vor der Lackierung geschliffen, gespachtelt, grundiert und abgeklebt
- Design- und Effektlackierungen sowie Fahrzeugbeschriftungen für gewerbliche Kundschaft angefertigt
- Qualitätssicherung und Endkontrolle der Lackierergebnisse inkl. Nachbearbeitung/Politur
2018 - 2021
Fahrzeuglackierer (Geselle, Übernahme nach der Ausbildung)
Autolackiererei Brammer & Söhne, Hannover
- Instandsetzungslackierungen nach Unfallschäden in Zusammenarbeit mit der Karosserieabteilung ausgeführt
- Demontage- und Montagearbeiten an Anbauteilen für die Lackierung durchgeführt
- Selbstständige Abwicklung kleinerer Lackierarbeiten inkl. Kundenabstimmung
2015 - 2018
Ausbildung zum Fahrzeuglackierer
Autolackiererei Brammer & Söhne, Hannover (dual mit Berufsschule und Handwerkskammer Hannover)
- Grundlagen der Oberflächenvorbereitung, Farbmischung und Lackapplikation erlernt
- Gestreckte Gesellenprüfung Teil A (Arbeitsaufgabe am Fahrzeug) und Teil B (Beschichtungstechnik, Instandsetzung, Wirtschafts-/Sozialkunde) erfolgreich abgelegt
Ausbildung
2015 - 2018
Ausbildung zum Fahrzeuglackierer (IHK/HWK)
Autolackiererei Brammer & Söhne, Hannover, dual mit Berufsschule
2023
Fortbildung Farbmischsysteme und moderne Lacktechnologien
Fachschulung eines Lackherstellers (z. B. Standox/Glasurit-Schulungszentrum)
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Oberflächenvorbereitung (Schleifen, Spachteln, Grundieren)Experte
- Farbtonbestimmung und -mischungExperte
- Ganz- und TeillackierungExperte
- UnfallinstandsetzungslackierungFortgeschritten
- Design- und Effektlackierungen, BeschriftungenFortgeschritten
- Demontage- und MontagearbeitenFortgeschritten
- Qualitätssicherung und Nachbearbeitung/PoliturFortgeschritten
- Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei LackierarbeitenExperte
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Fahrzeuglackierer/in
Oberflächenvorbereitung
- Fahrzeugoberflächen vor der Lackierung geschliffen, gespachtelt, grundiert und abgeklebt
- Untergründe auf Beschädigungen geprüft, bewertet und für die Beschichtung vorbereitet
- Korrosionsschutz und Grundierung vor der Lackapplikation aufgetragen
Lackierung & Farbtonanpassung
- Farbtöne mit computergestütztem Mischsystem exakt bestimmt und angepasst
- Ganz- und Teillackierungen an Pkw und Nutzfahrzeugen nach Herstellervorgaben durchgeführt
- Mehrschichtige Lackaufbauten (Grundierung, Basislack, Klarlack) fachgerecht appliziert
Unfallinstandsetzung
- Instandsetzungslackierungen nach Unfallschäden in Abstimmung mit der Karosserieabteilung ausgeführt
- Lackschäden ausgebessert und in bestehende Lackierung farblich eingepasst
- Demontage- und Montagearbeiten an Anbauteilen für die Lackierung übernommen
Design, Beschriftung & Finish
- Design- und Effektlackierungen sowie Fahrzeugbeschriftungen angefertigt
- Nachbearbeitung und Politur zur Sicherstellung der Oberflächenqualität durchgeführt
- Qualitätssichernde Maßnahmen nach Herstellervorgaben dokumentiert
Arbeitsorganisation & Kundenkontakt
- Arbeitsaufträge eigenständig geplant, vorbereitet und im Team koordiniert
- Arbeitssicherheits-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutzbestimmungen bei Lackierarbeiten eingehalten
- Kostenvoranschläge und Lackierumfang mit Kundschaft und Werkstatt abgestimmt
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Fahrzeuglackierer/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Farbtonbestimmung und -mischung (computergestützte Farbmischsysteme)
- Ganz- und Teillackierung von Kraftfahrzeugen
- Unfallinstandsetzungslackierung
- Oberflächenvorbereitung (Schleifen, Spachteln, Grundieren)
- Design-, Effekt- und Beschriftungslackierungen
- Demontage- und Montagearbeiten an Fahrzeugteilen
- Umgang mit Lackierkabine, Spritzpistole und Trocknungstechnik
- Qualitätssicherung und Nachbearbeitung/Politur
Zertifikate
- Fahrzeuglackierer/in (staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 1 FzgLackAusbV, Anlage A Nr. 10 HwO "Maler und Lackierer")
- Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk (in der Praxis vielfach als "Fahrzeuglackierermeister/in" bezeichnet; eigene Rechtsquelle zur Meisterprüfungsordnung in dieser Recherche nicht geprüft, siehe Recherche-Protokoll)
- Hersteller-/Lacksystem-Schulungen (z. B. Standox, Glasurit, Sikkens/BASF)
- Umschulung Fahrzeuglackierer (HWK) als alternativer Zugangsweg für Quereinsteiger/innen
Soft Skills
- Handwerkliches Geschick und Präzision
- Gutes Farbsehvermögen
- Sorgfalt und Geduld bei Detailarbeit
- Körperliche Belastbarkeit
- Teamfähigkeit mit Karosserie- und Servicebereich
- Kundenorientierung
Ausbildung und Gehalt als Fahrzeuglackierer/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Fahrzeuglackierer/in ist ein staatlich anerkannter, dualer Ausbildungsberuf. Rechtsgrundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Fahrzeuglackierer/zur Fahrzeuglackiererin (FzgLackAusbV) vom 3. Juli 2003 (BGBl. I S. 1083, 1548), die seither unverändert in Kraft ist. Laut § 1 FzgLackAusbV wird "der Ausbildungsberuf Fahrzeuglackierer/Fahrzeuglackiererin 1. gemäß § 25 der Handwerksordnung für die Ausbildung für das Gewerbe Nr. 13, Maler und Lackierer, der Anlage A der Handwerksordnung sowie 2. gemäß § 25 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt." Wichtig für die Einordnung: Die im Verordnungstext genannte laufende Nummer 13 stammt aus der Nummerierung von 2003; in der aktuellen Fassung der Anlage A HwO (Stand BGBl. I 2020, 142-143) steht das Gewerbe "Maler und Lackierer" unter der laufenden Nummer 10. Der Gewerbename ist unverändert und eindeutig - Fahrzeuglackierer/in ist also ein eigenständiger Ausbildungsberuf mit eigener Verordnung, hängt gewerberechtlich aber am selben Anlage-A-Handwerk (zulassungspflichtiges Handwerk) wie der separate Ausbildungsberuf Maler/in und Lackierer/in (eigene Verordnung: MalerLackAusbV, Neufassung 2021). Die Ausbildung dauert laut § 2 FzgLackAusbV drei Jahre. Das Ausbildungsberufsbild nach § 5 FzgLackAusbV umfasst mindestens 15 Positionen, u. a. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz, Kundenorientierung, Bedienen und Instandhalten von Geräten/Werkzeugen/Maschinen/Anlagen, Be- und Verarbeiten von Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffen, Prüfen/Bewerten/Vorbereiten von Untergründen, Herstellen/Bearbeiten/Behandeln/Gestalten von Oberflächen, Demontage- und Montagearbeiten, Herstellen von Beschriftungen sowie Design- und Effektlackierungen und Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen. Die Ausbildung endet mit der gestreckten Abschluss-/Gesellenprüfung nach § 10 FzgLackAusbV. Teil A umfasst eine höchstens 14-stündige Arbeitsaufgabe entsprechend einem Kundenauftrag - insbesondere Vorbereiten, Beschichten und Gestalten einer Oberfläche an einem Fahrzeug oder Bauteil einschließlich Finish-Arbeiten sowie Instandsetzungs-, De- und Montagearbeit - plus ein höchstens 15-minütiges Fachgespräch (Gewichtung 85 % Arbeitsaufgabe, 15 % Fachgespräch). Teil B prüft in den Bereichen Beschichtungstechnik und Gestaltung, Instandsetzung und Instandhaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben; Ausbildungsbetriebe bevorzugen laut Stellenanzeigen und Berufsbildquellen häufig einen Hauptschulabschluss sowie gute Noten in Chemie, Mathematik und Werken. Nach der Ausbildung ist die Aufstiegsfortbildung zum Meister im Maler- und Lackiererhandwerk möglich (in der Praxis häufig "Fahrzeuglackierermeister/in" genannt); daneben existiert die Umschulung zum/zur Fahrzeuglackierer/in (HWK) als Zugangsweg für Quereinsteiger/innen mit einschlägiger Berufserfahrung. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Fahrzeuglackierer/innen liegen unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt für "Fahrzeuglackierer/-in" ein Bruttomonatsgehalt zwischen 2.844 Euro (unteres Quartil) und 3.475 Euro (oberes Quartil) bei einem Median von 3.144 Euro (38.982 Euro/Jahr); Stichprobengröße und genaues Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. StepStone.de kommt anhand von 1.081 ausgewerteten Stellenangeboten zu niedrigeren Werten: 2.433 bis 3.358 Euro brutto im Monat bei einem Durchschnitt von 2.875 Euro (34.500 Euro/Jahr); das Einstiegsgehalt wird dort mit rund 2.423 Euro/Monat (29.080 Euro/Jahr) beziffert. Die Differenz von rund 270 Euro im mittleren Bereich zwischen beiden Portalen ist plausibel durch unterschiedliche Erhebungsmethodik erklärbar (gemeldete/ausgewertete Gehälter vs. aktuelle Stellenanzeigen-Median) - ein Muster, das sich bei mehreren Berufen dieser Recherche-Reihe wiederholt. Für den Berufseinstieg direkt nach der Ausbildung nennt ausbildung.de ein Einstiegsgehalt von 2.100 bis 2.400 Euro brutto im Monat sowie eine Ausbildungsvergütung von 900-1.200 Euro (1. Lehrjahr), 1.000-1.250 Euro (2. Lehrjahr) und 1.100-1.300 Euro (3. Lehrjahr) - je nach Region, Betrieb und Tarifbindung schwankend. |
Was verdient man als Fahrzeuglackierer/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
2.844 € – 3.475 €, Median 3.144 €
Bruttomonatsgehalt bei Vollzeit (40 Wochenstunden), umgerechnet aus Jahreswerten (Median 38.982 €/Jahr, Quartile 35.269-43.086 €/Jahr), Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Nicht mit StepStone mitteln.
StepStone.de
2.433 € – 3.358 €, Median 2.875 €
Bruttomonatsgehalt Deutschland, ausgewertet aus 1.081 Stellenangeboten, Stand 2026, Als Durchschnitt (nicht Median) ausgewiesen; Jahreswerte 29.200-40.300 € (Durchschnitt 34.500 €). Nicht mit gehalt.de mitteln.
ausbildung.de
2.100 € – 2.400 €
Einstiegsgehalt brutto/Monat direkt nach Abschluss der Ausbildung, Kein Gehalt für Berufserfahrene, sondern Berufseinstieg. Ergänzend Ausbildungsvergütung 900-1.200 € (1. Jahr), 1.000-1.250 € (2. Jahr), 1.100-1.300 € (3. Jahr). Nicht mit den anderen Quellen mitteln.
Die Quellen liegen 269 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Fahrzeuglackierer/in-Lebenslauf
Do
- Den amtlichen Berufstitel "Fahrzeuglackierer/in" korrekt schreiben, auch wenn umgangssprachlich "Autolackierer" gesucht wird
- Konkrete Lackiertechniken und Systeme benennen (z. B. computergestützte Farbmischung, Wasserlack, Klarlack) statt allgemein "Lackierarbeiten"
- Erfahrung mit Unfallinstandsetzung, Ganzlackierung oder Design-/Effektlackierung klar unterscheiden
- Hersteller-/Lacksystem-Schulungen (z. B. Standox, Glasurit) mit Jahr angeben, falls vorhanden
- Zusammenarbeit mit Karosserie- und Servicebereich konkret beschreiben, um Schnittstellenkompetenz zu zeigen
- Bei Meisterqualifikation den korrekten Titel der Meisterprüfung (Maler- und Lackiererhandwerk) nennen
Don't
- Fahrzeuglackierer/in nicht mit Maler/in und Lackierer/in verwechseln - trotz gemeinsamem Anlage-A-Handwerk zwei getrennte Ausbildungsberufe mit eigener Verordnung und unterschiedlichem Tätigkeitsfeld (Fahrzeug vs. Gebäude/Bau)
- Fahrzeuglackierer/in nicht mit Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in gleichsetzen - Letztere bauen/reparieren die Fahrzeugstruktur und bereiten Oberflächen nur vor, lackieren aber nicht selbst
- Keinen Meistertitel führen, wenn nur der Gesellenabschluss vorliegt
- Gehaltsangaben verschiedener Portale nicht ungeprüft mitteln - die Recherche zeigt deutliche Abweichungen zwischen den Quellen
- Keine erfundenen Hersteller-Zertifikate oder Schulungsdaten angeben
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Fahrzeuglackierer/in
Ist Fahrzeuglackierer/in ein eigener Ausbildungsberuf oder Teil von Maler/in und Lackierer/in?
Fahrzeuglackierer/in ist ein eigenständiger, staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit eigener Ausbildungsordnung (FzgLackAusbV von 2003). Laut § 1 FzgLackAusbV wird die Ausbildung für das Gewerbe "Maler und Lackierer" der Anlage A der Handwerksordnung (zulassungspflichtiges Handwerk, aktuell laufende Nummer 10) staatlich anerkannt - Fahrzeuglackierer/in hängt also gewerberechtlich am selben Anlage-A-Handwerk wie der separate Ausbildungsberuf Maler/in und Lackierer/in, ist aber ein eigener Ausbildungsberuf mit eigener Prüfung.
Was ist der Unterschied zwischen Fahrzeuglackierer/in und Maler/in und Lackierer/in?
Beide Berufe hängen am selben Anlage-A-Gewerbe "Maler und Lackierer", sind aber zwei getrennte Ausbildungsberufe mit je eigener Verordnung (FzgLackAusbV für Fahrzeuglackierer/in, MalerLackAusbV für Maler/in und Lackierer/in) und unterschiedlichem Tätigkeitsfeld: Maler/in und Lackierer/in arbeitet an Gebäuden, Fassaden und im Bautenschutz, Fahrzeuglackierer/in ausschließlich an Kraftfahrzeugen und Fahrzeugteilen.
Was ist der Unterschied zwischen Fahrzeuglackierer/in und Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen bauen, reparieren und vermessen die Fahrzeugstruktur selbst (Blech, Rahmen, Schweißen, Kleben, Sonderaufbauten) und bereiten Oberflächen für die Lackierung nur vor (schleifen, grundieren, korrosionsschützen). Fahrzeuglackierer/innen übernehmen ab der vorbereiteten Oberfläche die eigentliche Lackierung: Farbtonbestimmung, Lackauftrag, Finish, Design und Beschriftung. Beide sind eigenständige Ausbildungsberufe mit eigener Verordnung und arbeiten in der Praxis oft im selben Betrieb zusammen.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Fahrzeuglackierer / zur Fahrzeuglackiererin?
Die duale Ausbildung dauert laut § 2 FzgLackAusbV drei Jahre und endet mit der gestreckten Gesellenprüfung: Teil A (praktische Arbeitsaufgabe am Fahrzeug inkl. Fachgespräch, 85 %/15 % gewichtet) und Teil B (Beschichtungstechnik und Gestaltung, Instandsetzung und Instandhaltung, Wirtschafts- und Sozialkunde). Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, Betriebe bevorzugen aber häufig einen Hauptschulabschluss.
Was verdient man als Fahrzeuglackierer/in?
Die Angaben unterschiedlicher Portale weichen voneinander ab: Gehalt.de nennt 2.844 bis 3.475 Euro brutto im Monat (Median 3.144 Euro), StepStone.de dagegen 2.433 bis 3.358 Euro (Durchschnitt 2.875 Euro, aus 1.081 Stellenangeboten). Direkt nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt laut ausbildung.de bei 2.100 bis 2.400 Euro. Die Werte sollten nicht gemittelt, sondern als Bandbreite verstanden werden.
Welche Aufgaben hat ein/e Fahrzeuglackierer/in konkret?
Zu den Kernaufgaben zählen laut Ausbildungsberufsbild (§ 5 FzgLackAusbV) das Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen (Schleifen, Spachteln, Grundieren), die Farbtonbestimmung und -mischung, das Herstellen und Gestalten von Oberflächen (Ganz- und Teillackierung, Unfallinstandsetzung), Demontage- und Montagearbeiten an Anbauteilen sowie das Herstellen von Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?
Nach der Gesellenprüfung ist die Aufstiegsfortbildung zum Meister/zur Meisterin im Maler- und Lackiererhandwerk möglich (in der Praxis häufig "Fahrzeuglackierermeister/in" genannt). Daneben bieten Lackhersteller Fachschulungen zu Farbmischsystemen und modernen Lacktechnologien an; auch eine Umschulung zum/zur Fahrzeuglackierer/in (HWK) ist als Zugangsweg für Quereinsteiger/innen mit einschlägiger Berufserfahrung möglich.
Ist "Autolackierer" dasselbe wie "Fahrzeuglackierer"?
Ja, "Autolackierer" bzw. "Kfz-Lackierer" sind umgangssprachliche Bezeichnungen für denselben Beruf. Der amtliche, staatlich anerkannte Ausbildungsberufstitel nach der FzgLackAusbV lautet "Fahrzeuglackierer/Fahrzeuglackiererin".
Quellen
- FzgLackAusbV § 1 - Staatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- FzgLackAusbV § 2 - Ausbildungsdauer, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- FzgLackAusbV § 5 - Ausbildungsberufsbild, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- FzgLackAusbV § 10 - Abschlussprüfung, Gesellenprüfung, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- Anlage A HwO - Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- MalerLackAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Maler und Lackierer und zur Malerin und Lackiererin, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- Fahrzeuglackierer/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-11
- Fahrzeuglackierer/in Gehälter in Deutschland, StepStone.de, abgerufen am 2026-08-11
- Fahrzeuglackierer Ausbildung - Infos, Gehalt & freie Stellen, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-11
- Berliner Karosseriefachbetrieb & Lackiererei - Stellenangebot Fahrzeuglackierer/in, Hoffmann Identica GmbH, Berlin-Tempelhof, abgerufen am 2026-08-11
- Fahrzeuglackierer - Stellenanzeige, BMW-Autohaus-Karriereseite, abgerufen am 2026-08-11
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026