Lebenslauf Muster Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in ist der seit 2023 geltende, staatlich anerkannte Ausbildungsberuf für alle, die Fahrzeugkarosserien bauen, instand setzen und umbauen – amtlich anerkannt nach § 1 der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerausbildungsverordnung (KFBauMechAusbV) in Verbindung mit § 25 der Handwerksordnung (HwO) für das Gewerbe nach Anlage A Nummer 15 "Karosserie- und Fahrzeugbauer". Die 3,5-jährige duale Ausbildung führt in eine von drei Fachrichtungen: Karosserieinstandhaltungstechnik (Unfallinstandsetzung), Karosserie- und Fahrzeugbautechnik (Neubau, Umbau, Sonderfahrzeuge) oder Caravan- und Reisemobiltechnik. Wichtig für den Lebenslauf: Der Beruf ist klar von Kfz-Mechatroniker/in abzugrenzen, einem eigenen Ausbildungsberuf mit Schwerpunkt Motor-, Fahrwerk- und Elektroniktechnik statt Karosserie und Struktur. Bis 2003 hieß die Ausbildung "Karosserie- und Fahrzeugbauer/-in" – diese Bezeichnung wird deshalb weiterhin häufig gesucht, ist aber seit über 20 Jahren nicht mehr der amtliche Titel.
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Profil
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik und über 5 Jahren Berufserfahrung im Neu- und Umbau sowie in der Unfallinstandsetzung von Fahrzeugkarosserien. Sicher in Schweiß-, Kleb- und Nietverbindungen, Karosserievermessung und dem Ein-/Umbau von Sonderaufbauten (u. a. Rettungswagen, Werkstattwagen). Zusatzqualifikation im Umgang mit Hochvolt-Bauteilen (Stufe 2S). Arbeitet präzise, dokumentiert Reparaturschritte lückenlos und stimmt sich eng mit Kundschaft und angrenzenden Gewerken (Lackierung, Kfz-Elektronik) ab.
Berufserfahrung
- Umbau von Serienfahrzeugen zu Sonderfahrzeugen (u. a. Rettungswagen, Werkstattwagen) nach kundenspezifischer Vorgabe
- Einbau elektrischer, elektronischer und hydraulischer Komponenten (Ladekrane, Hebebühnen) inkl. Funktionsprüfung
- Fertigung und Montage von Karosserieteilen und Fahrzeugrahmen nach technischer Zeichnung
- Dokumentation aller Umbauten für die Einzelabnahme (§ 21 StVZO)
- Unfallschäden an Karosserie und Fahrgestell begutachtet, dokumentiert und instand gesetzt
- Beulen und Dellen durch thermische Verfahren und Richtbanksysteme ausgebessert
- Karosserievermessung zur Sicherstellung der Fahrzeuggeometrie nach Unfallreparatur durchgeführt
- Untergründe für die Lackierung geschliffen, grundiert und vor Korrosion geschützt
- Selbstständige Übernahme kleinerer Instandsetzungsaufträge nach Ausbildungsabschluss
- Unterstützung bei Probefahrten und Endkontrollen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit
Ausbildung
- Gestreckte Abschlussprüfung Teil 1 (Ende 2. Ausbildungsjahr) und Teil 2 (Ausbildungsende) erfolgreich abgelegt
- Schwerpunkte: Karosserie- und Rahmenbau, Füge- und Schweißtechniken, Fahrzeugelektrik
- Abschluss: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
- Sicherer Umgang mit Hochvolt-Bauteilen bei Karosserie- und Reparaturarbeiten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen
- Qualifizierung nach DGUV-Information 209-093
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
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Profil
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik und über 5 Jahren Berufserfahrung im Neu- und Umbau sowie in der Unfallinstandsetzung von Fahrzeugkarosserien. Sicher in Schweiß-, Kleb- und Nietverbindungen, Karosserievermessung und dem Ein-/Umbau von Sonderaufbauten (u. a. Rettungswagen, Werkstattwagen). Zusatzqualifikation im Umgang mit Hochvolt-Bauteilen (Stufe 2S). Arbeitet präzise, dokumentiert Reparaturschritte lückenlos und stimmt sich eng mit Kundschaft und angrenzenden Gewerken (Lackierung, Kfz-Elektronik) ab.
Berufserfahrung
- Umbau von Serienfahrzeugen zu Sonderfahrzeugen (u. a. Rettungswagen, Werkstattwagen) nach kundenspezifischer Vorgabe
- Einbau elektrischer, elektronischer und hydraulischer Komponenten (Ladekrane, Hebebühnen) inkl. Funktionsprüfung
- Fertigung und Montage von Karosserieteilen und Fahrzeugrahmen nach technischer Zeichnung
- Dokumentation aller Umbauten für die Einzelabnahme (§ 21 StVZO)
- Unfallschäden an Karosserie und Fahrgestell begutachtet, dokumentiert und instand gesetzt
- Beulen und Dellen durch thermische Verfahren und Richtbanksysteme ausgebessert
- Karosserievermessung zur Sicherstellung der Fahrzeuggeometrie nach Unfallreparatur durchgeführt
- Untergründe für die Lackierung geschliffen, grundiert und vor Korrosion geschützt
- Selbstständige Übernahme kleinerer Instandsetzungsaufträge nach Ausbildungsabschluss
- Unterstützung bei Probefahrten und Endkontrollen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit
Ausbildung
- Gestreckte Abschlussprüfung Teil 1 (Ende 2. Ausbildungsjahr) und Teil 2 (Ausbildungsende) erfolgreich abgelegt
- Schwerpunkte: Karosserie- und Rahmenbau, Füge- und Schweißtechniken, Fahrzeugelektrik
- Abschluss: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
- Sicherer Umgang mit Hochvolt-Bauteilen bei Karosserie- und Reparaturarbeiten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen
- Qualifizierung nach DGUV-Information 209-093
Kenntnisse
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Profil
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik und über 5 Jahren Berufserfahrung im Neu- und Umbau sowie in der Unfallinstandsetzung von Fahrzeugkarosserien. Sicher in Schweiß-, Kleb- und Nietverbindungen, Karosserievermessung und dem Ein-/Umbau von Sonderaufbauten (u. a. Rettungswagen, Werkstattwagen). Zusatzqualifikation im Umgang mit Hochvolt-Bauteilen (Stufe 2S). Arbeitet präzise, dokumentiert Reparaturschritte lückenlos und stimmt sich eng mit Kundschaft und angrenzenden Gewerken (Lackierung, Kfz-Elektronik) ab.
Berufserfahrung
2022 - heute
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker (Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik)
Sonderfahrzeugbau Nordwest GmbH, Bremen
- Umbau von Serienfahrzeugen zu Sonderfahrzeugen (u. a. Rettungswagen, Werkstattwagen) nach kundenspezifischer Vorgabe
- Einbau elektrischer, elektronischer und hydraulischer Komponenten (Ladekrane, Hebebühnen) inkl. Funktionsprüfung
- Fertigung und Montage von Karosserieteilen und Fahrzeugrahmen nach technischer Zeichnung
- Dokumentation aller Umbauten für die Einzelabnahme (§ 21 StVZO)
2020 - 2022
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker (Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik)
Autohaus & Karosseriewerk Brammer, Bremen
- Unfallschäden an Karosserie und Fahrgestell begutachtet, dokumentiert und instand gesetzt
- Beulen und Dellen durch thermische Verfahren und Richtbanksysteme ausgebessert
- Karosserievermessung zur Sicherstellung der Fahrzeuggeometrie nach Unfallreparatur durchgeführt
- Untergründe für die Lackierung geschliffen, grundiert und vor Korrosion geschützt
2019 - 2020
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker (Geselle, Übernahme nach der Ausbildung)
Autohaus & Karosseriewerk Brammer, Bremen
- Selbstständige Übernahme kleinerer Instandsetzungsaufträge nach Ausbildungsabschluss
- Unterstützung bei Probefahrten und Endkontrollen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit
Ausbildung
2016 - 2019
Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
Autohaus & Karosseriewerk Brammer, Bremen (dual mit Berufsschule und Handwerkskammer Bremen)
2023
Fortbildung Hochvolt-Systeme in der Fahrzeugtechnik (Qualifikationsstufe 2S)
Bildungszentrum der Handwerkskammer Bremen
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Karosserie- und RahmeninstandsetzungExperte
- Schweißtechniken (MAG, WIG, Punktschweißen)Experte
- Kleb- und NietverbindungenFortgeschritten
- Richtbanksysteme & KarosserievermessungFortgeschritten
- Ein-/Umbau von SonderaufbautenFortgeschritten
- Fahrzeugdiagnose (Lenkung, Bremsen)Grundkenntnisse
- Hochvolt-Sachkunde (Stufe 2S)Fortgeschritten
- MS OfficeGrundkenntnisse
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
Karosseriebau & Fertigung
- Karosserien, Anbauteile und Fahrzeugrahmen nach Kundenwunsch und technischer Zeichnung gefertigt und montiert
- Schweiß-, Kleb- und Nietverbindungen an Blech- und Kunststoffbauteilen fachgerecht ausgeführt
- Elektrische, elektronische und hydraulische Komponenten (z. B. Ladekrane, Schiebedächer) eingebaut und auf Funktion geprüft
Unfallinstandsetzung
- Unfallschäden an Karosserie und Fahrgestell begutachtet, dokumentiert und fachgerecht instand gesetzt
- Beulen und Dellen durch thermische Verfahren und Richtbanksysteme ausgebessert
- Karosserievermessung mit Richtbank-/Messsystem zur Sicherstellung der Fahrzeuggeometrie durchgeführt
Ausbau & Sonderfahrzeuge
- Umbau von Serienfahrzeugen zu Sonderfahrzeugen (z. B. Rettungswagen, Werkstattwagen, Müllfahrzeuge) begleitet
- Innenausbau und Sonderaufbauten nach kundenspezifischen Vorgaben realisiert
- Nutzfahrzeuge, Anhänger und Wohnmobile mit Sonderaufbauten ausgestattet
Oberflächenschutz & Lackvorbereitung
- Untergründe für die Lackierung geschliffen, grundiert und vor Korrosion geschützt
- Karosserieoberflächen auf Beschädigungen geprüft und für die Fahrzeuglackierung vorbereitet
Qualitätssicherung & Kundenkommunikation
- Ausgeführte Arbeiten lückenlos dokumentiert und mit Kundinnen und Kunden abgestimmt
- Probefahrten und Endkontrollen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit durchgeführt
- Kostenvoranschläge für Instandsetzungs- und Umbauarbeiten erstellt
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Karosserie- und Rahmenbau
- Schweißtechniken (MAG, WIG, Punktschweißen, Kleben, Nieten)
- Unfallinstandsetzung und Richtbanktechnik
- Ein- und Umbau von Sonderaufbauten
- Fahrzeugvermessung und Diagnosetechnik
- Werkstoffkenntnisse (Metall, Kunststoff, Verbundwerkstoffe)
- Oberflächenvorbereitung für die Lackierung
- Grundkenntnisse Hochvolt-/Elektrofahrzeugtechnik
Zertifikate
- Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in (staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach Anlage A Nr. 15 HwO)
- Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/in (Meisterbrief, Fortbildung nach HwO)
- Hochvolt-Qualifikation (Stufen 1S-3S nach DGUV-Information 209-093)
- Schweißerprüfung/Schweißerpass (z. B. nach DIN EN ISO 9606)
Soft Skills
- Handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen
- Sorgfalt und Qualitätsbewusstsein
- Technisches Verständnis zur Fehlersuche
- Teamfähigkeit
- Kundenorientierung und Kommunikationsstärke
- Körperliche Belastbarkeit
Ausbildung und Gehalt als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in ist ein staatlich anerkannter, dualer Ausbildungsberuf. Rechtsgrundlage ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und zur Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin (Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerausbildungsverordnung, KFBauMechAusbV) vom 1. Mai 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 120), in Kraft seit 1. August 2023. Sie ersetzte die vorherige Fahrzeugbaumechanikerausbildungsverordnung (FzMechAusbV) vom 10. Juni 2014. Laut § 1 KFBauMechAusbV wird "der Ausbildungsberuf mit der Berufsbezeichnung des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers und der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin staatlich anerkannt nach 1. § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes und 2. § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe nach Anlage A Nummer 15 Karosserie- und Fahrzeugbauer der Handwerksordnung." Damit sind zwei Bezeichnungen amtlich zu unterscheiden: Das Gewerbe nach Anlage A Nr. 15 HwO trägt den Namen "Karosserie- und Fahrzeugbauer" (Zulassungsbezeichnung des Handwerksbetriebs), während der staatlich anerkannte Ausbildungsberuf der Person "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in" heißt. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und gliedert sich laut § 4 KFBauMechAusbV in drei Fachrichtungen, die ab dem zweiten Ausbildungsjahr gewählt werden: Karosserieinstandhaltungstechnik (Schwerpunkt Unfallinstandsetzung, Beulen-/Blechschäden, Hybrid-/Elektro-/Hochvolttechnik an der Karosserie), Karosserie- und Fahrzeugbautechnik (Schwerpunkt Neu-, Um- und Ausbau von Karosserien, Aufbauten und Sonderfahrzeugen) sowie Caravan- und Reisemobiltechnik (Schwerpunkt Wohnmobil- und Caravantechnik). Die Ausbildung schließt mit der gestreckten Gesellen-/Abschlussprüfung ab: Teil 1 am Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 zum Ausbildungsende. Zulassungsvoraussetzung ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben; Betriebe bevorzugen laut Stellenanzeigen und Berufsbildseiten häufig einen Haupt- oder Realschulabschluss sowie gute Noten in Mathematik und Physik. Historisch hieß der Ausbildungsberuf von 1989 bis zu einer Neuordnung 2003 "Karosserie- und Fahrzeugbauer/-in"; seit 2003 lautet der amtliche Titel "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in" (2014 und zuletzt 2023 erneut neu geordnet). Die ältere Bezeichnung ist umgangssprachlich und in Suchanfragen weiterhin sehr verbreitet, weshalb sie unter den Synonymen dieses Datensatzes geführt wird. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Fortbildung zum/zur Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/in möglich. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen liegen unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de (Profil "Karosseriebauer/-in, Fahrzeugbauer/-in") nennt ein Bruttomonatsgehalt zwischen 3.315 Euro (unteres Quartil) und 4.051 Euro (oberes Quartil) bei einem Median von 3.664 Euro; Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden dort nicht angegeben. Gehaltsvergleich.com (Auswertung von 523 Datensätzen, Vollzeit bei 40 Wochenstunden) kommt zu deutlich niedrigeren Werten: 2.257 bis 3.084 Euro brutto im Monat bei einem als Mittelwert ausgewiesenen Wert von 2.645 Euro. Die Differenz von rund 1.000 Euro im mittleren Bereich zeigt erneut, wie uneinheitlich Gehaltsportale denselben Beruf erfassen. Für den Berufseinstieg direkt nach der Ausbildung nennt aubi-plus.de ein Einstiegsgehalt von rund 2.872 Euro brutto im Monat (als Durchschnittswert ausgewiesen). Zur Ausbildungsvergütung weichen zwei Quellen ebenfalls voneinander ab: aubi-plus.de nennt 900/1.000/1.100/1.200 Euro für das 1. bis 4. Lehrjahr, die Handwerkskammer Hamburg nennt für 2025 810/920/980/1.080 Euro – beide Werte je nach Region, Betrieb und Tarifbindung stark schwankend. |
Was verdient man als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de (Profil "Karosseriebauer/-in, Fahrzeugbauer/-in")
3.315 € – 4.051 €, Median 3.664 €
Bruttomonatsgehalt bei Vollzeit (40 Wochenstunden), umgerechnet aus Jahreswerten (Median 45.438 €/Jahr, Quartile 41.105-50.227 €/Jahr), Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Nicht mit gehaltsvergleich.com mitteln.
Gehaltsvergleich.com
2.257 € – 3.084 €, Median 2.645 €
Bruttomonatsgehalt bei Vollzeit (40 Wochenstunden) für Festangestellte, ausgewertet aus 523 Datensätzen, Der Wert 2.645 € ist laut Quellenformat ein Mittelwert, kein statistischer Median; von/bis entsprechen 1. und 3. Quartil. Erhebungszeitraum laut Seite "letzte zwei Jahre" (rollierend), kein festes Stichtagsdatum. Nicht mit gehalt.de mitteln.
Aubi-plus.de (Einstiegsgehalt und Ausbildungsvergütung)
Median 2.872 €
Einstiegsgehalt direkt nach Abschluss der Ausbildung, laut Quelle ein Durchschnittswert; ergänzend Ausbildungsvergütung 900 €/1.000 €/1.100 €/1.200 € für das 1. bis 4. Lehrjahr, Kein Gehalt für Berufserfahrene, sondern Berufseinstieg. Weicht von der Ausbildungsvergütung der HWK Hamburg ab, nicht mitteln.
Handwerkskammer Hamburg (Ausbildungsvergütung 2025)
810 € – 1.080 €
Ausbildungsvergütung 2025 nach Lehrjahr: 810 € (1. Jahr), 920 € (2. Jahr), 980 € (3. Jahr), 1.080 € (4. Jahr), Halbamtliche Quelle (Handwerkskammer), kein Gehalt für ausgelernte Fachkräfte. Weicht von aubi-plus.de ab, bewusst nicht gemittelt.
Die Quellen liegen 1.019 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in-Lebenslauf
Do
- Den amtlichen Berufstitel "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in" korrekt schreiben, auch wenn umgangssprachlich "Karosseriebauer" gesucht wird
- Fachrichtung (Karosserieinstandhaltungstechnik, Karosserie- und Fahrzeugbautechnik oder Caravan- und Reisemobiltechnik) konkret nennen
- Schweiß- und Fügetechniken sowie verwendete Werkstoffe konkret benennen statt allgemein "handwerkliches Geschick"
- Erfahrung mit Hochvolt-/Elektrofahrzeugen und Qualifikationsstufe angeben, falls vorhanden
- Referenzprojekte (z. B. Sonderfahrzeugbau, Unfallinstandsetzung) mit Umfang und Ergebnis beschreiben
Don't
- Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in nicht mit Kfz-Mechatroniker/in verwechseln - unterschiedliche Ausbildungsberufe mit eigener Verordnung
- Nicht "Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/in" schreiben, wenn nur der Gesellenabschluss vorliegt - der Meisterbrief ist eine eigene Fortbildungsstufe
- Keine Fachrichtung angeben, die im eigenen Ausbildungsbetrieb tatsächlich nicht durchlaufen wurde
- Lackierarbeiten nicht mit dem eigenständigen Ausbildungsberuf Fahrzeuglackierer/in gleichsetzen
- Gehalts- oder Ausbildungsvergütungsangaben nicht ungeprüft mitteln - Portale und Quellen weichen deutlich voneinander ab
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
Was ist der Unterschied zwischen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in und Kfz-Mechatroniker/in?
Beide sind eigenständige Ausbildungsberufe mit jeweils eigener Verordnung und eigener Anlage-A-Nummer der Handwerksordnung. Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen bauen, reparieren und ändern die Karosserie, Struktur und Sonderaufbauten eines Fahrzeugs (Schweißen, Kleben, Unfallinstandsetzung, Ausbau). Kfz-Mechatroniker/innen kümmern sich dagegen um Motor, Antrieb, Fahrwerk und Fahrzeugelektronik des fahrbereiten Gesamtfahrzeugs. In der Praxis arbeiten beide Gewerke oft im selben Betrieb zusammen, etwa bei einer Unfallreparatur.
Ist "Karosserie- und Fahrzeugbauer" die richtige Berufsbezeichnung?
Nicht mehr ganz genau: "Karosserie- und Fahrzeugbauer" ist der Name des zugrunde liegenden Handwerks-Gewerbes nach Anlage A Nummer 15 der Handwerksordnung sowie die historische Berufsbezeichnung von 1989 bis 2003. Der seit 2003 amtliche, staatlich anerkannte Ausbildungsberuf heißt laut § 1 der aktuellen Ausbildungsverordnung (KFBauMechAusbV, 2023) "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker" bzw. "Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin".
Welche Fachrichtungen gibt es in der Ausbildung?
Ab dem zweiten Ausbildungsjahr wird zwischen drei Fachrichtungen gewählt: Karosserieinstandhaltungstechnik (Schwerpunkt Unfallinstandsetzung und Blechschäden), Karosserie- und Fahrzeugbautechnik (Schwerpunkt Neu-, Um- und Ausbau von Karosserien und Sonderfahrzeugen) und Caravan- und Reisemobiltechnik (Schwerpunkt Wohnmobil- und Caravantechnik).
Wie lange dauert die Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre und schließt mit der gestreckten Abschlussprüfung ab: Teil 1 am Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 zum Ausbildungsende. Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, Ausbildungsbetriebe bevorzugen aber häufig einen Haupt- oder Realschulabschluss.
Was verdient man als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in?
Die Angaben unterschiedlicher Gehaltsportale weichen deutlich voneinander ab: Gehalt.de nennt 3.315 bis 4.051 Euro brutto im Monat (Median 3.664 Euro), Gehaltsvergleich.com dagegen 2.257 bis 3.084 Euro (Mittelwert 2.645 Euro, aus 523 Datensätzen). Direkt nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt laut aubi-plus.de bei rund 2.872 Euro. Die Werte sollten nicht gemittelt, sondern als Bandbreite verstanden werden.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?
Nach der Gesellenprüfung ist die Fortbildung zum/zur Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/in möglich, ebenso Zusatzqualifikationen wie Hochvolt-Sachkunde (Stufen 1S bis 3S nach DGUV-Information 209-093) oder Schweißerprüfungen. Der Meisterbrief berechtigt außerdem zur Ausbildung von Lehrlingen und zur selbstständigen Betriebsführung im zulassungspflichtigen Handwerk.
Was macht man in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik?
Hier liegt der Schwerpunkt auf der Reparatur bestehender Fahrzeuge: Unfallschäden werden begutachtet, dokumentiert und mit Richtbanksystemen sowie thermischen Verfahren instand gesetzt, Karosserien werden vermessen und für die anschließende Lackierung vorbereitet. Auch der sichere Umgang mit Hybrid-, Elektro- und Hochvolttechnik gehört zunehmend zu dieser Fachrichtung.
Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?
Formal ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Wichtig sind laut Stellenanzeigen und Berufsbildquellen handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Interesse sowie eine gute körperliche Konstitution; gute Noten in Mathematik und Physik gelten als vorteilhaft. Ausbildungsbetriebe bevorzugen häufig einen Haupt- oder Realschulabschluss.
Quellen
- KFBauMechAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und zur Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin, § 1, § 4, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in, Handwerkskammer Hamburg, abgerufen am 2026-08-10
- Karosseriebauer/-in, Fahrzeugbauer/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
- Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker – Gehalt, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
- Gehalt und Verdienst Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, aubi-plus.de, abgerufen am 2026-08-10
- Karosseriebauer (m/w/d) - Stellenanzeige, Autoforum Prokop, abgerufen am 2026-08-10
- Karosseriebauer Beruf und Jobs, Randstad Deutschland GmbH, abgerufen am 2026-08-10
- Der Beruf des Karosseriebauers - facettenreicher Handwerksberuf mit Fokus auf das Automobil, Autolackierung Zech (Sekundärquelle zur Abgrenzung Ausbau/Sonderfahrzeuge und Fahrzeuglackierung), abgerufen am 2026-08-10
- Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Wikipedia (Sekundärquelle zur historischen Einordnung der Berufsbezeichnung 1989-2003, nicht als Rechtsquelle verwendet), abgerufen am 2026-08-10
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026