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Lebenslauf Muster Schulpsychologe/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Ein guter Lebenslauf als Schulpsychologe/in zeigt sofort das abgeschlossene Psychologiestudium (Diplom oder Master), praktische Erfahrung in Diagnostik, Beratung und Krisenintervention sowie Kenntnis der landesspezifischen Einstellungsvoraussetzungen im öffentlichen Schuldienst. Anders als Sonderpädagog/innen unterrichten Schulpsycholog/innen nicht selbst, sondern beraten Schulen, Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern mit psychologischen Methoden — meist für mehrere Schulen gleichzeitig zuständig. In den meisten Bundesländern reicht dafür ein reguläres Psychologie-Hauptfachstudium; Bayern ist mit einem eigenen Lehramts-Doppelqualifikationsweg die dokumentierte Ausnahme. Unten findest du ein vollständiges Muster zum Ausfüllen sowie Formulierungen, Skills und die häufigsten Fragen speziell für diesen Beruf.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Schulpsychologe/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Schulpsychologin mit Master in Psychologie (Schwerpunkt Pädagogische Psychologie) und mehrjähriger Erfahrung im Schulpsychologischen Dienst einer Bezirksregierung in Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkte: Einzelfallberatung bei Lern- und Verhaltensproblemen, Krisenintervention nach akuten Vorfällen sowie systemische Beratung von Kollegien zu Schulentwicklung und Prävention. Vorherige Erfahrung in der Erziehungsberatung. Sucht eine Stelle mit Schwerpunkt Krisenprävention und Fortbildung von Lehrkräften.

Berufserfahrung

08/2020 - heute
Schulpsychologin
Regionale Schulberatungsstelle Kreis Soest (Bezirksregierung Arnsberg), NRW
  • Einzelfallberatung und psychologische Diagnostik bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen für rund 15 zugeordnete Schulen
  • Krisenintervention und Erstversorgung nach akuten Schulkrisen (u. a. Trauerfälle, Gewaltvorfälle) im Krisenteam der Bezirksregierung
  • Systemische Beratung von Schulleitungen und Kollegien zu Schulentwicklung, Prävention und Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Schullaufbahnberatung sowie Mitwirkung bei Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Fortbildungen und Supervision für Beratungslehrkräfte und Kollegien zu Gewaltprävention und Konfliktmanagement
2016 - 2020
Psychologin in der Erziehungsberatung
Erziehungsberatungsstelle des Kreises Unna
  • Einzel- und Familienberatung bei Erziehungs-, Entwicklungs- und Schulproblemen
  • Testpsychologische Diagnostik (Intelligenz-, Konzentrations- und Entwicklungstests) bei Kindern und Jugendlichen
  • Enge Kooperation mit Schulen, Jugendamt und dem schulpsychologischen Dienst der Region
  • Gruppenangebote zu Lern- und Methodentraining für Eltern und Kinder

Ausbildung

2010 - 2013
Bachelor of Science Psychologie
Universität Bielefeld
  • Grundstudium mit Schwerpunkten Entwicklungspsychologie, Pädagogische Psychologie und empirischen Forschungsmethoden
  • Praktikum in der schulpsychologischen Beratung
2013 - 2016
Master of Science Psychologie, Schwerpunkt Pädagogische Psychologie
Bergische Universität Wuppertal
  • Vertiefung in Diagnostik, Beratung und klinisch-psychologischen Grundlagen
  • Masterarbeit zu Lernmotivation und Selbstwirksamkeit im Schulkontext
2016
Direkteinstieg in den Schulpsychologischen Dienst (kein gesondertes Referendariat erforderlich)
gemäß BASS NRW 21-01 Nr. 15
  • Zugang unmittelbar mit Masterabschluss Psychologie gemäß Zugangsvoraussetzungen der Laufbahn des schulpsychologischen Dienstes
  • Einarbeitung durch kollegiale Supervision und Fortbildungsangebote der Landesstelle Schulpsychologie NRW (Bezirksregierung Arnsberg)

Kenntnisse

Psychologische Diagnostik (Intelligenz-, Entwicklungs-, Leistungstests)Fortgeschritten
Einzelfall- und KrisenberatungFortgeschritten
Systemische Schul- und OrganisationsberatungFortgeschritten
Gesprächsführung mit Eltern, Lehrkräften und Schüler/innenFortgeschritten
Moderation von Fortbildungen und SupervisionGrundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischB2
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Maria Beispiel
Schulpsychologe/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Schulpsychologin mit Master in Psychologie (Schwerpunkt Pädagogische Psychologie) und mehrjähriger Erfahrung im Schulpsychologischen Dienst einer Bezirksregierung in Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkte: Einzelfallberatung bei Lern- und Verhaltensproblemen, Krisenintervention nach akuten Vorfällen sowie systemische Beratung von Kollegien zu Schulentwicklung und Prävention. Vorherige Erfahrung in der Erziehungsberatung. Sucht eine Stelle mit Schwerpunkt Krisenprävention und Fortbildung von Lehrkräften.

Berufserfahrung

08/2020 - heute
Schulpsychologin
Regionale Schulberatungsstelle Kreis Soest (Bezirksregierung Arnsberg), NRW
  • Einzelfallberatung und psychologische Diagnostik bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen für rund 15 zugeordnete Schulen
  • Krisenintervention und Erstversorgung nach akuten Schulkrisen (u. a. Trauerfälle, Gewaltvorfälle) im Krisenteam der Bezirksregierung
  • Systemische Beratung von Schulleitungen und Kollegien zu Schulentwicklung, Prävention und Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Schullaufbahnberatung sowie Mitwirkung bei Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Fortbildungen und Supervision für Beratungslehrkräfte und Kollegien zu Gewaltprävention und Konfliktmanagement
2016 - 2020
Psychologin in der Erziehungsberatung
Erziehungsberatungsstelle des Kreises Unna
  • Einzel- und Familienberatung bei Erziehungs-, Entwicklungs- und Schulproblemen
  • Testpsychologische Diagnostik (Intelligenz-, Konzentrations- und Entwicklungstests) bei Kindern und Jugendlichen
  • Enge Kooperation mit Schulen, Jugendamt und dem schulpsychologischen Dienst der Region
  • Gruppenangebote zu Lern- und Methodentraining für Eltern und Kinder

Ausbildung

2010 - 2013
Bachelor of Science Psychologie
Universität Bielefeld
  • Grundstudium mit Schwerpunkten Entwicklungspsychologie, Pädagogische Psychologie und empirischen Forschungsmethoden
  • Praktikum in der schulpsychologischen Beratung
2013 - 2016
Master of Science Psychologie, Schwerpunkt Pädagogische Psychologie
Bergische Universität Wuppertal
  • Vertiefung in Diagnostik, Beratung und klinisch-psychologischen Grundlagen
  • Masterarbeit zu Lernmotivation und Selbstwirksamkeit im Schulkontext
2016
Direkteinstieg in den Schulpsychologischen Dienst (kein gesondertes Referendariat erforderlich)
gemäß BASS NRW 21-01 Nr. 15
  • Zugang unmittelbar mit Masterabschluss Psychologie gemäß Zugangsvoraussetzungen der Laufbahn des schulpsychologischen Dienstes
  • Einarbeitung durch kollegiale Supervision und Fortbildungsangebote der Landesstelle Schulpsychologie NRW (Bezirksregierung Arnsberg)

Kenntnisse

Psychologische Diagnostik (Intelligenz-, Entwicklungs-, Leistungstests)Fortgeschritten
Einzelfall- und KrisenberatungFortgeschritten
Systemische Schul- und OrganisationsberatungFortgeschritten
Gesprächsführung mit Eltern, Lehrkräften und Schüler/innenFortgeschritten
Moderation von Fortbildungen und SupervisionGrundkenntnisse

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Profil

Schulpsychologin mit Master in Psychologie (Schwerpunkt Pädagogische Psychologie) und mehrjähriger Erfahrung im Schulpsychologischen Dienst einer Bezirksregierung in Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkte: Einzelfallberatung bei Lern- und Verhaltensproblemen, Krisenintervention nach akuten Vorfällen sowie systemische Beratung von Kollegien zu Schulentwicklung und Prävention. Vorherige Erfahrung in der Erziehungsberatung. Sucht eine Stelle mit Schwerpunkt Krisenprävention und Fortbildung von Lehrkräften.

Berufserfahrung

08/2020 - heute

Schulpsychologin

Regionale Schulberatungsstelle Kreis Soest (Bezirksregierung Arnsberg), NRW

  • Einzelfallberatung und psychologische Diagnostik bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen für rund 15 zugeordnete Schulen
  • Krisenintervention und Erstversorgung nach akuten Schulkrisen (u. a. Trauerfälle, Gewaltvorfälle) im Krisenteam der Bezirksregierung
  • Systemische Beratung von Schulleitungen und Kollegien zu Schulentwicklung, Prävention und Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Schullaufbahnberatung sowie Mitwirkung bei Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Fortbildungen und Supervision für Beratungslehrkräfte und Kollegien zu Gewaltprävention und Konfliktmanagement

2016 - 2020

Psychologin in der Erziehungsberatung

Erziehungsberatungsstelle des Kreises Unna

  • Einzel- und Familienberatung bei Erziehungs-, Entwicklungs- und Schulproblemen
  • Testpsychologische Diagnostik (Intelligenz-, Konzentrations- und Entwicklungstests) bei Kindern und Jugendlichen
  • Enge Kooperation mit Schulen, Jugendamt und dem schulpsychologischen Dienst der Region
  • Gruppenangebote zu Lern- und Methodentraining für Eltern und Kinder

Ausbildung

2010 - 2013

Bachelor of Science Psychologie

Universität Bielefeld

2013 - 2016

Master of Science Psychologie, Schwerpunkt Pädagogische Psychologie

Bergische Universität Wuppertal

2016

Direkteinstieg in den Schulpsychologischen Dienst (kein gesondertes Referendariat erforderlich)

gemäß BASS NRW 21-01 Nr. 15

Kenntnisse

  • Psychologische Diagnostik (Intelligenz-, Entwicklungs-, Leistungstests)Fortgeschritten
  • Einzelfall- und KrisenberatungFortgeschritten
  • Systemische Schul- und OrganisationsberatungFortgeschritten
  • Gesprächsführung mit Eltern, Lehrkräften und Schüler/innenFortgeschritten
  • Moderation von Fortbildungen und SupervisionGrundkenntnisse

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischB2

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Schulpsychologe/in

Diagnostik & Einzelfallberatung

  • Psychologische Diagnostik bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen durchgeführt (Intelligenz-, Konzentrations-, Entwicklungstests)
  • Einzelfallberatung für Schüler/innen bei Prüfungsangst, Schulvermeidung und Motivationsproblemen geleistet
  • Standardisierte testpsychologische Verfahren ausgewertet und in Förderempfehlungen übersetzt
  • Mitwirkung bei Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs (AO-SF)
  • Diagnostische Abklärung bei Verdacht auf Teilleistungsstörungen (z. B. Lese-Rechtschreib-, Rechenschwäche) vorgenommen

Krisenintervention

  • Akute Krisenintervention nach Gewaltvorfällen, Suizidalität oder Trauerfällen an Schulen geleistet
  • Schulen bei der Entwicklung und Umsetzung von Notfallplänen und Krisenkonzepten unterstützt
  • Erstversorgung und psychologische Erste Hilfe für betroffene Schüler/innen und Kollegien organisiert
  • Nachsorge nach traumatischen Ereignissen mit externen Beratungsstellen koordiniert
  • Krisenteams der Schulaufsicht bei akuten Einsätzen fachlich unterstützt

Systemische Beratung & Schulentwicklung

  • Schulleitungen und Kollegien zu Schulentwicklung, Prävention und Klassenklima beraten
  • Konzepte zur Gewalt- und Mobbingprävention mit Schulen entwickelt und evaluiert
  • Beratung von Schulen in sozialräumlich schwierigen Lagen zu niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten
  • Mitwirkung an der Entwicklung inklusiver Beratungskonzepte im Kollegium
  • Qualitätszirkel und Gremienarbeit zur Weiterentwicklung schulischer Beratungsstrukturen begleitet

Zusammenarbeit & Netzwerk

  • Mit Jugendhilfe, Erziehungsberatungsstellen und Ärzt/innen im Rahmen von Hilfen zur Erziehung (SGB VIII) kooperiert
  • Elterngespräche zu Schullaufbahn, Förderbedarf und Erziehungsfragen geführt
  • Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeit und Sonderpädagogik in multiprofessionellen Teams koordiniert
  • Fallübergaben an spezialisierte psychotherapeutische oder medizinische Stellen strukturiert vorbereitet

Fortbildung & Supervision

  • Fortbildungen für Lehrkräfte und Beratungslehrkräfte zu Konfliktmanagement und Deeskalation konzipiert und durchgeführt
  • Supervision für Kollegien und schulische Beratungsteams geleitet
  • Ausbildung von Schulleiterinnen und Schulleitern im Bereich Beratung mitgestaltet
  • Kollegiale Fallberatung im schulpsychologischen Team organisiert

Schullaufbahnberatung & Dokumentation

  • Schullaufbahnberatung im Hinblick auf individuelle Förderung und Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt
  • Gutachten und Berichte für Schulaufsicht, Eltern und Jugendhilfe erstellt
  • Dokumentation von Beratungsfällen nach dienstlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben geführt
  • Einsatzplanung für mehrere zugeordnete Schulen im Rahmen des örtlichen Einsatzmanagements mitgestaltet

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Schulpsychologe/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Psychologische Diagnostik und Testverfahren (Intelligenz-, Entwicklungs-, Leistungstests)
  • Einzelfall-, Krisen- und Systemberatung
  • Kenntnisse der Entwicklungs-, Pädagogischen und Klinischen Psychologie
  • Schulrecht und Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Krisenintervention und Notfallmanagement
  • Moderation, Fortbildungs- und Supervisionskompetenz
  • Gesprächsführung mit Eltern, Lehrkräften und Kollegien
  • Dokumentation und Gutachtenerstellung
  • Kenntnisse des Schul- und Bildungssystems des jeweiligen Bundeslandes

Zertifikate

  • Master oder Diplom in Psychologie (Hauptfach)
  • Zusatzqualifikation Krisenintervention / Notfallpsychologie
  • Fortbildung systemische Beratung
  • Fortbildung Mediation und Konfliktmanagement
  • Nachweis einschlägiger Berufserfahrung in Diagnostik und Beratung (länderabhängige Einstellungsvoraussetzung)

Soft Skills

  • Empathie und Vertrauensaufbau
  • Neutralität und professionelle Distanz gegenüber Schule, Eltern und Schüler/innen
  • Belastbarkeit in Krisensituationen
  • Kommunikationsstärke gegenüber unterschiedlichen Zielgruppen
  • Verschwiegenheit und Vertraulichkeit
  • Selbstorganisation bei wechselnden Einsatzorten

Ausbildung und Gehalt als Schulpsychologe/in im Überblick

AusbildungswegIn den meisten Bundesländern ist Schulpsychologie kein eigener Ausbildungsberuf oder Studiengang, sondern ein spezialisiertes Tätigkeitsfeld für Psycholog/innen im öffentlichen Schulwesen. Referenzland dieser Seite ist Nordrhein-Westfalen: Nach BASS 21-01 Nr. 15 (RdErl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 08.01.2007, zuletzt eingearbeitet 19.12.2013) ist die Laufbahn des schulpsychologischen Dienstes eine Laufbahn besonderer Fachrichtung des höheren Dienstes; Zugangsvoraussetzung ist ein an einer Universität mit Diplom-Prüfung oder Masterabschluss abgeschlossenes Studium der Psychologie (oder ein gleichwertiges, für den höheren Dienst akkreditiertes Fachhochschul-Masterstudium). Ein gesondertes Referendariat oder eine eigene Staatsprüfung für die Schulpsychologie selbst ist in NRW nicht vorgeschrieben. Die Laufbahn ist eine gemeinsame Laufbahn im Landesdienst und im Dienst der Körperschaften, Anstalten und Stiftungen, d. h. Schulpsycholog/innen arbeiten sowohl für das Land (Bezirksregierungen) als auch für Kommunen (kommunale Schulberatungsstellen). Der Einsatz erfolgt laut BASS Paragraph 3 in der Regel mit der Hälfte der Arbeitszeit an mehreren zugeordneten Schulen. Eine wichtige Ausnahme von diesem 'reinen' Psychologen-Modell ist Bayern: Dort führt der Zugang laut Schulberatung Bayern und BDP-Berufsbild über ein Lehramtsstudium mit Schulpsychologie-Erweiterungsstudium (Studienorte u. a. LMU München, Bamberg, Eichstätt, Würzburg), ergänzt um einen zweijährigen Vorbereitungsdienst und zwei Staatsexamina in Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt; wer bereits einen Master-/Diplomabschluss in Psychologie mitbringt, muss dort nur noch das erste Staatsexamen mit schulpsychologischem Schwerpunkt ablegen. Private Fernstudiengänge mit dem Titel 'Master Schulpsychologie' sind keine Voraussetzung für den Zugang zum öffentlichen Schulpsychologischen Dienst und ersetzen nicht das reguläre Psychologie-Hauptfachstudium.
GehaltsspanneTarifbeschäftigte Schulpsycholog/innen sind laut BASS NRW 21-01 Nr. 15 Paragraph 4 in Entgeltgruppe 13 TV-L eingruppiert. Die amtliche TV-L-Tabelle (gültig ab 01.04.2026) reicht dafür von 4.759,37 Euro (Stufe 1) bis 6.764,69 Euro (Stufe 6) brutto im Monat, ohne Zulagen und Jahressonderzahlung. Verbeamtete Schulpsycholog/innen im höheren Dienst werden nach einer eigenen Besoldungstabelle vergütet, deren genaue Besoldungsgruppe im BASS-Erlasstext selbst nicht beziffert wird. Marktdatenportale liefern ein uneinheitliches Bild: StepStone (1.132 Stellenanzeigen, 2026) nennt im Schnitt 53.200 Euro/Jahr (Spanne 44.800-63.000 Euro), während gehaltsvergleich.com (934 Nutzer-Datensätze) mit einem Median von 3.246 Euro/Monat deutlich unter der amtlichen Tabelle liegt – vermutlich weil dort auch Teilzeitstellen und Anstellungen außerhalb der Landesbesoldung einfließen. Indeed nennt für das erste Berufsjahr 4.057-4.385 Euro/Monat (Stand Juli 2025, vor der Tarifrunde 2026 erhoben). Die vier Werte werden bewusst nicht gemittelt, da sie unterschiedliche Erhebungsmethoden und Grundgesamtheiten abbilden.

Was verdient man als Schulpsychologe/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 14.248 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 11. August 2026.

Dos & Don'ts für den Schulpsychologe/in-Lebenslauf

Do

  • Klar angeben, über welchen Weg die Qualifikation erworben wurde (reguläres Psychologiestudium vs. bayerisches Doppelqualifikationsmodell)
  • Praktische Erfahrung in Diagnostik, Beratung und Krisenintervention mit konkreten Zahlen belegen (z. B. Anzahl betreuter Schulen, Fallarten)
  • Vorstationen außerhalb der Schulpsychologie (Erziehungsberatung, Klinik, Universität) als relevante Vorerfahrung positionieren
  • Kenntnis der landesspezifischen Rechtsgrundlage (z. B. BASS in NRW) und der zuständigen Schulaufsichtsbehörde zeigen
  • Schweigepflicht (§ 203 StGB) und Neutralität gegenüber allen Beteiligten als Kernkompetenz benennen

Don't

  • Sich nicht als 'Psychotherapeut/in' oder mit Behandlungsbefugnis darstellen, wenn keine Approbation vorliegt
  • Nicht unterstellen, alle Bundesländer hätten identische Zugangswege — Bayerns Doppelqualifikationsmodell weicht grundlegend ab
  • Keinen privaten Fernstudiengang 'Master Schulpsychologie' als zwingende Voraussetzung darstellen
  • Nicht mit Sonderpädagoge/in oder Beratungslehrkraft verwechseln — unterschiedliche Ausbildungswege und Aufgaben
  • Gehaltsangaben nicht pauschal mitteln — amtliche TV-L-Tabelle und Portal-Durchschnitte weichen deutlich voneinander ab

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Schulpsychologe/in

Was macht ein/e Schulpsychologe/in?

Schulpsycholog/innen beraten und unterstützen Schulen, Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern mit psychologischen Methoden bei Lern-, Verhaltens- und Erziehungsfragen. Kernaufgaben sind Einzelfallberatung und Diagnostik bei Lernschwierigkeiten oder Verhaltensproblemen, Krisenintervention nach akuten Schulkrisen sowie systemische Beratung von Kollegien zu Schulentwicklung und Prävention (BASS NRW 21-01 Nr. 15, §2). Sie behandeln nicht heilkundlich, sondern verweisen bei Bedarf an spezialisierte psychotherapeutische oder medizinische Stellen weiter.

Wie wird man Schulpsychologe/in?

In den meisten Bundesländern reicht ein abgeschlossenes Psychologiestudium (Diplom oder Master) als Zugangsvoraussetzung aus, ein eigener Studiengang 'Schulpsychologie' ist nicht erforderlich — so regelt es beispielsweise BASS NRW 21-01 Nr. 15 §1. Eine wichtige Ausnahme ist Bayern: Dort führt der Zugang über ein Lehramtsstudium mit Schulpsychologie-Erweiterungsstudium und einen zweijährigen Vorbereitungsdienst mit zwei Staatsexamina.

Was ist der Unterschied zwischen Schulpsychologe/in und Psychologe/in?

Beide durchlaufen dieselbe Grundausbildung (Psychologiestudium im Hauptfach), Schulpsycholog/innen arbeiten aber ausschließlich im öffentlichen Schulwesen und sind an ein landesrechtlich definiertes Aufgabenprofil gebunden (Diagnostik, Beratung, Krisenintervention an Schulen statt z. B. Wirtschaftspsychologie oder Marktforschung). Sie sind in der Regel im öffentlichen Dienst nach TV-L Entgeltgruppe 13 eingruppiert oder im höheren Dienst verbeamtet.

Was ist der Unterschied zwischen Schulpsychologe/in und Sonderpädagoge/in (Förderschullehrer/in)?

Sonderpädagog/innen sind Lehrkräfte mit einem eigenen Lehramtsstudium (KMK-Lehramtstyp 6), die eigenverantwortlich Unterricht erteilen und einer Schule fest zugeordnet sind. Schulpsycholog/innen unterrichten nicht, sondern beraten und diagnostizieren mit psychologischen Methoden — meist für mehrere Schulen gleichzeitig und mit einem Psychologie- statt Lehramtsstudium als Grundqualifikation.

Wie viel verdient ein/e Schulpsychologe/in?

Tarifbeschäftigte Schulpsycholog/innen sind laut BASS NRW 21-01 Nr. 15 in Entgeltgruppe 13 TV-L eingruppiert, was aktuell (Stand 01.04.2026) 4.759 bis 6.765 Euro brutto im Monat je nach Erfahrungsstufe bedeutet. Marktdatenportale wie StepStone oder gehaltsvergleich.com nennen teils niedrigere Durchschnittswerte, weil sie auch Teilzeitstellen und Anstellungen außerhalb der Landesbesoldung erfassen.

Braucht man für Schulpsychologie eine Approbation wie Psychotherapeut/innen?

Nein. Schulpsycholog/innen benötigen keine Approbation nach dem Psychotherapeutengesetz, weil sie keine heilkundliche Behandlung durchführen. Laut BASS NRW §2 erfolgt Einzelfallhilfe ausdrücklich nur, sofern die betroffenen Schüler/innen nicht spezieller psychotherapeutischer oder medizinischer Behandlung bedürfen — in solchen Fällen wird an entsprechende Fachstellen verwiesen.

Quellen

  1. BASS 21-01 Nr. 15 – Aufgaben, Laufbahn, Einstellungsvoraussetzungen und Eingruppierung von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (RdErl. MSW NRW v. 08.01.2007, ABl. NRW S. 101, eingearbeitet RdErl. v. 19.12.2013), Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 2026-08-11
  2. Berufsbild Psychologie – Schulpsychologe/in, Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), abgerufen am 2026-08-11
  3. Studium der Schulpsychologie und Weiterbildung zur Beratungslehrkraft, Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Schulberatung Bayern, abgerufen am 2026-08-11
  4. Was ist Schulpsychologie? (Regionale Schulberatungsstelle), Kreis Minden-Lübbecke, abgerufen am 2026-08-11
  5. TV-L Entgelttabelle (gültig ab 01.04.2026), oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-11
  6. Schulpsychologe/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-11
  7. Schulpsychologe – Gehalt und Verdienst, gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-11
  8. Wie viel verdient ein/e Schulpsycholog*in?, Indeed, abgerufen am 2026-08-11

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026