Lebenslauf Muster Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) ist die traditionelle, weiterhin gebräuchliche Berufsbezeichnung für die Beamtenlaufbahn des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes – nicht zu verwechseln mit dem bloßen Titel „Verwaltungswirt/in“, der in mehreren Bundesländern (u. a. Nordrhein-Westfalen) tatsächlich den mittleren Dienst bezeichnet. Der Zugang erfolgt über ein duales Bachelor-Studium von drei Jahren, das mit dem akademischen Grad „Bachelor of Laws“ bzw. „Bachelor of Arts“ und gleichzeitig der Laufbahnprüfung endet (Referenzbeispiel in dieser Recherche: Nordrhein-Westfalen, Ausbildungsverordnung VAP 2.1, Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW). Nach bestandener Prüfung werden Absolvent/innen als Beamtin/Beamter auf Probe eingestellt und führen je nach Dienstherr die Amtsbezeichnung „Regierungsinspektor/in“ (Land, Rentenversicherung) oder eine kommunale Inspektor-Bezeichnung, besoldet zunächst nach A 9. Anders als Verwaltungsfachangestellte (Ausbildung im Angestelltenverhältnis nach BBiG) übernehmen Diplom-Verwaltungswirt/innen von Beginn an eigenständige Fallbearbeitung mit Rechtsanwendung und perspektivisch Führungsaufgaben. Einsatzorte sind u. a. Bezirksregierungen, Kreis- und Stadtverwaltungen, Ministerien, Landesämter und die gesetzliche Rentenversicherung.
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Profil
Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Regierungsinspektor mit 6 Jahren Berufserfahrung in der allgemeinen inneren Verwaltung einer nordrhein-westfälischen Kreisverwaltung. Nach dualem Bachelor-Studium „Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW und bestandener Laufbahnprüfung als Regierungsinspektor in den gehobenen Dienst übernommen, seither eigenständige Sachbearbeitung in der Ordnungsverwaltung sowie fachliche Anleitung von zwei Nachwuchskräften. Sicherer Umgang mit Verwaltungsverfahrensrecht, digitalen Fachverfahren und Bürgerkommunikation, seit 2024 zusätzlich Projektleitung für die Einführung der elektronischen Akte im Fachbereich.
Berufserfahrung
- Eigenständige Bearbeitung von Genehmigungs- und Erlaubnisverfahren nach Ordnungs- und Gewerberecht einschließlich Bescheiderstellung
- Prüfung und Entscheidung über Widersprüche in eigener Zuständigkeit nach Verwaltungsverfahrensrecht
- Beratung von Bürger/innen und Unternehmen zu Antrags- und Genehmigungsverfahren
- Fachliche Einarbeitung und Anleitung von zwei Regierungsinspektoranwärter/innen während der fachpraktischen Studienabschnitte
- Projektleitung zur Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) im Fachbereich seit 2024
- Mitwirkung in einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Digitalisierung von Antragsprozessen
- Wechsel aus fachwissenschaftlichen Studienabschnitten (Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Kommunalrecht, Verwaltungsbetriebswirtschaft) und fachpraktischen Ausbildungsabschnitten
- Praxiseinsätze im Ordnungsamt, Personalamt und Sozialamt der ausbildenden Kreisverwaltung
- Mitarbeit an der Bearbeitung von Anträgen und der Vorbereitung von Verwaltungsentscheidungen unter Anleitung
- Bachelorarbeit zu einem verwaltungsrechtlichen Praxisthema mit Kolloquium
- Abschluss: Bachelor of Laws, Laufbahnprüfung bestanden
Ausbildung
- Drei Studienjahre im dualen Modell: fachwissenschaftliche Studienzeit an der Hochschule, fachpraktische Studienzeit bei der Kreisverwaltung als Einstellungsbehörde
- Schwerpunkte: allgemeines und besonderes Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Kommunalrecht, Verwaltungsbetriebswirtschaft, Sozialwissenschaften (§ 9 VAP 2.1 NRW)
- Bachelorprüfung zugleich Laufbahnprüfung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (§ 14 VAP 2.1 NRW)
- Während des Studiums Beamtenverhältnis auf Widerruf als Regierungsinspektoranwärterin/-anwärter
- Leistungskurse Sozialwissenschaften und Deutsch
- Schülerpraktikum in der Stadtverwaltung während der Oberstufe
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Regierungsinspektor mit 6 Jahren Berufserfahrung in der allgemeinen inneren Verwaltung einer nordrhein-westfälischen Kreisverwaltung. Nach dualem Bachelor-Studium „Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW und bestandener Laufbahnprüfung als Regierungsinspektor in den gehobenen Dienst übernommen, seither eigenständige Sachbearbeitung in der Ordnungsverwaltung sowie fachliche Anleitung von zwei Nachwuchskräften. Sicherer Umgang mit Verwaltungsverfahrensrecht, digitalen Fachverfahren und Bürgerkommunikation, seit 2024 zusätzlich Projektleitung für die Einführung der elektronischen Akte im Fachbereich.
Berufserfahrung
- Eigenständige Bearbeitung von Genehmigungs- und Erlaubnisverfahren nach Ordnungs- und Gewerberecht einschließlich Bescheiderstellung
- Prüfung und Entscheidung über Widersprüche in eigener Zuständigkeit nach Verwaltungsverfahrensrecht
- Beratung von Bürger/innen und Unternehmen zu Antrags- und Genehmigungsverfahren
- Fachliche Einarbeitung und Anleitung von zwei Regierungsinspektoranwärter/innen während der fachpraktischen Studienabschnitte
- Projektleitung zur Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) im Fachbereich seit 2024
- Mitwirkung in einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Digitalisierung von Antragsprozessen
- Wechsel aus fachwissenschaftlichen Studienabschnitten (Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Kommunalrecht, Verwaltungsbetriebswirtschaft) und fachpraktischen Ausbildungsabschnitten
- Praxiseinsätze im Ordnungsamt, Personalamt und Sozialamt der ausbildenden Kreisverwaltung
- Mitarbeit an der Bearbeitung von Anträgen und der Vorbereitung von Verwaltungsentscheidungen unter Anleitung
- Bachelorarbeit zu einem verwaltungsrechtlichen Praxisthema mit Kolloquium
- Abschluss: Bachelor of Laws, Laufbahnprüfung bestanden
Ausbildung
- Drei Studienjahre im dualen Modell: fachwissenschaftliche Studienzeit an der Hochschule, fachpraktische Studienzeit bei der Kreisverwaltung als Einstellungsbehörde
- Schwerpunkte: allgemeines und besonderes Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Kommunalrecht, Verwaltungsbetriebswirtschaft, Sozialwissenschaften (§ 9 VAP 2.1 NRW)
- Bachelorprüfung zugleich Laufbahnprüfung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (§ 14 VAP 2.1 NRW)
- Während des Studiums Beamtenverhältnis auf Widerruf als Regierungsinspektoranwärterin/-anwärter
- Leistungskurse Sozialwissenschaften und Deutsch
- Schülerpraktikum in der Stadtverwaltung während der Oberstufe
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Regierungsinspektor mit 6 Jahren Berufserfahrung in der allgemeinen inneren Verwaltung einer nordrhein-westfälischen Kreisverwaltung. Nach dualem Bachelor-Studium „Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW und bestandener Laufbahnprüfung als Regierungsinspektor in den gehobenen Dienst übernommen, seither eigenständige Sachbearbeitung in der Ordnungsverwaltung sowie fachliche Anleitung von zwei Nachwuchskräften. Sicherer Umgang mit Verwaltungsverfahrensrecht, digitalen Fachverfahren und Bürgerkommunikation, seit 2024 zusätzlich Projektleitung für die Einführung der elektronischen Akte im Fachbereich.
Berufserfahrung
2023 - heute
Regierungsinspektor, Sachbearbeitung Ordnungsverwaltung
Kreisverwaltung, Nordrhein-Westfalen
- Eigenständige Bearbeitung von Genehmigungs- und Erlaubnisverfahren nach Ordnungs- und Gewerberecht einschließlich Bescheiderstellung
- Prüfung und Entscheidung über Widersprüche in eigener Zuständigkeit nach Verwaltungsverfahrensrecht
- Beratung von Bürger/innen und Unternehmen zu Antrags- und Genehmigungsverfahren
- Fachliche Einarbeitung und Anleitung von zwei Regierungsinspektoranwärter/innen während der fachpraktischen Studienabschnitte
- Projektleitung zur Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) im Fachbereich seit 2024
- Mitwirkung in einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe zur Digitalisierung von Antragsprozessen
2020 - 2023
Regierungsinspektoranwärter (duales Bachelor-Studium)
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW / Kreisverwaltung, Nordrhein-Westfalen
- Wechsel aus fachwissenschaftlichen Studienabschnitten (Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Kommunalrecht, Verwaltungsbetriebswirtschaft) und fachpraktischen Ausbildungsabschnitten
- Praxiseinsätze im Ordnungsamt, Personalamt und Sozialamt der ausbildenden Kreisverwaltung
- Mitarbeit an der Bearbeitung von Anträgen und der Vorbereitung von Verwaltungsentscheidungen unter Anleitung
- Bachelorarbeit zu einem verwaltungsrechtlichen Praxisthema mit Kolloquium
- Abschluss: Bachelor of Laws, Laufbahnprüfung bestanden
Ausbildung
2020 - 2023
Duales Bachelor-Studium „Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung“ (Bachelor of Laws)
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW)
2020
Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Gymnasium, Nordrhein-Westfalen
Kenntnisse
- SkillNiveau
- VerwaltungsverfahrensrechtExperte
- KommunalrechtFortgeschritten
- BescheiderstellungExperte
- Digitale Aktenführung (E-Akte)Fortgeschritten
- Verwaltungsbetriebswirtschaft / HaushaltsrechtGrundkenntnisse
- MS Office und FachverfahrenExperte
- ProjektmanagementFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGut (B2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)
Sachbearbeitung & Rechtsanwendung
- Eigenständige Prüfung und Entscheidung über Anträge nach Fachgesetzen im Rahmen des Verwaltungsverfahrensrechts
- Anwendung und Auslegung einschlägiger Rechtsvorschriften auf Einzelfälle unterschiedlicher Komplexität
- Bearbeitung von Widerspruchsverfahren in eigener Zuständigkeit
Bescheide & Verwaltungsverfahren
- Erstellung rechtssicherer Bescheide und Verwaltungsakte einschließlich Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung
- Durchführung von Anhörungsverfahren nach § 28 VwVfG
- Koordination von Fristen und Zuständigkeiten zwischen mehreren Fachbereichen
Bürger- und Unternehmensberatung
- Beratung von Bürger/innen und Unternehmen zu Antragsvoraussetzungen und Verfahrensabläufen
- Klärung komplexer Sachverhalte in persönlichen, telefonischen und schriftlichen Anfragen
- Vermittlung zwischen rechtlichen Anforderungen und Verständlichkeit für Antragstellende
Projektarbeit & Digitalisierung
- Mitwirkung an der Einführung digitaler Fachverfahren und der elektronischen Akte
- Mitarbeit in behördeninternen Arbeits- und Projektgruppen zur Prozessoptimierung
- Erstellung von Verfahrensdokumentationen und Arbeitsanweisungen für den Fachbereich
Führung & Ausbildung
- Fachliche Anleitung und Einarbeitung von Nachwuchskräften im dualen Studium
- Übernahme von Vertretungs- und Koordinationsaufgaben innerhalb des Sachgebiets
- Vorbereitung von Entscheidungsvorlagen für die Sachgebiets- oder Amtsleitung
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Allgemeines und besonderes Verwaltungsrecht
- Verwaltungsverfahrensrecht (VwVfG)
- Kommunalrecht
- Verwaltungsbetriebswirtschaft und öffentliche Finanzwirtschaft
- Bescheid- und Schriftgutgestaltung
- Digitale Fachverfahren und elektronische Aktenführung
- MS Office (Word, Excel, Outlook)
Zertifikate
- Bachelor of Laws bzw. Bachelor of Arts (dualer Studiengang Allgemeine Verwaltung, z. B. HSPV NRW)
- Laufbahnbefähigung für die Ämtergruppe des ersten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des allgemeinen Verwaltungsdienstes (per Laufbahnprüfung erworben)
- Amtsbezeichnung nach Einstellung, z. B. Regierungsinspektor/in (Land, Rentenversicherung) oder kommunale Inspektor-Bezeichnung je nach Dienstherr
- Fachspezifische Fortbildungen in einzelnen Rechtsgebieten (je nach Einsatzbereich, z. B. Ordnungs-, Sozial- oder Bauverwaltung)
Soft Skills
- Selbstständige, rechtssichere Entscheidungsfindung
- Sorgfalt und Genauigkeit bei komplexen Sachverhalten
- Bürgernahe, verständliche Kommunikation
- Belastbarkeit bei hohem Fallaufkommen
- Teamfähigkeit und Bereitschaft zur Anleitung von Nachwuchskräften
- Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit hoheitlichen Entscheidungen
Ausbildung und Gehalt als Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) im Überblick
| Ausbildungsweg | Der Zugang zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst ist Landesrecht und läuft über ein duales Bachelor-Studium im Beamtenverhältnis, nicht über eine klassische Berufsausbildung. Referenzbeispiel dieser Recherche ist Nordrhein-Westfalen. Rechtsgrundlage ist die „Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Ämtergruppe des ersten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des allgemeinen Verwaltungsdienstes (Bachelor) des Landes Nordrhein-Westfalen“ (Ausbildungsverordnung erstes Einstiegsamt Laufbahngruppe 2 allgemeiner Verwaltungsdienst Land – VAP 2.1), Stammfassung vom 5. August 2008, hier in der Fassung vom 21. Dezember 2024 (SGV. NRW. 2030). Nach § 1 VAP 2.1 gilt sie für die Laufbahn im Land NRW, bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland/Westfalen sowie in den Gemeinden und Gemeindeverbänden NRW. Einstellungsvoraussetzung ist nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 VAP 2.1 eine „zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand“, in der Praxis also Abitur oder volle Fachhochschulreife. Zugelassene Bewerber/innen werden für die Dauer von Ausbildung und Prüfung als Beamtin/Beamter auf Widerruf berufen (§ 6 Abs. 1 VAP 2.1). Der Vorbereitungsdienst besteht nach § 7 VAP 2.1 aus dem „auf drei Studienjahre ausgerichteten Bachelor-Studiengang an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen“ (HSPV NRW). Er gliedert sich nach § 10 Abs. 1 VAP 2.1 in eine fachwissenschaftliche Studienzeit an der Hochschule und eine fachpraktische Studienzeit bei der Einstellungsbehörde. Mindestinhalte sind laut § 9 Abs. 2 VAP 2.1 Rechtswissenschaften (u. a. allgemeines und besonderes Verwaltungsrecht, Verfassungsrecht, Europarecht, Grundlagen des Privatrechts), Verwaltungswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften (Verwaltungsbetriebswirtschaft, öffentliche Finanzwirtschaft) und Sozialwissenschaften. Die Ausbildung dauert nach § 10a Abs. 1 VAP 2.1 drei Jahre und endet mit der Bachelorprüfung, die zugleich Laufbahnprüfung ist; die Ausbildungszeit ist auf höchstens fünf Jahre begrenzt. Nach § 14 Abs. 1 VAP 2.1 verleiht die Hochschule bei bestandener Prüfung den Hochschulgrad „Bachelor of Laws“ bzw. „Bachelor of Arts“; nach Absatz 2 gilt die Hochschulprüfung zugleich als Laufbahnprüfung. Nach bestandener Laufbahnprüfung erfolgt die Einstellung als Beamtin/Beamter auf Probe in Besoldungsgruppe A 9. Die konkrete Amtsbezeichnung hängt vom Dienstherrn ab: Bei Landesbehörden und der Deutschen Rentenversicherung lautet sie laut Stellenausschreibungen der Bezirksregierung Düsseldorf „Regierungsinspektor/in“; bei Kommunen sind analog gebildete Inspektor-Bezeichnungen üblich, deren genaue Form vom jeweiligen Dienstherrn festgelegt wird (siehe Lücken im Recherche-Protokoll). Wichtige Abgrenzung: Der bloße Titel „Verwaltungswirt/in“ ohne den Zusatz „Diplom-“ bezeichnet in NRW nicht diesen gehobenen, sondern den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Die Bezirksregierung Düsseldorf führt diese separate, nur zweijährige Ausbildung mit Fachoberschulreife als Zugangsvoraussetzung ausdrücklich unter dem Titel „Regierungssekretär/in bzw. Verwaltungswirt/in (m/w/d)“. Diese Seite und ihr Datensatz behandeln ausschließlich den gehobenen Dienst mit dualem Bachelor-Studium. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst liegen drei Quellen mit unterschiedlicher Methodik vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt für „Regierungsinspektor/in“ einen Median von 48.846 Euro/Jahr (rund 3.939 Euro/Monat) bei einer Spanne von 43.308 bis 55.091 Euro/Jahr (rund 3.493 bis 4.443 Euro/Monat); eine Stichprobengröße wird nicht angegeben. StepStone nennt für „Beamter des gehobenen Verwaltungsdienstes“ einen Median von 47.800 Euro/Jahr (rund 3.983 Euro/Monat) bei einer Spanne von 40.600 bis 57.900 Euro/Jahr (rund 3.383 bis 4.825 Euro/Monat) mit deutlicher regionaler Streuung (Beispiel Stuttgart rund 54.100 Euro, Bochum rund 47.100 Euro). Als amtlicher Anhaltspunkt dient die Besoldungstabelle NRW 2026 (gültig 1. April 2026 bis 28. Februar 2027): Das monatliche Grundgehalt in Besoldungsgruppe A 9 (Einstiegsamt Regierungsinspektor/in) liegt je nach Erfahrungsstufe zwischen 3.438,22 und 4.295,45 Euro, in A 10 zwischen 3.693,51 und 4.783,77 Euro und in A 11 (höhere Sachbearbeitung bzw. erste Führungsfunktion) zwischen 4.047,72 und 5.256,99 Euro – jeweils reines Grundgehalt ohne Familien- oder Ortszuschläge. Die Gehaltsportale bilden vermutlich eine Mischung verschiedener Dienstherren und teils auch Angestelltenverhältnisse ab, während die Besoldungstabelle das gesetzlich fixierte Beamten-Grundgehalt zeigt; beide Bilder ergänzen sich, ein rechnerischer Mittelwert wäre irreführend. |
Was verdient man als Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
43.308 € – 55.091 €, Median 48.846 €
Bruttojahresgehalt, Beruf „Regierungsinspektor/in“, Stichprobengröße und genaues Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Nicht mit StepStone oder der Besoldungstabelle mitteln.
StepStone
40.600 € – 57.900 €, Median 47.800 €
Bruttojahresgehalt, Beruf „Beamter des gehobenen Verwaltungsdienstes“, deutschlandweit, Deutliche regionale Streuung auf der Seite genannt (z. B. Stuttgart höher, Bochum niedriger als der Durchschnitt); Stichprobengröße nicht angegeben.
Besoldungstabelle NRW 2026 (amtlich, A9-A11)
3.438 € – 5.257 €
Monatliches Grundgehalt in Euro, Besoldungsgruppen A9 (Einstiegsamt) bis A11 (höhere Sachbearbeitung/erste Führungsfunktion), alle Erfahrungsstufen, gültig 01.04.2026-28.02.2027, Reines gesetzliches Grundgehalt ohne Familien-/Ortszuschläge oder Zulagen, kein Markt-Gehalt. A9 allein: 3.438,22-4.295,45 €; A10: 3.693,51-4.783,77 €; A11: 4.047,72-5.256,99 €. Nicht mit den Gehaltsportalen mitteln.
Die Quellen liegen 1.046 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)-Lebenslauf
Do
- Klar zwischen „Verwaltungswirt/in“ (mittlerer Dienst) und „Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)“/gehobener Dienst unterscheiden - im Lebenslauf den korrekten Titel und Abschluss angeben
- Den akademischen Grad (Bachelor of Laws/Bachelor of Arts) und die Amtsbezeichnung (z. B. Regierungsinspektor/in) beide nennen, nicht nur eine der beiden Bezeichnungen
- Konkrete Rechtsgebiete und Fachbereiche der bisherigen Sachbearbeitung benennen statt allgemein „Verwaltungstätigkeit“
- Eigenständige Entscheidungsbefugnisse und Verantwortungsbereiche sichtbar machen, nicht nur Zuarbeit
- Digitale Fachverfahren und IT-Kenntnisse explizit auflisten - zunehmend Auswahlkriterium
- Referenzbundesland bzw. Dienstherr der Ausbildung nennen, da Bezeichnungen und Verordnungen landesrechtlich unterschiedlich geregelt sind
Don't
- Nicht „Verwaltungswirt/in“ und „Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)“ synonym verwenden - unterschiedliche Laufbahnebenen mit unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen
- Die Bachelorprüfung nicht als „Studienabschluss ohne Beamtenstatus“ darstellen - sie ist zugleich die Laufbahnprüfung und mit einem Beamtenverhältnis auf Widerruf verbunden
- Amtsbezeichnungen nicht bundesweit vereinheitlichen - Titel wie „Regierungsinspektor/in“ und kommunale Varianten hängen vom Dienstherrn ab
- Gehaltsangaben aus Portalen nicht unkommentiert mit der amtlichen Besoldungstabelle vermischen - unterschiedliche Erhebungsgrundlagen
- Die Ausbildung nicht mit der IHK-Ausbildung Verwaltungsfachangestellte/r verwechseln oder gleichsetzen
- Keine erfundenen Fachverfahren, Zertifikate oder Ausbildungsstationen angeben
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)
Ist Verwaltungswirt/in dasselbe wie Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)?
Nein. In Nordrhein-Westfalen und mehreren anderen Bundesländern bezeichnet der bloße Titel „Verwaltungswirt/in“ den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst mit zweijähriger Ausbildung und Fachoberschulreife als Zugangsvoraussetzung. „Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)“ steht dagegen für den gehobenen Dienst mit dreijährigem dualem Bachelor-Studium und Abitur/Fachhochschulreife als Voraussetzung - das ist der hier beschriebene Beruf.
Welchen Abschluss erhält man nach dem Studium?
Nach bestandener Bachelorprüfung wird der akademische Grad „Bachelor of Laws“ bzw. „Bachelor of Arts“ verliehen (§ 14 Abs. 1 VAP 2.1 NRW). Die Hochschulprüfung gilt zugleich als Laufbahnprüfung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (§ 14 Abs. 2 VAP 2.1 NRW).
Wie lange dauert die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt/zur Diplom-Verwaltungswirtin?
Das duale Bachelor-Studium dauert nach § 10a Abs. 1 VAP 2.1 NRW drei Jahre und endet mit der Bachelorprüfung, die zugleich Laufbahnprüfung ist. Die Ausbildungszeit ist auf höchstens fünf Jahre begrenzt, etwa bei Teilzeitstudium oder Verlängerung im Einzelfall.
Welche Amtsbezeichnung führt man nach der Übernahme?
Das hängt vom Dienstherrn ab. Bei Landesbehörden und der Deutschen Rentenversicherung lautet die Amtsbezeichnung laut Stellenausschreibungen der Bezirksregierung Düsseldorf „Regierungsinspektor/in“, eingestellt in Besoldungsgruppe A 9. Bei Kommunen sind analog gebildete Inspektor-Amtsbezeichnungen üblich, deren genaue Form der jeweilige Dienstherr festlegt.
Ist das Studium in jedem Bundesland gleich geregelt?
Nein. Der gehobene nichttechnische Verwaltungsdienst ist reine Landessache. Diese Recherche bezieht sich auf Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsverordnung VAP 2.1, Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW); andere Bundesländer regeln Studiengangsnamen, Prüfungsordnung und Amtsbezeichnungen in eigenen Verordnungen, teils noch unter dem klassischen Titel „Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)“.
Was ist der Unterschied zu Verwaltungsfachangestellte/r?
Verwaltungsfachangestellte/r ist eine dreijährige IHK-Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz im Angestelltenverhältnis (mittlere Qualifikationsebene). Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) ist dagegen eine Beamtenlaufbahn mit dualem Bachelor-Studium, höherer Zugangsvoraussetzung (Abitur/FHR statt Fachoberschulreife) und von Beginn an eigenständiger Fallbearbeitung mit Rechtsanwendung statt Sachbearbeitung nach Weisung.
In welchen Behörden arbeiten Diplom-Verwaltungswirt/innen?
Typische Einsatzorte sind Bezirksregierungen, Kreis- und Stadtverwaltungen, Landesämter, Ministerien sowie die gesetzliche Rentenversicherung. Innerhalb dieser Behörden ist der Einsatz in praktisch allen Fachbereichen der inneren Verwaltung möglich, etwa Ordnungsamt, Sozialamt, Personalverwaltung oder Bauverwaltung.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt?
Nach der amtlichen Besoldungstabelle NRW 2026 liegt das monatliche Grundgehalt in Besoldungsgruppe A 9 (Einstiegsamt) zwischen 3.438,22 Euro und 4.295,45 Euro je nach Erfahrungsstufe, zuzüglich möglicher Familien- oder Ortszuschläge. Gehaltsportale wie Gehalt.de und StepStone nennen für vergleichbare Positionen Jahresmediane zwischen rund 47.800 und 48.800 Euro.
Quellen
- Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Ämtergruppe des ersten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des allgemeinen Verwaltungsdienstes (Bachelor) des Landes Nordrhein-Westfalen (VAP 2.1), Fassung vom 21.12.2024, Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (RECHT.NRW.DE), abgerufen am 2026-08-10
- Regierungsinspektor/in (m/w/d), Bezirksregierung Düsseldorf, abgerufen am 2026-08-10
- Regierungssekretär/in bzw. Verwaltungswirt/in (m/w/d), Bezirksregierung Düsseldorf, abgerufen am 2026-08-10
- Bachelorstudiengänge | Kommunaler Verwaltungsdienst - Allgemeine Verwaltung (LL.B.), Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW), abgerufen am 2026-08-10
- Bachelorstudiengänge | Staatlicher Verwaltungsdienst - Allgemeine Verwaltung (LL.B.), Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW), abgerufen am 2026-08-10
- Regierungsinspektor/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
- Beamter des gehobenen Verwaltungsdienstes Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
- Besoldungstabelle Beamte Nordrhein-Westfalen 2026, oeffentlicher-dienst.info, abgerufen am 2026-08-10
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026