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Lebenslauf Muster Personaldienstleistungskaufmann/-frau

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Personaldienstleistungskaufmann/-frau ist ein staatlich anerkannter, dualer IHK-Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG): Die Verordnung über die Berufsausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/zur Personaldienstleistungskauffrau (PersDienstLAusbV) vom 13. Februar 2008 regelt eine dreijährige Ausbildung mit einem Ausbildungsberufsbild in den Bereichen Personalgewinnung, Personaleinsatz, Auftragsakquisition und -durchführung sowie berufsbezogene Rechtsanwendungen. Anders als Personalreferent/in oder Personalsachbearbeiter/in, die als interne Rollen die Personalabteilung eines Unternehmens besetzen, arbeitet ein/e Personaldienstleistungskaufmann/-frau FÜR eine Zeitarbeitsfirma oder Personalvermittlungsagentur und vermittelt bzw. überlässt Personal AN Kundenunternehmen - mit direktem Bezug zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), etwa zur Erlaubnispflicht (§ 1 AÜG), zur Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten (§ 1b AÜG) und zum Equal-Pay-Grundsatz (§ 8 AÜG). Ein überzeugender Lebenslauf für diesen Beruf zeigt deshalb nicht nur klassische Personalarbeit, sondern konkrete Erfahrung in Disposition, Kundenakquise und der doppelten Kundenbeziehung zu Bewerber/innen bzw. Zeitarbeitnehmer/innen UND zu Auftraggeberunternehmen.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Personaldienstleistungskaufmann/-frau
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Personaldienstleistungskauffrau mit abgeschlossener IHK-Ausbildung und über 2 Jahren Berufspraxis in der Zeitarbeitsbranche, aktuell als Personaldisponentin für den gewerblich-technischen Bereich tätig. Erfahrung in Kundenakquise, Disposition von Zeitarbeitnehmer/innen, Bewerbermanagement und Personalsachbearbeitung nach den Vorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Sicherer Umgang mit Dispositions- und Recruiting-Software sowie mit der Erstellung von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen. Schnittstelle zwischen Kundenunternehmen und gewerblichen sowie kaufmännischen Zeitarbeitnehmer/innen.

Berufserfahrung

2024 - heute
Personaldisponentin gewerblich-technischer Bereich
flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main
  • Disposition von bis zu 60 gewerblichen und kaufmännischen Zeitarbeitnehmer/innen bei Kundenunternehmen aus Industrie und Logistik
  • Neukundenakquise und Angebotskalkulation, Abschluss von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen nach AÜG
  • Bewerbermanagement von der Stellenausschreibung über Vorstellungsgespräche bis zur Einstellung
  • Überwachung von Überlassungshöchstdauer (§ 1b AÜG) und Equal-Pay-Grundsatz (§ 8 AÜG) je Einsatz
2023 - 2024
Personaldienstleistungskauffrau (Junior)
flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main
  • Unterstützung der Disposition bei Einsatzplanung, Einsatzvorbereitung und Personalbetreuung vor Ort beim Kunden
  • Mitwirkung bei der Personalsachbearbeitung: Arbeitsverträge, Zeitnachweise, vorbereitende Lohnabrechnung
  • Telefonische und persönliche Bewerberberatung, Terminkoordination für Vorstellungsgespräche
2020 - 2023
Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau (IHK)
flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main
  • Durchlaufen aller Abteilungen: Personalgewinnung, Disposition, Vertrieb/Kundenbetreuung und kaufmännische Verwaltung
  • Mitarbeit an Stellenausschreibungen, Vorauswahl von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei Vorstellungsgesprächen
  • Zwischenprüfung und Abschlussprüfung vor der IHK Frankfurt am Main erfolgreich abgelegt

Ausbildung

2020
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Elisabethenschule, Frankfurt am Main
  • Schwerpunktfächer Deutsch, Wirtschaft, Mathematik und Englisch

Kenntnisse

SkillNiveau
Disposition und EinsatzplanungExperte
Bewerbermanagement / Active SourcingFortgeschritten
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)Fortgeschritten
Vertragsgestaltung (Überlassungs-/Werkverträge)Fortgeschritten
Kundenakquise und AngebotskalkulationFortgeschritten
Personaldispositions-/CRM-Software (z. B. zvoove, Landwehr L1)Fortgeschritten
MS Office (Excel, Outlook)Experte
KonfliktmanagementFortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGut (B2)
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Maria Beispiel
Personaldienstleistungskaufmann/-frau
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Personaldienstleistungskauffrau mit abgeschlossener IHK-Ausbildung und über 2 Jahren Berufspraxis in der Zeitarbeitsbranche, aktuell als Personaldisponentin für den gewerblich-technischen Bereich tätig. Erfahrung in Kundenakquise, Disposition von Zeitarbeitnehmer/innen, Bewerbermanagement und Personalsachbearbeitung nach den Vorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Sicherer Umgang mit Dispositions- und Recruiting-Software sowie mit der Erstellung von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen. Schnittstelle zwischen Kundenunternehmen und gewerblichen sowie kaufmännischen Zeitarbeitnehmer/innen.

Berufserfahrung

2024 - heute
Personaldisponentin gewerblich-technischer Bereich
flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main
  • Disposition von bis zu 60 gewerblichen und kaufmännischen Zeitarbeitnehmer/innen bei Kundenunternehmen aus Industrie und Logistik
  • Neukundenakquise und Angebotskalkulation, Abschluss von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen nach AÜG
  • Bewerbermanagement von der Stellenausschreibung über Vorstellungsgespräche bis zur Einstellung
  • Überwachung von Überlassungshöchstdauer (§ 1b AÜG) und Equal-Pay-Grundsatz (§ 8 AÜG) je Einsatz
2023 - 2024
Personaldienstleistungskauffrau (Junior)
flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main
  • Unterstützung der Disposition bei Einsatzplanung, Einsatzvorbereitung und Personalbetreuung vor Ort beim Kunden
  • Mitwirkung bei der Personalsachbearbeitung: Arbeitsverträge, Zeitnachweise, vorbereitende Lohnabrechnung
  • Telefonische und persönliche Bewerberberatung, Terminkoordination für Vorstellungsgespräche
2020 - 2023
Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau (IHK)
flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main
  • Durchlaufen aller Abteilungen: Personalgewinnung, Disposition, Vertrieb/Kundenbetreuung und kaufmännische Verwaltung
  • Mitarbeit an Stellenausschreibungen, Vorauswahl von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei Vorstellungsgesprächen
  • Zwischenprüfung und Abschlussprüfung vor der IHK Frankfurt am Main erfolgreich abgelegt

Ausbildung

2020
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Elisabethenschule, Frankfurt am Main
  • Schwerpunktfächer Deutsch, Wirtschaft, Mathematik und Englisch

Kenntnisse

SkillNiveau
Disposition und EinsatzplanungExperte
Bewerbermanagement / Active SourcingFortgeschritten
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)Fortgeschritten
Vertragsgestaltung (Überlassungs-/Werkverträge)Fortgeschritten
Kundenakquise und AngebotskalkulationFortgeschritten
Personaldispositions-/CRM-Software (z. B. zvoove, Landwehr L1)Fortgeschritten
MS Office (Excel, Outlook)Experte
KonfliktmanagementFortgeschritten

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Profil

Personaldienstleistungskauffrau mit abgeschlossener IHK-Ausbildung und über 2 Jahren Berufspraxis in der Zeitarbeitsbranche, aktuell als Personaldisponentin für den gewerblich-technischen Bereich tätig. Erfahrung in Kundenakquise, Disposition von Zeitarbeitnehmer/innen, Bewerbermanagement und Personalsachbearbeitung nach den Vorgaben des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Sicherer Umgang mit Dispositions- und Recruiting-Software sowie mit der Erstellung von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen. Schnittstelle zwischen Kundenunternehmen und gewerblichen sowie kaufmännischen Zeitarbeitnehmer/innen.

Berufserfahrung

2024 - heute

Personaldisponentin gewerblich-technischer Bereich

flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main

  • Disposition von bis zu 60 gewerblichen und kaufmännischen Zeitarbeitnehmer/innen bei Kundenunternehmen aus Industrie und Logistik
  • Neukundenakquise und Angebotskalkulation, Abschluss von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen nach AÜG
  • Bewerbermanagement von der Stellenausschreibung über Vorstellungsgespräche bis zur Einstellung
  • Überwachung von Überlassungshöchstdauer (§ 1b AÜG) und Equal-Pay-Grundsatz (§ 8 AÜG) je Einsatz

2023 - 2024

Personaldienstleistungskauffrau (Junior)

flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main

  • Unterstützung der Disposition bei Einsatzplanung, Einsatzvorbereitung und Personalbetreuung vor Ort beim Kunden
  • Mitwirkung bei der Personalsachbearbeitung: Arbeitsverträge, Zeitnachweise, vorbereitende Lohnabrechnung
  • Telefonische und persönliche Bewerberberatung, Terminkoordination für Vorstellungsgespräche

2020 - 2023

Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau (IHK)

flexwork Personaldienstleistungen GmbH, Frankfurt am Main

  • Durchlaufen aller Abteilungen: Personalgewinnung, Disposition, Vertrieb/Kundenbetreuung und kaufmännische Verwaltung
  • Mitarbeit an Stellenausschreibungen, Vorauswahl von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei Vorstellungsgesprächen
  • Zwischenprüfung und Abschlussprüfung vor der IHK Frankfurt am Main erfolgreich abgelegt

Ausbildung

2020

Mittlerer Schulabschluss (Realschule)

Elisabethenschule, Frankfurt am Main

Kenntnisse

  • SkillNiveau
  • Disposition und EinsatzplanungExperte
  • Bewerbermanagement / Active SourcingFortgeschritten
  • Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)Fortgeschritten
  • Vertragsgestaltung (Überlassungs-/Werkverträge)Fortgeschritten
  • Kundenakquise und AngebotskalkulationFortgeschritten
  • Personaldispositions-/CRM-Software (z. B. zvoove, Landwehr L1)Fortgeschritten
  • MS Office (Excel, Outlook)Experte
  • KonfliktmanagementFortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGut (B2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Personaldienstleistungskaufmann/-frau

Personalgewinnung & Bewerbermanagement

  • Stellenanzeigen für gewerbliche und kaufmännische Positionen erstellt und auf Jobportalen sowie in sozialen Netzwerken geschaltet
  • Eingehende Bewerbungen gesichtet, Vorauswahl getroffen und Vorstellungsgespräche eigenständig geführt
  • Active Sourcing über Xing und LinkedIn zur Direktansprache passiver Kandidat/innen betrieben
  • Bewerber/innen zu Qualifikation, Verfügbarkeit und Einsatzwünschen beraten und passende Positionen vermittelt

Disposition & Personaleinsatz

  • Bis zu 60 Zeitarbeitnehmer/innen im gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich disponiert und bei Kundenunternehmen eingesetzt
  • Kurzfristige Personalausfälle durch schnelle Umbesetzung kompensiert und Einsatzfähigkeit der Kunden sichergestellt
  • Einhaltung von Arbeitszeit-, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzvorgaben am Einsatzort überwacht
  • Zeitarbeitnehmer/innen vor Ort beim Kunden betreut und als erste Ansprechperson bei Rückfragen zur Verfügung gestanden

Auftragsakquisition & Kundenmanagement

  • Neukunden im regionalen Vertriebsgebiet telefonisch und im Außendienst akquiriert und Erstgespräche geführt
  • Anforderungsprofile mit Kundenunternehmen abgestimmt und Personalbedarf analysiert
  • Angebote kalkuliert sowie Arbeitnehmerüberlassungsverträge nach AÜG ausgehandelt und abgeschlossen
  • Bestehende Kundenbeziehungen durch regelmäßige Besuche und Reportings ausgebaut und Vertragsverlängerungen erzielt

Personalsachbearbeitung & Vertragswesen

  • Arbeitsverträge, Vertragsänderungen und Arbeitszeugnisse für Zeitarbeitnehmer/innen erstellt
  • Arbeitszeitnachweise geprüft und für die Lohn- und Gehaltsabrechnung vorbereitet
  • Einhaltung von Überlassungshöchstdauer und Equal-Pay-Grundsatz je Einsatz dokumentiert und überwacht
  • Statistiken und Reportings zu Einsatzquote, Fluktuation und Auftragsvolumen für die Geschäftsleitung erstellt

Beratung & Kommunikation

  • Als Schnittstelle zwischen Kundenunternehmen, Zeitarbeitnehmer/innen und interner Verwaltung agiert
  • Konfliktsituationen zwischen Einsatzbetrieb und Mitarbeitenden moderiert und einvernehmliche Lösungen erarbeitet
  • Kunden und Bewerber/innen zu rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerüberlassung beraten

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Personaldienstleistungskaufmann/-frau?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Disposition und Einsatzplanung von Zeitarbeitnehmer/innen
  • Bewerbermanagement und Active Sourcing
  • Vertragsgestaltung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)
  • Angebotskalkulation und Vertriebsunterstützung
  • Personalsachbearbeitung (Verträge, Zeugnisse, vorbereitende Lohnabrechnung)
  • Umgang mit Personaldispositions-/CRM-Software (z. B. zvoove, Landwehr)
  • Grundkenntnisse Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Tarifrecht
  • MS Office, insbesondere Excel für Reporting und Statistik

Zertifikate

  • Abschlussprüfung Personaldienstleistungskaufmann/-frau (IHK)
  • Geprüfte/r Personaldienstleistungsfachwirt/in (IHK-Aufstiegsfortbildung nach PersDLPrV)
  • Geprüfte/r Personalfachkaufmann/-frau (IHK-Aufstiegsfortbildung nach PersFachkPrV, fachübergreifend)
  • AÜG-Schulung / Zertifikatslehrgang Arbeitnehmerüberlassung (anbieterabhängig, kein Pflichtnachweis)
  • Ausbildereignung (AEVO), sofern eine spätere Ausbildungsfunktion angestrebt wird

Soft Skills

  • Kommunikationsstärke und Überzeugungskraft im Kundenkontakt
  • Verhandlungsgeschick bei Vertragsabschlüssen
  • Organisationstalent bei kurzfristigen Personaldispositionen
  • Belastbarkeit unter Zeitdruck und bei Personalengpässen
  • Diskretion im Umgang mit personenbezogenen Daten
  • Konfliktfähigkeit zwischen Kunden- und Mitarbeiterinteressen
  • Kontaktfreude und Empathie im Bewerbergespräch

Ausbildung und Gehalt als Personaldienstleistungskaufmann/-frau im Überblick

AusbildungswegPersonaldienstleistungskaufmann/-frau ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 4 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG), geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/zur Personaldienstleistungskauffrau (PersDienstLAusbV) vom 13. Februar 2008 (BGBl. I S. 233). Nach § 1 PersDienstLAusbV wird der Ausbildungsberuf staatlich anerkannt, nach § 2 dauert die Ausbildung drei Jahre im dualen System aus Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Das Ausbildungsberufsbild nach § 3 Abs. 2 PersDienstLAusbV gliedert sich in berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (Abschnitt A) - unter anderem Personalgewinnung (Personalanwerbung, Bewerberberatung, Personalauswahl, Personaleinstellung und -vermittlung), Personaleinsatz (Einsatzplanung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Personalführung und -betreuung, Personalsachbearbeitung, Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen), Berufsfelderschließung, Auftragsakquisition und -durchführung sowie Marketing (auftragsspezifische Arbeitsplatz- und Personalbedarfsanalyse, Kundenbindung und -betreuung, Angebotskalkulation und Verträge, Kontrolle der Vertragserfüllung), Kommunikation und Kooperation, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie berufsbezogene Rechtsanwendungen - und in integrative Fertigkeiten (Abschnitt B): den Ausbildungsbetrieb, Arbeitsgestaltung sowie das Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben. Nach § 5 PersDienstLAusbV findet zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung im Prüfungsbereich „Personaldienstleistungsmarkt und Personalsachbearbeitung" statt (120 Minuten schriftlich). Die Abschlussprüfung nach § 6 gliedert sich in vier Prüfungsbereiche: Personalwirtschaftliche Prozesse (90 Minuten schriftlich, 30 Prozent), Auftragsgewinnung, -bearbeitung und -steuerung (120 Minuten schriftliche Aufgabe plus höchstens 10 Minuten fallbezogenes Fachgespräch, 30 Prozent), Personal- und Kundenberatung (höchstens 20 Minuten fallbezogenes Fachgespräch, 30 Prozent) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten schriftlich, 10 Prozent). Bestanden ist die Prüfung laut § 6 Abs. 9 PersDienstLAusbV, wenn das Gesamtergebnis mindestens „ausreichend" ist, mindestens drei der vier Prüfungsbereiche mit mindestens „ausreichend" bewertet wurden und kein Bereich mit „ungenügend" bewertet ist; bei einzelnen schriftlichen Prüfungsleistungen ist auf Antrag eine rund 15-minütige mündliche Ergänzungsprüfung möglich (§ 6 Abs. 10, Gewichtung 2:1 zugunsten des bisherigen Ergebnisses). Die Ausbildung findet überwiegend in Personaldienstleistungsunternehmen statt - klassischerweise Zeitarbeitsfirmen (Arbeitnehmerüberlassung) und Personalvermittlungsagenturen, seltener in Personalabteilungen größerer Unternehmen mit eigenem internen Personaldienstleistungsbereich. Wegen der Nähe zur Arbeitnehmerüberlassung gehören rechtliche Grundlagen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ausdrücklich zu den berufsbezogenen Rechtsanwendungen des Ausbildungsberufsbilds (§ 3 Abs. 2 Nr. 7 PersDienstLAusbV) - unter anderem die Erlaubnispflicht für Verleiher (§ 1 Abs. 1 AÜG), die Überlassungshöchstdauer von grundsätzlich 18 aufeinanderfolgenden Monaten je Leiharbeitnehmer/in und Entleiher (§ 1 Abs. 1b Satz 1 AÜG, tarifvertraglich abweichbar) sowie der Gleichstellungsgrundsatz/Equal Pay (§ 8 AÜG): Tarifverträge können beim Arbeitsentgelt für die ersten neun Monate einer Überlassung abweichen, eine längere Abweichung ist nur zulässig, wenn spätestens nach 15 Monaten ein tarifvertraglich als gleichwertig festgelegtes Entgelt erreicht wird und nach höchstens sechswöchiger Einarbeitungszeit eine stufenweise Heranführung erfolgt (§ 8 Abs. 4 AÜG). Nach der Ausbildung ist mit mindestens einjähriger Berufspraxis der Aufstieg zum/zur Geprüften Personaldienstleistungsfachwirt/in möglich (IHK-Fortbildung nach der Verordnung PersDLPrV vom 23. Juli 2010; alternative Zulassungswege über eine andere kaufmännische Ausbildung plus zweijährige oder eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufspraxis ohne einschlägige Ausbildung, § 2 Abs. 1 PersDLPrV). Fachübergreifend mit anderen kaufmännischen Ausbildungsberufen führt außerdem der Weg zum/zur Geprüften Personalfachkaufmann/-frau (PersFachkPrV) offen, siehe docs/research-personalreferent.md.
GehaltsspanneZum Gehalt von Personaldienstleistungskaufleuten liegen deutlich unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt für Personaldienstleistungskaufmann/-frau einen Jahres-Median von 47.856 Euro brutto (rund 3.859 Euro/Monat), mit einem unteren Quartil von 42.639 Euro und einem oberen Quartil von 53.712 Euro; nach Berufserfahrung schwankt der Wert von 41.521 Euro (unter 3 Jahre) bis 49.691 Euro (über 9 Jahre), nach Unternehmensgröße von 43.483 Euro (unter 100 Mitarbeitende) bis 53.046 Euro (über 20.000 Mitarbeitende); Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht genannt. StepStone kommt zu einem deutlich niedrigeren Jahres-Median von 36.000 bis 36.400 Euro brutto (Spanne rund 30.800 bis 41.800 Euro/Jahr, entsprechend rund 2.566 bis 3.483 Euro/Monat), ausgewertet aus 1.562 Stellenanzeigen für den Beruf auf StepStone.de - vermutlich, weil StepStone überwiegend Stellenanzeigen und nicht gemeldete Ist-Gehälter auswertet, ein Muster, das sich bei mehreren HR-Berufen auf dieser Seite wiederholt (vgl. docs/research-personalreferent.md, docs/research-personalsachbearbeiter.md). Auch die Ausbildungsvergütung selbst wird uneinheitlich angegeben: ausbildung.de nennt Durchschnittswerte von 988 Euro (1. Lehrjahr), 1.075 Euro (2. Lehrjahr) und 1.178 Euro (3. Lehrjahr) brutto/Monat, aubi-plus.de dagegen durchgehend rund 90-100 Euro höher: 1.083 Euro, 1.148 Euro und 1.236 Euro brutto/Monat. Das Einstiegsgehalt direkt nach der Ausbildung wird je nach Quelle mit rund 2.766 Euro (ausbildung.de) bis 3.327 Euro (Randstad-Karriereseite) brutto/Monat angegeben.

Was verdient man als Personaldienstleistungskaufmann/-frau? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 46.781 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Personaldienstleistungskaufmann/-frau-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Disponier-Zahlen nennen (z. B. Anzahl betreuter Zeitarbeitnehmer/innen, Kundenanzahl)
  • Zwischen Kundenakquise, Disposition und Personalsachbearbeitung klar trennen - das sind unterschiedliche Tätigkeitsschwerpunkte
  • Branchenspezifische Software nennen (z. B. zvoove, Landwehr L1, Perbit)
  • IHK-Abschluss und ggf. Aufstiegsfortbildungen (Personaldienstleistungsfachwirt/in, Personalfachkaufmann/-frau) klar benennen
  • Vertriebs- und Akquiseerfolge mit Zahlen belegen (Neukunden, Auftragsvolumen)
  • AÜG-Kenntnisse explizit erwähnen, wenn Vertragserstellung oder Compliance zum Aufgabenbereich gehörten

Don't

  • Nicht mit Personalreferent/in oder Personalsachbearbeiter/in verwechseln - beide arbeiten intern für ein Unternehmen, nicht für einen externen Personaldienstleister
  • Die Tätigkeit nicht auf reine Verwaltung reduzieren - Vertrieb und Kundenakquise sind Kernbestandteile des Ausbildungsberufsbilds
  • Keine konkreten Zahlen zu Equal Pay oder Überlassungshöchstdauer erfinden - im Zweifel nur allgemein auf AÜG-Kenntnisse verweisen
  • Den Ausbildungsabschluss nicht mit der Aufstiegsfortbildung Personaldienstleistungsfachwirt/in gleichsetzen - das ist eine separate, höhere Qualifikationsstufe
  • Gehaltsangaben nicht verallgemeinern - Gehalt.de- und StepStone-Werte weichen erheblich voneinander ab
  • „Personaldisponent/in" nicht als eigenen geschützten Ausbildungsberuf darstellen - die Bezeichnung ist nicht gesetzlich reguliert

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Personaldienstleistungskaufmann/-frau

Ist Personaldienstleistungskaufmann/-frau ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf?

Ja. Der Beruf ist nach § 4 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) staatlich anerkannt und wird durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/zur Personaldienstleistungskauffrau (PersDienstLAusbV) vom 13. Februar 2008 geregelt (§ 1 PersDienstLAusbV). Die duale Ausbildung dauert drei Jahre (§ 2 PersDienstLAusbV) und schließt mit einer IHK-Abschlussprüfung ab.

Was ist der Unterschied zwischen Personaldienstleistungskaufmann/-frau und Personalreferent/in?

Personalreferent/in ist kein eigener Ausbildungsberuf und arbeitet intern in der Personalabteilung eines Unternehmens - meist nach einem Studium oder einer kaufmännischen Ausbildung plus Weiterbildung. Personaldienstleistungskaufmann/-frau ist dagegen ein eigener dualer IHK-Ausbildungsberuf und arbeitet für eine Zeitarbeitsfirma oder Personalvermittlungsagentur: Er/sie vermittelt oder verleiht Personal AN Kundenunternehmen, nicht für den eigenen Arbeitgeber, und braucht dafür Kenntnisse des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

Was ist der Unterschied zu Personalsachbearbeiter/in?

Personalsachbearbeiter/in ist ebenfalls kein eigener Ausbildungsberuf, sondern eine überwiegend administrative, interne Tätigkeit (Lohnabrechnung, Personalverwaltung) in der Personalabteilung eines Unternehmens. Personaldienstleistungskaufmann/-frau hat dagegen einen eigenen Ausbildungsberuf mit deutlichem Vertriebs- und Dispositionsanteil (Kundenakquise, Einsatzplanung von Zeitarbeitnehmer/innen) und arbeitet für einen externen Personaldienstleister statt für die eigene interne Personalabteilung.

Was macht ein/e Personaldisponent/in im Unterschied zum Personaldienstleistungskaufmann/-frau?

„Personaldisponent/in" ist keine gesetzlich geschützte oder eigens geregelte Berufsbezeichnung, sondern häufig die Tätigkeitsbezeichnung, die Personaldienstleistungskaufleute nach der Ausbildung im Betrieb erhalten, wenn ihr Schwerpunkt auf Disposition und Vertrieb liegt. Der zugrunde liegende anerkannte Ausbildungsabschluss bleibt Personaldienstleistungskaufmann/-frau.

Welche gesetzlichen Grundlagen der Arbeitnehmerüberlassung sollte man im Lebenslauf zeigen können?

Zentral sind die Erlaubnispflicht für Verleiher nach § 1 Abs. 1 AÜG, die Überlassungshöchstdauer von grundsätzlich 18 aufeinanderfolgenden Monaten je Leiharbeitnehmer/in und Entleiher (§ 1 Abs. 1b Satz 1 AÜG, tarifvertraglich abweichbar) sowie der Gleichstellungsgrundsatz/Equal Pay nach § 8 AÜG, wonach Tarifverträge das Arbeitsentgelt nur für die ersten neun Monate einer Überlassung abweichend regeln dürfen (längere Abweichung nur mit stufenweiser Heranführung bis spätestens Monat 15, § 8 Abs. 4 AÜG). Praxisnähe zu diesen Vorschriften ist ein starkes Argument im Lebenslauf, sollte aber nicht mit erfundenen Detailzahlen unterlegt werden.

Wie viel verdient man als Personaldienstleistungskaufmann/-frau?

Die Angaben unterscheiden sich stark je nach Portal und Erhebungsmethode. Gehalt.de nennt einen Jahres-Median von 47.856 Euro brutto, StepStone kommt anhand ausgewerteter Stellenanzeigen auf einen deutlich niedrigeren Median von 36.000 bis 36.400 Euro brutto pro Jahr. Beide Werte sollten als eigenständige Bandbreiten und nicht gemittelt betrachtet werden (Details siehe Fakten-Block).

Welche Weiterbildungen kann man nach der Ausbildung machen?

Nach der Ausbildung und mindestens einjähriger Berufspraxis (bzw. zweijähriger Praxis nach einer anderen kaufmännischen Ausbildung, oder fünfjähriger Praxis ohne einschlägige Ausbildung) ist die IHK-Aufstiegsfortbildung zum/zur Geprüften Personaldienstleistungsfachwirt/in nach der PersDLPrV vom 23. Juli 2010 möglich (§ 2 Abs. 1 PersDLPrV). Fachübergreifend mit anderen kaufmännischen Ausbildungsberufen führt außerdem der Weg zum/zur Geprüften Personalfachkaufmann/-frau (PersFachkPrV) offen.

In welchen Betrieben arbeiten Personaldienstleistungskaufleute?

Klassische Arbeitgeber sind Zeitarbeitsunternehmen (Arbeitnehmerüberlassung) und Personalvermittlungsagenturen; seltener auch Personalabteilungen größerer Unternehmen mit eigenem internen Personaldienstleistungsbereich. Gemeinsam ist allen Einsatzorten der doppelte Kundenbezug: Bewerber/innen bzw. Zeitarbeitnehmer/innen auf der einen und Kundenunternehmen, die Personal beauftragen oder überlassen bekommen, auf der anderen Seite.

Quellen

  1. PersDienstLAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/zur Personaldienstleistungskauffrau, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  2. AÜG § 1 - Arbeitnehmerüberlassung, Erlaubnispflicht, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  3. AÜG § 8 - Grundsatz der Gleichstellung (Equal Pay), Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  4. PersDLPrV - Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Personaldienstleistungsfachwirt/Geprüfte Personaldienstleistungsfachwirtin, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  5. Personaldienstleistungskaufmann/-frau » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  6. Personaldienstleistungskaufmann/frau Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
  7. Ausbildung Personaldienstleistungskaufmann Gehälter in Deutschland 2026, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
  8. Personaldienstleistungskaufmann Ausbildung: Gehalt, Aufgaben und Karriere, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
  9. Gehalt und Verdienst Personaldienstleistungskaufmann/Personaldienstleistungskauffrau, aubi-plus.de, abgerufen am 2026-08-10
  10. Personaldienstleistungskaufmann Beruf und Jobs, Randstad Deutschland GmbH, abgerufen am 2026-08-10
  11. Personaldienstleistungskaufmann/Personaldienstleistungskauffrau - Glossar, zvoove Group GmbH (Branchensoftware-Anbieter Personaldienstleistung), abgerufen am 2026-08-10

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026