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Lebenslauf Muster Stuckateur/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Stuckateur/in ist ein staatlich anerkannter, dreijähriger dualer Ausbildungsberuf für Innenputz, Fassadendämmung (WDVS), Stuckarbeiten und Trockenbau. Rechtsgrundlage ist seit 1. August 2026 die bundesweite Ausbauberufeausbildungsverordnung (AusbauBAusbV), die Stuckateur/in zusammen mit sechs weiteren Bauausbaugewerken (u. a. Trockenbaumonteur/in, Estrichleger/in, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in) in einer Sammelverordnung neu regelt. Regional werden Stuckateur/innen auch Gipser (Süddeutschland, Schweiz) oder Verputzer (Norddeutschland) genannt – fachlich handelt es sich um denselben Beruf. Als Stufenausbildung Bauwirtschaft bauen die letzten zwölf Monate auf zwei gemeinsamen Grundlehrjahren mit dem Ausbaufacharbeiter/in-Schwerpunkt Stuckateurarbeiten auf; wer die Gesellenprüfung Teil 2 nicht besteht, behält bei Mindestleistungen den Ausbaufacharbeiter-Abschluss. Stuckateure zählen zu den zulassungspflichtigen Vollhandwerken (Anlage A Nummer 9 Handwerksordnung) – für die selbstständige Führung eines eigenen Betriebs ist grundsätzlich ein Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation erforderlich, angestellte Gesellen benötigen das nicht. Gehaltsportale weichen deutlich voneinander ab: Je nach Quelle liegt das mittlere Bruttomonatsgehalt zwischen rund 2.650 und 3.500 Euro.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Stuckateur/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Stuckateurmeister mit über 9 Jahren Berufserfahrung in Innenputz, Fassadendämmung (WDVS) und Trockenbau, aktuell als Vorarbeiter in einem mittelständischen Ausbaubetrieb tätig. Nach Gesellenprüfung und mehrjähriger Praxis 2022 Meisterschule im Stuckateurhandwerk (Teil I und II) abgeschlossen, seither zusätzlich mit denkmalgerechter Stuckrestaurierung an historischen Fassaden betraut. Sicher im Umgang mit WDVS-Systemen namhafter Hersteller, in der Anleitung von Auszubildenden sowie in der Abstimmung mit Bauleitung und Nachbargewerken (Trockenbau, Maler, Elektro). Arbeitet sorgfältig nach Bauplan, behält auch bei mehreren parallelen Baustellen den Überblick und legt Wert auf normgerechte, saubere Ausführung.

Berufserfahrung

04/2022 - heute
Vorarbeiter / Stuckateurmeister
Ausbau & Stuck Wagner GmbH, Freiburg im Breisgau
  • Fach- und Termingerechte Ausführung von Innenputz-, Außenputz- und WDVS-Arbeiten auf Wohn- und Gewerbebaustellen
  • Planung und Koordination von 2-4 Kolonnen sowie Materialdisposition für laufende Baustellen
  • Denkmalgerechte Stuckrestaurierung an historischen Fassaden und Innenräumen (Stuckprofile, Ornamente)
  • Abnahme und Qualitätssicherung von Putz-, Stuck- und Trockenbauleistungen gegenüber der Bauleitung
  • Einarbeitung und fachliche Anleitung von drei Auszubildenden im Betrieb
08/2019 - 03/2022
Stuckateurgeselle
Höller Trockenbau & Putz GmbH, Karlsruhe
  • Auftragen von Kalk-, Kalkzement- und Gipsputzen im Innen- und Außenbereich
  • Montage von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) inkl. Armierung, Grundierung und Endbeschichtung
  • Herstellen von Trockenbaukonstruktionen (Ständerwände, abgehängte Decken) als Nachbargewerk
  • Ansetzen und Ausführen einfacher Stuckarbeiten sowie Sanierung bestehender Putz- und Stuckflächen
08/2016 - 07/2019
Auszubildender Stuckateur
Höller Trockenbau & Putz GmbH / Berufsschule Karlsruhe
  • Duale Ausbildung im Betrieb, in der Berufsschule und in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer
  • Zwischenabschluss Ausbaufacharbeiter, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten, nach dem 2. Lehrjahr
  • Gesellenprüfung Teil 1 (Ende 2. Lehrjahr) und Teil 2 (Ende der Ausbildung) bei der zuständigen Handwerkskammer

Ausbildung

08/2016 - 07/2019
Ausbildung zum Stuckateur (Gesellenbrief)
Höller Trockenbau & Putz GmbH / Berufsschule Karlsruhe / ÜBA-Zentrum der Handwerkskammer Karlsruhe
  • Duale, dreijährige Ausbildung nach der Ausbauberufeausbildungsverordnung, als zweite Stufe der Stufenausbildung Bauwirtschaft auf dem Ausbaufacharbeiter/in-Schwerpunkt Stuckateurarbeiten aufbauend
  • Schwerpunkte: Herstellen von Putzen und Stuck, Wärmedämmverbundsysteme, Trockenbaukonstruktionen, Sanieren und Instandhalten von Stuck- und Putzflächen
  • Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 vor der Handwerkskammer, Abschluss Facharbeiterbrief Stuckateur
01/2022 - 11/2022
Meisterschule Stuckateurhandwerk (Teil I und II)
Bildungszentrum der Handwerkskammer Karlsruhe
  • Fachpraxis und Fachtheorie des Stuckateurhandwerks, betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen (Teil III/IV berufs- und arbeitspädagogisch integriert)
  • Abschluss: Meisterbrief im Stuckateurhandwerk, Berechtigung zur selbstständigen Betriebsführung nach Anlage A Nr. 9 Handwerksordnung

Kenntnisse

Innenputz (Kalk-, Kalkzement-, Gipsputz)Experte
WDVS-Montage (Wärmedämmverbundsysteme)Experte
Stuckarbeiten und StuckrestaurierungFortgeschritten
TrockenbaukonstruktionenFortgeschritten
Lesen von Bauplänen und SkizzenExperte
Baustellen- und KolonnenkoordinationFortgeschritten
Arbeitssicherheit auf Baustellen (SCC)Fortgeschritten
MS Office (Aufmaß, Angebote)Grundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Stuckateur/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Stuckateurmeister mit über 9 Jahren Berufserfahrung in Innenputz, Fassadendämmung (WDVS) und Trockenbau, aktuell als Vorarbeiter in einem mittelständischen Ausbaubetrieb tätig. Nach Gesellenprüfung und mehrjähriger Praxis 2022 Meisterschule im Stuckateurhandwerk (Teil I und II) abgeschlossen, seither zusätzlich mit denkmalgerechter Stuckrestaurierung an historischen Fassaden betraut. Sicher im Umgang mit WDVS-Systemen namhafter Hersteller, in der Anleitung von Auszubildenden sowie in der Abstimmung mit Bauleitung und Nachbargewerken (Trockenbau, Maler, Elektro). Arbeitet sorgfältig nach Bauplan, behält auch bei mehreren parallelen Baustellen den Überblick und legt Wert auf normgerechte, saubere Ausführung.

Berufserfahrung

04/2022 - heute
Vorarbeiter / Stuckateurmeister
Ausbau & Stuck Wagner GmbH, Freiburg im Breisgau
  • Fach- und Termingerechte Ausführung von Innenputz-, Außenputz- und WDVS-Arbeiten auf Wohn- und Gewerbebaustellen
  • Planung und Koordination von 2-4 Kolonnen sowie Materialdisposition für laufende Baustellen
  • Denkmalgerechte Stuckrestaurierung an historischen Fassaden und Innenräumen (Stuckprofile, Ornamente)
  • Abnahme und Qualitätssicherung von Putz-, Stuck- und Trockenbauleistungen gegenüber der Bauleitung
  • Einarbeitung und fachliche Anleitung von drei Auszubildenden im Betrieb
08/2019 - 03/2022
Stuckateurgeselle
Höller Trockenbau & Putz GmbH, Karlsruhe
  • Auftragen von Kalk-, Kalkzement- und Gipsputzen im Innen- und Außenbereich
  • Montage von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) inkl. Armierung, Grundierung und Endbeschichtung
  • Herstellen von Trockenbaukonstruktionen (Ständerwände, abgehängte Decken) als Nachbargewerk
  • Ansetzen und Ausführen einfacher Stuckarbeiten sowie Sanierung bestehender Putz- und Stuckflächen
08/2016 - 07/2019
Auszubildender Stuckateur
Höller Trockenbau & Putz GmbH / Berufsschule Karlsruhe
  • Duale Ausbildung im Betrieb, in der Berufsschule und in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer
  • Zwischenabschluss Ausbaufacharbeiter, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten, nach dem 2. Lehrjahr
  • Gesellenprüfung Teil 1 (Ende 2. Lehrjahr) und Teil 2 (Ende der Ausbildung) bei der zuständigen Handwerkskammer

Ausbildung

08/2016 - 07/2019
Ausbildung zum Stuckateur (Gesellenbrief)
Höller Trockenbau & Putz GmbH / Berufsschule Karlsruhe / ÜBA-Zentrum der Handwerkskammer Karlsruhe
  • Duale, dreijährige Ausbildung nach der Ausbauberufeausbildungsverordnung, als zweite Stufe der Stufenausbildung Bauwirtschaft auf dem Ausbaufacharbeiter/in-Schwerpunkt Stuckateurarbeiten aufbauend
  • Schwerpunkte: Herstellen von Putzen und Stuck, Wärmedämmverbundsysteme, Trockenbaukonstruktionen, Sanieren und Instandhalten von Stuck- und Putzflächen
  • Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 vor der Handwerkskammer, Abschluss Facharbeiterbrief Stuckateur
01/2022 - 11/2022
Meisterschule Stuckateurhandwerk (Teil I und II)
Bildungszentrum der Handwerkskammer Karlsruhe
  • Fachpraxis und Fachtheorie des Stuckateurhandwerks, betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen (Teil III/IV berufs- und arbeitspädagogisch integriert)
  • Abschluss: Meisterbrief im Stuckateurhandwerk, Berechtigung zur selbstständigen Betriebsführung nach Anlage A Nr. 9 Handwerksordnung

Kenntnisse

Innenputz (Kalk-, Kalkzement-, Gipsputz)Experte
WDVS-Montage (Wärmedämmverbundsysteme)Experte
Stuckarbeiten und StuckrestaurierungFortgeschritten
TrockenbaukonstruktionenFortgeschritten
Lesen von Bauplänen und SkizzenExperte
Baustellen- und KolonnenkoordinationFortgeschritten
Arbeitssicherheit auf Baustellen (SCC)Fortgeschritten
MS Office (Aufmaß, Angebote)Grundkenntnisse

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Profil

Stuckateurmeister mit über 9 Jahren Berufserfahrung in Innenputz, Fassadendämmung (WDVS) und Trockenbau, aktuell als Vorarbeiter in einem mittelständischen Ausbaubetrieb tätig. Nach Gesellenprüfung und mehrjähriger Praxis 2022 Meisterschule im Stuckateurhandwerk (Teil I und II) abgeschlossen, seither zusätzlich mit denkmalgerechter Stuckrestaurierung an historischen Fassaden betraut. Sicher im Umgang mit WDVS-Systemen namhafter Hersteller, in der Anleitung von Auszubildenden sowie in der Abstimmung mit Bauleitung und Nachbargewerken (Trockenbau, Maler, Elektro). Arbeitet sorgfältig nach Bauplan, behält auch bei mehreren parallelen Baustellen den Überblick und legt Wert auf normgerechte, saubere Ausführung.

Berufserfahrung

04/2022 - heute

Vorarbeiter / Stuckateurmeister

Ausbau & Stuck Wagner GmbH, Freiburg im Breisgau

  • Fach- und Termingerechte Ausführung von Innenputz-, Außenputz- und WDVS-Arbeiten auf Wohn- und Gewerbebaustellen
  • Planung und Koordination von 2-4 Kolonnen sowie Materialdisposition für laufende Baustellen
  • Denkmalgerechte Stuckrestaurierung an historischen Fassaden und Innenräumen (Stuckprofile, Ornamente)
  • Abnahme und Qualitätssicherung von Putz-, Stuck- und Trockenbauleistungen gegenüber der Bauleitung
  • Einarbeitung und fachliche Anleitung von drei Auszubildenden im Betrieb

08/2019 - 03/2022

Stuckateurgeselle

Höller Trockenbau & Putz GmbH, Karlsruhe

  • Auftragen von Kalk-, Kalkzement- und Gipsputzen im Innen- und Außenbereich
  • Montage von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) inkl. Armierung, Grundierung und Endbeschichtung
  • Herstellen von Trockenbaukonstruktionen (Ständerwände, abgehängte Decken) als Nachbargewerk
  • Ansetzen und Ausführen einfacher Stuckarbeiten sowie Sanierung bestehender Putz- und Stuckflächen

08/2016 - 07/2019

Auszubildender Stuckateur

Höller Trockenbau & Putz GmbH / Berufsschule Karlsruhe

  • Duale Ausbildung im Betrieb, in der Berufsschule und in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer
  • Zwischenabschluss Ausbaufacharbeiter, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten, nach dem 2. Lehrjahr
  • Gesellenprüfung Teil 1 (Ende 2. Lehrjahr) und Teil 2 (Ende der Ausbildung) bei der zuständigen Handwerkskammer

Ausbildung

08/2016 - 07/2019

Ausbildung zum Stuckateur (Gesellenbrief)

Höller Trockenbau & Putz GmbH / Berufsschule Karlsruhe / ÜBA-Zentrum der Handwerkskammer Karlsruhe

01/2022 - 11/2022

Meisterschule Stuckateurhandwerk (Teil I und II)

Bildungszentrum der Handwerkskammer Karlsruhe

Kenntnisse

  • Innenputz (Kalk-, Kalkzement-, Gipsputz)Experte
  • WDVS-Montage (Wärmedämmverbundsysteme)Experte
  • Stuckarbeiten und StuckrestaurierungFortgeschritten
  • TrockenbaukonstruktionenFortgeschritten
  • Lesen von Bauplänen und SkizzenExperte
  • Baustellen- und KolonnenkoordinationFortgeschritten
  • Arbeitssicherheit auf Baustellen (SCC)Fortgeschritten
  • MS Office (Aufmaß, Angebote)Grundkenntnisse

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Stuckateur/in

Innenputz & Fassadendämmung (WDVS)

  • Kalk-, Kalkzement- und Gipsputze im Innen- und Außenbereich fach- und normgerecht aufgetragen
  • Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) inkl. Dämmplatten, Armierung, Grundierung und Endbeschichtung montiert
  • Sanierputze und Dekorputze nach Kundenwunsch und Bauvorgabe ausgeführt
  • Untergründe vor Beginn der Putz- und Dämmarbeiten geprüft, bewertet und vorbereitet

Stuck & Restaurierung

  • Stuckprofile und Ornamente handwerklich hergestellt und montiert
  • Denkmalgerechte Restaurierung historischer Stuck- und Putzflächen an Fassaden und in Innenräumen durchgeführt
  • Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an bestehenden Stuck- und Putzflächen ausgeführt
  • Oberflächen fachgerecht beschichtet und farblich gestaltet

Trockenbau (Nachbargewerk)

  • Trockenbaukonstruktionen wie Ständerwände und abgehängte Decken hergestellt
  • Schallschutz- und Brandschutzmaßnahmen in Trockenbaukonstruktionen integriert
  • Übergänge zwischen Putz-, Stuck- und Trockenbauflächen fachgerecht abgestimmt

Baustellenorganisation & Qualitätssicherung

  • Baustellen eingerichtet, gesichert und nach Fertigstellung geräumt
  • Materialbedarf kalkuliert und Baustoffe disponiert
  • Qualitätssichernde Maßnahmen durchgeführt und Leistungen an Kunden bzw. Bauleitung übergeben
  • Arbeits- und Gesundheitsschutzvorgaben auf wechselnden Baustellen eingehalten

Führung & Ausbildung

  • Auszubildende und neue Kolleg/innen fachlich angeleitet und eingearbeitet
  • Kolonnen von 2-4 Personen koordiniert und Arbeitsaufträge verteilt
  • Kundenorientierte Kommunikation bei Auftragsübernahme und -übergabe geführt

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Stuckateur/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Innenputz- und Außenputzarbeiten (Kalk-, Kalkzement-, Gipsputz)
  • Montage von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)
  • Stuckarbeiten und denkmalgerechte Stuckrestaurierung
  • Herstellen von Trockenbaukonstruktionen (Ständerwände, abgehängte Decken)
  • Sanierung und Instandhaltung bestehender Putz- und Stuckflächen
  • Lesen und Umsetzen von Bauplänen und Skizzen
  • Aufmaß, Materialkalkulation und Baustellendisposition
  • Oberflächenbeschichtung und Farbgestaltung

Zertifikate

  • Gesellenbrief Stuckateur/in (Gesellen- bzw. Abschlussprüfung Teil 1 und 2)
  • Abschluss Ausbaufacharbeiter/in, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten (Zwischenstufe nach 2 Jahren)
  • Stuckateurmeister/in (Meisterbrief, Voraussetzung für selbstständige Betriebsführung nach Anlage A Nr. 9 HwO)
  • Restaurator/in im Stuckateurhandwerk / Master Professional für Restaurierung im Handwerk (Fortbildung auf Meisterniveau)
  • WDVS-Fachbetriebsschulungen der Systemhersteller (z. B. Sto, Caparol, Baumit)
  • SCC-Zertifikat bzw. betriebliche Arbeitsschutzunterweisung nach DGUV-Vorschriften

Soft Skills

  • Handwerkliches Geschick und Auge für Details (v. a. bei Stuckarbeiten)
  • Körperliche Belastbarkeit (Arbeiten auf Gerüsten, über Kopf, im Freien)
  • Teamfähigkeit und Abstimmung mit Nachbargewerken
  • Sorgfalt und normgerechte Arbeitsweise
  • Zuverlässigkeit und selbstständiges Arbeiten auf wechselnden Baustellen
  • Kundenorientierte Kommunikation

Ausbildung und Gehalt als Stuckateur/in im Überblick

AusbildungswegStuckateur/in ist ein staatlich anerkannter, dualer Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung mit einer Regelausbildungsdauer von drei Jahren (§ 2 Abs. 3 Ausbauberufeausbildungsverordnung – AusbauBAusbV). Die AusbauBAusbV ist seit 1. August 2026 in Kraft (Ausfertigungsdatum 3. Juni 2024, BGBl. 2024 I Nr. 179 S. 222, geändert durch Art. 3 der Verordnung vom 17. Dezember 2024, BGBl. 2024 I Nr. 425) und regelt als Sammelverordnung sieben Bauausbaugewerke gemeinsam: Ausbaufacharbeiter/in (zweijährige Grundstufe mit fünf Schwerpunkten), Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in, Estrichleger/in, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in sowie Trockenbaumonteur/in. Rechtsgrundlage ist § 25 der Handwerksordnung (HwO) sowie § 4 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG). Die Ausbildung ist als zweite Stufe der Stufenausbildung Bauwirtschaft organisiert: Die ersten beiden Ausbildungsjahre sind mit dem Ausbildungsberuf Ausbaufacharbeiter/in, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten, gemeinsam, im dritten Jahr erfolgt die Spezialisierung zum Stuckateur bzw. zur Stuckateurin. Das Ausbildungsberufsbild nach § 6 AusbauBAusbV umfasst 23 berufsprofilgebende Berufsbildpositionen, u. a. Herstellen von Putzen und Stuck, Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz (WDVS), Herstellen von Bauteilen im Trockenbau, Ausführen von Stuckarbeiten sowie Sanieren und Instandhalten von Stuck, Putzen und Trockenbaukonstruktionen. Die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung ist zweigeteilt (§§ 37-47): Teil 1 findet gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt, Teil 2 am Ende der Ausbildung, mit den Prüfungsbereichen „Herstellen von Stuck-, Putzflächen und Wärmedämmung“, „Durchführen von Stuck- und Putzarbeiten“, „Durchführen von Trockenbauarbeiten“ sowie „Wirtschafts- und Sozialkunde“. Besteht der Prüfling Teil 2 nicht, erwirbt er bei mindestens ausreichenden Leistungen in Teil 1 und im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde auf Antrag den Abschluss Ausbaufacharbeiter/in, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten (§ 49 AusbauBAusbV). Ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, in der Praxis wird meist ein Hauptschulabschluss erwartet. Stuckateure zählen laut Anlage A Nummer 9 der Handwerksordnung zu den zulassungspflichtigen Vollhandwerken. Für die selbstständige Führung eines eigenen Betriebs ist deshalb grundsätzlich ein Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation nach § 7 HwO erforderlich (Meisterzwang); angestellte Gesellinnen und Gesellen benötigen diesen Nachweis nicht. Nach der Gesellenprüfung führt die Aufstiegsfortbildung zum Stuckateurmeister/zur Stuckateurmeisterin (Meisterprüfung Teil I und II) zur Berechtigung, einen eigenen Betrieb zu führen und auszubilden. Darauf aufbauend kann die Fortbildung Restaurator/in im Stuckateurhandwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) absolviert werden, die auf die denkmalgerechte Restaurierung historischer Stuckfassaden und -elemente spezialisiert. „Stuckateur“ ist die bundesweit amtliche Ausbildungsbezeichnung; regional werden Angehörige des Berufs auch Gipser (Süddeutschland, Schweiz) oder Verputzer (Norddeutschland) genannt, ohne dass es sich um einen eigenen Ausbildungsberuf handelt.
GehaltsspanneZum Gehalt von Stuckateur/innen liegen deutlich unterschiedliche Angaben verschiedener Portale vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt für Vollzeit (40 Wochenstunden) ein Bruttomonatsgehalt zwischen 3.160 Euro (unteres Quartil) und 3.861 Euro (oberes Quartil) bei einem Median von 3.493 Euro (Jahresmedian 43.313 Euro); eine Stichprobengröße wird nicht angegeben. Gehaltsvergleich.com kommt anhand von 138 über zwei Jahre ausgewerteten Datensätzen zu deutlich niedrigeren Werten: Mittelwert 2.654 Euro/Monat, unteres Quartil 2.344 Euro, oberes Quartil 3.132 Euro. Die Differenz von rund 840 Euro im mittleren Bereich zwischen beiden Portalen zeigt erneut die uneinheitliche Erhebungsmethodik (gemeldete Gehälter vs. aggregierte Datensätze). StepStone gibt auf Basis von 5.316 ausgewerteten Stellenangeboten ein bundesweites Jahresmedian von 37.600 Euro an (Spanne 31.100 bis 44.400 Euro/Jahr, umgerechnet rund 2.592 bis 3.700 Euro/Monat) – eine stellenanzeigenbasierte Schätzung, kein Gehaltsmelde-Panel. Für die Ausbildungsvergütung nennt ausbildung.de auf Basis des Tarifvertrags des Baugewerbes (Stand der Seite: 14. Juli 2026) 880 bis 935 Euro im ersten, 1.095 bis 1.230 Euro im zweiten und 1.305 bis 1.495 Euro im dritten Lehrjahr brutto monatlich, sowie ein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung von rund 2.600 Euro brutto monatlich; nach der Meisterprüfung sind laut derselben Quelle bis zu 4.000 Euro brutto möglich. Die Angaben gelten für tarifgebundene Betriebe; ansonsten gilt mindestens der gesetzliche Mindestlohn.

Was verdient man als Stuckateur/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 839 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Stuckateur/in-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Leistungsbereiche benennen (Innenputz, Fassadendämmung/WDVS, Stuckarbeiten, Trockenbau) statt pauschal „Putzarbeiten durchgeführt“
  • Meistertitel und ggf. Restaurator-Qualifikation klar ausweisen – zeigt Berechtigung zur Betriebsführung nach Anlage A HwO und Spezialisierung
  • Verwendete Materialien/Systeme konkret nennen (z. B. WDVS-Systeme bestimmter Hersteller), sofern entsprechende Schulungen vorliegen
  • Sicherheitszertifikate und Arbeitsschutzunterweisungen auflisten
  • Bei Selbstständigkeit oder Betriebsleitung auf die Meisterpflicht nach Anlage A Nr. 9 HwO hinweisen
  • Stufenausbildung transparent machen, z. B. Zwischenabschluss Ausbaufacharbeiter/in erwähnen, falls vorhanden

Don't

  • Nicht unkommentiert nur „Gipser“ oder „Verputzer“ schreiben, ohne den bundesweiten Ausbildungsberuf Stuckateur/in zu nennen – wirkt bei überregionalen Bewerbungen inkonsistent
  • Stuckateur nicht mit Trockenbaumonteur gleichsetzen – Trockenbau ist nur ein Teilbereich des Stuckateur-Berufsbilds, kein eigener Schwerpunkt
  • Keinen Meistertitel oder keine Restaurator-Qualifikation vortäuschen, die nicht durch Prüfungszeugnis belegt ist
  • Gehaltsangaben nicht ungeprüft mitteln – die Portale weichen um mehrere hundert Euro im Monat voneinander ab
  • Die Ausbildung nicht als reine Anlerntätigkeit darstellen – es ist ein staatlich anerkannter Dreijahresberuf mit Meisterpflicht für die Selbstständigkeit
  • Bei Zeugnissen rund um den 1.8.2026 nicht unerwähnt lassen, ob nach altem oder neuem Ausbildungsberufsbild (AusbauBAusbV) ausgebildet wurde

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Stuckateur/in

Ist Stuckateur/in ein anerkannter Ausbildungsberuf oder nur eine andere Bezeichnung für Verputzer?

Stuckateur/in ist ein staatlich anerkannter, dualer Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung mit einer Regeldauer von drei Jahren, geregelt in der Ausbauberufeausbildungsverordnung (AusbauBAusbV). „Gipser“ (Süddeutschland, Schweiz) und „Verputzer“ (Norddeutschland) sind lediglich regionale Bezeichnungen für denselben Beruf, kein eigener Ausbildungsgang.

Ist Stuckateur ein zulassungspflichtiges Handwerk – braucht man einen Meister?

Ja. Stuckateure sind laut Anlage A Nummer 9 der Handwerksordnung ein zulassungspflichtiges Vollhandwerk. Für die selbstständige Führung eines eigenen Betriebs ist deshalb grundsätzlich ein Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation nach § 7 HwO erforderlich. Angestellte Gesellinnen und Gesellen benötigen diesen Nachweis nicht.

Was hat sich durch die Neuordnung der Bauausbaugewerke zum 1. August 2026 geändert?

Seit 1. August 2026 regelt die neue Ausbauberufeausbildungsverordnung (AusbauBAusbV, erlassen bereits am 3. Juni 2024) sieben Bauausbaugewerke gemeinsam in einer Verordnung: Ausbaufacharbeiter/in, Zimmerer/in, Stuckateur/in, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in, Estrichleger/in, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in sowie Trockenbaumonteur/in. Die Ausbildungsberufsbilder wurden dabei u. a. um Energieeffizienz, Digitalisierung und neue Dämmtechniken erweitert.

Wie ist die Ausbildung zum Stuckateur/zur Stuckateurin aufgebaut?

Die dreijährige duale Ausbildung ist als Stufenausbildung organisiert: Die ersten beiden Jahre sind gemeinsam mit dem Ausbaufacharbeiter/in-Schwerpunkt Stuckateurarbeiten, im dritten Jahr erfolgt die Spezialisierung. Die Gesellenprüfung besteht aus Teil 1 (Ende 2. Lehrjahr) und Teil 2 (Ende der Ausbildung). Wer Teil 2 nicht besteht, aber Teil 1 sowie Wirtschafts- und Sozialkunde mindestens ausreichend, erhält auf Antrag den Abschluss Ausbaufacharbeiter/in, Schwerpunkt Stuckateurarbeiten.

Was verdient man als Stuckateur/in?

Die Angaben der Gehaltsportale weichen deutlich voneinander ab: Gehalt.de nennt einen Median von 3.493 €/Monat brutto, Gehaltsvergleich.com dagegen nur 2.654 €/Monat im Mittel, StepStone rund 3.133 €/Monat (Median). Während der Ausbildung liegt die tarifliche Vergütung je nach Lehrjahr zwischen 880 und 1.495 €/Monat, nach der Meisterprüfung sind bis zu 4.000 €/Monat möglich.

Wie wird man Restaurator/in im Stuckateurhandwerk?

Die Fortbildung Restaurator/in im Stuckateurhandwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) baut auf der bestandenen Meisterprüfung im Stuckateurhandwerk auf und kann berufsbegleitend in rund zehn Monaten absolviert werden. Sie qualifiziert für die denkmalgerechte Restaurierung historischer Stuckfassaden und -elemente mit traditionellen Handwerkstechniken.

Was macht ein Stuckateur bzw. eine Stuckateurin konkret?

Stuckateur/innen führen Innen- und Außenputzarbeiten aus, montieren Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) an Fassaden, stellen Stuckelemente her und restaurieren historischen Stuck, übernehmen Trockenbauarbeiten (Ständerwände, abgehängte Decken) als Nachbargewerk und sanieren bestehende Putz-, Stuck- und Trockenbaukonstruktionen.

Kann man ohne Ausbildung als Stuckateur/in arbeiten?

Für einfache Helfertätigkeiten auf Baustellen gibt es Quereinstiege, für die eigenständige fachliche Ausführung und insbesondere für die selbstständige Betriebsführung ist wegen der Zulassungspflicht nach Anlage A HwO jedoch eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. ein Meistertitel erforderlich.

Quellen

  1. AusbauBAusbV - Ausbauberufeausbildungsverordnung, Volltext, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  2. AusbauBAusbV - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  3. Handwerksordnung (HwO), Anlage A (zulassungspflichtige Handwerke), Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  4. Stuckateur/Stuckateurin (Ausbildung) - Berufeprofil, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), abgerufen am 2026-08-10
  5. Stuckateur/-in werden - Ausbildungsinfo, handwerk.de (ZDH), abgerufen am 2026-08-10
  6. Stuckateur/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  7. Stuckateur/in - Gehalt, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
  8. Stuckateur/in Gehalt in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
  9. Ausbildung zum Stuckateur - Gehalt, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
  10. Fortbildung zum Restaurator im Stuckateur-Handwerk bietet große Berufschancen, Kompetenzzentrum Ausbau + Fassade, abgerufen am 2026-08-10
  11. Neue Ausbildungsordnungen für die Bauwirtschaft, Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (HWK OMV), abgerufen am 2026-08-10

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026