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Lebenslauf Muster Parkettleger/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Parkettleger/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach der ParkettlAusbV 2002 (Ausbildungsordnung gemäß § 25 Handwerksordnung) mit dreijähriger dualer Ausbildung in Betrieb und Berufsschule. Das Gewerk steht in der aktuellen Anlage A der Handwerksordnung unter der laufenden Nummer 46 und ist damit ein zulassungspflichtiges Handwerk: Wer einen eigenen Parkettleger-Betrieb als Inhaber/in führen will, braucht grundsätzlich den Meisterbrief (Meisterprüfung nach ParkettlMstrV) oder eine gleichwertige Ausübungsberechtigung. Parkettleger/innen verlegen, verkleben, schleifen, ölen/wachsen und versiegeln Holzböden - von Massivholzparkett über Dielen bis zur Sanierung historischer Altparkettböden. Damit unterscheidet sich der Beruf klar vom benachbarten Fliesenleger-Handwerk (keramische/mineralische Beläge) und vom nicht meisterpflichtigen Bodenleger-Gewerbe (überwiegend elastische Bahnenware wie Teppich, PVC, Vinyl). Gehaltsangaben unabhängiger Portale liegen für Gesell/innen bei rund 2.850 bis 3.150 Euro brutto/Monat, mit deutlicher Spanne je nach Erhebungsmethodik.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Parkettleger/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Parkettlegermeister mit über 10 Jahren Erfahrung in Verlegung, Sanierung und Restaurierung hochwertiger Holzböden. Nach Gesellenprüfung im Parkettleger-Handwerk und mehrjähriger Praxis in Neubau- und Sanierungsprojekten 2023 die Meisterprüfung nach ParkettlMstrV erfolgreich abgeschlossen, seither in leitender Funktion mit Verantwortung für Kalkulation, Baustellenorganisation und Ausbildung von Nachwuchskräften. Spezialisiert auf Altparkett-Restaurierung in denkmalgeschützten Gebäuden sowie anspruchsvolle Verlegemuster wie Fischgrät und Würfelparkett. Sicherer Umgang mit Schleif- und Versiegelungstechnik sowie Materialberatung für Privat- und Gewerbekunden.

Berufserfahrung

2023 - heute
Parkettlegermeister / Bauleiter
Parkett & Holzboden Schmidt GmbH, Stuttgart
  • Kalkulation, Aufmaß und Angebotserstellung für Neuverlegungs- und Sanierungsprojekte
  • Leitung von Baustellenteams bei Großprojekten (Bürogebäude, denkmalgeschützte Altbauten)
  • Beratung von Privat- und Gewerbekunden zu Holzarten, Verlegemustern und Oberflächenveredelung
  • Ausbildung und fachliche Anleitung von Auszubildenden im Betrieb
2019 - 2023
Parkettleger-Geselle
Holzboden Meier & Söhne, Stuttgart
  • Verlegung von Massivholzparkett, Fertigparkett und Massivholzdielen in Wohn- und Gewerbeobjekten
  • Schleifen, Ölen, Wachsen und Versiegeln von Neu- und Bestandsböden
  • Sanierung und Restaurierung von Altparkett in Altbauwohnungen
  • Untergrundvorbereitung und Verlegung nach Fischgrät-, Würfel- und Verbandmuster
2016 - 2019
Auszubildender zum Parkettleger
Holzboden Meier & Söhne, Stuttgart
  • Dreijährige duale Ausbildung nach ParkettlAusbV in Betrieb und Berufsschule
  • Materialkunde Holz, Klebstoffe und Versiegelungen sowie Untergrundvorbereitung erlernt
  • Maschinenbedienung (Bandschleifmaschine, Kantenschleifer, Handkreissäge) unter Anleitung
  • Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer erfolgreich abgeschlossen

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung zum Parkettleger (dual)
Holzboden Meier & Söhne / Berufsschule, Stuttgart
  • Ausbildungsdauer drei Jahre gemäß ParkettlAusbV 2002 (Ausbildungsordnung nach § 25 HwO)
  • Schwerpunkte: Verlegetechniken, Untergrundvorbereitung, Oberflächenbehandlung, Materialkunde
  • Abschluss: Gesellenprüfung im Parkettleger-Handwerk vor der Handwerkskammer
2023
Meisterprüfung Teile I und II im Parkettleger-Handwerk
Handwerkskammer Region Stuttgart
  • Prüfung nach Parkettlegermeisterverordnung (ParkettlMstrV vom 25.05.2020) auf Grundlage § 45 Abs. 1 HwO
  • Nachweis der Handlungskompetenz in Betriebsführung, Kundenberatung, Kalkulation und Qualitätsmanagement
  • Berechtigung zur Führung eines zulassungspflichtigen Handwerksbetriebs (Anlage A HwO, Nr. 46)
2024
Fortbildung "Geprüfter Parkettleger für Restaurierungsarbeiten"
Parkettlegerinnung, Stuttgart
  • Vertiefung Altparkett-Sanierung und denkmalgerechte Restaurierung
  • Umfang ca. 220 Unterrichtsstunden mit Abschlussprüfung

Kenntnisse

SkillNiveau
Parkettverlegung (Fischgrät, Würfel, Verband)Experte
Untergrundvorbereitung & SpachteltechnikExperte
Schleif- und VersiegelungstechnikExperte
Altparkett-Sanierung & RestaurierungFortgeschritten
Materialkunde Holz & KlebstoffeExperte
Kalkulation & AngebotserstellungFortgeschritten
Baustellen- und TeamleitungFortgeschritten
MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Parkettleger/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Parkettlegermeister mit über 10 Jahren Erfahrung in Verlegung, Sanierung und Restaurierung hochwertiger Holzböden. Nach Gesellenprüfung im Parkettleger-Handwerk und mehrjähriger Praxis in Neubau- und Sanierungsprojekten 2023 die Meisterprüfung nach ParkettlMstrV erfolgreich abgeschlossen, seither in leitender Funktion mit Verantwortung für Kalkulation, Baustellenorganisation und Ausbildung von Nachwuchskräften. Spezialisiert auf Altparkett-Restaurierung in denkmalgeschützten Gebäuden sowie anspruchsvolle Verlegemuster wie Fischgrät und Würfelparkett. Sicherer Umgang mit Schleif- und Versiegelungstechnik sowie Materialberatung für Privat- und Gewerbekunden.

Berufserfahrung

2023 - heute
Parkettlegermeister / Bauleiter
Parkett & Holzboden Schmidt GmbH, Stuttgart
  • Kalkulation, Aufmaß und Angebotserstellung für Neuverlegungs- und Sanierungsprojekte
  • Leitung von Baustellenteams bei Großprojekten (Bürogebäude, denkmalgeschützte Altbauten)
  • Beratung von Privat- und Gewerbekunden zu Holzarten, Verlegemustern und Oberflächenveredelung
  • Ausbildung und fachliche Anleitung von Auszubildenden im Betrieb
2019 - 2023
Parkettleger-Geselle
Holzboden Meier & Söhne, Stuttgart
  • Verlegung von Massivholzparkett, Fertigparkett und Massivholzdielen in Wohn- und Gewerbeobjekten
  • Schleifen, Ölen, Wachsen und Versiegeln von Neu- und Bestandsböden
  • Sanierung und Restaurierung von Altparkett in Altbauwohnungen
  • Untergrundvorbereitung und Verlegung nach Fischgrät-, Würfel- und Verbandmuster
2016 - 2019
Auszubildender zum Parkettleger
Holzboden Meier & Söhne, Stuttgart
  • Dreijährige duale Ausbildung nach ParkettlAusbV in Betrieb und Berufsschule
  • Materialkunde Holz, Klebstoffe und Versiegelungen sowie Untergrundvorbereitung erlernt
  • Maschinenbedienung (Bandschleifmaschine, Kantenschleifer, Handkreissäge) unter Anleitung
  • Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer erfolgreich abgeschlossen

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung zum Parkettleger (dual)
Holzboden Meier & Söhne / Berufsschule, Stuttgart
  • Ausbildungsdauer drei Jahre gemäß ParkettlAusbV 2002 (Ausbildungsordnung nach § 25 HwO)
  • Schwerpunkte: Verlegetechniken, Untergrundvorbereitung, Oberflächenbehandlung, Materialkunde
  • Abschluss: Gesellenprüfung im Parkettleger-Handwerk vor der Handwerkskammer
2023
Meisterprüfung Teile I und II im Parkettleger-Handwerk
Handwerkskammer Region Stuttgart
  • Prüfung nach Parkettlegermeisterverordnung (ParkettlMstrV vom 25.05.2020) auf Grundlage § 45 Abs. 1 HwO
  • Nachweis der Handlungskompetenz in Betriebsführung, Kundenberatung, Kalkulation und Qualitätsmanagement
  • Berechtigung zur Führung eines zulassungspflichtigen Handwerksbetriebs (Anlage A HwO, Nr. 46)
2024
Fortbildung "Geprüfter Parkettleger für Restaurierungsarbeiten"
Parkettlegerinnung, Stuttgart
  • Vertiefung Altparkett-Sanierung und denkmalgerechte Restaurierung
  • Umfang ca. 220 Unterrichtsstunden mit Abschlussprüfung

Kenntnisse

SkillNiveau
Parkettverlegung (Fischgrät, Würfel, Verband)Experte
Untergrundvorbereitung & SpachteltechnikExperte
Schleif- und VersiegelungstechnikExperte
Altparkett-Sanierung & RestaurierungFortgeschritten
Materialkunde Holz & KlebstoffeExperte
Kalkulation & AngebotserstellungFortgeschritten
Baustellen- und TeamleitungFortgeschritten
MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

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Profil

Parkettlegermeister mit über 10 Jahren Erfahrung in Verlegung, Sanierung und Restaurierung hochwertiger Holzböden. Nach Gesellenprüfung im Parkettleger-Handwerk und mehrjähriger Praxis in Neubau- und Sanierungsprojekten 2023 die Meisterprüfung nach ParkettlMstrV erfolgreich abgeschlossen, seither in leitender Funktion mit Verantwortung für Kalkulation, Baustellenorganisation und Ausbildung von Nachwuchskräften. Spezialisiert auf Altparkett-Restaurierung in denkmalgeschützten Gebäuden sowie anspruchsvolle Verlegemuster wie Fischgrät und Würfelparkett. Sicherer Umgang mit Schleif- und Versiegelungstechnik sowie Materialberatung für Privat- und Gewerbekunden.

Berufserfahrung

2023 - heute

Parkettlegermeister / Bauleiter

Parkett & Holzboden Schmidt GmbH, Stuttgart

  • Kalkulation, Aufmaß und Angebotserstellung für Neuverlegungs- und Sanierungsprojekte
  • Leitung von Baustellenteams bei Großprojekten (Bürogebäude, denkmalgeschützte Altbauten)
  • Beratung von Privat- und Gewerbekunden zu Holzarten, Verlegemustern und Oberflächenveredelung
  • Ausbildung und fachliche Anleitung von Auszubildenden im Betrieb

2019 - 2023

Parkettleger-Geselle

Holzboden Meier & Söhne, Stuttgart

  • Verlegung von Massivholzparkett, Fertigparkett und Massivholzdielen in Wohn- und Gewerbeobjekten
  • Schleifen, Ölen, Wachsen und Versiegeln von Neu- und Bestandsböden
  • Sanierung und Restaurierung von Altparkett in Altbauwohnungen
  • Untergrundvorbereitung und Verlegung nach Fischgrät-, Würfel- und Verbandmuster

2016 - 2019

Auszubildender zum Parkettleger

Holzboden Meier & Söhne, Stuttgart

  • Dreijährige duale Ausbildung nach ParkettlAusbV in Betrieb und Berufsschule
  • Materialkunde Holz, Klebstoffe und Versiegelungen sowie Untergrundvorbereitung erlernt
  • Maschinenbedienung (Bandschleifmaschine, Kantenschleifer, Handkreissäge) unter Anleitung
  • Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer erfolgreich abgeschlossen

Ausbildung

2016 - 2019

Ausbildung zum Parkettleger (dual)

Holzboden Meier & Söhne / Berufsschule, Stuttgart

2023

Meisterprüfung Teile I und II im Parkettleger-Handwerk

Handwerkskammer Region Stuttgart

2024

Fortbildung "Geprüfter Parkettleger für Restaurierungsarbeiten"

Parkettlegerinnung, Stuttgart

Kenntnisse

  • SkillNiveau
  • Parkettverlegung (Fischgrät, Würfel, Verband)Experte
  • Untergrundvorbereitung & SpachteltechnikExperte
  • Schleif- und VersiegelungstechnikExperte
  • Altparkett-Sanierung & RestaurierungFortgeschritten
  • Materialkunde Holz & KlebstoffeExperte
  • Kalkulation & AngebotserstellungFortgeschritten
  • Baustellen- und TeamleitungFortgeschritten
  • MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Parkettleger/in

Verlegetechniken & Muster

  • Massivholzparkett, Fertigparkett und Massivholzdielen nach Fischgrät-, Würfel- und Verbandmuster verlegt
  • Schiffsboden und Altdeutschen Verband für hochwertige Wohn- und Gewerbeobjekte ausgeführt
  • Zuschnitt und Anpassung von Parkettelementen mit Kreissäge, Stichsäge und Fräse durchgeführt

Untergrundvorbereitung & Klebetechnik

  • Untergründe geprüft, ausgeglichen und für die Parkettverlegung vorbereitet (Spachtelung, Grundierung)
  • Vollflächige Verklebung von Massivholzparkett mit geeigneten Klebstoffsystemen nach Herstellervorgabe
  • Feuchtigkeitsmessung und Bewertung der Untergrundeignung vor Verlegebeginn durchgeführt

Oberflächenbehandlung

  • Parkettböden mit Bandschleifmaschine und Kantenschleifer geschliffen und feingeschliffen
  • Oberflächenversiegelung mit Lack, Öl oder Wachs je nach Nutzungsanforderung aufgebracht
  • Farbtonberatung und Musterflächen für Kund/innen zur Entscheidungsfindung erstellt

Sanierung & Restaurierung

  • Altparkett in Bestandsgebäuden und denkmalgeschützten Objekten fachgerecht saniert
  • Schadstellen ausgebessert, Fugen geschlossen und historische Verlegemuster rekonstruiert
  • Bestehende Versiegelungen entfernt und Böden neu aufgearbeitet

Kundenberatung & Projektabwicklung

  • Kund/innen zu Holzarten, Verlegemustern und Pflegehinweisen beraten
  • Aufmaß, Kalkulation und Angebotserstellung für Neuverlegungs- und Sanierungsprojekte übernommen
  • Baustellen terminlich koordiniert und mit anderen Gewerken (Estrichleger, Maler) abgestimmt

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Parkettleger/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Parkettverlegung (Fischgrät, Würfel, Schiffsboden, Verband)
  • Untergrundvorbereitung und Spachteltechnik
  • Klebetechnik für Massivholz- und Fertigparkett
  • Schleif- und Oberflächenveredelungstechnik (Öl, Lack, Wachs)
  • Altparkett-Sanierung und Restaurierung
  • Materialkunde Holz, Klebstoffe und Versiegelungen
  • Maschinen- und Werkzeugbedienung (Bandschleifmaschine, Kantenschleifer, Kreissäge)
  • Aufmaß, Kalkulation und Angebotserstellung

Zertifikate

  • Gesellenprüfung im Parkettleger-Handwerk (Ausbildung nach ParkettlAusbV 2002, Kammerabschluss)
  • Parkettlegermeister/in (Meisterprüfung Teile I und II nach ParkettlMstrV, Zulassungsvoraussetzung für Anlage-A-Handwerk Nr. 46)
  • Geprüfte/r Parkettleger für Restaurierungsarbeiten (Innungsfortbildung, ca. 220 Unterrichtsstunden)
  • Techniker/in Holztechnik (Fachschule, zwei- bis vierjährige Weiterbildung)

Soft Skills

  • Körperliche Belastbarkeit (Knie-, Rücken-, Armbelastung)
  • Präzision und Handwerksgeschick
  • Selbstständiges Arbeiten auf wechselnden Baustellen
  • Kundenorientierung und Beratungskompetenz
  • Teamfähigkeit im Baustellenumfeld
  • Zuverlässigkeit und Termintreue

Ausbildung und Gehalt als Parkettleger/in im Überblick

AusbildungswegDer Zugang zum Beruf Parkettleger/in ist bundesweit einheitlich über eine duale Ausbildung nach der ParkettlAusbV 2002 (Verordnung über die Berufsausbildung zum Parkettleger/zur Parkettlegerin vom 17. Juni 2002, BGBl. I S. 1852) geregelt. Es handelt sich laut § 1 dieser Verordnung um eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 der Handwerksordnung (HwO); der Ausbildungsberuf wird für das Gewerbe Parkettleger der Anlage A HwO staatlich anerkannt. Nach § 2 ParkettlAusbV dauert die Ausbildung drei Jahre und findet im dualen System statt - im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, meist im Blockunterricht. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit der Gesellenprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer. Parkettleger steht in der aktuellen Anlage A der Handwerksordnung (Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke, § 1 Abs. 2 HwO) unter der laufenden Nummer 46 (zum Ausfertigungszeitpunkt der ParkettlAusbV 2002 noch unter der damaligen Nummer 39 - die Nummerierung der Anlage A hat sich seither durch Ergänzungen anderer Gewerke verschoben, das Gewerk selbst ist identisch). Damit ist Parkettleger ein zulassungspflichtiges Handwerk: Wer einen Betrieb als Inhaber/in eigenständig führen will, braucht grundsätzlich den Meisterbrief oder eine gleichwertige Ausübungsberechtigung nach § 7 HwO. Angestellte Gesell/innen benötigen dagegen keinen Meisterbrief. Die Meisterprüfung selbst ist in der Parkettlegermeisterverordnung (ParkettlMstrV vom 25. Mai 2020, BGBl. I S. 1078, 1542, zuletzt geändert durch Verordnung vom 18. Januar 2022, BGBl. I S. 39) geregelt, erlassen auf Grundlage von § 45 Abs. 1 HwO. Sie ersetzt die bis dahin geltende Vorgängerverordnung von 1974. Laut § 2 ParkettlMstrV weisen Prüflinge in den Teilen I und II der Meisterprüfung ihre berufliche Handlungskompetenz in wesentlichen Tätigkeiten des Gewerks nach - dazu zählen unter anderem die Führung und Organisation eines Parkettleger-Betriebs (Kostenstrukturen, Wettbewerbssituation, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Qualitätsmanagement, Arbeitsschutz- und Datenschutzrecht), die Entwicklung von Konzepten für Betriebsstätten und Logistik, die Ermittlung von Kundenwünschen samt Beratung, Kalkulation und Vertragsabschluss sowie die Analyse von Ausschreibungen und Leistungsverzeichnissen. Über die reguläre Meisterqualifikation hinaus bieten Innungen spezialisierte Fortbildungen an, etwa "Geprüfte/r Parkettleger für Restaurierungsarbeiten" (nach bestandener Gesellenprüfung) und darauf aufbauend "Geprüfte/r Restaurator im Parkettlegerhandwerk" (für Meister/innen), jeweils mit einem Umfang von rund 220 Unterrichtsstunden und Abschlussprüfung. Alternativ ist nach der Gesellenprüfung und mehrjähriger Berufspraxis eine Weiterbildung zum/zur Techniker/in Holztechnik an Fachschulen möglich (zweijährig in Vollzeit oder drei- bis vierjährig in Teilzeit).
GehaltsspanneZum Gehalt von Parkettleger/innen liegen unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. gehalt.de nennt für Vollzeitbeschäftigte (40 Wochenstunden) ein Bruttomonatsgehalt zwischen 2.844 Euro (unteres Quartil) und 3.475 Euro (oberes Quartil) bei einem Median von 3.144 Euro (38.982 Euro/Jahr); eine Angabe zur Stichprobengröße fehlt auf der Seite. StepStone kommt anhand der Auswertung von 4.821 Stellenangeboten deutschlandweit auf einen niedrigeren Median von rund 2.858 Euro/Monat (34.300 Euro/Jahr), mit einer Spanne von 2.475 bis 3.217 Euro/Monat (29.700-38.600 Euro/Jahr) - die Differenz zu gehalt.de von rund 290 Euro im Median erklärt sich vermutlich durch die unterschiedliche Erhebungsmethodik (gemeldete Ist-Gehälter vs. in Stellenanzeigen ausgeschriebene Gehaltsbänder). ausbildung.de ordnet frisch ausgelernte Parkettleger/innen meist in Entgeltgruppe 5 (rund 2.750 Euro/Monat brutto) ein, bei Einstufung in Entgeltgruppe 6 rund 3.000 Euro/Monat. Für die Ausbildungsvergütung nennt ausbildung.de tarifgebundene Werte ab 1. Januar 2026 von 1.000 Euro (1. Jahr), 1.050 Euro (2. Jahr) und 1.120 Euro (3. Jahr), mit einer weiteren Erhöhung um 40 Euro je Ausbildungsjahr ab 1. Januar 2027 angekündigt; nicht tarifgebundene Ausbildungsverhältnisse liegen mit 724/854/977 Euro deutlich darunter. Mit Meisterbrief und eigenem Betrieb sind laut mehreren Fachportalen höhere Einkommen erzielbar, konkrete belastbare Zahlen dazu lagen im Rahmen dieser Recherche jedoch nicht vor.

Was verdient man als Parkettleger/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 286 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Parkettleger/in-Lebenslauf

Do

  • Verlegetechniken konkret benennen (Fischgrät, Würfel, Schiffsboden, Verband) statt allgemein "Parkett verlegt"
  • Materialkenntnisse (Holzarten, Klebstoffe, Versiegelungen) explizit auflisten
  • Maschinen und Werkzeuge namentlich nennen (Bandschleifmaschine, Kantenschleifer, Handkreissäge)
  • Erfahrung mit Altbau- oder Denkmalschutz-Sanierung hervorheben, sofern vorhanden
  • Meisterbrief oder Fortbildungen mit Jahr und ausstellender Kammer/Innung angeben
  • Zwischen Neuverlegung und Sanierung/Restaurierung klar unterscheiden

Don't

  • Parkettleger/in nicht mit Bodenleger/in gleichsetzen - unterschiedliche Materialien und rechtliche Einordnung (Anlage A vs. Anlage B1 HwO)
  • Keine Fliesenleger-Tätigkeiten (keramische/mineralische Beläge, Abdichtung, Verfugung) im Parkettleger-Lebenslauf vermischen
  • Meisterpflicht nicht als optional darstellen - Parkettleger ist zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A, Nr. 46)
  • Keine erfundenen Zertifikats- oder Prüfungsdaten angeben
  • Gehaltsangaben verschiedener Portale nicht mitteln - Erhebungsmethodik unterscheidet sich deutlich
  • "Parkettlegermeister/in" nicht führen, ohne die Meisterprüfung nach ParkettlMstrV tatsächlich bestanden zu haben

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Parkettleger/in

Ist Parkettleger/in ein anerkannter Ausbildungsberuf?

Ja. Grundlage ist die ParkettlAusbV 2002 (Verordnung über die Berufsausbildung zum Parkettleger/zur Parkettlegerin vom 17. Juni 2002, BGBl. I S. 1852), eine Ausbildungsordnung nach § 25 der Handwerksordnung. Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt dual in Betrieb und Berufsschule, abgeschlossen mit der Gesellenprüfung.

Ist Parkettleger ein zulassungspflichtiges Handwerk (Meisterpflicht)?

Ja. Parkettleger steht in der aktuellen Anlage A der Handwerksordnung (Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke) unter der laufenden Nummer 46. Wer einen Parkettleger-Betrieb selbstständig als Inhaber/in führen will, braucht grundsätzlich den Meisterbrief oder eine gleichwertige Ausübungsberechtigung. Angestellte Gesell/innen benötigen dagegen keinen Meisterbrief.

Was ist der Unterschied zwischen Parkettleger/in und Fliesenleger/in?

Parkettleger/innen arbeiten ausschließlich mit Holzböden - sie verlegen, verkleben, schleifen, ölen/wachsen und versiegeln Parkett, Massivholzdielen und verwandte Holzbeläge. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen (ebenfalls Anlage A HwO, dort Nummer 42) verlegen dagegen keramische und mineralische Beläge wie Fliesen, Platten und Mosaik an Boden und Wand, inklusive Abdichtung und Verfugung. Beide sind eigenständige, gleichrangige Handwerke ohne fachliche Überschneidung.

Was ist der Unterschied zwischen Parkettleger/in und Bodenleger/in?

Bodenleger/in ist historisch aus dem Parkettlegerhandwerk hervorgegangen, ist aber ein eigenständiges, handwerksähnliches Gewerbe der Anlage B1 HwO und damit nicht meisterpflichtig. Bodenleger/innen verlegen überwiegend elastische, bahnenförmige Beläge wie Teppich, PVC, Linoleum und Vinyl. Parkettleger/innen dagegen verkleben, schleifen und versiegeln vorrangig Massivholz und sind als Anlage-A-Handwerk (Nr. 46) meisterpflichtig.

Wie viel verdient ein/e Parkettleger/in?

Die Angaben unabhängiger Portale weichen deutlich voneinander ab: gehalt.de nennt einen Median von rund 3.144 Euro brutto/Monat (Spanne 2.844-3.475 Euro), StepStone kommt anhand von Stellenanzeigen auf einen Median von rund 2.858 Euro/Monat (Spanne 2.475-3.217 Euro). Berufseinsteiger/innen werden laut ausbildung.de meist in Entgeltgruppe 5 (ca. 2.750 Euro/Monat) oder Entgeltgruppe 6 (ca. 3.000 Euro/Monat) eingestuft.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Der klassische Weg führt zur Meisterprüfung nach der Parkettlegermeisterverordnung (ParkettlMstrV), die zur Führung eines eigenen Anlage-A-Betriebs berechtigt. Daneben gibt es die Weiterbildung zum/zur Techniker/in Holztechnik an Fachschulen sowie spezialisierte Innungs-Fortbildungen wie "Geprüfte/r Parkettleger für Restaurierungsarbeiten" und darauf aufbauend "Geprüfte/r Restaurator im Parkettlegerhandwerk".

Welche Verlegemuster kommen bei Parkett typischerweise zum Einsatz?

Zu den gängigsten Mustern zählen Fischgrät, Würfelmuster, regelmäßiger und unregelmäßiger Verband, Parallelverband, Schiffsboden und der Altdeutsche Verband. Die Wahl des Musters hängt von Raumzuschnitt, gewünschter Optik und Holzformat ab und wird in der Ausbildung und insbesondere in der Restaurierungsarbeit an historischen Böden vertieft.

Kann man mit Ausbildung als Parkettleger auch Böden aus Kork oder Laminat verlegen?

Grundsätzlich ja - viele Parkettleger-Betriebe verlegen auch Kork- und Designbeläge sowie Laminat mit. Der fachliche Schwerpunkt und die Meisterpflicht (Anlage A HwO) beziehen sich jedoch auf das Verkleben, Schleifen und Versiegeln von Massivholz; reine Verlegung elastischer Bahnenware ohne diese Arbeitsschritte fällt eher in den nicht meisterpflichtigen Bodenleger-Bereich (Anlage B1 HwO).

Quellen

  1. ParkettlAusbV 2002 - Verordnung über die Berufsausbildung zum Parkettleger/zur Parkettlegerin, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  2. Anlage A HwO - Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  3. ParkettlMstrV - Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Parkettleger-Handwerk, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  4. Parkettleger/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  5. Parkettleger - Gehalt und Verdienst, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
  6. Parkettleger/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
  7. Das ist Bodenhandwerk: Ausbildung zum Parkettleger (m/w/d), aubi-plus.de, abgerufen am 2026-08-10
  8. Parkettleger: Aufgaben, Ausbildung und Qualität, ARTHEMOS, abgerufen am 2026-08-10
  9. Parkettleger - gelernte Bodenleger für Holzböden, Tipp zum Bau (Sekundärquelle zur Abgrenzung Parkettleger/Bodenleger), abgerufen am 2026-08-10
  10. Parkettlegermeister - Ausbildungskompass, Ausbildungskompass.de, abgerufen am 2026-08-10

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026