Lebenslauf Studio

Vertrieb & Marketing: Skills im Lebenslauf

Kenntnisse aus Vertrieb, Kundenkommunikation und digitalem Marketing.

Kaltakquise

Schreib nicht nur 'Erfahrung in der Kaltakquise', sondern nenne den Kanal (Telefon, E-Mail, Tür-zu-Tür), die Zielgruppe (B2B oder B2C) und die Zahlen dahinter: Anzahl Kontakte, Terminquote, gewonnene Neukunden. Wer belegen kann, wie viele Termine oder Abschlüsse tatsächlich aus der eigenen Akquise entstanden sind, wirkt glaubwürdiger als jemand, der das Wort nur als Stichpunkt einträgt.

SEO

Schreib nicht einfach 'SEO-Kenntnisse', sondern benenne die Teilbereiche, in denen du wirklich gearbeitet hast (Onpage, Content, technisches SEO, Linkaufbau), und was dabei herauskam, etwa Steigerung des organischen Traffics oder bessere Rankings für bestimmte Keywords. Nenne zusätzlich die Tools, mit denen du gearbeitet hast, zum Beispiel Google Search Console, Ahrefs oder Sistrix - das signalisiert Praxiserfahrung statt Buzzword.

Social-Media-Marketing

Nenne konkret, welche Plattformen (Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook) und welche Aufgaben du wirklich verantwortet hast - von Content-Planung über Community-Management bis Kampagnensteuerung - und belege sie mit Kennzahlen wie Reichweite, Engagement-Rate oder Followerwachstum. 'Social-Media-affin' allein sagt Personalern nichts über deine tatsächliche Erfahrung.

Account Management

Nenne im Lebenslauf konkret, wie viele Bestandskunden bzw. welches Umsatzvolumen du betreut hast, und belege deine Arbeit mit Ergebnissen wie Renewal-Rate, Cross-/Upselling-Umsatz oder reduzierter Kundenabwanderung. Ein bloßes Stichwort 'Account Management' ohne Zahlen wirkt austauschbar - Personaler wollen sehen, welche Verantwortung du tatsächlich getragen hast. Wenn du strategisch wichtige Großkunden eigenverantwortlich betreut hast, ist die Bezeichnung Key Account Management treffender.

E-Mail-Marketing

Nenne im Lebenslauf das konkrete Tool, mit dem du gearbeitet hast (z. B. Mailchimp, Klaviyo, Brevo), sowie messbare Ergebnisse wie Öffnungsrate, Click-Through-Rate oder Umsatzanteil aus E-Mail-Kampagnen. Erwähne zusätzlich, wenn du für den DSGVO-konformen Listenaufbau per Double-Opt-In verantwortlich warst - das signalisiert Arbeitgebern, dass du rechtssicher arbeitest. Vage Formulierungen wie 'Erfahrung mit Newslettern' reichen ohne konkrete Zahlen und Tools nicht aus.

Kundenbindung (CRM)

Beschreibe im Lebenslauf, welches CRM-System du genutzt hast (z. B. Salesforce, HubSpot) und mit welchen konkreten Maßnahmen du Kunden gebunden hast, etwa Loyalty-Programme, Reaktivierungskampagnen oder Follow-up-Prozesse. Belege den Erfolg möglichst mit Kennzahlen wie Churn-Rate, Wiederkaufrate oder Customer-Lifetime-Value. Wichtig ist, klar zwischen reiner CRM-Datenpflege und aktiver Kundenbindungsarbeit zu unterscheiden - beides ist wertvoll, aber unterschiedlich zu formulieren.