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Lebenslauf Muster Industrial Engineer/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Industrial Engineer/in ist keine geschützte Berufsbezeichnung und kein eigener BBiG/HwO-Ausbildungsberuf, sondern eine am Markt etablierte Funktion für die ganzheitliche Optimierung eines Produktionssystems: Methodik, Prozesse und Arbeitsplatzgestaltung über Mensch, Maschine, Material und Prozesse hinweg, mit dem Ziel, Effizienz, Qualität und Produktivität zu steigern. Der Zugang führt parallel über ein dediziertes Studium 'Industrial Engineering' (z. B. Hochschule Mittweida) oder ein klassisches Studium Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau/Produktionstechnik, über REFAs eigene mehrstufige Qualifizierungsleiter bis zur distinkt benannten Weiterbildung 'REFA-Industrial-Engineer', oder über den Aufstieg aus Fertigung, Fertigungsplanung oder Qualitätsmanagement mit REFA- oder Six-Sigma-Zertifizierung. Anders als Fertigungsplaner/in (Planung eines einzelnen Produkts/Prozesses, keine Personalverantwortung) wirkt Industrial Engineer/in laut REFA über das gesamte Produktionssystem und kann ausdrücklich Führungsverantwortung tragen; anders als Lean-Manager/in (Toyota-Produktionssystem-Werkzeuge, keine disziplinarische Verantwortung) arbeitet Industrial Engineer/in mit dem klassischen REFA-/MTM-Werkzeugkasten. Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass 'Industrial Engineer' als Übersetzung von Wirtschaftsingenieur irreführend ist und eher Produktions- und Fertigungsingenieuren entspricht. Je nach Quelle liegt das Bruttogehalt zwischen rund 50.700 und 88.670 Euro im Jahr, im Kernbereich zwischen 59.800 und 67.934 Euro.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Industrial Engineer/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Industrial Engineer mit mehrjähriger Erfahrung in der ganzheitlichen Optimierung von Produktionssystemen bei einem Automobilzulieferer. Nach einigen Jahren als Fertigungsplaner und einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum REFA-Industrial-Engineer heute verantwortlich für Produktivitätsmanagement, Arbeitsplatzgestaltung und die Einführung digitaler Shopfloor-Lösungen (Industrie 4.0) über mehrere Fertigungslinien hinweg. Leitet funktionsübergreifende Projektteams, führt REFA-Zeitstudien durch und berichtet Produktivitätskennzahlen direkt an die Werksleitung. Sicher im Umgang mit SAP PP, REFA-/MTM-Methodik und Lean-Werkzeugen, mit Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und Fertigungsteams.

Berufserfahrung

2023 - heute
Industrial Engineer
Antolin Straubing GmbH, Straubing (Automobilzulieferer, Leder-/Kaschierprozesse)
  • Analyse und Optimierung von Fertigungs- und Materialfluessen fuer mehrere Produktionslinien am Standort
  • Durchfuehrung von REFA-Zeitstudien und Ableitung von Vorgabezeiten fuer neue Prozesse
  • Mitwirkung an der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplaetze in Abstimmung mit Arbeitssicherheit und Betriebsrat
  • Leitung eines funktionsuebergreifenden Projektteams zur Einfuehrung eines digitalen Shopfloor-Management-Systems (Industrie 4.0)
  • Regelmaessiges Reporting von Produktivitaetskennzahlen an die Werksleitung
2019 - 2023
Fertigungsplaner
IMK Automotive GmbH, Chemnitz
  • Erstellung und Pflege von Arbeitsplaenen und Stuecklisten in SAP PP
  • Durchfuehrung von Zeit- und Kapazitaetsplanungen fuer neue Serienanlaeufe
  • Erste Projekte zur Prozessstandardisierung nach Lean-Prinzipien

Ausbildung

2024
Weiterbildung REFA-Industrial-Engineer
REFA AG, berufsbegleitend (7 Seminare, 15 Tage)
  • Vertiefung in Produktivitaetsmanagement, Gestaltung ganzheitlicher Unternehmenssysteme und Management der digitalen Transformation
  • Abschlussprojekt in der REFA-Modellfabrik
2015 - 2019
Bachelor of Engineering Industrial Engineering
Hochschule Mittweida
  • Verknuepfung von Elektrotechnik/Maschinenbau mit Management- und Vertriebskompetenzen
  • Schwerpunkte Automatisierungstechnik und Mechatronik

Kenntnisse

Produktivitaetsmanagement / Zeitwirtschaft (REFA, MTM)Experte
Arbeitsplatzgestaltung und ErgonomieFortgeschritten
SAP PP / ERP-SystemeFortgeschritten
Lean-Werkzeuge (5S, Kaizen, Six Sigma)Fortgeschritten
Projekt- und Change-ManagementFortgeschritten
Statistik und DatenanalyseGrundkenntnisse
MS Office / ReportingExperte

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1)
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Maria Beispiel
Industrial Engineer/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Industrial Engineer mit mehrjähriger Erfahrung in der ganzheitlichen Optimierung von Produktionssystemen bei einem Automobilzulieferer. Nach einigen Jahren als Fertigungsplaner und einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum REFA-Industrial-Engineer heute verantwortlich für Produktivitätsmanagement, Arbeitsplatzgestaltung und die Einführung digitaler Shopfloor-Lösungen (Industrie 4.0) über mehrere Fertigungslinien hinweg. Leitet funktionsübergreifende Projektteams, führt REFA-Zeitstudien durch und berichtet Produktivitätskennzahlen direkt an die Werksleitung. Sicher im Umgang mit SAP PP, REFA-/MTM-Methodik und Lean-Werkzeugen, mit Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und Fertigungsteams.

Berufserfahrung

2023 - heute
Industrial Engineer
Antolin Straubing GmbH, Straubing (Automobilzulieferer, Leder-/Kaschierprozesse)
  • Analyse und Optimierung von Fertigungs- und Materialfluessen fuer mehrere Produktionslinien am Standort
  • Durchfuehrung von REFA-Zeitstudien und Ableitung von Vorgabezeiten fuer neue Prozesse
  • Mitwirkung an der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplaetze in Abstimmung mit Arbeitssicherheit und Betriebsrat
  • Leitung eines funktionsuebergreifenden Projektteams zur Einfuehrung eines digitalen Shopfloor-Management-Systems (Industrie 4.0)
  • Regelmaessiges Reporting von Produktivitaetskennzahlen an die Werksleitung
2019 - 2023
Fertigungsplaner
IMK Automotive GmbH, Chemnitz
  • Erstellung und Pflege von Arbeitsplaenen und Stuecklisten in SAP PP
  • Durchfuehrung von Zeit- und Kapazitaetsplanungen fuer neue Serienanlaeufe
  • Erste Projekte zur Prozessstandardisierung nach Lean-Prinzipien

Ausbildung

2024
Weiterbildung REFA-Industrial-Engineer
REFA AG, berufsbegleitend (7 Seminare, 15 Tage)
  • Vertiefung in Produktivitaetsmanagement, Gestaltung ganzheitlicher Unternehmenssysteme und Management der digitalen Transformation
  • Abschlussprojekt in der REFA-Modellfabrik
2015 - 2019
Bachelor of Engineering Industrial Engineering
Hochschule Mittweida
  • Verknuepfung von Elektrotechnik/Maschinenbau mit Management- und Vertriebskompetenzen
  • Schwerpunkte Automatisierungstechnik und Mechatronik

Kenntnisse

Produktivitaetsmanagement / Zeitwirtschaft (REFA, MTM)Experte
Arbeitsplatzgestaltung und ErgonomieFortgeschritten
SAP PP / ERP-SystemeFortgeschritten
Lean-Werkzeuge (5S, Kaizen, Six Sigma)Fortgeschritten
Projekt- und Change-ManagementFortgeschritten
Statistik und DatenanalyseGrundkenntnisse
MS Office / ReportingExperte

Sprachen

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Profil

Industrial Engineer mit mehrjähriger Erfahrung in der ganzheitlichen Optimierung von Produktionssystemen bei einem Automobilzulieferer. Nach einigen Jahren als Fertigungsplaner und einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum REFA-Industrial-Engineer heute verantwortlich für Produktivitätsmanagement, Arbeitsplatzgestaltung und die Einführung digitaler Shopfloor-Lösungen (Industrie 4.0) über mehrere Fertigungslinien hinweg. Leitet funktionsübergreifende Projektteams, führt REFA-Zeitstudien durch und berichtet Produktivitätskennzahlen direkt an die Werksleitung. Sicher im Umgang mit SAP PP, REFA-/MTM-Methodik und Lean-Werkzeugen, mit Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und Fertigungsteams.

Berufserfahrung

2023 - heute

Industrial Engineer

Antolin Straubing GmbH, Straubing (Automobilzulieferer, Leder-/Kaschierprozesse)

  • Analyse und Optimierung von Fertigungs- und Materialfluessen fuer mehrere Produktionslinien am Standort
  • Durchfuehrung von REFA-Zeitstudien und Ableitung von Vorgabezeiten fuer neue Prozesse
  • Mitwirkung an der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplaetze in Abstimmung mit Arbeitssicherheit und Betriebsrat
  • Leitung eines funktionsuebergreifenden Projektteams zur Einfuehrung eines digitalen Shopfloor-Management-Systems (Industrie 4.0)
  • Regelmaessiges Reporting von Produktivitaetskennzahlen an die Werksleitung

2019 - 2023

Fertigungsplaner

IMK Automotive GmbH, Chemnitz

  • Erstellung und Pflege von Arbeitsplaenen und Stuecklisten in SAP PP
  • Durchfuehrung von Zeit- und Kapazitaetsplanungen fuer neue Serienanlaeufe
  • Erste Projekte zur Prozessstandardisierung nach Lean-Prinzipien

Werdegang

2024

Weiterbildung REFA-Industrial-Engineer

REFA AG, berufsbegleitend (7 Seminare, 15 Tage)

2015 - 2019

Bachelor of Engineering Industrial Engineering

Hochschule Mittweida

Kenntnisse

  • Produktivitaetsmanagement / Zeitwirtschaft (REFA, MTM)Experte
  • Arbeitsplatzgestaltung und ErgonomieFortgeschritten
  • SAP PP / ERP-SystemeFortgeschritten
  • Lean-Werkzeuge (5S, Kaizen, Six Sigma)Fortgeschritten
  • Projekt- und Change-ManagementFortgeschritten
  • Statistik und DatenanalyseGrundkenntnisse
  • MS Office / ReportingExperte

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischVerhandlungssicher (C1)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Industrial Engineer/in

Produktionssystem-Optimierung

  • Analyse und Optimierung von Arbeitsablaeufen ueber Mensch, Maschine, Material und Prozesse hinweg
  • Durchfuehrung von REFA-Zeitstudien und Ermittlung von Vorgabezeiten
  • Gestaltung stabiler Prozessketten und ganzheitlicher Unternehmenssysteme
  • Produktivitaetsmanagement (Personal-, Betriebsmittel- und Logistikplanung)

Arbeitsplatzgestaltung

  • Ergonomische Gestaltung von Arbeitsplaetzen in Abstimmung mit Arbeitssicherheit
  • Einfuehrung von Standardarbeitsblaettern und Prozessvisualisierung
  • Bewertung neuer Fertigungslayouts vor Serienanlauf

Digitalisierung & Change Management

  • Einfuehrung digitaler Shopfloor-Management-Systeme und Industrie-4.0-Loesungen
  • Leitung funktionsuebergreifender Projektteams bei Transformationsprojekten
  • Moderation von Veraenderungsprozessen zwischen Geschaeftsfuehrung und Fertigungsteams

Qualitaet & Kosten

  • Anwendung von Lean-Six-Sigma-Methoden zur Fehlerreduzierung
  • Technischer Einkauf und technische Kundenberatung bei Investitionsentscheidungen
  • Kennzahlen-Reporting (Produktivitaet, OEE, Durchlaufzeit) an die Werks-/Geschaeftsleitung

Fuehrung & Projektverantwortung

  • Fachliche und teils disziplinarische Fuehrung von Projektteams
  • Budget- und Terminverantwortung fuer Optimierungsprojekte
  • Schulung und Coaching von Fertigungsmitarbeitenden in neuen Methoden

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Industrial Engineer/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Arbeitsplanung und Prozessanalyse ueber das gesamte Produktionssystem
  • Zeitwirtschaft und Zeitstudien nach REFA-Methodik (ergaenzend MTM)
  • Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie
  • Produktivitaetsmanagement (Personal-, Betriebsmittel- und Logistikplanung)
  • Gestaltung stabiler Prozessketten und ganzheitlicher Unternehmenssysteme
  • Termin-, Kapazitaets- und Investitionsplanung
  • Technischer Einkauf und technischer Vertrieb
  • Qualitaetsmanagement-Grundlagen
  • Lean-Production-/KVP-Methoden
  • Statistik und Datenanalyse
  • SAP-/ERP-Systeme
  • Change-Management und digitale Transformation (Industrie 4.0)

Zertifikate

  • REFA-Industrial-Engineer (REFA AG, 7 Seminare/15 Tage)
  • REFA-Grundausbildung und REFA-Process-Planner/REFA-Process-Engineer (vorgelagerte Stufen)
  • REFA-Ingenieur (optionale hoechste REFA-Stufe)
  • Studium Industrial Engineering (B.Eng./Dipl.-Ing. (FH), z. B. Hochschule Mittweida) oder Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau
  • Lean Six Sigma Green/Black Belt (ergaenzend)
  • MTM-Grundschein (optional)

Soft Skills

  • Systemdenken (Systems Thinking)
  • Fuehrungs- und Sozialkompetenz an der Schnittstelle Geschaeftsfuehrung-Mitarbeitende
  • Kommunikationsstaerke und Konfliktloesungskompetenz
  • Teamfaehigkeit in interdisziplinaeren Teams
  • Eigeninitiative und Hands-on-Mentalitaet
  • Analytisches und loesungsorientiertes Denken
  • Organisationsfaehigkeit und Zeitmanagement
  • Reisebereitschaft

Werdegang und Gehalt als Industrial Engineer/in im Überblick

Wege in die RolleFuer Industrial Engineer/in gibt es keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung und keine geschuetzte Berufsbezeichnung. Drei Wege kommen real parallel vor: (1) ein dediziertes Studium 'Industrial Engineering' (per curl verifiziertes Beispiel: Hochschule Mittweida, Bachelor of Engineering, 8 Semester berufsbegleitend, Anschlussqualifikationen Diplom-Ingenieur (FH) und M.Sc. Industrial Management) - die Hochschule selbst ordnet diesen Studiengang ausdruecklich als 'komplementaeres Angebot zum etablierten Studium zum Wirtschaftsingenieur' mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik, Energietechnik und Mechatronik ein, statt als identischen Ersatz. Alternativ ein klassisches Studium Wirtschaftsingenieurwesen (bereits vorhandener Beruf), Maschinenbau oder Produktionstechnik mit Vertiefung Produktionssystematik. (2) REFAs eigene, mehrstufige Qualifizierungsleiter mit dem Titel als offiziellem Produktnamen: REFA-Grundausbildung, dann REFA-Process-Planner/REFA-Process-Engineer (das Niveau von Fertigungsplaner/in), dann REFA-Industrial-Engineer (7 Seminare/15 Tage, laut REFA explizit fuer 'strategisch bzw. planerisch taetige Fach- und Fuehrungskraefte' mit dem Ziel, 'Fuehrungsaufgaben mit Personal- und Projektverantwortung' zu uebernehmen), optional REFA-Ingenieur als hoechste Stufe. REFA fuehrt fuer 'Industrial Engineer' anders als fuer Fertigungsplaner, Arbeitsvorbereiter, Produktionsplaner und Lean Manager keine eigene 'Berufe'-Uebersichtsseite mit Gehaltsangabe, sondern ausschliesslich dieses Weiterbildungsprodukt. (3) Aufstieg aus Fertigung, Fertigungsplanung oder Qualitaetsmanagement mit mehrjaehriger Praxis plus REFA- oder Six-Sigma-Zertifizierung, analog zu den bei Fertigungsplaner/in und Lean-Manager/in dokumentierten Quereinstiegspfaden, hier laut REFAs eigener Zielgruppenbeschreibung tendenziell mit hoeherem Erfahrungsanspruch als bei einem Direkteinstieg.
GehaltsspanneDrei Quellen liegen mit rund 50.700 bis 88.670 Euro Jahresgehalt in einem im Kernbereich (59.800 bis 67.934 Euro) recht engen Korridor, bewusst nicht gemittelt. gehalt.de nennt den hoechsten Median mit 67.934 Euro (Quartile 60.353-76.468 Euro), mit Stand laut Seiten-Metadaten mutmasslich 2020 (Stale Data, identischer Zeitstempel wie bei den Rollen Produktionsleiter/in, Fertigungsplaner/in und Lean-Manager/in - bereits das vierte Vorkommen). StepStone nennt einen Median von 59.800 Euro (Spanne 50.700-69.900 Euro) - Detailtexte zu Berufserfahrung und Staedtevergleich waren durch einen bestaetigten Copy-Paste-Fehler (Controller-Text statt Industrial-Engineer) verunreinigt und wurden nicht uebernommen. Glassdoor nennt einen Durchschnitt von 63.000 Euro (Spanne 56.500-74.975 Euro, 90. Perzentil 88.670 Euro, Basis 215 Gehaelter) - mit einem internen Widerspruch zwischen zwei FAQ-Antworten derselben Seite. Auf beiden direkt vergleichbaren Portalen (gehalt.de, StepStone) liegt Industrial Engineer/in durchgaengig ueber den entsprechenden Fertigungsplaner/in-Werten (StepStone +9.000 Euro, gehalt.de +5.400 Euro im Median), aber nah bei den Lean-Manager/in-Werten (StepStone 60.100 Euro, gehalt.de 66.192 Euro) - die Gehaltsdaten liefern gegenueber Lean-Manager/in daher keine trennscharfe Abgrenzung. gehaltsvergleich.com und Indeed haben keine auswertbare dedizierte Seite (Portalabdeckungsluecke bzw. Bot-Schutz/Inhalts-Fehlzuordnung).

Was verdient man als Industrial Engineer/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 8.134 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 13. August 2026.

Dos & Don'ts für den Industrial Engineer/in-Lebenslauf

Do

  • Konkrete Methoden benennen (REFA-Zeitstudien, MTM, Wertstromanalyse) statt 'Prozessoptimierung' pauschal zu behaupten
  • REFA-Qualifikationsstufe explizit mit Jahr nennen (z. B. REFA-Industrial-Engineer 2024)
  • Studienschwerpunkt/-abschluss konkret benennen (z. B. 'B.Eng. Industrial Engineering' statt nur 'Ingenieurstudium')
  • Systemreichweite verdeutlichen (gesamtes Produktionssystem/Standort statt nur ein einzelnes Produkt)
  • Fuehrungs- oder Projektverantwortung mit Team-/Budgetgroesse konkretisieren, falls vorhanden
  • Schnittstellenarbeit zu Geschaeftsfuehrung, Fertigung und Qualitaetsmanagement konkret beschreiben

Don't

  • Industrial Engineer/in nicht unreflektiert mit Wirtschaftsingenieur/in gleichsetzen - laut VWI ist diese Uebersetzung fachlich umstritten
  • Nicht mit Fertigungsplaner/in verwechseln, wenn der Fokus nicht auf dem gesamten Produktionssystem, sondern nur auf einem einzelnen Produkt/Prozess lag
  • Nicht mit Lean-Manager/in gleichsetzen, wenn die Methodik nicht primaer REFA/MTM-basiert war, sondern TPS-/Lean-Six-Sigma-Werkzeuge im Vordergrund standen
  • Keine erfundenen Kennzahlen oder Einsparsummen angeben
  • Gehaltsangaben im Lebenslauf vermeiden, da diese eher ins Anschreiben gehoeren
  • Fuehrungsverantwortung nicht uebertreiben, wenn tatsaechlich keine Personalverantwortung vorlag

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Industrial Engineer/in

Ist Industrial Engineer/in dasselbe wie Wirtschaftsingenieur/in?

Nicht ganz. Der Beruf Wirtschaftsingenieur/in fuehrt 'Industrial Engineer' zwar bereits als Synonym, doch der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) weist ausdruecklich darauf hin, dass diese Uebersetzung irrefuehrend ist: 'Industrial Engineer' sei eher mit Produktions- und Fertigungsingenieuren vergleichbar und bilde nicht das komplexe, integrative Konzept des Wirtschaftsingenieurwesen-Studiums ab. Auch die Hochschule Mittweida positioniert ihren eigenen Industrial-Engineering-Studiengang als Ergaenzung, nicht als Ersatz zum Wirtschaftsingenieurwesen.

Was ist der Unterschied zwischen Industrial Engineer/in und Fertigungsplaner/in?

Fertigungsplaner/in plant den Fertigungsprozess fuer ein einzelnes Produkt (Arbeitsplaene, Zeiten, Materialfluss) ohne disziplinarische Personalverantwortung. Industrial Engineer/in wirkt dagegen laut REFA und hiral.de ueber das gesamte Produktionssystem (Mensch, Maschine, Material, Prozesse) hinweg und kann laut REFAs eigener Weiterbildungsbeschreibung ausdruecklich Fuehrungsaufgaben mit Personal- und Projektverantwortung uebernehmen. REFA fuehrt beide Titel zudem auf unterschiedlichen Stufen der eigenen Qualifizierungsleiter.

Was ist der Unterschied zwischen Industrial Engineer/in und Lean-Manager/in?

Beide Rollen optimieren funktionsuebergreifend, nutzen aber unterschiedliche methodische Traditionen: Lean-Manager/in arbeitet primaer mit dem aus dem Toyota-Produktionssystem abgeleiteten Lean-Werkzeugkasten (Wertstromanalyse, 5S, SMED, Kanban) und hat in aller Regel keine oder nur sehr kleine disziplinarische Personalverantwortung. Industrial Engineer/in arbeitet mit dem klassischen REFA-/MTM-Werkzeugkasten (Zeitwirtschaft, Arbeitsplatzgestaltung) und kann laut REFA ausdruecklich Fuehrungsverantwortung tragen. REFA fuehrt fuer beide Themenfelder zudem zwei separate, parallele Weiterbildungsleitern.

Welche Ausbildung braucht man als Industrial Engineer/in?

Es gibt keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung. Der Zugang erfolgt ueber ein dediziertes Studium 'Industrial Engineering' oder ein Studium Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau/Produktionstechnik, ueber REFAs mehrstufige Qualifizierungsleiter bis zur Weiterbildung REFA-Industrial-Engineer, oder ueber den Aufstieg aus Fertigung, Fertigungsplanung oder Qualitaetsmanagement mit REFA- oder Six-Sigma-Zertifizierung.

Was verdient man als Industrial Engineer/in?

Je nach Quelle liegt das Bruttogehalt zwischen rund 50.700 und 88.670 Euro pro Jahr, im Kernbereich zwischen 59.800 Euro (StepStone) und 67.934 Euro (gehalt.de, allerdings mit Stand vermutlich 2020). Glassdoor nennt einen Durchschnitt von 63.000 Euro. Damit liegt Industrial Engineer/in auf den vergleichbaren Portalen durchgaengig ueber Fertigungsplaner/in, aber nah bei Lean-Manager/in.

Quellen

  1. Industrial Engineer » Gehalt & Beruf, gehalt.de, abgerufen am 2026-08-13
  2. Industrial Engineer Gehaelter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-13
  3. Gehalt: Industrial Engineer, Glassdoor, abgerufen am 2026-08-13
  4. REFA-Industrial-Engineer, REFA, abgerufen am 2026-08-13
  5. Industrial Engineer: Begriff, Aufgaben, Ausbildung, Branchen, Gehalt und Perspektiven, hiral, abgerufen am 2026-08-13
  6. Industrial Engineer: Aufgaben, Qualifikation, Gehalt, TechMinds, abgerufen am 2026-08-13
  7. Industrial Engineering - Bachelor berufsbegleitend, Hochschule Mittweida, abgerufen am 2026-08-13
  8. Wirtschaftsingenieurwesen (Abschnitt Uebersetzungen, Zitat VWI), Wikipedia, abgerufen am 2026-08-13

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026