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Lebenslauf Muster Verpackungsdesigner/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Verpackungsdesigner/in ist keine geschützte Berufsbezeichnung und kein eigener Ausbildungsberuf mit Verordnung, sondern eine Rolle mit mehreren parallelen Zugangswegen: Verpackungsdesigner/innen gestalten die Hülle und den Kommunikationsträger eines Produkts am Point of Sale - eine Schnittstelle aus Struktur/Konstruktion (Material, Falz- und Stanzformen), Grafik/Artwork (Illustration, Typografie, Druckvorstufe) und Markenkommunikation. Der Zugang führt über ein Studium Kommunikationsdesign mit Verpackungsschwerpunkt oder einen spezialisierten Packaging-Design-Studiengang (z. B. Hochschule München), ebenso real aber über ein ingenieurwissenschaftlich geprägtes Studium Verpackungstechnik (z. B. Berliner Hochschule für Technik), über die duale Ausbildung Mediengestalter/in Digital und Print mit Spezialisierung auf Verpackung, oder seltener als Quereinstieg aus verwandten Gestaltungsberufen mit Portfolio. Die Gehaltsdatenlage ist für diese Rolle vergleichsweise dünn: verifizierbare Quellen nennen zwischen rund 26.000 und 59.000 Euro im Jahr, mit erheblichen Unterschieden je nach Erfahrung und Quelle.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Verpackungsdesigner/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Verpackungsdesignerin mit mehrjähriger Erfahrung in der Gestaltung von Faltschachtel-, Etiketten- und Displaydesigns für Konsumgütermarken, von der ersten Konzeptidee über Stanzform-/Dielinekonstruktion bis zur Produktionsfreigabe. Sicher im Umgang mit ArtiosCAD für Verpackungskonstruktion sowie mit Adobe Illustrator, InDesign und Photoshop für Artwork und Druckvorstufe. Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit Markenmanagement, Verpackungsherstellern und Druckereien sowie in der Präsentation von Entwürfen vor internen und externen Auftraggebenden. Arbeitet strukturiert an der Schnittstelle von Markenkommunikation, gestalterischem Anspruch und technischer Machbarkeit, auch bei engen Projektterminen.

Berufserfahrung

05/2021 - heute
Verpackungsdesignerin
Nordmark Konsumgüter GmbH, Hamburg
  • Entwurf und Gestaltung von Faltschachtel- und Etikettendesigns für Körperpflege- und Lebensmittelmarken
  • Erstellung von Stanzformen/Dielines in ArtiosCAD in enger Abstimmung mit Verpackungshersteller und Druckerei
  • Abstimmung von Markenauftritt und POS-Wirkung mit Markenmanagement und Vertrieb
  • Begleitung von Relaunches von der Konzeptidee über Prototypen bis zur Serienfreigabe
  • Druckvorstufenprüfung (Farbmanagement, Repro) vor Produktionsfreigabe
08/2018 - 04/2021
Junior Packaging Designerin
MILK Food Packaging Design (Agentur), Berlin
  • Unterstützung bei Verpackungsprojekten für Lebensmittel- und Getränkehersteller
  • Erstellung erster Entwurfsskizzen und Dielines unter Anleitung eines Senior Designers
  • Mitarbeit an Kundenpräsentationen und Moodboards
  • Bau von Handmustern zur Formüberprüfung vor Druckfreigabe

Ausbildung

10/2014 - 07/2018
B.A. Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Verpackung
Hochschule für Gestaltung, Vertiefung im 3. Studienjahr
  • Zulassung über künstlerische Eignungsprüfung (Mappe); Grundlagen Typografie, Illustration, Markenkommunikation; Wahlschwerpunkt Verpackungsdesign ab drittem Semester (Struktur, Dielines, Materialkunde); Bachelorarbeit: Verpackungsrelaunch einer Bio-Lebensmittelmarke
2019
Weiterbildung ArtiosCAD für Verpackungskonstruktion
Esko-Schulungspartner
  • Vertiefung Stanzform-/Falzkonstruktion (Dielines) für Faltschachteln und Displays
2022
Workshop Nachhaltige Verpackung & Materialkunde
Fortbildungsanbieter für Packaging Design
  • Vertiefung recyclingfähiger Materialien und Monomaterial-Konzepte für Konsumgüterverpackungen

Kenntnisse

Verpackungskonstruktion/Dielines (ArtiosCAD oder vergleichbar)Fortgeschritten
Adobe Illustrator/InDesign (Artwork)Experte
Adobe Photoshop (Bildbearbeitung)Fortgeschritten
Druckvorstufe & ReproFortgeschritten
Materialkunde (Karton, Wellpappe, Kunststoff, Glas, Folie)Fortgeschritten
Markenkommunikation & POS-WirkungFortgeschritten
Rhino/KeyShot (3D-Formverpackungen)Grundkenntnisse
Physisches Prototyping (Handmuster)Fortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1, internationale Konsumgüterkunden)
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Maria Beispiel
Verpackungsdesigner/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Verpackungsdesignerin mit mehrjähriger Erfahrung in der Gestaltung von Faltschachtel-, Etiketten- und Displaydesigns für Konsumgütermarken, von der ersten Konzeptidee über Stanzform-/Dielinekonstruktion bis zur Produktionsfreigabe. Sicher im Umgang mit ArtiosCAD für Verpackungskonstruktion sowie mit Adobe Illustrator, InDesign und Photoshop für Artwork und Druckvorstufe. Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit Markenmanagement, Verpackungsherstellern und Druckereien sowie in der Präsentation von Entwürfen vor internen und externen Auftraggebenden. Arbeitet strukturiert an der Schnittstelle von Markenkommunikation, gestalterischem Anspruch und technischer Machbarkeit, auch bei engen Projektterminen.

Berufserfahrung

05/2021 - heute
Verpackungsdesignerin
Nordmark Konsumgüter GmbH, Hamburg
  • Entwurf und Gestaltung von Faltschachtel- und Etikettendesigns für Körperpflege- und Lebensmittelmarken
  • Erstellung von Stanzformen/Dielines in ArtiosCAD in enger Abstimmung mit Verpackungshersteller und Druckerei
  • Abstimmung von Markenauftritt und POS-Wirkung mit Markenmanagement und Vertrieb
  • Begleitung von Relaunches von der Konzeptidee über Prototypen bis zur Serienfreigabe
  • Druckvorstufenprüfung (Farbmanagement, Repro) vor Produktionsfreigabe
08/2018 - 04/2021
Junior Packaging Designerin
MILK Food Packaging Design (Agentur), Berlin
  • Unterstützung bei Verpackungsprojekten für Lebensmittel- und Getränkehersteller
  • Erstellung erster Entwurfsskizzen und Dielines unter Anleitung eines Senior Designers
  • Mitarbeit an Kundenpräsentationen und Moodboards
  • Bau von Handmustern zur Formüberprüfung vor Druckfreigabe

Ausbildung

10/2014 - 07/2018
B.A. Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Verpackung
Hochschule für Gestaltung, Vertiefung im 3. Studienjahr
  • Zulassung über künstlerische Eignungsprüfung (Mappe); Grundlagen Typografie, Illustration, Markenkommunikation; Wahlschwerpunkt Verpackungsdesign ab drittem Semester (Struktur, Dielines, Materialkunde); Bachelorarbeit: Verpackungsrelaunch einer Bio-Lebensmittelmarke
2019
Weiterbildung ArtiosCAD für Verpackungskonstruktion
Esko-Schulungspartner
  • Vertiefung Stanzform-/Falzkonstruktion (Dielines) für Faltschachteln und Displays
2022
Workshop Nachhaltige Verpackung & Materialkunde
Fortbildungsanbieter für Packaging Design
  • Vertiefung recyclingfähiger Materialien und Monomaterial-Konzepte für Konsumgüterverpackungen

Kenntnisse

Verpackungskonstruktion/Dielines (ArtiosCAD oder vergleichbar)Fortgeschritten
Adobe Illustrator/InDesign (Artwork)Experte
Adobe Photoshop (Bildbearbeitung)Fortgeschritten
Druckvorstufe & ReproFortgeschritten
Materialkunde (Karton, Wellpappe, Kunststoff, Glas, Folie)Fortgeschritten
Markenkommunikation & POS-WirkungFortgeschritten
Rhino/KeyShot (3D-Formverpackungen)Grundkenntnisse
Physisches Prototyping (Handmuster)Fortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1, internationale Konsumgüterkunden)

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Profil

Verpackungsdesignerin mit mehrjähriger Erfahrung in der Gestaltung von Faltschachtel-, Etiketten- und Displaydesigns für Konsumgütermarken, von der ersten Konzeptidee über Stanzform-/Dielinekonstruktion bis zur Produktionsfreigabe. Sicher im Umgang mit ArtiosCAD für Verpackungskonstruktion sowie mit Adobe Illustrator, InDesign und Photoshop für Artwork und Druckvorstufe. Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit Markenmanagement, Verpackungsherstellern und Druckereien sowie in der Präsentation von Entwürfen vor internen und externen Auftraggebenden. Arbeitet strukturiert an der Schnittstelle von Markenkommunikation, gestalterischem Anspruch und technischer Machbarkeit, auch bei engen Projektterminen.

Berufserfahrung

05/2021 - heute

Verpackungsdesignerin

Nordmark Konsumgüter GmbH, Hamburg

  • Entwurf und Gestaltung von Faltschachtel- und Etikettendesigns für Körperpflege- und Lebensmittelmarken
  • Erstellung von Stanzformen/Dielines in ArtiosCAD in enger Abstimmung mit Verpackungshersteller und Druckerei
  • Abstimmung von Markenauftritt und POS-Wirkung mit Markenmanagement und Vertrieb
  • Begleitung von Relaunches von der Konzeptidee über Prototypen bis zur Serienfreigabe
  • Druckvorstufenprüfung (Farbmanagement, Repro) vor Produktionsfreigabe

08/2018 - 04/2021

Junior Packaging Designerin

MILK Food Packaging Design (Agentur), Berlin

  • Unterstützung bei Verpackungsprojekten für Lebensmittel- und Getränkehersteller
  • Erstellung erster Entwurfsskizzen und Dielines unter Anleitung eines Senior Designers
  • Mitarbeit an Kundenpräsentationen und Moodboards
  • Bau von Handmustern zur Formüberprüfung vor Druckfreigabe

Werdegang

10/2014 - 07/2018

B.A. Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Verpackung

Hochschule für Gestaltung, Vertiefung im 3. Studienjahr

2019

Weiterbildung ArtiosCAD für Verpackungskonstruktion

Esko-Schulungspartner

2022

Workshop Nachhaltige Verpackung & Materialkunde

Fortbildungsanbieter für Packaging Design

Kenntnisse

  • Verpackungskonstruktion/Dielines (ArtiosCAD oder vergleichbar)Fortgeschritten
  • Adobe Illustrator/InDesign (Artwork)Experte
  • Adobe Photoshop (Bildbearbeitung)Fortgeschritten
  • Druckvorstufe & ReproFortgeschritten
  • Materialkunde (Karton, Wellpappe, Kunststoff, Glas, Folie)Fortgeschritten
  • Markenkommunikation & POS-WirkungFortgeschritten
  • Rhino/KeyShot (3D-Formverpackungen)Grundkenntnisse
  • Physisches Prototyping (Handmuster)Fortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischVerhandlungssicher (C1, internationale Konsumgüterkunden)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Verpackungsdesigner/in

Konzeption & Markenübersetzung

  • Analyse von Markenstrategie, Zielgruppe und Wettbewerbsumfeld am Regal (Point of Sale)
  • Entwicklung von Gestaltungskonzepten, Moodboards und ersten Entwurfsvarianten
  • Abstimmung mit Markenmanagement/Marketing zu Positionierung und Markenidentität auf der Verpackung

Struktur & Konstruktion

  • Auswahl von Verpackungsmaterial (Karton, Wellpappe, Kunststoff, Glas, Folie) nach Schutz-, Kosten- und Nachhaltigkeitskriterien
  • Erstellung von Stanzformen/Falzplänen (Dielines), meist in ArtiosCAD oder vergleichbarer Software
  • Berechnung von Materialstärke, Transport- und Lagerfähigkeit

Grafik, Artwork & Druckvorstufe

  • Umsetzung von Illustration, Typografie und Markenelementen auf der dreidimensionalen Packungsoberfläche
  • Druckvorstufenprüfung/Repro (Farbmanagement, Überfüllung, Sonderfarben) vor Produktionsfreigabe
  • Erstellung von Artwork-Vorlagen für unterschiedliche Verpackungsgrößen/-varianten

Prototyping & Freigabeprozess

  • Bau von Handmustern/Prototypen zur Form- und Wirkungsprüfung vor Serienfreigabe
  • Abstimmung mit Verpackungshersteller, Druckerei und Qualitätssicherung
  • Begleitung des Entwurfs von der Konzeptidee bis zur Produktionsfreigabe

Präsentation & Kundenkommunikation

  • Präsentation von Entwürfen vor internem Marketing/Produktmanagement oder externen Kunden
  • Aufbau und Pflege eines Portfolios mit realisierten oder konzeptionellen Verpackungsprojekten (inkl. Dielines, nicht nur Grafik)

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Verpackungsdesigner/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Verpackungskonstruktion/Stanzform- und Falzplanerstellung (Dielines, z. B. ArtiosCAD)
  • Adobe Creative Suite (Illustrator, InDesign, Photoshop) für Artwork
  • Druckvorstufe/Repro-Kenntnisse (Farbmanagement, Überfüllung, Sonderfarben)
  • Materialkunde (Karton, Wellpappe, Kunststoff, Glas, Folie)
  • 3D-Formfindung/Rendering (Rhino, KeyShot) bei Formverpackungen
  • Grundkenntnisse Kostenkalkulation und Fertigungsanforderungen

Zertifikate

  • Kein gesetzlich vorgeschriebenes Zertifikat. Häufige Wege: B.A. Kommunikationsdesign mit Verpackungsschwerpunkt oder spezialisierter Bachelor Packaging Design (Zulassung meist über Mappe/Eignungsprüfung), Bachelor/Master Verpackungstechnik, Ausbildung Mediengestalter/in Digital und Print (IHK) mit Spezialisierung auf Verpackung, Weiterbildungen in Verpackungskonstruktionssoftware (z. B. ArtiosCAD/Esko-Schulungen). Ein aussagekräftiges Portfolio inkl. Dielines zählt in der Praxis meist mehr als ein einzelnes Zertifikat.

Soft Skills

  • Kreativität und eigenständige Konzeptentwicklung
  • Räumliches Vorstellungsvermögen (3D-Struktur einer 2D-Vorlage)
  • Präsentationssicherheit vor internen und externen Auftraggebenden
  • Teamfähigkeit an der Schnittstelle zu Markenmanagement, Verpackungshersteller und Druckerei
  • Detailgenauigkeit (Produktionsfreigabe ist fehlerkritisch)
  • Arbeiten unter Termindruck bei Produktlaunches/Relaunches

Werdegang und Gehalt als Verpackungsdesigner/in im Überblick

Wege in die RolleVerpackungsdesigner/in ist keine geschützte Berufsbezeichnung und kein Ausbildungsberuf mit BBiG/HwO-Verordnung. Vier Zugangswege kommen real und parallel vor: (1) Gestalterisches Studium mit Verpackungsschwerpunkt - entweder ein spezialisierter Studiengang wie der Bachelor 'Packaging Design' (B.Eng., 7 Semester, 210 ECTS, z. B. Hochschule München, mit deutlichem technischem Anteil: Packaging-Faecher 77 ECTS, Design nur 40 ECTS) oder ein allgemeineres Studium Kommunikationsdesign mit Wahlschwerpunkt Verpackung an einer Kunst-/Design-Hochschule, meist mit Zulassung über Mappe/künstlerische Eignungsprüfung statt reinem NC. (2) Ingenieurwissenschaftlich geprägtes Studium Verpackungstechnik (Bachelor/Master, z. B. Berliner Hochschule für Technik) mit Praxissemester - verbindet Konstruktions-/Materialwissen mit Designkompetenz, technisch-industriell geprägtes Pendant zum gestalterischen Weg 1. (3) Ausbildung Mediengestalter/in Digital und Print (dual, IHK, 3-3,5 Jahre, insbesondere Fachrichtung Designkonzeption) mit Spezialisierung auf Verpackung - der Branchenverband BVDM führt Verpackungen explizit als einen von mehreren Medientypen dieser Fachrichtung; Ausbildungsdauer für Quereinsteiger/innen laut Quellenlage auf bis zu 2 Jahre verkürzbar. (4) Quereinstieg aus verwandten Gestaltungsberufen (insbesondere Grafikdesign, auch Industriedesign) mit einem überzeugenden, verpackungsnahen Portfolio - seltener, aber real vorkommend, laut mehreren Quellen explizit als 'Alternative Berufe' genannt. In allen vier Fällen gilt ein aussagekräftiges Portfolio mit realisierten oder Studienprojekten (inkl. Dielines/Stanzformen, nicht nur Grafik) in der Einstellungspraxis als mindestens so wichtig wie der formale Abschluss.
GehaltsspanneNur zwei von rund zehn geprüften Portalen lieferten eine dedizierte, curl-verifizierbare, plausible Zahl für diese Rolle - bewusst nicht gemittelt, die Werte weichen erheblich voneinander ab. Glassdoor nennt einen Median von 48.001 EUR/Jahr (Quartile 44.278-58.730 EUR), allerdings nur 5 Datensätze. Jobbörse.de nennt für den Einstieg nach entsprechender Ausbildung 2.160-2.890 EUR/Monat (rund 25.920-34.680 EUR/Jahr), Stichprobengröße nicht angegeben. Acht weitere geprüfte Portale (gehalt.de, StepStone, Gehaltsvergleich.com, talent.com, Indeed, Jooble, meingehalt.net, kununu) lieferten keine dedizierte oder keine verifizierbare Zahl für diese Rolle (siehe docs/research-rolle-verpackungsdesigner.md, Abschnitt Gehalt/Lücken).

Was verdient man als Verpackungsdesigner/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 12. August 2026.

Dos & Don'ts für den Verpackungsdesigner/in-Lebenslauf

Do

  • Portfolio mit realisierten oder Studienprojekten inkl. Dielines/Stanzformen prominent verlinken - nicht nur Grafik/Artwork zeigen
  • Konkrete Materialarten und Verpackungstypen benennen (Faltschachtel, Display, Etikett, Flexibles) statt allgemein 'Verpackungsdesign'
  • Tools konkret nennen (z. B. ArtiosCAD, Illustrator, ggf. Rhino/KeyShot) statt nur 'Grafiksoftware'
  • Zusammenarbeit mit Markenmanagement, Verpackungshersteller und Druckerei als Teamkompetenz hervorheben
  • Den tatsächlichen Zugangsweg klar benennen (Kommunikationsdesign-/Packaging-Design-Studium, Verpackungstechnik-Studium, oder Ausbildung Mediengestalter/in + Spezialisierung)
  • Erfahrung mit Druckvorstufe/Repro erwähnen, wenn vorhanden - unterscheidet von rein digitalen Design-Rollen

Don't

  • Verpackungsdesigner/in nicht mit Industriedesigner/in gleichsetzen - unterschiedlicher Gestaltungsgegenstand (Verpackung/Point-of-Sale-Kommunikation vs. Produkt selbst)
  • Nicht den Eindruck erwecken, es handle sich um einen geschützten oder bundeseinheitlich geregelten Ausbildungsberuf
  • Portfolio nicht verschweigen oder nur 'auf Anfrage' vermerken - ohne Arbeitsproben kaum vermittelbar
  • Gehaltsangaben verschiedener Quellen nicht unreflektiert mitteln oder eine einzelne Quelle mit sehr kleiner Stichprobe unkritisch übernehmen
  • Verpackungsdesign nicht auf reine Grafikgestaltung reduzieren - Struktur/Konstruktion ist ein eigenständiger, oft unterschätzter Teil der Rolle
  • Nicht unreflektiert Tools aus fachfremden Stellenanzeigen übernehmen (z. B. reine UI/UX-Tools wie Sketch/Figma sind für physisches Verpackungsdesign untypisch)

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Verpackungsdesigner/in

Ist Verpackungsdesigner/in ein anerkannter Ausbildungsberuf?

Nein. Es gibt keine BBiG/HwO-Ausbildungsordnung für 'Verpackungsdesigner/in' in Deutschland und keinen Berufsschutz. Der Zugang erfolgt über ein Studium Kommunikationsdesign mit Verpackungsschwerpunkt oder einen spezialisierten Packaging-Design-Studiengang, über ein ingenieurwissenschaftlich geprägtes Studium Verpackungstechnik, über die Ausbildung Mediengestalter/in Digital und Print mit Spezialisierung auf Verpackung, oder als Quereinstieg aus verwandten Gestaltungsberufen mit Portfolio.

Was ist der Unterschied zwischen Verpackungsdesigner/in und Industriedesigner/in?

Industriedesigner/innen gestalten das physische Produkt selbst — Form, Ergonomie, Bedienkonzept, Nutzererlebnis. Verpackungsdesigner/innen gestalten dagegen die Hülle und den Kommunikationsträger des Produkts am Point of Sale: eine Schnittstelle aus Struktur/Konstruktion (Material, Falz- und Stanzformen), Grafik/Artwork (Illustration, Typografie, Druckvorstufe) und Markenkommunikation (Kaufauslöser im Regal). Beide Rollen arbeiten in Konsumgüterunternehmen oft im selben Projekt zusammen, mit unterschiedlichem Gestaltungsgegenstand.

Was verdient ein/e Verpackungsdesigner/in in Deutschland?

Die Datenlage ist für diese Rolle dünner als bei vielen anderen Design-Rollen, weil die meisten großen Gehaltsportale keine dedizierte Profilseite dafür führen. Zwei verifizierte Quellen weichen deutlich voneinander ab: Glassdoor nennt einen Median von rund 48.000 EUR/Jahr (Spanne 25.-75. Perzentil ca. 44.300-58.700 EUR, allerdings nur 5 Datensätze), Jobbörse.de nennt für den Einstieg nach entsprechender Ausbildung 2.160-2.890 EUR/Monat (rund 25.900-34.700 EUR/Jahr). Mit Berufserfahrung und in spezialisierten Agenturen oder größeren Konsumgüterunternehmen sind auch Werte am oberen Ende der Glassdoor-Spanne real erreichbar.

Welche Tools sollte man als Verpackungsdesigner/in beherrschen?

Für die Konstruktion (Stanzformen/Dielines) ist ArtiosCAD bzw. vergleichbare Esko-Software der Branchenstandard, ergänzt um Adobe Illustrator/InDesign/Photoshop für Artwork und Grafik sowie Grundkenntnisse in Druckvorstufe/Repro. Für dreidimensionale Formverpackungen kommen zusätzlich Rhino und KeyShot für Formfindung und Rendering zum Einsatz, wie bei Industriedesigner/in.

Bei welchen Arbeitgebern arbeiten Verpackungsdesigner/innen typischerweise?

Zwei Haupttypen: Konsumgüterhersteller (FMCG) mit eigener Design- oder Marketingabteilung, die Verpackungen für ihre Marken entwickeln oder relaunchen, sowie spezialisierte Packaging-Design-Agenturen, die im Auftrag mehrerer Kunden arbeiten. Daneben Verpackungshersteller und Displaybau-Unternehmen, die eigene Gestaltungs- und Konstruktionskompetenz für POS-Displays und Verpackungslösungen vorhalten.

Quellen

  1. Gehalt: Packaging Designer, Glassdoor, abgerufen am 2026-08-12
  2. Verpackungsdesigner Jobs, Stellenangebote & Gehalt, Jobbörse.de, abgerufen am 2026-08-12
  3. Gehalt Verpackungsdesigner (Redirect zu generischer Sammelseite Designer/in), gehalt.de (nicht als Quelle gezählt, siehe Lücken), abgerufen am 2026-08-12
  4. Bachelor Packaging Design, Hochschule München, abgerufen am 2026-08-12
  5. Alles zum Thema Verpackungsdesign gibt's nur hier im Studium – Studiengang Verpackungstechnik, Berliner Hochschule für Technik, abgerufen am 2026-08-12
  6. Mediengestalter/-in Digital und Print, BVDM (Bundesverband Druck und Medien), abgerufen am 2026-08-12
  7. Kreative Berufe finden – was macht ein Verpackungsdesigner?, kalliope-portal.de, abgerufen am 2026-08-12
  8. Verpackungsdesigner – Mittler zwischen Technik und Gestaltung, bewerbung.com, abgerufen am 2026-08-12
  9. Verpackungsdesign Studium – Chancen im Beruf, educheck.de, abgerufen am 2026-08-12
  10. Mit welchen Gehältern können Packaging Designer rechnen? (Stand 2017, nicht als Gehaltsquelle gezählt), PAGE online (nicht als Quelle gezählt, siehe Lücken), abgerufen am 2026-08-12

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 12.08.2026