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Lebenslauf Muster Industrieelektriker/in

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Industrieelektriker/in ist ein staatlich anerkannter, zweijähriger dualer Ausbildungsberuf nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin (IndElekAusbV) vom 28. Mai 2009. Die Ausbildung erfolgt in einer von zwei Fachrichtungen: Betriebstechnik (Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Produktionsbetrieben) oder Geräte und Systeme (Fertigung, Installation und Konfiguration von Geräten und IT-Systemen). Der Beruf ist bewusst als niedrigschwelligerer, kürzerer Einstieg im Vergleich zum 3,5-jährigen Beruf Elektroniker/in für Betriebstechnik konzipiert: § 9 IndElekAusbV erlaubt die direkte Fortsetzung der Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr des jeweiligen Elektroniker-Berufs. Gehaltsangaben streuen zwischen den Portalen erheblich (rund 3.000 bis 4.000 € Median/Monat je nach Quelle) und werden hier bewusst nicht gemittelt.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Industrieelektriker/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Industrieelektriker Fachrichtung Betriebstechnik mit abgeschlossener zweijähriger Ausbildung nach IndElekAusbV und erster Berufserfahrung in der elektrischen Instandhaltung von Fertigungs- und Förderanlagen im Schichtbetrieb. Sicher im Umgang mit Schalt- und Stromlaufplänen, in der Fehlersuche an SPS-gesteuerten Anlagenteilen sowie in der Durchführung wiederkehrender Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3. Arbeitet zuverlässig im Team mit Produktion und Instandhaltungsleitung und ist bereit, die Ausbildung perspektivisch zum Elektroniker für Betriebstechnik fortzusetzen.

Berufserfahrung

2023 - heute
Industrieelektriker/in Fachrichtung Betriebstechnik
Muster Maschinenbau GmbH, Augsburg
  • Elektrische Instandhaltung von Fertigungsanlagen, Förderanlagen und Industrierobotern im Zwei-Schicht-Betrieb
  • Störungsbeseitigung an SPS-gesteuerten Anlagenteilen in Abstimmung mit der Instandhaltungsleitung
  • Durchführung wiederkehrender Prüfungen ortsfester Anlagen nach DGUV Vorschrift 3
  • Montage und Verdrahtung von Schaltschränken und Verteileranlagen nach Schalt- und Stromlaufplan
  • Dokumentation von Wartungs- und Prüfprotokollen in der betrieblichen Instandhaltungssoftware
2020 - 2021
Praktikum in der Elektrowerkstatt
Muster Maschinenbau GmbH, Augsburg
  • Einblick in Instandhaltung, Schaltschrankbau und Grundlagen der Elektrotechnik
  • Mitarbeit bei einfachen Wartungsarbeiten unter Anleitung einer Elektrofachkraft

Ausbildung

2021 - 2023
Ausbildung zum Industrieelektriker, Fachrichtung Betriebstechnik (IHK)
Muster Maschinenbau GmbH / Berufsschule Augsburg
  • Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 4 Abs. 1 BBiG (IndElekAusbV), reguläre Ausbildungsdauer 2 Jahre
  • Zwischenprüfung im Prüfungsbereich Messen, Analysieren und Bewerten von elektrischen Funktionen und Systemen bestanden
  • Abschlussprüfung vor der zuständigen IHK in den Prüfungsbereichen Arbeitsauftrag, Elektrische Sicherheit, Schaltungs- und Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde bestanden
2021
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Realschule Augsburg-Ost
  • Schwerpunkte Mathematik und Physik

Kenntnisse

Elektrische InstandhaltungFortgeschritten
Fehlersuche an SPS-gesteuerten AnlagenFortgeschritten
Schaltschrankbau und VerdrahtungFortgeschritten
Lesen von Schalt- und StromlaufplänenExperte
Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 / VDE 0105Grundkenntnisse
Mess- und Prüftechnik (Multimeter, Isolationsmessung)Fortgeschritten
MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Industrieelektriker/in
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Industrieelektriker Fachrichtung Betriebstechnik mit abgeschlossener zweijähriger Ausbildung nach IndElekAusbV und erster Berufserfahrung in der elektrischen Instandhaltung von Fertigungs- und Förderanlagen im Schichtbetrieb. Sicher im Umgang mit Schalt- und Stromlaufplänen, in der Fehlersuche an SPS-gesteuerten Anlagenteilen sowie in der Durchführung wiederkehrender Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3. Arbeitet zuverlässig im Team mit Produktion und Instandhaltungsleitung und ist bereit, die Ausbildung perspektivisch zum Elektroniker für Betriebstechnik fortzusetzen.

Berufserfahrung

2023 - heute
Industrieelektriker/in Fachrichtung Betriebstechnik
Muster Maschinenbau GmbH, Augsburg
  • Elektrische Instandhaltung von Fertigungsanlagen, Förderanlagen und Industrierobotern im Zwei-Schicht-Betrieb
  • Störungsbeseitigung an SPS-gesteuerten Anlagenteilen in Abstimmung mit der Instandhaltungsleitung
  • Durchführung wiederkehrender Prüfungen ortsfester Anlagen nach DGUV Vorschrift 3
  • Montage und Verdrahtung von Schaltschränken und Verteileranlagen nach Schalt- und Stromlaufplan
  • Dokumentation von Wartungs- und Prüfprotokollen in der betrieblichen Instandhaltungssoftware
2020 - 2021
Praktikum in der Elektrowerkstatt
Muster Maschinenbau GmbH, Augsburg
  • Einblick in Instandhaltung, Schaltschrankbau und Grundlagen der Elektrotechnik
  • Mitarbeit bei einfachen Wartungsarbeiten unter Anleitung einer Elektrofachkraft

Ausbildung

2021 - 2023
Ausbildung zum Industrieelektriker, Fachrichtung Betriebstechnik (IHK)
Muster Maschinenbau GmbH / Berufsschule Augsburg
  • Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 4 Abs. 1 BBiG (IndElekAusbV), reguläre Ausbildungsdauer 2 Jahre
  • Zwischenprüfung im Prüfungsbereich Messen, Analysieren und Bewerten von elektrischen Funktionen und Systemen bestanden
  • Abschlussprüfung vor der zuständigen IHK in den Prüfungsbereichen Arbeitsauftrag, Elektrische Sicherheit, Schaltungs- und Funktionsanalyse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde bestanden
2021
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Realschule Augsburg-Ost
  • Schwerpunkte Mathematik und Physik

Kenntnisse

Elektrische InstandhaltungFortgeschritten
Fehlersuche an SPS-gesteuerten AnlagenFortgeschritten
Schaltschrankbau und VerdrahtungFortgeschritten
Lesen von Schalt- und StromlaufplänenExperte
Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 / VDE 0105Grundkenntnisse
Mess- und Prüftechnik (Multimeter, Isolationsmessung)Fortgeschritten
MS OfficeGrundkenntnisse

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Profil

Industrieelektriker Fachrichtung Betriebstechnik mit abgeschlossener zweijähriger Ausbildung nach IndElekAusbV und erster Berufserfahrung in der elektrischen Instandhaltung von Fertigungs- und Förderanlagen im Schichtbetrieb. Sicher im Umgang mit Schalt- und Stromlaufplänen, in der Fehlersuche an SPS-gesteuerten Anlagenteilen sowie in der Durchführung wiederkehrender Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3. Arbeitet zuverlässig im Team mit Produktion und Instandhaltungsleitung und ist bereit, die Ausbildung perspektivisch zum Elektroniker für Betriebstechnik fortzusetzen.

Berufserfahrung

2023 - heute

Industrieelektriker/in Fachrichtung Betriebstechnik

Muster Maschinenbau GmbH, Augsburg

  • Elektrische Instandhaltung von Fertigungsanlagen, Förderanlagen und Industrierobotern im Zwei-Schicht-Betrieb
  • Störungsbeseitigung an SPS-gesteuerten Anlagenteilen in Abstimmung mit der Instandhaltungsleitung
  • Durchführung wiederkehrender Prüfungen ortsfester Anlagen nach DGUV Vorschrift 3
  • Montage und Verdrahtung von Schaltschränken und Verteileranlagen nach Schalt- und Stromlaufplan
  • Dokumentation von Wartungs- und Prüfprotokollen in der betrieblichen Instandhaltungssoftware

2020 - 2021

Praktikum in der Elektrowerkstatt

Muster Maschinenbau GmbH, Augsburg

  • Einblick in Instandhaltung, Schaltschrankbau und Grundlagen der Elektrotechnik
  • Mitarbeit bei einfachen Wartungsarbeiten unter Anleitung einer Elektrofachkraft

Ausbildung

2021 - 2023

Ausbildung zum Industrieelektriker, Fachrichtung Betriebstechnik (IHK)

Muster Maschinenbau GmbH / Berufsschule Augsburg

2021

Mittlerer Schulabschluss (Realschule)

Realschule Augsburg-Ost

Kenntnisse

  • Elektrische InstandhaltungFortgeschritten
  • Fehlersuche an SPS-gesteuerten AnlagenFortgeschritten
  • Schaltschrankbau und VerdrahtungFortgeschritten
  • Lesen von Schalt- und StromlaufplänenExperte
  • Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 / VDE 0105Grundkenntnisse
  • Mess- und Prüftechnik (Multimeter, Isolationsmessung)Fortgeschritten
  • MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Industrieelektriker/in

Instandhaltung & Wartung

  • Elektrische Instandhaltung von Produktionsanlagen, Förderanlagen und Industrierobotern im Schichtbetrieb durchgeführt
  • Wiederkehrende Wartungs- und Inspektionsarbeiten an elektrischen Betriebsmitteln nach Wartungsplan erledigt
  • Verschleißteile an elektrischen Antrieben und Steuerungen erkannt, dokumentiert und ausgetauscht

Fehlerdiagnose & Störungsbeseitigung

  • Störungen an SPS-gesteuerten Anlagenteilen systematisch eingegrenzt und behoben
  • Elektrische Systeme und Funktionen mittels Mess- und Prüftechnik analysiert und bewertet
  • Fehlerursachen anhand von Schaltungsunterlagen und Dokumentationen bestimmt

Montage & Installation

  • Schaltschränke und Verteileranlagen nach Schaltplan montiert und verdrahtet
  • Elektrische Betriebsmittel und Leitungsverlegesysteme ausgewählt und montiert
  • Anlagenteile in Betrieb genommen, übergeben und Mitarbeitende in die Bedienung eingewiesen

Sicherheit & Prüfung

  • Wiederkehrende Prüfungen ortsfester und ortsveränderlicher elektrischer Anlagen nach DGUV Vorschrift 3 durchgeführt
  • Sicherheit elektrischer Anlagen und Betriebsmittel beurteilt, elektrische Schutzmaßnahmen geprüft
  • Mess- und Prüfprotokolle erstellt und Ergebnisse dokumentiert

IT-Systeme & Geräte (Fachrichtung Geräte und Systeme)

  • Hardware neuer IT-Systeme installiert und Verkabelungen fachgerecht ausgeführt
  • Netzwerkkomponenten konfiguriert und in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung in Betrieb genommen
  • Komponenten und Geräte gefertigt, zusammengebaut und funktionsgeprüft

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Industrieelektriker/in?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Installation, Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel
  • Fehlersuche und Störungsbeseitigung an elektrischen und SPS-gesteuerten Systemen
  • Montage und Verdrahtung von Schalt- und Verteileranlagen
  • Grundlagen der Antriebstechnik, Pneumatik und Hydraulik (Fachrichtung Betriebstechnik)
  • Installation und Konfiguration von IT-Systemen und Netzwerkkomponenten (Fachrichtung Geräte und Systeme)
  • Mess- und Prüftechnik (Multimeter, Isolationsmessung, Funktionsprüfung)
  • Lesen und Anwenden von Schalt- und Stromlaufplänen
  • Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 / VDE 0100, 0105
  • Dokumentation von Wartungs- und Prüfprotokollen

Zertifikate

  • Staatlich anerkannter Abschluss Industrieelektriker/in (IHK), Fachrichtung Betriebstechnik oder Geräte und Systeme
  • Bestellung zur Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3 / VDE 0105-100 (betriebsintern)
  • Prüfbefähigung ortsfester/ortsveränderlicher Anlagen nach DIN VDE 0100-600 / 0701-0702 (optional, meist Fortbildung)
  • SPS-Grundlagenschulung, z. B. Siemens S7 (optional)
  • Aufstiegsfortbildung Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik (IHK, optional)
  • Ausbildereignungsprüfung AEVO (optional)

Soft Skills

  • Sorgfalt und hohes Sicherheitsbewusstsein
  • Selbstständige, systematische Fehlersuche
  • Teamfähigkeit im Zusammenspiel mit Produktion und Instandhaltung
  • Bereitschaft zu Schicht- und Bereitschaftsdiensten
  • Handwerkliches Geschick
  • Belastbarkeit bei Störungen unter Zeitdruck
  • Lernbereitschaft für technische Weiterentwicklung (Automatisierung, IT)

Ausbildung und Gehalt als Industrieelektriker/in im Überblick

AusbildungswegIndustrieelektriker/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), geregelt durch die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin" (IndElekAusbV) vom 28. Mai 2009 (BGBl. I S. 1201), in Kraft seit 1. August 2009. Die Ausbildung dauert nach § 2 IndElekAusbV zwei Jahre und ist damit deutlich kürzer als die 3,5-jährige Ausbildung zum verwandten Beruf Elektroniker/in für Betriebstechnik. Nach § 3 IndElekAusbV gliedert sich die Ausbildung in gemeinsame Ausbildungsinhalte und die Ausbildung in einer von zwei Fachrichtungen: Betriebstechnik oder Geräte und Systeme. Beide Fachrichtungen vermitteln laut § 4 Absatz 2 Abschnitt A gemeinsam das Bearbeiten, Montieren und Verbinden mechanischer Komponenten und elektrischer Betriebsmittel, das Messen und Analysieren elektrischer Funktionen und Systeme, das Beurteilen der Sicherheit elektrischer Anlagen und Betriebsmittel sowie das Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen. In der Fachrichtung Betriebstechnik kommen laut Abschnitt B die technische Auftragsanalyse, das Installieren und Inbetriebnehmen von elektrischen Anlagen sowie das Instandhalten von Anlagen und Systemen hinzu - der Schwerpunkt liegt auf Instandhaltung und Störungsbeseitigung an bestehenden Anlagen in Produktionsbetrieben, Anlagenbau und Energieversorgung. In der Fachrichtung Geräte und Systeme kommen laut Abschnitt C ebenfalls die technische Auftragsanalyse sowie das Fertigen von Komponenten und Geräten und das Herstellen und Inbetriebnehmen von Geräten und Systemen hinzu - hier liegt der Schwerpunkt stärker auf Hardware-Installation, Verkabelung und Konfiguration von IT- und Gerätesystemen in Zusammenarbeit mit IT-Fachkräften. Die Abschlussprüfung nach § 7-8 IndElekAusbV besteht aus den Prüfungsbereichen Arbeitsauftrag (50 %), Elektrische Sicherheit (20 %), Schaltungs- und Funktionsanalyse (20 %) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %); zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres findet zusätzlich eine Zwischenprüfung statt. Zentral für die Einordnung des Berufs ist § 9 IndElekAusbV ("Fortsetzung der Berufsausbildung"): Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin kann in der Fachrichtung Betriebstechnik im Ausbildungsberuf Elektroniker/in für Betriebstechnik bzw. in der Fachrichtung Geräte und Systeme im Ausbildungsberuf Elektroniker/in für Geräte und Systeme "nach den Vorschriften des dritten und vierten Ausbildungsjahres dieser Berufe" fortgesetzt werden (§ 9 Abs. 1). Zusätzlich ist laut § 9 Abs. 2 eine Fortsetzung in fünf weiteren Elektroniker-Berufen möglich (Automatisierungstechnik, Gebäude- und Infrastruktursysteme, luftfahrttechnische Systeme, Systeminformatik, Maschinen- und Antriebstechnik) - dort "nach den Vorschriften des zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahres". Der Industrieelektriker-Abschluss ist damit von der Verordnung selbst als eigenständige, vollwertige Qualifikationsstufe mit direktem Anschlussweg zu mehreren dreieinhalbjährigen Elektroniker-Berufen konzipiert - ein bewusst niedrigschwelliger Einstieg, kein unvollständiger Abschluss. Laut einer Sekundärquelle (azubister.de) sind bei Fortsetzung der Ausbildung jedoch beide Teile der gestreckten Abschlussprüfung des jeweiligen Elektroniker-Berufs regulär abzulegen; eine Befreiung von Prüfungsteilen ist demnach nicht vorgesehen - diese Aussage steht nicht im Verordnungstext selbst und wird hier als Sekundärquelle gekennzeichnet.
GehaltsspanneZum Gehalt von Industrieelektriker/innen liegen drei Quellen mit erheblich voneinander abweichenden Werten vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt einen Median von 4.011 €/Monat brutto bei 40 Wochenstunden (unteres Quartil 3.582 €, oberes Quartil 4.491 €), gestaffelt nach Berufserfahrung von 3.494 €/Monat (unter 3 Jahre) bis 4.080 €/Monat (über 9 Jahre); Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Gehaltsvergleich.com kommt auf Basis von 4.546 ausgewerteten Datensätzen zu einem deutlich niedrigeren Median/Durchschnitt von 2.958 €/Monat (unteres Quartil 2.460 €, oberes Quartil 3.532 €) mit spürbaren regionalen Unterschieden von 2.360 € (Thüringen) bis 3.302 € (Baden-Württemberg). Die Differenz von über 1.000 € im mittleren Bereich zwischen beiden Portalen ist auffällig groß - bemerkenswert ist zudem, dass der gehalt.de-Median für den kürzeren, niedrigschwelligeren Industrieelektriker-Beruf höher liegt als der dort für den 3,5-jährigen Beruf Elektroniker/in für Betriebstechnik dokumentierte Median (3.409 €, siehe research-elektroniker-betriebstechnik.md) - ausbildungsökonomisch unplausibel und vermutlich auf eine kleine, verzerrte Stichprobe zurückzuführen. Für den Berufseinstieg liefert ausbildung.de zusätzliche Anhaltspunkte: Ausbildungsvergütung von 980-1.150 €/Monat im ersten und 1.000-1.200 €/Monat im zweiten Lehrjahr, ein Einstiegsgehalt von 1.500-2.000 €/Monat direkt nach Abschluss sowie 3.100-3.300 €/Monat bei mehrjähriger Berufserfahrung - jeweils als Spannenangabe ohne Stichprobengröße.

Was verdient man als Industrieelektriker/in? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 1.053 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Industrieelektriker/in-Lebenslauf

Do

  • Fachrichtung (Betriebstechnik oder Geräte und Systeme) im Lebenslauf konkret benennen, nicht nur "Industrieelektriker/in"
  • Konkrete Anlagen- und Gerätetypen nennen, an denen gearbeitet wurde (z. B. SPS-Steuerungen, Förderanlagen, Schaltschränke)
  • Elektrofachkraft-Status und Prüfbefugnisse explizit ausweisen, sofern vorhanden
  • Zwischen dem Industrieelektriker-Abschluss und einer ggf. fortgesetzten Elektroniker-Ausbildung klar unterscheiden
  • Schicht- und Bereitschaftsdiensterfahrung erwähnen, wenn für die Zielstelle relevant
  • Angewendete Sicherheitsnormen nennen (DGUV Vorschrift 3, VDE 0100/0105), wenn im Berufsalltag praktiziert

Don't

  • Nicht "Elektroniker/in für Betriebstechnik" schreiben, wenn nur der Industrieelektriker-Abschluss vorliegt - unterschiedliche Ausbildungstiefe und geschützte Berufsbezeichnung
  • Gehaltsangaben nicht ungeprüft von einer einzelnen Quelle übernehmen - die Portale weichen hier besonders stark voneinander ab
  • Die zweijährige Ausbildung nicht als "unfertig" oder Vorstufe ohne eigenen Wert darstellen - staatlich anerkannter, eigenständiger Abschluss nach § 4 BBiG
  • Keine SPS-Programmier- oder Planungskompetenz behaupten, die nicht durch Fachrichtung oder Praxis gedeckt ist
  • Elektrofachkraft-Status nicht ohne tatsächliche Bestellung durch den Arbeitgeber angeben
  • Die Fortsetzung zum Elektroniker-Beruf nicht als automatisch oder prüfungsfrei darstellen - reguläre Prüfungsteile bleiben zu absolvieren

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Industrieelektriker/in

Was ist der Unterschied zwischen Industrieelektriker/in und Elektroniker/in für Betriebstechnik?

Industrieelektriker/in ist mit zwei Jahren die kürzere der beiden Ausbildungen (§ 2 IndElekAusbV), Elektroniker/in für Betriebstechnik dauert 3,5 Jahre. Beide Berufe sind laut Verordnung eng verzahnt: Die ersten beiden Jahre der Elektroniker-Ausbildung entsprechen inhaltlich weitgehend der kompletten Industrieelektriker-Ausbildung, und § 9 IndElekAusbV erlaubt die direkte Fortsetzung im dritten Ausbildungsjahr. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik decken vor allem Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung ab; Elektroniker/innen für Betriebstechnik übernehmen zusätzlich eigenständige Planung, komplexere Fehlerdiagnose und Programmierung von Steuerungen.

Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur Industrieelektriker/in?

Nach § 2 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin (IndElekAusbV) dauert die Ausbildung zwei Jahre. Damit ist sie der kürzeste reguläre elektrotechnische IHK-Ausbildungsberuf.

Welche Fachrichtungen gibt es bei der Ausbildung zum/zur Industrieelektriker/in?

Nach § 3 IndElekAusbV gibt es zwei Fachrichtungen: Betriebstechnik (Schwerpunkt Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Produktionsbetrieben) und Geräte und Systeme (Schwerpunkt Fertigung, Installation und Konfiguration von Geräten und IT-Systemen).

Kann man nach der Ausbildung zum Industrieelektriker zum Elektroniker aufsteigen?

Ja. § 9 IndElekAusbV sieht ausdrücklich vor, dass die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in der Fachrichtung Betriebstechnik im Ausbildungsberuf Elektroniker/in für Betriebstechnik bzw. in der Fachrichtung Geräte und Systeme im Ausbildungsberuf Elektroniker/in für Geräte und Systeme fortgesetzt werden kann - jeweils direkt im dritten Ausbildungsjahr. Zusätzlich ist eine Fortsetzung in fünf weiteren Elektroniker-Berufen möglich, dort ab dem zweiten Ausbildungsjahr. Laut einer Sekundärquelle sind dabei jedoch beide Teile der gestreckten Abschlussprüfung des jeweiligen Elektroniker-Berufs regulär abzulegen.

Was verdient ein/e Industrieelektriker/in?

Die Angaben unterscheiden sich stark je nach Portal: Gehalt.de nennt einen Median von 4.011 €/Monat brutto, Gehaltsvergleich.com dagegen nur 2.958 €/Monat (Median/Durchschnitt aus 4.546 Datensätzen). Ausbildung.de gibt ein Einstiegsgehalt von 1.500-2.000 €/Monat direkt nach der Ausbildung an, das mit Berufserfahrung auf 3.100-3.300 €/Monat steigen kann. Die Werte sollten wegen der großen Abweichungen nicht gemittelt, sondern als Bandbreite verstanden werden.

Ist Industrieelektriker/in ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf?

Ja. Der Beruf wird nach § 1 IndElekAusbV in Verbindung mit § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) staatlich anerkannt und ist damit ein eigenständiger, vollwertiger dualer Ausbildungsberuf - kein informelles Anlerntraining.

In welchen Branchen arbeiten Industrieelektriker/innen?

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik arbeiten überwiegend in der Metall- und Elektroindustrie, im Anlagenbau und bei Energieversorgungsunternehmen. Die Fachrichtung Geräte und Systeme ist stärker in der Elektroindustrie und der IT-Branche vertreten, mit Schwerpunkt auf Hardware-Installation und Gerätefertigung.

Welche Zusatzqualifikationen sind für Industrieelektriker/innen relevant?

Häufig ist die betriebliche Bestellung zur Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3 / VDE 0105-100 relevant, ebenso Grundlagenschulungen in SPS-Technik (z. B. Siemens S7). Als Aufstiegsfortbildung kommt die IHK-Weiterbildung zum/zur Geprüften Industriemeister/in Elektrotechnik infrage, die auf Führungs- und Ausbildungsaufgaben vorbereitet.

Quellen

  1. IndElekAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
  2. Industrieelektriker/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  3. Industrieelektriker – Gehalt, Verdienst, Einstiegsgehalt, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
  4. Ausbildung Industrieelektriker: Gehalt und Stellen, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
  5. Ausbildung Industrieelektriker/in (Aufstieg/Fortsetzung, Sekundärquelle zu Prüfungsmodalitäten), azubister.de, abgerufen am 2026-08-10
  6. Was macht ein Industrieelektriker (m/w/d)?, Indeed Karriere-Guide, abgerufen am 2026-08-10

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026