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Lebenslauf Muster Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe (umgangssprachlich "Bademeister/in" oder "Schwimmmeister/in") ist ein staatlich anerkannter IHK-Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG): dreijährige duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe (BäderFAngAusbV) vom 26. März 1997, mit Zwischen- und Abschlussprüfung vor der IHK. Zu den Kernaufgaben zählen die Beaufsichtigung des Bade- und Schwimmbetriebs in Frei-, Hallen- und Freizeitbädern sowie Thermen, Wasserrettung und Erste Hilfe, die Steuerung und Wartung der Wasseraufbereitungs- und Bädertechnik, Schwimmunterricht sowie Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Bad. Davon zu unterscheiden ist das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen der DLRG (Bronze/Silber/Gold): Das ist eine freiwillige, zeitlich befristete Einzelqualifikation ohne festgelegten Ausbildungsweg, keine vollwertige Berufsausbildung – in der Praxis wird es (meist Silber, nicht älter als zwei Jahre) zusätzlich zur Berufsausbildung verlangt, wenn eigenständig Wasseraufsicht übernommen wird. Wer Aufsichts- oder Leitungsaufgaben übernehmen möchte, kann sich zum/zur "Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe" weiterbilden.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fachangestellter für Bäderbetriebe mit 6 Jahren Berufserfahrung in kommunalen Frei- und Hallenbädern sowie einem Freizeitbad mit Sauna- und Wellnessbereich. Sicher in der Beaufsichtigung des Badebetriebs, in Wasserrettung und Erster Hilfe, in der Steuerung von Wasseraufbereitungsanlagen sowie in der Durchführung von Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene. Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (jährlich aufgefrischt), aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung. Teamorientiert, belastbar im Schichtdienst und erfahren im Umgang mit einem breiten Besucherspektrum.

Berufserfahrung

2022 - heute
Fachangestellter für Bäderbetriebe
Stadtwerke Lindenau, Freizeitbad AquaLinde
  • Beaufsichtigung des Bade- und Saunabetriebs im Schichtdienst inklusive Wochenend- und Feiertagsdiensten
  • Überwachung und Steuerung der Wasseraufbereitungsanlagen, Kontrolle von pH-Wert und Chlorgehalt nach DIN 19643
  • Durchführung von Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene sowie Abnahme von Schwimmabzeichen
  • Mitwirkung bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an bädertechnischen Anlagen
  • Einweisung und Anleitung von Auszubildenden im Aufsichtsdienst
2019 - 2022
Fachangestellter für Bäderbetriebe
Städtisches Freibad Lindenau
  • Aufsicht im Beckenbereich und an Nichtschwimmerbecken während der Freibadsaison
  • Durchführung von Wasserrettungsübungen und Ersthelfer-Einsätzen
  • Kassen- und Einlasskontrolle sowie Kundenbetreuung an der Bäderkasse
  • Pflege der Grün- und Außenanlagen des Freibadgeländes
2016 - 2019
Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe
Stadtwerke Lindenau, Hallenbad Lindenau
  • Dreijährige duale Ausbildung nach BäderFAngAusbV mit Praxis in Aufsicht, Bädertechnik und Verwaltung
  • Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens Silber und der Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Mitarbeit bei der Abnahme von Zwischen- und Abschlussprüfung vor der IHK

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe (IHK)
Stadtwerke Lindenau, Berufsschule Lindenau
  • Dreijährige duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe (BäderFAngAusbV)
  • Schwerpunkte: Beaufsichtigen des Badebetriebs, Wasserrettung und Erste Hilfe, Bädertechnik, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Abschlussprüfung vor der IHK, praktisch und schriftlich in den Prüfungsfächern Retten und Erstversorgung, Schwimmen, Besucherbetreuung und Schwimmunterricht, Bädertechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde
2016
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Realschule Lindenau
  • Schwerpunktfächer Sport, Chemie und Mathematik

Kenntnisse

SkillNiveau
Beaufsichtigung BadebetriebExperte
Wasserrettung und Erste HilfeExperte
WasseraufbereitungstechnikFortgeschritten
SchwimmunterrichtFortgeschritten
Bädertechnische WartungFortgeschritten
Kassensysteme und VerwaltungGrundkenntnisse
MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGute Kenntnisse (B1)
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Lebenslauf-Editor: Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

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Maria Beispiel
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Fachangestellter für Bäderbetriebe mit 6 Jahren Berufserfahrung in kommunalen Frei- und Hallenbädern sowie einem Freizeitbad mit Sauna- und Wellnessbereich. Sicher in der Beaufsichtigung des Badebetriebs, in Wasserrettung und Erster Hilfe, in der Steuerung von Wasseraufbereitungsanlagen sowie in der Durchführung von Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene. Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (jährlich aufgefrischt), aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung. Teamorientiert, belastbar im Schichtdienst und erfahren im Umgang mit einem breiten Besucherspektrum.

Berufserfahrung

2022 - heute
Fachangestellter für Bäderbetriebe
Stadtwerke Lindenau, Freizeitbad AquaLinde
  • Beaufsichtigung des Bade- und Saunabetriebs im Schichtdienst inklusive Wochenend- und Feiertagsdiensten
  • Überwachung und Steuerung der Wasseraufbereitungsanlagen, Kontrolle von pH-Wert und Chlorgehalt nach DIN 19643
  • Durchführung von Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene sowie Abnahme von Schwimmabzeichen
  • Mitwirkung bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an bädertechnischen Anlagen
  • Einweisung und Anleitung von Auszubildenden im Aufsichtsdienst
2019 - 2022
Fachangestellter für Bäderbetriebe
Städtisches Freibad Lindenau
  • Aufsicht im Beckenbereich und an Nichtschwimmerbecken während der Freibadsaison
  • Durchführung von Wasserrettungsübungen und Ersthelfer-Einsätzen
  • Kassen- und Einlasskontrolle sowie Kundenbetreuung an der Bäderkasse
  • Pflege der Grün- und Außenanlagen des Freibadgeländes
2016 - 2019
Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe
Stadtwerke Lindenau, Hallenbad Lindenau
  • Dreijährige duale Ausbildung nach BäderFAngAusbV mit Praxis in Aufsicht, Bädertechnik und Verwaltung
  • Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens Silber und der Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Mitarbeit bei der Abnahme von Zwischen- und Abschlussprüfung vor der IHK

Ausbildung

2016 - 2019
Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe (IHK)
Stadtwerke Lindenau, Berufsschule Lindenau
  • Dreijährige duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe (BäderFAngAusbV)
  • Schwerpunkte: Beaufsichtigen des Badebetriebs, Wasserrettung und Erste Hilfe, Bädertechnik, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Abschlussprüfung vor der IHK, praktisch und schriftlich in den Prüfungsfächern Retten und Erstversorgung, Schwimmen, Besucherbetreuung und Schwimmunterricht, Bädertechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde
2016
Mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Realschule Lindenau
  • Schwerpunktfächer Sport, Chemie und Mathematik

Kenntnisse

SkillNiveau
Beaufsichtigung BadebetriebExperte
Wasserrettung und Erste HilfeExperte
WasseraufbereitungstechnikFortgeschritten
SchwimmunterrichtFortgeschritten
Bädertechnische WartungFortgeschritten
Kassensysteme und VerwaltungGrundkenntnisse
MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGute Kenntnisse (B1)

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Lebenslauf Beispiel Fachangestellte/r für Bäderbetriebe zum Kopieren

Profil

Fachangestellter für Bäderbetriebe mit 6 Jahren Berufserfahrung in kommunalen Frei- und Hallenbädern sowie einem Freizeitbad mit Sauna- und Wellnessbereich. Sicher in der Beaufsichtigung des Badebetriebs, in Wasserrettung und Erster Hilfe, in der Steuerung von Wasseraufbereitungsanlagen sowie in der Durchführung von Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene. Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (jährlich aufgefrischt), aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung. Teamorientiert, belastbar im Schichtdienst und erfahren im Umgang mit einem breiten Besucherspektrum.

Berufserfahrung

2022 - heute

Fachangestellter für Bäderbetriebe

Stadtwerke Lindenau, Freizeitbad AquaLinde

  • Beaufsichtigung des Bade- und Saunabetriebs im Schichtdienst inklusive Wochenend- und Feiertagsdiensten
  • Überwachung und Steuerung der Wasseraufbereitungsanlagen, Kontrolle von pH-Wert und Chlorgehalt nach DIN 19643
  • Durchführung von Schwimmkursen für Kinder und Erwachsene sowie Abnahme von Schwimmabzeichen
  • Mitwirkung bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an bädertechnischen Anlagen
  • Einweisung und Anleitung von Auszubildenden im Aufsichtsdienst

2019 - 2022

Fachangestellter für Bäderbetriebe

Städtisches Freibad Lindenau

  • Aufsicht im Beckenbereich und an Nichtschwimmerbecken während der Freibadsaison
  • Durchführung von Wasserrettungsübungen und Ersthelfer-Einsätzen
  • Kassen- und Einlasskontrolle sowie Kundenbetreuung an der Bäderkasse
  • Pflege der Grün- und Außenanlagen des Freibadgeländes

2016 - 2019

Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe

Stadtwerke Lindenau, Hallenbad Lindenau

  • Dreijährige duale Ausbildung nach BäderFAngAusbV mit Praxis in Aufsicht, Bädertechnik und Verwaltung
  • Erwerb des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens Silber und der Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Mitarbeit bei der Abnahme von Zwischen- und Abschlussprüfung vor der IHK

Ausbildung

2016 - 2019

Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe (IHK)

Stadtwerke Lindenau, Berufsschule Lindenau

2016

Mittlerer Schulabschluss (Realschule)

Realschule Lindenau

Kenntnisse

  • SkillNiveau
  • Beaufsichtigung BadebetriebExperte
  • Wasserrettung und Erste HilfeExperte
  • WasseraufbereitungstechnikFortgeschritten
  • SchwimmunterrichtFortgeschritten
  • Bädertechnische WartungFortgeschritten
  • Kassensysteme und VerwaltungGrundkenntnisse
  • MS OfficeGrundkenntnisse

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGute Kenntnisse (B1)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Beaufsichtigung & Sicherheit

  • Beaufsichtigung des Bade- und Schwimmbetriebs im Beckenbereich unter Einhaltung aller Sicherheitsstandards sichergestellt
  • Bedrohliche Situationen im Badebetrieb erkannt und Sofortmaßnahmen eingeleitet
  • Wasserrettungsmaßnahmen und Herz-Lungen-Wiederbelebung im Ernstfall durchgeführt
  • Baderegeln durchgesetzt und Konfliktsituationen mit Badegästen deeskaliert

Bädertechnik & Wasseraufbereitung

  • Wasserqualität kontrolliert, pH-Wert und Hygieneparameter regelmäßig gemessen und dokumentiert
  • Wasseraufbereitungs- und Filteranlagen gesteuert, gewartet und Störungen behoben
  • Technische Betriebsabläufe kontrolliert und Notfallpläne bei Anlagenstörungen angewendet
  • Wartungs- und Reparaturarbeiten an bäder- und freizeittechnischen Einrichtungen durchgeführt

Besucherbetreuung & Schwimmunterricht

  • Schwimmunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene geplant und durchgeführt
  • Schwimm- und Rettungsabzeichen abgenommen und dokumentiert
  • Badegäste empfangen, informiert und bei Fragen und Problemen beraten
  • Spiel- und Sportarrangements für unterschiedliche Besuchergruppen organisiert

Verwaltung & Organisation

  • Kassenabrechnungen erstellt und Zahlungsverkehr im Badbetrieb abgewickelt
  • Schriftverkehr und Dokumentation im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erledigt
  • Bei Planung und Organisation des Aufsichts- und Schichtdienstes mitgewirkt
  • Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen und Werbematerialien für das Bad mitgestaltet

Ausbildung & Führung

  • Auszubildende im Aufsichts- und Rettungsdienst angeleitet und eingewiesen
  • Als Schichtführer/in die Aufsicht über das Aufsichtsteam übernommen
  • Vertretung der Bäderleitung bei organisatorischen Aufgaben übernommen

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Beaufsichtigung des Bade- und Schwimmbetriebs
  • Wasserrettung und Rettungsschwimmen
  • Erste Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Wasseraufbereitungstechnik (pH-Wert, Chlorgehalt, Filteranlagen)
  • Bädertechnische Wartung und Instandhaltung
  • Schwimmunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Kassenführung und Verwaltungsarbeiten im Bad
  • Hygiene- und Sicherheitsvorschriften (u. a. DIN 19643)

Zertifikate

  • Abgeschlossene Ausbildung Fachangestellte/r für Bäderbetriebe (IHK)
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (nicht älter als 2 Jahre)
  • Aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung / Ersthelfer-Bescheinigung
  • Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe (Aufstiegsfortbildung, optional)
  • Schwimmlehrer-Lizenz / DLRG-Lehrschein (optional, je nach Arbeitgeber)

Soft Skills

  • Verantwortungsbewusstsein und Aufmerksamkeit
  • Körperliche Fitness und Belastbarkeit
  • Ruhe und Besonnenheit in Notfallsituationen
  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Teamfähigkeit im Schichtdienst
  • Serviceorientierung im Umgang mit Badegästen
  • Flexibilität bei Wochenend- und Feiertagsdiensten

Ausbildung und Gehalt als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe im Überblick

AusbildungswegFachangestellte/r für Bäderbetriebe ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe (BäderFAngAusbV) vom 26. März 1997 (BGBl. I S. 740), erlassen auf Grundlage des § 25 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung dauert nach § 2 BäderFAngAusbV drei Jahre und findet dual statt: im Ausbildungsbetrieb (kommunale Bäderbetriebe, Freizeitbäder, Thermen, Hotelbäder) und in der Berufsschule. Das Ausbildungsberufsbild nach § 3 umfasst laut Verordnungstext u. a. Aufrechterhalten der Betriebssicherheit, Beaufsichtigen des Badebetriebes, Betreuen von Besuchern, Schwimmen, Einleiten und Ausüben von Wasserrettungsmaßnahmen, Durchführen von Erster Hilfe und Wiederbelebungsmaßnahmen, Messen physikalischer und chemischer Größen zur Wasseraufbereitung, Kontrollieren und Sichern des technischen Betriebsablaufes, Pflegen und Warten bäder- und freizeittechnischer Einrichtungen, Durchführen von Verwaltungsarbeiten im Bad sowie Öffentlichkeitsarbeit. Nach § 7 BäderFAngAusbV findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung statt, die Abschlussprüfung nach § 8 wird praktisch und schriftlich vor der IHK abgelegt, in den Prüfungsfächern Retten und Erstversorgung, Schwimmen, Besucherbetreuung und Schwimmunterricht, Bädertechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Die praktische Prüfung stellt konkret bezifferte sportliche Anforderungen, etwa 300 Meter Kleiderschwimmen mit anschließendem Entkleiden in höchstens 8 Minuten und 5 Minuten Herz-Lungen-Wiederbelebung am Übungsphantom (§ 8 Abs. 3) – Rettungsschwimmen ist damit integraler, geprüfter Bestandteil der Berufsausbildung selbst. Gesetzlich vorgeschrieben ist kein bestimmter Schulabschluss; in der Praxis stellen Betriebe überwiegend Bewerber/innen mit Hauptschul- oder mittlerem Schulabschluss ein, mit guten Leistungen in Sport, Chemie und Mathematik. Für die eigenständige Wasseraufsicht wird von vielen Arbeitgebern zusätzlich das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber (nicht älter als zwei Jahre) sowie eine aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung verlangt. Wichtig zur Abgrenzung: Das DLRG-Rettungsschwimmabzeichen (Bronze/Silber/Gold) ist eine freiwillige, zeitlich befristete Einzelqualifikation ohne festgelegten Ausbildungsweg und keine vollwertige Berufsausbildung – die duale Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe geht mit Bädertechnik, Wasseraufbereitung, Schwimmunterricht und Verwaltung deutlich darüber hinaus. Wer nach der Ausbildung Aufsichts- oder Leitungsfunktionen übernehmen möchte, kann sich zum/zur "Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe" (Aufstiegsfortbildung, früher "Schwimmmeister/in") weiterqualifizieren.
GehaltsspanneZum Gehalt von Fachangestellten für Bäderbetriebe liegen drei Quellen mit unterschiedlichen Werten vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt einen Median von 3.391 €/Monat brutto (42.045 €/Jahr), mit einer Spanne von 3.061 € (unteres Quartil) bis 3.756 € (oberes Quartil), auf Basis einer 40-Stunden-Woche, ohne Angabe zu Stichprobengröße oder Stand. Für den öffentlichen Dienst gilt die tarifliche Eingruppierung nach TVöD-VKA: Fachangestellte mit entsprechender Tätigkeit werden in Entgeltgruppe 5 eingruppiert, das entspricht je nach Erfahrungsstufe einer Spanne von 3.038 € bis 3.680 €/Monat brutto (36.456–44.160 €/Jahr); Schichtführer/innen steigen in Entgeltgruppe 6 auf, geprüfte Meister/innen für Bäderbetriebe in Führungsposition in Entgeltgruppe 9a. Sozial-karriere.de nennt unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit (Datenstand laut Seite: 17.10.2025) einen deutlich höheren Median von 3.829 €/Monat brutto (ca. 45.948 €/Jahr), mit einer Spanne von 3.375 € bis 4.305 €, zusätzlich gestaffelt nach Betriebsgröße (Kleinbetrieb unter 100 Mitarbeitende: 3.252 €, Großbetrieb über 20.000 Mitarbeitende: 4.206 €). Die Differenz zwischen den Quellen von bis zu 800 € im Median ist plausibel, da viele Bäderbetriebe privatwirtschaftlich (Freizeitbäder, Thermen, Hotelbäder) organisiert sind und außertariflich zahlen, während ein erheblicher Teil kommunaler Arbeitgeber strikt nach TVöD/TV-V vergütet. Während der dreijährigen Ausbildung liegt die Vergütung im öffentlichen Dienst laut ausbildung.de bei ca. 1.218 € (1. Jahr) bis 1.314 € (3. Jahr) brutto/Monat, im Hotel- und Gaststättengewerbe niedriger und breiter gestreut (800–1.374 € je nach Jahr und Betrieb).

Was verdient man als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 438 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 11. August 2026.

Dos & Don'ts für den Fachangestellte/r für Bäderbetriebe-Lebenslauf

Do

  • Zwischen abgeschlossener Berufsausbildung und dem Deutschen Rettungsschwimmabzeichen klar unterscheiden – das sind zwei unterschiedliche Qualifikationen
  • Rettungsschwimmabzeichen mit Stufe (Silber/Gold) und Ausstellungs- bzw. Auffrischungsdatum konkret angeben
  • Erfahrung mit Bädertechnik und Wasseraufbereitung (z. B. Filteranlagen, Chlorierung) explizit benennen
  • Schichtdienst-Erfahrung sowie Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsdiensten erwähnen, wenn zutreffend
  • Zusatzqualifikationen wie Schwimmlehrer-Lizenz oder Meister für Bäderbetriebe gesondert aufführen
  • Konkrete Bädertypen nennen (Freibad, Hallenbad, Freizeitbad, Therme) statt allgemein "Schwimmbad"

Don't

  • Nicht "Bademeister/in" als offiziellen Ausbildungsabschluss ausgeben – das ist ein umgangssprachlicher Begriff, korrekt ist "Fachangestellte/r für Bäderbetriebe" bzw. "Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe"
  • Das DLRG-Rettungsschwimmabzeichen nicht mit der dreijährigen Berufsausbildung gleichsetzen oder verwechseln
  • Ein abgelaufenes Rettungsschwimmabzeichen nicht unkommentiert als aktuell gültig auflisten
  • Gehaltsangaben verschiedener Portale nicht vermischen oder mitteln – öffentlicher Dienst (TVöD) und privatwirtschaftliche Bäder zahlen unterschiedlich
  • Keine erfundenen Zertifikate, Lehrgangsdaten oder Prüfungsnoten angeben
  • Schwimmerfahrung als Hobby nicht mit der beruflichen Qualifikation zur Wasserrettung verwechseln

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Ist Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ein anerkannter Ausbildungsberuf?

Ja. Es handelt sich um einen staatlich anerkannten dualen Ausbildungsberuf nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe (BäderFAngAusbV) vom 26. März 1997, erlassen auf Grundlage des § 25 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einer IHK-Abschlussprüfung beendet, in der u. a. Rettungsschwimmen, Erste Hilfe, Bädertechnik, Besucherbetreuung und Wirtschafts-/Sozialkunde geprüft werden.

Was ist der Unterschied zwischen Fachangestellte/r für Bäderbetriebe und einem DLRG-Rettungsschwimmabzeichen?

Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen der DLRG (Bronze, Silber, Gold) ist eine freiwillige, zeitlich befristete Einzelqualifikation ohne festgelegten Ausbildungsweg – keine Berufsausbildung. Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist dagegen die vollwertige, dreijährige duale Berufsausbildung mit IHK-Abschlussprüfung, die neben Rettungsschwimmen auch Bädertechnik, Wasseraufbereitung, Schwimmunterricht und Verwaltung umfasst. In der Praxis wird das Rettungsschwimmabzeichen (meist Silber, nicht älter als zwei Jahre) zusätzlich zur Berufsausbildung verlangt, wenn eigenständig Wasseraufsicht übernommen wird.

Wird umgangssprachlich "Bademeister/in" verwendet?

Ja, "Bademeister/in" und "Schwimmmeister/in" sind gebräuchliche umgangssprachliche Bezeichnungen für Fachangestellte für Bäderbetriebe bzw. für die höher qualifizierten "Geprüfte/n Meister/in für Bäderbetriebe". Der amtliche Ausbildungsberufsname lautet jedoch "Fachangestellte/r für Bäderbetriebe".

Welche schulische Vorbildung wird für die Ausbildung erwartet?

Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Bewerber/innen mit Hauptschul- oder mittlerem Schulabschluss ein; gute Leistungen in Sport, Chemie und Mathematik sind von Vorteil, ebenso sichere Schwimmfähigkeiten von Beginn an.

Wie viel verdient man als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe?

Die Angaben unterscheiden sich je nach Quelle und Arbeitgeber deutlich und werden hier bewusst nicht gemittelt: Gehalt.de nennt einen Median von 3.391 €/Monat brutto, im öffentlichen Dienst gilt tariflich die Entgeltgruppe 5 (TVöD-VKA) mit 3.038–3.680 €/Monat, während sozial-karriere.de unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit einen Median von 3.829 €/Monat und eine Spanne bis 4.305 € nennt. Private Freizeitbäder und Thermen zahlen oft außertariflich und teils deutlich mehr als der TVöD-Tarif.

Welche Zusatzqualifikationen werden in Stellenanzeigen häufig verlangt?

Am häufigsten gefordert werden das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber (meist nicht älter als zwei Jahre) sowie eine aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung – beides zusätzlich zur abgeschlossenen Berufsausbildung. Viele Arbeitgeber setzen zudem Bereitschaft zum Schichtdienst inklusive Wochenend- und Feiertagsarbeit voraus.

Wie kann man sich nach der Ausbildung weiterbilden?

Der klassische Aufstiegsweg führt zum/zur "Geprüfte/n Meister/in für Bäderbetriebe" (früher "Schwimmmeister/in"), einer eigenständig geregelten Aufstiegsfortbildung mit Aufsichts- und Leitungsfunktion. Im TVöD ist diese Position mit einer eigenen, höheren Entgeltgruppe (9a) verbunden. Zwischenschritte wie die Übernahme einer Schichtführung (EG 6) sind ebenfalls üblich.

Quellen

  1. BäderFAngAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
  2. Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-11
  3. TVöD Entgeltordnung Bund - Fachangestellte für Bäderbetriebe, oeffentlicher-dienst.info, abgerufen am 2026-08-11
  4. Fachangestellte/r für Bäderbetriebe: Gehalt in Deutschland 2026, sozial-karriere.de, abgerufen am 2026-08-11
  5. Bademeister Ausbildung: Fachangestellter für Bäderbetriebe, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-11
  6. Stellenausschreibung Fachangestellte/r für Bäderbetriebe (m/w/d), Stadtwerke Hof, abgerufen am 2026-08-11
  7. Stellenausschreibung Fachangestellte/n für Bäderbetriebe (m/w/d), Nettebad Mayen, Stadtwerke Mayen GmbH, abgerufen am 2026-08-11
  8. Rettungsschwimmer werden, DLRG e.V., abgerufen am 2026-08-11
  9. Fachangestellter für Bäderbetriebe Beruf und Jobs, Randstad Deutschland GmbH, abgerufen am 2026-08-11

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026