Lebenslauf Muster UX/UI-Designer/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
UX/UI-Designer/in ist kein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf, sondern eine am Markt entstandene Jobbezeichnung ohne geschützte Berufsordnung. Der Zugang ist entsprechend uneinheitlich: Viele kommen über ein Studium in Interaction Design, Kommunikationsdesign, Medieninformatik oder Mensch-Computer-Interaktion, andere über einen Quereinstieg aus Berufen wie Mediengestalter/in Digital und Print oder Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, ergänzt um Bootcamps und Zertifikate wie das Google UX Design Certificate oder die CPUX-Zertifizierung des UXQB. Beim Gehalt nennt GEHALT.de für UX-Designer/-in einen Median von rund 53.997 Euro brutto im Jahr mit einer Spanne von etwa 48.518 bis 60.094 Euro, StepStone weist für die Bezeichnung UI/UX Designer einen deutlich niedrigeren Median von rund 42.400 Euro aus – die Streuung zwischen Agentur, Mittelstand und Konzern ist in diesem Beruf ungewöhnlich groß. Für die Bewerbung gilt: Das Portfolio mit nachvollziehbaren Fallstudien entscheidet in der Regel stärker über eine Einladung als der Lebenslauf.
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Profil
UX/UI-Designer mit rund fünf Jahren Erfahrung in der Gestaltung digitaler Produkte für B2B-Software und E-Commerce. Schwerpunkte liegen auf qualitativer Nutzerforschung, Informationsarchitektur und dem Aufbau skalierbarer Designsysteme in Figma. Arbeitet eng mit Product Ownern und Frontend-Entwicklung in agilen Teams zusammen und begleitet Features von der ersten Discovery bis zum Usability-Test nach dem Release. Legt besonderen Wert auf barrierearme Gestaltung nach WCAG 2.2 und auf Entscheidungen, die sich mit Nutzungsdaten belegen lassen. Portfolio mit vier ausführlichen Fallstudien auf Anfrage.
Berufserfahrung
- Verantwortung für das Interface-Design einer B2B-SaaS-Plattform mit rund 12.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzern
- Aufbau und Pflege eines Designsystems in Figma mit über 120 Komponenten, abgestimmt mit dem Frontend-Team
- Durchführung von 40 moderierten Usability-Tests und Ableitung priorisierter Optimierungsmaßnahmen
- Redesign des Onboarding-Flows, dadurch Senkung der Abbruchquote im Registrierungsprozess um 23 Prozent
- Einführung eines wiederkehrenden Discovery-Formats mit Product Ownern und Kundenservice
- Gestaltung responsiver Websites und Onlineshops für Kunden aus Handel und Gesundheitswesen
- Erstellung von Wireframes, klickbaren Prototypen und Designvorlagen für die Entwicklung
- Mitarbeit an Nutzerinterviews und Auswertung von Analytics-Daten zur Priorisierung von Features
- Übersetzung von Markenrichtlinien in konsistente UI-Bibliotheken für vier Kundenprojekte
- Übergabe von Designs an die Entwicklung inklusive Spezifikation von Zuständen und Interaktionen
Ausbildung
- Standardisierte Grundlagen der nutzerzentrierten Gestaltung nach DIN EN ISO 9241-210
- Methoden der Nutzungskontextanalyse, Anforderungsableitung und Usability-Evaluation
- Schwerpunkte Interaction Design, Typografie und Informationsarchitektur
- Abschlussarbeit über die Gestaltung barrierearmer Formularstrecken
- Praxissemester in einer Digitalagentur mit Fokus auf Prototyping
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: UX/UI-Designer/in
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Profil
UX/UI-Designer mit rund fünf Jahren Erfahrung in der Gestaltung digitaler Produkte für B2B-Software und E-Commerce. Schwerpunkte liegen auf qualitativer Nutzerforschung, Informationsarchitektur und dem Aufbau skalierbarer Designsysteme in Figma. Arbeitet eng mit Product Ownern und Frontend-Entwicklung in agilen Teams zusammen und begleitet Features von der ersten Discovery bis zum Usability-Test nach dem Release. Legt besonderen Wert auf barrierearme Gestaltung nach WCAG 2.2 und auf Entscheidungen, die sich mit Nutzungsdaten belegen lassen. Portfolio mit vier ausführlichen Fallstudien auf Anfrage.
Berufserfahrung
- Verantwortung für das Interface-Design einer B2B-SaaS-Plattform mit rund 12.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzern
- Aufbau und Pflege eines Designsystems in Figma mit über 120 Komponenten, abgestimmt mit dem Frontend-Team
- Durchführung von 40 moderierten Usability-Tests und Ableitung priorisierter Optimierungsmaßnahmen
- Redesign des Onboarding-Flows, dadurch Senkung der Abbruchquote im Registrierungsprozess um 23 Prozent
- Einführung eines wiederkehrenden Discovery-Formats mit Product Ownern und Kundenservice
- Gestaltung responsiver Websites und Onlineshops für Kunden aus Handel und Gesundheitswesen
- Erstellung von Wireframes, klickbaren Prototypen und Designvorlagen für die Entwicklung
- Mitarbeit an Nutzerinterviews und Auswertung von Analytics-Daten zur Priorisierung von Features
- Übersetzung von Markenrichtlinien in konsistente UI-Bibliotheken für vier Kundenprojekte
- Übergabe von Designs an die Entwicklung inklusive Spezifikation von Zuständen und Interaktionen
Ausbildung
- Standardisierte Grundlagen der nutzerzentrierten Gestaltung nach DIN EN ISO 9241-210
- Methoden der Nutzungskontextanalyse, Anforderungsableitung und Usability-Evaluation
- Schwerpunkte Interaction Design, Typografie und Informationsarchitektur
- Abschlussarbeit über die Gestaltung barrierearmer Formularstrecken
- Praxissemester in einer Digitalagentur mit Fokus auf Prototyping
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
UX/UI-Designer mit rund fünf Jahren Erfahrung in der Gestaltung digitaler Produkte für B2B-Software und E-Commerce. Schwerpunkte liegen auf qualitativer Nutzerforschung, Informationsarchitektur und dem Aufbau skalierbarer Designsysteme in Figma. Arbeitet eng mit Product Ownern und Frontend-Entwicklung in agilen Teams zusammen und begleitet Features von der ersten Discovery bis zum Usability-Test nach dem Release. Legt besonderen Wert auf barrierearme Gestaltung nach WCAG 2.2 und auf Entscheidungen, die sich mit Nutzungsdaten belegen lassen. Portfolio mit vier ausführlichen Fallstudien auf Anfrage.
Berufserfahrung
03/2022 - heute
UX/UI-Designer
Nordlicht Digital GmbH, Hamburg
- Verantwortung für das Interface-Design einer B2B-SaaS-Plattform mit rund 12.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzern
- Aufbau und Pflege eines Designsystems in Figma mit über 120 Komponenten, abgestimmt mit dem Frontend-Team
- Durchführung von 40 moderierten Usability-Tests und Ableitung priorisierter Optimierungsmaßnahmen
- Redesign des Onboarding-Flows, dadurch Senkung der Abbruchquote im Registrierungsprozess um 23 Prozent
- Einführung eines wiederkehrenden Discovery-Formats mit Product Ownern und Kundenservice
08/2019 - 02/2022
Junior UX/UI-Designer
Agentur Klarform, Leipzig
- Gestaltung responsiver Websites und Onlineshops für Kunden aus Handel und Gesundheitswesen
- Erstellung von Wireframes, klickbaren Prototypen und Designvorlagen für die Entwicklung
- Mitarbeit an Nutzerinterviews und Auswertung von Analytics-Daten zur Priorisierung von Features
- Übersetzung von Markenrichtlinien in konsistente UI-Bibliotheken für vier Kundenprojekte
- Übergabe von Designs an die Entwicklung inklusive Spezifikation von Zuständen und Interaktionen
Ausbildung
2021
Zertifikat CPUX-F (Certified Professional for Usability and User Experience - Foundation Level)
UXQB, Prüfung über akkreditierten Anbieter
10/2015 - 07/2019
Bachelor of Arts, Kommunikationsdesign
Hochschule für Gestaltung, Schwerpunkt Interaktive Medien
Kenntnisse
- Figma (inkl. Auto Layout, Variablen, Components)Sehr gut
- Nutzerforschung und InterviewführungSehr gut
- Wireframing und InformationsarchitekturSehr gut
- Interaktives PrototypingSehr gut
- Usability-Testing und AuswertungGut
- Designsysteme und KomponentenbibliothekenSehr gut
- Barrierefreiheit nach WCAG 2.2Gut
- Adobe Creative Cloud (Photoshop, Illustrator)Gut
- HTML und CSS zum Verständnis der UmsetzungGrundkenntnisse
- Miro und Workshop-ModerationGut
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischVerhandlungssicher (C1)
- SpanischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: UX/UI-Designer/in
Nutzerforschung und Discovery
- Moderierte und unmoderierte Nutzerinterviews geplant, durchgeführt und ausgewertet
- Nutzungskontextanalysen erstellt und in Personas sowie Customer Journey Maps überführt
- Quantitative Daten aus Analytics und Umfragen mit qualitativen Erkenntnissen zusammengeführt
- Wettbewerbs- und Heuristikanalysen als Grundlage für Redesign-Entscheidungen erarbeitet
- Discovery-Workshops mit Fachbereichen, Vertrieb und Kundenservice moderiert
Informationsarchitektur und Wireframing
- Navigationsstrukturen und Seitenhierarchien für umfangreiche Produkte konzipiert
- Card-Sorting und Tree-Testing zur Validierung der Menüstruktur eingesetzt
- Low-Fidelity-Wireframes für schnelle Abstimmung mit Product Ownern erstellt
- User Flows und Zustandsdiagramme für komplexe Formularstrecken dokumentiert
- Inhaltsstrukturen gemeinsam mit Redaktion und Content-Verantwortlichen definiert
Visuelles Design und Designsysteme
- Designsystem mit Komponenten, Tokens und Dokumentation in Figma aufgebaut und gepflegt
- Typografie-, Farb- und Abstandsskalen definiert und über alle Plattformen konsistent gehalten
- Markenrichtlinien in ein digitales Interface-Design übersetzt
- Dark Mode und responsive Varianten für Desktop, Tablet und Mobile ausgearbeitet
- Icon-Set und Illustrationsstil für ein Produkt entwickelt
Prototyping und Testing
- Klickbare Prototypen für Nutzertests und interne Abstimmungen gebaut
- Usability-Tests mit fünf bis acht Teilnehmenden je Runde durchgeführt und protokolliert
- Testergebnisse nach Schweregrad priorisiert und in konkrete Design-Änderungen überführt
- A/B-Tests gemeinsam mit dem Produktteam aufgesetzt und ausgewertet
- Micro-Interactions und Übergänge prototypisch erprobt
Zusammenarbeit mit Entwicklung und Produkt
- Designs inklusive Zustände, Fehlerfälle und Randbedingungen an die Entwicklung übergeben
- An Refinements, Sprint-Plannings und Reviews im agilen Team teilgenommen
- Umsetzbarkeit früh mit Frontend-Entwicklung abgestimmt und Aufwände realistisch eingeschätzt
- Designabnahmen im fertigen Frontend durchgeführt und Abweichungen dokumentiert
- Anforderungen mit Product Ownern priorisiert und Zielkonflikte transparent gemacht
Barrierefreiheit und Qualitätssicherung
- Designs gegen die WCAG 2.2 auf Kontrast, Fokusführung und Tastaturbedienbarkeit geprüft
- Anforderungen aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in die Produktplanung eingebracht
- Semantische Struktur und sinnvolle Beschriftungen mit der Entwicklung abgestimmt
- Tests mit Screenreader-Nutzung begleitet und Erkenntnisse dokumentiert
- Checklisten für barrierearme Komponenten im Designsystem verankert
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als UX/UI-Designer/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Figma (Components, Variablen, Auto Layout, Prototyping)
- Sketch und Adobe XD
- Adobe Creative Cloud (Photoshop, Illustrator, After Effects)
- Wireframing und Informationsarchitektur
- Qualitative Nutzerforschung und Interviewführung
- Usability-Testing (moderiert und unmoderiert)
- Aufbau und Pflege von Designsystemen
- Interaktives Prototyping
- Miro, FigJam und Workshop-Moderation
- Barrierefreiheit nach WCAG 2.2
- Grundlagen HTML, CSS und Responsive Design
- Web-Analytics und A/B-Testing
- Design Thinking und nutzerzentrierter Gestaltungsprozess nach DIN EN ISO 9241-210
Zertifikate
- CPUX-F - Certified Professional for Usability and User Experience, Foundation Level (UXQB)
- CPUX-UR - Advanced Level User Requirements Engineering (UXQB)
- CPUX-UT - Advanced Level Usability Testing and Evaluation (UXQB)
- CPUX-DS - Advanced Level Usability Design Solutions (UXQB)
- Google UX Design Professional Certificate (Google/Coursera)
- UI/UX-Designer:in (IHK) - Zertifikatslehrgang der IHK-Akademien
- Nielsen Norman Group UX Certification
- Interaction Design Foundation Kurszertifikate
- Adobe Certified Professional
Soft Skills
- Empathie für Nutzerinnen und Nutzer
- Kommunikationsstärke gegenüber Fachbereich und Entwicklung
- Fähigkeit, Designentscheidungen nachvollziehbar zu begründen
- Kritikfähigkeit und Umgang mit Feedback
- Moderationskompetenz in Workshops
- Strukturiertes und analytisches Denken
- Teamfähigkeit in interdisziplinären Produktteams
- Eigeninitiative und Neugier auf neue Methoden
- Sorgfalt im Detail bei gleichzeitigem Blick fürs Ganze
Ausbildung und Gehalt als UX/UI-Designer/in im Überblick
| Ausbildungsweg | UX/UI-Designer/in ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Es gibt weder eine Ausbildungsordnung noch einen bundeseinheitlichen Fortbildungsabschluss, und die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Der häufigste Weg führt über ein Studium: Interaction Design, Kommunikationsdesign, Mediendesign, Medieninformatik, Informatik oder Mensch-Computer-Interaktion. Reine UX-Design-Studiengänge sind selten, häufiger sind Vertiefungen und Masterprogramme an Hochschulen wie der FH Potsdam, der HfG Schwäbisch Gmünd oder der TU Berlin. Ein zweiter, sehr verbreiteter Weg ist der Quereinstieg: aus dualen Ausbildungsberufen wie Mediengestalter/in Digital und Print oder Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, aus dem Webdesign, aus dem Marketing oder aus der Psychologie. Fachfremde Vorerfahrung gilt in Stellenausschreibungen oft als Plus, etwa Psychologie für die Forschungsseite oder Informatik für die Zusammenarbeit mit der Entwicklung. Als strukturierte Weiterbildung existieren Bootcamps und Fernlehrgänge, zum Beispiel das Google UX Design Professional Certificate oder Angebote von CareerFoundry und Ironhack. Auch IHK-Akademien bieten Zertifikatslehrgänge an, etwa UI/UX-Designer:in (IHK); diese sind jedoch regionale Lehrgänge einzelner IHK-Bildungseinrichtungen mit Teilnahmezertifikat, keine bundeseinheitlich geregelte Aufstiegsfortbildung wie ein Fachwirt oder Meister. Die einzige weithin anerkannte, herstellerunabhängige Zertifizierung im deutschsprachigen Raum ist CPUX des International Usability and User Experience Qualification Board (UXQB), das vom Berufsverband German UPA mitgetragen wird; die Einstiegsstufe CPUX-F setzt keine formalen Vorkenntnisse voraus. Entscheidend für die Einstellung ist in der Praxis unabhängig vom Weg das Portfolio mit drei bis fünf ausführlichen Fallstudien, in denen Vorgehen und Begründung der Designentscheidungen nachvollziehbar werden. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Die Angaben unterscheiden sich je nach Portal und je nach Berufsbezeichnung erheblich, weil unter UX, UI und Product Design sehr unterschiedliche Rollen und Senioritäten erfasst werden. GEHALT.de nennt für UX-Designer/-in einen Median von rund 53.997 Euro brutto im Jahr (etwa 4.355 Euro im Monat bei 40 Wochenstunden), mit einem unteren Quartil von rund 48.518 Euro und einem oberen Quartil von rund 60.094 Euro. Nach Berufserfahrung weist GEHALT.de rund 48.109 Euro bei weniger als drei Jahren, rund 50.369 Euro bei drei bis sechs Jahren und rund 60.986 Euro ab neun Jahren aus. Deutlich stärker als die Erfahrung wirkt dort die Unternehmensgröße: In Betrieben mit unter 100 Beschäftigten liegt der Wert bei rund 50.007 Euro, in sehr großen Unternehmen ab 20.000 Beschäftigten bei rund 69.353 Euro. StepStone kommt auf niedrigere Werte: für UX Designer ein Median von rund 44.500 Euro bei einer Spanne von etwa 37.400 bis 54.100 Euro und einem Einstiegsgehalt um 40.000 Euro, für die kombinierte Bezeichnung UI/UX Designer ein Median von rund 42.400 Euro bei einer Spanne von etwa 36.100 bis 51.200 Euro. Regional zahlen laut GEHALT.de Baden-Württemberg (rund 56.540 Euro) und Hessen (rund 56.155 Euro) am besten, Mecklenburg-Vorpommern (rund 46.425 Euro) am wenigsten. Als grobe Orientierung nach Erfahrungsstufe lässt sich daraus ableiten: Junior etwa 40.000 bis 48.000 Euro, Mid-Level etwa 48.000 bis 60.000 Euro, Senior etwa 60.000 bis 75.000 Euro, wobei Konzerne und Tech-Unternehmen im Senior-Bereich darüber liegen können. Alle Zahlen sind Bruttojahresgehälter ohne Boni und Portalangaben, keine amtliche Statistik. |
Was verdient man als UX/UI-Designer/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
GEHALT.de (UX-Designer/-in)
48.518 € – 60.094 €, Median 53.997 €
unteres und oberes Quartil, 40 Wochenstunden, nach Berufserfahrung 48.109 Euro (unter 3 Jahre) bis 60.986 Euro (ab 9 Jahren); nach Unternehmensgröße 50.007 Euro (unter 100 Beschäftigte) bis 69.353 Euro (ab 20.000); regional Baden-Württemberg 56.540 Euro, Hessen 56.155 Euro, Mecklenburg-Vorpommern 46.425 Euro
StepStone (UX Designer)
37.400 € – 54.100 €, Median 44.500 €
Spanne, keine echten Quartile, abgerufen am 09.08.2026, Einstiegsgehalt um 40.000 Euro
StepStone (UI/UX Designer)
36.100 € – 51.200 €, Median 42.400 €
Spanne, keine echten Quartile, abgerufen am 09.08.2026, kombinierte Berufsbezeichnung, eigener Datensatz des Portals neben „UX Designer“
Die Quellen liegen 11.597 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 09. August 2026.
Dos & Don'ts für den UX/UI-Designer/in-Lebenslauf
Do
- Verlinke dein Portfolio prominent im Kopfbereich des Lebenslaufs - in diesem Beruf entscheidet es häufiger über die Einladung als der Lebenslauf selbst; drei bis fünf ausführliche Fallstudien mit Problem, Vorgehen und Ergebnis wirken stärker als zwanzig hübsche Screens
- Mache deutlich, welchen Anteil du an einem Projekt hattest und welche Rolle Team, Agentur oder Auftraggeber spielten
- Belege Wirkung mit Zahlen, etwa gesenkte Abbruchquoten, kürzere Bearbeitungszeiten oder Ergebnisse aus Usability-Tests
- Benenne deine Tools konkret und ehrlich, also Figma, Sketch, Adobe XD, Miro oder eingesetzte Testing-Plattformen samt Einsatzzweck
- Schreibe auf, wie du mit Entwicklung und Produktmanagement zusammenarbeitest - Übergabe, Designsystem, Abnahme im Frontend
- Erkläre einen Quereinstieg offen und positiv: Vorerfahrung aus Psychologie, Marketing oder Entwicklung ist im UX-Umfeld ein Argument, kein Makel
Don't
- Den Lebenslauf grafisch überladen gestalten - Infografiken, Skill-Balken und ungewöhnliche Layouts erschweren das Lesen und die maschinelle Auswertung; zeige Gestaltungskompetenz im Portfolio, nicht im Lebenslauf
- Skill-Prozentangaben wie „Figma 87 %" verwenden; sie sind nicht überprüfbar und wirken beliebig
- Behaupten, UX/UI-Designer/in sei ein Ausbildungsberuf oder eine geschützte Berufsbezeichnung - das fällt im Gespräch sofort auf
- Ein Portfolio nur mit fertigen Endergebnissen zeigen, ohne Recherche, Zwischenstände und begründete Entscheidungen
- Fremde Projekte oder Teamergebnisse als eigene Leistung darstellen; Rückfragen im Interview decken das zuverlässig auf
- Englische Modewörter ohne Substanz aneinanderreihen, etwa Design Thinking, Lean UX und Agile, ohne ein konkretes Beispiel dafür
Häufige Fragen zum Lebenslauf als UX/UI-Designer/in
Ist UX/UI-Designer/in ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Nein. Es gibt keine Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz und keine geschützte Berufsbezeichnung. Der Zugang erfolgt über ein Studium (etwa Interaction Design, Kommunikationsdesign, Medieninformatik oder Mensch-Computer-Interaktion), über verwandte Ausbildungsberufe wie Mediengestalter/in Digital und Print oder Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung oder über den Quereinstieg mit Bootcamps und Zertifikaten. Wer eine standardisierte Qualifikation sucht, findet sie am ehesten in der CPUX-Zertifizierung des UXQB, die vom Berufsverband German UPA mitgetragen wird.
Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?
UX (User Experience) umfasst das Verstehen der Nutzenden und des Nutzungskontexts: Interviews, Nutzerforschung, Informationsarchitektur, User Flows, Wireframes sowie Usability-Tests und deren Auswertung. UI (User Interface) betrifft die sichtbare Oberfläche: Layout, Typografie, Farbe, Icons, Zustände von Komponenten und der Aufbau eines konsistenten Designsystems. In großen Produktteams sind das häufig zwei getrennte Rollen, ergänzt um UX Research und Content Design. Im deutschen Mittelstand und in Agenturen werden beide Aufgaben dagegen meist in einer Stelle gebündelt - deshalb die verbreitete Doppelbezeichnung UX/UI-Designer/in.
Brauche ich ein Studium, um als UX/UI-Designer/in zu arbeiten?
Nicht zwingend. Ein einschlägiges Studium ist der häufigste, aber nicht der einzige Weg, und viele Unternehmen schreiben ein vergleichbares Portfolio ausdrücklich als Alternative aus. Entscheidend sind nachweisbare Projekte und ein Portfolio, in dem dein Vorgehen nachvollziehbar wird. Konzerne, der öffentliche Dienst und tarifgebundene Arbeitgeber halten allerdings öfter an einem formalen Hochschulabschluss fest, weil Eingruppierungen daran hängen.
Was verdient man als UX/UI-Designer/in in Deutschland?
GEHALT.de nennt für UX-Designer/-in einen Median von rund 53.997 Euro brutto im Jahr mit einem Bereich von etwa 48.518 bis 60.094 Euro; nach Berufserfahrung reicht die Spanne dort von rund 48.109 Euro bei unter drei Jahren bis rund 60.986 Euro ab neun Jahren. StepStone liegt niedriger und weist für UX Designer einen Median von rund 44.500 Euro aus. Als Orientierung: Junior etwa 40.000 bis 48.000 Euro, Mid-Level etwa 48.000 bis 60.000 Euro, Senior etwa 60.000 bis 75.000 Euro. Unternehmensgröße und Branche wirken sich dabei stärker aus als die reine Berufserfahrung.
Welche Tools sollte ich im Lebenslauf nennen?
Figma ist derzeit der Marktstandard und sollte an erster Stelle stehen, ergänzt um Sketch und Adobe XD, sofern du damit tatsächlich gearbeitet hast. Für Workshops und Zusammenarbeit sind Miro oder FigJam üblich, für Nutzerforschung und Tests Plattformen wie Maze, UserTesting, Lookback oder Optimal Workshop. Ergänzend zählen Grundkenntnisse in HTML und CSS sowie Erfahrung mit Analytics-Werkzeugen. Nenne nur Werkzeuge, zu denen du im Gespräch etwas erzählen kannst, und ordne ihnen möglichst einen konkreten Einsatzzweck zu.
Quellen
- UX-Designer/-in - Gehalt & Beruf, GEHALT.de (Compensation Partner GmbH), abgerufen am 2026-08-09
- UX Designer Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-09
- UI/UX Designer Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-09
- Certified Professional for Usability and User Experience (CPUX), German UPA - Berufsverband der deutschen Usability und User Experience Professionals, abgerufen am 2026-08-09
- UXQB - International Usability and User Experience Qualification Board, UXQB e.V., abgerufen am 2026-08-09
- UXQB Usability & User Experience Zertifizierung (CPUX-F), iSQI / UXQB, abgerufen am 2026-08-09
- Zertifikatslehrgang UX/UI-Designer (Weiterbildungsinformationssystem WIS), DIHK / IHK Weiterbildungsinformationssystem, abgerufen am 2026-08-09
- UX Design Studium - Studiengänge und Hochschulen, medien-studieren.net, abgerufen am 2026-08-09
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026