Lebenslauf Muster Elektromaschinenbauer/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Elektromaschinenbauer/in ist heute kein eigenständiger, aktuell verliehener Ausbildungsabschluss mehr, aber weiterhin der in der Praxis gebräuchliche Berufs- und Stellentitel für Fachkräfte, die elektrische Maschinen – vor allem Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren – bauen, warten, reparieren und neu wickeln. Amtlich heißt das zugrunde liegende, zulassungspflichtige Handwerk weiterhin "Elektromaschinenbauer" (Anlage A Nummer 26 der Handwerksordnung), und der Meistertitel lautet unverändert "Elektromaschinenbauermeister/in" (Elektromaschinenbauermeisterverordnung vom 21. Februar 2024, BGBl. 2024 I Nr. 62). Die dazugehörige Ausbildung selbst trägt seit der letzten Neuordnung zum 1. August 2021 amtlich den Namen "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik" – parallel geregelt für das Handwerk (ElekMaschBHwOAusbV) und die Industrie (ElekMaschBBBiGAusbV), beide vom 30. März 2021 (BGBl. I S. 662, 714), Ausbildungsdauer jeweils dreieinhalb Jahre im dualen System. Kerntätigkeit ist die Wickeltechnik: Neu- und Umwickeln von Stator- und Rotorwicklungen, Fehlerdiagnose, Isolationsprüfung, Lagerwechsel sowie Neubau von Sonderausführungen elektrischer Maschinen – oft in kleinen, spezialisierten Handwerksbetrieben mit Werkstatt- und Kundendiensteinsätzen.
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Profil
Elektromaschinenbauer/in mit über 7 Jahren Berufserfahrung in Instandsetzung, Neubau und Wickeltechnik elektrischer Maschinen. Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik im Elektromaschinenbauer-Handwerk abgeschlossen, seither auf Reparatur und Neuwicklung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren für Industrie- und Gewerbekunden spezialisiert. Sicher in Fehlerdiagnose, Isolationsmessung und Montage, mit Erfahrung im mobilen Kundendienst und in der Werkstattfertigung. Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3, aktuell in Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Elektromaschinenbauer-Handwerk.
Berufserfahrung
- Reparatur und Neuwicklung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren bis 500 kW für Industrie- und Werftkunden
- Fehlerdiagnose und Isolationsprüfung (Megger, Hipot) an rotierenden elektrischen Maschinen
- Demontage, Lagerwechsel, Auswuchten und Montage im Werkstattbetrieb sowie beim Kunden vor Ort
- Dokumentation der Prüf- und Reparaturergebnisse nach DIN EN 60034 und Kundenvorgaben
- Neuwicklung von Stator- und Rotorwicklungen für Klein- und Mittelmotoren
- Instandsetzung defekter Elektromotoren aus Hafenlogistik und produzierendem Gewerbe
- Mobiler Kundendienst inklusive Vor-Ort-Fehlersuche und Notfalleinsätzen
- Einweisung und fachliche Anleitung von Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr
- Duale Ausbildung im Elektromaschinenbauer-Handwerk mit Schwerpunkt Wickeltechnik und Antriebstechnik
- Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 vor der Handwerkskammer Bremen erfolgreich abgelegt
- Grundlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Schaltungsanalyse erlernt
Ausbildung
- Duale Ausbildung nach der Handwerksordnung, Schwerpunkt Wickeltechnik, Instandsetzung und Neubau elektrischer Maschinen
- Gesellenprüfung Teil 1 (Zwischenprüfung) nach 18 Monaten, Gesellenprüfung Teil 2 zum Abschluss
- Vorbereitung auf die Meisterprüfung nach der Elektromaschinenbauermeisterverordnung (ElektroMbMstrV)
- Schwerpunkte: Fachpraxis Wickeltechnik, Betriebswirtschaft, Ausbildereignung
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Elektromaschinenbauer/in
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Profil
Elektromaschinenbauer/in mit über 7 Jahren Berufserfahrung in Instandsetzung, Neubau und Wickeltechnik elektrischer Maschinen. Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik im Elektromaschinenbauer-Handwerk abgeschlossen, seither auf Reparatur und Neuwicklung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren für Industrie- und Gewerbekunden spezialisiert. Sicher in Fehlerdiagnose, Isolationsmessung und Montage, mit Erfahrung im mobilen Kundendienst und in der Werkstattfertigung. Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3, aktuell in Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Elektromaschinenbauer-Handwerk.
Berufserfahrung
- Reparatur und Neuwicklung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren bis 500 kW für Industrie- und Werftkunden
- Fehlerdiagnose und Isolationsprüfung (Megger, Hipot) an rotierenden elektrischen Maschinen
- Demontage, Lagerwechsel, Auswuchten und Montage im Werkstattbetrieb sowie beim Kunden vor Ort
- Dokumentation der Prüf- und Reparaturergebnisse nach DIN EN 60034 und Kundenvorgaben
- Neuwicklung von Stator- und Rotorwicklungen für Klein- und Mittelmotoren
- Instandsetzung defekter Elektromotoren aus Hafenlogistik und produzierendem Gewerbe
- Mobiler Kundendienst inklusive Vor-Ort-Fehlersuche und Notfalleinsätzen
- Einweisung und fachliche Anleitung von Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr
- Duale Ausbildung im Elektromaschinenbauer-Handwerk mit Schwerpunkt Wickeltechnik und Antriebstechnik
- Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 vor der Handwerkskammer Bremen erfolgreich abgelegt
- Grundlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Schaltungsanalyse erlernt
Ausbildung
- Duale Ausbildung nach der Handwerksordnung, Schwerpunkt Wickeltechnik, Instandsetzung und Neubau elektrischer Maschinen
- Gesellenprüfung Teil 1 (Zwischenprüfung) nach 18 Monaten, Gesellenprüfung Teil 2 zum Abschluss
- Vorbereitung auf die Meisterprüfung nach der Elektromaschinenbauermeisterverordnung (ElektroMbMstrV)
- Schwerpunkte: Fachpraxis Wickeltechnik, Betriebswirtschaft, Ausbildereignung
Kenntnisse
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Profil
Elektromaschinenbauer/in mit über 7 Jahren Berufserfahrung in Instandsetzung, Neubau und Wickeltechnik elektrischer Maschinen. Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik im Elektromaschinenbauer-Handwerk abgeschlossen, seither auf Reparatur und Neuwicklung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren für Industrie- und Gewerbekunden spezialisiert. Sicher in Fehlerdiagnose, Isolationsmessung und Montage, mit Erfahrung im mobilen Kundendienst und in der Werkstattfertigung. Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3, aktuell in Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Elektromaschinenbauer-Handwerk.
Berufserfahrung
2022 - heute
Elektromaschinenbauer / Servicetechniker Elektromaschinen
Elektromaschinenbau Nordwind GmbH, Bremen
- Reparatur und Neuwicklung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren bis 500 kW für Industrie- und Werftkunden
- Fehlerdiagnose und Isolationsprüfung (Megger, Hipot) an rotierenden elektrischen Maschinen
- Demontage, Lagerwechsel, Auswuchten und Montage im Werkstattbetrieb sowie beim Kunden vor Ort
- Dokumentation der Prüf- und Reparaturergebnisse nach DIN EN 60034 und Kundenvorgaben
2019 - 2022
Elektromaschinenbauer / Geselle im Elektromaschinenbauer-Handwerk
Elektromotoren Brandt & Söhne, Bremerhaven
- Neuwicklung von Stator- und Rotorwicklungen für Klein- und Mittelmotoren
- Instandsetzung defekter Elektromotoren aus Hafenlogistik und produzierendem Gewerbe
- Mobiler Kundendienst inklusive Vor-Ort-Fehlersuche und Notfalleinsätzen
- Einweisung und fachliche Anleitung von Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr
2016 - 2019
Auszubildender Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik
Elektromotoren Brandt & Söhne, Bremerhaven
- Duale Ausbildung im Elektromaschinenbauer-Handwerk mit Schwerpunkt Wickeltechnik und Antriebstechnik
- Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 vor der Handwerkskammer Bremen erfolgreich abgelegt
- Grundlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Schaltungsanalyse erlernt
Ausbildung
2016 - 2019
Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik (Elektromaschinenbauer-Handwerk)
Handwerkskammer Bremen / Berufsschule Bremerhaven
2023 - heute
Vorbereitungslehrgang Meisterprüfung im Elektromaschinenbauer-Handwerk (Teile I und II)
Handwerkskammer Bremen, Bildungszentrum
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Wickeltechnik (Stator- und Rotorwicklungen)Experte
- Fehlerdiagnose an Elektromotoren und GeneratorenExperte
- Isolationsmessung / Prüftechnik (Megger, Hipot)Fortgeschritten
- Instandsetzung und Reparatur elektrischer MaschinenExperte
- Montage, Demontage, LagerwechselFortgeschritten
- Mess-, Steuer- und RegelungstechnikGrundkenntnisse
- MS OfficeGrundkenntnisse
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Elektromaschinenbauer/in
Wickeltechnik
- Stator- und Rotorwicklungen von Elektromotoren neu gewickelt und isoliert
- Wickelschema nach Herstellervorgabe und Kundenanforderung angepasst
- Imprägnierung und Trocknung von Wicklungen nach Schutzklasse durchgeführt
Instandsetzung & Reparatur
- Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren auf Fehler und Verschleiß geprüft
- Lager, Dichtungen und Anschlussklemmen ausgetauscht und Maschinen wieder in Betrieb genommen
- Isolationswiderstand und Wicklungswiderstand vor und nach Reparatur gemessen und dokumentiert
Neubau & Sonderanfertigung
- Elektrische Maschinen in Sonderausführung nach Kundenzeichnung gebaut
- Anpassung von Standardmotoren an kundenspezifische Einbausituationen vorgenommen
- Zusammenarbeit mit Konstruktion und Vertrieb bei technischer Machbarkeit
Prüfung & Dokumentation
- Funktions- und Sicherheitsprüfungen nach DIN EN 60034 durchgeführt
- Prüfprotokolle und Wartungsnachweise für Kunden und Qualitätssicherung erstellt
- Wiederkehrende Prüfungen ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 begleitet
Kundendienst & Montage
- Mobile Reparatureinsätze bei Industrie-, Hafen- und Gewerbekunden durchgeführt
- Ein- und Ausbau elektrischer Maschinen vor Ort koordiniert
- Kunden zu Wartungsintervallen und Austauschbedarf beraten
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Elektromaschinenbauer/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Wickeltechnik (Neu- und Umwickeln elektrischer Maschinen)
- Instandsetzung und Reparatur von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren
- Fehlerdiagnose und Isolationsprüfung (Megger, Hipot)
- Montage, Demontage und Lagerwechsel an rotierenden elektrischen Maschinen
- Grundlagen Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Lesen von Schaltplänen und Wickelschemata
- Prüfprotokolle nach DIN EN 60034 und DGUV Vorschrift 3
- Umgang mit Handwerkzeug und Spezialwerkzeug der Wickeltechnik
Zertifikate
- Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3
- Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) als Zusatzqualifikation
- Schweißschein (je nach Betrieb, für Gehäuse- und Gestellarbeiten)
- Kranschein / Staplerschein für Werkstatt- und Lagerlogistik
- Elektromaschinenbauermeister/in – Bachelor Professional im Elektromaschinenbauer-Handwerk (Aufstiegsfortbildung nach ElektroMbMstrV)
- Ausbildereignungsprüfung (AEVO) für die Anleitung von Azubis
Soft Skills
- Handwerkliches Geschick und Präzision
- Selbstständige Fehlersuche und Problemlösung
- Belastbarkeit bei Kundendiensteinsätzen und Notfallreparaturen
- Sorgfalt bei Prüf- und Dokumentationspflichten
- Teamfähigkeit in Werkstatt und auf Baustellen
- Kundenorientierung im Service vor Ort
Ausbildung und Gehalt als Elektromaschinenbauer/in im Überblick
| Ausbildungsweg | "Elektromaschinenbauer/in" ist heute kein eigener, aktuell verliehener Ausbildungsabschluss mehr – dieser Punkt weicht von einer verbreiteten Annahme ab und wird hier deshalb ausführlich mit Primärquellen belegt. 1) Das Handwerk selbst heißt amtlich weiterhin "Elektromaschinenbauer": Die Handwerksordnung führt in Anlage A ("Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können", § 1 Absatz 2 HwO, Fundstelle BGBl. I 2020, 142–143) unter Nummer 26 das Gewerbe "Elektromaschinenbauer". Es handelt sich um ein zulassungspflichtiges Handwerk – der selbstständige Betrieb setzt grundsätzlich den Meistertitel oder eine gleichwertige Qualifikation voraus. 2) Die Ausbildung zu diesem Handwerk trägt seit der letzten Neuordnung amtlich den Namen "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik": Nach § 1 der ElekMaschBHwOAusbV (Elektromaschinenbauerausbildungsverordnung HwO vom 30. März 2021, BGBl. I S. 662, Rechtsgrundlage § 25 HwO, in Kraft seit 1.8.2021) wird "der Ausbildungsberuf des Elektronikers für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung ... nach § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe nach Anlage A Nummer 26, Elektromaschinenbauer, der Handwerksordnung staatlich anerkannt." § 2 legt die Ausbildungsdauer auf dreieinhalb Jahre fest. Parallel dazu regelt die ElekMaschBBBiGAusbV (Elektromaschinenbauerausbildungsverordnung BBiG, ebenfalls vom 30. März 2021, BGBl. I S. 662, 714, Rechtsgrundlage § 4 Absatz 1 BBiG, in Kraft seit 1.8.2021) denselben Ausbildungsberuf für den industriellen, nicht-handwerklichen Bereich – ebenfalls 3,5 Jahre, ebenfalls mit staatlicher Anerkennung. 3) Übereinstimmenden Sekundärquellen zufolge (u. a. BIBB-Berufesuche, mehrere unabhängige Fachportale) wurde die eigenständige, damals noch "Elektromaschinenbauer/in" genannte Ausbildungsordnung bereits zum 1. August 2003 durch den Vorgängerberuf "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik" abgelöst; die Reform 2021 hat diesen Beruf danach nur inhaltlich neu geordnet (u. a. um Inhalte des zwischenzeitlich ausgelaufenen Berufs "Systemelektroniker/in" ergänzt). Dieses genaue Datum liegt nicht mehr als Primärtext auf gesetze-im-internet.de vor, da dort nur die jeweils aktuell gültige Fassung geführt wird; die BIBB-Genealogie-Seite zum Beruf bestätigt zumindest die Kette staatlicher Anerkennungen des Elektromaschinenbauer-Handwerks von 1940 bis 1975. 4) Der Meistertitel des Handwerks ist von alldem unberührt und heißt weiterhin "Elektromaschinenbauermeister/in": Die Elektromaschinenbauermeisterverordnung (ElektroMbMstrV) vom 21. Februar 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 62, in Kraft seit 1.3.2024, ersetzt die Fassung vom 17. Juni 2002) regelt "das Meisterprüfungsberufsbild ... im Elektromaschinenbauer-Handwerk" und führt zum Abschluss "Bachelor Professional im Elektromaschinenbauer-Handwerk". In der betrieblichen Praxis – Stellenanzeigen, Handwerksbetriebe, Berufsbezeichnung im Alltag – wird die Tätigkeit weiterhin ganz überwiegend als "Elektromaschinenbauer/in" bezeichnet, unabhängig davon, ob die zugrunde liegende Ausbildung formal unter diesem oder dem aktuellen amtlichen Namen abgeschlossen wurde. Ältere Fachkräfte tragen zudem häufig noch den ursprünglichen, vor 2003 erworbenen Ausbildungsabschluss tatsächlich unter dem Titel "Elektromaschinenbauer/in". |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Elektromaschinenbauer/innen liegen deutlich unterschiedliche Angaben vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt für "Elektromaschinenbauer/-in" ein Bruttomonatsgehalt bei 40 Wochenstunden von 4.231 € (unteres Quartil) bis 5.265 € (oberes Quartil) bei einem Median von 4.720 € (58.522 €/Jahr); Angaben zu Stichprobengröße und Erhebungsdatum fehlen auf der Seite. StepStone kommt zu deutlich niedrigeren Werten: im Schnitt 40.700 €/Jahr (rund 3.391 €/Monat, ca. 14 €/Stunde), Spanne von mindestens 34.800 €/Jahr (rund 2.900 €/Monat) bis überdurchschnittlich 47.400 €/Jahr (rund 3.950 €/Monat) – vermutlich, weil StepStone eher auf Stellenanzeigen-Angaben als auf gemeldete Ist-Gehälter zurückgreift. Für die Ausbildungszeit liefert ausbildung.de (Stand laut Seite: 14.7.2026) eine nach Ausbildungsjahr und Bundesland gestaffelte Vergütungstabelle für den amtlichen Ausbildungsberuf "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik": 800–1.154 € im 1. Jahr bis 950–1.330 € im 4. Ausbildungsjahr brutto/Monat, mit einem Einstiegsgehalt nach der Ausbildung von meist 1.900–2.000 €/Monat brutto. Eine eigene, unter dem Namen "Elektromaschinenbauer" geführte Ausbildungsvergütungstabelle existiert nicht mehr, da dieser Name keine eigenständige Ausbildungsordnung mehr bezeichnet. |
Was verdient man als Elektromaschinenbauer/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
4.231 € – 5.265 €, Median 4.720 €
Bruttomonatsgehalt bei 40 Wochenstunden für Elektromaschinenbauer/-in, Median mit oberem/unterem Quartil, Stichprobengröße und Erhebungsdatum werden auf der Seite nicht angegeben. Nicht mit StepStone mitteln.
StepStone
2.900 € – 3.950 €, Median 3.391 €
Bruttomonatsgehalt Vollzeit, deutschlandweit; aus Jahreswerten (34.800–47.400 €/Jahr, Ø 40.700 €) umgerechnet, inkl. Stundenlohn ca. 14 €, Deutlich niedriger als gehalt.de, vermutlich Erhebung überwiegend aus Stellenanzeigen statt gemeldeten Ist-Gehältern. Nicht mit gehalt.de mitteln.
ausbildung.de (Ausbildungsvergütung, Nachfolgeberuf Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik)
800 € – 1.330 €
Monatliche Bruttovergütung während der Ausbildung, gestaffelt nach Ausbildungsjahr und Bundesland: 1. Jahr 800–1.154 €, 2. Jahr 850–1.187 €, 3. Jahr 900–1.262 €, 4. Jahr 950–1.330 €, Bezieht sich auf den amtlichen Nachfolge-Ausbildungsberuf, da unter dem Namen 'Elektromaschinenbauer' keine eigene Ausbildung mehr existiert. Einstiegsgehalt nach der Ausbildung laut Quelle 1.900–2.000 €/Monat brutto. Stand laut Seite: 14.7.2026.
Die Quellen liegen 1.329 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Elektromaschinenbauer/in-Lebenslauf
Do
- Bei Bewerbungen den tatsächlichen Ausbildungsabschluss korrekt benennen – "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik" (formaler Abschluss) und "Elektromaschinenbauer/in" (gebräuchliche Tätigkeitsbezeichnung) können nebeneinander stehen
- Spezialisierung auf Wickeltechnik und rotierende elektrische Maschinen klar herausstellen, statt allgemein "Elektriker" zu schreiben
- Konkrete Maschinentypen und Leistungsklassen nennen (z. B. Motoren bis 500 kW, Generatoren, Transformatoren)
- Prüf- und Messverfahren konkret benennen (Isolationsmessung, Wicklungswiderstand, Funktionsprüfung nach DIN EN 60034)
- Elektrofachkraft-Status und Zusatzqualifikationen (EuP, Schweißschein, Kranschein) explizit auflisten
- Erfahrung im mobilen Kundendienst getrennt von Werkstattarbeit darstellen, wenn beides zutrifft
Don't
- Nicht behaupten, "Elektromaschinenbauer/in" sei ein aktuell neu erlernbarer, eigenständiger BBiG-Ausbildungsberuf – seit der Neuordnung 2021 (Rechtsgrundlage bereits seit 2003) heißt der Ausbildungsberuf amtlich "Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik"
- Elektromaschinenbauer/in nicht mit Elektroniker/in für Betriebstechnik verwechseln – unterschiedlicher Zuständigkeitsbereich (Maschine selbst vs. gesamte Betriebsanlage)
- Gehaltsangaben verschiedener Portale nicht vermischen oder mitteln – gehalt.de und StepStone weichen strukturell voneinander ab
- Meistertitel "Elektromaschinenbauermeister/in" nicht führen, ohne die Meisterprüfung nach ElektroMbMstrV tatsächlich abgelegt zu haben
- Wickeltechnik-Erfahrung nicht vortäuschen – Fehler bei Isolierung oder Wicklung sind sicherheitsrelevant und im Vorstellungsgespräch schnell erkennbar
- Keine erfundenen Zertifikatsdaten oder Prüfungsjahre angeben
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Elektromaschinenbauer/in
Ist Elektromaschinenbauer/in heute noch ein eigener Ausbildungsberuf?
Nein, nicht mehr eigenständig. Der Ausbildungsberuf heißt seit der Neuordnung zum 1. August 2021 amtlich 'Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik' (ElekMaschBHwOAusbV für das Handwerk, ElekMaschBBBiGAusbV für die Industrie, beide vom 30. März 2021, BGBl. I S. 662/714). Das zugrunde liegende Handwerk selbst heißt aber weiterhin amtlich 'Elektromaschinenbauer' (Anlage A Nummer 26 HwO), und in der Praxis wird die Tätigkeit weiterhin ganz überwiegend so genannt.
Was macht ein/e Elektromaschinenbauer/in konkret?
Im Zentrum steht die Wickeltechnik: das Neu- und Umwickeln von Stator- und Rotorwicklungen bei Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren. Dazu kommen Fehlerdiagnose, Isolations- und Wicklungswiderstandsmessung, Demontage und Montage, Lagerwechsel sowie der Neubau elektrischer Maschinen in Sonderausführung – oft sowohl in der eigenen Werkstatt als auch im mobilen Kundendienst.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik?
Die duale Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre – sowohl im Handwerk (ElekMaschBHwOAusbV, § 2) als auch in der Industrie (ElekMaschBBBiGAusbV, § 2). Sie schließt mit der Gesellenprüfung in zwei Teilen ab.
Was verdient ein/e Elektromaschinenbauer/in?
Die Angaben unterscheiden sich je nach Portal deutlich: Gehalt.de nennt einen Median von 4.720 € brutto/Monat (Spanne 4.231–5.265 €), StepStone dagegen im Schnitt nur 3.391 € brutto/Monat (Spanne rund 2.900–3.950 €). Die Werte sollten wegen unterschiedlicher Erhebungsmethodik nicht gemittelt, sondern als Bandbreite verstanden werden.
Was ist der Unterschied zwischen Elektromaschinenbauer/in und Elektroniker/in für Betriebstechnik?
Elektromaschinenbauer/innen sind auf rotierende elektrische Maschinen selbst spezialisiert – vor allem Wickeltechnik, Reparatur und Neubau von Motoren, Generatoren und Transformatoren. Elektroniker/innen für Betriebstechnik betreuen dagegen die gesamte elektrotechnische Betriebsanlage eines Unternehmens, von Schalt- und Steueranlagen über Energieversorgung bis zu Kommunikations- und Beleuchtungstechnik, tauschen defekte Motoren im Zweifel eher aus als sie neu zu wickeln.
Kann man Meister/in im Elektromaschinenbauer-Handwerk werden?
Ja. Die Meisterprüfung ist in der Elektromaschinenbauermeisterverordnung (ElektroMbMstrV) vom 21. Februar 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 62, in Kraft seit 1.3.2024) geregelt und führt zum Abschluss 'Bachelor Professional im Elektromaschinenbauer-Handwerk'. Der Meistertitel ist Voraussetzung, um das zulassungspflichtige Handwerk selbstständig zu betreiben.
Ist Elektromaschinenbauer ein zulassungspflichtiges Handwerk?
Ja. Die Handwerksordnung führt 'Elektromaschinenbauer' in Anlage A unter Nummer 26 als zulassungspflichtiges Gewerbe (§ 1 Absatz 2 HwO). Für die selbstständige Ausübung ist grundsätzlich der Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation erforderlich.
Welche Zertifikate und Weiterbildungen sind für Elektromaschinenbauer/innen wichtig?
Zentral ist der Status als Elektrofachkraft nach DGUV Vorschrift 3 sowie häufig eine Einstufung als elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP). Je nach Betrieb kommen Schweißschein (für Gehäuse- und Gestellarbeiten) und Kran- bzw. Staplerschein für die Werkstattlogistik hinzu. Der klassische Aufstiegsweg ist die Meisterprüfung im Elektromaschinenbauer-Handwerk nach ElektroMbMstrV.
Quellen
- Handwerksordnung, Anlage A (Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke), Nummer 26 Elektromaschinenbauer, Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- ElekMaschBHwOAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik nach der Handwerksordnung, § 1 und § 2, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- ElekMaschBBBiGAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik nach dem Berufsbildungsgesetz, § 1 und § 2, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- ElektroMbMstrV - Elektromaschinenbauermeisterverordnung vom 21. Februar 2024, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- Elektromaschinenbauer/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
- Elektromaschinenbauer/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
- Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik - Gehalt und Verdienst, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
- Genealogie des Berufs Elektromaschinenbauer/in (staatliche Anerkennungen 1940-1975), Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), abgerufen am 2026-08-10
- Ausbildung im Elektromaschinenbau (Praxisbeispiel Betrieb), EMB Elektromaschinenbau Wittlich GmbH, abgerufen am 2026-08-10
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026