Lebenslauf Muster Bootsbauer/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Bootsbauer/in ist ein staatlich anerkannter, dualer Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO): Die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin" (BootsbAusbV 2011, in Kraft seit 1. August 2011) regelt eine dreieinhalbjährige Ausbildung mit zwei Fachrichtungen - "Neu-, Aus- und Umbau" und "Technik". Rechtlich zugeordnet ist der Beruf dem Gewerbe Nummer 28 "Boots- und Schiffbauer" der Anlage A der Handwerksordnung und damit einem zulassungspflichtigen Handwerk: Wer sich selbstständig macht, braucht dafür grundsätzlich die Meisterprüfung (oder einen gleichwertigen Nachweis) und die Eintragung in die Handwerksrolle. Bootsbauer/innen bauen, reparieren und warten Boote und Yachten aus Holz, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und Metall - von Rumpf und Deck über Innenausbau und Masten bis zu den technischen Anlagen an Bord. Gehaltsangaben unterscheiden sich zwischen den Portalen erheblich (siehe unten); Ausbildungsbetriebe sind vor allem Bootswerften an Küste und Binnenseen, etwa an Ostsee und Bodensee.
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Profil
Gelernter Bootsbauer mit Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau und über 6 Jahren Berufserfahrung im Yachtbau an der Ostseeküste. Sicher in der Verarbeitung von Holz, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und Metall bei Neubau, Umbau, Reparatur und Refit von Segel- und Motoryachten. Erfahrung in Rumpf- und Deckskonstruktion, Innenausbau, Oberflächenbehandlung und dem Einbau technischer Bordsysteme. Arbeitet präzise nach Zeichnung und Schablone, ist sowohl in der Werfthalle als auch bei Arbeiten im Freien belastbar und legt Wert auf sauberes, seetüchtiges Handwerk.
Berufserfahrung
- Neubau und Umbau von Segel- und Motoryachten aus Holz und GFK nach Konstruktionszeichnung
- Herstellen und Instandhalten von Rümpfen, Decks und Aufbauten
- Innenausbau inklusive Möbel-, Verkleidungs- und Isolierarbeiten
- Qualitätskontrolle, Maßprüfung und Endabnahme vor der Übergabe an Kund/innen
- Reparatur und Refit von Yachten und kleinen Fischereifahrzeugen
- Laminierarbeiten mit glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), Osmosesanierung an Rümpfen
- Anfertigen von Schablonen, Vorrichtungen und Formen für Bauteile
- Oberflächenbehandlung, Grundierung und Lackierung
- Mitarbeit bei Holz-, GFK- und Metallbearbeitung unter Anleitung
- Unterstützung bei Zuschnitt-, Zurichte- und Montagearbeiten
- Pflege und Wartung von Werkzeugen, Maschinen und Vorrichtungen
Ausbildung
- Duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin (BootsbAusbV 2011), Regelausbildungsdauer 3,5 Jahre
- Schwerpunkte: Herstellen und Instandhalten von Rümpfen und Decks, Innenausbau, Herstellen von Aufbauten, Oberflächenbehandlung
- Zwischenprüfung nach dem 2. Ausbildungsjahr, Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 bei der Handwerkskammer Flensburg abgelegt
- Berufsschulunterricht im Blockunterricht in der länderübergreifenden Fachklasse Bootsbau, Standort Lübeck-Travemünde
- Vertiefende Qualifikation in der Verarbeitung glasfaserverstärkter Kunststoffe (GFK) für den Boots- und Yachtbau
- Prüfung nach DVS-Richtlinie 2220 bestanden
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Bootsbauer/in
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Profil
Gelernter Bootsbauer mit Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau und über 6 Jahren Berufserfahrung im Yachtbau an der Ostseeküste. Sicher in der Verarbeitung von Holz, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und Metall bei Neubau, Umbau, Reparatur und Refit von Segel- und Motoryachten. Erfahrung in Rumpf- und Deckskonstruktion, Innenausbau, Oberflächenbehandlung und dem Einbau technischer Bordsysteme. Arbeitet präzise nach Zeichnung und Schablone, ist sowohl in der Werfthalle als auch bei Arbeiten im Freien belastbar und legt Wert auf sauberes, seetüchtiges Handwerk.
Berufserfahrung
- Neubau und Umbau von Segel- und Motoryachten aus Holz und GFK nach Konstruktionszeichnung
- Herstellen und Instandhalten von Rümpfen, Decks und Aufbauten
- Innenausbau inklusive Möbel-, Verkleidungs- und Isolierarbeiten
- Qualitätskontrolle, Maßprüfung und Endabnahme vor der Übergabe an Kund/innen
- Reparatur und Refit von Yachten und kleinen Fischereifahrzeugen
- Laminierarbeiten mit glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), Osmosesanierung an Rümpfen
- Anfertigen von Schablonen, Vorrichtungen und Formen für Bauteile
- Oberflächenbehandlung, Grundierung und Lackierung
- Mitarbeit bei Holz-, GFK- und Metallbearbeitung unter Anleitung
- Unterstützung bei Zuschnitt-, Zurichte- und Montagearbeiten
- Pflege und Wartung von Werkzeugen, Maschinen und Vorrichtungen
Ausbildung
- Duale Ausbildung nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin (BootsbAusbV 2011), Regelausbildungsdauer 3,5 Jahre
- Schwerpunkte: Herstellen und Instandhalten von Rümpfen und Decks, Innenausbau, Herstellen von Aufbauten, Oberflächenbehandlung
- Zwischenprüfung nach dem 2. Ausbildungsjahr, Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2 bei der Handwerkskammer Flensburg abgelegt
- Berufsschulunterricht im Blockunterricht in der länderübergreifenden Fachklasse Bootsbau, Standort Lübeck-Travemünde
- Vertiefende Qualifikation in der Verarbeitung glasfaserverstärkter Kunststoffe (GFK) für den Boots- und Yachtbau
- Prüfung nach DVS-Richtlinie 2220 bestanden
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Gelernter Bootsbauer mit Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau und über 6 Jahren Berufserfahrung im Yachtbau an der Ostseeküste. Sicher in der Verarbeitung von Holz, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und Metall bei Neubau, Umbau, Reparatur und Refit von Segel- und Motoryachten. Erfahrung in Rumpf- und Deckskonstruktion, Innenausbau, Oberflächenbehandlung und dem Einbau technischer Bordsysteme. Arbeitet präzise nach Zeichnung und Schablone, ist sowohl in der Werfthalle als auch bei Arbeiten im Freien belastbar und legt Wert auf sauberes, seetüchtiges Handwerk.
Berufserfahrung
2021 - heute
Bootsbauer, Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau
Ostsee Yachtwerft GmbH, Kiel
- Neubau und Umbau von Segel- und Motoryachten aus Holz und GFK nach Konstruktionszeichnung
- Herstellen und Instandhalten von Rümpfen, Decks und Aufbauten
- Innenausbau inklusive Möbel-, Verkleidungs- und Isolierarbeiten
- Qualitätskontrolle, Maßprüfung und Endabnahme vor der Übergabe an Kund/innen
2018 - 2021
Bootsbauer-Geselle
Bootswerft Nordlicht, Flensburg
- Reparatur und Refit von Yachten und kleinen Fischereifahrzeugen
- Laminierarbeiten mit glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), Osmosesanierung an Rümpfen
- Anfertigen von Schablonen, Vorrichtungen und Formen für Bauteile
- Oberflächenbehandlung, Grundierung und Lackierung
2015 - 2018
Auszubildender Bootsbauer, Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau
Bootswerft Feddersen, Flensburg
- Mitarbeit bei Holz-, GFK- und Metallbearbeitung unter Anleitung
- Unterstützung bei Zuschnitt-, Zurichte- und Montagearbeiten
- Pflege und Wartung von Werkzeugen, Maschinen und Vorrichtungen
Ausbildung
2015 - 2018
Ausbildung zum Bootsbauer, Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau
Bootswerft Feddersen, Flensburg (Ausbildungsbetrieb) / Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck, Standort Lübeck-Travemünde
2022
Zertifikatslehrgang Kunststofflaminierer und -kleber (DVS-Richtlinie 2220)
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
Kenntnisse
- SkillNiveau
- Rumpf- und Deckskonstruktion (Holz)Experte
- GFK-/CFK-LaminierenFortgeschritten
- Metallbau und -verbindungenFortgeschritten
- Oberflächenbehandlung und LackierungExperte
- Technische Zeichnungen lesen und Schablonen anfertigenFortgeschritten
- Holzbearbeitungsmaschinen und HandwerkzeugeFortgeschritten
- Riggen und MastenbauGrundkenntnisse
- MS OfficeGrundkenntnisse
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGut (B2, technische Fachbegriffe im Yacht- und Bootsbau)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Bootsbauer/in
Neubau und Umbau
- Rümpfe und Decks aus Holz, GFK und Verbundwerkstoffen nach Zeichnung und Schablone hergestellt
- Aufbauten, Kajüten und Innenausbauten für Segel- und Motoryachten gefertigt und montiert
- Masten und Spieren nach Vorgaben gesetzt und Riggsysteme ausgerüstet
Reparatur und Refit
- Schäden an Rumpf, Deck und Aufbauten fachgerecht instandgesetzt
- Osmoseschäden an GFK-Rümpfen erkannt, saniert und neu laminiert
- Alte Beschichtungen entfernt und Oberflächen neu aufgebaut (Grundierung, Schleifen, Lackierung)
Werkstoffverarbeitung
- Faserverbundwerkstoffe (GFK/CFK) im Handlaminierverfahren verarbeitet
- Hölzer und Holzwerkstoffe manuell und maschinell be- und verarbeitet
- Eisen- und Nichteisenmetalle für Beschläge und Konstruktionsteile bearbeitet
Technik an Bord
- Technische Anlagen und Systeme an Bord eingebaut und Funktionsprüfungen durchgeführt
- Dämm- und Isolierungstechniken sowie Maßnahmen zum Brandschutz angewendet
- Ein- und Auswinterung von Booten und technischen Anlagen durchgeführt
Qualität und Kundenkontakt
- Maß- und Passgenauigkeit von Bauteilen durch Messen, Prüfen und Anreißen sichergestellt
- Kund/innen zu Reparatur- und Umbauwünschen beraten
- Qualitätssichernde Maßnahmen und Endabnahmen dokumentiert
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Bootsbauer/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Rumpf- und Deckskonstruktion aus Holz, GFK und Verbundwerkstoffen
- Laminieren und Verarbeiten von Faserverbundwerkstoffen (GFK/CFK)
- Herstellen lösbarer und unlösbarer Verbindungen (Holz, Metall)
- Oberflächenbehandlung und Beschichtung
- Einbau und Wartung technischer Bordsysteme (Fachrichtung Technik)
- Lesen und Anfertigen technischer Zeichnungen und Schablonen
- Bedienen von Holzbearbeitungsmaschinen und Handwerkzeugen
- Osmose- und Rumpfsanierung an GFK-Booten
Zertifikate
- Gesellenbrief Bootsbauer/in, Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau oder Technik (nach BootsbAusbV 2011)
- Kunststofflaminierer/-kleber-Zertifikat nach DVS-Richtlinie 2220
- Boots- und Schiffbauermeister/in (Meisterprüfung, Voraussetzung für die Selbstständigkeit im zulassungspflichtigen Handwerk)
- Stapler- bzw. Kranschein (betriebsabhängig)
- Nachweis der Höhentauglichkeit (bei Arbeiten auf Gerüsten oder an Masten)
Soft Skills
- Handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen
- Präzision und Sorgfalt bei sicherheitsrelevanten Bauteilen
- Teamfähigkeit in der Werfthalle
- Belastbarkeit bei Arbeiten im Freien und wechselnder Witterung
- Kundenorientierung bei Reparatur- und Umbauaufträgen
- Selbstständige Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein
Ausbildung und Gehalt als Bootsbauer/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Bootsbauer/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO), geregelt durch die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin" (BootsbAusbV 2011) vom 8. Juni 2011 (BGBl. I S. 1058), in Kraft seit 1. August 2011. Rechtsgrundlage und Einordnung: Nach § 1 BootsbAusbV 2011 wird der Ausbildungsberuf sowohl nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes als auch nach § 25 der Handwerksordnung staatlich anerkannt - und zwar zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 28 "Boots- und Schiffbauer" der Anlage A der Handwerksordnung. Damit ist der Beruf einem zulassungspflichtigen Handwerk zugeordnet: Eine selbstständige Betriebsgründung setzt die Eintragung in die Handwerksrolle voraus, für die in der Regel eine bestandene Meisterprüfung (alternativ ein gleichwertiger Hochschul- oder Fachschulabschluss, eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung) erforderlich ist. Dauer und Struktur: Die Ausbildung dauert nach § 2 dreieinhalb Jahre und gliedert sich laut § 3 in gemeinsame Ausbildungsinhalte sowie die Ausbildung in einer von zwei Fachrichtungen: (1) Neu-, Aus- und Umbau oder (2) Technik. In der Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau liegt der Schwerpunkt auf Herstellung und Instandhaltung von Rümpfen, Decks, Aufbauten, Masten und Spieren sowie Oberflächen. In der Fachrichtung Technik stehen Prüfung, Montage und Wartung technischer Anlagen an Bord im Vordergrund - von bordelektrischen und -elektronischen Komponenten über Energiespeicher und Antriebstechnik bis zu Riggsystemen. Nach § 4 gliedert sich das Ausbildungsberufsbild in vier Abschnitte: A (berufsprofilgebende Fertigkeiten für beide Fachrichtungen gemeinsam), B (Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau), C (Fachrichtung Technik) und D (integrative Inhalte wie Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz, Umweltschutz, Qualitätssicherung). Prüfung: Nach § 6 besteht die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung aus zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen; Teil 1 (i. d. R. zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres) fließt mit 25 Prozent, Teil 2 mit 75 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Die Ausbildung findet dual im Ausbildungsbetrieb (überwiegend Bootswerften, Reparaturbetriebe für Boote und Yachten sowie Zulieferbetriebe) und in der Berufsschule statt, oft ergänzt durch überbetriebliche Ausbildungsabschnitte, wenn ein Betrieb nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln kann. Vorgängerregelung: Bis zum 31.7.2011 galt die "Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer/zur Bootsbauerin" vom 26.6.2000 (BGBl. I S. 987). Diese ältere Fassung war ein Monoberuf ohne Fachrichtungen; sie wurde zum 1.8.2011 durch die BootsbAusbV 2011 mit den beiden heutigen Fachrichtungen abgelöst. Weiterbildung: Nach der Gesellenprüfung stehen unter anderem die Aufstiegsfortbildung zum/zur Boots- und Schiffbauermeister/in sowie fachliche Zusatzqualifikationen offen, etwa Zertifikatslehrgänge zur Verarbeitung glasfaserverstärkter Kunststoffe (z. B. Kunststofflaminierer/-kleber nach DVS-Richtlinie 2220). Die Meisterprüfung ist zugleich die reguläre Voraussetzung für die Ausbildereignung und für die Eintragung in die Handwerksrolle bei einer Betriebsgründung. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Die vier recherchierten Gehaltsportale weichen deutlich voneinander ab und werden hier bewusst nicht gemittelt. Gehalt.de nennt für Bootsbauer/innen ein auffällig hohes Bruttomonatsgehalt: Median 4.510 € (55.925 €/Jahr), unteres Quartil 4.043 €, oberes Quartil 5.031 € (Vollzeitbasis 40 Wochenstunden, Stichprobengröße nicht angegeben). StepStone kommt zu einem deutlich niedrigeren Wert von im Schnitt 36.100 €/Jahr (rund 3.008 €/Monat), Spanne 29.200-42.400 €/Jahr, basierend auf einer eigenen Auswertung realer Stellenanzeigen und anonymisierter Nutzerdaten; das Einstiegsgehalt wird dort mit rund 28.800 €/Jahr beziffert. Gehaltsvergleich.com liegt mit einem Median von 2.543 €/Monat (Spanne 2.044-3.134 €/Monat, 43 Datensätze, Vollzeitbasis) nochmals darunter. Die Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten Quelle beträgt damit fast das Doppelte - ein Hinweis darauf, dass die Portale unterschiedliche Stichproben, Regionen und Erhebungsmethoden verwenden. Für die Ausbildungszeit nennt ausbildung.de tarifabhängige Ausbildungsvergütungen von 724 bis 1.113 € im ersten bis 1.014 bis 1.303 € im vierten Ausbildungshalbjahr sowie ein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung von 2.100 bis 2.500 € brutto/Monat - näher an der unteren Quelle als an gehalt.de. Mit Meisterqualifikation und Berufserfahrung sind laut mehreren Quellen auch Gehälter oberhalb von 4.000 €/Monat erreichbar. |
Was verdient man als Bootsbauer/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehalt.de
4.043 € – 5.031 €, Median 4.510 €
Bruttomonatsgehalt Vollzeit (40 Wochenstunden), aus Jahreswerten (50.130-62.389 €/Jahr) umgerechnet, Stichprobengröße und Erhebungsdatum nicht angegeben; deutlich höher als alle anderen Quellen. Nicht mit den übrigen Quellen mitteln.
StepStone
2.433 € – 3.533 €, Median 3.008 €
Bruttomonatsgehalt, aus Jahreswerten (29.200-42.400 €/Jahr, Ø 36.100 €/Jahr) umgerechnet, Basiert laut Anbieter auf eigener Auswertung realer Stellenanzeigen und anonymisierter Nutzerdaten. Einstiegsgehalt lt. Quelle ca. 28.800 €/Jahr.
Gehaltsvergleich.com
2.044 € – 3.134 €, Median 2.543 €
Bruttomonatsgehalt bei Vollzeit (40 Wochenstunden), 43 Datensätze, Niedrigste der vier Quellen; Datenerhebung laut Anbieter über die letzten zwei Jahre.
ausbildung.de (Einstiegsgehalt nach der Ausbildung)
2.100 € – 2.500 €
Brutto-Einstiegsgehalt pro Monat direkt nach Ausbildungsabschluss, laut Seite Stand 14.7.2026, Gleiche Quelle nennt zusätzlich Ausbildungsvergütungen von 724-1.303 €/Monat je nach Ausbildungsjahr und Tarifbindung (z. B. Holz- und Kunststoffindustrie-Tarifvertrag NRW).
Die Quellen liegen 1.967 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Bootsbauer/in-Lebenslauf
Do
- Fachrichtung (Neu-, Aus- und Umbau oder Technik) im Lebenslauf klar benennen
- Verarbeitete Werkstoffe konkret nennen (Holz, GFK/CFK, Metall) statt allgemein "Materialien"
- Zertifikate wie Kunststofflaminierer-Nachweis oder Kranschein gesondert auflisten
- Bei Meisterqualifikation auf die Voraussetzung für die Selbstständigkeit im zulassungspflichtigen Handwerk hinweisen
- Erfahrung mit Neubau, Reparatur/Refit und Wartung differenzieren - das sind unterschiedliche Tätigkeitsschwerpunkte
- Regionale Werftschwerpunkte (z. B. Ostsee, Bodensee) nennen, wenn ortsgebunden gesucht wird
Don't
- Nicht "Bootsbauer/in" und "Boots- und Schiffbauer" als zwei unterschiedliche Berufe darstellen - es handelt sich um Ausbildungsbezeichnung und Handwerksrollen-Gewerbe desselben Berufs
- Keine Meisterqualifikation behaupten, wenn nur der Gesellenbrief vorliegt - die Meisterpflicht für die Selbstständigkeit ist rechtlich relevant
- Gehaltsangaben aus einer einzelnen Quelle nicht als allgemeingültig darstellen - die Portale weichen stark voneinander ab
- Die beiden Fachrichtungen nicht vermischen, wenn nur eine davon absolviert wurde
- Keine erfundenen Werftnamen oder Prüfungsdaten als eigene Berufserfahrung ausgeben
- Arbeiten im Freien und wechselnde Witterungsbedingungen nicht verschweigen, wenn danach gefragt wird
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Bootsbauer/in
Ist Bootsbauer/in ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Ja. Bootsbauer/in ist ein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO), geregelt durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin (BootsbAusbV 2011) vom 8. Juni 2011. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.
Welche Fachrichtungen gibt es beim Bootsbauer?
Nach § 3 BootsbAusbV 2011 gibt es zwei Fachrichtungen: Neu-, Aus- und Umbau (Schwerpunkt Rumpf, Deck, Aufbauten, Innenausbau, Masten) und Technik (Schwerpunkt technische Anlagen und Systeme an Bord, z. B. Bordelektrik, Energiespeicher, Antriebs- und Riggtechnik). Die Vorgängerverordnung von 2000 kannte diese Unterscheidung noch nicht.
Ist Bootsbauer ein zulassungspflichtiges Handwerk?
Ja. Der Beruf ist dem Gewerbe Nummer 28 "Boots- und Schiffbauer" der Anlage A der Handwerksordnung zugeordnet - einem zulassungspflichtigen Handwerk. Für eine selbstständige Betriebsgründung ist deshalb grundsätzlich die Eintragung in die Handwerksrolle nötig, die eine bestandene Meisterprüfung (oder einen gleichwertigen Nachweis) voraussetzt.
Was ist der Unterschied zwischen "Bootsbauer/in" und "Boots- und Schiffbauer"?
Es handelt sich um denselben Beruf mit zwei unterschiedlichen Bezeichnungen aus zwei Rechtsquellen: "Bootsbauer/in" ist die Berufsbezeichnung aus der Ausbildungsordnung (BootsbAusbV 2011), "Boots- und Schiffbauer" ist der Name des zugehörigen Gewerbes in Anlage A der Handwerksordnung (§ 1 BootsbAusbV 2011).
Wie viel verdient man als Bootsbauer/in?
Die Angaben der Gehaltsportale schwanken stark: Gehaltsvergleich.com nennt einen Median von 2.543 €/Monat, StepStone im Schnitt rund 3.008 €/Monat, Gehalt.de einen deutlich höheren Median von 4.510 €/Monat. Das Einstiegsgehalt direkt nach der Ausbildung liegt laut ausbildung.de bei 2.100 bis 2.500 € brutto/Monat.
Wo arbeiten Bootsbauer/innen typischerweise?
Hauptsächlich in Bootswerften, Reparatur- und Refit-Betrieben für Boote und Yachten sowie bei Zulieferbetrieben, vor allem an Küsten- und Seenregionen wie Ostsee, Nordsee und Bodensee. Gearbeitet wird sowohl in Werfthallen als auch im Freien bei wechselnden Witterungsbedingungen.
Braucht man einen Meisterbrief, um sich selbstständig zu machen?
In der Regel ja: Da Boots- und Schiffbauer ein zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A der Handwerksordnung ist, setzt die Eintragung in die Handwerksrolle für eine eigene Betriebsgründung normalerweise die bestandene Meisterprüfung voraus - alternativ einen gleichwertigen Hochschul- oder Fachschulabschluss, eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung.
Quellen
- BootsbAusbV 2011 - Verordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- Anlage A HwO - Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke (Nr. 28 Boots- und Schiffbauer), Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-10
- Bootsbauer/in (ohne Fachrichtungen) - Archiv, ehemaliger Ausbildungsberuf bis 31.7.2011, Bundesagentur für Arbeit (BERUFENET-Archiv), abgerufen am 2026-08-10
- Bootsbauer Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau/Bootsbauerin Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau, Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR), abgerufen am 2026-08-10
- Bootsbauer Fachrichtung Technik/Bootsbauerin Fachrichtung Technik, Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR), abgerufen am 2026-08-10
- Bootsbauer/-in » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
- Bootsbauer/in Gehälter in Deutschland, StepStone, abgerufen am 2026-08-10
- Gehalt: Bootsbauer - Infos zum Verdienst, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
- Bootsbauer/in Ausbildung: Infos, Gehalt & freie Plätze, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-10
- Jobbörse - Landesinnung Bootsbau Schleswig-Holstein, Landesinnung Bootsbau Schleswig-Holstein, abgerufen am 2026-08-10
- Stellenangebote Bootsbauer Jobs, Jobbörse, kimeta.de, abgerufen am 2026-08-10
- Grundlehrgang für Kunststofflaminierer und -kleber nach DVS 2290, SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, abgerufen am 2026-08-10
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026