Lebenslauf Muster Böttcher/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Böttcher/in (regional auch Küfer/in, Fassbinder/in, Büttner/in oder Schäffler/in genannt – derselbe Beruf, nur unterschiedliche historische Bezeichnungen) ist ein staatlich anerkannter, 3-jähriger dualer Ausbildungsberuf im Handwerk nach § 25 Handwerksordnung, geregelt in der Böttchergewerbe-Ausbildungsverordnung (BöttchAusbV) vom 5. Mai 2010. Böttcher/innen fertigen, reparieren und restaurieren Fässer, Bottiche und Behälter aus Holz für Weingüter, Brennereien, Brauereien und Fassmanufakturen. Seit 14. Februar 2020 ist das Böttcherhandwerk wieder ein zulassungspflichtiges Handwerk der Anlage A HwO (laufende Nummer 49) – zuvor war es von 2004 bis 2020 zulassungsfrei in Anlage B eingeordnet. Der Beruf wird weiterhin regulär ausgebildet, ist aber real extrem selten geworden: Es gibt bundesweit nur noch rund 35 Böttcherbetriebe, und es existiert keine eigene deutsche Berufsschule – der Blockunterricht für Auszubildende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol findet gemeinsam an der Landesberufsschule Pöchlarn in Niederösterreich statt. Gehaltsangaben verschiedener Portale weichen wegen der geringen Datenbasis für diesen seltenen Beruf spürbar voneinander ab.
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Profil
Gelernter Böttcher (Küfer) mit über 10 Jahren Erfahrung in Fassherstellung, -reparatur und -restaurierung für Weingüter, Brennereien und eine Fassmanufaktur. Sicher im Herstellen von Dauben und Böden, im Biegen und Toasten von Eichenfässern sowie in der Instandsetzung historischer Fässer und Bottiche. Ausbildung mit Blockunterricht an der Landesberufsschule Pöchlarn (Österreich), seit 2019 zusätzlich Böttchermeister mit eigener Werkstattverantwortung. Arbeitet präzise, körperlich belastbar und mit Gespür für Holz als Naturmaterial – von der Barrique für die Weinreifung bis zum individuell gefertigten Whiskyfass.
Berufserfahrung
- Herstellung, Reparatur und Restaurierung von Holzfässern und Bottichen für Weingüter, Brennereien und Brauereien
- Auswahl und Zuschnitt von Eichenholz, Biegen der Dauben durch kontrolliertes Erhitzen und Toasten je nach Kundenwunsch
- Kalkulation und Kundenberatung zu Fassgrößen, Holzarten und Toasting-Graden
- Ausbildung und fachliche Anleitung von zwei Auszubildenden in der Werkstatt
- Fertigung neuer Barrique- und Weinfässer sowie Instandsetzung beschädigter Dauben, Böden und Reifen
- Einbau von Armaturen (Spundlöcher, Hähne) und Abdichtung fertiger Fässer
- Auslieferung und Montage vor Ort bei Weingütern und Brennereien
- Mitarbeit bei der Restaurierung historischer Bottiche für ein regionales Heimatmuseum
Ausbildung
- Duale Ausbildung im Böttcherhandwerk, Abschluss mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer
- Blockunterricht gemeinsam mit Auszubildenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol an der Landesberufsschule Pöchlarn (Niederösterreich)
- Schwerpunkte: Holzbearbeitung, Herstellung von Dauben und Böden, Fassherstellung, Oberflächenbehandlung
- Fachpraktische und fachtheoretische Meisterprüfung im Böttcherhandwerk
- Betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse für die Unternehmensführung (Teile III/IV)
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Böttcher/in
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Profil
Gelernter Böttcher (Küfer) mit über 10 Jahren Erfahrung in Fassherstellung, -reparatur und -restaurierung für Weingüter, Brennereien und eine Fassmanufaktur. Sicher im Herstellen von Dauben und Böden, im Biegen und Toasten von Eichenfässern sowie in der Instandsetzung historischer Fässer und Bottiche. Ausbildung mit Blockunterricht an der Landesberufsschule Pöchlarn (Österreich), seit 2019 zusätzlich Böttchermeister mit eigener Werkstattverantwortung. Arbeitet präzise, körperlich belastbar und mit Gespür für Holz als Naturmaterial – von der Barrique für die Weinreifung bis zum individuell gefertigten Whiskyfass.
Berufserfahrung
- Herstellung, Reparatur und Restaurierung von Holzfässern und Bottichen für Weingüter, Brennereien und Brauereien
- Auswahl und Zuschnitt von Eichenholz, Biegen der Dauben durch kontrolliertes Erhitzen und Toasten je nach Kundenwunsch
- Kalkulation und Kundenberatung zu Fassgrößen, Holzarten und Toasting-Graden
- Ausbildung und fachliche Anleitung von zwei Auszubildenden in der Werkstatt
- Fertigung neuer Barrique- und Weinfässer sowie Instandsetzung beschädigter Dauben, Böden und Reifen
- Einbau von Armaturen (Spundlöcher, Hähne) und Abdichtung fertiger Fässer
- Auslieferung und Montage vor Ort bei Weingütern und Brennereien
- Mitarbeit bei der Restaurierung historischer Bottiche für ein regionales Heimatmuseum
Ausbildung
- Duale Ausbildung im Böttcherhandwerk, Abschluss mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer
- Blockunterricht gemeinsam mit Auszubildenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol an der Landesberufsschule Pöchlarn (Niederösterreich)
- Schwerpunkte: Holzbearbeitung, Herstellung von Dauben und Böden, Fassherstellung, Oberflächenbehandlung
- Fachpraktische und fachtheoretische Meisterprüfung im Böttcherhandwerk
- Betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse für die Unternehmensführung (Teile III/IV)
Kenntnisse
Sprachen
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Profil
Gelernter Böttcher (Küfer) mit über 10 Jahren Erfahrung in Fassherstellung, -reparatur und -restaurierung für Weingüter, Brennereien und eine Fassmanufaktur. Sicher im Herstellen von Dauben und Böden, im Biegen und Toasten von Eichenfässern sowie in der Instandsetzung historischer Fässer und Bottiche. Ausbildung mit Blockunterricht an der Landesberufsschule Pöchlarn (Österreich), seit 2019 zusätzlich Böttchermeister mit eigener Werkstattverantwortung. Arbeitet präzise, körperlich belastbar und mit Gespür für Holz als Naturmaterial – von der Barrique für die Weinreifung bis zum individuell gefertigten Whiskyfass.
Berufserfahrung
2019 - heute
Böttchermeister / Werkstattleitung
Fassmanufaktur Holzapfel GmbH, Heilbronn
- Herstellung, Reparatur und Restaurierung von Holzfässern und Bottichen für Weingüter, Brennereien und Brauereien
- Auswahl und Zuschnitt von Eichenholz, Biegen der Dauben durch kontrolliertes Erhitzen und Toasten je nach Kundenwunsch
- Kalkulation und Kundenberatung zu Fassgrößen, Holzarten und Toasting-Graden
- Ausbildung und fachliche Anleitung von zwei Auszubildenden in der Werkstatt
2016 - 2019
Böttchergeselle
Küferei Steinbach, Weinregion Baden
- Fertigung neuer Barrique- und Weinfässer sowie Instandsetzung beschädigter Dauben, Böden und Reifen
- Einbau von Armaturen (Spundlöcher, Hähne) und Abdichtung fertiger Fässer
- Auslieferung und Montage vor Ort bei Weingütern und Brennereien
- Mitarbeit bei der Restaurierung historischer Bottiche für ein regionales Heimatmuseum
Ausbildung
2013 - 2016
Ausbildung zum Böttcher
Küferei Steinbach / Landesberufsschule Pöchlarn (Österreich)
2019
Böttchermeister/in (Meisterbrief)
Handwerkskammer, Meisterschule Böttcherhandwerk
Kenntnisse
- Fassherstellung (Dauben, Böden, Reifen)Experte
- Fassreparatur und -restaurierungExperte
- Biegen und Toasten von HolzfässernFortgeschritten
- Oberflächenbehandlung von HolzFortgeschritten
- Materialkunde EichenholzFortgeschritten
- Kundenberatung (Weingüter, Brennereien)Fortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache
- EnglischGrundkenntnisse
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Böttcher/in
Fassherstellung
- Neubau von Fässern, Bottichen und Behältern aus Holz nach Kundenmaß
- Herstellung von Dauben und Böden sowie Fertigen von Metallreifen zur Fassmontage
- Auswahl und Zuschnitt von Eichenholz je nach Verwendungszweck (Wein-, Bier- oder Spirituosenreifung)
- Biegen der Dauben durch kontrolliertes Erhitzen (Feuer) und Toasten der Fassinnenseite nach Kundenwunsch
Reparatur und Restaurierung
- Instandsetzung beschädigter Fässer, Bottiche und Behälter (Dauben, Böden, Reifen)
- Restaurierung historischer Holzfässer und Bottiche unter Erhalt der Originalsubstanz
- Prüfung und Wiederherstellung der Dichtheit älterer Fässer
- Recycling und fachgerechte Verwertung ausgedienter Fässer, Bottiche und Reststoffe
Montage und Zubehör
- Einbau von Armaturen und Zubehör (Spundlöcher, Hähne, Zapfen)
- Oberflächenbehandlung von Fässern und Bottichen
- Durchführung von Montagearbeiten direkt beim Kunden vor Ort
Werkstatt und Maschinen
- Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten und Maschinen der Böttcherei
- Einhaltung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorgaben beim Arbeiten mit offenem Feuer
- Materialbedarf ermitteln und Werk- sowie Hilfsstoffe disponieren
Kundenberatung und Qualität
- Beratung von Weingütern, Brennereien und Brauereien zu Fassgrößen, Holzarten und Toasting-Graden
- Kalkulation von Zeitaufwand und Kosten für individuelle Fertigungsaufträge
- Durchführung qualitätssichernder Maßnahmen und Endkontrolle der Arbeitsergebnisse
- Anleitung und fachliche Einarbeitung von Auszubildenden in der Werkstatt
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Böttcher/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Fassherstellung (Dauben, Böden, Reifen)
- Fassreparatur und -restaurierung
- Holzbearbeitung und Materialauswahl (v. a. Eichenholz)
- Biegen und Toasten von Holzfässern (Feuerbehandlung)
- Einbau von Armaturen (Spundlöcher, Hähne, Zapfen)
- Oberflächenbehandlung von Holzfässern
- Instandhaltung von Werkzeugen und Maschinen
- Kalkulation und Kundenberatung
Zertifikate
- Gesellenbrief Böttcher/in (Handwerkskammer)
- Böttchermeister/in (Meisterbrief – seit 14.2.2020 wieder Voraussetzung für die Selbstständigkeit, Anlage A HwO)
- Ausbildereignungsschein (AEVO)
- Führerschein Klasse B (für Auslieferung und Montage vor Ort)
Soft Skills
- Handwerkliches Geschick
- Körperliche Belastbarkeit
- Präzision und Sorgfalt
- Gespür für das Naturmaterial Holz
- Teamfähigkeit
- Kundenorientierung
- Bereitschaft zur Arbeit mit offenem Feuer
Ausbildung und Gehalt als Böttcher/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Böttcher/in ist ein staatlich anerkannter, 3-jähriger dualer Ausbildungsberuf im Handwerk. Rechtsgrundlage ist § 25 der Handwerksordnung (HwO) in Verbindung mit der Böttchergewerbe-Ausbildungsverordnung (BöttchAusbV) vom 5. Mai 2010 (BGBl. I S. 601, in Kraft seit 1.8.2010). Die Ausbildung gliedert sich in berufsprofilgebende Fertigkeiten (u. a. Be- und Verarbeiten von Holz, Herstellen von Dauben und Böden, Fertigen von Reifen, Herstellen und Instandsetzen von Fässern, Bottichen und Behältern, Einbauen von Armaturen, Oberflächenbehandlung, Montage und Recycling) und integrative Inhalte (Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Sicherheit, Umweltschutz, Kundenorientierung, Qualitätssicherung u. a.). Zulassungsrechtlich ist das Böttcherhandwerk seit dem 14. Februar 2020 wieder ein zulassungspflichtiges Handwerk der Anlage A HwO (laufende Nummer 49, Fundstelle BGBl. I 2020, 142-143) – für die Neugründung eines eigenen Betriebs ist damit grundsätzlich wieder ein Meisterbrief erforderlich (bestehende Betriebe genießen Bestandsschutz). Von 2004 bis 2020 war der Beruf zulassungsfrei in der Anlage B eingeordnet; die BöttchAusbV selbst verweist textlich noch auf diese ältere Einordnung ("Anlage B, Abschnitt 1"), weil die Ausbildungsordnung nach der HwO-Anlagenreform 2020 nicht redaktionell angepasst wurde. Maßgeblich für die aktuelle Rechtslage ist die geltende Anlage A HwO, nicht der unveränderte Verweistext von 2010. Der Beruf wird weiterhin regulär ausgebildet, ist in der Praxis aber extrem selten: Laut Angaben von handwerk.de gibt es bundesweit nur noch rund 35 Böttcherbetriebe. Eine eigene deutsche Berufsschule existiert für dieses Gewerbe nicht - der theoretische Blockunterricht für Auszubildende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol findet gemeinsam an der Landesberufsschule Pöchlarn (Niederösterreich) statt, in Blöcken von jeweils rund 12 Wochen. Nach der Gesellenprüfung ist die Weiterbildung zum/zur Böttchermeister/in möglich, die seit 2020 wieder Voraussetzung für die selbstständige Betriebsführung ist. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Zum Gehalt von Böttcher/innen liegen vier Portalquellen mit spürbar unterschiedlichen Zahlen vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden - eine amtliche Vergleichszahl aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit war für diesen seltenen Beruf nicht auffindbar. Gehaltsvergleich.com (46 Datensätze, Vollzeit 40 Wochenstunden, brutto/Monat) nennt einen Durchschnitt von 2.630 Euro bei einer Spanne von 2.105 Euro (unteres Quartil) bis 3.124 Euro (oberes Quartil). Für die Ausbildungsvergütung weichen drei Portale erheblich voneinander ab: ausbildung.de nennt 724/854/977 Euro für das 1. bis 3. Lehrjahr (als Tarifmindestlohn seit Januar 2020 bezeichnet), aubi-plus.de nennt 790/900/1.050 Euro, steuerklassen.com nennt deutlich niedrigere 590/690/790 Euro - eine gemeinsame Tarifvertrags-Quelle für diese Differenzen ist nicht erkennbar, ein spezifischer Tarifvertrag für das Böttcherhandwerk konnte nicht identifiziert werden. Beim Einstiegsgehalt nach der Ausbildung sind sich ausbildung.de und steuerklassen.com mit 2.400 bis 2.600 Euro brutto/Monat einig, aubi-plus.de nennt 2.449 Euro. Mit Berufserfahrung werden bis zu 3.400 bis 4.200 Euro genannt, als Böttchermeister/in laut steuerklassen.com 3.500 bis 4.200 Euro. Diese Bandbreite an sich schon uneinheitlichen Portalzahlen spiegelt vermutlich die extrem kleine Grundgesamtheit wider (bundesweit nur rund 35 Betriebe). |
Was verdient man als Böttcher/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
Gehaltsvergleich.com
2.105 € – 3.124 €, Median 2.630 €
Bruttomonatsgehalt bei Vollzeit (40 Wochenstunden), ausgewertet aus 46 Datensätzen der letzten zwei Jahre, 2.630 Euro ist laut Quelle ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel), kein statistischer Median; von/bis entsprechen 1. und 3. Quartil.
ausbildung.de
2.400 € – 2.600 €
Einstiegsgehalt brutto/Monat nach der Ausbildung; zusätzlich Ausbildungsvergütung 724/854/977 Euro für 1.-3. Lehrjahr als Tarifmindestlohn seit Januar 2020 bezeichnet, mit Berufserfahrung bis 4.200 Euro, Seitendatum 14.7.2026; keine Angabe zu Stichprobengröße oder Primärquelle der genannten Zahlen.
aubi-plus.de
Median 2.449 €
Einstiegsgehalt brutto/Monat; zusätzlich Ausbildungsvergütung 790/900/1.050 Euro für 1.-3. Lehrjahr, Seite bezeichnet die Werte selbst als Durchschnittswerte; tatsächliche Vergütung kann laut Quelle abweichen. Weicht sowohl bei Ausbildungsvergütung als auch Einstiegsgehalt von ausbildung.de ab.
steuerklassen.com
2.400 € – 2.600 €
Einstiegsgehalt brutto/Monat; Ausbildungsvergütung 590/690/790 Euro fuer 1.-3. Lehrjahr; mit Erfahrung bis 3.400 Euro, als Meister/in 3.500-4.200 Euro, Seite nennt zusaetzlich einen rechnerischen Durchschnitt von 3.286,40 Euro/Monat unter Berufung auf die Bundesagentur fuer Arbeit als Primaerquelle - diese Zuordnung liess sich nicht verifizieren und wurde deshalb nicht uebernommen, nur die Portal-eigene Spanne.
Die Quellen liegen 181 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.
Dos & Don'ts für den Böttcher/in-Lebenslauf
Do
- Konkrete Fasstypen und Materialien nennen (z. B. Barrique-Fässer, Eichenholz, Weinfässer) statt allgemein "Holzverarbeitung"
- Gesellenbrief/Meisterbrief und ausstellende Handwerkskammer klar benennen
- Den Ausbildungsort an der Landesberufsschule Pöchlarn (Österreich) erwähnen, wenn dort ausgebildet wurde - das ist ein Alleinstellungsmerkmal dieser Ausbildung
- Konkrete Auftraggeber-Branchen nennen (Weingüter, Brennereien, Brauereien, Fassmanufakturen)
- Besondere Fertigkeiten wie Toasten oder Restaurierung historischer Fässer gesondert hervorheben, wenn vorhanden
- Führerschein Klasse B angeben, wenn Montage- oder Auslieferungseinsätze vor Ort Teil der Tätigkeit waren
Don't
- Nicht nur "handwerkliches Geschick" schreiben, ohne es an konkreten Aufgaben (Dauben, Reifen, Toasten) zu zeigen
- Die Bezeichnungen Böttcher/Küfer/Fassbinder nicht als unterschiedliche Berufe darstellen - es ist derselbe Ausbildungsberuf mit regionalen Namen
- Meisterpflicht nicht als durchgehend bestehend darstellen, wenn die Ausbildung vor 2020 abgeschlossen wurde - zwischen 2004 und 2020 war der Beruf zulassungsfrei
- Keine erfundenen Maschinen-, Software- oder Zertifikatsangaben machen
- Arbeit mit offenem Feuer (Biegen/Toasten) nicht verschweigen, wenn im Zielprofil relevant
- Lücken im Lebenslauf nicht unkommentiert lassen, gerade bei einem so kleinen Arbeitsmarkt mit wenigen Betrieben
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Böttcher/in
Was ist der Unterschied zwischen Böttcher und Küfer?
Keiner inhaltlich - es handelt sich um denselben Ausbildungsberuf. Böttcher, Küfer, Büttner, Schäffler, Kübler und Fassbinder sind historisch-regionale Bezeichnungen derselben Tätigkeit (Herstellung und Reparatur von Holzfässern und -behältern). Die offizielle Berufsbezeichnung laut Ausbildungsordnung ist 'Böttcher/in'; im Weinbau wird häufiger 'Küfer/in' verwendet.
Was macht ein/e Böttcher/in genau?
Böttcher/innen fertigen, reparieren und restaurieren Fässer, Bottiche und Behälter aus Holz. Dazu gehören das Zuschneiden und Bearbeiten von Holz (meist Eiche), das Herstellen von Dauben und Böden, das Fertigen von Reifen, das Biegen der Dauben durch kontrolliertes Erhitzen, das Toasten der Fassinnenseite, der Einbau von Armaturen sowie die Instandsetzung und Restaurierung bestehender Fässer und Bottiche für Weingüter, Brauereien, Brennereien und Fassmanufakturen.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Böttcher?
Die duale Ausbildung dauert regulär 3 Jahre und ist bundeseinheitlich in der Böttchergewerbe-Ausbildungsverordnung (BöttchAusbV) von 2010 geregelt. Sie endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer.
Gibt es noch Ausbildungsplätze als Böttcher/in?
Ja, der Beruf wird weiterhin regulär ausgebildet - die Ausbildungsordnung ist aktuell gültig und Ausbildungsportale listen offene Plätze. Allerdings ist das Böttcherhandwerk real extrem selten geworden: Es gibt bundesweit nur noch rund 35 Böttcherbetriebe, entsprechend wenige Ausbildungsplätze pro Jahr.
Wo findet die Berufsschule für Böttcher/innen statt?
Eine eigene deutsche Berufsschule gibt es für dieses Gewerbe nicht. Der theoretische Blockunterricht findet gemeinsam für Auszubildende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol an der Landesberufsschule Pöchlarn in Niederösterreich statt, in Blöcken von jeweils rund 12 Wochen.
Ist Böttcher ein zulassungspflichtiges Handwerk mit Meisterpflicht?
Aktuell ja: Seit dem 14. Februar 2020 gehört das Böttcherhandwerk wieder zur Anlage A der Handwerksordnung (laufende Nummer 49) und ist damit zulassungspflichtig - für eine Betriebsneugründung ist grundsätzlich ein Meisterbrief nötig. Zwischen 2004 und 2020 war der Beruf zulassungsfrei in Anlage B eingeordnet; bestehende Betriebe aus dieser Zeit genießen Bestandsschutz.
Was verdient ein/e Böttcher/in?
Die Angaben verschiedener Gehaltsportale weichen für diesen seltenen Beruf spürbar voneinander ab, ein amtlicher Entgeltatlas-Eintrag der Bundesagentur für Arbeit fehlt. Gehaltsvergleich.com nennt im Schnitt 2.630 Euro brutto/Monat (Spanne 2.105-3.124 Euro), Einstiegsgehälter werden je nach Portal mit 2.400 bis 2.649 Euro angegeben, mit Berufserfahrung sind 3.400 bis 4.200 Euro möglich.
Wo arbeiten Böttcher/innen heute?
Hauptsächlich in eigenständigen Fassmanufakturen und Küfereien sowie bei Weingütern, Brauereien und Brennereien (insbesondere für Whisky- und Rum-Reifung), die eigene Böttcher/innen beschäftigen oder mit Küfereien zusammenarbeiten. Auch die Restaurierung historischer Fässer und Bottiche für Museen oder Sammler gehört zum Tätigkeitsfeld.
Quellen
- BöttchAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung zum Böttcher und zur Böttcherin, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- Anlage A HwO - Verzeichnis der zulassungspflichtigen Handwerke (Nr. 49 Böttcher), Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-11
- Meisterpflicht für zwölf Gewerke der Anlage B1 HwO ist am 14.02.2020 in Kraft getreten, Handwerkskammer Berlin, abgerufen am 2026-08-11
- Bundestag beschließt Meisterpflicht für 12 Handwerksberufe, IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, abgerufen am 2026-08-11
- Ausbildung als Böttcher - Infos und freie Plätze, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-11
- Ausbildung zum/r Böttcher/-in - Infos, Das Handwerk (handwerk.de, ZDH), abgerufen am 2026-08-11
- Böttcher/Böttcherin (Ausbildung) - Berufeprofil, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), abgerufen am 2026-08-11
- Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V. - Ausbildung (Landesberufsschule Pöchlarn), Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V., abgerufen am 2026-08-11
- Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V. - Der Meister, Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V., abgerufen am 2026-08-11
- Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V. - Berufsbild, Verband des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V., abgerufen am 2026-08-11
- Küfer und Böttcher: Fassmacher mit Tradition, Weinfreunde Magazin, abgerufen am 2026-08-11
- Küfer, Wikipedia, abgerufen am 2026-08-11
- Gehalt und Verdienst Böttcher / Böttcherin, aubi-plus.de, abgerufen am 2026-08-11
- Böttcher - Gehalt und Verdienst, ausbildung.de, abgerufen am 2026-08-11
- Böttcher Gehalt - Das verdienen Böttcher, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-11
- Wie viel Gehalt bekommt ein Böttcher?, steuerklassen.com, abgerufen am 2026-08-11
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026