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Lebenslauf Muster Datenschutzbeauftragte/r

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

„Datenschutzbeauftragte/r" ist kein eigenständiger dualer Ausbildungsberuf, sondern eine gesetzlich verankerte Funktion nach Art. 37-39 DSGVO und § 38 BDSG, die auf Basis von Fachkunde und Zuverlässigkeit besetzt wird — meist von Personen mit juristischem, IT- oder betriebswirtschaftlichem Hintergrund plus anerkanntem Zertifikatslehrgang (z. B. „Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)", DEKRA „Fachkraft für Datenschutz" oder GDDcert. EU der GDD). Unternehmen mit in der Regel mindestens 20 Personen, die ständig automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten, müssen nach § 38 BDSG einen DSB bestellen; unabhängig von der Mitarbeiterzahl gilt die Pflicht zudem bei bestimmten risikoreichen Verarbeitungen. Laut StepStone liegt das Bruttojahresgehalt im Schnitt bei rund 57.100 Euro (Spanne ca. 48.400-67.300 Euro), laut jobvector/Gehaltsreporter reicht die Spanne je nach Erfahrung, Branche und Unternehmensgröße von ca. 45.000 Euro im Einstieg bis über 100.000 Euro in Führungspositionen. Wer den Wunschberuf ernsthaft verfolgt, sollte daher weniger nach einer „Ausbildung" suchen als nach einem passenden Erststudium bzw. einer kaufmännischen/IT-Ausbildung in Kombination mit einem anerkannten Zertifikatslehrgang.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Datenschutzbeauftragte/r
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Erfahrene Datenschutzbeauftragte mit betriebswirtschaftlichem Studium und TÜV-Zertifizierung, die seit über fünf Jahren mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung der DSGVO begleitet. Verantwortet die Erstellung und Pflege von Verarbeitungsverzeichnissen, führt interne Datenschutzschulungen durch und ist zentrale Ansprechpartnerin für Aufsichtsbehörden und Betroffene. Kombiniert juristisches Grundverständnis mit praktischer IT-Affinität, um technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) gemeinsam mit Fachabteilungen umzusetzen. Arbeitet sowohl intern als auch als externe Datenschutzbeauftragte für kleinere Mandanten im Rahmen einer Teilzeitbestellung.

Berufserfahrung

2023
Interne Datenschutzbeauftragte
Mustermann Logistik GmbH, Hamburg
  • Bestellung zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 DSGVO für ein Unternehmen mit 180 Beschäftigten
  • Aufbau und Pflege des Verarbeitungsverzeichnisses (Art. 30 DSGVO) für alle Fachbereiche
  • Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) bei neuen IT-Projekten
  • Schulung von rund 150 Mitarbeitenden zu Datenschutzgrundlagen und Meldepflichten bei Datenpannen
  • Ansprechpartnerin für die zuständige Landesdatenschutzaufsicht bei zwei Prüfverfahren
2020
Datenschutzkoordinatorin / Junior-Consultant Datenschutz
Cortex Consulting GmbH, Bremen
  • Unterstützung mehrerer externer Datenschutzbeauftragter bei der Betreuung von Mandanten aus Handel und Gesundheitswesen
  • Erstellung von Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitungsverträgen (AVV) und internen Richtlinien
  • Mitwirkung an der Einführung eines Datenschutz-Management-Systems (DSMS) nach ISO 27701
  • Bearbeitung von Betroffenenanfragen (Auskunft, Löschung) innerhalb gesetzlicher Fristen

Ausbildung

2016 - 2020
Bachelor of Laws (LL.B.), Schwerpunkt Wirtschaftsrecht
Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
  • Vertiefung im IT- und Datenschutzrecht sowie Vertragsrecht
  • Abschlussarbeit zur betrieblichen Umsetzung der DSGVO in kleinen und mittleren Unternehmen
  • Praxissemester in der Rechtsabteilung eines E-Commerce-Unternehmens
2022
Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)"
TÜV Rheinland Akademie
  • Erwerb der Fachkunde nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO und §§ 5, 6, 38 BDSG
  • Prüfungsinhalte: Datenschutzrecht, technisch-organisatorische Maßnahmen, Datenschutzmanagement
  • Bestehen der schriftlichen TÜV-Abschlussprüfung mit Zertifikatserteilung
  • Regelmäßige Fortbildung zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung

Kenntnisse

DSGVO- / BDSG-AnwendungExperte
Erstellung von Verarbeitungsverzeichnissen (Art. 30 DSGVO)Experte
Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)Fortgeschritten
IT-Sicherheit und technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM)Fortgeschritten
Schulung und Sensibilisierung von MitarbeitendenExperte
Management von BetroffenenanfragenExperte
Zusammenarbeit mit AufsichtsbehördenFortgeschritten
MS Office / Datenschutzmanagement-SoftwareFortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1)
FranzösischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Datenschutzbeauftragte/r
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Erfahrene Datenschutzbeauftragte mit betriebswirtschaftlichem Studium und TÜV-Zertifizierung, die seit über fünf Jahren mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung der DSGVO begleitet. Verantwortet die Erstellung und Pflege von Verarbeitungsverzeichnissen, führt interne Datenschutzschulungen durch und ist zentrale Ansprechpartnerin für Aufsichtsbehörden und Betroffene. Kombiniert juristisches Grundverständnis mit praktischer IT-Affinität, um technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) gemeinsam mit Fachabteilungen umzusetzen. Arbeitet sowohl intern als auch als externe Datenschutzbeauftragte für kleinere Mandanten im Rahmen einer Teilzeitbestellung.

Berufserfahrung

2023
Interne Datenschutzbeauftragte
Mustermann Logistik GmbH, Hamburg
  • Bestellung zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 DSGVO für ein Unternehmen mit 180 Beschäftigten
  • Aufbau und Pflege des Verarbeitungsverzeichnisses (Art. 30 DSGVO) für alle Fachbereiche
  • Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) bei neuen IT-Projekten
  • Schulung von rund 150 Mitarbeitenden zu Datenschutzgrundlagen und Meldepflichten bei Datenpannen
  • Ansprechpartnerin für die zuständige Landesdatenschutzaufsicht bei zwei Prüfverfahren
2020
Datenschutzkoordinatorin / Junior-Consultant Datenschutz
Cortex Consulting GmbH, Bremen
  • Unterstützung mehrerer externer Datenschutzbeauftragter bei der Betreuung von Mandanten aus Handel und Gesundheitswesen
  • Erstellung von Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitungsverträgen (AVV) und internen Richtlinien
  • Mitwirkung an der Einführung eines Datenschutz-Management-Systems (DSMS) nach ISO 27701
  • Bearbeitung von Betroffenenanfragen (Auskunft, Löschung) innerhalb gesetzlicher Fristen

Ausbildung

2016 - 2020
Bachelor of Laws (LL.B.), Schwerpunkt Wirtschaftsrecht
Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
  • Vertiefung im IT- und Datenschutzrecht sowie Vertragsrecht
  • Abschlussarbeit zur betrieblichen Umsetzung der DSGVO in kleinen und mittleren Unternehmen
  • Praxissemester in der Rechtsabteilung eines E-Commerce-Unternehmens
2022
Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)"
TÜV Rheinland Akademie
  • Erwerb der Fachkunde nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO und §§ 5, 6, 38 BDSG
  • Prüfungsinhalte: Datenschutzrecht, technisch-organisatorische Maßnahmen, Datenschutzmanagement
  • Bestehen der schriftlichen TÜV-Abschlussprüfung mit Zertifikatserteilung
  • Regelmäßige Fortbildung zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung

Kenntnisse

DSGVO- / BDSG-AnwendungExperte
Erstellung von Verarbeitungsverzeichnissen (Art. 30 DSGVO)Experte
Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)Fortgeschritten
IT-Sicherheit und technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM)Fortgeschritten
Schulung und Sensibilisierung von MitarbeitendenExperte
Management von BetroffenenanfragenExperte
Zusammenarbeit mit AufsichtsbehördenFortgeschritten
MS Office / Datenschutzmanagement-SoftwareFortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischVerhandlungssicher (C1)
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Profil

Erfahrene Datenschutzbeauftragte mit betriebswirtschaftlichem Studium und TÜV-Zertifizierung, die seit über fünf Jahren mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung der DSGVO begleitet. Verantwortet die Erstellung und Pflege von Verarbeitungsverzeichnissen, führt interne Datenschutzschulungen durch und ist zentrale Ansprechpartnerin für Aufsichtsbehörden und Betroffene. Kombiniert juristisches Grundverständnis mit praktischer IT-Affinität, um technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) gemeinsam mit Fachabteilungen umzusetzen. Arbeitet sowohl intern als auch als externe Datenschutzbeauftragte für kleinere Mandanten im Rahmen einer Teilzeitbestellung.

Berufserfahrung

2023

Interne Datenschutzbeauftragte

Mustermann Logistik GmbH, Hamburg

  • Bestellung zur betrieblichen Datenschutzbeauftragten nach Art. 37 DSGVO für ein Unternehmen mit 180 Beschäftigten
  • Aufbau und Pflege des Verarbeitungsverzeichnisses (Art. 30 DSGVO) für alle Fachbereiche
  • Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) bei neuen IT-Projekten
  • Schulung von rund 150 Mitarbeitenden zu Datenschutzgrundlagen und Meldepflichten bei Datenpannen
  • Ansprechpartnerin für die zuständige Landesdatenschutzaufsicht bei zwei Prüfverfahren

2020

Datenschutzkoordinatorin / Junior-Consultant Datenschutz

Cortex Consulting GmbH, Bremen

  • Unterstützung mehrerer externer Datenschutzbeauftragter bei der Betreuung von Mandanten aus Handel und Gesundheitswesen
  • Erstellung von Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitungsverträgen (AVV) und internen Richtlinien
  • Mitwirkung an der Einführung eines Datenschutz-Management-Systems (DSMS) nach ISO 27701
  • Bearbeitung von Betroffenenanfragen (Auskunft, Löschung) innerhalb gesetzlicher Fristen

Ausbildung

2016 - 2020

Bachelor of Laws (LL.B.), Schwerpunkt Wirtschaftsrecht

Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin

2022

Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)"

TÜV Rheinland Akademie

Kenntnisse

  • DSGVO- / BDSG-AnwendungExperte
  • Erstellung von Verarbeitungsverzeichnissen (Art. 30 DSGVO)Experte
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)Fortgeschritten
  • IT-Sicherheit und technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM)Fortgeschritten
  • Schulung und Sensibilisierung von MitarbeitendenExperte
  • Management von BetroffenenanfragenExperte
  • Zusammenarbeit mit AufsichtsbehördenFortgeschritten
  • MS Office / Datenschutzmanagement-SoftwareFortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischVerhandlungssicher (C1)
  • FranzösischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Datenschutzbeauftragte/r

Rechtliche Grundlagen & Compliance

  • Überwachung der Einhaltung von DSGVO, BDSG und bereichsspezifischen Datenschutzvorschriften
  • Beratung der Geschäftsführung zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen bei neuen Projekten
  • Prüfung von Verträgen auf datenschutzrechtliche Konformität (u. a. Auftragsverarbeitungsverträge)
  • Bewertung von Rechtsgrundlagen für Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 6 DSGVO

Beratung & Schulung

  • Konzeption und Durchführung von Datenschutzschulungen für Mitarbeitende und Führungskräfte
  • Sensibilisierung der Belegschaft für Datenschutzrisiken im Arbeitsalltag
  • Beratung von Fachabteilungen bei der datenschutzkonformen Gestaltung neuer Prozesse
  • Erstellung von Leitfäden und internen Richtlinien zum Datenschutz

Technische und organisatorische Maßnahmen

  • Bewertung und Weiterentwicklung technisch-organisatorischer Maßnahmen (TOM) nach Art. 32 DSGVO
  • Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung bei der Umsetzung von Datenschutzanforderungen
  • Mitwirkung an der Auswahl datenschutzfreundlicher Systeme (Privacy by Design/Default)
  • Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) bei risikoreichen Verarbeitungen

Dokumentation & Nachweispflichten

  • Führung und Aktualisierung des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO)
  • Dokumentation von Datenschutzvorfällen und Unterstützung bei Meldungen nach Art. 33/34 DSGVO
  • Erstellung und Pflege von Löschkonzepten
  • Nachweisführung der Datenschutz-Compliance gegenüber Geschäftsleitung und Aufsichtsbehörde

Zusammenarbeit mit Behörden & Betroffenen

  • Zentrale Anlaufstelle für die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde
  • Bearbeitung von Betroffenenanfragen (Auskunft, Berichtigung, Löschung) innerhalb der Fristen
  • Begleitung von Prüfungen und Anfragen der Aufsichtsbehörde
  • Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern zu Datenschutzthemen

Projekt- und Qualitätsmanagement

  • Aufbau und Pflege eines Datenschutz-Management-Systems (DSMS)
  • Steuerung datenschutzrelevanter Projekte im Rahmen des Product-/Change-Managements
  • Durchführung interner Audits zur Überprüfung der Datenschutz-Compliance
  • Reporting an Geschäftsführung/Vorstand zum Stand der Datenschutzorganisation

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Datenschutzbeauftragte/r?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • DSGVO- und BDSG-Kenntnisse
  • Erstellung von Verarbeitungsverzeichnissen
  • Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA)
  • IT-Grundkenntnisse und technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM)
  • Vertragsprüfung (u. a. Auftragsverarbeitungsverträge)
  • Datenschutz-Management-Systeme (DSMS)
  • Meldemanagement bei Datenschutzvorfällen

Zertifikate

  • Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)
  • Fachkraft für Datenschutz (DEKRA)
  • GDDcert. EU - Betrieblicher Datenschutzbeauftragter (GDD)
  • Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r (IHK)
  • ISO/IEC 27001 Grundlagen (optional, ergänzend)

Soft Skills

  • Kommunikationsstärke
  • Durchsetzungsvermögen
  • Analytisches Denken
  • Diskretion und Vertrauenswürdigkeit
  • Moderations- und Schulungskompetenz
  • Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise

Ausbildung und Gehalt als Datenschutzbeauftragte/r im Überblick

Ausbildungsweg„Datenschutzbeauftragte/r" ist in Deutschland kein anerkannter dualer Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz und taucht daher auch nicht mit einer festen Ausbildungsordnung in BERUFENET auf. Es handelt sich um eine gesetzlich definierte Funktion: Nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO wird der oder die Datenschutzbeauftragte auf der Grundlage der beruflichen Qualifikation und insbesondere des Fachwissens auf dem Gebiet des Datenschutzrechts sowie der Fähigkeit zur Erfüllung der in Art. 39 DSGVO genannten Aufgaben benannt. Ergänzend regelt § 38 BDSG die Bestellpflicht für nichtöffentliche Stellen: Seit der Anhebung des Schwellenwerts zum 26. November 2019 müssen Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn sie in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen; unabhängig von dieser Zahl besteht die Pflicht zusätzlich bei Verarbeitungen, die einer Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO unterliegen, sowie bei geschäftsmäßiger Datenverarbeitung zum Zweck der Übermittlung, anonymisierten Übermittlung oder für Markt- und Meinungsforschung. Für öffentliche Stellen gilt die Bestellpflicht nach Art. 37 Abs. 1 lit. a DSGVO i. V. m. §§ 5, 6 BDSG grundsätzlich unabhängig von der Beschäftigtenzahl. Hinweis: Die Bundesregierung plant, die Bestellpflicht im Zuge des Bürokratieabbaus bis Ende 2026 zu ändern bzw. abzuschaffen — dies ist zum Zeitpunkt der Recherche noch nicht beschlossenes Recht und sollte als Ankündigung, nicht als geltende Regel behandelt werden. Da es keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung gibt, führt der praktische Weg in den Beruf meist über ein Erststudium oder eine Ausbildung mit Bezug zu Recht, IT oder Betriebswirtschaft sowie mehrjährige Berufserfahrung, ergänzt um einen anerkannten Zertifikatslehrgang wie „Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)", die DEKRA-Zertifizierung „Fachkraft für Datenschutz", das „GDDcert. EU" der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD) oder den IHK-Zertifikatslehrgang „Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r (IHK)". Solche Zertifikate sind meist zeitlich befristet und müssen durch Rezertifizierung aufrechterhalten werden. Wichtig für die Rollenausübung: Nach Art. 38 DSGVO darf die Position nicht zu Interessenkonflikten führen, weshalb sie in der Regel nicht mit Funktionen wie Geschäftsführung, IT-Leitung oder Personalleitung vereinbar ist; zudem genießen bestellte Datenschutzbeauftragte einen besonderen Kündigungsschutz.
GehaltsspanneDie Gehaltsangaben für Datenschutzbeauftragte streuen je nach Quelle, Berufserfahrung, Branche und Unternehmensgröße spürbar. Laut StepStone Gehaltsvergleich liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei rund 57.100 Euro brutto (ca. 4.758 Euro monatlich), wobei die mittlere Spanne zwischen etwa 48.400 und 67.300 Euro brutto pro Jahr liegt; das Einstiegsgehalt wird dort mit rund 50.000 Euro angegeben. Andere Portale wie jobvector und Gehaltsreporter nennen ein Durchschnittsgehalt von rund 62.000 Euro brutto im Jahr, wobei Berufseinsteiger häufig zwischen 45.000 und 55.000 Euro brutto verdienen und Datenschutzbeauftragte mit mehrjähriger Erfahrung im Schnitt auf etwa 70.000 Euro brutto kommen. In Führungspositionen großer Unternehmen sowie in besonders regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen sind laut diesen Quellen auch Gehälter von deutlich über 100.000 Euro brutto möglich. Externe Datenschutzbeauftragte, die auf Honorar- bzw. Dienstvertragsbasis für mehrere Mandanten tätig sind, unterliegen davon abweichenden, projekt- bzw. vertragsabhängigen Vergütungsmodellen, die sich mit den genannten Angestelltengehältern nicht direkt vergleichen lassen.

Was verdient man als Datenschutzbeauftragte/r? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 4.900 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 09. August 2026.

Dos & Don'ts für den Datenschutzbeauftragte/r-Lebenslauf

Do

  • Wähle bewusst ein Erststudium oder eine Ausbildung mit Bezug zu Recht, IT oder Betriebswirtschaft als solide Basis für die spätere Fachkunde
  • Erwirb frühzeitig einen anerkannten Zertifikatslehrgang (z. B. TÜV, DEKRA, GDDcert. EU oder IHK), um die Fachkunde nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO nachweisen zu können
  • Sammle praktische Erfahrung, etwa als Datenschutzkoordinator/in oder Assistenz eines externen Datenschutzbeauftragten, bevor du die volle Bestellung übernimmst
  • Halte dein Wissen aktuell, da sich Rechtsprechung, Leitlinien der Aufsichtsbehörden und Technik ständig weiterentwickeln
  • Dokumentiere im Lebenslauf konkrete Projekte statt nur Zertifikate aufzulisten
  • Achte bei internen Positionen darauf, dass keine Interessenkonflikte mit Führungsfunktionen entstehen, und weise dies im Lebenslauf transparent aus

Don't

  • Bezeichne den Beruf im Lebenslauf nicht als abgeschlossene duale Ausbildung — es handelt sich um eine gesetzlich definierte Funktion mit Zertifikatslehrgang
  • Verlasse dich nicht ausschließlich auf ein Zertifikat ohne praktische Erfahrung oder Fachwissen in Datenschutzrecht und IT
  • Unterschätze nicht die Unvereinbarkeitsregeln nach Art. 38 DSGVO
  • Verwechsle die Rolle nicht mit einem reinen IT-Sicherheitsjob — Datenschutz umfasst auch rechtliche und organisatorische Aufgaben
  • Gib im Lebenslauf keine veralteten Gehalts- oder Schwellenwertangaben ohne Quellen- bzw. Standangabe an
  • Vernachlässige die Pflicht zur Rezertifizierung nicht — abgelaufene Zertifikate wirken im Bewerbungsprozess unglaubwürdig

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Datenschutzbeauftragte/r

Ist Datenschutzbeauftragte/r ein anerkannter Ausbildungsberuf?

Nein. Es gibt keine duale Ausbildung „Datenschutzbeauftragte/r" nach Berufsbildungsgesetz. Es handelt sich um eine gesetzlich definierte Funktion nach Art. 37-39 DSGVO und § 38 BDSG, die auf Basis von Fachkunde und Zuverlässigkeit besetzt wird — typischerweise durch ein einschlägiges Studium bzw. eine Ausbildung plus einen anerkannten Zertifikatslehrgang.

Ab wann ist ein Unternehmen zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet?

Nach § 38 BDSG müssen nichtöffentliche Stellen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn sie in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen. Unabhängig von dieser Mitarbeiterzahl gilt die Pflicht zusätzlich bei bestimmten risikoreichen Verarbeitungen. Öffentliche Stellen müssen grundsätzlich unabhängig von der Beschäftigtenzahl einen Datenschutzbeauftragten benennen. Eine Reform dieser Schwellenwerte ist für 2026 angekündigt, aber zum Recherchezeitpunkt noch nicht beschlossen.

Welche Zertifikate bzw. Lehrgänge sind für Datenschutzbeauftragte üblich?

Gängig und am Markt anerkannt sind unter anderem „Datenschutzbeauftragte/r (TÜV)", die DEKRA-Zertifizierung „Fachkraft für Datenschutz", das „GDDcert. EU" der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) sowie „Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r (IHK)". Diese Zertifikate weisen die nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO geforderte Fachkunde nach, ersetzen aber keine juristische oder IT-fachliche Grundausbildung.

Was verdient ein/e Datenschutzbeauftragte/r?

Je nach Quelle, Erfahrung und Branche liegt das Bruttojahresgehalt laut StepStone im Schnitt bei rund 57.100 Euro (Spanne ca. 48.400-67.300 Euro), laut jobvector/Gehaltsreporter im Schnitt bei rund 62.000 Euro, mit Einstiegsgehältern zwischen 45.000 und 55.000 Euro und Werten von über 100.000 Euro in Führungspositionen großer Unternehmen.

Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Datenschutzbeauftragten?

Der interne Datenschutzbeauftragte ist Beschäftigter des Unternehmens und übernimmt die Funktion zusätzlich zu oder anstelle anderer Aufgaben, sofern kein Interessenkonflikt besteht. Der externe Datenschutzbeauftragte erfüllt die Aufgaben nach Art. 39 DSGVO auf Grundlage eines Dienstleistungsvertrags für ein oder mehrere Unternehmen, was insbesondere für kleinere Betriebe ohne eigene Datenschutz-Fachkraft eine gängige Lösung ist.

Quellen

  1. § 38 BDSG - Datenschutzbeauftragte nichtöffentlicher Stellen, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen am 2026-08-09
  2. Art. 37 DSGVO – Benennung eines Datenschutzbeauftragten, dsgvo-gesetz.de, abgerufen am 2026-08-09
  3. Art. 39 DSGVO - Aufgaben des Datenschutzbeauftragten, dejure.org, abgerufen am 2026-08-09
  4. Bestellpflicht für DSB erst ab 20 Mitarbeitern, activeMind AG, abgerufen am 2026-08-09
  5. Datenschutzbeauftragter (TÜV) - Prüfung - online buchen, TÜV NORD, abgerufen am 2026-08-09
  6. Zertifizierung zum Betrieblichen Datenschutzbeauftragten (GDDcert. EU), Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD), abgerufen am 2026-08-09
  7. Lehrgang Betrieblicher Datenschutzbeauftragter (IHK), IHK Düsseldorf, abgerufen am 2026-08-09
  8. Datenschutzbeauftragter Gehalt, StepStone, abgerufen am 2026-08-09

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026