Lebenslauf Muster Grundschullehrer/in
Vorlage, Beispiel und Formulierungen
Grundschullehrer/in ist kein dualer Ausbildungsberuf, sondern ein Hochschulberuf: Der Weg führt über ein Lehramtsstudium für die Grundschule bzw. Primarstufe – je nach Bundesland als Bachelor plus Master of Education oder als Erstes Staatsexamen – und anschließend über den Vorbereitungsdienst (Referendariat), der mit der Zweiten Staatsprüfung endet. Von Studienbeginn bis zur vollen Lehrbefähigung vergehen in der Regel rund fünf bis sieben Jahre, denn der Vorbereitungsdienst dauert je nach Land zwischen 12 und 24 Monaten. Verbeamtete Grundschullehrkräfte werden je nach Bundesland nach A 12 oder A 13 besoldet; das Grundgehalt in der Eingangsstufe liegt 2026 laut lehrer-infoportal.com bei rund 4.200 bis 4.800 Euro brutto in A 12 und rund 4.900 bis 5.400 Euro brutto in A 13, während GEW und Deutsches Schulportal die Differenz zwischen beiden Gruppen mit etwa 400 bis 500 Euro monatlich beziffern. Entscheidend für die eigene Einordnung ist das Bundesland: Nordrhein-Westfalen hat die Überleitung nach A 13 zum 1. August 2026 vollzogen, Hessen und Bayern stecken in Stufenplänen bis 2028, und Baden-Württemberg sowie das Saarland zahlen Stand 2026 weiterhin A 12.
Zuletzt aktualisiert am
Profil
Staatlich geprüfte Grundschullehrkraft mit Zweitem Staatsexamen und sechs Jahren Unterrichtserfahrung in den Jahrgangsstufen 1 bis 4, fachliche Schwerpunkte Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Erfahren in der Klassenleitung stark heterogener Lerngruppen mit hohem Anteil an Kindern mit Deutsch als Zweitsprache sowie in zieldifferenter Förderung im gemeinsamen Unterricht. Entwickelt und erprobt Materialien zur inneren Differenzierung und arbeitet eng mit Förderschullehrkräften, Schulsozialarbeit und Erziehungsberechtigten zusammen. Seit 2023 Medienbeauftragte der Schule und Mitglied der Steuergruppe Schulentwicklung, verantwortlich für die Fortschreibung des schulischen Medienkonzepts.
Berufserfahrung
- Klassenleitung einer jahrgangsgemischten Lerngruppe mit 26 Kindern über den gesamten Grundschuldurchgang, davon rund 40 Prozent mit Deutsch als Zweitsprache
- Planung und Durchführung von rund 27 Wochenstunden Unterricht in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht auf Basis des Bildungsplans
- Aufbau eines Wochenplan- und Stationenkonzepts zur inneren Differenzierung
- Durchführung von Lernentwicklungsgesprächen, Elternabenden und Erstellung der Gutachten für den Übergang in die weiterführende Schule
- Medienbeauftragte der Schule seit 2023: Fortschreibung des Medienkonzepts, Einführung von Tablet-Koffern, schulinterne Mikrofortbildungen
- Eigenverantwortlicher Vertretungsunterricht in den Jahrgangsstufen 2 bis 4 in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
- Mitarbeit im Förderband Lesen: Kleingruppenförderung für Kinder mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb, dokumentiert über individuelle Förderpläne
- Begleitung des offenen Ganztags in Kooperation mit dem Träger der Jugendhilfe
- Mitgestaltung von Projektwochen zu Verkehrserziehung und Nachhaltigkeit inklusive Elterninformation
Ausbildung
- 120 Stunden berufsbegleitende Fortbildung zu Medienkonzeptarbeit, Lernplattformen und Urheberrecht bzw. Datenschutz im Schulkontext
- Abschlussprojekt: schulinternes Medienkonzept für die Jahrgangsstufen 1 bis 4
- Qualifikation zur schulischen Medienbeauftragten
- 18 Monate Vorbereitungsdienst mit bedarfsdeckendem und angeleitetem Unterricht in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
- Begleitseminare in Pädagogik sowie in den Fachdidaktiken Deutsch und Mathematik
- Zweite Staatsprüfung: zwei unterrichtspraktische Prüfungen, schriftliche Arbeit und mündliche Prüfung, Abschlussnote 1,7
- Thema der schriftlichen Arbeit: Leseflüssigkeit fördern durch Lautlese-Tandems im zweiten Schuljahr
- Regelstudienzeit 10 Semester: sechs Semester Bachelor, vier Semester Master of Education
- Studienfächer Deutsch und Mathematik als Lernbereiche sowie Sachunterricht, dazu Grundschulpädagogik und Bildungswissenschaften
- Praxissemester im dritten Mastersemester mit 15 Wochen an einer Ausbildungsschule
- Masterarbeit zum sprachsensiblen Fachunterricht im Sachunterricht der Grundschule, Abschlussnote 1,8
Kenntnisse
Sprachen
Lebenslauf-Editor: Grundschullehrer/in
Vorbefüllt mit dem Muster oben. Überschreibe die Felder mit deinen eigenen Daten, die Vorschau aktualisiert sich sofort.
Download-Optionen unten am Editor
Profil
Staatlich geprüfte Grundschullehrkraft mit Zweitem Staatsexamen und sechs Jahren Unterrichtserfahrung in den Jahrgangsstufen 1 bis 4, fachliche Schwerpunkte Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Erfahren in der Klassenleitung stark heterogener Lerngruppen mit hohem Anteil an Kindern mit Deutsch als Zweitsprache sowie in zieldifferenter Förderung im gemeinsamen Unterricht. Entwickelt und erprobt Materialien zur inneren Differenzierung und arbeitet eng mit Förderschullehrkräften, Schulsozialarbeit und Erziehungsberechtigten zusammen. Seit 2023 Medienbeauftragte der Schule und Mitglied der Steuergruppe Schulentwicklung, verantwortlich für die Fortschreibung des schulischen Medienkonzepts.
Berufserfahrung
- Klassenleitung einer jahrgangsgemischten Lerngruppe mit 26 Kindern über den gesamten Grundschuldurchgang, davon rund 40 Prozent mit Deutsch als Zweitsprache
- Planung und Durchführung von rund 27 Wochenstunden Unterricht in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht auf Basis des Bildungsplans
- Aufbau eines Wochenplan- und Stationenkonzepts zur inneren Differenzierung
- Durchführung von Lernentwicklungsgesprächen, Elternabenden und Erstellung der Gutachten für den Übergang in die weiterführende Schule
- Medienbeauftragte der Schule seit 2023: Fortschreibung des Medienkonzepts, Einführung von Tablet-Koffern, schulinterne Mikrofortbildungen
- Eigenverantwortlicher Vertretungsunterricht in den Jahrgangsstufen 2 bis 4 in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
- Mitarbeit im Förderband Lesen: Kleingruppenförderung für Kinder mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb, dokumentiert über individuelle Förderpläne
- Begleitung des offenen Ganztags in Kooperation mit dem Träger der Jugendhilfe
- Mitgestaltung von Projektwochen zu Verkehrserziehung und Nachhaltigkeit inklusive Elterninformation
Ausbildung
- 120 Stunden berufsbegleitende Fortbildung zu Medienkonzeptarbeit, Lernplattformen und Urheberrecht bzw. Datenschutz im Schulkontext
- Abschlussprojekt: schulinternes Medienkonzept für die Jahrgangsstufen 1 bis 4
- Qualifikation zur schulischen Medienbeauftragten
- 18 Monate Vorbereitungsdienst mit bedarfsdeckendem und angeleitetem Unterricht in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
- Begleitseminare in Pädagogik sowie in den Fachdidaktiken Deutsch und Mathematik
- Zweite Staatsprüfung: zwei unterrichtspraktische Prüfungen, schriftliche Arbeit und mündliche Prüfung, Abschlussnote 1,7
- Thema der schriftlichen Arbeit: Leseflüssigkeit fördern durch Lautlese-Tandems im zweiten Schuljahr
- Regelstudienzeit 10 Semester: sechs Semester Bachelor, vier Semester Master of Education
- Studienfächer Deutsch und Mathematik als Lernbereiche sowie Sachunterricht, dazu Grundschulpädagogik und Bildungswissenschaften
- Praxissemester im dritten Mastersemester mit 15 Wochen an einer Ausbildungsschule
- Masterarbeit zum sprachsensiblen Fachunterricht im Sachunterricht der Grundschule, Abschlussnote 1,8
Kenntnisse
Sprachen
Kostenlos
PDF mit MUSTER-Wasserzeichen über das ganze Blatt, sofort herunterladen.
Ohne Wasserzeichen: 9,90 €
Einmaliger Kauf, sofortiger Download und Zustellung per E-Mail, keine Anmeldung.
An diese Adresse schicken wir das fertige PDF und die Rechnung. Sie muss nicht die Adresse deines Zahlungskontos sein.
Lebenslauf Beispiel Grundschullehrer/in zum Kopieren
Profil
Staatlich geprüfte Grundschullehrkraft mit Zweitem Staatsexamen und sechs Jahren Unterrichtserfahrung in den Jahrgangsstufen 1 bis 4, fachliche Schwerpunkte Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Erfahren in der Klassenleitung stark heterogener Lerngruppen mit hohem Anteil an Kindern mit Deutsch als Zweitsprache sowie in zieldifferenter Förderung im gemeinsamen Unterricht. Entwickelt und erprobt Materialien zur inneren Differenzierung und arbeitet eng mit Förderschullehrkräften, Schulsozialarbeit und Erziehungsberechtigten zusammen. Seit 2023 Medienbeauftragte der Schule und Mitglied der Steuergruppe Schulentwicklung, verantwortlich für die Fortschreibung des schulischen Medienkonzepts.
Berufserfahrung
08/2021 - heute
Grundschullehrerin, Klassenleitung Jahrgang 1 bis 4
Astrid-Lindgren-Grundschule, Musterstadt
- Klassenleitung einer jahrgangsgemischten Lerngruppe mit 26 Kindern über den gesamten Grundschuldurchgang, davon rund 40 Prozent mit Deutsch als Zweitsprache
- Planung und Durchführung von rund 27 Wochenstunden Unterricht in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht auf Basis des Bildungsplans
- Aufbau eines Wochenplan- und Stationenkonzepts zur inneren Differenzierung
- Durchführung von Lernentwicklungsgesprächen, Elternabenden und Erstellung der Gutachten für den Übergang in die weiterführende Schule
- Medienbeauftragte der Schule seit 2023: Fortschreibung des Medienkonzepts, Einführung von Tablet-Koffern, schulinterne Mikrofortbildungen
02/2019 - 07/2021
Lehrkraft im Angestelltenverhältnis (Vertretungsunterricht Primarstufe)
Grundschule Am Stadtpark, Musterstadt
- Eigenverantwortlicher Vertretungsunterricht in den Jahrgangsstufen 2 bis 4 in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
- Mitarbeit im Förderband Lesen: Kleingruppenförderung für Kinder mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb, dokumentiert über individuelle Förderpläne
- Begleitung des offenen Ganztags in Kooperation mit dem Träger der Jugendhilfe
- Mitgestaltung von Projektwochen zu Verkehrserziehung und Nachhaltigkeit inklusive Elterninformation
Ausbildung
2023
Zertifikatskurs Digitale Medien und Medienbildung in der Grundschule (berufsbegleitend)
Landesinstitut für Lehrkräftebildung, Musterstadt
2017 - 2019
Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt an Grundschulen - Zweites Staatsexamen
Studienseminar Musterstadt / Ausbildungsschule Grundschule Nordstadt
2012 - 2017
Bachelor of Arts und Master of Education, Lehramt an Grundschulen
Universität Musterstadt
Kenntnisse
- Unterrichtsplanung nach Bildungsplan und KerncurriculumSehr gut
- Binnendifferenzierung und individuelle FörderplanungSehr gut
- Schriftspracherwerb und LeseförderungSehr gut
- Mathematikdidaktik PrimarstufeSehr gut
- Deutsch als Zweitsprache im RegelunterrichtFortgeschritten
- Lernstandsdiagnostik und LeistungsbewertungFortgeschritten
- Elternberatung und LernentwicklungsgesprächeSehr gut
- Klassenführung und Classroom-ManagementSehr gut
- Digitale Lernplattformen und Tablet-EinsatzFortgeschritten
Sprachen
- DeutschMuttersprache (C2)
- EnglischVerhandlungssicher (C1)
- FranzösischGute Kenntnisse (B1)
- TürkischGrundkenntnisse (A2)
Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Grundschullehrer/in
Unterrichtsplanung und Fachdidaktik
- Planung, Durchführung und Auswertung von rund 27 Wochenstunden Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 auf Basis des Bildungsplans
- Entwicklung schulinterner Curricula und Stoffverteilungspläne für Deutsch, Mathematik und Sachunterricht
- Aufbau eines Wochenplan- und Stationenkonzepts für selbstgesteuertes Lernen
- Gestaltung des Schriftspracherwerbs vom Anfangsunterricht bis zur Leseflüssigkeit
- Fächerübergreifende Projektwochen zu Verkehrserziehung, Ernährung und Nachhaltigkeit
Differenzierung, Inklusion und Sprachförderung
- Zieldifferente Förderung im gemeinsamen Unterricht in Absprache mit Förderschullehrkräften
- Erstellung und Fortschreibung individueller Förderpläne inklusive Verlaufsdokumentation
- Sprachsensibler Fachunterricht und durchgängige Sprachbildung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
- Differenziertes Material mit gestuften Hilfen für heterogene Lerngruppen
- Nachteilsausgleiche bei Lese-Rechtschreib- und Rechenschwäche rechtssicher umsetzen
Diagnostik und Leistungsbewertung
- Durchführung und Auswertung von Lernstandserhebungen und Screenings zu Beginn des Schuljahres
- Transparente Bewertungsraster für schriftliche Arbeiten und sonstige Mitarbeit
- Erstellung von Zeugnissen, Lernentwicklungsberichten und Kompetenzrastern
- Verfassen von Gutachten und Empfehlungen für den Übergang in die weiterführende Schule
- Mitwirkung an Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs
Elternarbeit und Beratung
- Vorbereitung und Moderation von Elternabenden und Klassenpflegschaftssitzungen
- Führung von Lernentwicklungs- und Beratungsgesprächen mit Kindern und Erziehungsberechtigten
- Konfliktklärung und lösungsorientierte Gesprächsführung in schwierigen Elterngesprächen
- Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeit, Jugendamt und schulpsychologischem Dienst
- Mehrsprachige Elterninformationen und Einsatz von Sprachmittlung
Schulentwicklung und Teamarbeit
- Mitarbeit in der Steuergruppe Schulentwicklung und Fortschreibung des Schulprogramms
- Leitung einer Fachkonferenz und Koordination der Jahrgangsteams
- Betreuung von Lehramtsanwärter:innen und Praktikant:innen als Mentor:in
- Gestaltung des Übergangs Kita-Grundschule in Kooperation mit Kindertagesstätten
- Organisation des offenen Ganztags in Abstimmung mit dem Träger der Jugendhilfe
Digitale Medien und Medienbildung
- Fortschreibung des schulischen Medienkonzepts entlang des Kompetenzrahmens des Landes
- Einführung und Verwaltung von Tablet-Koffern inklusive Nutzungsregeln
- Einsatz digitaler Lernplattformen und adaptiver Lernsoftware im Grundschulunterricht
- Schulinterne Mikrofortbildungen für das Kollegium zu digitalen Werkzeugen
- Datenschutz- und urheberrechtskonformer Umgang mit Schülerdaten und Materialien
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Grundschullehrer/in?
Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.
Hard Skills
- Unterrichtsplanung nach Bildungsplan, Kerncurriculum und schulinternem Curriculum
- Fachdidaktik Deutsch: Anfangsunterricht, Schriftspracherwerb, Leseförderung
- Fachdidaktik Mathematik: Zahlbegriffsentwicklung, Rechenstrategien, Umgang mit Rechenschwäche
- Fachdidaktik Sachunterricht und fächerübergreifendes Arbeiten
- Binnendifferenzierung, offene Unterrichtsformen, Wochenplan- und Stationenarbeit
- Inklusion und zieldifferentes Unterrichten im gemeinsamen Unterricht
- Deutsch als Zweitsprache und durchgängige Sprachbildung
- Lernstandsdiagnostik, Screening-Verfahren und individuelle Förderplanung
- Leistungsbewertung, Zeugniserstellung und Übergangsgutachten
- Classroom-Management und Prävention von Unterrichtsstörungen
- Digitale Lernplattformen, Lernsoftware und Tablet-Einsatz in der Primarstufe
- Rechtliche Grundlagen: Schulgesetz, Aufsichtspflicht, Datenschutz, Nachteilsausgleich
Zertifikate
- Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen bzw. Master of Education (je nach Bundesland)
- Zweite Staatsprüfung nach dem Vorbereitungsdienst (Lehrbefähigung)
- Erweiterte Lehrbefähigung oder Zusatzfach durch Erweiterungsprüfung
- Zertifikatskurse der Landesinstitute, z. B. Deutsch als Zweitsprache, Medienbildung, Beratungslehrkraft
- Fortbildungen zu Inklusion, Diagnostik und Nachteilsausgleich
- Erste-Hilfe-Ausbildung sowie Rettungsfähigkeit bzw. Rettungsschwimmabzeichen für den Schwimmunterricht
- Erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG (Einstellungsvoraussetzung)
- Nachweis des Masernimpfschutzes nach dem Masernschutzgesetz
Soft Skills
- Empathie und Beziehungsarbeit mit Kindern im Grundschulalter
- Geduld und Frustrationstoleranz im Umgang mit heterogenen Lerngruppen
- Klare, altersgerechte Kommunikation
- Gesprächsführung und Beratungskompetenz gegenüber Erziehungsberechtigten
- Konfliktfähigkeit und Deeskalation
- Teamfähigkeit in multiprofessionellen Teams
- Organisationsstärke und verlässliches Zeitmanagement
- Belastbarkeit und Selbstfürsorge im Schulalltag
- Reflexionsfähigkeit und Offenheit für kollegiales Feedback
Ausbildung und Gehalt als Grundschullehrer/in im Überblick
| Ausbildungsweg | Grundschullehrer/in ist kein dualer Ausbildungsberuf und kein Beruf, in den man über eine betriebliche Lehre gelangt. Die Kultusministerkonferenz beschreibt die Lehrkräftebildung als mehrphasiges System: Die erste Phase ist das Lehramtsstudium an einer Universität oder Pädagogischen Hochschule, die zweite Phase der Vorbereitungsdienst (Referendariat), die dritte Phase die lebenslange Fort- und Weiterbildung. Die Ausbildung endet mit der Ersten und der Zweiten Staatsprüfung, die von staatlichen Prüfungsämtern der Länder abgenommen werden; die Bundesländer regeln Studien-, Ausbildungs- und Prüfungsordnungen jeweils selbst, weshalb es keinen bundeseinheitlichen Ablauf gibt. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife; viele Standorte haben wegen hoher Nachfrage einen örtlichen Numerus clausus, der aber von Hochschule zu Hochschule variiert. In der Mehrzahl der Bundesländer wird das Lehramt Grundschule gestuft studiert - ein sechssemestriger Bachelor und ein darauf aufbauender Master of Education. In Baden-Württemberg wurden laut GEW alle Lehramtsstudiengänge zum Wintersemester 2015/16 umgestellt, mit acht Semestern Regelstudienzeit für das Lehramt Grundschule. In einigen Ländern führt der Weg dagegen weiterhin über das Erste Staatsexamen; für Bayern beschreibt die GEW ausdrücklich das Staatsexamen nach sieben bis neun Semestern. Inhaltlich umfasst das Grundschullehramt Grundschulpädagogik und -didaktik, Bildungswissenschaften sowie Unterrichtsfächer; Deutsch und Mathematik sind an den meisten Standorten verpflichtend, dazu kommt mindestens ein weiteres Fach. Erst mit abgeschlossenem Master of Education bzw. Erstem Staatsexamen beginnt das Referendariat. Seine Dauer liegt je nach Bundesland zwischen 12 und 24 Monaten; die GEW nennt für Bremen 18 Monate und für Bayern 24 Monate. Als Faustregel gilt: Je kürzer das Studium in einem Land ausfällt, desto länger ist tendenziell der Vorbereitungsdienst. Ob eine Grundschullehrkraft verbeamtet oder angestellt wird, entscheidet das jeweilige Land. Berlin hatte die Verbeamtung über Jahre ausgesetzt und verbeamtet nach Angaben der Senatsverwaltung seit Sommer 2022 wieder regelmäßig; das Lehrkräftebeamtengesetz trat am 10. Februar 2023 in Kraft. Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt, wird nach TV-L beschäftigt. Angesichts des Lehrkräftemangels ist der Einstieg ohne klassisches Lehramtsstudium ein real existierender Weg: Das Deutsche Schulportal berichtet unter Berufung auf die amtliche Statistik, dass im Schuljahr 2023/24 rund 10,5 Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen keine anerkannte Lehramtsprüfung hatten. Unterschieden wird zwischen Quereinstieg (verkürztes oder reguläres Referendariat mit Zweiter Staatsprüfung) und Seiteneinstieg (sofortiger Unterricht mit berufsbegleitender Qualifizierung). Die Zugänge sind sehr unterschiedlich geregelt und ändern sich häufig - maßgeblich ist die aktuelle Ausschreibung des jeweiligen Landes. |
|---|---|
| Gehaltsspanne | Beim Verdienst von Grundschullehrkräften muss man zwei Systeme trennen: die Beamtenbesoldung der Länder (A 12 bzw. A 13) und die Vergütung angestellter Lehrkräfte nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L). Beides hängt zusätzlich von Bundesland, Erfahrungsstufe, Familienzuschlag und Beschäftigungsumfang ab, weshalb pauschale Einheitszahlen irreführend wären. Das Portal lehrer-infoportal.com weist für 2026 bundesweite Bandbreiten aus - A 12 in der Eingangsstufe rund 4.200 bis 4.800 Euro brutto im Monat und in der Endstufe bis etwa 5.900 Euro, A 13 in der Eingangsstufe rund 4.900 bis 5.400 Euro und in der Endstufe bis etwa 6.600 Euro. Das Portal info-beihilfe.de gibt für den Einstieg 2026 niedrigere Werte an, nämlich rund 4.200 bis 4.300 Euro in A 12 und rund 4.700 bis 4.800 Euro in A 13. Diese Abweichung ist real und entsteht durch unterschiedliche Erfahrungsstufen, Stichtage und Zulagen. Einigkeit besteht in der Größenordnung des Abstands - GEW und Deutsches Schulportal beziffern den Unterschied zwischen A 12 und A 13 mit rund 400 bis 500 Euro brutto monatlich. Ein amtlicher Landeswert zur Illustration: In der Besoldungstabelle Niedersachsen für 01.04.2026 bis 28.02.2027 liegt A 12 in Stufe 4 bei 5.309,59 Euro und A 13 in Stufe 4 bei 5.924,46 Euro. Nach der Übersicht des Deutschen Schulportals zahlten Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen A 13 bzw. befanden sich in der Umsetzung, während Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und das Saarland noch A 12 zahlten. Nordrhein-Westfalen hat alle Lehrkräfte der Primarstufe zum 1. August 2026 gesetzlich nach A 13 übergeleitet. Hessen befindet sich in einem Stufenplan, bei dem die Zulage zum 1. August 2026 auf 60 Prozent der Differenz steigt, bevor zum 1. August 2028 die Überleitung erfolgt. Bayern hat einen Stufenplan bis zum 1. September 2028. Bremen besoldet alle Lehrkräfte seit dem 1. August 2021 nach A 13, Brandenburg seit dem 1. August 2020, Niedersachsen seit dem 1. August 2024, Sachsen-Anhalt seit dem 1. August 2025. Baden-Württemberg und das Saarland besolden Grundschullehrkräfte Stand 2026 weiterhin nach A 12. Wer nicht verbeamtet wird, fällt unter den TV-L; die aktuelle Entgelttabelle gilt vom 01.04.2026 bis 28.02.2027. Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge gezahlt, die für 2026 je nach Bundesland auf etwa 1.620 bis 1.800 Euro brutto monatlich beziffert werden. |
Was verdient man als Grundschullehrer/in? Die Quellen im Vergleich
Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.
lehrer-infoportal.com
50.400 € – 79.200 €
Beamtenbesoldung 2026: A 12 Eingangsstufe 4.200-4.800 EUR bis Endstufe rund 5.900 EUR, A 13 Eingangsstufe 4.900-5.400 EUR bis Endstufe rund 6.600 EUR brutto/Monat, Monatswerte x 12, 12 x Monatsentgelt ohne Jahressonderzahlung; bundesweite Bandbreite ueber alle Laender, Erfahrungsstufen und Zulagen hinweg; ob A 12 oder A 13 gilt, haengt vom Bundesland ab
info-beihilfe.de
50.400 € – 57.600 €
Einstiegsbezuege 2026: A 12 rund 4.200-4.300 EUR, A 13 rund 4.700-4.800 EUR brutto/Monat, Monatswerte x 12, 12 x Monatsentgelt ohne Jahressonderzahlung; die Abweichung zu lehrer-infoportal.com entsteht laut Ausgangstext durch unterschiedliche Erfahrungsstufen, Stichtage und Zulagen
Besoldungstabelle Niedersachsen (oeffentlicher-dienst.info)
63.715 € – 71.094 €
A 12 Stufe 4 = 5.309,59 EUR und A 13 Stufe 4 = 5.924,46 EUR brutto/Monat, Tabelle 01.04.2026 bis 28.02.2027, Monatswerte x 12, 12 x Monatsentgelt ohne Jahressonderzahlung; amtlicher Landeswert nur zur Illustration und nur fuer Stufe 4; verbindlich sind allein die Besoldungstabellen der Laender. Anwaerterbezuege im Vorbereitungsdienst liegen 2026 je nach Land bei rund 1.620-1.800 EUR brutto/Monat.
Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 09. August 2026.
Dos & Don'ts für den Grundschullehrer/in-Lebenslauf
Do
- Nenne Erstes und Zweites Staatsexamen bzw. Master of Education mit Lehramtstyp, Fächern, Datum und Note klar im Bildungsteil - Personalstellen der Schulämter prüfen genau die Lehrbefähigung
- Gib den Vorbereitungsdienst als eigene Station mit Studienseminar, Ausbildungsschule, Dauer und Fächern an, nicht nur als Nebensatz
- Beziffere Unterrichtserfahrung konkret: Jahrgangsstufen, Klassengröße, Wochenstunden, Fächer und Dauer der Klassenleitung
- Ordne alle Angaben dem Bundesland zu, in dem du tätig warst - Bildungspläne, Zeugnisformen und Besoldung unterscheiden sich erheblich
- Zeige Zusatzrollen wie Medienbeauftragte, Fachkonferenzleitung oder Mentorin - sie qualifizieren für Funktionsstellen
- Führe formale Einstellungsvoraussetzungen kompakt auf: erweitertes Führungszeugnis, Masernnachweis und, falls Schwimmunterricht erteilt wird, die Rettungsfähigkeit
Don't
- Bezeichne den Werdegang nicht als „Ausbildung zur Grundschullehrerin" - es handelt sich um Studium plus Vorbereitungsdienst
- Behaupte nicht pauschal, Grundschullehrkräfte würden „nach A 13" bezahlt - das trifft Stand 2026 in Baden-Württemberg und im Saarland nicht zu
- Verschweige nicht, ob du verbeamtet, angestellt oder befristet beschäftigt warst - der Status ist für die Einstellungsbehörde ohnehin nachvollziehbar
- Verzichte auf leere Floskeln wie „Liebe zu Kindern" ohne Beleg; beschreibe stattdessen konkrete pädagogische Situationen und deren Ergebnis
- Nenne keine Namen, Diagnosen oder Förderbedarfe einzelner Kinder - das verstößt gegen den Datenschutz
- Lücken im Lebenslauf nicht kaschieren: Elternzeit oder Neuorientierung gehören sachlich benannt statt über gedehnte Jahreszahlen verdeckt
Häufige Fragen zum Lebenslauf als Grundschullehrer/in
Ist Grundschullehrer/in ein Ausbildungsberuf?
Nein. Grundschullehrer/in ist kein dualer Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz, sondern ein Hochschulberuf mit staatlicher Prüfung. Nach der Systematik der Kultusministerkonferenz besteht die Lehrkräftebildung aus einer ersten Phase (Lehramtsstudium), einer zweiten Phase (Vorbereitungsdienst bzw. Referendariat) und einer dritten Phase (Fort- und Weiterbildung). Die Ausbildung endet mit der Ersten und der Zweiten Staatsprüfung. Im Lebenslauf gehört der Werdegang deshalb unter Studium bzw. Vorbereitungsdienst - nicht unter „Berufsausbildung".
Wie lange dauert der Weg bis zur fertigen Grundschullehrkraft?
Realistisch rund fünf bis sieben Jahre. Das Studium dauert je nach Bundesland unterschiedlich lang: In Bachelor-Master-Ländern sind es häufig sechs Semester Bachelor plus vier Semester Master of Education, in Baden-Württemberg nennt die GEW acht Semester Regelstudienzeit, in Bayern führt der Weg über das Staatsexamen nach sieben bis neun Semestern. Danach folgt der Vorbereitungsdienst, der je nach Land zwischen 12 und 24 Monaten dauert.
Was verdient eine Grundschullehrkraft - und stimmt es, dass überall A 13 gezahlt wird?
Nein, es wird nicht überall A 13 gezahlt. Verbeamtete Grundschullehrkräfte werden je nach Bundesland nach A 12 oder A 13 besoldet. Laut lehrer-infoportal.com liegt das Grundgehalt 2026 in der Eingangsstufe bei rund 4.200 bis 4.800 Euro brutto in A 12 und rund 4.900 bis 5.400 Euro in A 13. GEW und Deutsches Schulportal beziffern den Abstand mit etwa 400 bis 500 Euro brutto im Monat. Nordrhein-Westfalen hat die Überleitung nach A 13 zum 1. August 2026 vollzogen, Hessen und Bayern befinden sich in Stufenplänen bis 2028. Baden-Württemberg und das Saarland zahlen Stand 2026 weiterhin A 12.
Kann ich als Quer- oder Seiteneinsteiger/in an der Grundschule unterrichten?
Ja, das ist wegen des Lehrkräftemangels ein real existierender Weg - aber die Bedingungen unterscheiden sich stark nach Bundesland. Das Deutsche Schulportal berichtet, dass im Schuljahr 2023/24 rund 10,5 Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen keine anerkannte Lehramtsprüfung hatten. Beim Quereinstieg absolvierst du mit einem fachlich passenden Hochschulabschluss ein Referendariat von meist 18 Monaten und legst die Zweite Staatsprüfung ab. Beim Seiteneinstieg beginnst du direkt zu unterrichten und qualifizierst dich berufsbegleitend nach. Für die Grundschule sind die Zugänge oft enger als für weiterführende Schulen. Verbindlich ist immer die aktuelle Ausschreibung des jeweiligen Landes.
Werde ich als Grundschullehrkraft automatisch verbeamtet?
Nein, automatisch ist das nicht. Ob verbeamtet wird, entscheidet jedes Bundesland selbst, und die Verbeamtung setzt neben der Lehrbefähigung weitere Bedingungen voraus: laufbahnrechtliche Eignung, gesundheitliche Eignung sowie Staatsangehörigkeits- und Altersvoraussetzungen. Berlin hatte die Verbeamtung über Jahre ausgesetzt, verbeamtet nach Angaben der Senatsverwaltung aber seit Sommer 2022 wieder regelmäßig. Wer nicht verbeamtet werden kann, arbeitet im Angestelltenverhältnis nach TV-L.
Quellen
- A 13/E 13: Stand der Dinge - Bestandsaufnahme in den Bundesländern, GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, abgerufen am 2026-08-09
- Lehrer Gehalt: A 13 vs. A 12 - Was Lehrkräfte in den Ländern verdienen, Das Deutsche Schulportal (Robert Bosch Stiftung), abgerufen am 2026-08-09
- Anhebung der Eingangsbesoldung für alle Lehrämter auf A 13, Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 2026-08-09
- A 13 für Grundschullehrkräfte - Stufenplan bis 2028, Hessisches Kultusministerium, abgerufen am 2026-08-09
- Lehrkräftebildung - Phasen, Abschlüsse und Zuständigkeiten, Kultusministerkonferenz (KMK), abgerufen am 2026-08-09
- Quereinstieg ins Lehramt - von der Notmaßnahme zur Normalität, Das Deutsche Schulportal (Robert Bosch Stiftung), abgerufen am 2026-08-09
- TV-L Entgelttabelle 2026 (Gültigkeit 01.04.2026-28.02.2027), oeffentlicher-dienst.info, abgerufen am 2026-08-09
- Besoldungstabellen 2026: Lehrergehalt nach Bundesland, lehrer-infoportal.com, abgerufen am 2026-08-09
- A13 für Grundschullehrer: Aktueller Stand 2026 & Gehälter, info-beihilfe.de, abgerufen am 2026-08-09
- Wir verbeamten Lehrkräfte in Berlin - Voraussetzungen und Altersgrenzen, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, abgerufen am 2026-08-09
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
Weitere Lebenslauf-Muster in Erziehung & Soziales
Herausgegeben von Lebenslauf Studio
Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026