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Lebenslauf Muster Lehrer/in an beruflichen Schulen

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Lehrer/innen an beruflichen Schulen unterrichten an Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachoberschulen oder Berufskollegs und werden in der Kultusministerkonferenz (KMK) als „Lehramtstyp 5“ geführt. Das Studium kombiniert eine berufliche Fachrichtung, etwa Metalltechnik, Elektrotechnik, Wirtschaft und Verwaltung oder Gesundheit und Pflege, mit einem allgemeinbildenden Zweitfach und Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Berufs- oder Wirtschaftspädagogik. Die Regelstudienzeit beträgt laut KMK-Rahmenvereinbarung zehn Semester beziehungsweise 300 ECTS-Punkte bei gestuften Studiengängen, bei Staatsexamensstudiengängen neun Semester beziehungsweise 270 ECTS-Punkte. Besonderheit gegenüber anderen Lehrämtern: Verlangt wird zusätzlich eine auf die berufliche Fachrichtung bezogene fachpraktische Tätigkeit von grundsätzlich zwölf Monaten. Nach dem Studium folgt ein Vorbereitungsdienst von 12 bis 24 Monaten mit Abschluss der Zweiten Staatsprüfung. Neben dem klassischen Studienweg gibt es in mehreren Ländern Seiten- und Direkteinstiegswege, über die etwa Ingenieurinnen, Meister oder Techniker mit berufsbegleitender pädagogischer Qualifizierung in den Schuldienst einsteigen. Verbeamtete Lehrkräfte werden wie am Gymnasium in der Regel nach A13 besoldet, angestellte nach TV-L E13, wobei Zugangswege und Besoldungsdetails je nach Bundesland variieren. Laut KMK-Prognose ist der Lehrkräftebedarf an beruflichen Schulen bundesweit besonders hoch und kann im gesamten Prognosezeitraum bis 2035 rechnerisch nicht gedeckt werden.

Zuletzt aktualisiert am

Maria Beispiel
Lehrer/in an beruflichen Schulen
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik an einer städtischen Berufsschule mit Erfahrung in der dualen Ausbildung gewerblich-technischer Berufe. Verantwortet lernfeldorientierten Unterricht, Klassenleitung und die enge Abstimmung mit Ausbildungsbetrieben und der zuständigen Kammer bei Zwischen- und Abschlussprüfungen. Sicher im Umgang mit heterogenen Lerngruppen sowie im Einsatz digitaler Lernplattformen zur individuellen Förderung. Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen nach Vorbereitungsdienst an einem Studienseminar für berufliche Schulen abgelegt.

Berufserfahrung

2021 - heute
Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik
Städtische Berufsschule, Musterstadt
  • Unterricht in den Fächern Elektrotechnik und Mathematik in Ausbildungsberufen wie Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Klassenleitung einer Berufsschulklasse im dualen System mit rund 25 Auszubildenden
  • Entwicklung lernfeldorientierter Unterrichtskonzepte in Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben
  • Vorbereitung und Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen in Abstimmung mit der zuständigen Kammer
  • Einsatz digitaler Lernplattformen zur Differenzierung heterogener Lerngruppen
2019 - 2021
Studienreferendar (Vorbereitungsdienst)
Studienseminar für berufliche Schulen, Musterstadt
  • Eigenverantwortlicher und angeleiteter Unterricht in Elektrotechnik und Mathematik an einer beruflichen Schule
  • Hospitationen und Unterrichtsbesuche mit der Fachseminarleitung ausgewertet
  • Teilnahme an Ausbildungsmodulen zu Heterogenität, Inklusion und Förderdiagnostik
  • Mitwirkung bei Klassenfahrten und außerunterrichtlichen Veranstaltungen
  • Abschluss mit der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen

Ausbildung

2013 - 2016
Bachelor of Education (Elektrotechnik, Mathematik)
Technische Universität Musterstadt
  • Berufliche Fachrichtung Elektrotechnik kombiniert mit dem allgemeinbildenden Zweitfach Mathematik
  • Einschlägige fachpraktische Tätigkeit im Umfang von zwölf Monaten vor Studienbeginn nachgewiesen
2016 - 2019
Master of Education (Elektrotechnik, Mathematik)
Technische Universität Musterstadt
  • Vertiefung in Fachdidaktik Elektrotechnik sowie Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Berufspädagogik
  • Abschluss mit Master of Education und Zulassung zum Vorbereitungsdienst

Kenntnisse

Fachdidaktik ElektrotechnikFortgeschritten
Klassenführung im dualen SystemFortgeschritten
Lernfeldkonzept und KompetenzorientierungFortgeschritten
Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben/KammernFortgeschritten
Digitale Lernplattformen (Moodle, MS Teams)Grundkenntnisse
Prüfungsabnahme (Zwischen-/Abschlussprüfung)Fortgeschritten

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischB2
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Lebenslauf-Editor: Lehrer/in an beruflichen Schulen

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Maria Beispiel
Lehrer/in an beruflichen Schulen
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik an einer städtischen Berufsschule mit Erfahrung in der dualen Ausbildung gewerblich-technischer Berufe. Verantwortet lernfeldorientierten Unterricht, Klassenleitung und die enge Abstimmung mit Ausbildungsbetrieben und der zuständigen Kammer bei Zwischen- und Abschlussprüfungen. Sicher im Umgang mit heterogenen Lerngruppen sowie im Einsatz digitaler Lernplattformen zur individuellen Förderung. Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen nach Vorbereitungsdienst an einem Studienseminar für berufliche Schulen abgelegt.

Berufserfahrung

2021 - heute
Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik
Städtische Berufsschule, Musterstadt
  • Unterricht in den Fächern Elektrotechnik und Mathematik in Ausbildungsberufen wie Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Klassenleitung einer Berufsschulklasse im dualen System mit rund 25 Auszubildenden
  • Entwicklung lernfeldorientierter Unterrichtskonzepte in Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben
  • Vorbereitung und Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen in Abstimmung mit der zuständigen Kammer
  • Einsatz digitaler Lernplattformen zur Differenzierung heterogener Lerngruppen
2019 - 2021
Studienreferendar (Vorbereitungsdienst)
Studienseminar für berufliche Schulen, Musterstadt
  • Eigenverantwortlicher und angeleiteter Unterricht in Elektrotechnik und Mathematik an einer beruflichen Schule
  • Hospitationen und Unterrichtsbesuche mit der Fachseminarleitung ausgewertet
  • Teilnahme an Ausbildungsmodulen zu Heterogenität, Inklusion und Förderdiagnostik
  • Mitwirkung bei Klassenfahrten und außerunterrichtlichen Veranstaltungen
  • Abschluss mit der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen

Ausbildung

2013 - 2016
Bachelor of Education (Elektrotechnik, Mathematik)
Technische Universität Musterstadt
  • Berufliche Fachrichtung Elektrotechnik kombiniert mit dem allgemeinbildenden Zweitfach Mathematik
  • Einschlägige fachpraktische Tätigkeit im Umfang von zwölf Monaten vor Studienbeginn nachgewiesen
2016 - 2019
Master of Education (Elektrotechnik, Mathematik)
Technische Universität Musterstadt
  • Vertiefung in Fachdidaktik Elektrotechnik sowie Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Berufspädagogik
  • Abschluss mit Master of Education und Zulassung zum Vorbereitungsdienst

Kenntnisse

Fachdidaktik ElektrotechnikFortgeschritten
Klassenführung im dualen SystemFortgeschritten
Lernfeldkonzept und KompetenzorientierungFortgeschritten
Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben/KammernFortgeschritten
Digitale Lernplattformen (Moodle, MS Teams)Grundkenntnisse
Prüfungsabnahme (Zwischen-/Abschlussprüfung)Fortgeschritten

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Profil

Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik an einer städtischen Berufsschule mit Erfahrung in der dualen Ausbildung gewerblich-technischer Berufe. Verantwortet lernfeldorientierten Unterricht, Klassenleitung und die enge Abstimmung mit Ausbildungsbetrieben und der zuständigen Kammer bei Zwischen- und Abschlussprüfungen. Sicher im Umgang mit heterogenen Lerngruppen sowie im Einsatz digitaler Lernplattformen zur individuellen Förderung. Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen nach Vorbereitungsdienst an einem Studienseminar für berufliche Schulen abgelegt.

Berufserfahrung

2021 - heute

Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik

Städtische Berufsschule, Musterstadt

  • Unterricht in den Fächern Elektrotechnik und Mathematik in Ausbildungsberufen wie Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Klassenleitung einer Berufsschulklasse im dualen System mit rund 25 Auszubildenden
  • Entwicklung lernfeldorientierter Unterrichtskonzepte in Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben
  • Vorbereitung und Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen in Abstimmung mit der zuständigen Kammer
  • Einsatz digitaler Lernplattformen zur Differenzierung heterogener Lerngruppen

2019 - 2021

Studienreferendar (Vorbereitungsdienst)

Studienseminar für berufliche Schulen, Musterstadt

  • Eigenverantwortlicher und angeleiteter Unterricht in Elektrotechnik und Mathematik an einer beruflichen Schule
  • Hospitationen und Unterrichtsbesuche mit der Fachseminarleitung ausgewertet
  • Teilnahme an Ausbildungsmodulen zu Heterogenität, Inklusion und Förderdiagnostik
  • Mitwirkung bei Klassenfahrten und außerunterrichtlichen Veranstaltungen
  • Abschluss mit der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen

Ausbildung

2013 - 2016

Bachelor of Education (Elektrotechnik, Mathematik)

Technische Universität Musterstadt

2016 - 2019

Master of Education (Elektrotechnik, Mathematik)

Technische Universität Musterstadt

Kenntnisse

  • Fachdidaktik ElektrotechnikFortgeschritten
  • Klassenführung im dualen SystemFortgeschritten
  • Lernfeldkonzept und KompetenzorientierungFortgeschritten
  • Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben/KammernFortgeschritten
  • Digitale Lernplattformen (Moodle, MS Teams)Grundkenntnisse
  • Prüfungsabnahme (Zwischen-/Abschlussprüfung)Fortgeschritten

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischB2
  • FranzösischA2

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Lehrer/in an beruflichen Schulen

Unterricht und Fachdidaktik

  • Unterricht in [berufliche Fachrichtung] und [Zweitfach] in den Ausbildungsberufen [Berufsbezeichnungen] geplant und durchgeführt
  • Lernfeldorientierte Unterrichtskonzepte auf Basis der KMK-Rahmenlehrpläne entwickelt
  • Kompetenzorientierten Unterricht für [Anzahl] Klassen mit je [Anzahl] Auszubildenden gestaltet
  • Differenzierte Lernangebote für heterogene Lerngruppen mit unterschiedlichem fachlichem Vorwissen erstellt
  • Handlungsorientierte Lernsituationen in Anlehnung an betriebliche Arbeitsprozesse konzipiert

Berufliche Fachrichtung und Praxisbezug

  • Fachpraktische Übungen und Werkstattunterricht in [Fachrichtung] betreut
  • Aktuelle Entwicklungen der beruflichen Fachrichtung [z. B. Elektromobilität, Digitalisierung] in den Unterricht integriert
  • Praxisprojekte in Zusammenarbeit mit regionalen Ausbildungsbetrieben initiiert
  • Betriebspraktika von Auszubildenden fachlich begleitet und ausgewertet
  • Eigene berufliche Vorerfahrung aus [Ausbildungsberuf/Branche] in die Unterrichtsgestaltung eingebracht

Klassenführung und Schüler:innenbetreuung

  • Klassenleitung einer Berufsschulklasse mit [Anzahl] Auszubildenden übernommen
  • Elterngespräche und Gespräche mit Ausbildungsbetrieben bei Leistungs- oder Verhaltensauffälligkeiten geführt
  • Individuelle Förderpläne für leistungsschwächere und -stärkere Auszubildende erstellt
  • Konflikte zwischen Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben moderiert
  • Klassenfahrten und außerunterrichtliche Veranstaltungen organisiert und begleitet

Prüfungen und Ausbildungsbetriebe

  • Zwischen- und Abschlussprüfungen in Abstimmung mit der zuständigen Kammer (IHK/HWK) vorbereitet
  • Als Mitglied im Prüfungsausschuss der [IHK/HWK] mitgewirkt
  • Regelmäßigen Austausch mit Ausbildungsbetrieben zur Lernortkooperation gepflegt
  • Bewertungskriterien für praktische und theoretische Prüfungsleistungen erarbeitet
  • Auszubildende gezielt auf Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereitet

Digitalisierung und Lehrmethoden

  • Digitale Lernplattform [Moodle/MS Teams] für Unterrichtsmaterialien und Selbstlernphasen eingerichtet
  • Blended-Learning-Konzepte für den Fachunterricht entwickelt
  • Simulationssoftware und E-Learning-Tools im fachpraktischen Unterricht eingesetzt
  • Kolleginnen und Kollegen in der Nutzung digitaler Unterrichtstools fortgebildet
  • Digitale Lernstandserhebungen zur Differenzierung des Unterrichts genutzt

Schulentwicklung und Zusatzaufgaben

  • Mitarbeit in der Fachschaft [Fachrichtung] zur Weiterentwicklung schulinterner Lehrpläne
  • Koordination der Zusammenarbeit zwischen Schule und regionalen Ausbildungsbetrieben übernommen
  • Fortbildungen zu [Thema, z. B. Inklusion, Digitalisierung] besucht und Inhalte ins Kollegium weitergegeben
  • Mitwirkung an der Einführung neuer Ausbildungsberufe bzw. Rahmenlehrpläne an der Schule
  • Betreuung von Referendarinnen und Referendaren im Vorbereitungsdienst übernommen

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Lehrer/in an beruflichen Schulen?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung
  • Unterrichtsplanung nach Rahmenlehrplänen/Lernfeldkonzept
  • Leistungsbewertung und Notengebung
  • Klassenleitung im dualen System
  • Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben und Kammern (IHK/HWK)
  • Vorbereitung von Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Differenzierung und Umgang mit heterogenen Lerngruppen
  • Einsatz digitaler Lernplattformen (z. B. Moodle, MS Teams)
  • Schulrecht und Aufsichtspflicht
  • Förderdiagnostik und Inklusion

Zertifikate

  • Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen
  • Master of Education bzw. Erste Staatsprüfung Lehramtstyp 5
  • Ausbildereignungsprüfung (AEVO), sofern vorhanden
  • Fortbildungsnachweise digitale Bildung/Medienpädagogik
  • Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Nachweis der berufspraktischen Tätigkeit in der beruflichen Fachrichtung
  • Meister- oder Technikerabschluss (bei Seiten-/Direkteinstieg)
  • Sprachzertifikate für das Zweitfach, sofern fremdsprachlich

Soft Skills

  • Kommunikationsstärke
  • Empathie und Geduld
  • Konfliktfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Organisationsvermögen
  • Teamfähigkeit im Kollegium und mit Ausbildungsbetrieben

Ausbildung und Gehalt als Lehrer/in an beruflichen Schulen im Überblick

AusbildungswegBildung ist in Deutschland Ländersache, doch die Kultusministerkonferenz (KMK) hat mit der „Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen“ (Beschluss vom 12.05.1995 in der Fassung vom 17.03.2016) einen bundesweiten Korridor für den Lehramtstyp 5 gesetzt. Die Ausbildung gliedert sich in Studium und Vorbereitungsdienst. Die Regelstudienzeit beträgt bei gestuften Studiengängen (Bachelor plus lehramtsbezogener Master) mindestens zehn Semester und entspricht 300 ECTS-Punkten, bei Studiengängen mit Erster Staatsprüfung neun Semester bzw. 270 ECTS-Punkte; die Länder dürfen davon um bis zu zehn Leistungspunkte nach oben oder unten abweichen. Das Studium umfasst drei Bausteine: Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Berufs- oder Wirtschaftspädagogik, Fachdidaktiken sowie schulpraktische Studien im Umfang von 90 ECTS-Punkten; Fachwissenschaften der beruflichen Fachrichtung (erstes Fach) zusammen mit dem allgemeinbildenden Zweitfach im Umfang von 180 ECTS-Punkten; sowie Bachelor- und Masterarbeit im Umfang von 30 ECTS-Punkten. Als berufliche Fachrichtungen nennt die KMK unter anderem Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Holztechnik, Textiltechnik und -gestaltung, Labortechnik/Prozesstechnik, Medientechnik, Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik, Gesundheit und Körperpflege, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Sozialpädagogik, Pflege, Fahrzeugtechnik und Informationstechnik; anstelle des Zweitfachs kann auch eine zweite berufliche oder eine sonderpädagogische Fachrichtung gewählt werden. Zentrale Besonderheit gegenüber anderen Lehrämtern ist die verpflichtende berufspraktische Vorerfahrung: Die KMK-Rahmenvereinbarung verlangt eine auf die berufliche Fachrichtung bezogene fachpraktische Tätigkeit, die „grundsätzlich zwölf Monate“ beträgt und in der Regel vor oder während des Studiums nachgewiesen wird, etwa durch eine einschlägige Berufsausbildung. Das Studium endet mit dem Master of Education oder einer Ersten Staatsprüfung; danach folgt der Vorbereitungsdienst, der laut KMK-Korridor mindestens 12 und höchstens 24 Monate dauert und mit der Zweiten Staatsprüfung abschließt, die die Lehramtsbefähigung verleiht. Die konkrete Dauer legen die Länder fest; in Bayern etwa dauert der Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen 24 Monate und damit den oberen Rand des KMK-Korridors. Daneben existieren länderspezifische Seiten- und Direkteinstiegswege: Studienabsolventinnen und -absolventen anderer Fachrichtungen, etwa Ingenieurinnen, können teils berufsbegleitend pädagogisch qualifiziert werden, während für beruflich Qualifizierte ohne Hochschulstudium, etwa Meister oder Techniker, in mehreren Ländern eine eigene Laufbahn als „Technische Lehrkraft“ existiert; in Baden-Württemberg etwa steigen diese direkt in den Unterricht ein und werden parallel zwei Jahre pädagogisch qualifiziert. Diese Laufbahn ist von der akademischen Regellaufbahn zu unterscheiden und länderspezifisch unterschiedlich ausgestaltet.
GehaltsspanneVerbeamtete Lehrkräfte an beruflichen Schulen werden wie am Gymnasium in der Regel nach Besoldungsgruppe A13 besoldet, angestellte Lehrkräfte nach TV-L Entgeltgruppe E13; belastbar geprüft wurde dies für Bayern. Nach der amtlichen bayerischen Besoldungstabelle (Landesamt für Finanzen, gültig ab 1. Oktober 2026) liegt das monatliche Grundgehalt in A13 je nach Erfahrungsstufe zwischen 5.395,56 Euro und 6.050,92 Euro, hochgerechnet auf zwölf Monate also etwa 64.700 bis 72.600 Euro Grundgehalt brutto im Jahr, ohne Familienzuschlag und sonstige Zulagen. Die TV-L-Entgelttabelle für E13 (gültig 1. April 2026 bis 28. Februar 2027) reicht von 4.759,37 bis 6.764,69 Euro monatlich, hochgerechnet rund 57.100 bis 81.200 Euro brutto im Jahr, zuzüglich einer tariflichen Jahressonderzahlung von rund 46,5 Prozent eines Monatsgehalts, die hier nicht eingerechnet ist. Da Besoldung und teils auch Tarifregelungen Ländersache sind, weichen andere Bundesländer von den bayerischen Werten ab; das wurde für diese Recherche nicht einzeln geprüft. Marktdaten aus Stellenanzeigen (Stepstone, 6.588 ausgewertete Anzeigen, Stand 2026) weisen ein Mediangehalt von 53.200 Euro brutto im Jahr aus, mit einer Spanne von 44.600 bis 62.800 Euro – deutlich unter den amtlichen Besoldungswerten, vermutlich weil darin auch Stellen bei privaten Bildungsträgern und niedrigere Erfahrungsstufen enthalten sind.

Was verdient man als Lehrer/in an beruflichen Schulen? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 15.915 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 09. August 2026.

Dos & Don'ts für den Lehrer/in an beruflichen Schulen-Lebenslauf

Do

  • Berufspraktische Tätigkeit (i. d. R. 12 Monate) frühzeitig vor oder während des Studiums nachweisen
  • Berufliche Fachrichtung mit hohem Bedarf wählen, z. B. Metalltechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Informationstechnik oder Pflege
  • Kontakt zu Ausbildungsbetrieben und Kammern schon während des Studiums aufbauen
  • Sich frühzeitig über länderspezifische Zulassungs- und Vorbereitungsdienstregelungen informieren
  • Digitale Unterrichtskompetenzen und den Umgang mit Lernplattformen gezielt aufbauen
  • Bei Seiten- oder Direkteinstieg gezielt nach den Qualifizierungsprogrammen des jeweiligen Bundeslandes suchen

Don't

  • Nicht davon ausgehen, dass alle Bundesländer identische Zugangsvoraussetzungen und Besoldung haben
  • Berufspraktische Vorerfahrung nicht erst kurz vor dem Vorbereitungsdienst organisieren
  • Die Wahl des Zweitfachs nicht ohne Blick auf den regionalen Lehrkräftebedarf treffen
  • Akademisches Lehramt (A13) und die Laufbahn als Technische Lehrkraft nicht verwechseln
  • Sich bei Gehaltsfragen nicht allein auf bundesweite Stellenanzeigen-Durchschnittswerte verlassen
  • Den Umfang der pädagogischen Zusatzqualifizierung beim Seiteneinstieg nicht unterschätzen

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Lehrer/in an beruflichen Schulen

Muss ich vor dem Lehramtsstudium eine Berufsausbildung gemacht haben?

Die KMK-Rahmenvereinbarung für Lehramtstyp 5 verlangt eine auf die berufliche Fachrichtung bezogene fachpraktische Tätigkeit von grundsätzlich zwölf Monaten. In der Praxis wird das häufig durch eine einschlägige Berufsausbildung vor Studienbeginn erfüllt, teils ist die Tätigkeit auch studienbegleitend möglich. Die genaue Ausgestaltung regeln die Länder und Hochschulen unterschiedlich, weshalb ein früher Blick in die jeweilige Zulassungsordnung sinnvoll ist.

Wie lange dauert der Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen?

Die KMK gibt einen Korridor von mindestens 12 und höchstens 24 Monaten vor, der mit der Zweiten Staatsprüfung endet. Die konkrete Dauer legt jedes Bundesland selbst fest; in Bayern beispielsweise dauert der Vorbereitungsdienst für berufliche Schulen 24 Monate und schöpft damit den oberen Rand des Korridors aus.

Kann ich auch ohne klassisches Lehramtsstudium an einer Berufsschule unterrichten?

Ja, dafür gibt es zwei unterschiedliche Wege. Studienabsolventinnen und -absolventen anderer Fachrichtungen, etwa Ingenieurinnen, können über einen Seiteneinstieg mit berufsbegleitender pädagogischer Qualifizierung einsteigen. Für beruflich Qualifizierte ohne Hochschulstudium, etwa Meister oder Techniker, existiert in mehreren Ländern zusätzlich eine eigene Laufbahn als Technische Lehrkraft, bei der man in Baden-Württemberg beispielsweise direkt unterrichtet und parallel zwei Jahre pädagogisch qualifiziert wird. Beide Wege sind von der akademischen Regellaufbahn zu unterscheiden und länderspezifisch geregelt.

Verdiene ich als Berufsschullehrer genauso viel wie am Gymnasium?

Grundsätzlich gilt für verbeamtete Lehrkräfte an beruflichen Schulen wie am Gymnasium die Besoldungsgruppe A13, für angestellte Lehrkräfte die TV-L Entgeltgruppe E13. Für Bayern liegt das amtliche A13-Grundgehalt zwischen rund 64.700 und 72.600 Euro brutto im Jahr; andere Bundesländer wurden für diese Recherche nicht einzeln geprüft. Marktdaten aus Stellenanzeigen zeigen niedrigere Werte, was vermutlich auch an Stellen bei privaten Bildungsträgern liegt.

In welchen Fachrichtungen ist der Bedarf an Berufsschullehrkräften besonders groß?

Laut KMK-Bericht zum Lehrkräfteeinstellungsbedarf 2024–2035 wird der fachrichtungsspezifische Bedarf an beruflichen Schulen bundesweit vergleichsweise hoch eingeschätzt, insbesondere für Metall-, Elektro-, Fahrzeug- und Informationstechnik sowie für Gesundheit und Körperpflege, Pflege und Sozialpädagogik. Auch bei den allgemeinbildenden Zweitfächern Naturwissenschaften, Mathematik und Deutsch wird zusätzlicher Bedarf gesehen. Für den gesamten Prognosezeitraum reicht die Zahl der Neuabsolvierenden rechnerisch in keinem einzigen Jahr aus, um den Bedarf zu decken.

Quellen

  1. Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp 5), Kultusministerkonferenz (KMK), abgerufen am 2026-08-09
  2. Lehrereinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2024–2035, Kultusministerkonferenz (KMK), abgerufen am 2026-08-09
  3. Deckung des Lehrkräftebedarfs, Kultusministerkonferenz (KMK), abgerufen am 2026-08-09
  4. Besoldungstabellen – Grundgehaltssätze Besoldungsordnung A, Landesamt für Finanzen Bayern, abgerufen am 2026-08-09
  5. Entgelttabelle TV-L 2026, oeffentlichen-dienst.de, abgerufen am 2026-08-09
  6. Gehalt Berufsschullehrer/in, StepStone, abgerufen am 2026-08-09
  7. Direkteinstieg Technische Lehrkräfte an beruflichen Schulen, Kultusministerium Baden-Württemberg / LEHRER-ONLINE-BW, abgerufen am 2026-08-09
  8. Berufliche Schulen – Studium und Vorbereitungsdienst, Staatsministerium für Unterricht und Kultus Bayern, abgerufen am 2026-08-09
  9. Quereinstieg Lehramt: Voraussetzungen, Wege & Gehalt für Lehrer, IQB, abgerufen am 2026-08-09

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

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Herausgegeben von Lebenslauf Studio

Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026