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Lebenslauf Muster Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)

Vorlage, Beispiel und Formulierungen

Justizvollzugsbeamter/in im allgemeinen Vollzugsdienst wird man in Deutschland ausschließlich über eine landesrechtlich geregelte, zweijährige duale Beamtenausbildung (Vorbereitungsdienst) – ein Studium oder eine externe Prüfung wie bei anderen Berufen existiert hier nicht. Der Justizvollzug ist seit der Föderalismusreform 2006 vollständig Ländersache: Jedes Bundesland regelt Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungsablauf und Besoldung in eigenen Gesetzen und Verordnungen (Referenzbeispiel in dieser Recherche: Nordrhein-Westfalen, mit der Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst – APOaVollzD NRW). Voraussetzung ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, Vollendung des 18. Lebensjahres sowie das Bestehen eines Eignungsfeststellungsverfahrens (Tests, Fitness-Nachweis, Kommissionsgespräch). Die Ausbildung selbst gliedert sich dual in praktische Einsätze in mehreren Justizvollzugsanstalten und theoretischen Unterricht an einer Justizvollzugsschule, endet mit der Laufbahnprüfung und der Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe (i. d. R. Besoldungsgruppe A7). Der allgemeine Vollzugsdienst ist dabei klar von zwei benachbarten Berufsgruppen im Vollzug abzugrenzen: dem Werkdienst (eigene Laufbahn für ausgebildete Meister/innen, zuständig für die Arbeitsbetriebe der Gefangenen) und dem Krankenpflegedienst (keine eigene Laufbahn, sondern eine Einsatzform innerhalb des allgemeinen Vollzugsdienstes für Bedienstete mit Krankenpflege-Qualifikation).

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Maria Beispiel
Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Justizvollzugsobersekretärin im allgemeinen Vollzugsdienst mit abgeschlossener zweijähriger Beamtenausbildung (Vorbereitungsdienst) nach der Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst (APOaVollzD) Nordrhein-Westfalen. Erfahrung in der Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen Erwachsenenvollzug, in Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen sowie in der Deeskalation von Konfliktsituationen. Vor der Verbeamtung mehrjährige Tätigkeit als Rettungssanitäterin, was den sicheren Umgang mit Stress- und Notfallsituationen zusätzlich schärft. Arbeitet zuverlässig im Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst und in enger Abstimmung mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Anstaltsleitung.

Berufserfahrung

2023 - heute
Justizvollzugsobersekretärin im allgemeinen Vollzugsdienst
Justizvollzugsanstalt Werl, Nordrhein-Westfalen
  • Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen Erwachsenenvollzug
  • Durchführung von Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen (Zellen-, Körper- und Paketkontrollen)
  • Deeskalation von Konflikten zwischen Gefangenen sowie enge Zusammenarbeit mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Seelsorge
  • Führen des Sicherheitsbuches und lückenlose Dokumentation von Vorkommnissen
  • Zuverlässiger Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst
2021 - 2023
Justizvollzugsbeschäftigte im allgemeinen Vollzugsdienst (Tarifbeschäftigung TV-L)
Justizvollzugsanstalt Werl, Nordrhein-Westfalen
  • Einweisungszeit und anschließender selbstständiger Dienst im geschlossenen Vollzug vor Übernahme in den Beamten-Vorbereitungsdienst
  • Erste Aufsichts- und Betreuungsaufgaben unter Anleitung erfahrener Kolleginnen und Kollegen
  • Vorbereitung auf und erfolgreiches Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens für den Vorbereitungsdienst
2017 - 2021
Rettungssanitäterin
Malteser Hilfsdienst, Kreis Soest
  • Erstversorgung und Betreuung von Patientinnen und Patienten in Notfall- und Akutsituationen
  • Ruhiges, besonnenes Handeln unter Zeitdruck und in emotional belastenden Lagen
  • Enge Zusammenarbeit mit Rettungsleitstelle, Notärztin/Notarzt und Klinikpersonal

Ausbildung

2021 - 2023
Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes (Justizvollzugsobersekretäranwärterin)
Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen - Josef-Neuberger-Haus (Standort Hamm); praktische Ausbildung an der Justizvollzugsanstalt Werl und der Justizvollzugsanstalt Bochum
  • Duale, zweijährige Ausbildung nach der Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst (APOaVollzD NRW): neun Monate schulische Ausbildung in drei Trimestern (Fachgebiete Recht, Vollzugsaufgaben, Kriminologie und Vollzugspsychologie, Kommunikation und Konfliktmanagement, Gesundheitsförderung) und 15 Monate praktische Ausbildung
  • Einsätze von jeweils mindestens vier Wochen in Untersuchungshaft, geschlossenem und offenem Erwachsenenvollzug sowie Jugendvollzug in zwei verschiedenen Justizvollzugsanstalten
  • Abschluss mit der Laufbahnprüfung (schriftlicher und mündlicher Teil) nach §§ 15 ff. APOaVollzD und Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe in Besoldungsgruppe A7
2020
Eignungsfeststellungsverfahren für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes
Kommission zur Eignungsfeststellung, Justizvollzugsanstalt Werl
  • Pädagogische und psychologische Testverfahren sowie Kommissionsgespräch nach § 3 APOaVollzD erfolgreich bestanden
  • Nachweis der körperlichen Eignung durch den ministeriell festgelegten Fitness-Test
2017
Fachoberschulreife (Mittlerer Schulabschluss)
Realschule, Kreis Soest
  • Erfüllt die Mindestvoraussetzung nach § 1 Nummer 3 Buchstabe a APOaVollzD für die Zulassung zur Ausbildung im allgemeinen Vollzugsdienst

Kenntnisse

SkillNiveau
Deeskalation und KonfliktmanagementExperte
Sicherungs- und KontrolltechnikenExperte
Beobachtung und GefahreneinschätzungFortgeschritten
Vollzugsrecht und VerwaltungsvorschriftenFortgeschritten
Erste Hilfe und NotfallversorgungFortgeschritten
Dokumentation und BerichtswesenFortgeschritten
Vollzugsspezifische IT-VerfahrenGrundkenntnisse

Sprachen

DeutschMuttersprache
EnglischGrundkenntnisse (A2)
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Maria Beispiel
Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)
0170 1234567maria.beispiel@mail.de50667 Kölngeb. 14.03.1992

Profil

Justizvollzugsobersekretärin im allgemeinen Vollzugsdienst mit abgeschlossener zweijähriger Beamtenausbildung (Vorbereitungsdienst) nach der Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst (APOaVollzD) Nordrhein-Westfalen. Erfahrung in der Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen Erwachsenenvollzug, in Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen sowie in der Deeskalation von Konfliktsituationen. Vor der Verbeamtung mehrjährige Tätigkeit als Rettungssanitäterin, was den sicheren Umgang mit Stress- und Notfallsituationen zusätzlich schärft. Arbeitet zuverlässig im Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst und in enger Abstimmung mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Anstaltsleitung.

Berufserfahrung

2023 - heute
Justizvollzugsobersekretärin im allgemeinen Vollzugsdienst
Justizvollzugsanstalt Werl, Nordrhein-Westfalen
  • Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen Erwachsenenvollzug
  • Durchführung von Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen (Zellen-, Körper- und Paketkontrollen)
  • Deeskalation von Konflikten zwischen Gefangenen sowie enge Zusammenarbeit mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Seelsorge
  • Führen des Sicherheitsbuches und lückenlose Dokumentation von Vorkommnissen
  • Zuverlässiger Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst
2021 - 2023
Justizvollzugsbeschäftigte im allgemeinen Vollzugsdienst (Tarifbeschäftigung TV-L)
Justizvollzugsanstalt Werl, Nordrhein-Westfalen
  • Einweisungszeit und anschließender selbstständiger Dienst im geschlossenen Vollzug vor Übernahme in den Beamten-Vorbereitungsdienst
  • Erste Aufsichts- und Betreuungsaufgaben unter Anleitung erfahrener Kolleginnen und Kollegen
  • Vorbereitung auf und erfolgreiches Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens für den Vorbereitungsdienst
2017 - 2021
Rettungssanitäterin
Malteser Hilfsdienst, Kreis Soest
  • Erstversorgung und Betreuung von Patientinnen und Patienten in Notfall- und Akutsituationen
  • Ruhiges, besonnenes Handeln unter Zeitdruck und in emotional belastenden Lagen
  • Enge Zusammenarbeit mit Rettungsleitstelle, Notärztin/Notarzt und Klinikpersonal

Ausbildung

2021 - 2023
Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes (Justizvollzugsobersekretäranwärterin)
Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen - Josef-Neuberger-Haus (Standort Hamm); praktische Ausbildung an der Justizvollzugsanstalt Werl und der Justizvollzugsanstalt Bochum
  • Duale, zweijährige Ausbildung nach der Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst (APOaVollzD NRW): neun Monate schulische Ausbildung in drei Trimestern (Fachgebiete Recht, Vollzugsaufgaben, Kriminologie und Vollzugspsychologie, Kommunikation und Konfliktmanagement, Gesundheitsförderung) und 15 Monate praktische Ausbildung
  • Einsätze von jeweils mindestens vier Wochen in Untersuchungshaft, geschlossenem und offenem Erwachsenenvollzug sowie Jugendvollzug in zwei verschiedenen Justizvollzugsanstalten
  • Abschluss mit der Laufbahnprüfung (schriftlicher und mündlicher Teil) nach §§ 15 ff. APOaVollzD und Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe in Besoldungsgruppe A7
2020
Eignungsfeststellungsverfahren für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes
Kommission zur Eignungsfeststellung, Justizvollzugsanstalt Werl
  • Pädagogische und psychologische Testverfahren sowie Kommissionsgespräch nach § 3 APOaVollzD erfolgreich bestanden
  • Nachweis der körperlichen Eignung durch den ministeriell festgelegten Fitness-Test
2017
Fachoberschulreife (Mittlerer Schulabschluss)
Realschule, Kreis Soest
  • Erfüllt die Mindestvoraussetzung nach § 1 Nummer 3 Buchstabe a APOaVollzD für die Zulassung zur Ausbildung im allgemeinen Vollzugsdienst

Kenntnisse

SkillNiveau
Deeskalation und KonfliktmanagementExperte
Sicherungs- und KontrolltechnikenExperte
Beobachtung und GefahreneinschätzungFortgeschritten
Vollzugsrecht und VerwaltungsvorschriftenFortgeschritten
Erste Hilfe und NotfallversorgungFortgeschritten
Dokumentation und BerichtswesenFortgeschritten
Vollzugsspezifische IT-VerfahrenGrundkenntnisse

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Profil

Justizvollzugsobersekretärin im allgemeinen Vollzugsdienst mit abgeschlossener zweijähriger Beamtenausbildung (Vorbereitungsdienst) nach der Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst (APOaVollzD) Nordrhein-Westfalen. Erfahrung in der Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen Erwachsenenvollzug, in Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen sowie in der Deeskalation von Konfliktsituationen. Vor der Verbeamtung mehrjährige Tätigkeit als Rettungssanitäterin, was den sicheren Umgang mit Stress- und Notfallsituationen zusätzlich schärft. Arbeitet zuverlässig im Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst und in enger Abstimmung mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Anstaltsleitung.

Berufserfahrung

2023 - heute

Justizvollzugsobersekretärin im allgemeinen Vollzugsdienst

Justizvollzugsanstalt Werl, Nordrhein-Westfalen

  • Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen Erwachsenenvollzug
  • Durchführung von Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen (Zellen-, Körper- und Paketkontrollen)
  • Deeskalation von Konflikten zwischen Gefangenen sowie enge Zusammenarbeit mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Seelsorge
  • Führen des Sicherheitsbuches und lückenlose Dokumentation von Vorkommnissen
  • Zuverlässiger Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst

2021 - 2023

Justizvollzugsbeschäftigte im allgemeinen Vollzugsdienst (Tarifbeschäftigung TV-L)

Justizvollzugsanstalt Werl, Nordrhein-Westfalen

  • Einweisungszeit und anschließender selbstständiger Dienst im geschlossenen Vollzug vor Übernahme in den Beamten-Vorbereitungsdienst
  • Erste Aufsichts- und Betreuungsaufgaben unter Anleitung erfahrener Kolleginnen und Kollegen
  • Vorbereitung auf und erfolgreiches Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens für den Vorbereitungsdienst

2017 - 2021

Rettungssanitäterin

Malteser Hilfsdienst, Kreis Soest

  • Erstversorgung und Betreuung von Patientinnen und Patienten in Notfall- und Akutsituationen
  • Ruhiges, besonnenes Handeln unter Zeitdruck und in emotional belastenden Lagen
  • Enge Zusammenarbeit mit Rettungsleitstelle, Notärztin/Notarzt und Klinikpersonal

Ausbildung

2021 - 2023

Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes (Justizvollzugsobersekretäranwärterin)

Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen - Josef-Neuberger-Haus (Standort Hamm); praktische Ausbildung an der Justizvollzugsanstalt Werl und der Justizvollzugsanstalt Bochum

2020

Eignungsfeststellungsverfahren für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes

Kommission zur Eignungsfeststellung, Justizvollzugsanstalt Werl

2017

Fachoberschulreife (Mittlerer Schulabschluss)

Realschule, Kreis Soest

Kenntnisse

  • SkillNiveau
  • Deeskalation und KonfliktmanagementExperte
  • Sicherungs- und KontrolltechnikenExperte
  • Beobachtung und GefahreneinschätzungFortgeschritten
  • Vollzugsrecht und VerwaltungsvorschriftenFortgeschritten
  • Erste Hilfe und NotfallversorgungFortgeschritten
  • Dokumentation und BerichtswesenFortgeschritten
  • Vollzugsspezifische IT-VerfahrenGrundkenntnisse

Sprachen

  • DeutschMuttersprache
  • EnglischGrundkenntnisse (A2)

Tätigkeiten im Lebenslauf formulieren: Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)

Beaufsichtigung & Sicherheit

  • Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen im geschlossenen und offenen Vollzug sichergestellt
  • Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen wie Zellen-, Körper- und Paketkontrollen durchgeführt
  • Sicherheitsbuch geführt und Vorkommnisse lückenlos dokumentiert
  • Zugangs-, Ausgangs- und Torkontrollen sowie Besuchsüberwachung durchgeführt

Deeskalation & Betreuung

  • Konflikte zwischen Gefangenen durch Deeskalationstechniken frühzeitig entschärft
  • Enge Zusammenarbeit mit Sozialdienst, Psychologischem Dienst und Seelsorge bei Behandlung und Wiedereingliederung von Gefangenen
  • Gefangene bei gesundheitlichen Beschwerden betreut und den ärztlichen bzw. pflegerischen Dienst verständigt

Schicht- und Anstaltsdienst

  • Wechselschichtdienst einschließlich Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst zuverlässig geleistet
  • Transport- und Vorführdienste von Gefangenen zu Gerichts- und Behördenterminen begleitet
  • Ordnungsgemäßen Ablauf des Anstaltsbetriebs im Rahmen der Dienstpläne sichergestellt

Verwaltung & Dokumentation

  • Gefangenenpost nach vollzuglichen Vorgaben kontrolliert und bearbeitet
  • Vollzugsspezifische IT-Verfahren zur Dokumentation und Berichterstellung genutzt
  • Zusammenarbeit mit Anstaltsleitung und Verwaltungsdienst bei organisatorischen Abläufen

Ausbildung & Qualifizierung

  • Duale Ausbildung an der Justizvollzugsschule NRW und in mehreren Justizvollzugsanstalten erfolgreich abgeschlossen
  • Praktische Ausbildungsabschnitte in Untersuchungshaft, geschlossenem und offenem Vollzug sowie Jugendvollzug durchlaufen
  • Laufbahnprüfung für den allgemeinen Vollzugsdienst mit schriftlichem und mündlichem Prüfungsteil bestanden

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)?

Fachliche Kenntnisse zeigen sofort die Praxiserfahrung, Zertifikate belegen sie formal, Soft Skills ergänzen sie. Alle drei gehören in den Lebenslauf, aber getrennt und konkret benannt.

Hard Skills

  • Beaufsichtigung, Versorgung und Betreuung von Gefangenen
  • Sicherungs- und Kontrolltechniken (Zellen-, Körper-, Paketkontrolle)
  • Deeskalations- und Gewaltpräventionstechniken
  • Vollzugs-, Straf- und Strafverfahrensrecht (Grundzüge)
  • Dokumentation und Berichtswesen inkl. vollzugsspezifischer IT-Verfahren
  • Erste Hilfe und Gesundheitsvorsorge im Anstaltsbetrieb
  • Sicherungs- und Waffentechnik
  • Schicht- und Nachtdienstplanung

Zertifikate

  • Laufbahnbefähigung für den allgemeinen Vollzugsdienst (Justizvollzugsobersekretär/in, Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt) nach der APOaVollzD des jeweiligen Bundeslands
  • Bestandenes Eignungsfeststellungsverfahren (körperlich, gesundheitlich, geistig, charakterlich)
  • Nachweis der körperlichen Eignung (Fitness-Test bzw. Deutsches Sportabzeichen)
  • Erste-Hilfe-Bescheinigung
  • Ggf. Zusatzqualifikation für den Krankenpflegedienst im Justizvollzug (bei vorliegender Gesundheits-/Krankenpflegeausbildung)

Soft Skills

  • Besonnenheit und Konfliktfähigkeit in Stresssituationen
  • Beobachtungsgabe und schnelle Gefahreneinschätzung
  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit im interdisziplinären Anstaltsbetrieb
  • Belastbarkeit bei Schicht-, Nacht- und Wochenenddienst
  • Diskretion und professionelle Distanz im Umgang mit Gefangenen
  • Charakterliche Integrität und Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung

Ausbildung und Gehalt als Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst) im Überblick

AusbildungswegDer Zugang zum Beruf Justizvollzugsbeamter/in im allgemeinen Vollzugsdienst ist in Deutschland nicht bundeseinheitlich geregelt, sondern seit der Föderalismusreform 2006 vollständige Ländersache: Jedes Bundesland regelt Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungsablauf, Besoldung und die zuständigen Behörden in eigenen Landesjustizvollzugsgesetzen und Ausbildungsverordnungen. Referenzbeispiel dieser Recherche ist Nordrhein-Westfalen. Rechtsgrundlage: In NRW regelt die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst - APOaVollzD), Stammnorm vom 4. Juni 2013, in der seit 1. März 2025 geltenden Fassung, den kompletten Ausbildungsweg. Nach § 1 der APOaVollzD kann zur Ausbildung zugelassen werden, wer die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten erfüllt, in charakterlicher, geistiger, körperlicher und gesundheitlicher Hinsicht geeignet ist, mindestens einen mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) besitzt - oder einen Hauptschulabschluss zusammen mit einer abgeschlossenen förderlichen Berufsausbildung bzw. einer abgeschlossenen Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis - und zum Zeitpunkt der Einstellung das 18. Lebensjahr vollendet hat. Eignungsfeststellungsverfahren: Vor der Zulassung durchlaufen Bewerber/innen nach § 3 APOaVollzD ein Verfahren zur Feststellung der körperlichen, gesundheitlichen, geistigen und charakterlichen Eignung durch eine bei der Justizvollzugseinrichtung eingerichtete Kommission. Es umfasst pädagogische und psychologische Testuntersuchungen sowie ein Gespräch mit der Kommission; die körperliche Eignung wird regelmäßig durch einen vom Justizministerium festgelegten Fitness-Test nachgewiesen, hilfsweise durch das innerhalb der letzten zwölf Monate erworbene Deutsche Sportabzeichen. Rechtsstellung und Ausbildung: Nach § 5 Absatz 1 APOaVollzD erfolgt die Einstellung in den Vorbereitungsdienst als Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf; die Dienstbezeichnung während der Ausbildung lautet 'Justizvollzugsobersekretäranwärterin' beziehungsweise 'Justizvollzugsobersekretäranwärter'. Nach § 7 Absatz 1 dauert die Ausbildung einschließlich der Prüfung zwei Jahre (bei Bedarf verlängerbar um insgesamt höchstens ein Jahr, der Vorbereitungsdienst soll insgesamt höchstens drei Jahre dauern). Die Ausbildung ist nach §§ 9, 11 und 12 dual aufgebaut: 15 Monate praktische Ausbildung in mindestens zwei Justizvollzugseinrichtungen (davon jeweils mindestens vier Wochen im Untersuchungshaftvollzug, im geschlossenen Erwachsenenvollzug, im offenen Vollzug sowie im Jugendvollzug oder Jugendarrestvollzug) und 9 Monate schulische Ausbildung an der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen (Standorte Wuppertal und Hamm) in drei Trimestern zu je drei Monaten. Der schulische Unterricht gliedert sich nach § 12 Absatz 2 in fünf Fachgebiete: Recht und Rechtsgrundlagen (u. a. Vollzugsrecht, Straf- und Strafverfahrensrecht), Vollzugsaufgaben (Vollzugspraxis, Vollzugsverwaltungskunde, Dokumentation), Delinquenzentwicklung/Behandlung/Erziehung (Kriminologie, Vollzugspsychologie, Pädagogik, soziale Arbeit), Kommunikation und Konfliktmanagement (u. a. Gewaltprävention, Deeskalation, Sicherungs- und Waffentechnik) sowie Gesundheitsförderung (Sport, Gesundheitslehre, Erste Hilfe). Die Ausbildung endet mit der Laufbahnprüfung (Teil 3 APOaVollzD) und der Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe, regelmäßig in der Besoldungsgruppe A7 mit der Amtsbezeichnung Justizvollzugsobersekretär/in. Gesetzlicher Rahmen des Dienstbetriebs: Das Strafvollzugsgesetz Nordrhein-Westfalen (StVollzG NRW, Ausfertigung 13. Januar 2015, aktuelle Fassung gültig ab 1. April 2026) bestätigt in § 96 Absatz 2 den allgemeinen Vollzugsdienst als eigene, gesetzlich benannte Bedienstetengruppe: Für jede Anstalt ist die erforderliche Anzahl an Bediensteten 'insbesondere des medizinischen, pädagogischen, psychologischen und sozialen Dienstes, des allgemeinen Vollzugsdienstes, des Verwaltungsdienstes, des Werkdienstes sowie der Seelsorge' vorzusehen. Abgrenzung zu Werkdienst und Krankenpflegedienst: Der allgemeine Vollzugsdienst (AVD) ist von zwei benachbarten Berufsgruppen im Vollzug klar zu unterscheiden. Der Werkdienst ist eine eigenständige Laufbahn: Bedienstete des Werkdienstes sind ausgebildete Meisterinnen/Meister oder Industriemeister/innen und leiten die Arbeitsbetriebe einer Justizvollzugsanstalt nach betriebswirtschaftlichen und fachlichen Grundsätzen, leiten Gefangene in den Betrieben an und führen arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung durch. Der Krankenpflegedienst ist dagegen keine eigene Laufbahn, sondern eine spezialisierte Einsatzform innerhalb des allgemeinen Vollzugsdienstes: Bedienstete des AVD mit einer Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege werden bei entsprechender Qualifikation im Krankenpflegedienst eingesetzt und unterstützen dort den ärztlichen Dienst bei der gesundheitlichen Betreuung der Gefangenen. Länderrechtliche Unterschiede: Da jedes Bundesland eine eigene Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie ein eigenes Landesjustizvollzugsgesetz hat, unterscheiden sich Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungsdauer, Besoldung und Amtsbezeichnungen im Detail von Land zu Land, auch wenn die Grundstruktur (duale Beamtenausbildung, Eignungsfeststellungsverfahren, Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt) in den meisten Bundesländern vergleichbar ist.
GehaltsspanneZum Gehalt von Justizvollzugsbeamtinnen und -beamten im allgemeinen Vollzugsdienst liegen deutlich unterschiedliche Angaben aus zwei Gehaltsportalen sowie einer offiziellen Quelle des Dienstherrn vor, die hier bewusst nicht gemittelt werden. Gehalt.de nennt für Deutschland ein Bruttomonatsgehalt (Median) von 3.351 Euro (41.558 Euro/Jahr), mit einer Spanne vom unteren Quartil bei 2.971 Euro bis zum oberen Quartil bei 3.780 Euro; für Nordrhein-Westfalen wird ein Wert von 3.364 Euro/Monat (41.707 Euro/Jahr, basierend auf 124 ausgewerteten Jobangeboten) ausgewiesen. Eine Angabe zur Stichprobengröße bundesweit fehlt; im eingebetteten Seiten-Metadatum ('lastReviewed') findet sich das Datum 2020-05-15, das deutlich älter ist als der übrige Seiteninhalt vermuten lässt. Gehaltsvergleich.com kommt mit einer Datenbasis von 837 Datensätzen zu einem bundesweiten Durchschnitt (Ø, kein Median) von 2.745 Euro/Monat brutto, mit einer Spanne vom unteren Quartil bei 2.085 Euro bis zum oberen Quartil bei 3.569 Euro; für Nordrhein-Westfalen wird ein Durchschnitt von 2.991 Euro/Monat genannt (Spanne 2.308 bis 3.736 Euro). Ein genaues Erhebungsdatum wird auf dieser Seite ebenfalls nicht angegeben. Als dritte, offizielle Quelle liegt ein Merkblatt der Justizvollzugsanstalt Werl zu den Verdienstmöglichkeiten im allgemeinen Vollzugsdienst vor, das Nettobeträge (Steuerklasse 1, keine Kinder) je Karrierestufe nennt: ca. 1.700 Euro netto während der TV-L-Einweisungszeit (Entgeltgruppe 4), ca. 2.100 Euro netto im anschließenden selbstständigen Dienst (Entgeltgruppe 6) sowie während der Beamtenausbildung als Anwärterbezüge, und ca. 2.800 Euro netto nach Abschluss der Ausbildung als ausgebildete/r Justizvollzugsbeamtin/-beamter in der Besoldungsgruppe A7. Brutto- und Nettoangaben sind wegen unterschiedlicher Berechnungsgrundlage nicht direkt vergleichbar und werden deshalb nicht ineinander umgerechnet.

Was verdient man als Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)? Die Quellen im Vergleich

Gehaltsportale kommen für denselben Beruf zu deutlich unterschiedlichen Werten, weil sie unterschiedlich erheben. Wir stellen sie deshalb nebeneinander, statt einen Durchschnitt zu bilden.

Die Quellen liegen 606 € auseinander. Diese Differenz ist kein Fehler, sondern Folge unterschiedlicher Erhebungsmethoden und Stichproben. Nutze die Werte als Spanne, nicht als Punktwert, und prüfe im Gespräch, worauf sich eine genannte Zahl bezieht.

Alle Angaben Bruttojahresgehalt, abgerufen am 10. August 2026.

Dos & Don'ts für den Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)-Lebenslauf

Do

  • Die Laufbahn klar benennen: „allgemeiner Vollzugsdienst" statt allgemein „Justizvollzugsbeamter", da Werkdienst und Verwaltungsdienst eigene Laufbahnen sind
  • Referenzbundesland und Rechtsgrundlage nennen (z. B. „APOaVollzD NRW"), da Ausbildung und Besoldung Ländersache sind
  • Besoldungsgruppe (z. B. A7) und Dienstbezeichnung (Justizvollzugsobersekretär/in) korrekt und aktuell angeben
  • Konkrete Vollzugsformen der praktischen Ausbildung nennen (Untersuchungshaft, geschlossener/offener Vollzug, Jugendvollzug)
  • Schicht-, Nacht- und Wochenenddiensterfahrung explizit erwähnen - das ist ein zentrales Anforderungsmerkmal
  • Bei Voreignungen (z. B. Rettungsdienst, Sicherheitsdienst, Bundeswehr) den Bezug zu Deeskalation und Belastbarkeit herstellen

Don't

  • Krankenpflegedienst nicht als eigene Laufbahn darstellen - er ist eine Einsatzform innerhalb des allgemeinen Vollzugsdienstes, keine separate Ausbildung wie der Werkdienst
  • Werkdienst und allgemeinen Vollzugsdienst nicht gleichsetzen - unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen (Meisterbrief vs. Schulabschluss) und Aufgaben
  • Die Ausbildung nicht als bundeseinheitlich darstellen - Voraussetzungen, Dauer und Besoldung unterscheiden sich je Bundesland
  • Gehaltsangaben nicht vermischen - Brutto- (Gehaltsportale) und Nettoangaben (offizielles Merkblatt) sind unterschiedliche Größen und nicht direkt vergleichbar
  • Keine erfundenen Dienstgrade, Prüfungsdaten oder Verwendungen (z. B. Sondereinsatzgruppen) ohne Beleg angeben
  • Das Mindestalter und die Schulabschluss-Anforderungen nicht verallgemeinern - die APOaVollzD nennt konkrete Alternativen (mittlerer Abschluss oder Hauptschulabschluss plus Berufsausbildung)

Häufige Fragen zum Lebenslauf als Justizvollzugsbeamter/in (allgemeiner Vollzugsdienst)

Muss man für den allgemeinen Vollzugsdienst studieren?

Nein. Der Zugang erfolgt ausschließlich über eine zweijährige duale Beamtenausbildung (Vorbereitungsdienst), kein Studium. Voraussetzung ist laut § 1 APOaVollzD NRW mindestens ein mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder ein Hauptschulabschluss mit zusätzlicher abgeschlossener Berufsausbildung, das vollendete 18. Lebensjahr sowie das Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens.

Ist die Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten bundesweit einheitlich geregelt?

Nein. Der Justizvollzug ist seit der Föderalismusreform 2006 vollständig Ländersache. Jedes Bundesland regelt Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungsdauer, Besoldung und die zuständigen Behörden in eigenen Gesetzen und Ausbildungsverordnungen - in Nordrhein-Westfalen etwa über die Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst (APOaVollzD) und das Strafvollzugsgesetz NRW (StVollzG NRW).

Wie lange dauert die Ausbildung im allgemeinen Vollzugsdienst?

In Nordrhein-Westfalen dauert die Ausbildung einschließlich der Laufbahnprüfung zwei Jahre (§ 7 Absatz 1 APOaVollzD) und gliedert sich dual in 15 Monate praktische Ausbildung in mindestens zwei Justizvollzugseinrichtungen und 9 Monate schulische Ausbildung an der Justizvollzugsschule NRW. Bei Bedarf ist eine Verlängerung um insgesamt höchstens ein Jahr möglich.

Was ist der Unterschied zwischen allgemeinem Vollzugsdienst, Werkdienst und Krankenpflegedienst?

Der allgemeine Vollzugsdienst (AVD) beaufsichtigt, versorgt und betreut Gefangene und ist für Sicherheit und Ordnung im Anstaltsbetrieb zuständig. Der Werkdienst ist eine eigene Laufbahn für ausgebildete Meisterinnen/Meister, die die Arbeitsbetriebe der Anstalt leiten. Der Krankenpflegedienst ist keine eigene Laufbahn, sondern eine spezialisierte Einsatzform innerhalb des AVD für Bedienstete mit Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, die dort den ärztlichen Dienst unterstützen.

Welche Besoldungsgruppe erhält man nach der Ausbildung?

Nach erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung werden Justizvollzugsbeamtinnen und -beamte in NRW regelmäßig in ein Beamtenverhältnis auf Probe in der Besoldungsgruppe A7 übernommen. Laut dem offiziellen Merkblatt der Justizvollzugsanstalt Werl entspricht das zu Beginn etwa 2.800 Euro netto monatlich (Steuerklasse 1, keine Kinder), mit Aufstiegsmöglichkeiten bei entsprechender Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Was passiert im Eignungsfeststellungsverfahren?

Vor der Zulassung zur Ausbildung durchlaufen Bewerberinnen und Bewerber nach § 3 APOaVollzD ein mehrteiliges Verfahren: pädagogische und psychologische Testuntersuchungen, ein Gespräch mit einer Kommission aus Vertreterinnen und Vertretern der Anstalt sowie einen Nachweis der körperlichen Eignung durch einen ministeriell festgelegten Fitness-Test oder das Deutsche Sportabzeichen.

Ist Schichtdienst im allgemeinen Vollzugsdienst Pflicht?

Ja. Der Dienst in einer Justizvollzugsanstalt ist grundsätzlich Wechselschichtdienst rund um die Uhr, einschließlich Nachtdienst sowie Dienst an Sonn- und Feiertagen. Laut dem Merkblatt der JVA Werl erhalten Beschäftigte und Beamtinnen/Beamte für diese Dienste eine besondere finanzielle Entschädigung zusätzlich zur Grundbesoldung.

Kann man ohne Berufsausbildung in den allgemeinen Vollzugsdienst einsteigen?

Ja, mit einem mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) allein. Mit einem Hauptschulabschluss ist zusätzlich eine abgeschlossene, für die Laufbahn förderliche Berufsausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis erforderlich (§ 1 Nummer 3 APOaVollzD).

Quellen

  1. APOaVollzD - Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst), Land Nordrhein-Westfalen (RECHT.NRW.DE), abgerufen am 2026-08-10
  2. StVollzG NRW - Strafvollzugsgesetz Nordrhein-Westfalen, § 96 Bedienstete, Land Nordrhein-Westfalen (RECHT.NRW.DE), abgerufen am 2026-08-10
  3. Beamter im Allgemeinen Vollzugsdienst (m/w/d), Justiz NRW Karriere, abgerufen am 2026-08-10
  4. Justizvollzugsanstalt Dortmund: Berufsgruppen (Abgrenzung allgemeiner Vollzugsdienst, Werkdienst, Krankenpflegedienst), Justizvollzugsanstalt Dortmund (Land NRW), abgerufen am 2026-08-10
  5. Informationen zu den Verdienstmöglichkeiten im Allgemeinen Vollzugsdienst, Justizvollzugsanstalt Werl (Land NRW), abgerufen am 2026-08-10
  6. Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen: Ausbildungs- und Prüfungsordnungen, Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 2026-08-10
  7. Justizvollzugsbeamter/-beamtin » Gehalt & Beruf, Gehalt.de, abgerufen am 2026-08-10
  8. Justizvollzugsbeamter Gehalt - Das verdienen Justizvollzugsbeamte, Gehaltsvergleich.com, abgerufen am 2026-08-10
  9. Allgemeiner Justizvollzugsdienst NRW - Häufige Fragen, öffentlicherdienst.de (Sekundärquelle zur Einordnung der Bewerbungspraxis), abgerufen am 2026-08-10
  10. Häufige Fragen (FAQ) zur Bewerbung für den allgemeinen Justizvollzugsdienst, Land Berlin, Justizvollzug (Sekundärquelle, nur zur allgemeinen FAQ-Einordnung, nicht als NRW-Rechtsgrundlage verwendet), abgerufen am 2026-08-10

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Zuletzt aktualisiert am 11.08.2026